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EP 0 606 892 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.04.1996 Patentblatt 1996/15 |
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Anmeldetag: 12.01.1994 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: A47C 27/14 |
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Flächiger Polsterkörper aus Schaumstoff, insbesondere Matratze
A flat upholstery body of foam material, particularly mattress
Elément de rembourrage plat en matière mousse, notamment matelas
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR GB IT NL SE |
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Priorität: |
13.01.1993 DE 9300369 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.07.1994 Patentblatt 1994/29 |
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Patentinhaber: Heerklotz, Siegfried, Dipl.-Ing. |
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D-49143 Schledehausen (DE) |
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Erfinder: |
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- Heerklotz, Siegfried, Dipl.-Ing.
D-49143 Schledehausen (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 236 668 US-A- 3 209 380
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DE-A- 2 930 750
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen flächigen Polsterkörper, insbesondere eine Matratze,
mit einem elastischen Kern aus Schaumstoff, der eine Vielzahl unterseitig durch eine
durchgehende Basisschicht in zumindest einer Lage miteinander verbundener Federkörper
umfaßt, wobei jeder einzelne Federkörper sich über seine Höhe durchgehend erstreckende,
vertikal ausgerichtete geformte Hohlräume aufweist, auf die oder jede Lage von Federkörpern
oberseitig eine Auflageplatte aufgelegt ist, die ihrerseits mit sich über ihre Höhe
durchgehend erstreckenden, vertikal ausgerichteten geformten Hohlräumen versehen ist,
und die Hohlräume der einzelnen Federkörper mit den Hohlräumen der oder jeder Auflageplatte
durchgehende vertikale Luftaustauschkanäle bilden.
[0002] Neben den früher weit verbreiteten Federkernmatratzen, bei denen im Kerninneren eine
Vielzahl von Stahlfedern angeordnet ist, sind seit vielen Jahren Schaumstoffmatratzen
in den vielfältigsten Ausführungsformen bekannt, die zwar ebenfalls einen Federkern
aufweisen, der jedoch keine Federelemente aus Metall enthält, die heutzutage vielfach
aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt werden, sondern Schaumstoff in den verschiedensten
Formen, zum Beispiel Latexschaum oder Polyurethanschaum, zur Ausbildung von Federkörpern
bzw. allgemein zur Herbeiführung der gewünschten Federeigenschaften einer Matratze
verwendet.
[0003] Bei den bekannten flächigen Polsterkörpern, insbesondere Matratzen, aus Schaumstoff
der eingangs angegebenen Art, bei denen die durch die Basisschicht zu einer Lage zusammengefaßten
einzelnen Federkörper in der Regel durch in den Schaumstoff eingearbeitete Längs-
und Querkanäle voneinander getrennt und abgegrenzt sind, hat sich gezeigt, daß durch
diese Kanäle eine gute Belüftung des Matratzen- bzw. Polsterkörpers, die unerwünschte
Kondensatbildungen im Gebrauch vermeidet, nicht erreicht werden kann, weil die Kanalquerschnitte
im Vergleich zu der Masse der Federkörper zu klein sind und häufig durch Zwischen-
oder Auflagen abgedeckt sind. Diese Zwischen- oder Auflagen, die üblicherweise zur
Lagefixierung der Federkörper bzw. zur Verbesserung des Benutzungskomforts des Polsterkörpers
verwendet werden, haben außerdem die unerwünschte Nebenwirkung, daß die durch die
Verwendung einzelner Federkörper angestrebte Punktelastizität des Polsterkörpers weitgehend
aufgehoben oder zumindest stark eingeschränkt wird.
[0004] US-A-3209380 beschreibt einen flächigen Polsterkörper gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1. Die Federkörper sind hierbei nicht gegeneinander verschiebbar ausgebildet, wie
es zur Erzielung einer Punktelastizität des Polsterkörpers erforderlich ist. Außerdem
reicht der Anteil der Hohlräume, bezogen auf die Polsterfläche, nicht aus, eine gute
Belüftung des Polsterkörpers zu gewährleisten.
[0005] EP-A0236668 beschreibt einen flächigen Polsterkörper mit einem wenigstens eine Schaumstoffbahn
umfassenden Polsterkern, wobei die Schaumstoffbahn mit im Abstand voneinander angeordneten,
sie geradlinig und ganz, d.h. von der Ober- bis Unterseite durchquerenden Stanzschnitten
versehen ist, die rechtwinklig zueinander angeordnet und senkrecht zur Schaumstoffbahn
geführt sind. Diese Stanzschnitte bilden keine Hohlräume im Polstermaterial.
[0006] DE-A-2930750 beschreibt eine Matratze aus Schaumstoff mit rechtwinklig zur Belastungsrichtung
verlaufenden und seitlich offenen Kanälen, wobei die Matratze mindestens aus zwei
übereinanderliegenden Teilmatratzen besteht, die jeweils auf ihrer Unterseite nach
unten offene Kanäle in Form von nutenförmigen Ausnehmungen aufweisen und so zueinander
angeordnet sind, daß jeweils die Nutenstege von Ober- und Untermatratze genau übereinander
liegen. Außerdem können die Teilmatratzen senkrechte durchgehende Entlüftungsbohrungen
aufweisen, die jeweils in den nutenförmigen Ausnehmungen enden, und mit einer Abdeckplatte
aus hochelastischem Schaumstoff versehen sind.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen flächigen Polsterkörper aus Schaumstoff
der eingangs angegebenen Art zu schaffen, der verbesserte Belüftungseigenschaften
aufweist und eine erhöhte Punkelastizität besitzt.
[0008] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Federkörper in Belastungsrichtung
zumindest bereichsweise gegeneinander verschiebbar ausgebildet sind und die Hohlräume
etwa 10 bis 25% der Polsterfläche einnehmen.
[0009] Durch die bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Polsterkörpers gebildeten durchgehenden
vertikalen, d.h. nicht durch Zwischen- oder Auflagen unterbrochenen, Luftaustauschkanäle
im Rahmen der zweckmäßig etwa 10 bis 25% der Polsterfläche einnehmenden, von Materialaussparungen
und/oder -ausnehmungen gebildeten Hohlräume besitzt der erfindungsgemäße Polsterköper
sehr gute Belüftungseigenschaften, die unerwünschte Kondensatbildungen des Polsterkörpers
im Gebrauch, insbesondere als Matratze, mit Sicherheit ausschließen. Dabei tragen
die in der oder jeder Auflageplatte nach der Erfindung gebildeten Hohlräume nicht
nur zur Bildung der vertikal durchgehenden Luftaustauschkanäle bei, sondern vermitteln
den Auflagen zugleich ein hohes Maß an Streckfähigkeit nach Art eines Netzes, so daß
die punktelastischen Eigenschaften des Polsterkörpers im Gebrauch durch punktuelles
Einfedern eines Federkörpers oder einiger weniger Federkörper bei örtlich begrenzt
auf den Polsterkörper aufgebrachter Belastung voll zum Tragen kommen und nicht durch
im wesentlichen unnachgiebige flächige Zwischen- oder Auflagen beeinträchtigt werden.
[0010] Die nach der Erfindung vorgesehenen Auflageplatten haben somit einen wesentlichen
Anteil an den guten Gebrauchseigenschaften des erfindungsgemäßen Polsterkörpers, sie
sind jedoch auch unabhängig von dessen Ausgestaltung im einzelnen, insbesondere hinsichtlich
der Federelemente, mit Vorteil bei Polsterkörpern bzw. selbst als Polsterkörper in
solchen Fällen anwendbar, bei denen es auf eine gute Durchlüftung und Streckfähigkeit
der Polsterung ankommt. Die Erfindung umfaßt daher insoweit auch allgemein eine Polsterplatte
aus Schaumstoff, die im wesentlichen dadurch gekennzeichnet ist, daß sie mit sich
über ihre Höhe durchgehend erstreckenden vertikal ausgerichteten geformten Hohlräumen
versehen ist, die etwa 10 bis 25% ihrer Fläche einnehmen und ein Lochmuster solcher
Art bilden, daß jede geradlinige Parallele zu ihrer horizontalen Mittelebene zumindest
einen der Hohlräume schneidet, die, bei einer Ausführung in der Grundform von Langlöchern,
ein Lochmuster mit abwechselnd um 90° zueinander versetzten Längsmittelachsen der
Langlöcher bilden.
[0011] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der
nachstehenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel
des Gegenstands der Erfindung schematisch veranschaulicht ist. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines Endbereichs eines erfindungsgemäßen flächigen Polsterkörpers,
wobei zur Verdeutlichung des Schichtaufbaus einige Teile bereichsweise weggebrochen
bzw. versetzt zur angrenzenden Schicht dargestellt sind, und
- Fig. 2 - 4
- je eine Draufsicht auf ein Lochmuster, das für die geformten Hohlräume der Federkörper
und/oder Auflageplatten wahlweise verwendet werden kann.
[0012] In Fig. 1 ist ein Polsterkörper mit einer rechteckigen Polsterfläche dargestellt,
der insbesondere eine Matratze bilden kann. Es versteht sich jedoch, daß solche Polsterkörper
auch die Polsterfläche von Sitzen, Liegen oder Rückenlehnen bilden und als solche
auch eine quadratische oder anderweitig konturierte Polsterfläche aufweisen können.
[0013] Der Polsterkörper besitzt einen mehrschichtigen elastischen Kern aus einem geeigneten
Schaumstoff, der bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine untere Lage 1 von
Federkörpern 2 und eine darüber angeordnete obere Lage 3 von Federkörpern 4 umfaßt.
Die Federkörper 2 und 4 sind jeweils von Quer- und Längskanälen 5 und 6 begrenzt,
die bis zur Höhe einer Basisschicht 7 bzw. 8 in ein plattenförmiges Schaumstoffmaterial
eingeformt bzw. eingearbeitet sind. Die Basisschichten 7 und 8 bilden eine durchgehende
unterseitige Abstützung ihrer einzelnen Federkörper 2 bzw. 4, mit denen sie einstückig
verbunden sind und jeweils eine Platteneinheit bilden. Zwischen der Lage 1 und der
Lage 3 können ggf. eine oder mehrere weitere Lagen von Federkörpern angeordnet sein
oder es kann auf die Lage 3 entfallen.
[0014] Auf der oberen Lage 3 der Federkörper 4 liegt eine Auflageplatte 9 als Teil des elastischen
Schaumstoffkerns, die mit sich über ihre Höhe durchgehend erstreckenden, vertikal
ausgerichteten geformten Hohlräumen 10 in Gestalt von Materialaussparungen und/oder
-ausnehmungen, wie Stanzlöchern, versehen ist. Die Hohlräume 10 bilden ein Lochmuster
solcher Art, daß jede geradlinige Parallele zur Basisschicht 7 bzw. 8 der Federkörperlagen
1,3 mindestens eine Hohlraum 10 schneidet. Dabei kann der Anteil der Hohlräume 10
etwa 10 bis 25% der Polsterfläche betragen.
[0015] Die Hohlräume 10 weisen vorteilhaft die Grundform von Langlöchern auf und bilden
ein Lochmuster mit abwechselnd um 90° zueinander versetzten Längsmittelachsen 11 der
Langlöcher. Die gegenseitige Beabstandung der Hohlräume bzw. Langlöcher 10 ist bei
dem dargestellten Beispiel so gewählt, daß jeweils von zwei versetzt zueinander angeordneten
Langlöchern 10 die Längsmittelachse 11 des einen Langloches mit der mittleren Querachse
12 des anderen Langloches 10 zusammenfällt.
[0016] Die Fig. 2 veranschaulicht eine Ausführungsform der Hohlräume 10 jeweils in Form
eines beidseitig mittig eingebuchteten Ovals, wobei die Längsmittelachsen 11 und die
mittleren Querachsen 12 jeweils strichpunktiert angedeutet sind. Hierdurch ist eine
streckfähige Netzstruktur mit Bögen gebildet.
[0017] Die Fig. 3 zeigt eine Form von Hohlräumen 10' in Form jeweils eines Paares von Löchern
etwa kreisförmigen Querschnitts, die mittig durch eine schlitzförmige Materialausnehmung
13 verbunden sind, die die Längsmittelachse 11 definiert. Die gegenseitige Anordnung
der Hohlräume 10' ist analog dem Beispiel der Fig. 2 vorgenommen.
[0018] Die Fig. 4 zeigt schließlich eine Ausführungsform von Hohlräumen 10'' in Form von
Langlöchern rechteckiger Grundgestalt, die allerdings an ihren Enden abgerundet sein
können. Die Längsmittelachsen 11 und die mittleren Querachsen 12 sind bei diesem Beispiel,
dessen Anordnungsmuster dem der Fig. 2 und 3 ebenfalls entspricht, wiederum strichpunktiert
eingezeichnet.
[0019] Die Basisschicht 8 der Federkörper 4 bildet gleichzeitig eine Auflageplatte für die
Federkörper 2 der unteren Lage 1, auf die sie oberseitig aufgelegt ist, und ist als
solche, wie die Auflageplatte 9, mit den Hohlräumen 10 versehen. Die Basisschicht
7 der unteren Lage 1 von Federkörpern 2, die üblicherweise auf einer nicht punktelastischen
Auflagefläche aufliegt, ist hingegen von den Hohlräumen 10 bzw. 10a und 10b freigehalten
und bildet insoweit keine Auflageplatte im Sinne der Basisschicht 8 bzw. der Auflageplatte
9.
[0020] Die Federkörper 2 und 4 der beiden Lagen 1 und 3 sind ihrerseits mit sich jeweils
über ihre Höhe durchgehend erstreckenden, vertikal ausgerichteten geformten Hohlräumen
10a und 14, 14a versehen, die mit den Hohlräumen 10, 10a bzw. 10b der Auflageplatten
8 und 9 durchgehende vertikale Luftaustauschkanäle im Rahmen des Anteils der Hohlräume
10, 10a, 10b und auch der Hohlräume 10a, 14, 14a, von 10 bis 25% der Polsterfläche
bilden, soweit dabei eine voll- oder teilflächige Deckungsgleichheit zwischen den
übereinanderliegenden Hohlräumen 10, 10a, 10b, 14, 14a erreicht ist. In jedem Fall
werden durch den elastischen Schaumstoffkern vertikal durchgehende Luftaustauschkanäle
in einem solchen Umfang gebildet, daß eine vollständige Durchlüftung des Polsterkörpers
über seine gesamte Dicke bzw. Höhe gewährleistet ist.
[0021] Die geformten Hohlräume der Auflageplatte 8 bzw. 9 können mit den geformten Hohlräumen
der Federkörper 2, 4 in ihrer Form und Anordnung übereinstimmen. Dies trifft insbesondere
für die Hohlräume 10a der Lage 3 zu, da hier beispielsweise die das Ausgangswerkstück
bildende Schaumstoffplatte als erstes mit den vertikal durchgehenden Hohlräumen 10a
durch Materialausstanzungen 10a versehen werden kann, bevor in einem anschließenden
Arbeitsgang die Federkörper 4 durch Einschneiden der Quer- und Längskanäle 5 und 6
gebildet werden.
[0022] Es kann aber auch eine solche Ausbildung der Federkörper 2, 4 gewählt werden, daß
die Hohlräume 14, 14a der Federkörper 2, 4 in ihrer Form und/oder Größe gegenüber
den Hohlräumen 10 der Auflageplatte 9 unterschiedlich gewählt sind. So sind die Hohlräume
14 bei den Federkörpern 2 der unteren Lage als kreisförmige, ggf. durch die Bassischicht
7 durchgehende Löcher unterschiedlichen Durchmessers gezeigt. Bei den Federkörpern
4 der Lage 3 ist zusätzlich zu den Hohlräumen 10a ein Hohlraum 14a im mittleren Bereich
einiger der Federkörper 4 gebildet, der in die Basischicht 8 mit den Hohlräumen 10b
ausmündet, die den Hohlräumen 10, 10a entsprechen. Hierdurch kann die Federhärte des
Polsterkörpers bereichsweise verändert werden, wie es zur Schaffung unterschiedlicher
Härtezonen des Polsterkörpers erwünscht ist.
[0023] Zu dem gleichen Zweck können an vorbestimmten Stellen des Polsterkörpers im Bereich
der Quer- und/oder Längskanäle 5, 6 weitere geformte Hohlräume 17 durch Materialaussparungen
bzw. -ausnehmungen als örtlich begrenzte Kanalerweiterungen gebildet sein. Zweckmäßig
sind derartige Hohlräume 17 in den Kreuzungspunkten von Quer- und Längskanälen 5,
6 in den Schaumstoff des Polsterkörpers eingearbeitet.
[0024] Zusätzlich zu den oben beschriebenen Maßnahmen zur Schaffung unterschiedlicher Härtezonen
oder als Ersatz für diese können außerdem die Quer- und/oder Längskanäle 5, 6 in vorgegebenen
Zonen des Polsterkörpers nach unten keilförmig erweitert sein, im Gegensatz zu der
Normalausführung der Quer- und Längskanäle 5, 6 mit rechteckigem vertikalem Querschnittsprofil.
So sind in Fig. 1 für die untere Federkörperlage 1 Längskanäle 6' in untereinander
gleichförmiger Ausführung mit keilförmiger Erweiterung nach unten gezeigt, während
für die Federkörperlage 3 Querkanäle 5' und 5'' gezeigt sind, die ihrerseits nach
unten keilförmig erweitert sind, wobei jedoch die an die Basisschicht 8 angrenzende
Seite des Keilprofils unterschiedlich breit ist. Dies ermöglicht weitere Variationen
der Federsteife, ebenso wie dies durch unterschiedliche Wahl der Größe bzw. des Durchmessers
der Hohlräume 14, 14a und 17 möglich ist. Ggf. können auch die Längskanäle 6, 6' in
einer oder mehreren Federkörperlagen 1,3 entfallen.
[0025] Als Ganzes ist der Polsterkörper von einer Hülle 15 aus einem streckfähigen Gewirk,
z.B. Trikot oder Jersey, oder aus einem elastischen Material umgeben, welches seinerseits
den Luftaustausch nicht behindert und die Punktelastizität des Polsterkörpers nicht
beeinträchtigt. Dabei kann mit der Hülle 15 eine Auflage 16 kombiniert sein, die beispielsweise
aus Schafwolle besteht, ihrerseits streckfähig ist und auf der Oberseite der Auflageplatte
9 oder, wie in Fig. 1 gezeigt, der Hülle 15 aufliegt.
1. Flächiger Polsterkörper, insbesondere Matratze, mit einem elastischen Kern aus Schaumstoff,
der eine Vielzahl unterseitig durch eine durchgehende Basisschicht (7,8) in zumindest
einer Lage (1,3) miteinander verbundener Federkörper (2,4) umfaßt, wobei jeder einzelne
Federkörper (2,4) sich über seine Höhe durchgehend erstreckende, vertikal ausgerichtete
geformte Hohlräume (10a,14,14a) aufweist, auf die oder jede Lage (1,3) von Federkörpern
(2,4) oberseitig eine Auflageplatte (8,9) aufgelegt ist, die ihrerseits mit sich über
ihre Höhe durchgehend erstreckenden, vertikal ausgerichteten geformten Hohlräumen
(10,10a,10b) versehen ist, und die Hohlräume (10a,14,14a) der einzelnen Federkörper
(2,4) mit den Hohlräumen (10,10a,10b) der oder jeder Auflageplatte (8,9) durchgehende
vertikale Luftaustauschkanäle bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Federkörper (2,4) in Belastungsrichtung zumindest bereichsweise gegeneinander
verschiebbar ausgebildet sind und die Hohlräume (10,10a,10b,14,14a) etwa 10 bis 25%
der Polsterfläche einnehmen.
2. Polsterkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlräume (10,10a,10b)
der Auflageplatte (8,9) ein Lochmuster solcher Art bilden, daß jede geradlinige Parallele
zur Basisschicht (7) der Federkörper (2) mindestens eine Materialausnehmung (10,10a,10b)
schneidet.
3. Polsterkörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlräume (10,10a,10b)
der Auflageplatte (8,9) die Grundform von Langlöchern aufweisen und ein Lochmuster
mit abwechselnd um 90° zueinander versetzten Längsmittelachsen (11) der Langlöcher
bilden.
4. Polsterkörper nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenseitige Beabstandung
der Langlöcher so gewählt ist, daß jeweils von zwei versetzt zueinander angeordneten
Langlöchern die Längsmittelachse (11) des einen Langloches mit der mittleren Querachse
(12) des anderen Langloches zusammenfällt.
5. Polsterkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei zwei
oder mehreren Lagen (1,3) von Federkörpern (2,4) die Auflageplatte (8) einer unteren
Lage (1) zugleich die Basisschicht (8) der nächstoberen Lage (3) von Federkörpern
(4) bildet.
6. Polsterkörper nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageplatte (8) mit
den Federkörpern (4) der nächstoberen Lage (3) eine Platteneinheit bildet.
7. Polsterkörper nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlräume (10a) der
Auflageplatte (8) mit denen der Federkörper (4) der nächstoberen Lage (3) in ihrer
Form und Anordnung übereinstimmen.
8. Polsterkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlräume
(10a,14,14a) der Federkörper (2,4) in vorbestimmten Bereichen des Polsterkörpers in
ihrer Form und Größe gegenüber den übrigen Bereichen des Posterkörpers unterschiedlich
geformt sind.
9. Polsterkörper mach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Quer- und/oder
Längskanäle (5,6) weitere geformte Hohlräume (17) als örtlich begrenzte Kanalerweiterungen
gebildet sind.
10. Polsterkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß Lagen
(1,3) von Federkörpern (2,4) und/oder Auflageplatten (8,9) aneinander fixiert sind.
11. Polsterkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß er von
einer Hülle (15) aus streckfähigem oder elastischem Material umgeben ist.
12. Polsterkörper nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch eine Auflage (16) aus streckfähigem
und diffusionsfähigem Fasergewirk.
13. Polsterplatte aus Schaumstoff, insbesondere zur Verwendung als Auflageplatte (9) in
einem Polsterkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
sie mit sich über ihre Höhe durchgehend erstreckenden vertikal ausgerichteten geformten
Hohlräumen (10) versehen ist, die etwa 10 bis 25% ihrer Fläche einnehmen und ein Lochmuster
solcher Art bilden, daß jede geradlinige Parellele zu ihrer horizontalen Mittelebene
mindestens einen der Hohlräume (10) schneidet, die, bei einer Ausführung in der Grundform
von Langlöchern, ein Lochmuster mit abwechselnd um 90° zueinander versetzten Längsmittelachsen
(11) der Langlöcher bilden.
1. Flat upholstered body, especially a mattress, with a springy core of foam material,
comprising a multiplicity of spring bodies (2,4) connected to one another at the bottom
in at least one layer by a continuous base layer (7,8), each individual spring body
(2,4) having upward-facing shaped cavities (10a, 14, 14a) extending right through
its entire height, upon which or on each layer of spring bodies (2,4) a covering panel
(8,9) is placed, which in turn also has upward-facing shaped hollow spaces (10, 10a,
10b) across its whole thickness, and the hollow spaces (10, 10a, 10b) of the one or
several covering panels (8,9) form continuous vertical ventilation channels, characterised
in that the spring bodies (2,4) are designed in such a way as to be displaced in relation
to each other in the direction of loading at least in parts of the area, and the hollow
spaces (10, 10a, 10b, 14, 14a) take up about 10 to 25 % of the upholstered area.
2. Upholstered body according to Claim 1, characterised in that the hollow spaces (10,
10a, 10b) of the covering panel (8,9) form a pattern of perforation such that any
straight line parallel to the base layer (7) of the spring bodies (2) cuts across
at least one cavity in the material (10,10a,10b).
3. Upholstered body according to Claim 1 or 2, characterised in that the hollow spaces
(10, 10a, 10b) of the covering panel (8,9) are basically slot-like in shape and form
a perforation pattern with longitudinal midlines (11) intersecting alternatelyat 90°.
4. Upholstered body according to Claim 3 characterised in that the spacing between each
pair of alternating slots is selected so that the longitudinal midline (11) of one
slot coincides with the transverse midline (12) of the other.
5. Upholstered body according to any of Claims 1-4, characterised in that, when there
are two or more layers (1,3) of spring bodies (2,4), the covering panel (8) of a lower
layer (1) forms the base layer of the layer (3) of springs (4) immediately above it.
6. Upholstered body according to Claim 5, characterised in that the covering panel (8)
forms a panel unit with the springs (4) of the layer (3) immediately above it.
7. Upholstered body according to claim 6, characterised in that the hollow spaces (10a)
of the covering panel (8) match those of the spring bodies (4) of the next higher
layer (3) in shape and arrangement.
8. Upholstered body according to any of Claims 1 to 7, characterised in that the hollow
spaces (10a, 14, 14a) of the spring bodies (2,4) in predetermined areas of the upholstered
bodies differ in shape and size from those in the remaining parts of the upholstered
body.
9. Upholstered body according to Claim 8, characterised in that additional shaped cavities
(17) in the area of the transverse or longitudinal canals (5,6) are formed as locally
limited extensions to the canals.
10. Upholstered body according to any of Claims 1 to 9, characterised in that layers (1,3)
of spring bodies (2,4) and/or covering panels (8,9) are fixed to one another.
11. Upholstered body according to any of Claims 1 to 10, characterised in that it is enveloped
in a sheath (15) of stretch or elastic material.
12. Upholstered body according to Claim 11, characterised by a covering (16) of stretch
fabric allowing diffusion.
13. Upholstered foam pad , especially for use as a covering panel (9) in an upholstered
body according to any of Claims 1 to 12, characterised in that it is provided with
continuous vertical shaped hollow spaces (10) covering about 10 to 25% of the area
and form a pattern of perforations such that any straight line parallel to its horizontal
midline plane intersects at least one of the hollow spaces (10) which, in an embodiment
where they are basically slot-shaped, form a perforation pattern of a half-drop repeat,
in which alternating slots have longitudinal midlines (11) arranged at an angle of
90° to each other.
1. Corps rembourré de grande surface, en particulier matelas, présentant un coeur élastique
en mousse, comprenant sur le dessous un grand nombre de corps élastiques (2, 4) reliés
entre eux sur au moins une couche (1, 3) par une couche de base (7, 8) continue, chacun
des corps élastiques (2, 4) présentant des cavités moulées traversantes orientées
verticalement (10a, 14, 14a) s'étendant sur toute sa hauteur sur la face supérieure
de laquelle couche ou de chaque couche (1, 3) de corps élastiques (2, 4) est posée
une plaque d'appui (8, 9), qui est elle-même munie de cavités moulées traversantes
orientées verticalement (10, 10a, 10b) les cavités (10a, 14, 14a) de chacun des corps
élastiques (2, 4) formant avec les cavités (10, 10a, 10b) de la plaque d'appui ou
de chacune des plaques d'appui (8, 9) des canaux verticaux d'échange d'air verticaux
traversants, caractérisé en ce que les corps élastiques (2, 4) sont conçus de manière mobile les uns par rapport aux
autres dans le sens de la sollicitation au moins par secteur, et que les cavités (10,
10a, 10b, 14, 14a) occupent environ 10 à 25 % de la surface du rembourrage.
2. Corps rembourré selon la revendication 1, caractérisé en ce que les cavités (10, 10a, 10b) de la plaque d'appui (8, 9) forment un canevas de trous
tel que chaque parallèle rectiligne par rapport à la couche de base (7) des corps
élastiques (2) recoupe au moins un évidement de matériau (10, 10a, 10b).
3. Corps rembourré selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les cavités (10, 10a, 10b) de la plaque d'appui (8, 9) présentent la forme de base
de trous longiformes et forment un canevas de trous avec des axes médians longitudinaux
(11) de trous longiformes décalés alternativement de 90° les uns par rapport aux autres.
4. Corps rembourré selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'écartement de chacun des trous longiformes est sélectionné de manière telle que
chaque fois, pour deux trous longiformes décalés l'un par rapport à l'autre, l'axe
médian longitudinal (11) de l'un des trous longiforme tombe sur l'axe transversal
(12) de l'autre trou longiforme.
5. Corps rembourré selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que pour deux ou plusieurs couches (1, 3) de corps élastiques (2, 4), la plaque d'appui
(8) d'une couche inférieure (1) forme simultanément la couche de base (8) de la couche
immédiatement supérieure (3) de corps élastique (4).
6. Corps rembourré selon la revendication 5, caractérisé en ce que la plaque d'appui (8) forme, avec les corps élastiques (4) de la couche immédiatement
supérieure (3), une unité de plaque.
7. Corps rembourré selon la revendication 6, caractérisé en ce que les cavités (10a) de la plaque d'appui (8) correspondent à celles des corps élastiques
(4) de la couche immédiatement supérieure (3) dans leur forme et leur implantation.
8. Corps rembourré selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les cavités (10, 10a, 10b) des corps élastiques (2, 4) sont moulées différemment,
dans certains secteurs prédéterminés dudit corps rembourré, de celles des autres secteurs
du corps rembourré.
9. Corps rembourré selon la revendication 8, caractérisé en ce que des d'autre cavités moulées (17) sont formées en tant qu'extensions localement limitées
de canal dans le secteur des canaux transversaux et/ou longitudinaux (5, 6).
10. Corps rembourré selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que des couches (1, 3) de corps élastiques (2, 4) et/ou de plaque d'appui (8, 9) sont
fixées les unes aux autres.
11. Corps rembourré selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'il est entouré d'une enveloppe (15) réalisée en un matériau extensible ou élastique.
12. Corps rembourré selon la revendication 11, caractérisé par une couverture (16) réalisée en un matériau non tissé en fibres extensible et capable
de diffusion.
13. Plaque rembourrée en mousse, en particulier destinée à un emploi en tant que plaque
d'appui (9) dans un corps rembourré selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce qu'elle est munie de cavités moulées traversantes orientées verticalement (10) s'étendant
sur toute sa hauteur et occupant environ 10 à 25%de sa surface et qui forment un canevas
de trou tel que toute parallèle rectiligne par rapport à son plan médian horizontal
recoupe au moins une des cavités (10) qui forment, lors de l'exécution de la forme
de base de trous longiformes, un canevas de trous avec des axes médians longitudinaux
(11) décalés alternativement de 90° les uns par rapport aux autres des trous longiformes.

