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(11) |
EP 0 609 664 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.04.1998 Patentblatt 1998/14 |
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Anmeldetag: 12.01.1994 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: D21F 1/00 |
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Trockensieb sowie Verfahren zu dessen Herstellung
Dryer cloth and process for making the same
Toile de séchage et son procédé de fabrication
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
26.01.1993 DE 4302031
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.08.1994 Patentblatt 1994/32 |
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Patentinhaber: Thomas Josef Heimbach GmbH & Co. |
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D-52353 Düren (DE) |
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Erfinder: |
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- Eschmann, Sylvester
D-41189 Mönchengladbach (DE)
- Hüser, Martin
D-52351 Düren (DE)
- Halterbeck, Walter
D-52353 Düren (DE)
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Vertreter: Paul, Dieter-Alfred, Dipl.-Ing. |
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Fichtestrasse 18 41464 Neuss 41464 Neuss (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 044 053 EP-A- 0 325 167 US-A- 4 636 426
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EP-A- 0 232 708 US-A- 3 167 281
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Trockensieb mit sich in Maschinenlaufrichtung erstreckenden
Längsfäden und sich quer dazu erstreckenden Querfäden aus Kunststoffmaterial, wobei
eine erste Gruppe von Längsfäden auf der Papierseite über mehrere Querfäden flottiert
und eine zweite Gruppe von Längsfäden vorhanden ist, die unterschiedlich zur ersten
Gruppe von Längsfäden einbindet.
[0002] Trockensiebe sind aus Kunststoffäden bestehende Gewebe mit sich in Maschinenlaufrichtung
erstreckenden Längsfäden und sich quer dazu erstreckenden Querfäden. Sie werden im
Trockenbereich einer Papiermaschine eingesetzt und führen dort die Papierbahn über
die heißen Trockenzylinder. Dabei ist es wesentlich, daß die Trockensiebe für einen
guten Wärmeübergang sorgen und eine Kondensatbildung verhindert wird. Man ist deshalb
bestrebt, Trockensiebe möglichst dünn auszubilden und große Kontaktflächen zur Verfügung
zu stellen.
[0003] Für Trockensiebe sind eine Vielzahl von Gewebekonstruktionen bekannt. Lediglich beispielhaft
wird auf die PCT-Anmeldung WO 91/190̸44 und den darin angegebenen Stand der Technik
verwiesen. In dieser Druckschrift sind Papiermaschinengewebe offenbart, bei denen
eine erste Gruppe von Längsfäden auf der Papierseite über mehrere Querfäden flottiert,
wobei die Längsfäden als Flachmonofilamente ausgebildet sind. Diese Gruppe von Längsfäden
verläuft oberhalb einer zweiten Gruppe von Längsfäden, die ebenfalls als Flachmonofilamente
ausgebildet sein können.
[0004] Das bekannte Trockensieb hat zwar eine gute Kontaktfläche auf Grund der Verwendung
sehr breiter Flachmonofilamente insbesondere für die Längsfäden der ersten Gruppe.
Diese Fäden beeinträchtigen jedoch die Flexibilität des Trockensiebes. Außerdem handelt
es sich bei den sehr breiten Flachmonofilamenten um Spezialfäden, die nicht einfach
zu verarbeiten und teuer sind.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Trockensieb der eingangs genannten
Art so auszubilden, daß trotz großer Kontaktfläche auf der Papierseite eine gute Flexibilität
erzielt wird.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jeweils mindestens zwei benachbarte
Längsfäden der ersten Gruppe Untergruppen von zumindest auf der Papierseite gleichbindend
verlaufenden Längsfäden bilden und die Längsfäden einer Untergruppe Seite an Seite
aneinander anliegen, und daß die Längsfäden der zweiten Gruppe nur mit solchen Querfäden
papierseitig einbinden, über die die Längsfäden einer Untergruppe flottieren, welche
oberhalb dieses Längsfadens der zweiten Gruppe verlaufen. Auf diese Weise wird eine
Kreuzung der Längsfäden der ersten und der zweiten Gruppe vermieden. Entsprechendes
ist zweckmäßigerweise auch an der Unter- bzw. Maschinenseite des Trockensiebes vorgesehen,
indem die Längsfäden der zweiten Gruppe über diejenigen Querfäden maschinenseitig
flottieren, die mit den Längsfäden einer Untergruppe maschinenseitig einbinden, welche
oberhalb des betreffenden Längsfadens der zweiten Gruppe verlaufen.
[0007] Bevorzugt sollten die Längsfäden einer Untergruppe auch im übrigen gleichbindend
verlaufen. Dabei ist unter dem Begriff gleichbindend ein Verlauf zu verstehen, bei
dem die betreffenden Längs fäden nebeneinander identisch in das Gewebe einbinden.
[0008] Nach der Erfindung werden also die beiden Kontaktflächen mit Hilfe mehrerer Längsfäden,
die zu Untergruppen mit gleichbindendem Verlauf zusammengefaßt sind, erzeugt. Dabei
können hierfür normale Längsfäden, die vorzugsweise als Flachmonofilamente mit einem
Querschnittsverhältnis von 1,2:1 bis 3:1 ausgebildet sind, verwendet werden. Da die
Längsfäden trotz ihrer Zusammenfassung in Untergruppen und ihrer gegenseitigen Berührung
untereinander beweglich sind, wird hierdurch die Flexibilität des Trockensiebes nicht
beeinträchtigt.
[0009] In weiterer Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß zwischen zwei Untergruppen
von Längsfäden der ersten Gruppe keine Längsfäden der zweiten Gruppe verlaufen. Sofern
jede Untergruppe nur aus zwei Längsfäden besteht, kommen auf zwei Längsfäden der ersten
Gruppe nur ein Längsfaden der zweiten Gruppe. Einerseits wird hierdurch eine Konzentrierung
der Längsfäden auf der Papierseite zwecks Erzielung einer großen Kontaktfläche erreicht,
andererseits ist das Trockensieb auf der Maschinenseite vergleichsweise offen, wodurch
ein guter Dampfdurchgang erzielt wird.
[0010] Die Längsfäden der ersten Gruppe sollten papierseitig jeweils über mindestens drei
Querfäden flottieren, bevor sie erneut einbinden. Die Flottierung kann jedoch auch
über bis zu neun Querfäden gehen. Maschinenseitig sollten die Längsfäden der ersten
Gruppe nur mit einem Querfaden einbinden. Entsprechendes ist auch für die Längsfäden
der zweiten Gruppe vorgesehen, wobei sich dann ein spiegelbildlicher Verlauf zu den
Längsfäden der ersten Gruppe anbietet.
[0011] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Querfäden als offene
Hohlmonofilamente ausgebildet sind, wie sie beispielsweise aus der US-PS 4 251 588
bekannt sind. Dabei besteht die Möglichkeit, entweder sämtliche oder nur einen Teil
der Querfäden als offene Hohlmonofilamente auszubilden. Im letzteren Fall sollte der
andere Teil der Querfäden als massive Monofilamente ausgebildet sein, wobei sich dann
die Hohlmonofilamente mit den massiven Monofilamenten abwechseln sollten, und zwar
vorzugsweise immer ein Hohlmonofilament mit einem massiven Monofilament. Zwecks Erzielung
eines möglichst dünnen Trockensiebes können dann die Hohlmonofilamente mit Hilfe eines
Kalandriervorgangs abgeplattet ausgebildet sein.
[0012] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß sich Querfäden größeren
Durchmessers mit Querfäden abwechseln, die dem gegenüber einen kleineren Durchmesser
haben, und zwar vorzugsweise in der Weise, daß immer ein Querfaden mit einem größere
Durchmesser sich mit einem Querfaden kleineren Durchmessers abwechselt.
[0013] Die Längsfäden einer Untergruppe sind zweckmäßigerweise gegenüber benachbarten Längsfäden
einer Untergruppe in Maschinenlaufrichtung hinsichtlich ihrer Einbindung versetzt.
Außerdem sollten die Längsfäden der ersten Gruppe identische Querschnittsform und
-fläche haben.
[0014] Obwohl für das Trockensieb auch mehrlagige Ausführungen in Frage kommen, wird die
Ausbildung als einlagiges Trockensieb angestrebt, um die Dicke des Trockensiebes möglichst
gering zu halten.
[0015] Die Herstellung des erfindungsgemäßen Trockensiebes kann in einfacher Weise dadurch
geschehen, daß für den Webprozeß derart schrumpffähige Querfäden verwendet und das
Trockensieb nach dem Webprozeß derart wärmebehandelt wird, daß sich die jeweils gleichbindend
verlaufenden Längsfäden einer Untergruppe Seite an Seite aneinander anlegen. Bekannt
ist, daß Kunststoffäden wie beispielsweise Polyesterfäden oder dergleichen bei Beaufschlagung
mit Hitze einem Schrumpf unterliegen. Die Schrumpffähigkeit wird hier zum Aneinanderanlegen
der Längsfäden einer Untergruppe und auch der Längsfäden von zwei benachbarten Untergruppen
gezielt genutzt, wodurch großflächige und praktisch nicht unterbrochene Kontaktflächen
entstehen.
[0016] In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels näher veranschaulicht.
Es zeigen:
- Figur (1)
- einen Ausschnitt eines erfindungsgemäßen Trockensiebes in perspektivischer Ansicht
auf dessen Papierseite nach dem Webprozeß und vor dem Schrumpfprozeß und
- Figur (2)
- der Ausschnitt gemäß Figur (1) nach dem Schrumpfprozeß in gleicher Ansicht.
[0017] Das in Figur (1) dargestellte Trockensieb (1) ist als einlagiges Gewebe ausgebildet
und hat eine in den Richtungen des Pfeils A gehende Maschinenlaufrichtung. Quer zu
dieser Maschinenlaufrichtung A verlaufen runde Querfäden - beispielhaft mit (2) bezeichnet
-. Sie sind als Hohlmonofilamente ausgebildet, weisen also im unbehandelten Zustand
Hohlräume - beispielhaft mit (3) bezeichnet - auf. Die Querfäden (2) bestehen aus
einem bei Anwendung von Hitze hochschrumpffähigen Kunststoffmaterial, beispielsweise
Polyester.
[0018] Mit den Querfäden (2) binden in Maschinenlaufrichtung A gehende Längsfäden ein, die
als Flachmonofilamente mit rechteckigem Querschnitt ausgebildet sind. Eine erste Gruppe
von Längsfäden - beispielhaft mit (4, 5, 6, 7) bezeichnet - flottiert jeweils über
drei Querfäden auf der Papierseite, bevor die Längsfäden (4, 5, 6, 7) mit einem Querfaden
(2) untenseitig auf der Maschinenseite einbinden. Dabei verlaufen jeweils zwei nebeneinanderliegende
Längsfäden (4, 5) bzw. (6, 7) gleichbindig, haben also einen identischen und immer
parallel zueinander gehenden Verlauf. Jeweils zwei Längsfäden (4, 5) bzw. (6, 7) bilden
damit Untergruppen in der ersten Gruppe von Längsfäden (4, 5, 6, 7), wobei die Untergruppen
nebeneinander verlaufen, jedoch in Maschinenlaufrichtung A jeweils um zwei Querfäden
(2) versetzt sind.
[0019] Zwischen zwei eine Untergruppe bildenden Längsfäden (4, 5) bzw. (6, 7) verläuft jeweils
ein weiterer Längsfaden (8, 9), die zusammen eine zweite Gruppe von Längsfäden bilden.
Sie haben einen zu den Längsfäden (4, 5) bzw. (6, 7) der ersten Gruppe spiegelbildlichen
Verlauf, d. h. sie binden jeweils nur mit einem Querfaden (2) an der Papierseite ein
und flottieren dann maschinenseitig über drei Querfäden (2). Die Längsfäden (8, 9)
der zweiten Gruppe binden dabei papierseitig nur mit solchen Querfäden (2) ein, über
die die Längsfäden (4, 5) bzw. (6, 7) der zugehörigen Untergruppe flottieren. Zwei
nebeneinander verlaufende Längsfäden (8, 9) der zweiten Gruppe sind hinsichtlich ihrer
Einbindung ebenfalls um jeweils zwei Querfäden (2) in Maschinenlaufrichtung A versetzt.
[0020] Figur (1) zeigt das Trockensieb (1) im Zustand nach dem Webprozeß. Die Längsfäden
(4, 5) bzw. (6, 7) einer Untergruppe haben dann einen Abstand zueinander, der etwas
größer ist als die Breite der Längsfäden (8, 9) der zweiten Gruppe. Das so hergestellte
Trockensieb (1) wird dann einer Wärmebehandlung bei Temperaturen unterzogen, bei denen
die Querfäden (2) erheblich schrumpfen. Dies hat zur Folge, daß die Längsfäden (4,
5) bzw. (6, 7) gegenseitig zur Anlage kommen, wobei sie sich an der Papierseite über
die Längsfäden (8, 9) der zweiten Gruppe und an der Maschinenseite zwischen den jeweiligen
Querfaden (2) und den jeweils dort flottierenden Längsfaden (8, 9) schieben. Auch
die benachbarten Längsfäden (5, 6) der beiden Untergruppen kommen dann zur Anlage.
Es entsteht auf diese Weise das Gewebebild gemäß Figur (2), das durch große Kontaktflächen
auf der Papierseite gekennzeichnet ist.
[0021] Das Trockensieb (1) wird anschließend einer Kalandrierbehandlung unterworfen, wodurch
die Querfäden (2) derart flachgedrückt werden, daß die Innenseiten der Hohlräume (3)
zur gegenseitigen Anlage kommen, also keine Hohlräume (3) mehr vorhanden sind. Dabei
entsteht dann ein sehr dünnes Trockensieb (1) mit günstigen Wärmeübertragungseigenschaften.
1. Trockensieb (1) mit sich in Maschinenlaufrichtung (A) erstreckenden Längsfäden (4,
5, 6, 7, 8, 9) und sich quer dazu erstreckenden Querfäden (2) aus Kunststoffmaterial,
wobei eine erste Gruppe von Längsfäden (4, 5, 6, 7) auf der Papierseite über mehrere
Querfäden (2) flottiert und eine zweite Gruppe von Längsfäden (8, 9) vorhanden ist,
die unterschiedlich zur ersten Gruppe von Längsfäden (4, 5, 6, 7) einbindet,
dadurch gekennzeichnet, daß jeweils mindestens zwei benachbarte Längsfäden (4, 5)
bzw. (6, 7) der ersten Gruppe Untergruppen von zumindest auf der Papierseite gleichbindend
verlaufenden Längsfäden (4, 5) bzw. (6, 7) bilden und die Längsfäden (4, 5) bzw. (6,
7) einer Untergruppe Seite an Seite aneinander anliegen, und daß die Längsfäden (8,
9) der zweiten Gruppe nur mit solchen Querfäden (2) papierseitig einbinden, über die
die Längsfäden (4, 5) bzw. (6, 7) einer Untergruppe flottieren, welche oberhalb dieses
Längsfadens (8, 9) der zweiten Gruppe verlaufen.
2. Trockensieb nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Längsfäden (4, 5) bzw. (6, 7) einer Untergruppe auch
im übrigen gleichbindend verlaufen.
3. Trockensieb nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei Untergruppen von Längsfäden (4, 5) bzw.
(6, 7) der ersten Gruppe keine Längsfäden der zweiten Gruppe verlaufen.
4. Trockensieb nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Längsfäden (8, 9) der zweiten Gruppe über diejenigen
Querfäden (2) maschinenseitig flottieren, die mit den Längsfäden (4, 5) bzw. (6, 7)
einer Untergruppe maschinenseitig einbinden, welche oberhalb des betreffenden Längsfadens
(8, 9) der zweiten Gruppe verlaufen.
5. Trockensieb nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Längsfäden (8, 9) der ersten Gruppe papierseitig jeweils
über drei bis neun Querfäden (2) flottieren.
6. Trockensieb nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Längsfäden (4, 5, 6, 7) der ersten Gruppe maschinenseitig
jeweils nur mit einem Querfaden (2) einbinden.
7. Trockensieb nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Längsfäden (8, 9) der zweiten Gruppe maschinenseitig
über drei bis neun Querfäden (2) flottieren.
8. Trockensieb nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Längsfäden (8, 9) der zweiten Gruppe papierseitig
jeweils nur mit einem Querfaden (2) einbinden.
9. Trockensieb nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Längsfäden (4, 5, 6, 7) der ersten Gruppe spiegelbildlich
zu den Längsfäden (8, 9) der zweiten Gruppe einbinden.
10. Trockensieb nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Querfäden (2) als offene Hohlmonofilamente ausgebildet
sind.
11. Trockensieb nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß sich Querfäden, die als offene Hohlmonofilamente ausgebildet
sind, mit Querfäden abwechseln, die als massive Monofilamente ausgebildet sind.
12. Trockensieb nach Anspruch 10̸ oder 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die als Hohlmonofilamente ausgebildeten Querfäden (2)
abgeplattet sind.
13. Trockensieb nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß sich Querfäden größeren Durchmessers mit Querfäden abwechseln,
die demgegenüber einen kleineren Durchmesser haben.
14. Trockensieb nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die Längsfäden (4, 5, 6, 7) der ersten Gruppe
als Flachmonofilamente ausgebildet sind, deren Erstreckung in der Gewebeebene größer
ist als senkrecht dazu.
15. Trockensieb nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die Längsfäden (4, 5, 6, 7) ein Querschnittsverhältnis
von 1,2:1 bis 3:1 haben.
16. Trockensieb nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß die Längsfäden (4, 5) bzw. (6, 7) einer Untergruppe gegenüber
benachbarten Längsfäden (4, 5) bzw. (6, 7) einer Untergruppe in Maschinenlaufrichtung
hinsichtlich ihrer Einbindung versetzt sind.
17. Trockensieb nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß die Längsfäden (4, 5, 6, 7) der ersten Gruppe identische
Querschnittsform und -fläche aufweisen.
18. Trockensieb nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß das Trockensieb einlagig ausgebildet ist.
19. Verfahren zur Herstellung eines Trockensiebs nach einem der Ansprüche 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß für den Webprozeß derart schrumpffähige Querfäden (2)
verwendet und das Trockensieb (1) nach dem Webprozeß derart wärmebehandelt wird, daß
sich die jeweils gleichbindend verlaufenden Längsfäden (4, 5) bzw. (6, 7) einer Untergruppe
Seite an Seite aneinander anlegen.
1. Dryer fabric (1) having longitudinal filaments (4, 5, 6, 7, 8, 9) extending in the
machine operating direction (A) and transverse filaments (2) extending transversely
thereto, both being made of plastic material, a first group of longitudinal filaments
(4, 5, 6, 7) floating over a plurality of transverse filaments (2) on the paper side
and there being a second group of longitudinal filaments (8, 9) which intersects differently
from the first group of longitudinal filaments (4, 5, 6, 7), characterized in that
in each case at least two adjacent longitudinal filaments (4, 5) and (6, 7) of the
first group form subgroups of longitudinal filaments (4, 5) and (6, 7) that run and
intersect in the same order, at least on the paper side, and the longitudinal filaments
(4, 5) and (6, 7) of one subgroup rest against one another side by side, and in that
the longitudinal filaments (8, 9) of the second group intersect on the paper side
only with those transverse filaments (2) over which the longitudinal filaments (4,
5) and (6, 7) of a subgroup, which run above this longitudinal filament (8, 9) of
the second group, float.
2. Dryer fabric according to Claim 1, characterized in that the longitudinal filaments
(4, 5) and (6, 7) of a subgroup also otherwise run so as to intersect in the same
order.
3. Dryer fabric according to Claim 1 or 2, characterized in that no longitudinal filaments
of the second group run between two subgroups of longitudinal filaments (4, 5) and
(6, 7) of the first group.
4. Dryer fabric according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the longitudinal
filaments (8, 9) of the second group float on the machine side over those transverse
filaments (2) which intersect on the machine side with the longitudinal filaments
(4, 5) and (6, 7) of a subgroup which run above the relevant longitudinal filament
(8, 9) of the second group.
5. Dryer fabric according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the longitudinal
filaments (8, 9) of the first group in each case float on the paper side over three
to nine transverse filaments (2).
6. Dryer fabric according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the longitudinal
filaments (4, 5, 6, 7) of the first group in each case intersect on the machine side
only with one transverse filament (2).
7. Dryer fabric according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the longitudinal
filaments (8, 9) of the second group float on the machine side over three to nine
transverse filaments (2).
8. Dryer fabric according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the longitudinal
filaments (8, 9) of the second group in each case intersect on the paper side only
with one transverse filament (2).
9. Dryer fabric according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the longitudinal
filaments (4, 5, 6, 7) of the first group intersect in mirror-image fashion in relation
to the longitudinal filaments (8, 9) of the second group.
10. Dryer fabric according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the transverse
filaments (2) are constructed as open, hollow monofilaments.
11. Dryer fabric according to one of Claims 1 to 9, characterized in that transverse filaments
which are constructed as open, hollow monofilaments alternate with transverse filaments
that are constructed as solid monofilaments.
12. Dryer fabric according to Claim 10 or 11, characterized in that the transverse filaments
(2) constructed as hollow monofilaments are flattened.
13. Dryer fabric according to one of Claims 1 to 12, characterized in that transverse
filaments of greater diameter alternate with transverse filaments which by comparison
have a smaller diameter.
14. Dryer fabric according to one of Claims 1 to 13, characterized in that at least the
longitudinal filaments (4, 5, 6, 7) of the first group are constructed as flat monofilaments
whose extent in the plane of the fabric is greater than perpendicular thereto.
15. Dryer fabric according to Claim 14, characterized in that the longitudinal filaments
(4, 5, 6, 7) have a cross-sectional ratio of 1.2:1 to 3:1.
16. Dryer fabric according to one of Claims 1 to 15, characterized in that the longitudinal
filaments (4, 5) or (6, 7) of a subgroup are offset with regard to their intersection
in the machine operating direction with respect to adjacent longitudinal filaments
(4, 5) or (6, 7) of another subgroup.
17. Dryer fabric according to one of Claims 1 to 16, characterized in that the longitudinal
filaments (4, 5, 6, 7) of the first group have an identical cross-sectional shape
and area.
18. Dryer fabric according to one of Claims 1 to 17, characterized in that the dryer fabric
is of single-ply construction.
19. Process for producing a dryer fabric according to one of Claims 1 to 18, characterized
in that the transverse filaments (2) used for the weaving process are capable of shrinking,
and the dryer fabric (1) is heat-treated following the weaving process, both in such
a way that the longitudinal filaments (4, 5) and (6, 7) of a subgroup in each case
running and intersecting in the same order rest against one another side by side.
1. Toile de séchage (1) avec des fils longitudinaux (4, 5, 6, 7, 8, 9) s'étendant dans
le sens machine (A) et des fils transversaux (2) s'étendant transversalement au sens
machine, les fils étant en matière synthétique, un premier groupe de fils longitudinaux
(4, 5, 6, 7) flottant du côté papier sur plusieurs fils transversaux (2) et un deuxième
groupe de fils longitudinaux (8, 9) étant présent, dont les fils sont liés différemment
de ceux du premier groupe de fils longitudinaux (4, 5, 6, 7),
caractérisée en ce qu'au moins deux fils longitudinaux voisins respectifs (4, 5 ou 6, 7) du premier
groupe forment des sous-groupes respectifs de fils longitudinaux (4, 5 ou 6, 7) s'étendant
avec le même mode de liaison au moins du côté papier, et les fils longitudinaux (4,
5 ou 6, 7) d'un sous-groupe se trouvent en application mutuelle côte à côte, et en
ce que les fils longitudinaux (8, 9) du deuxième groupe ne se lient, du côté papier,
qu'avec des fils transversaux (2) sur lesquels flottent les fils longitudinaux (4,
5 ou 6, 7) d'un sous-groupe qui s'étendent au-dessus de ce fil longitudinal (8, 9)
du deuxième groupe.
2. Toile de séchage selon la revendication 1, caractérisée en ce que les fils longitudinaux (4, 5 ou 6, 7) d'un sous-groupe s'étendent également
par ailleurs avec le même mode de liaison.
3. Toile de séchage selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'il n'y a pas de fils longitudinaux du deuxième groupe qui s'étendent entre
deux sous-groupes de fils longitudinaux (4, 5 ou 6, 7) du premier groupe.
4. Toile de séchage selon une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les fils longitudinaux (8, 9) du deuxième groupe flottent, du côté machine,
sur les fils transversaux (2) qui se lient avec les fils longitudinaux (4, 5 ou 6,
7) d'un sous-groupe qui s'étendent au-dessus du fil longitudinal concerné (8, 9) du
deuxième groupe.
5. Toile de séchage selon une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que les fils longitudinaux (8, 9) du deuxième groupe flottent respectivement,
du côté papier, sur trois à neuf fils transversaux (2).
6. Toile de séchage selon une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que les fils longitudinaux (4, 5, 6, 7) du premier groupe ne se lient respectivement,
du côté machine, qu'avec un fil transversal (2).
7. Toile de séchage selon une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que les fils longitudinaux (8, 9) du deuxième groupe flottent, du côté machine,
sur trois à neuf fils transversaux (2).
8. Toile de séchage selon une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que les fils longitudinaux (8, 9) du deuxième groupe ne se lient respectivement,
du côté papier, qu'avec un fil transversal (2).
9. Toile de séchage selon une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que les fils longitudinaux (4, 5, 6, 7) du premier groupe se lient symétriquement
aux fils longitudinaux (8, 9) du deuxième groupe.
10. Toile de séchage selon une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que les fils transversaux (2) sont réalisés sous la forme de monofilaments
creux ouverts.
11. Toile de séchage selon une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que des fils transversaux réalisés sous la forme de monofilaments creux ouverts
alternent avec des fils transversaux réalisés sous la forme de monofilaments pleins.
12. Toile de séchage selon la revendication 10 ou 11, caractérisée en ce que les fils transversaux (2) réalisés sous la forme de monofilaments creux
ouverts sont aplatis.
13. Toile de séchage selon une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que des fils transversaux de plus grand diamètre alternent avec des fils transversaux
dont le diamètre est relativement plus petit.
14. Toile de séchage selon une des revendications 1 à 13, caractérisée en ce qu'au moins les fils longitudinaux (4, 5, 6, 7) du premier groupe sont réalisés
sous la forme de monofilaments plats, dont l'étendue est plus grande dans le plan
du tissu que perpendiculairement à ce plan.
15. Toile de séchage selon la revendication 14, caractérisée en ce que les fils longitudinaux (4, 5, 6, 7) possèdent un rapport de section de
1,2:1 à 3:1.
16. Toile de séchage selon une des revendications 1 à 15, caractérisée en ce que les fils longitudinaux (4, 5 ou 6, 7) d'un sous-groupe sont, en ce qui
concerne leur liaison, décalés dans le sens machine par rapport aux fils longitudinaux
(4, 5 ou 6, 7) d'un sous-groupe voisin.
17. Toile de séchage selon une des revendications 1 à 16, caractérisée en ce que les fils longitudinaux (4, 5, 6, 7) du premier groupe présentent une forme
de section identique et une superficie de section identique.
18. Toile de séchage selon une des revendications 1 à 17, caractérisée en ce que la toile de séchage est réalisée à une couche.
19. Procédé de fabrication d'une toile de séchage selon une des revendications 1 à 18,
caractérisé en ce qu'on utilise pour le tissage des fils transversaux (2) rétrécissables de telle
sorte, et la toile de séchage (1) est, après le tissage, traitée thermiquement de
telle sorte, que les fils longitudinaux (4, 5 ou 6, 7) d'un sous-groupe, s'étendant
respectivement avec le même mode de liaison, se placent en application mutuelle côte
à côte.
