[0001] Die Erfindung betrifft eine Transporteinrichtung mit wenigstens einem Regalbediengerät
zur Entnahme und Eingabe einer Last, insbesondere Personenkraftfahrzeuge in übereinander
angeordnete Fächer von Regalen sowie zur Überbringung der Last zu einer Ein- und/oder
Auslagerstation nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Ein derartiges durch die FR-A-1 291 812 bekanntes Regalbediengerät wird nicht nur
allgemein für Material lager verwendet sondern insbesondere auch, worauf nachfolgend
ohne die Vornahme einer Einschränkung nur noch Bezug genommen wird, für sogenannte
Autosilos, bei denen die Kraftfahrzeuge zwischen Eingangs- bzw. Ausgangsbereich und
den als Parkplatz dienenden Regalen durch das Regalbediengerät hin- und hertransportiert
werden.
[0003] Dabei werden die Kraftfahrzeuge zwischen Ein- und/oder Auslagerstation bzw. Regalfach
und Hubtraverse üblicherweise durch horizontal ausfahrbare Teleskopgabeln, die die
Kraftfahrzeuge untergreifen, oder durch Mittel, die die Kraftfahrzeuge in schubfachartiger
Weise erfassen, hin- und herbewegt.
[0004] Bei dem genannten Autosilo ist es überlicherweise so, daß dieses nebeneinander eine
Öffnung zum Hereinfahren und eine Öffnung zum Herausfahren aufweist. Ein hereingefahrenes
Fahrzeug wird dann durch das Regalbediengerät übernommen und in eins der Regalfächer
gebracht. Wird ein Fahrzeug wieder abgeholt, so bringt das Regalbediengerät dieses
auf den Platz hinter der Ausfahröffnung, wo der Benutzer es dann nach außen fahren
kann. Damit dabei ein vorwärts in das Silo hereingefahrenes Fahrzeug beim Herausfahren
nicht rückwärts bewegt werden muß, was in vielen Fällen nicht nur als unangenehm empfunden
wird sondern auch aus Platzgründen oft mit Schwierigkeiten verbunden ist, ist das
Kraftfahrzeug über eine entsprechende Einheit der Hubtraverse auf dieser um wenigstens
180° drehbar, so daß es zum Herausfahren wieder vorwärts steht.
[0005] Als Parkmöglichkeiten kommen dabei grundsätzlich das Längsparken oder auch das Querparken
in Frage. Beim Längsparken werden die Fahrzeuge bzw. die die Fahrzeuge tragenden Paletten
in Längsrichtung des Regalganges gehalten und quer zu dessen Erstreckung in die Regalfächer
eingebracht. Beim Querparken werden die Fahrzeuge um 90° gedreht in die Regalfächer
ein- bzw. wieder ausgefahren. In beiden Fällen kann die Ein- und Auslagerung der Fahrzeuge
an den Längsenden des Regalganges erfolgen. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit,
an den Regalseiten ein oder mehrere Fächer als Ein- und Auslagerstation auszubilden
je nachdem, wie dies die baulichen Gegebenheiten des Autosilos als zweckmäßig erscheinen
lassen.
[0006] Durch die FR-A-2 609 085, die im übrigen aber eine andere Gattung eines Autosilos
betrifft, ist es darüber hinaus bekannt, die Kraftfahrzeuge zur leichteren Handhabung
auf Paletten abzustellen und mit diesen zu bewegen.
[0007] Schließlich ist es durch die US-A-2 840 187 an sich bekannt, zwei Regalbediengeräte
aneinander vorbeifahrbar vorzusehen. Diese gestatten das Aneinandervorbeifahren jedoch
nur, wenn die Last bei einem Regalbediengerät nach oberhalb des anderen und beim anderen
nach unterhalb des einen Regalbediengerätes verfahren ist, was in jedem Falle des
Vorbeifahrens zusätzliche unnötige Hubbewegungen erfordert.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es daher, bei Handhabung von auf Paletten abgestellten
Lasten die eingangs genannte Transporteinrichtung mit zwei unnötige Hubbewegungen
vermeidenden Regalbediengeräten auszustatten.
[0009] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zur Aufnahme der Lasten für
deren Bewegung zwischen Ein- und/ oder Auslagerstation und Regalfächern Paletten vorgesehen
sind, daß zwei Regalbediengeräte vorgesehen sind, deren Rahmen im quer zur Fahrtrichtung
angeordneten Abstand derart verfahrbar sind, daß der Abstand die in Fahrtrichtung
gegebene Palettenbreite übersteigt, und daß die Hubtraversen mit den Einheiten als
L-förmig von den vertikalen Schenkeln in die Fahrgasse in aufeinander zu gerichteter
Weise ragend ausgebildet sind.
[0010] Auf diese Weise ergibt sich eine erhebliche Steigerung der Be- und Entladekapazität,
indem in der Regalgasse die Fahrzeuge direkt umeinander herum gefahren werden können,
so daß ohne zeitraubende zusätzliche Hubbewegungen zum Beispiel gleichzeitig ein Fahrzeug
ausgelagert und ein Fahrzeug eingelagert werden kann. Dies ist insbesondere für den
denkbaren Fall wichtig, daß eins der Regalbediengeräte durch einen Defekt ausfällt,
so daß dann wenigstens durch das andere Regalbediengerät der Betrieb des Autosilos
weitergeführt werden kann.
[0011] Was die Mittel betrifft, die dafür sorgen, die das Kraftfahrzeug enthaltende Palette
auf der Hubtraverse gedreht wird, so können diese zweckmäßig dadurch gegeben sein,
daß die Einheit eine weitgehend den Palettenquerschnitt entsprechende Brücke ist,
und daß die Brücke die Mittel zum Wechsel der Paletten zwischen sich und einem Regalfach
bzw. einer fachartigen Position der Ein- und/oder Auslagerstation aufweist. Bei dieser
Bauform ist also auf der Hubtraverse eine Brücke, also quasi ein Stellplatz für eine
Palette drehbar gelagert, die gleichzeitig auch die Mittel zum Palettenwechsel zwischen
den Regalen bzw. den beiden Stationen zum Hereinfahren bzw. Herausfahren des Kraftfahrzeuges
gegenüber dem Autosilo enthält.
[0012] Die genannten Mittel können jedoch auch dadurch gegeben sein, daß die Einheit eine
heb- und senkbare Plattform zum Untergreifen und Anheben bzw. Wiederabsenken der Paletten
ist, und daß die Hubtraverse die Mittel zum Wechsel der Paletten zwischen sich und
einem Regal fach bzw. einer fachartigen Position der Ein- und/oder Auslagerstation
unmittelbar aufweist. Hier ist also vorgesehen, daß die Hubtraverse durch die entsprechenden
Mittel das Wechselspiel zwischen sich und den Regalen bzw. sich und Ein- und/oder
Auslagerstation besorgt. Ist dann eine Palette auf dem durch die Hubtraverse gebildeten
Platz angekommen, so kann diese Palette durch die heb- und senkbare Einheit von unten
ergriffen, von den Mitteln zum Wechsel der Paletten abgehoben und dann gedreht werden,
woraufhin dann ein erneutes Absetzen auf die Mittel zum Wechsel der Paletten erfolgt.
[0013] Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
einer Ausführungsform, die auf der Zeichnung vereinfacht dargestellt ist, wobei die
Figuren 1 bis 5 eine nicht beanspruchte Ausführungsform zeigen, von der ausgehend
das Prinzip der Erfindung erläutert wird. In der Zeichnung zeigt:
- Figur 1
- die Seitenansicht eines Autosilos;
- Figur 2
- die Draufsicht auf das Autosilo gemäß Figur 1;
- Figur 3
- eine Schnittansicht des Autosilos senkrecht zu der Darstellung gemäß Figur 1 und 2;
- Figur 4
- eine vergrößerte Teilansicht aus Figur 1 mit Darstellung des Regalbediengerätes;
- Figur 5
- eine Draufsicht auf die Darstellung gemäß Figur 4;
- Figur 6
- eine Schnittansicht entsprechend Figur 3 eines erfindungsgemäß ausgebildeten Autosilos
und
- Figur 7
- eine Draufsicht auf das Autosilo gemäß Figur 6.
[0014] Die Figuren 1 bis 3 zeigen in vereinfachter Darstellung ein Gebäude 1 eines Autosilos.
In diesem Gebäude, das länglichen Charakter hat, sind entsprechend seiner Längserstreckung
an beiden Längsseitenwänden Regale 2 angeordnet, die übereinander Fächer bilden, in
die über entsprechende, bekannte Auflagemittel Paletten 3 einsetzbar sind.
[0015] Die beiden Reihen von Regalen 2 bilden zwischen sich einen Gang 4, der etwas breiter
ist als die dazu parallelen Regale 2. In dem Gang 4 ist mittig ein Regalbediengerät
parallel zu den Vorderfronten der Regale 2 bodenverfahrbar.
[0016] Das Regalbediengerät besteht im wesentlichen aus vertikalen Schenkeln 5, 6, deren
Abstand größer als die Diagonale der Paletten 3 ist. Die Schenkel 5, 6 sind unten
durch ein Fahrgestell 7 miteinander verbunden, das über eine Schiene 8 bodenverfahrbar
ist.
[0017] Am oberen Ende sind die Schenkel 5, 6 durch einen Balken 9 miteinander verbunden,
der deckenseitig über eine Schiene 10 parallel zur Schiene 8 geführt ist.
[0018] Entlang der Schenkel 5, 6 ist eine in Vertikalrichtung gesehen im wesentlichen U-förmig
ausgebildete Hubtraverse 11 über ihre vertikalen Arme 12, 13 höhenverfahrbar. Die
Hubtraverse trägt über einen Drehkranz 14 eine Brücke 15 derart, daß die Brücke 15
um eine Achse 16 drehbar auf der Hubtraverse 11 gelagert ist. Die Brücke trägt außerdem
teleskopartig ausfahrbare Gabeln 17, 18, über die die Paletten 3 in an sich bekannter
Weise aus den Regalen 2 geholt bzw. wieder in diese übergeben werden können.
[0019] Das in den Figuren 1 bis 3 dargestellte Autosilo hat außerdem, wie insbesondere aus
den Figuren 1 und 2 ersichtlich, von der linken Frontseite her gesehen zwei Stationen
20, 21, die dem Hereinfahren bzw. Herausfahren der zu parkenden Fahrzeuge dienen.
Diese Stationen sind als Boxen in Form geschlossener Räume ausgebildet und stellen
jeweils eine Palette 22 zum Hereinfahren eines zu parkenden Autos zur Verfügung bzw.
nehmen eine nicht näher dargestellte entsprechende Palette mit einem herauszufahrenden
Auto auf.
[0020] Das Regalbediengerät holt sich eine solche Palette 22 mit einem hereinzufahrenden
Kraftfahrzeug und fährt dann auf eine Position unterhalb der in Figur 1 dargestellten
Position, aber oberhalb des Vorratsstapels 23, wo Platz zum Wenden des Fahrzeuges
ist. Im dargestellten Beispiel besteht diese Wendemöglichkeit auf der Höhe der Anordnung
der Palette 22 nicht wegen der Wände der Ein- und Ausfahrboxen.
[0021] Die Wendung des Fahrzeuges bzw. der das Fahrzeug enthaltenden Palette mit Hilfe der
Brücke 15 wird dann entweder vor der Einlagerung des Fahrzeuges in das Silo oder am
Ende der Auslagerung des Fahrzeuges aus dem Silo an der genannten Stelle durchgeführt.
[0022] Wesentlich ist hierbei, daß die Wendemöglichkeit für das Fahrzeug so, daß es sowohl
vorwärts in das Autosilo hereingefahren als auch vorwärts wieder aus dem Autosilo
herausgefahren werden kann, in die Konstruktion des Regalbediengerätes integriert
ist, so daß dazu kein zusätzlicher Platz erforderlich ist. Auch sind die konstruktiven
Mittel zur Durchführung dieser Wendung äußerst einfach. Der Platz, an dem die Wendung
des Fahrzeuges stattfindet, ist durch die Ein- und Ausfahrboxen des Autosilos ohnehin
vorhanden, so daß auch dadurch ein zusätzlicher Aufwand nicht gegeben ist.
[0023] Um die Beschreibung der Darstellung gemäß Figur 1 noch zu vervollständigen, ist anzumerken,
daß die Paletten 22, die für ein einzufahrendes oder auszufahrendes Fahrzeug dienen,
nach dem Absetzen durch das Regalbediengerät mittels Klinken 24 oder dergleichen gehalten
werden, die zurückgezogen werden können, wenn die jeweilige Palette vom Regalbediengerät
übernommen wird bzw. die eingefahren werden können, wenn die jeweilige Palette vom
Regalbediengerät abgegeben wird.
[0024] Die Figuren 4 und 5 zeigen noch einmal ausschnittweise Vergrößerungen aus den Figuren
1 und 2 unter Verwendung der dortigen Bezugszeichen. Hier kann man sich nun als Alternative
zum Beispiel leicht vorstellen, daß die Brücke 15 auch dadurch ersetzt werden kann,
daß die Gabeln 17, 18 verfahrbar an der Hubtraverse 11 angeordnet sind, also von der
Hubtraverse selbst die Paletten 3 unmittelbar bewegt werden, andererseits aber ein
anstelle des Drehkranzes 14 vorgesehener Hub- und Drehmechanismus die dann auf die
Hubtraverse 11 geholte Palette 3 von den Gabeln 17, 18 anhebt und um 180° dreht.
[0025] Die Figuren 6 und 7 zeigen in Schnittansicht und dazugehörender Draufsicht eine Ausbildung
des Gegenstandes gemäß der Figuren 1 bis 5 in vereinfachter Darstellung, bei der sich
das Autosilo in einem Gebäude 30 befindet, das wieder entsprechend seiner Längserstreckung
an beiden Längsseitenwänden Regale 31 aufweist, die übereinander Fächer bilden, in
die über entsprechende, bekannte Auflagemittel Paletten 32 einsetzbar sind.
[0026] Die Regalreihen 31 bilden zwischen sich einen Gang 33. In diesem Gang sind nun jeweils
entlang eines der Regale 31 zwei Regalbediengeräte parallel zu den Vorderfronten der
Regale 31 bodenverfahrbar.
[0027] Auch hier bestehen die Regalbediengeräte im wesentlichen aus vertikalen Schenkeln
34, 35, deren Abstand größer als die Diagonale der Paletten 32 ist. Die Schenkel 34,
35 sind unten durch ein Fahrgestell 50 miteinander verbunden, das über Schienen 36,
37 bodenverfahrbar ist. Am oberen Ende sind die Schenkel 34, 35 durch einen nicht
dargestellten Balken miteinander verbunden, der deckenseitig über Schienen 38, 39
geführt ist.
[0028] Entlang der Schenkel 34, 35 ist jeweils eine in Vertikalrichtung gesehen im wesentlichen
U-förmig ausgebildete Hubtraverse 40, 41 über ihre vertikalen Arme 42, 43 bzw. 44,
45 höhenverfahrbar. Die Hubtraverse ist L-förmig so ausgebildet, daß ihr horizontaler
Teil in den Gangabschnitt zwischen den beiden Regalbediengeräten ragt, wobei dieser
Gangabschnitt durch entsprechende Beabstandung der beiden Regalbediengeräte so groß
ausgebildet ist, daß die Regalbediengeräte aneinander vorbeifahren können, wenn nur
die Hubtraversen eine unterschiedliche Höhenlage einnehmen.
[0029] Auf den L-förmig vorragenden Schenkeln 46, 47 sind über Drehkränze 48, 49 Brücken
51, 52 je um eine Achse 53, 54 drehbar. Die Brücken tragen über teleskopartig ausfahrbare
Gabeln 55, 56 bzw. 57, 58 je eine Palette 32, über die ein Fahrzeug in die Regalfächer
hinein- bzw. aus diesen herausgefahren werden kann. Anstelle der Gabeln 55, 56 bzw.
57, 58 können auch umlaufende Ketten vorgesehen sein, die mit Klinken die einzelnen
Paletten erfassen. Ebenso sind zumindest teilweise ausfahrbare Reibradantriebe denkbar,
mit denen die Paletten hin- und herbewegt werden.
[0030] Wie ersichtlich, ist bei der Bauform nach den Figuren 6 und 7 eine quer zur Längsrichtung
des Regalganges 33 erfolgende Ein- und Auslagerung der Fahrzeuge in die Regalfächer
vorgesehen, also eine sogenannte Querlagerung. Die Drehung des Fahrzeuges zwischen
der Längsrichtung des Regalganges 33 und den quer liegenden Fächern erfolgt, wie aus
Figur 7 ersichtlich, innerhalb des Regalganges, was durch den Abstand der vertikalen
Schenkel 34, 35 der Regalbediengeräte möglich ist.
[0031] Die Ein- und Auslagerung der Fahrzeuge in das Autosilo gemäß Figur 6 und 7 kann an
einem oder beiden der Längsenden des Regalganges 33 erfolgen. Es besteht jedoch auch
die Möglichkeit, ein oder zwei bodengleiche Regalfächer, wie beispielsweise das Regalfach
60 zum Ein- und Auslagern zu benutzen.
[0032] Der Vorteil der Bauform gemäß Figur 6 und 7 besteht darin, daß eine höhere Ein- und
Auslagerkapazität erreicht wird. Außerdem ist immer noch ein Regalbediengerät für
die notwendigen Fahrbewegungen vorhanden, wenn das andere eventuell defekt ist.
[0033] Wie anhand der Ausführungsform gemäß Figur 6 und 7 bereits geschildert, können die
Fahrzeuge sowohl in Längsrichtung des Regalganges 33 als auch quer dazu über entsprechende
Stationen ein- und ausgefahren werden. Diese Möglichkeit besteht grundsätzlich auch
für die Bauform gemäß Figur 1 bis 5, wenn man dort nur den Regalgang 4 genügend breit
ausbildet, so daß Fahrzeuge seitlich über eine Ein- und Ausfahrstation eingefahren
und dann innerhalb des Ganges gedreht werden können.
[0034] Die Figuren 1 bis 5 zeigen das Parken der Fahrzeuge parallel zum Regalgang, also
ein sogenanntes Längsparken. Auch hier ist aber mit der vorgenannten Voraussetzung
ein Querparken möglich. Ebenso ist bei der Ausführungsform gemäß den Figuren 6 und
7 ein Längsparken möglich, wenn nur die Regale entsprechend ausgebildet sind und der
Abstand der vertikalen Schenkel 34, 35 entsprechend eingerichtet wird.
1. Transporteinrichtung mit wenigstens einem Regalbediengerät zur Entnahme und Eingabe
einer Last, insbesondere Personenkraftfahrzeuge in übereinander angeordnete Fächer
von Regalen (31) sowie zur Überbringung der Last zu einer Ein- und/oder Auslagerstation,
wobei das Regalbediengerät einen entlang der nebeneinander angeordneten Regale (31)
in einer Fahrgasse (33) bodenverfahrbaren Rahmen mit wenigstens einem in Fahrtrichtung
vorderen und einem hinteren, jeweils vertikalen Schenkel (34, 35) aufweist, an welchen
Schenkeln (34, 35) eine deren Abstand überbrückende, sich horizontal erstreckende
und einen Platz zur Aufnahme einer Last bildende Hubtraverse (40, 41) vertikal verfahrbar
ist, und wobei die Hubtraverse (40, 41) Mittel (55 bis 58) zum Wechsel der Last zwischen
sich und einem Regalfach bzw. einer fachartigen Position der Ein- und Auslagerstation
trägt, auf der Hubtraverse (40, 41) eine Einheit (51, 52) um eine vertikale Achse
(53, 54) drehbar und drehantreibbar angeordnet ist, die Drehachse (53, 54) der Einheit
(51, 52) im Bereich des Schnittpunktes der Diagonalen des horizontalen Lastquerschnittes
liegt und durch die Einheit (51, 52) eine auf der Hubtraverse (40, 41) befindliche
Last um wenigstens 180° drehbar ist, wozu der Abstand der vertikalen Schenkel (34,
35) des Rahmens des Regalbediengerätes größer als die Lastdiagonale ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Aufnahme der Lasten für deren Bewegung zwischen Ein- und/oder Auslagerstation
und Regalfächern Paletten (32) vorgesehen sind, daß zwei Regalbediengeräte vorgesehen
sind, deren Rahmen im quer zur Fahrtrichtung angeordneten Abstand derart verfahrbar
sind, daß der Abstand die in Fahrtrichtung gegebenene Palettenbreite übersteigt, und
daß die Hubtraversen (40, 41) mit den Einheiten (51, 52) als L-förmig von den vertikalen
Schenkeln (34, 35) in die Fahrgasse (33) in aufeinander zu gerichteter Weise ragend
ausgebildet sind.
2. Transporteinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einheit eine weitgehend dem Palettenquerschnitt entsprechende Brücke (51,
52) ist, und daß die Brücke (51, 52) die Mittel (55 bis 58) zum Wechsel der Paletten
(32) zwischen sich und einem Regalfach bzw. einer fachartigen Position der Ein- und/oder
Auslagerstation aufweist.
3. Transporteinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einheit eine heb- und senkbare Plattform zum Untergreifen und Anheben bzw.
Wiederabsenken der Paletten (32) ist, und daß die Hubtraverse (40, 41) die Mittel
(55 bis 58) zum Wechsel der Paletten (32) zwischen sich und einem Regalfach bzw. einer
fachartigen Position der Ein- und/oder Auslagerstation unmittelbar aufweist.
4. Transporteinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zum Palettenwechsel durch horizontal in Richtung auf die Fächer ausfahrbare
Arme (55 bis 58) der Hubtraverse (40, 41) bzw. der Einheit (51, 52) gebildet sind.
5. Transporteinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zum Palettenwechsel durch Zug- bzw. Schubmittel gebildet sind.
1. Transport device having at least one shelf servicing apparatus for removing and introducing
a load, especially motor cars, into shelf (31) compartments arranged one above the
other and for passing the load to an input and/or output station, the shelf servicing
apparatus having a frame which can be moved along the floor in a drive-way (33) alongside
the shelves (31), which are arranged one next to the other, and which has vertical
legs (34, 35), of which there is at least one at the front seen in the direction of
travel and one at the rear. on which legs (34, 35) there can be moved in the vertical
direction a horizontal transverse lifting bar (40, 41) which bridges the gap between
the legs and forms a seat for receiving a load, and the transverse lifting bar (40,
41) having means (55 to 58) for transferring the load between itself and a shelf compartment
or a compartment-like position of the input and output station, and a unit (51, 52)
being arranged on the transverse lifting bar (40, 41) so as to be rotatable and to
be drivable in rotation about a vertical axis (53, 54), the rotational axis (53, 54)
of the unit (51, 52) lying in the region of the intersection of the diagonals of the
horizontal cross-section of the load, and a load located on the transverse lifting
bar (40, 41) being rotatable through at least 180° by the unit (51, 52), for which
purpose the gap between the vertical legs (34, 35) of the frame of the shelf servicing
apparatus is greater than the diagonals of the load,
characterised in that
pallets (32) are provided for the purpose of receiving the loads in order to move
the loads between the input and/or output station and the shelf compartments: two
shelf servicing apparatuses are provided, the frames of which are arranged at a distance
apart transverse to the direction of travel and can be moved in such a manner that
the distance between them exceeds the width of the pallet seen in the direction of
travel, and the transverse lifting bars (40, 41) are so constructed that the units
(51, 52) project towards one another from the vertical legs (34, 35) into the driveway
(33) to form the shape of an "L".
2. Transport device according to claim 1,
characterised in that
the unit is a bridge (51, 52) corresponding substantially to the cross-section of
the pallet, and the bridge (51, 52) has the means (55 to 58) for transferring the
pallets (32) between itself and a shelf compartment or a compartment-like position
of the input and/or output station.
3. Transport device according to claim 1,
characterised in that
the unit is a platform that can be raised and lowered in order to engage underneath
and lift the pallets (32) or lower them again, and the means (55 to 58) for transferring
the pallets (32) between itself and a shelf compartment or a compartment-like position
of the input and/or output station are provided on the transverse lifting bar (40,
41) itself
4. Transport device according to one or more of the preceding claims,
characterised in that
the means for transferring the pallets are formed by arms (55 to 58) of the transverse
lifting bar (40, 41) or of the unit (51, 52), which arms can be extended horizontally
in a direction towards the compartments.
5. Transport device according to one or more of claims 1 to 3,
characterised in that
the means for transferring the pallets are formed by pulling or pushing means.
1. Dispositif de transport présentant au moins un appareil de desserte de rayonnages
pour prélever et introduire une charge, notamment des véhicules de tourisme, dans
des compartiments superposés de rayonnages (31), ainsi que pour transférer la charge
vers un poste de remisage et/ou de reprise, dispositif dans lequel l'appareil de desserte
de rayonnages comporte un cadre mobile au sol dans un corridor de déplacement (33),
le long des rayonnages (31) juxtaposés, et muni de branches verticales (34, 35) au
moins respectivement antérieure et postérieure dans la direction du déplacement, branches
(34, 35) sur lesquelles peut être déplacée, dans le sens vertical, une traverse de
levage (40, 41) comblant la distance entre lesdites branches, s'étendant horizontalement
et formant une place de réception d'une charge ; et dans lequel la traverse de levage
(40, 41) porte des moyens (55 à 58) pour faire passer alternativement la charge entre
eux-mêmes et, respectivement, un compartiment de rayonnage ou un emplacement du type
compartiment du poste de remisage et de reprise ; un ensemble unitaire (51, 52) est
installé, sur la traverse de levage (40, 41), avec faculté d'entraînement en rotation
et de rotation autour d'un axe vertical (53, 54) ; l'axe de rotation (53, 54) de l'ensemble
unitaire (51, 52) se trouve dans la région du point d'intersection de la diagonale
de la section transversale horizontale de la charge ; et, par l'intermédiaire de l'ensemble
unitaire (51, 52), une rotation d'au moins 180° peut être imprimée à une charge disposée
sur la traverse de levage (40, 41), ce pour quoi la distance, séparant les branches
verticales (34, 35) du cadre de l'appareil de desserte de rayonnages, est plus grande
que la diagonale de la charge,
caractérisé par le fait
que des palettes (32) sont prévues pour recevoir les charges, en vue de leur mouvement
entre le poste de remisage et/ou de reprise et les compartiments des rayonnages ;
par le fait qu'il est prévu deux appareils de desserte de rayonnages, dont les cadres
sont mobiles, sur la distance transversale à la direction du déplacement, de telle
sorte que la distance excède la largeur considérée des palettes dans la direction
du déplacement ; et par le fait que les traverses de levage (40, 41) associées aux
ensembles unitaires (51, 52) sont réalisées d'une configuration en L saillant au-delà
des branches verticales (34, 35), dans le corridor de déplacement (33), avec orientation
les unes vers les autres.
2. Dispositif de transport selon la revendication 1,
caractérisé par le fait
que l'ensemble unitaire est un portique (51, 52) correspondant, dans une large mesure,
à la section transversale des palettes ; et par le fait que le portique (51, 52) présente
les moyens (55 à 58) pour faire passer alternativement les palettes (32) entre eux-mêmes
et, respectivement, un compartiment de rayonnage ou un emplacement du type compartiment
du poste de remisage et/ou de reprise.
3. Dispositif de transport selon la revendication 1,
caractérisé par le fait
que l'ensemble unitaire est une plate-forme levable et abaissable, conçue pour saisir
par-dessous et soulever ou, respectivement, abaisser de nouveau les palettes (32)
; et par le fait que la traverse de levage (40, 41) présente directement les moyens
(55 à 58) pour faire passer alternativement les palettes (32) entre eux-mêmes et,
respectivement, un compartiment de rayonnage ou un emplacement du type compartiment
du poste de remisage et/ou de reprise.
4. Dispositif de transport selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé par le fait
que les moyens de passage alternatif des palettes sont formés par des bras respectifs
(55 à 58) de la traverse de levage (40, 41) ou de l'ensemble unitaire (51, 52), pouvant
être déployés horizontalement en direction des compartiments.
5. Dispositif de transport selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 3,
caractérisé par le fait
que les moyens de passage alternatif des palettes sont formés par des moyens respectifs
de traction ou de poussée.