Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur gleichzeitigen Übertragung von Audio-Signalen
aus N-Signalquellen über eine entsprechende Zahl von Übertragungskanälen, bei dem
die einzelnen Signale in Blöcke aufgeteilt und die Blöcke durch eine Transformation
oder Filterung in Spektralkoeffizienten umgesetzt werden, die einem Datenreduktionsverfahren
unterzogen werden, und bei dem aus der insgesamt zur Verfügung stehenden Übertragungskapazität
und der aktuell benötigten Gesamt-Übertragungskapazität die Zuteilung an maximal zur
Verfügung stehenden Übertragungskapazität für jedes Einzelsignal berechnet und jedes
Einzelsignal mit dieser so bestimmten Kapazität codiert und übertragen wird.
Stand der Technik
[0002] Verfahren, bei denen die einzelnen (Zeit-) Signale in Blöcke aufgeteilt und die Blöcke
durch eine Transformation oder Filterung in Spektralkoeffizienten umgesetzt werden,
die wiederum einem Datenreduktionsverfahren unterzogen bzw. zur Datenreduktion entsprechend
codiert werden, sind bekannt. Hierzu wird beispielsweise auf die Übersichtsartikel
"Perceptual Audio-Coding" von Jörg Houpert in Studio-Technik oder den Artikel "Daten-Diät,
Datenreduktion bei digitalisierten Audio-Signalen" von Stefanie Renner in Elrad, 1991
verwiesen. Auf diese Obersichtsartikel sowie die PCT-Offenlegungsschrift WO 88/01811
wird im übrigen zur Erläuterung aller hier nicht näher beschriebenen Begriffe und
Verfahrensschritte ausdrücklich Bezug genommen.
[0003] In einer Reihe von Fällen ist es nun erforderlich, Signale aus mehreren Signalquellen
gleichzeitig über eine entsprechende Zahl von Übertragungskanälen zu übertragen. Als
einfachstes Beispiel hierfür sei die Übertragung von Stereo-Signalen über zwei Übertragungskanäle
genannt.
[0004] Bei der Übertragung von Signalen aus N-Signalquellen über eine entsprechende Zahl
von Übertragungskanälen stellt sich nun das Problem der Dimensionierung der Übertragungskanäle:
[0005] Dimensioniert man jeden einzelnen Übertragungskanal so, daß er den "maximal anfallenden
Bit-Strom" übertragen kann, so bleibt "im Mittel" vergleichsweise viel Übertragungskapazität
ungenutzt.
[0006] Nun ist es aus der digitalen Telefontechnik bekannt, bei der Übertragung von Signalen
aus einer Vielzahl von Signalquellen über eine entsprechende Zahl von Übertragungskanälen
die Übertragungskanäle lediglich für einen "mittleren Bedarf" auszulegen und auf einzelnen
Kanälen kurzfristig erhöhten Bedarf durch Zuweisung aus anderen Kanälen auszugleichen.
Die Zuweisung erfolgt dabei ausschließlich über die Signalstatistik.
[0007] Zum Stand der Technik sei auf folgende Literaturstellen "ein digitales Sprachinterpolationsverfahren
mit prädiktionsgesteuerter Wortaufteilung" von Dr. H. Gerhäuser (1980), "ein digitales
Sprachinterpolationsverfahren mit momentaner Prioritätszuteilung", von R. Woitowitc
(1977) oder "ein digitales Sprachinterpolationsverfahren mit blockweiser Prioritätszuteilung"
von G.G. Klahnenbucher (1978) verwiesen.
[0008] Es ist erkannt worden, daß die in der digitalen Telefontechnik gebräuchlichen Verfahren
zum Ausgleich eines schwankenden Bedarfs bei der Übertragung einer Vielzahl von Audio-Signalen
über eine entsprechende Zahl von Übertragungskanälen dann keine guten Resultate liefern,
wenn die zu übertragenden digitalen Signale vorher einer Datenreduktion beispielsweise
nach dem sogenannten OCF-Verfahren unterzogen worden sind.
[0009] Aus dem Beitrag von Kuei Yung Kou et al, "Digital Speech Interpolation for Variable
Rate Coders with Application to Subband Coding", IEEE Transaction on Communications,
Vol. COmm 33, No. 10, Oct. 1985, S. 1100-1108, geht ein Verfahren zur gleichzeitigen
Übertragung von Signalen aus n-Signalquellen hervor. Um eine vorgegebene Übertragungsqulität
der Siganel nicht zu unterschreiten, werden iterative Messungen sowie Anpaßverfahren
angewandt, wobei nach jeder einzelnen Bitzuweisung das zugehörige S/N-Verhältnis gemessen
wird. Entspricht der gemessene S/N-Wert einem vorgegebenen Schwellwert, so wird eine
entsprechende Signalanpassung durchgeführt. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß
durch die bloße Erfassung des S/N-Verhältnisses eine aussagekräftige Qualitätsbeurteilung
in Hinblick auf das menschliche Gehör von Audio-Signalen nicht möglich ist.
Darstellung der Erfindung
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur gleichzeitigen Übertragung
von Audio-Signalen aus N-Signalquellen über eine entsprechende Zahl von Übertragungskanälen
anzugeben, mit denen "datenreduzierte Signale" über Übertragungskanäle, die lediglich
für einen "mittleren Bedarf" dimensioniert sind, ohne wahrnehmbare, d.h. beispielsweise
hörbare Einbußen an Signalkapazität übertragen werden können.
[0011] Eine erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist im Patentanspruch 1 angegeben. Weiterbildungen
der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0012] Die Erfindung geht von dem Grundgedanken aus, zum Ausgleich des schwankenden Bedarfs
bei der gleichzeitigen Übertragung von Audio-Signalen aus N-Signalquellen über eine
entsprechende Zahl von Übertragungskanälen die Zuteilung an die einzelnen Signale
nicht nach statistischen Gesichtspunkten vorzunehmen, sondern bereits in dem Verfahrensschritt,in
dem die Signale zur Datenreduktion codiert werden, den schwankenden Bedarf durch entsprechende
Maßnahmen auszugleichen.
[0013] Dieser erfindungsgmäße Grundgedanke wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels
unter der Zeichnung näher erläutert, in der zeigen:
- Fig. 1
- ein Blockdiagramm zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens, und
- Fig. 2a und 2b
- den erfindungsgemäßen Signalaufbau.
[0014] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden die einzelnen Audio-Signale in Blöcke
aufgeteilt und die Blöcke durch eine Transformation oder Filterung in Spektralkoeffizienten
umgesetzt. Zum Ausgleich des schwankenden Bedarfs werden die zu den einzelnen Signalen
gehörenden Blöcke in Abschnitte aufgeteilt, und die jeweils aktuellen Abschnitte aller
Signale gemeinsam bearbeitet. Dies ist in Fig. 1 durch entsprechende "Funktionsblöcke"
grafisch dargestellt.
[0015] Unter Verwendung eines wahrnehmungsspezifischen Modells, das beispielsweise bei der
Übertragung von Audio-Signalen ein psycho-akustisches Modell sein kann, wird für jeden
Abschnitt die erlaubte Störung bestimmt und hieraus die Anforderung an aktuell erforderliche
Gesamt-Übertragungskapazität berechnet. Die Berechnung der Gesamt-Übertragungskapazität,
d.h. der nötigen Bitzahl, erfolgt für alle Blöcke gleichzeitig. Aus der insgesamt
zur Verfügung stehenden Übertragungskapazität und der aktuell benötigten Gesamt-Übertragungskapazität
wird die Zuteilung an maximal zur Verfügung stehender übertragungskapazität für jedes
Einzelsignal berechnet. Mit der für jedes Einzelsignal zugeteilten "Bitzahl" erfolgt
die Codierung des Einzelsignals und entsprechend die Übertragung dieses Einzelsignals.
Dabei erfolgt im einfachsten Falle ein Ausgleich der jeweils benötigten Übertragungskapazität
nur zwischen den Kanälen.
[0016] Bei der im Anspruch 2 angegebenen Weiterbildung ist eine Reserve an Übertragungskapazität,
ein sogenanntes Bitreservoir vorhanden, aus dem in dem Falle, daß die benötigte Gesamt-Übertragungskapazität
die im Mittel zur Verfügung stehende Übertragungskapazität übersteigt, eine Zuteilung
an Übertragungskapazität erfolgt.
[0017] Dieses Bitreservoir wird immer dann aufgefüllt, wenn die angeforderte Übertragungskapazität
kleiner als die zur Verfügung stehende Übertragungskapazität ist (Anspruch 3).
[0018] In jedem Falle ist es erforderlich, daß - um ein zu großes Anwachsen des Bitreservoirs
zu verhindern - in dem Falle, daß die Übertragungskapazität sehr viel kleiner als
die zur Verfügung stehende Übertragungskapazität ist, eine Zwangs-Zuteilung von Bits
an die einzelnen Kanäle erfolgt (Anspruch 4). Diese Zwangs-Zuteilung erfolgt dabei
bevorzugt lediglich an die Kanäle bzw. Signalquellen, die einen Bedarf angemeldet
haben, der größer als ein mittlerer Bedarf ist. Ein wesentlich größerer Bedarf als
der durchschnittliche Bedarf bedeutet nämlich, daß diese Signale wesentlich schwerer
zu codieren sind als übliche Signale.
[0019] In jedem Falle ist es gemäß Anspruch 9 bevorzugt, wenn aus allen getrennt codierten
Signalen der Signalquellen ein Gesamtblock gebildet wird, der auf einem festen Bereich,
der Information beinhaltet, aus der die Separierung der Signale ermittelt werden kann,
sowie aus mehreren Bereichen flexibler Länge besteht, die die codierten Signale aufnimmt.
Dies ist schematisch in Fig. 2a dargestellt.
[0020] Eine weitere Einsparung an Übertragungskapazität erhält man dadurch, daß gleiche
Eingangssignale erkannt und durch ein geeignetes Übertragungsformat nur einmal übertragen
werden (Anspruch 6). Dies ist schematisch in Fig. 2b dargestellt.
[0021] In jedem Falle ist es möglich, die aktuell benötigte Übertragungskapazität exakt
zu bestimmen oder lediglich abzuschätzen (Ansprüche 7 und 8).
[0022] Darüberhinaus ist es möglich, das erfindungsgemäße Verfahren weitgehend parallel
auszuführen. Hierzu ist es bevorzugt, wenn gemäß Anspruch 11 die Codierung der Einzelsignale
bereits während der Berechnung der Zuteilung der Übertragungskapazität für jedes Signal
erfolgt.
[0023] Eine weitere bevorzugte Realisierung des erfindungsgemäßen Grundgedankens ist im
Anspruch 11 angegeben:
[0024] Wenn die benötigte Übertragungskapazität die zur Verfügung stehende Übertragungskapazität
übersteigt und keine Zuteilung aus dem Bit-Reservoir erfolgen kann, so ist es möglich,
den Wert der erlaubten Störung für sämtliche Signale so anzuheben, daß die benötigte
Gesamt-Übertragungskapazität die zur Verfügung stehende Übertragungskapazität nicht
übersteigt (Anspruch 11).
[0025] Im folgenden soll ein numerisches Beispiel für eine Vorgehensweise für Audio-Signale
angegeben werden. Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, daß der erfindungsgemäße Grundgedanke
nicht auf Audio-Signale beschränkt ist; vielmehr können auch Video-Signale oder andere,
einer wahrnehmungsspezifischen Beurteilung unterliegende Signale ähnlich behandelt
werden.
[0026] Beispiel für eine mögliche Vorgehensweise für Audio-Signale:
[0027] Seien y(t) Abtastwerte des Audio-Signals.
1) Das Audio-Signal y wird in an sich bekannter Weise in Abtastwerte (y(t) zerlegt,
die digitalisiert werden. Die digitalisierten Abtastwerte werden in Blöcke der Länge
2n zerlegt, die bei dem gewählten Ausführungsbeispiel überlappende Blöcke mit der
Überlappung n sind:

2) Jeder Block der Länge n wird durch eine Transformation, beispielsweise eine Fast-Fourier-Transformation
oder eine Cosinus-Transformation in Spektralkoeffizienten transformiert:

3) Jeder der Blöcke wird in Abschnitt zerlegt und die Energiedichte für jeden Abschnitt
berechnet:

wobei die Koeffizienten a(i) aus der untenstehenden Tabelle 1 entnommen werden.
4) Für jeden.Abschnitt wird mit einem geeigneten psycho-akustischen Modell, bezüglich
dem auf die Literatur verwiesen wird, die erlaubte Störung berechnet. Aus der erlaubten
Störung ergibt sich die Maskierung zwischen den Bändern

die Maskierung im Band:

und die Maskierung zwischen den Blöcken:

anschließend erfolgt für jeden Block die Berechnung der benötigten Bitzahl.
5) Berechnung der nötigen Bitzahl für den Block:
a) für eine Codierung wie bei OCF (Huffmancodierung):

b) für PCM Codierung (SNR = 6dB/bit) :
Für jeden Abschnitt wird ein Skalenfaktor und die Anzahl der Bit pro Abtastwert als
zusätzliche Information übertragen

[0029] Im Anschluß hieran erfolgt die Zuteilung der Bit-Zahlen an die einzelnen Signale.
Hierzu wird angenommen, daß zur Codierung der K-Eingangssignale k(k)-Bits angefordert
werden, während die zur Verfügung stehende Bitzahl p
soll sei.

[0030] Nun ist eine Fallunterscheidung nötig:
1) wenn psum=psoll
Jedes Signal bekommt die angeforderte Bitzahl:
z(k) = P(k)
2) Wenn psum<psoll
Jedes Signal bekommt mehr als die angeforderte Bitzahl:

z.B. K=2, psoll=1600, p(1)=540, p(2)=660 psum=1200


3) Wenn psoll > psum
Jedes Signal bekommt weniger als die angeforderte Bitzahl:
a) für OCF:

b) für PCM:
Die Mindestbitzahl für jedes Signal darf dabei nicht unterschritten werden:

z.B. K=2, psoll=1600, p0=500, p(1)=600,
p(2)=1200
dann ist Psum=1800


[0031] Zur Korrektur der erlaubten Störung ist folgende Fallunterscheidung erforderlich,
wenn für jedes Signal p-Bits angefordert, jedoch z-Bits zugeteilt werden:
1) Wenn zugeteilte Bitzahl gleich der angeforderten: keine Korrektur nötig.
2) Wenn mehr Bits zugeteilt wurden als angefordert:
Für OCF:
keine Korrektur nötig.
Für PCM:
Die Anzahl der für die Quantisierung in jedem Abschnitt zur Verfügung stehenden Bit
wird um /z-p)/512 vermehrt.
3) Wenn weniger Bits zugeteilt wurden als angefordert: Für OCF:


Für PCM:
Die Anzahl der für die Quantisierung in jedem Abschnitt zur Verfügung stehenden Bit
wird um (z-p) / 512 vermehrt.
[0032] Bei PCM ist eine Rundung Bit pro ATW auf eine ganze Zahl notwendig: Hierzu werden
zunächst alle Bit/ATW auf die nächstniedrige ganze Zahl abgerundet und die daraus
resultierende Bitsumme bestimmt.
[0033] Falls noch Bits verfügbar sind, werden in einem ersten Durchgang die von den untersten
Bändern beginnend jedem Band ein Bit/ATW mehr zur Verfügung gestellt, bis die zur
Verfügung stehende Bitzahl erreicht wird.
Beispiel:
[0034] zur Verfügung stehen 104 Bit
| Abschnitt: |
1 |
2 |
3 |
4 |
| Breite: |
4 |
6 |
8 |
12 |
| Bit/ATW: |
4.2 |
5.2 |
3.4 |
2.4 |
| aberundet: |
4 |
5 |
3 |
2 |
| *Breite |
16 |
30 |
24 |
24 |
| noch zu verteilen: 10 Bit |
| |
+1 |
+1 |
|
|
| Ergebnis: |
5 |
6 |
3 |
2 |
[0035] Vorstehend ist die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben worden.Innerhalb
des allgemeinen Erfindungsgedankens sind selbstverständlich die verschiedensten Variationen
möglich:
[0036] So ist es möglich, eine feste Gesamt-Blocklänge zu verwenden, wobei Füll-Bits eingesetzt
werden oder eine Weitergabe an noch nicht beendete Coder erfolgt. Ferner ist es möglich,
eine flexible Blocklänge zu verwenden, bei der eine maximale Blocklänge vorgegeben
ist und zusätzlich eine Zeitmittelung erfolgt.
1. Verfahren zur gleichzeitigen Übertragung von Audio-Signalen aus N-Signalquellen über
eine entsprechende Zahl von Übertragungskanälen,
bei dem die einzelnen Signale in Blöcke aufgeteilt und die Blöcke durch eine Transformation
oder Filterung in Spektralkoeffizienten umgesetzt werden, die einem Datenreduktionsverfahren
unterzogen werden,
und bei dem aus der insgesamt zur Verfügung stehenden Übertragungskapazität und der
aktuell benötigten Gesamt-Übertragungs kapazität die Zuteilung an maximal zur Verfügung
stehenden Übertragungskapazität für jedes Einzelsignal berechnet und jedes Einzelsignal
mit dieser so bestimmten Kapazität codiert und übertragen wird,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
- die zu den einzelnen Signalen gehörenden Blöcke werden in Abschnitte aufgeteilt,
- die jeweils aktuellen Abschnitte aller Signale werden gemeinsam bearbeitet,
- unter Verwendung eines wahrnehmungsspezifischen Modells wird die erlaubte Störung
für jeden Abschnitt bestimmt und eine Anforderung an aktuell erforderlicher Gesamt-Übertragungskapazität
berechnet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Reserve an Übertragungskapazität (Bit-Reservoir) vorhanden ist, aus der
in dem Falle, daß die benötigte Gesamt-Übertragungskapazität die im Mittel zur Verfügung
stehende Übertragungskapazität übersteigt, eine Zuteilung erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Bit-Reservoir aufgefüllt wird, wenn die angeforderte Übertragungskapazität
kleiner als die zur Verfügung stehende Übertragungskapazität ist.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß - um ein zu großes Anwachsen des Bit-Reservoirs zu verhindern - in dem Falle,
daß die angeforderte Übertragungskapazität sehr viel kleiner als die zur Verfügung
stehende Übertragungskapazität ist, eine Zwangs-Zuteilung von Bits erfolgt.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwangs-Zuteilung lediglich bei einem Bedarf erfolgt, der größer als ein mittlerer
Bedarf ist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß gleiche Eingangssignale erkannt und durch ein geeignetes Übertragungsformat nur
einmal übertragen werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestimmung der aktuell nötigen Übertragungskapazität exakt erfolgt.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestimmung der aktuell nötigen Übertragungskapazität nur abgeschätzt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß aus allen getrennt codierten Signalen der Signalquellen ein Gesamtblock gebildet
wird, der aus einem festen Bereich, der eine Information beinhaltet, aus der die Separierung
der einzelnen Signale ermittelt werden kann, sowie aus mehreren Bereichen flexibler
Länge besteht.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Codierung der Einzelsignale bereits während der Berechnung der Zuteilung
der Übertragungskapazität für jedes Signal erfolgt.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Falle, daß die angeforderte Bitzahl die insgesamt zur Verfügung stehende
Bitzahl übersteigt, die erlaubte Störung für alle Signalquellen vergrößert wird, so
daß sich eine verringerte Bit-Anforderung ergibt.
1. A process for simultaneous transmitting of audio signals of N signal sources via a
corresponding number of transmission channels,
in which the individual signals are divided into blocks and said blocks are transformed
into spectral coefficients by transformation or filtering, said spectral coefficients
undergoing a data reduction process, and in which the allotment of the maximum disposable
trans- mitting capacity is calculated for each individaul signal from the entire disposable
transmitting capacity and the currently required overall transmitting capacity and
each individual signal whose capacity was determined in this manner is encoded and
transmitted,
characterized by the following features:
- said blocks belonging to said individual signals are divided into sections,
- the respective current sections of all signals are processed simultaneously,
the permissible interference for each section is determined utilizing a perception-specific
model and a request of currently required overall transmitting capacity is calculated.
2. Process according to claim 1,
characterized by there being a reserve of transmitting capacity (bit reservoir) from
which an allotment occurs if the required overall transmitting capacity exceeds the
average transmitting capacity at disposal.
3. Process according to claim 2,
characterized by said bit reservoir being filled if the requested transmitting capacity
is smaller than the transmitting capacity at disposal.
4. A process according to claim 3,
characterized by a forced allotment occurring in order to prevent said bit reservoir
from increasing too greatly if the requested transmitting capacity is very much smaller
than the transmitting capacity at disposal.
5. A process according to claim 4,
characterized by said forced allotment only occurring if there is a need greater than
the average need.
6. A process according to one of the claims 1 to 5, characterized by identical input
signals being recognized and being transmitted only once by a suited transmitting
format.
7. A process according to one of the claims 1 to 6, characterized by the determination
of the currently required transmitting capacity occuring accurately.
8. A process according to one of the claims 1 to 6, characterized by said determination
of said currently required transmitting capacity being only estimated.
9. A process according to one of the claims 1 to 8, characterized by an overall block
being formed from all the separately encoded signals from the signal sources, said
overall block being composed of a fixed section containing information from which
the separation of said individual signals can be determined and composed of several
regions of flexible length.
10. A process according to one of the claims 1 to 9, characterized by said encoding of
said individual signals already occurring during the calculation of the allotment
of the transmitting capacity for each signal.
11. A process according to one of the claims 1 to 10, characterized by, if the requested
number of bits exceeds the overall number of bits at disposal, the permissable interference
for all the signal sources being increased so that a reduced bit request is yielded.
1. Procédé pour la transmission simultanée de signaux audio provenant de N sources de
signaux, par l'intermédiaire d'un nombre correspondant de canaux de transmission,
selon lequel les différents signaux sont subdivisés en blocs et les blocs sont convertis,
au moyen d'une transformation ou d'un filtrage, en des coefficients spectraux, qui
sont soumis à un procédé de réduction de données, et
selon lequel l'affectation d'une capacité de transmission maximale disponible pour
chaque signal individuel est calculée à partir de la capacité de transmission globale
disponible et de la capacité global disponible actuellement requise, et chaque signal
individuel est codé avec cette capacité ainsi déterminée et est transmis,
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
- les blocs appartenant aux différents signaux individuels sont subdivisés en sections,
- les sections actuelles respectives de tous les signaux sont traitées en commun,
- le parasitage autorisé pour chaque section est déterminé moyennant l'utilisation
d'un modèle spécifique du point de vue perception et une demande d'une capacité de
transmission totale actuellement requise est calculée.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est prévu une réserve de
capacité de transmission (réservoir de bits), à partir de laquelle une affectation
est exécutée dans le cas où la capacité de transmission globale nécessaire dépasse
la capacité de transmission qui est disponible en moyenne.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'un remplissage du réservoir
de bits est exécuté lorsque la capacité de transmission demandée est inférieure à
la capacité de transmission disponible.
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que - pour empêcher une augmentation
trop importante du réservoir de bits - une affectation forcée de bits est exécutée
dans le cas où la capacité de transmission demandée est beaucoup plus petite que la
capacité de transmission disponible.
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'affectation forcée est exécutée
uniquement dans le cas d'un besoin qui est supérieur à un besoin moyen.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que des signaux d'entrée
identiques sont identifiés et sont transmis une seule fois au moyen d'un format de
transmission approprié.
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la détermination
de la capacité de transmission actuellement nécessaire est exécutée de façon précise.
8. Procédé selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la détermination
de la capacité de transmission actuellement nécessaire est seulement estimée.
9. Procédé selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'à partir de tous
les signaux, codés séparément, des sources de signaux est formé un bloc complet, qui
se compose d'une zone fixe, qui contient une information, à partir de laquelle la
séparation des signaux individuels peut être déterminée, et de plusieurs zones de
longueur variable.
10. Procédé selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le codage des
signaux individuels s'effectue déjà pendant le calcul de l'affectation de la capacité
de transmission pour chaque signal.
11. Procédé selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que dans le cas où
le nombre de bits demandé dépasse le nombre de bits globalement disponible, le parasitage
autorisé pour toutes les sources de signaux est accru de telle sorte qu'on obtient
une demande réduite en bits.