[0001] Die Erfindung betrifft eine Sägekette für Kettensägen, wie sie im Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 im einzelnen angegeben ist.
[0002] Eine Sägekette dieser Art ist aus US-A-614 003 bekannt. Diese bekannte Sägekette
weist eine Vielzahl von in einer gemeinsamen Laufebene relativ zueinander schwenkbar
miteinander gekoppelten und Schneidelemente tragenden Kettengliedern auf, die unter
Ineinandergreifen jeweils benachbarter Kettenglieder entlang parallel zur Laufebene
verlaufender Kanten zu einem quer zur Laufebene biegesteifen Verband zusammengehängt
sind, aus dem sich im Bedarfsfalle ein einzelnes Kettenglied durch bloßes Verschwenken
gegenüber seinen Nachbargliedern über einen im Betrieb maximal auftretenden Schwenkwinkel
hinaus herauslösen löst. Von den ineinandergreifenden Kanten ausgehende und schräg
zur Laufebene verlaufende Flächen sorgen für einen zusätzlichen Formschluß zwischen
benachbarten Kettengliedern, der ein seitliches Verschieben der Kettenglieder gegeneinander
verhindert. Die Quersteife des Verbandes wird dynamisch durch in der Laufebene verteilt
angeordnete Flächenpaarungen an benachbarten Kettengliedern erzielt.
[0003] In ihrer gemeinsamen Laufebene sind die einzelnen Kettenglieder unter beliebigen
Winkeln gegeneinander knickbar, und sie können sich daher unter der Einwirkung vom
Schneidgut auf die Schneidelemente ausgehender Reaktionskräfte nach außen aufbäumen.
Um diese unerwünschte Zusatzbewegung der Kettenglieder zu vermeiden, bedarf es in
der Praxis einer hohen Kettenspannung, die aber den Laufwiderstand der gesamten Sägekette
stark ansteigen läßt und damit eine große Antriebskraft verlangt. Außerdem kommt es
im Sägebetrieb zwischen zusammenwirkenden Flächenpaarungen zu Gleitreibung, so daß
eine Dauerschmierung der jeweiligen Berührungsflächen durch laufende Ölzuführung unter
Druck mittels einer Pumpe notwendig wird, damit die Einhaltung von Schnittebene und
Schnittlinie nicht in Frage gestellt wird. Eine derartige Dauerschmierung ist aber
mit erhöhten Betriebskosten und vergrößertem Platzbedarf verbunden, und außerdem führt
das dabei laufend anfallende gebrauchte Öl zu Verschmutzung des Sägemehls und erschwert
und verteuert dessen umweltschonende Beseitigung.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Sägekette der eingangs erwähnten
Art so auszubilden, daß sie bei voller Erhaltung einer ebenen Schnittfläche und einer
geraden Schnittlinie einen schmiermittelfreien Sägebetrieb in beiden Laufrichtungen
ermöglicht.
[0005] Die gestellte Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst durch eine Ausbildung der Sägekette,
wie sie im Patentanspruch 1 im einzelnen angegeben ist; vorteilhafte Ausgestaltungen
und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0006] Bei einer Sägekette gemäß der Erfindung wird die Steifigkeit des Verbandes der Kettenglieder
in deren Laufebene und quer dazu ausschließlich durch definierte, nichtgleitende,
druckübertragende Flächenpaarungen herbeigeführt, und die Gelenkstellen bleiben im
Sägebetrieb an der Stelle des Schneidens unbelastet bzw. werden gezielt entlastet.
Zur Erzielung der Steifigkeit quer zur Laufebene sind drei druckübertragende Flächenpaarungen
an drei nicht auf einer gemeinsamen Geraden liegenden, also ein Dreieck bildenden
Orten vorgesehen, wobei die Flächenpaarungen frei von Gleitreibungsverschleiß gehalten
sind.
[0007] Die Sägekette besteht aus Gliedern, die sich nur in ihrer gemeinsamen Laufebene und
nur bis zu einem gewünschten Anschlag in ihren Gelenken knicken lassen; dabei ergibt
sich ein Gliederverband von gestreckter Form, und die Sägekette verhält sich insoweit
wie eine Säge aus einem Stück. Eine Führung der einzelnen Kettenglieder ist nicht
erforderlich, und es entfällt daher auch insoweit die Notwendigkeit einer Kettenschmierung.
Unerwünschte Zusatzbewegungen der Kettenglieder sind bei voller Wahrung der betriebsnotwendigen
Beweglichkeit der einzelnen Kettenglieder relativ zueinander zumindest weitestgehend
ausgeschlossen.
[0008] Alle Belastungen der Sägekette erfolgen symmetrisch. Der Schneiddruck wirkt dank
der Versteifung der Sägekette direkt auf die Kettenantriebsräder. Auch an dieser Stelle
entfällt damit die Notwendigkeit einer Schmierung. Die Sägekette kann somit trocken
gehalten werden und nimmt entsprechend weniger Staub an. Zwar ist eine Verunreinigung
im Betrieb durch Harz möglich, doch können solche Verunreinigungen durch Abdeckbleche
an den Seiten der Kettenglieder von den Berührungsflächen ferngehalten werden.
[0009] Die Sägekette läßt sich ohne Vorspannung betreiben, und sie kann in beiden Laufrichtungen
gleich wirksam arbeiten. Der Bedarf an Antriebsenergie ist so niedrig, daß er auch
von einem elektrischen Akkumulator aufgebracht werden kann. Die Betriebsgeschwindigkeit
ist so klein, daß auch bei einer Kettenentgleisung oder einem Kettenbruch keine Unfallgefahr
durch umherfliegende Teile entstehen kann. Weiter ermöglicht der langsame Kettenlauf
im Notfall ein rasches Stillsetzen der Kette, und außerdem erhöht sich dadurch die
Standfestigkeit der Schneidelemente.
[0010] Die einzelnen Kettenglieder sind so geformt, daß sie in eingehaktem Verbund alle
im Betrieb auftretenden Kräfte wie Längszugkraft, Arbeitsdruck und Seitenverwindung
durch reinen Druck ohne Reibung aufnehmen. Die einander zugeordneten Flächen rollen
aufeinander ab. Alle Relativbewegungen zwischen Kettengliedern sind jeweils beendet,
bevor sich diese berühren. Andererseits können die einzelnen Kettenglieder durch bloßes
Knicken gegeneinander über den im Sägebetrieb maximal auftretenden Knickwinkel hinaus
voneinander getrennt werden, ohne daß es dazu irgendwelcher Werkzeuge bedarf. Ein
Austausch schadhaft gewordener Einzelglieder ist daher einfach und rasch vollziehbar.
[0011] Als Schneidelemente können an den Kettengliedern wenigstens zwei Arten von Zähnen
mit voneinander abweichenden Schneidkanten vorgesehen sein, die längs des Kettenzuges
periodisch alternierend aufeinanderfolgen, wobei bevorzugt die Zähne der einen Art
Schneidzähne und die Zähne der anderen Art Räumzähne sein können. Mit Hilfe der erfindungsgemäß
vorgesehenen unterschiedlich gestalteten Schneidelemente läßt sich bei völlig symmetrischer
Verteilung der auf die Säge wirkenden Kräfte eine glatte Schnittfläche am Schneidgut
erzielen, die treppenfrei ist und einer gehobelten Oberfläche gleicht.
[0012] Für die weitere Erläuterung der Erfindung wird auf die Zeichnung Bezug genommen,
in der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel für die Erfindung veranschaulicht ist;
dabei zeigen in der Zeichnung:
- Fig. 1
- zwei in gestreckter Betriebsstellung ineinandergreifende Kettenglieder in einer Seitenansicht
nach Abnahme ihres einen Seitenteils,
- Fig. 2
- ein einzelnes Kettenglied in einer Stirnansicht,
- Fig. 3
- die Kernteile zweier aneinanderhängender Kettenglieder in einer im Sägebetrieb noch
zulässigen Knickstellung,
- Fig. 4
- zwei verschiedene Schneidelemente in einer vergrößerten Perspektivdarstellung und
- Fig. 5
- eine Sägekette gemäß der Erfindung in einer Gesamtdarstellung auf zwei Umlenkrädern.
[0013] Die Darstellung in Fig. 1 zeigt zwei ineinander eingehängte Kettenglieder A und B,
von denen jedes in der in Fig. 2 für das Kettenglied A gezeigten Weise aus einem mittleren
Kernteil K und zwei äußeren Seitenteilen S und S' besteht, wobei jedoch in Fig. 1
zur Veranschaulichung der Form des Kernteils K das Seitenteil S' abgenommen ist. Sowohl
das Kernteil K als auch die Seitenteile S und S' können jeweils aus miteinander vernieteten
Blechen zusammengesetzt werden. Die Laufrichtung der in aus Fig. 5 ersichtlicher Weise
aus einer Vielzahl solcher Kettenglieder zusammengefügten Sägekette ist in Fig. 1
durch einen Doppelpfeil L angedeutet, da ein Sägebetrieb sowohl bei einer Bewegung
der Kettenglieder von links nach rechts als auch bei einer solchen von rechts nach
links möglich und gleich wirksam ist.
[0014] Sowohl die Kernteile K als auch die Seitenteile S und S' sind bei allen Kettengliedern
jeweils gleich ausgebildet, und außerdem sind die Seitenteile S und S' jeweils identisch
gestaltet; es werden daher im folgenden nur das Kernteil K und das Seitenteil S des
Kettengliedes A im einzelnen beschrieben.
[0015] Wie Fig. 1 und 3 zeigen, weisen die Kernteile K eine gerade Oberkante und eine gerade
Unterkante auf, wobei über die Unterkante ein keilförmiger Antriebszahn 17 nach unten
übersteht, über den sich die Sägekette in Bewegung setzen läßt, während an der Oberkante
ein Schneidelement ausgebildet ist, das bei dem dargestellten Beispiel den mittleren
Teil eines Räumzahnes 10 bildet, der sich entsprechend der Darstellung in Fig. 2 und
4 auch über die anschließenden Seitenteile S und S' erstreckt.
[0016] An seiner in Fig. 1 rechten oder vorderen Kante weist das Kernteil K des Einzelgliedes
A einen nach vorn gerichteten und auf seine Längsmittelachse zu nach unten gekrümmten
Ansatz 1 auf, der oben mit einem Sattel 14 in die Oberkante des Kernteils K übergeht
und an seinem freien Ende ineine nach unten gerichtete Nase 11 ausläuft, die noch
oberhalb der Längsmittelachse des Einzelglieds A liegt. Dem Ansatz 1 entspricht eine
obere Ausnehmung 3, die von der hinteren Kante her in das jeweilige Kernteil K eingeformt
ist und in der zusammengesetzten Sägekette jeweils den Ansatz 1 des nächstfolgenden
Kernteils K aufnimmt, wie dies in Fig. 1 für die beiden Kettenglieder A und B gezeigt
ist. Dazu weist die Ausnehmung 3 nahe ihrem inneren Grunde eine Anschrägung 12 auf,
die der Nase 11 am freien Ende des Ansatzes 1 zugeordnet ist. Außerdem ist am oberen
Ende der Ausnehmung 3 an der Übergangsstelle in die Oberkante des jeweiligen Kernteils
K ein Horn 13 ausgebildet, das in der zusammengesetzten Sägekette mit dem Sattel 14
des vorangehenden Kernteils K zusammenwirkt, wie dies ebenfalls aus der Darstellung
in Fig. 1 ersichtlich ist.
[0017] Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform ist an der Oberkante der Ausnehmung 3
nahe deren innerem Ende eine Einschnürung 18 vorgesehen, durch die sich die Ausnehmung
3 an dieser Stelle so weit verengt, daß der jeweils zugeordnete Ansatz 1 eingeklemmt
und in sicherer Anlage an der Anschrägung 12 der Ausnehmung 3 gehalten wird.
[0018] Von der hinteren Kante des Kernteils K geht ein Haken 2 aus, der an seinem freien
Ende nach unten und vorn abgebogen ist, wobei dieses freie Ende unterhalb der Längsmittelachse
des jeweiligen Kernteils K liegt. An der vorderen Kante des Kernteils K ist in Entsprechung
zu diesem Haken 2 eine untere Ausnehmung 4 vorgesehen, die in der zusammengesetzten
Sägekette den Haken 2 des jeweils vorangehenden Kernteils K aufnimmt. Dabei weist
jede Ausnehmung 4 jeweils an ihrem inneren Ende eine Kerbe 15 auf, der an dem zugeordneten
Haken 2 ein an dessen Hinterkante ausgebildeter Vorsprung 16 in Lage und Form entspricht.
Außerdem ist im unteren Bereich der Ausnehmung 4 ein nach oben und hinten gekrümmter
Gelenkbolzen 5 von angenäherter Kommaform ausgebildet, das sich in der zusammengesetzten
Sägekette an die innere Höhlung des Hakens 2 des vorangehenden Kernteils K anschmiegt,
wie dies in Fig. 1 für die Kettenglieder A und B gezeigt ist.
[0019] Die gekrümmten Flächen der zusammenwirkenden Teilstücke aller Kernteile K folgen
bevorzugt Kreisbögen, wobei die Radien und die Mittelpunkte dieser Kreisbögen für
korrespondierende Flächen so voneinander abweichen bzw. gegeneinander versetzt sind,
daß alle Relativbewegungen noch vor gegenseitiger Berührung beendet sind und sich
berührende Flächen reibungsfrei aufeinander abrollen. Dabei ergeben sich zwischen
den einander zugeordneten Flächen sich allmählich schließende Spalte, so daß im Sägebetrieb
anfallender Feinschmutz jeweils an die Enden der Berührungsflächen geschoben und entfernt
wird.
[0020] Im Sägebetrieb, der sich mit gleicher Effektivität im Vorwärtslauf mit einer Bewegung
der Kettenglieder A und B in Fig. 1 nach rechts wie im Rückwärtslauf mit einer Bewegung
der Kettenglieder A und B in Fig. 1 nach links vollziehen kann, wirkt der Arbeitsdruck
in Fig. 1 senkrecht von oben auf den als anfänglicher Drehpunkt wirkenden Gelenkbolzen
5. Dabei drückt der Haken 2 mit dem Bereich seines Vorsprungs 16 auf die an die Kerbe
15 anschließende Begrenzungsfläche der Ausnehmung 4. Ein Weiterdrehen des Hakens 2
um öden anfänglichen Drehpunkt ist dann nicht mehr möglich, und zum neuen Drehpunkt
werden die Berührungsflächen zwischen dem Haken 2 und der Ausnehmung 4. Dadurch hebt
die Innenfläche des Hakens 2 kräftemäßig vom Gelenkbolzen 5 ab, bis das Horn 13 am
Sattel 14 zur Anlage kommt und damit dort eine Druckweitergabe an den Berührungsflächen
erfolgt. Von dem so weitergegebenen Druck subtrahiert sich der Arbeitszug der Sägekette
in der jeweiligen Fahrtrichtung. Die Zugkraft der Sägekette wird dabei von den Berührungsflächen
zwischen dem Ansatz 1 im Bereich der Nase 11 einerseits und der Begrenzung der Ausnehmung
3 im Bereich der Anschrägung 12 übertragen. Dabei entstehen an allen Berührungsflächen
unabhängig von der Reihenfolge der Kettenglieder A und B im Zuge der Sägekette, also
unabhängig von der Fahrtrichtung der Sägekette entlang des Doppelpfeils L nach links
oder nach rechts, nur Druckbelastungen. Elastischen Deformationen wie einem Aufbiegen
des Hakens 2, des Ansatzes 1 oder des Horns 13 beugen die jeweiligen Gegenflächen
vor, wobei alle Kräfte als Druck abgefangen werden.
[0021] Durch das Zusammenwirken der verschiedenen Berührungsflächen entsteht aus den Kettengliedern
A und B eine quer zu ihrer Laufebene biegesteife Einheit; innerhalb der Laufebene
jedoch sind Knickbewegungen der Kettenglieder A und B relativ zueinander möglich,
wie sie beispielsweise in Fig. 3 wiedergegeben sind. Durch ein Weiterknicken des Kettenglieds
A über die in Fig. 3 gezeigte Stellung hinaus wird dabei ein Abhängen des Kettengliedes
A von dem Kettenglied B und damit ein Herauslösen eines oder mehrerer Kettenglieder
aus dem Kettenverband ohne den Einsatz von irgendwelchem Werkzeug möglich.
[0022] Einem seitlichen Verschieben der Kettenglieder A und B gegeneinander quer zu ihrer
Laufebene wirkt die insbesondere aus Fig. 1 und 2 ersichtliche Einschachtelung jedes
Kernteils K zwischen die beiden Seitenteile S und S' entgegen. Die Seitenteile S und
S', die untereinander identisch ausgebildet sind, weisen eine von den davon eingeschlossenen
Kernteilen K abweichende Form auf; sie sind jedoch ebenso wie die Kernteile K zu einem
geschlossenen, quer zur Laufebene biegesteifen, aber innerhalb der Laufebene in sich
knickbaren Verband ineinander einhängbar. Dazu weist jedes der Seitenteile S und S'
an seinem vorderen Rand eine nach unten gerichtete Verriegelungsnase 7 auf, die in
ihrer Form mit einer am hinteren Rand vorgesehenen Ausnehmung 8 korrespondiert, so
daß die Verriegelungsnasen 7 der Seitenteile S und S' des nachfolgenden Kettenglieds
B in die Ausnehmungen 8 in den Seitenteilen S und S' des vorangehenden Kettenglieds
A einhängbar sind. Außerdem weist jedes der Seitenteile S und S' eine nach unten überstehende
Führungsflosse 6 auf, die als Führungselement für die Führung der Sägekette auf ihren
Umlenkrollen dient.
[0023] Als Schneidelemente sind an den Kettengliedern A und B außer den oben bereits erwähnten
Räumzähnen 10 damit im Zuge der Sägekette periodisch alternierend angeordnete Schneidzähne
9 vorgesehen. Die Sägearbeit wird also bei dem dargestellten Beispiel auf zwei verschiedene
Zahnarten aufgeteilt, die nacheinander wirksam werden. Dabei sind in Fig. 1 an jedem
der Kettenglieder A und B sowohl ein Schneidzahn 9 als auch ein Räumzahn 10 vorhanden;
es ist aber auch möglich, entsprechend der Darstellung in Fig. 5 jedes Kettenglied
mit nur einer Zahnart, also nur mit einem Schneidzahn oder nur mit einem Räumzahn
auszustatten, und ebenso können mehr als nur zwei Zahnarten vorgesehen werden, wobei
gewünschtenfalls einzelne Kettenglieder auch ganz ohne Schneidelement gelassen werden
können.
[0024] Die Form der Schneidzähne 9 und der Räumzähne 10 und ihre Anordnung an den Kettengliedern
ist am deutlichsten aus der Darstellung in Fig. 4 ersichtlich. Insbesondere ist dort
erkennbar, daß die Schneidzähne 9 an den Seitenteilen S und S' sitzen, während sich
die Räumzähne quer über die Seitenteile S und S' und das Kernteil K erstrecken.
[0025] Die Schneidkanten der Schneidzähne 9, die sich insgesamt nach oben bzw. außen zu
keilförmig verjüngen, verlaufen parallel zur Laufebene der Sägekette, und sie sind
entlang der Kettenlaufrichtung L symmetrisch ausgebildet und sichelförmig nach oben
bzw. außen gewölbt. Auf diese Weise schneiden die Schneidzähne 9 mit einer vorgegebenen
Tiefe in das Schneidgut ein und sorgen somit für eine glatte und stufenfreie Sägefläche
daran.
[0026] Die Räumzähne 10 besitzen bei dem gezeigten Beispiel zwei zueinander parallele Schneidkanten,
die unter 90° gegen die Kettenlaufrichtung L verlaufen. Sie wirken analog zu Hobelmessern.
Anstelle der gezeigten Ausbildung der Schneidkanten ist aber auch eine symmetrische
Pfeil- oder eine Kerbenform für die Schneidkanten möglich, und ebenso kann auch ein
zur Kettenlaufrichtung L schräger Schneidkantenverlauf vorgesehen werden.
[0027] Sowohl die Schneidzähne 9 als auch die Räumzähne 10 können wie überhaupt auch anders
ausgebildete Schneidelemente auswechselbar mit den Kettengliedern A und B verbunden
sein.
1. Sägekette für Kettensägen mit einer Vielzahl von in einer gemeinsamen Laufebene relativ
zueinander schwenkbar miteinander gekoppelten und Schneidelemente (9, 10) tragenden
Kettengliedern (A, B), bei der die Kettenglieder (A, B) lösbar zusammengehängt sind
und im Betrieb bei Belastung und bei Streckung des Verbandes nach Umlenkung der Kette
einen entgegen der Schneidrichtung und quer zur gemeinsamen Laufebene biegesteifen
Verband bilden, wozu jeweils benachbarte Kettenglieder (A, B) um ein Gelenk (5) ineinandergreifen
und mehrere in der Laufebene verteilte und in Anlage zueinander kommende gemeinsame
Flächenpaarungen bilden und wobei gegen seitliches Verschieben bei Lastfreiheit und
Umlenkung ein zusätzlicher, seitlich wirkender formschlüssiger Verbund (S, K, S')
der Kettenglieder (A, B) untereinander vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Mittelpunkt des Gelenks (5) mit Abstand zur radialen Mittellinie der Kette
angeordnet ist
und
daß bei Streckung des Verbandes an benachbarten Kettengliedern (A, B) außerhalb und
unter Entlastung des Gelenks (5) drei in einem Dreieck in der Laufebene angeordnete
Flächenpaarungen (11/12, 13/14, 15/16) mit zur Laufebene senkrechten Stirnflächen
in Anlage aneinander kommen.
2. Kette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Kettenglied (A, B) einen wenigstens dreischichtigen Aufbau mit einem einem
inneren Kernteil (K) und zwei Seitenteilen (S, S') aufweist.
3. Kette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Seitenteile (S und S') jeweils identisch geformt sind.
4. Kette nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Kernteil (K) einen von seiner bei Vorwärtslauf der Kette vorderen Kante
ausgehend krummschnabelartig nach unten gekrümmten Ansatz (1) und einen von seiner
bei Vorwärtslauf der Kette hinteren Kante ausgehend nach unten und vorn abgebogenen
Haken (2) sowie eine komplementär zum Ansatz (1) geformte obere und hintere Ausnehmung
(3) als Aufnahme für den Ansatz (1) des im Zuge der Kette nächstfolgenden Kernteils
(K) und eine an einem Gelenkbolzen (5) endende untere und vordere Ausnehmung (4) zum
Einhängen des Hakens (2) des im Zuge der Kette vorangehenden Kernteils (K) aufweist.
5. Kette nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ansatz (1) und die ihm zugeordnete obere Ausnehmung (3) an jedem Kernteil
(K) auf eine Dreipunktberührung zwischen den Kernteilen (K) zweier aufeinanderfolgender
Kettenglieder (A, B) ausgelegt sind, während der Haken (2) und die ihm zugeordnete
untere Ausnehmung (4) im Sinne einer flächigen Berührung zwischen den Kernteilen (K)
zweier aufeinanderfolgender Kettenglieder (A, B) geformt sind.
6. Kette nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die oberen Ausnehmungen (3) jeweils im oberen Teil ihres inneren Endes eine auf
ein Verklemmen der oberen äußeren Ecke des zugeordneten Ansatzes (1) ausgelegte Einschnürung
(18) aufweist.
7. Kette nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ansatz (1) an seinem freien Ende eine nach unten und hinten geneigte Nase
(11) und die zugeordnete obere Ausnehmung (3) eine dazu korrespondierende, nach oben
und vorn gerichtete Anschrägung (12) aufweisen.
8. Kette nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die obere Ausnehmung (3) an ihrem oberen Rand mit einem nach hinten gerichteten
Horn (13) endet, dem am oberen Ausgangspunkt des Ansatzes (1) ein korrespondierend
geformter Sattel (14) entspricht.
9. Kette nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die untere Ausnehmung (4) an ihrem hinteren Ende eine Kerbe (15) nach unten aufweist,
der am hinteren Ende des Hakens (2) ein nach unten gerichteter Vorsprung (16) entspricht.
10. Kette nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Haken (2) und die untere Ausnehmung (4) an jedem Kernteil (K) bis unterhalb
von dessen Längsmittelachse reichen, während der Ansatz (1) und die obere Ausnehmung
(3) von der Oberkante der Kernteile (K) ausgehen und sich in Richtung auf deren Längsmittelachse
zu erstrecken, aber oberhalb davon enden.
11. Kette nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die bei benachbarten Kettengliedern (A, B) ineinandergreifenden Ansätze (1), Haken
(2) und Ausnehmungen (3, 4) ihrer Kernteile (K) Krümmungen aufweisen, die ein Lösen
eines Kettengliedes (A, B) von seinen Nachbargliedern nur in den im Sägebetrieb maximal
auftretenden gegenseitigen Knickwinkel übersteigenden Knickstellungen erlauben.
12. Kette nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Formgebung der ineinandergreifenden Ansätze (1), Haken (2) und Ausnehmungen
(3, 4) an den Kernteilen (K) zusammenwirkender Kettenglieder (A, B) auf die Einhaltung
eine Selbstreinigung der Kette im Betrieb ermöglichender Spielräume dazwischen ausgelegt
ist.
13. Kette nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die korrespondierenden Flächen der Kernteile (K) aufeinanderfolgender Kettenglieder
(A, B) längs Kreisbögen mit geringfügig voneinander abweichenden Radien um gegeneinander
versetzte Mittelpunkte verlaufen.
14. Kette nach einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kernteile (K) aller Kettenglieder (A, B) jeweils an ihrer Unterseite mit einem
keilförmig überstehenden Antriebszahn (17) versehen sind.
15. Kette nach einem der Ansprüche 2 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenteile (S, S') aller Kettenglieder (A, B) an ihrer Oberseite eben ausgebildet
und an ihrer Unterseite mit wenigstens je einer Führungsflosse (6) versehen sind und
an ihrem einen quer zur Kettenlaufrichtung verlaufenden Rand eine gekrümmte Verriegelungsnase
(7) und in ihrem entgegengesetzten Rand eine korrespondierende Ausnehmung (8) aufweisen.
16. Kette nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß als Schneidelemente an den Kettengliedern (A, B) wenigstens zwei Arten von Zähnen
(9, 10) mit voneinander abweichenden Schneidkanten vorgesehen sind, die längs des
Kettenzuges periodisch alternierend aufeinanderfolgen.
17. Kette nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Zähne (9, 10) von Art zu Art in der Form und/oder der Stellung ihrer
Schneidkanten voneinander unterscheiden.
18. Kette nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens einige Kettenglieder (A, B) mit mehreren Zähnen (9, 10) unterschiedlicher
Art ausgestattet sind.
19. Kette nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zähne (9, 10) auswechselbar mit den Kettengliedern (A, B) verbunden sind.
20. Kette nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Zähne (10) der einen Art über das Kernteil (K) und die Seitenteile (S,
S') der Kettenglieder (A, B) erstrecken, während die Zähne (9) der anderen Art an
den Seitenteilen (S, S') der Kettenglieder (A, B) angeordnet sind.
21. Kette nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zähne (9) der einen Art an den Seitenteilen (S, S') eines Kettengliedes (A)
und die Zähne (10) der anderen Art an Kernteil (K) und Seitenteilen (S, S') eines
in der Arbeitsrichtung der Kette nachfolgenden Kettengliedes (B) ausgebildet sind.
22. Kette nach einem der Ansprüche 16 bis 21, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zähne der einen Art Schneidzähne (9) und die Zähne der anderen Art Räumzähne
(10) sind.
23. Kette nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schneidkanten der Schneidzähne (9) parallel zur gemeinsamen Laufebene der
Kettenglieder (A, B) und die Schneidkanten der Räumzähne (10) unter einem Winkel dagegen
verlaufen.
24. Kette nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schneidkanten der Schneidzähne (9) einen entlang der Kettenlaufrichtung symmetrischen
Verlauf aufweisen.
25. Kette nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schneidkanten der Schneidzähne (9) sichelförmig nach oben gewölbt verlaufen.
26. Kette nach einem der Ansprüche 22 bis 25, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schneidkanten der Räumzähne (10) unter einem Winkel von 90° zur gemeinsamen
Laufebene der Kettenglieder (A, B) verlaufen.
27. Kette nach einem der Ansprüche 22 bis 26, dadurch gekennzeichnet,
daß die Räumzähne (10) zwei zueinander parallele Schneidkanten aufweisen, die mit
Abstand voneinander entlang der Kettenlaufrichtung aufeinanderfolgen.
28. Kette nach einem der Ansprüche 22 bis 26, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schneidkanten der Räumzähne (10) pfeil- oder kerbenartig geknickt verlaufen.
1. Saw chain for chain saws comprising a plurality of chain links (A, B) coupled with
each other pivotably relative to each other and bearing cutting elements (9, 10),
wherein said chain links (A, B) are releasably joined with each other and in operation
form a structure resistant to bending against the cutting sense and transversely to
the common running plane when loaded and straightened after reversion of the chain,
wherefore adjacent chain links (A, B) mesh with each other around a joint (5) forming
several pairs of surfaces distributed within the running plane and engaging each other
and wherein an additional laterally-acting, form-fit linking (S, K, S') is provided
between the chain links (A, B) to avoid their mutual lateral movement when unloaded
and reversed,
characterised in
that the center of the joint (5) is disposed distant from the radial center line of
the chain
and
that upon straightening of the structure adjoining chain links (A, B) have three pairs
of surfaces (11/12, 13/14, 15/16) disposed in an triangle within the running plane
in engagement with each other along edge surfaces perpendicular to the running plane
outside and without load on the joint (5).
2. Chain according to claim 1, characterised in
that each chain link (A, B) has an at least three-layered configuration including
one inner core piece (K) and two side pieces (S, S').
3. Chain according to claim 2, characterised in
that the two side pieces (S and S') are each formed identical.
4. Chain according to claim 2 or 3, characterised in
that each core piece (K) includes a projection (1) extending from its on forward running
of the chain front edge and curving downwards in a beak-like manner and a hook (2)
extending from its on forward running of the chain rear edge and turning downwards
and forwards as well as an upper and rear recess (3) formed in a complementary configuration
to the projection (1) to receive the projection (1) of the subsequent core piece (K)
in the course of the chain and a lower and front recess (4) terminating at a joint
bolt (5) for hooking on the hook (2) of the preceding core piece (K) in the course
of the chain.
5. Chain according to claim 4, characterised in
that the projection (1) and the upper recess (3) associated thereto at each core piece
(K) is designed for three-point-contact between the core pieces (K) of two successive
chain links (A, B), whereas the hook (2) and the lower recess (4) associated thereto
are formed for two-dimensional contact between the core pieces (K) of two successive
chain links (A, B).
6. Chain according to claim 4 or 5, characterised in
that the upper recesses (3) each in the upper portion of their inner ends comprise
a constriction (18) designed for clamping the upper outer corner of the associated
projection (1).
7. Chain according to one of the claims 4 to 6, characterised in
that the projection (1) at its free end comprises a nose (11) inclined downwards and
rearwards and the associated upper recess (3) comprises a correspondingly configurated
bevel portion (12) inclined upwards and forwards.
8. Chain according to one of the claims 4 to 7, characterised in
that the upper recess (3) at its upper edge terminates in a rearwards directed horn
(13) to which at the upper starting point of the projection (1) a correspondingly
configurated saddle (14) corresponds.
9. Chain according to one of the claims 4 to 8, characterised in
that the lower recess (4) at its rear end comprises a downwards directed notch (15)
to which at the rear end of the hook (2) a downwards directed projection (16) corresponds.
10. Chain according to one of the claims 4 to 9, characterised in
that the hook (2) and the lower recess (4) on each core piece (K) extend up to below
the longitudinal center axis thereof, whereas the projection (1) and the upper recess
(3) start from the upper edge of the core pieces (K) and extend towards the longitudinal
center axis thereof but terminate above of it.
11. Chain according to one of the claims 4 to 10, characterised in
that the projections (1), hooks (2) and recesses (3, 4) meshing with each others on
the core pieces (K) of adjoining chain links (A, B) are curved in a manner such as
to allow the release of one chain link (A, B) from its adjoining links only when pivoted
beyond the maximum pivot angle occurring during the sawing operation.
12. Chain according to one of the claims 4 to 11, characterised in
that the configuration of the projections (1), hooks (2) and recesses (3, 4) meshing
with each others on the core pieces (K) of chain links (A, B) cooperating with each
other is designed to maintain spacings therebetween which permit self-cleaning of
the chain in operation.
13. Chain according to claim 12, characterised in
that the corresponding surfaces of the core pieces (K) of successive chain links (A,
B) extend along circular arcs around mutually offset center points with slightly different
radii.
14. Chain according to one of the claims 2 to 13, characterised in
that the core pieces (K) of all chain links (A, B) each on their underside are provided
with a wedge-shapedly projecting driving tooth (17).
15. Chain according to one of the claims 2 to 14, characterised in
that the side pieces (S, S') of all chain links (A, B) on their upper side are flat-shaped
and on their underside are each provided with at least one guiding fin and have a
curved locking nose (7) at their one edge extending transversely to the running direction
of the chain and a corresponding recess (8) at their opposite edge.
16. Chain according to one of the claims 1 to 15, characterised in
that as cutting elements at the chain links (A, B) at least two types of teeth (9,
10) are provided which have cutting edges differing from each others and follow each
other along the course of the chain periodically alternating.
17. Chain according to claim 16, characterised in
that the teeth (9, 10) from type to type differ from each other in the form and/or
the position of their cutting edges.
18. Chain according to claim 16 or 17, characterised in
that at least some chain links (A, B) are provided with several teeth (9, 10) of different
types.
19. Chain according to one of the claims 16 to 18, characterised in
that the teeth (9, 10) are replaceably connected with the chain links (A, B).
20. Chain according to one of the claims 16 to 19, characterised in
that the teeth (10) of the one type extend over the core piece (K) and the side pieces
(S, S') of the chain links (A, B), whereas the teeth (9) of the other type are disposed
on the side pieces (S, S') of the chain links (A, B).
21. Chain according to claim 20, characterised in
that the teeth (9) of the one type are formed on thee side pieces (S, S') of a chain
link (A) and the teeth (10) of the other type are formed on the core piece (K) and
the side pieces (S, S') of a chain link (B) following along the operating direction
of the chain.
22. Chain according to one of the claims 16 to 21, characterised in
that the teeth of the one type are cutting teeth (9) and the teeth of the other type
are raking teeth (10).
23. Chain according to claim 22, characterised in
that the cutting edges of the cutting teeth (9) run parallel to the common running
plane of the chain links (A, B) and the cutting edges of the raking teeth (10) extend
under an angle thereto.
24. Chain according to claim 22 or 23, characterised in
that the cutting edges of the cutting teeth (9) show a symmetrical extension along
the running direction of the chain.
25. Chain according to claim 24, characterised in
that the cutting edges of the cutting teeth (9) extend sickle-shapedly curved upwards.
26. Chain according to one of the claims 22 to 25, characterised in
that the cutting edges of the raking teeth (10) extend under an angle of 90° against
the common running plane of the chain links (A, B).
27. Chain according to one of the claims 22 to 26, characterised in
that the raking teeth (10) comprise two cutting edges parallel to each other and following
each other spacedly along the running direction of the chain.
28. Chain according to one of the claims 22 to 26, characterised in
that the cutting edges of the raking teeth (10) extend arrow-like or notch-like kinked.
1. Chaîne de sciage pour scies à chaînes avec une pluralité de chaînons (A, B) couplés
l'un avec l'autre dans une manière d'être pivotants l'un relativement à l'autre dans
une plaine de marche commune et portants des éléments à découper (9, 10), chez laquelle
les chaînons (A, B) sont suspendus l'un sur l'autre détachablement et en marche chargé
et en système étendu après une déviation de la chaîne forment un ensemble rigid à
la flexion en sens inverse à la direction de découpe et en travers à la plaine de
marche commune, des chaînons (A, B) voisins s'engageant autour d'une articulation
(5) et formant des paires de surface communes s'engegeant l'une à l'autre et une liaison
mécanique additionelle (S, K, S') entre les chaînons (A, B) agissant latéralement
pour supprimer un mouvement latéral des chaînons non-chargés et renversés,
caractérisé en ce
que le centre de l'articulation (5) est localisé écarté de la ligne centrale radiale
de la chaîne et
que en système étendu trois paires de surface (11/12, 13,14, 15/16) localisées sur
les pointes d'un triangle dans la plaine de marche commune s'engagent l'une avec l'autre
selon des surfaces perpendiculaires à la plaine de marche en dehors de l'articulation
(5) et la déchargeant.
2. Chaîne selon la revendication 1, caractérisé en ce
que chaque chainon (A, B) a une structure avec au moins trois couches comprenant une
pièce de coeur (K) et deux joues (S, S').
3. Chaîne selon la revendication 2, caractérisé en ce
que les deux joues (S et S') sont formées identiques.
4. Chaîne selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce
que chaque pièce de coeur (K) comprend une rallonge (1) s'étendant de son bord frontal
en marche avant de la chaîne courbée vers la bas à la manière d'un bec courbé et un
crochet (2) s'étendant de son bord arrière en marche avant de la chaîne courbé vers
la bas et en avant et un creux (3) supérieur et postérieur formé complémentairement
à la rallonge (1) pour recevoir la rallonge (1) de la pièce de coeur (K) subséquente
dans la séquence de la chaîne et un creux (4) inférieur et frontal terminant à un
boulon d'articulation (5) pour accrocher le crochet (2) de la pièce de coeur (K) précédente
dans la séquence de la chaîne.
5. Chaîne selon la revendication 4, caractérisé en ce
que la rallonge (1) et le creux (3) supérieur associé à celle-ci de chaque pièce de
coeur (K) sont construits en sens d'un contact à trois pointes entre les pièces de
coeur (K) de deux chaînons (A, B) suivants et le crochet (2) et le creux (4) inférieur
associé à celui-ci sont formés en sens d'un contact de surface entre les pièces de
coeur (K) de deux chaînons (A, B) suivants.
6. Chaîne selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce
que les creux (3) inférieurs dans la partie supérieure de ses bouts intérieurs comprennent
une gorge (18) dessinée pour coincer la pointe supérieure extérieure de la rallonge
(1) associée.
7. Chaîne selon une des revendications 4 à 6, caractérisé en ce
que la rallonge (1) à son bout libre comprend un talon (11) incliné vers la bas et
en arrière et le creux (3) supérieur associè comprend un biseau (12) correspondant
à celui-ci et dirigé vers le haut et en avant.
8. Chaîne selon une des revendications 4 à 7, caractérisé en ce
que le creux (3) supérieur sur son bord supérieur termine avec un corne (13) dirigé
en arrière auquel corresponde au point de départ supérieur de la rallonge (1) un col
(14) formé en correspondance.
9. Chaîne selon une des revendications 4 à 8, caractérisé en ce
que le creux (4) inférieur à son bout arrière comprend une encoche (15) dirigée vers
le bas à laquelle corresponde au bout arrière du crochet (2) une saillie (16) dirigée
vers le bas.
10. Chaîne selon une des revendications 4 à 9, caractérisé en ce
que le crochet (2) et le creux inférieur (4) de chaque pièce de coeur (K) s'étendent
jusqu'à dessous du axe longitudinal central et la rallonge (1) et le creux (3) supérieur
sortent du bord supérieur des pièces de coeur (K) et s'étendent vers l'axe longitudinal
central de celles-ci mais terminent au-dessus de celui -ci.
11. Chaîne selon une des revendications 4 à 10, caractérisé en ce
que les rallonges (1), crochets (2) et creux (3, 4) des pièces de coeur (K) s'engageants
chez des chaînons (A, B) voisins comprennent des courbures qui permettent un chaînon
(A, B) de se séparer de ses chaînons voisins seulement dans des positions de flambage
qui sont au-delà des angles de flambage se produisants dans l'opération de sciage.
12. Chaîne selon une des revendications 4 à 11, caractérisé en ce
que les formes des rallonges (1), crochets (2) et creux (3, 4) des pièces de coeur
(K) s'engageants des chaînons (A, B) coopérants sont choisies pour maintenir des jeus
permettants l'autonettoyage de la chaîne en opération.
13. Chaîne selon la revendication 12, caractérisé en ce
que les surfaces correspondantes des pièces de coeur (K) des chaînons (A, B) successifs
s'étendent selon des arcs de cercle ayant des rayons déviants l'un de l'autre insignifiantement
et des centres déplacés l'un à l'autre.
14. Chaîne selon une des revendications 2 à 13, caractérisé en ce
que les pièces de coeur (K) de chaque chaînon (A, B) à ses surface inférieures sont
pourvues avec une dent motrice (17) saillante en forme de cale.
15. Chaîne selon une des revendications 2 à 14, caractérisé en ce
que les joues (S, S') de chaque chaînon (A, B) à sa surface supérieure sont formé
en plain et à sa surface inférieur sont pourvues avec au moins un aileron (6) de guidage
et sur son premier bord s'étendant travers de la direction de marche de la chaîne
comprennent un talon de blocage (7) courbé et sur son bord opposé comprennent un creux
(8) correspondant.
16. Chaîne selon une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce
que comme des éléments à découper sur les chaînons (A,B) il y a au moins deux types
des dents (9, 10) avec des tranchants différents qui succédent l'une à l'autre alternant
périodiquement selon la séquence de la chaîne.
17. Chaîne selon la revendication 16, caractérisé en ce
que les dents (9, 10) se distinguent l'une de l'autre entre les types par la forme
et/ou la position de ses tranchants.
18. Chaîne selon la revendication 16 ou 17, caractérisé en ce
que au moins quelques chaînons (A, B) sont pourvus avec plusieurs dents (9, 10) des
types différents.
19. Chaîne selon une des revendications 16 à 18, caractérisé en ce
que les dents (9, 10) sont connectés avec les chaînons (A, B) remplacablement.
20. Chaîne selon une des revendications 16 à 19, caractérisé en ce
que les dents (10) de l'un type s'étendent sur la pièce de coeur (K) et les joues
(S, S') des chaînons (A, B) et les dents (9) de l'autre type sont localisées sur les
joues (S, S') des chaînons (A, B).
21. Chaîne selon la revendication 20, caractérisé en ce
que les dents (9) de l'un type sont formées sur les joues (S, S') d'un chaînon (A)
et les dents (10) de l'autre type sont formées sur la pièce de coeur (K) et sur les
joues (S, S') d'un chaînon (B) succédant dans la direction d'opération.
22. Chaîne selon une des revendications 16 à 21, caractérisé en ce
que les dents de l'un type sont des dents coupantes (9) et les dents de l'autre type
sont des dent-rabots (10).
23. Chaîne selon la revendication 22, caractérisé en ce
que les tranchants des dents coupantes (9) s'étendent parallèle à la plaine de marche
commune des chaînons (A, B) et les tranchants des dent-rabots (10) s'étenedent sous
un angle à celle-ci.
24. Chaîne selon la revendication 22 ou 23, caractérisé en ce
que les tranchants des dents coupantes (9) s'étendent symétriquement selon la direction
de marche de la chaîne.
25. Chaîne selon la revendication 24, caractérisé en ce
que les tranchants des dents coupantes (9) s'étendent courbée vers le haut à la manière
d'une faucille.
26. Chaîne selon une des revendications 22 à 25, caractérisé en ce
que les tranchants des dent-rabots (10) s'étendent sous un angle de 90° à la plaine
de marche commune des chaînons (A, B).
27. Chaîne selon une des revendications 22 à 26, caractérisé en ce
que les dent-rabots (10) comprennent deux tranchants s'étendants parallèle l'un à
l'autre qui succédent l'un à l'autre en distance selon la direcvtion de marche de
la chaîne.
28. Chaîne selon une des revendications 22 à 26, caractérisé en ce
que les tranchants des dent-rabots (10) s'étendent flambé à la manière d'une fléche
ou d'une coche.