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(11) |
EP 0 607 418 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.05.1997 Patentblatt 1997/18 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.08.1993 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: D06H 3/04 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9302/165 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9404/743 (03.03.1994 Gazette 1994/06) |
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VISUELLE PRÜFEINRICHTUNG FÜR OBJEKTE AUS WEICHFLEXIBLEM FLACHMATERIAL, INSBESONDERE
TEXTILIEN
VISUAL INSPECTION DEVICE FOR OBJECTS MADE OF SOFT, FLEXIBLE, FLAT MATERIAL, ESPECIALLY
TEXTILES
DISPOSITIF VISUEL DE VERIFICATION POUR DES OBJETS REALISES DANS UN MATERIAU PLAT,
MOU ET SOUPLE, NOTAMMENT DES TEXTILES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
14.08.1992 DE 4226998
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.07.1994 Patentblatt 1994/30 |
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Patentinhaber: Kerber, Werner Clemens |
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D-65779 Kelkheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Mauder, Klaus
63931 Kirchzell (DE)
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| (74) |
Vertreter: Fiedler, Otto Karl, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt
Freistrasse 2 8200 Schaffhausen 8200 Schaffhausen (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 740 433 GB-A- 1 187 470
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DE-B- 1 047 743
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine visuelle Prüfeinrichtung für Objekte aus weichflexiblem
Flachmaterial, insbesondere Textilien, Bekleidungsstücke, Wäsche und dergleichen,
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Zu solchen Einrichtungen gehören u.a.
Wäsche- bzw. Textilbeschaumaschinen.
[0002] Bei einer bekannten Wäsche- bzw. Textilbeschaumaschine gemäß der DE 27 40 433 Al
ist zur Verminderung der Blendung der Leuchtkasten durch Lamellen abgedeckt.
[0003] In einer Maschine zur Prüfung von Textilien gemäß der GB 1 187 470 C1 ist eine "Dimmer"-Regelung
vorgesehen, mit welcher die Bedienungsperson die gewünschte Helligkeit einstellen
kann.
[0004] Es ist auch schon ein Wäscheprüfgerät im Handel, das zur Ueberprüfung von Wäsche
dient, beispielsweise, um schadhafte oder sonstwie unbrauchbare Wäsche auszusortieren.
Ein solches Wäscheprüfgerät besteht aus in einem Gehäuse angeordneten Leuchtröhren,
die durch eine Glasscheibe abgedeckt sind. Dies Gerät hat den Nachteil, dass es eine
starke Blendungswirkung auf das Bedienungspersonal ausübt, sodaß es häufig ausgeschaltet
wird, was auch die Lebensdauer der Leuchtröhren beeinträchtigt.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Prüfeinrichtung der eingangs genannten
Art, die sich durch leichte Bedienbarkeit, insbesondere durch Vermeidung von intensiver
Lichtbelästigung oder sogar Blendung des Bedienungspersonals, bei einfacher und betriebssicherer
Bauweise auszeichnet. Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist bestimmt durch
die Merkmale des Patentanspruchs 1. Weiterbildungen der Erfindung sind bestimmt durch
die Merkmale der Unteransprüche.
[0006] Die Erfindung wird näher erläutert anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele.
Hierin zeigt:
- Fig.1
- eine erste Ausführung einer erfindungsgemäßen Prüfeinrichtung in Form eines Wäscheprüfgeräts
mit quaderförmiger, langgestreckterm Prüfobjektaufnahme in perspektivischer Darstellung,
- Fig.2
- einen in Längsrichtung der Prüfobjektaufnahme gemäß Fig.1 orientierten Vertikalschnitt
des Geräts,
- Fig.3
- eine Ansicht der Schmalseite bzw. Stirnfläche der Prüfobjektaufnahme mit Bedienungs-
und Einstellorganen in größerem Maßstab,
- Fig.4
- eine zweite Ausführung eines erfindungsgemäßen Wäscheprüfgeräts in Seitenansicht mit
einem vertikalen Teilschnitt der Prüfobjektaufnahme und
- Fig.5
- ein schematisches Blockschaltbild der Steuer- bzw. Regeleinrichtung des Geräts nach
Fig.4.
[0007] Das in Fig.1 dargestellte, insgesamt mit 10 bezeichnete Wäscheprüfgerät 10 besitzt
ein quaderförmiges Gehäuse 12, in dem Leuchtröhren 14 angeordnet sind. Das Gehäuse
12 ist an seiner Oberseite mit einer Glasscheibe 16 abgedeckt, die übrigen Wände bestehen
aus lichtundurchlässigem Material. Die Glasscheibe 16 ist als Milchglasscheibe ausgestaltet,
um die Blendung so weit wie möglich zu verringern. Die Leuchtröhren sind in der Längserstreckung
des Gehäuses 12 paarweise nebeneinander angeordnet in rechten und linken Gruppen 30,
32, die getrennt ein- und ausschaltbar sind. Dadurch läßt sich wahlweise ein breiteres
oder schmaleres Feld für die Wäscheprüfung einsetzen.
[0008] In an sich bekannter Weise können die Leuchtröhren 14 auf einen helleren und einen
dunkleren Wert eingestellt werden, wobei der dunklere Wert so eingestellt wird, daß
er das Bedienungspersonal nicht blendet, aber keine Wäscheprüfung zuläßt. Der hellere
Wert wird so eingestellt, daß er eine Wäscheprüfung ermöglicht, dabei aber das Bedienungspersonal
blenden würde. Dieser Helligkeitswert, der Prüfwert, wird für die Wäscheprüfung verwendet.
[0009] An den vorderen und hinteren Seiten der Glasscheibe 16, der Zuführungsseite 20 und
der Abführungsseite 22, sind jeweils Annäherungsschalter 24 angeordnet, wobei jeder
der jeweiligen vorderen oder hinteren Annäherungsschalter auch aus Gruppen von Schaltern
bestehen kann. Sind die Leuchtröhren 14 in Gruppen 30, 32 aufgeteilt, so kann für
jede Gruppe jeweils ein Annäherungsschalter an der Zuführungsseite 20 und an der Abführungsseite
22 vorgesehen sein. Die Annäherungsschalter sind so geschaltet, daß beim Abdecken
der Annäherungsschalter mit einem Wäschestück sowohl an der Zuführungsseite 20 als
auch an der Abführungsseite 22 die Helligkeit der Leuchtröhren 14 auf den größeren
der eingestellten Werte geregelt wird, während beim Aufdecken nur eines der Annäherungsschalter
die Helligkeit auf den kleineren Wert geregelt wird. Dadurch wird erreicht, daß nur
bei völliger Bedeckung der Glasscheibe mit einem zu prüfenden Wäschestück die größere
Helligkeit eingestellt wird, wodurch eine Blendung des Bedienungspersonals völlig
vermieden wird.
[0010] Fig.3 zeigt die Regelungs- und Bedienungselemente des Geräts. Ein Netzanschluß 26
versorgt das Gerät mit elektrischer Energie, über einen Hauptschalter 28 wird es ein-
und ausgeschaltet. Die Schaltung der Gruppen 30 und 32 erfolgt über die Schalter 34
und 36, die Hell- und Dunkelsteuerung über einen jeweiligen Dunkelsteuerregler 38
und einen Hellsteuerregler 40.
[0011] Die Helligkeitssteuerung der Leuchtröhren erlaubt es, daß sie vom jeweiligen Bedienungspersonal
auf die individuell gewünscht Stärke eingestellt werden kann, und zwar auf einen helleren
Prüfwert und einen dunkleren Standwert. Der hellere Prüfwert dient zum Ueberprüfen
eines auf die Glasscheibe aufgelegten Wäschestücks, während der dunklere Standwert
sich einschaltet, wenn kein Wäschestück auf das Wäscheprüfgerät aufgelegt ist. Prüfwert
und Standwert können fest eingestellt sein, sie können aber auch getrennt voneinander
regelbar sein, um ein individuelles Einstellen der Helligkeitswerte für das Bedienungspersonal
zu ermöglichen.
[0012] An den Enden der Glasscheibe, die die Leuchtröhren abdeckt, sind Annäherungsschalter
angeordnet, die bei Annäherung eines Gegenstandes einen Schaltimpuls erzeugen. Als
solche Annäherungsschalter dienen beispielsweise Schalter, die auf Bewegung reagieren.
Als solche Annäherungsschalter können beispielsweise Reflexions-Lichttaster verwendet
werden, die vorzugsweise mit Hintergrundausblendung ausgestattet sind und dadurch
auf einen engen Testbereich ansprechen, so z. B. auf einen Testbereich von 10 bis
20 mm.
[0013] Die Annäherungsschalter sind so geschaltet, daß sie beim Abdecken beider Annäherungsschalter
die Helligkeit auf den helleren Prüfwert einstellen, während beim Abdecken von nur
einem oder keinem der Annäherungsschalter auf den dunkleren Standwert geschaltet wird.
Dadurch wird erreicht, daß nur dann, wenn die gesamte Glasscheibe, die als Prüffeld
dient, durch ein Wäschestück abgedeckt ist, auf den helleren Prüfwert geschaltet wird,
wodurch das Prüfen des Wäschestücks ermöglicht wird. Wird die Glasscheibe nur teilweise
oder garnicht von einem Wäschestück abgedeckt, so daß nicht beide Annäherungsschalter
reagieren, so wird die Helligkeit der Leuchtröhren auf den Standwert abgesenkt, so
daß keine Blendung für das Bedienungspersonal auftritt.
[0014] Die Glasscheibe kann als Milchglasscheibe ausgeführt sein, wodurch die Blendung für
das Bedienungspersonal noch weiter verringert wird. Außerdem können die Leuchtröhren,
insbesondere bei breiten Wäscheprüfgeräten, die für die Prüfung von größeren Wäschestücken
erforderlich sind, in zwei oder mehr nebeneinanderliegenden Gruppen aufgeteilt sein,
die jeweils für sich getrennt ein- und ausschaltbar sind, so daß beim Auflegen kleinerer
Wäschestücke eine Gruppe ausgeschaltet werden kann und dadurch keine seitliche Blendung
verursacht werden kann.
[0015] Das Gehäuse des Wäscheprüfgeräts kann auf Führungen seitlich verschiebbar sein, so
daß es über den Rand des Tisches, auf dem es angebracht ist, bzw. über seinen Träger
hinaus seitlich so weit verschoben werden kann, daß von der Seite her Säcke und dergleichen
über das Prüffeld gezogen werden können, um auf diese Weise das Ueberprüfen von Wäschesäcken,
Bezügen und dergleichen zu ermöglichen.
[0016] In der gezeigten Darstellung bildet die Glasscheibe 16 eine Objektaufnahme, deren
Oberseite als Prüfobjekt-Auflagefläche AF ausgebildet ist. Die Annäherungsschalter
24 wirken als Anwesenheitsdetektoren für ein in Fig.2 angedeutetes Prüfobjekt O, hie:
ein Wäschestück. Diese Prüfobjekte werden in den über der Auflagefläche befindlichen
Arbeitsraum R eingeführt und auf der Auflagefläche ausgebreitet, so daß keine Blendung
mehr auftreten kann. Dies wird von den genannten Detektoren überwacht, die somit -
zusammen mit den zugehörigen, hier nicht dargestellten Steuerelementen an sich üblicher
Art - eine Ueberwachungseinrichtung UVa darstellen. Die Leuchtröhren bilde insgesamt
eine Leuchtvorrichtung LV, die mit der Unterseite der Objektaufnahme in optischer
Wirkverbindung stehen. Diese selbst wirkt optisch diffundierend und ermöglicht dadurch
eine flächenhafte Betrachtung des Objekts.
[0017] Die Annäherungsschalter bilden insgesamt eine Objekt-Detektoreinrichtung, wobei jeweils
eine Gruppe von nebeneinanderliegenden Annäherungsschaltern oder Annäherungsdetektoren
anderer, an sich üblicher Art einem Teil TF der Prüfobjekt-Auflagefläche AF und damit
einer durch zwei Leuchtröhren 24 gebildeten Leuchteinheit 30 bzw. 32 zugeordnet ist.
Diese Detektorgruppen liefern ein dem Abdeckungsgrad des zugeordneten Teils TF der
Prüfobjekt-Auflagefläche AF durch Prüfobjektmaterial zugeordnetes Objekt-Anwesenheitssignal.
Diese Signale werden in einer an sich üblichen und daher nicht näher zu beschreibenden
Logikschaltung derart zu einem Beleuchtungs-Steuersignal zusammengefaßt, daß nur bei
Objektanwesenheit an allen Detektoren ein vorgegebener Betriebswert, insbesondere
ein Maximalwert, der Beleuchtung aktiviert ist.
[0018] Insbesondere kann die Einrichtung jedoch mit arbeitstechnischen Vorteilen auch so
ausgeführt werden, daß die Leuchtvorrichtung eine Mehrzahl von je für sich steuerbaren
Leuchteinheiten - hier z.B. 30 und 32 - aufweist, deren jede einem Annäherungsdetektor
oder einer Gruppe von ausgangsseitig logisch konjunktiv zusammengefaßten Annäherungsdetektoren
zugeordnet ist. Damit wird nur bei Objektanwesenheit an dem betreffenden Detektor
bzw. an der betreffenden Detektorgruppe die zugeordnete Leuchteinheit entsprechend
einem vorgegebenen Betriebswert, insbesondere ein Maximalwert, der Beleuchtung aktiviert.
[0019] Bei der in Fig.4 und 5 veranschaulichte Prüfeinrichtung ist eine Ueberwachungsvorrichtung
UVb mit einer Helligkeits-Detektoreinrichtung HDV vorgesehen, die mindestens einen
Teil des Arbeitsraumes R oder der Prüfobjekt-Auflagefläche AF erfaßt. Die Ueberwachungsvorrichtung
umfaßt ferner eine mit dem Ausgang der Helligkeits-Detektoreinrichtung HDV wirkverbundene
Grenzwert-Istwert-Vergleichseinrichtung GIV, deren Ausgang mit der Leuchtvorrichtung
LV in Steuerverbindung steht. Eine solche Ausführung hat den wesentlichen Vorteil,
daß störendes Blendlicht im Arbeitsraum nicht nur mittelbar durch Ueberwachung der
Abdeckung der Auflagefläche, sondern unmittelbar erfaßt wird. Auch hier hat die Prüfobjektaufnahme
PA eine durchscheinende, optisch diffundierend wirkende Prüfobjekt-Auflagefläche AF,
wobei die Helligkeits-Detektoreinrichtung HDV eine Mehrzahl von jeweils einem Teil
TF der Prüfobjekt-Auflagefläche AF zugeordneten Helligkeitsdetektoren HD an sich üblicher
Art aufweist. Jeder dieser Detektoren ist durch Ausrichtung und/oder Ausblendung einem
Teil TF der Prüfobjekt-Auflagefläche AF zugeordnet ist. Durch Anordnung einer entsprechenden
Anzahl von Detektoren kann die Flächenauflösung der Ueberwachung ohne großen Aufwand
erhöht werden.
[0020] Im einzelnen umfaßt die Leuchtvorrichtung LV eine Mehrzahl von je für sich steuerbaren
Leuchteinheiten LE, deren jede einem Helligkeitsdetektor HD oder einer Gruppe von
Helligkeitsdetektoren zugeordnet ist. Der Ausgang eines jeden einer Leuchteinheit
zugeordneten Helligkeitsdetektors bzw. die überlagerten oder gemittelten Ausgänge
einer Gruppe solcher Helligkeitsdetektoren ist an einen Grenzwertvergleicher GV der
Grenzwert-Istwert-Vergleichseinrichtung GIV angeschlossen. Die Grenzwertvergleicher
GV stehen mit den zugeordneten Leuchteinheiten in einer die Intensität derselben auf
einen vorgebbaren Maximalwert begrenzenden Steuerverbindung. Die hierfür benötigten
Detailschaltungen und Schaltungselemente sind allgemein bekannt und bedürfen für den
Fachmann keiner näheren Erläuterung.
[0021] Mit der letztgenannten Ausführung läßt sich erreichen, daß bei Nichtabdeckung einer
Leuchteinheit bzw. des zugeordneten Flächenbereichs der Auflagefläche sofort eine
Helligkeitsbegrenzung der betreffenden Leuchteinheit eintritt und daher die Prüfarbeit
ohne Unterbrechung weitergeführt werden kann, allerdings unter Ausschluß des damit
ausgeblendeten Flächenbereichs. Dieser ist aber innerhalb der Auflagefläche leicht
erkennbar und kann durch Verschieben des Prüfobjekts rasch wieder in die Prüfung einbezogen
werden.
[0022] Wie in Fig.5 angedeutet, wird dabei für jeden Helligkeitsdetektor HD und damit für
jede zugeordnete Teilfläche TF zweckmäßig innerhalb der Grenzwert-Istwert-Vergleichseinrichtung
GIV an dem betreffenden Grenzwertvergleicher GV ein eigener, justierbarer Grenzwertgeber
GG vorgesehen.
[0023] Insbesondere ist in diesem Zusammenhang Gegenstand einer besonderen Weiterbildung
der Erfindung, unter Ausnutzung der ohnehin gegebenen Steuerungsmittel die abgeblendete
Leuchteinheit und damit den zugehörigen Flächenbereich durch Aktivierung eines räumlich
zugeordneten, optischen Signalgebers an sich üblicher Art zu kennzeichnen.
1. Visuelle Prüfeinrichtung für Objekte aus weichflexiblem Flachmaterial, insbesondere
Textilien, Bekleidungsstücke, Wäsche und dergleichen, mit folgenden Merkmalen:
a) der Arbeitsraum (R) ist mit einer durchscheinenden und optisch diffundierend
wirkenden Prüfobjektaufnahme versehen, die an ihrer der Auflagefläche (AF) entgegengesetzt
angeordneten Rückseite mit der Leuchtvorrichtung (LV) in optischer Wirkverbindung
steht;
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
b) es ist mindestens eine in Abhängigkeit von der Lichteinstrahlung der Beleuchtungsvorrichtung
(LV) in wenigstens einen Teil des Arbeitsraumes (R) steuerbare Ueberwachungsvorrichtung
(UVa, UVb) vorgesehen, die ausgangsseitig mindestens ein Beleuchtungs-Steuersignal
liefert;
c) es ist eine in ihrer Helligkeit steuerbare und/oder umschaltbare Leuchtvorrichtung
(LV) vorgesehen, die mit dem Ausgang der Ueberwachungsvorrichtung (UVa, UVb) in einer
die Lichtintensität in wenigstens einem Teil des Arbeitsraumes (R) verringernden Steuerverbindung
steht.
2. Prüfeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfobjektaufnahme
eine durchscheinende, optisch diffundierend wirkende Prüfobjekt-Auflagefläche (AF)
aufweist und daß die Ueberwachungsvorrichtung (UVa) eine mit dem Arbeitsraum (R) im
Bereich der Prüfobjekt-Auflagefläche (AF) wirkverbundene, auf die Anwesenheit mindestens
eines Prüfobjektes (O) ansprechende Objekt-Detektoreinrichtung umfaßt, die ein dem
Abdeckungsgrad der Prüfobjekt-Auflagefläche (AF) durch das Prüfobjekt (O) zugeordnetes
Objekt-Anwesenheitssignal liefert.
3. Prüfeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Objekt-Detektoreinrichtung
eine Mehrzahl von jeweils einem Teil (TF) der Prüfobjekt-Auflagefläche (AF) zugeordneten,
auf Anwesenheit von Prüfobjektmaterial ansprechenden Annäherungsdetektoren (24) aufweist,
deren jeder ein dem Abdeckungsgrad des zugeordneten Teils (TF) der Prüfobjekt-Auflagefläche
(AF) durch Prüfobjektmaterial zugeordnetes Objekt-Anwesenheitssignal liefert.
4. Prüfeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Objekt-Anwesenheitssignale
der Annäherungsdetektoren (24) durch eine Logikschaltung an sich bekannter Art derart
zu einem Beleuchtungs-Steuersignal zusammengefaßt sind, daß nur bei Objektanwesenheit
an allen Detektoren ein vorgegebener Betriebswert, insbesondere ein Maximalwert, der
Beleuchtung aktiviert ist.
5. Prüfeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchtvorrichtung
(LV) eine Mehrzahl von je für sich steuerbaren Leuchteinheiten (30, 32) aufweist,
deren jede einem Annäherungsdetektor (24) oder einer Gruppe von ausgangsseitig logisch
konjunktiv zusammengefaßten Annäherungsdetektoren zugeordnet ist, derart, daß nur
bei Objektanwesenheit an dem betreffenden Detektor bzw. an der betreffenden Detektorgruppe
die zugeordnete Leuchteinheit entsprechend einem vorgegebenen Betriebswert, insbesondere
ein Maximalwert, der Beleuchtung aktiviert ist.
6. Prüfeinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Objekt-Auflagefläche (AF) eine Zuführseite (20) und eine Abführseite (22) aufweist
und daß im Bereich der Zuführseite und der Abführseite je mindestens ein Annäherungsdetektor
(24) angeordnet ist.
7. Prüfeinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Intensität der Leuchteinrichtung bzw. von in dieser enthaltenen Leuchteinheiten
zwischen getrennt einstellbaren Grenzwerten für den Prüfbetriebszustand und den Ruhebetriebszustand
umschaltbar oder umsteuerbar ist.
8. Prüfeinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) die Ueberwachungsvorrichtung (UVb) umfaßt eine mindestens einen Teil des Arbeitsraumes
(R) oder der Prüfobjekt-Auflagefläche (AF) erfassende Helligkeits-Detektoreinrichtung
(HDV);
b) die Ueberwachungsvorrichtung (UVb) umfaßt ferner eine mit dem Ausgang der Helligkeits-Detektoreinrichtung
(HDV) wirkverbundene Grenzwert-Istwert-Vergleichseinrichtung (GIV), deren Ausgang
mit der Leuchtvorrichtung (LV) in Steuerverbindung steht.
9. Prüfeinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfobjektaufnahme
(PA) eine durchscheinende, optisch diffundierend wirkende Prüfobjekt-Auflagefläche
(AF) aufweist und daß die Helligkeits-Detektoreinrichtung (HDV) eine Mehrzahl von
jeweils einem Teil (TF) der Prüfobjekt-Auflagefläche (AF) zugeordneten Helligkeitsdetektoren
(HD) aufweist, deren jeder durch Ausrichtung und/oder Ausblendung einem Teil (TF)
der Prüfobjekt-Auflagefläche (AF) zugeordnet ist.
10. Prüfeinrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) die Leuchtvorrichtung (LV) umfaßt eine Mehrzahl von je für sich steuerbaren Leuchteinheiten
(LE), deren jede einem Helligkeitsdetektor (HD) oder einer Gruppe von Helligkeitsdetektoren
(HD) zugeordnet ist;
b) der Ausgang eines jeden einer Leuchteinheit zugeordneten Helligkeitsdetektors (HD)
bzw. die überlagerten oder gemittelten Ausgänge einer Gruppe solcher Helligkeitsdetektoren
(HD) ist an einen Grenzwertvergleicher (GV) der Grenzwert-Istwert-Vergleichseinrichtung
(GIV) angeschlossen;
c) die Grenzwertvergleicher (GV) stehen mit den zugeordneten Leuchteinheiten in einer
die Intensität derselben auf einen vorgebbaren Maximalwert begrenzenden Steuerverbindung.
11. Prüfeinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Objekt-Auflagefläche (AF) rechteckig ausgebildet ist und daß eine Mehrzahl von
Leuchteinheiten im Bereich der Objekt-Auflagefläche in Richtung der längeren und/oder
der kürzeren Rechteckseite verteilt angeordnet ist.
1. Visual testing device for objects of soft-flexible flat material, in particular textiles,
garments, linen and the like, with the following features:
a) a working space (R) is provided with a translucent and optically diffusing active
test-object receptacle, the rear side of which, being situated in opposition to a
support surface (AF) stands in active optical connection with an illumination device
(LV);
characterized by the following features:
b) there is provided at least one monitoring device (UVa, UVb) which is under control
dependent on the light irradiation of the illumination device (LV) into at least a
part of the working space (R) and delivers at least one illumination control signal
output;
c) there is provided a light intensity-controlled illumination device (LV) which is
in control connection with the output of the monitoring device (UVa, UVb) so as to
diminish the light intensity within at least a part of the working space (R).
2. Testing device according to claim 1, characterized in that the test object receptacle
shows a translucent and optically diffusing active test-object support surface (AF),
and in that the monitoring device (UVa) comprises an object detector device actively
connected with the working space (R) in the range of the test-object support surface
(AF), responding to the presence of at least one test-object (O) and delivering an
object-presence signal coordinated with the degree of coverage of the test-object
support surface (AF) by the test-object (O).
3. Testing device according to claim 2, characterized in that the object detector device
shows a plurality of proximity detectors (24) each coordinated with a part (TF) of
the test-object support surface (AF), responding to the presence of test-object material
and delivering an object-presence signal coordinated with the degree of coverage of
the coordinated part (TF) of the test-object support surface (AF) by test-object material.
4. Testing device according to claim 3, characterized in that the object-presence signals
of the proximity detectors (24) are combined by means of a logic circuit of a kind
known per se into an illumination control signal so as to activate a predetermined
operational value, in particular a maximum value, of the illumination only in case
of object presence at all detectors.
5. Testing device according to claim 3, characterized in that the illumination device
(LV) shows a plurality of independently controllable illumination units (30, 32),
each of which is coordinated with a proximity detector (24) or with a group of proximity
detectors combined at their outputs in a logic conjunction so as to activate the coordinated
illumination unit in accordance with a predetermined operational value, in particular
a maximum value, of the illumination only in case of object presence at the corresponding
detector or at the corresponding group of detectors.
6. Testing device according to anyone of claims 3 to 5, characterized in that the object
support surface (AF) shows a feeding side (20) and a delivery side (22), and in that
at least one proximity detector (24) is positioned in the range each of the feeding
side and the delivery side.
7. Testing device according to anyone of the preceding claims, characterized in that
the intensity of the illumination device or of illumination units contained therein
is capable of being switched or regulated over between separately adjustable limit
values for the operational testing condition and the operational quiescent condition.
8. Testing device according to claim 1, characterized by the following features:
a) the monitoring device (UVb) comprises an illumination detecting device (HDV) covering
at least a part of the working space (R) or of the test-object support surface (AF);
b) the monitoring device (UVb) further comprises a limit/actual value comparison device
(GIV) being in active connection with the output of the illumination detecting device
(HDV) and having its output in a control connection with the illumination device (LV).
9. Testing device according to claim 8, characterized in that the test object receptacle
(PA) shows a translucent and optically diffusing active test-object support surface
(AF), and in that the illumination detecting device (HDV) shows a plurality of light
intensity detectors (HD), each coordinated with a part (TF) of the test-object support
surface (AF) by means of alignment and/or blanking out.
10. Testing device according to claim 9, characterized by the following features:
a) the illumination device (LV) comprises a plurality of independently controllable
illumination units (LE), each of which is coordinated with a light intensity detector
(HD) or with a group of light intensity detectors (HD);
b) the output of each light intensity detector (HD) coordinated with an illumination
unit or respectively, with the superimposed or averaged outputs of a group of such
light intensity detectors (HD) are connected with a limit value comparator (GV) of
the limit/actual value comparison device (GIV);
c) the limit value comparators (GV) are in a control connection with the corresponding
illumination units so as to limit the intensity thereof to a predeterminable maximum
value.
11. Testing device according to anyone of the preceding claims, characterized in that
the object support surface (AF) is of rectangular shape, and in thet a plurality of
illumination units is positioned in the range of the object support surface in a distribution
along the longer and/or shorter rectangle side.
1. Dispositif d'essai pour des objets en matériau plat et souplement flexible, en particulier
pour des articles textiles et des vêtements, pour le linge et autres choses semblables,
présentant les critères suivant:
a) l'espace de travail (R) est pourvu d'un logement pour des objets d'essai, ledit
logement étant translucent avec une activité optique diffusant et son derrière disposé
opposé à la surface d'appui (AF) étant en connexion optique active avec un dispositif
d'éclairage (LV);
caractérisé par les critères suivant:
b) il est prévu un dispositif de surveillance (UVa, UVb) qui est commandé en fonction
de la radiation incidente du dispositif d'éclairage (LV) entrant au moins une part
d'espace de travail (R) et qui délivre à la sortie au moins un signal de commande
pour l'éclairage;
c) il est prévu un dispositif d'éclairage (LV) qui est capable d'être commandé et/ou
commuté relatif à la luminosité et qui est en connexion de commande avec la sortie
du dispositif de surveillance (UVa, UVb) pour diminuer l'intensité de lumière dans
au moins une part d'espace de travail (R).
2. Dispositif d'essai selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le logement
pour des objets d'essai présente une surface d'appui (AF) d'objet d'essai translucent
avec une activité optique diffusant, et que le dispositif de surveillance (UVa) comprend
un dispositif de détection des objets connecté activement avec l'espace de travail
(R) dans la région de la surface d'appui (AF) d'objet d'essai et répondrant à la présence
d'au moins un objets d'essai (O), ledit dispositif de surveillance délivrant un signal
de présence d'un objet coordoné au degré du recouvrement de la surface d'appui (AF)
par l'objet d'essai (O).
3. Dispositif d'essai selon la revendication 2, caractérisé par le fait que le dispositif
de détection des objets présente une pluralité des détecteurs de proximité (24), chacun
coordonné à une part (TF) de la surface d'appui (AF) d'objets d'essai, répondrant
à la présence du matériau d'objet d'essai et délivrant un signal de présence d'objet
correspondant au degré du recouvrement de la part (TF) coordonnée de la surface d'appui
(AF) d'objet d'essai par le matériau des objets d'essai.
4. Dispositif d'essai selon la revendication 3, caractérisé par le fait que les signaux
de présence d'objet des détecteurs de proximité (24) sont combinés dans un signal
de commande d'éclairage par un circuit logique d'une construction connue en soi, de
manière qu'une valeur opérationelle prédéterminée d'éclairage, en particulier une
valeur maximale, n'est activée qu'en cas de présence d'objet aux tous les détecteurs.
5. Dispositif d'essai selon la revendication 3, caractérisé par le fait que le dispositif
d'éclairage (LV) présente une pluralité des unités d'éclairage (30, 32), chacune capable
d'être commandée à part et coordonnée à un détecteur de proximité (24) ou à un groupe
des détecteurs de proximité combinés à leurs sorties par une logique à conjonction,
de manière que seulement en cas de présence d'objet au détecteur ou groupe respectif
des détecteurs l'unité d'éclairage coordonnée est activée selon une valeur opérationelle
d'éclairage prédéterminée, en particulier selon une valeur maximale.
6. Dispositif d'essai selon quelqu'une des revendications 3 à 5, caractérisé par le fait
que surface d'appui (AF) d'objet présente un côté d'alimentation (20) et un côté d'évacuation
(22), et qu'au moins un détecteur de proximité (24) est disposé dans la région du
côté d'alimentation et du côté d'évacuation.
7. Dispositif d'essai selon quelqu'une des revendications précédentes, caractérisé par
le fait que l'intensité du dispositif d'éclairage ou des unités d'éclairage y comprises
peut être commandée et/ou commutée entre des valeurs limites adjustables séparément
pour l'état opérationel d'essai et pour l'état opérationel de repos.
8. Dispositif d'essai selon la revendication 1, caractérisé par les critères suivant:
a) le dispositif de surveillance (UVb) comprend un dispositif détecteur d'éclairage
(HDV) couvrant au moins une part d'éspace de travail (R) ou de la surface d'appui
(AF) d'objets d'essai;
b) le dispositif de surveillance (UVb) comprend encore un dispositif de comparaison
valeurs (GIV) limites/ instantanées (GIV) connecté activement avec la sortie du dispositif
détecteur d'éclairage (HDV), et la sortie dudit dispositif de comparaison disposée
en connexion de commande avec le dispositif d'éclairage (LV).
9. Dispositif d'essai selon la revendication 8, caractérisé par le fait que le logement
pour des objets d'essai (PA) présente une surface d'appui (AF) d'objet d'essai translucent
avec une activité optique diffusant, et que le dispositif détecteur d'éclairage (HDV)
présente une pluralité des détecteurs d'éclairage (HD), chacun coordonné à une part
(TF) de la surface d'appui (AF) d'objet d'essai par alignement ou en diaphragmant.
10. Dispositif d'essai selon la revendication 9, caractérisé par les critères suivant:
a) le dispositif d'éclairage (LV) comprend une pluralité des unités d'éclairage (LE),
chacune capable d'être commandée à part et coordonnée à un détecteur d'éclairage (HD)
ou à un groupe des détecteurs d'éclairage (HD);
b) la sortie de chacun des détecteurs d'éclairage (HD) coordonné à une unité d'éclairage
ou respectivement, les sorties superposées ou soumises à la formation des valeurs
moyennes d'un groupe des détecteurs d'éclairage (HD) pareils sont connectées à un
comparateur de valeur limte (GV) dans le dispositif de comparaison valeurs (GIV) limites/instantanées
(GIV);
c) les comparateurs de valeur limte (GV) sont disposés en connexion de commande avec
les unités d'éclairage pour limiter l'intensité desquelles à une valeur maximale prédéterminable.
11. Dispositif d'essai selon quelqu'une des revendications précédentes, caractérisé par
le fait que la surface d'appui d'objet (AF) est d'une façon rectangulaire, et qu'une
pluralité des unités d'éclairage est disposée dans la région de la surface d'appui
d'objet distribuée en direction du côté plus long et/ou plus court du rectangle.