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(11) |
EP 0 611 544 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.04.1998 Patentblatt 1998/14 |
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Anmeldetag: 09.02.1994 |
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Einteilige Staubsaugerdüse
One piece vacuum cleaner nozzle
Buse en une pièce pour aspirateur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE ES FR GB IT NL SE |
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Priorität: |
16.02.1993 DE 4304681
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.08.1994 Patentblatt 1994/34 |
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Patentinhaber: WESSEL-WERK GmbH & Co. KG |
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51580 Reichshof (DE) |
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Erfinder: |
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- Glatz, Dietmar
D-51515 Olpe (DE)
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Vertreter: Honke, Manfred, Dr.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Andrejewski, Honke & Sozien,
Postfach 10 02 54 45002 Essen 45002 Essen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 248 695 FR-A- 1 422 936 NL-C- 99 792
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DE-U- 8 905 855 GB-A- 2 090 519
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Staubsaugerdüse nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Eine solche Staubsaugerdüse ist bereits aus FR-A- 1422936 bekannt
[0003] Staubsaugerdüsen der hier in Rede stehenden Art sind üblicherweise mehrteilig ausgeführt.
Der Düsenkörper selbst ist dabei regelmäßig als Kunststoffgehäuse ausgebildet und
dient neben seiner Funktion als durchströmtes Bauteil als Träger für sämtliche Funktionseinheiten
der Düse. Das Düsengehäuse wird nach unten, d.h. in Richtung zum zu saugenden Boden
durch eine Gleitsohle aus Stahlblech abgeschlossen, in der Strömungskanäle zur Erzielung
einer optimalen Saugwirkung und eines optimalen Schmutzpartikeltransportes eingeformt
sind. Dabei sind die Strömungskanäle durch wulstartig hervortretende Saugabrißkanten
zur Erzielung einer optimalen Staubaufnahme umgeben. Weiter ist im Bereich der Gleitsohle
üblicherweise eine Borstenträgerplatte angeordnet, welche mittels im Gehäuse gelagerter
und angeordneter Treter in unterschiedliche Stellungen für unterschiedliche Bodenbeläge
umgeschaltet werden kann.
[0004] Hinsichtlich ihrer Funktionsfähigkeit zeigen diese bekannten Düsen durchaus zufriedenstellende
Gebrauchseigenschaften. Es ist jedoch ein Nachteil dieser bekannten Düsen, daß die
Zusammensetzung aus einer relativ großen Zahl von Bauteilen und Funktionseinheiten
einen relativ großen Fertigungs- und insbesondere Montageaufwand bedingt. Dies ist
insbesondere deshalb von Bedeutung, da es sich bei einer gattungsgemäßen Staubsaugerdüse
um ein Erzeugnis der industriellen Massenfertigung handelt, wo die Stückkosten von
ausschlaggebender Bedeutung sind.
[0005] Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine Staubsaugerdüse nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 zu schaffen, bei der
der Fertigungs- und Montageaufwand bei im wesentlichen gleichbleibenden Gebrauchseigenschaften
verringert ist.
[0006] Diese Aufgabe wird durch eine Staubsaugerdüse nach der Lehre des Patentanspruchs
1 gelöst.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0008] Erfindungsgemäß weist die Staubsaugerdüse einen Düsenkörper und eine den Düsenkörper
nach unten abschließende Bodenplatte auf. Die Bodenplatte dient dabei als Gleitplatte,
wobei der Begriff "Gleitplatte" im Sinne der vorliegenden Erfindung auch eine Gestaltung
mit einschließt, bei der die Platte zur besseren Führung mit Rollkörpern, insbesondere
Laufrollen oder Rädern, versehen ist. Im Gegensatz zu den bekannten Staubsaugerdüsen,
bei denen der Düsenkörper und die Gleitplatte als separate Bauteile ausgeführt sind,
sind gemäß der Erfindung der Düsenkörper und die Bodenplatte als einstückiger Träger
ausgeführt. Vorzugsweise besteht ein derartiger Träger aus Kunststoff und ist insbesondere
durch Spritzgießen oder Formpressen hergestellt.
[0009] In die Bodenplatte und damit in den einstückigen Träger sind der zentrale Saugkanal
und mindestens ein Strömungskanal zur Verteilung der Saugleistung und zur besseren
Abführung der Schmutzpartikel unmittelbar bei der Herstellung des Trägers eingeformt.
Dabei ist der Strömungskanal nach unten, d.h. zum zu saugenden Boden hin, offen ausgebildet.
Der Strömungskanal mündet in den Saugkanal, der wiederum mit einem Saugrohranschlußstutzen
strömungsdurchlässig verbunden ist.
[0010] Weiter sind erfindungsgemäß in die Bodenplatte des Trägers Dicht- bzw. Abschlußelemente,
die zum einen zur Beibehaltung eines mehr oder weniger genau definierten Abstandes
der Bodenplatte vom zu saugenden Boden und zum anderen zur zumindest teilweise dichtenden
Abgrenzung des zu saugenden Bodenbereichs dienen, unmittelbar eingeformt und/oder
eingepreßt, eingespritzt oder eingeklebt. Vorzugsweise können diese Dichtelemente
bei der Herstellung des Trägers vor dem Befüllen der Spritzgießform in diese eingelegt
und beim Befüllen der Form umspritzt werden.
[0011] Durch die einstückige Gestaltung von Düsenträger und Bodenplatte, wobei zudem die
wesentlichen Funktionseinheiten wie Strömungskanal, Saugkanal und den Strömungskanal
umgebende Dicht- bzw. Abschlußelemente integraler Bestandteil des Trägers sind, wird
die Zahl der separaten Bauteile entscheidend verringert, wodurch sich der Fertigungsaufwand
und insbesondere der Montageaufwand in kostengünstiger Weise vermindert.
[0012] Um die Saugleistung der Staubsaugerdüse über die gesamte Breite der Düse zu verteilen,
sind gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung die in den Saugkanal mündenden
Strömungskanäle im wesentlichen parallel zur Vorder- und/oder Hinterkante des Trägers
bzw. der Bodenplatte angeordnet und nach axial außen, bezogen auf die Längsachse der
Strömungskanäle, offen. Um zudem die Saugleistung über die Länge der Kanäle möglichst
gleichmäßig zu verteilen, sind die Strömungskanäle dabei vorzugsweise doppelparabolisch,
d.h. sowohl im Querschnitt als auch im Längsschnitt, bezogen auf die Längsachse der
Strömungskanäle, parabolisch ausgebildet, wobei im Querschnitt ein nach unten offenes
Parabol-Profil mit zwei Parabelästen gebildet wird, während sich im Längsschnitt ein
vom Saugkanal weg parabolisch verengendes Schnittprofil ergibt, wobei nur ein Parabelast,
der im wesentlichen dem Grund der Strömungskanäle entspricht, vorhanden ist.
[0013] Grundsätzlich kann die Staubsaugerdüse der Erfindung in an sich bekannter Weise als
reine Gleitdüse, d.h. ohne Rollenelemente, ausgebildet sein. Insbesondere jedoch wenn
der Träger und damit die Bodenplatte aus Kunststoff besteht, der gegenüber einer Metallausführung
den Nachteil einer höheren Verschleißanfälligkeit aufweist, ist die Staubsaugerdüse
im Bereich der Bodenplatte mit mindestens zwei vorderen Laufrollen versehen, die im
Strömungskanal im Bereich der axial äußeren Enden so angeordnet sind, daß sie die
Strömungskanäle nach außen im wesentlichen abschließen. Vorzugsweise ist jede der
Laufrollen über zwei elastisch verformbare Achsschenkel im Strömungskanal gelagert,
wobei jeder dieser Achsschenkel entweder im Boden des Strömungskanals einstückig angeformt
oder dort befestigt, insbesondere nach Art einer Schnappverbindung verrastet ist.
Aufgrund der elastischen Verformbarkeit der Achsschenkel weichen diese seitlich aus,
wenn beispielsweise der Benutzer der Staubsaugerdüse von oben unbeabsichtigterweise
auf den Träger tritt. Die Gefahr eines Bruches und damit einer Beschädigung der Rollenhalterung
ist dadurch entscheidend vermindert. Vorzugsweise sind bei dieser Gestaltung die Durchmeser
der Laufrollen zumindest geringfügig größer als die Tiefe der Strömungskanäle in diesem
Bereich gewählt. Dadurch ergibt sich nach einer elastischen Verformung bzw. einem
elastischen seitlichen Ausweichen der Achsschenkel bei einer unbeabsichtigten Belastung
ein Form- und Kraftschluß direkt zwischen dem Boden der Strömungskanäle und damit
dem Träger, den Laufrollen und dem Boden, wobei auch unter dieser Belastung die Bodenplatte
und damit die besonders empfindlichen Kanten der Strömungskanäle einen ausreichenden
Sicherheitsabstand vom Boden beibehalten, wodurch eine Beschädigung der Kanten zuverlässig
verhindert wird.
[0014] Vorzugsweise sind die vorderen und/oder hinteren Kanten der Strömungskanäle, bezogen
auf eine Richtung quer zu ihrer Längsachse, zumindest bereichsweise als Saug- bzw.
Strömungsabrißkanten ausgebildet, um die Saugleistung der Düse zu erhöhen. Diese Saug-
bzw. Strömungsabrißkanten können beispielsweise dadurch gebildet werden, daß die Kanten
selbst wulstförmig aus der Ebene der Bodenplatte vorspringen. Vorzugsweise jedoch
werden die Strömungsabrißkanten dadurch gebildet, daß der Flächenbereich vor der vorderen
Strömungskanalkante und/oder der Flächenbereich hinter der hinteren Strömungskanalkante
zumindest geringfügig gegenüber der Horizontalen bzw. der Ebene der Bodenplatte geneigt
ist, wobei die Neigung so gewählt wird, daß die Strömungskanalkante ein zumindest
geringfügig keilförmiges Profil erhält.
[0015] Zur Verbesserung der Reinigungseigenschaften der Staubsaugerdüse gemäß der Erfindung
sind in an sich bekannter Weise streifen- oder bandförmige Fadenheber auf der Bodenplatte
unmittelbar vor und/oder hinter dem Saugkanal angeordnet. Diese Fadenheber werden
dabei entweder bei der Herstellung des Trägers unmittelbar eingeformt, insbesondere
eingespritzt, oder auf den Träger oder in entsprechende vorgesehene Ausnehmungen des
Trägers geklebt, gepreßt oder geschweißt.
[0016] Die Staubsaugerdüse gemäß der Erfindung weist zum Anschluß des Saugrohres eines Staubsaugers
einen Saugrohranschlußstutzen auf. Dabei kann dieser Saugrohranschlußstutzen ebenfalls
einstückig an den Träger im Bereich des Saugkanals angeformt werden, wodurch sich
eine weitere Reduzierung der Teile ergibt. Vorzugsweise jedoch ist der Saugrohranschlußstutzen
als Gelenkstutzen ausgeführt, der mit seinem ersten Ende am Ausgang des Saugkanals
und mit seinem zweiten Ende am Saugrohr eines Staubsaugers befestigbar, insbesondere
nach Art einer Schnappverbindung lösbar verrastbar ist.
[0017] Die Dicht- bzw. Abschlußelemente, die die Strömungskanäle zumindest bereichsweise
mit Abstand umgeben, bestehen vorzugsweise in Abhängigkeit vom gewünschten Verwendungszweck
aus einem Borstenkranz und/oder aus Dichtlippen, insbesondere aus Dichtlippen aus
einem Elastomermaterial. Dabei werden Dichtlippen insbesondere bei der geplanten Verwendung
der Düse für glatte Böden bzw. zum Naßsaugen verwendet.
[0018] Um die Handhabbarkeit der Staubsaugerdüse weiter zu verbessern, kann nach einem weiteren
Ausführungsbeispiel der Erfindung im Bereich des saugrohrseitigen Endes des Saugkanals
am Träger mindestens eine hintere Laufrolle angeordnet sein. Dabei kann diese hintere
Laufrolle als einzige Laufrolle oder in Verbindung mit den vorstehend beschriebenen
vorderen Laufrollen Verwendung finden.
[0019] Die Erfindung ist im folgenden anhand lediglich ein Ausführungsbeispiel zeigenden
Zeichungen näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- ein Ausführungsbeispiel einer Staubsauerdüse gemäß der Erfindung in perspektivischer
Ansicht;
- Fig. 2
- das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 in Ansicht von unten; und
- Fig. 3
- das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 im Querschnitt entlang der Schnittlinie A-A gemäß
Fig. 2.
[0020] In Fig. 1 ist in perspektivischer Ansicht ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Staubsaugerdüse gezeigt. Die Staubsaugerdüse weist dabei einen Düsenkörper 1 auf,
an den eine Bodenplatte 2 einstückig angeformt ist, wodurch insgesamt ein einstückiger
Träger gebildet wird. In den Träger eingeformt sind dabei Strömungskanäle 3 und 4
sowie ein Saugkanal 5. Der Saugkanal ist im wesentlichen zentral, bezogen auf die
Breite der Düse, angeordnet und mündet einerseits in die Strömungskanäle 3 und 4 und
andererseits in einen Saugrohranschlußstutzen 6, der als Gelenkstutzen ausgeführt
ist.
[0021] Wie insbesondere der Darstellung nach Fig. 3 zu entnehmen ist, besteht der Saugrohranschlußstutzen
aus einem düsenseitigen Gelenkteil 7, das in einer entsprechend gestalteten zum Saugkanal
5 führenden Öffnung des Trägers gelenkig so verrastet ist, daß das Gelenkteil 7 um
die Achse 8 verschwenkbar ist, und einem saugrohrseitigen Gelenkteil 9, das am Gelenkteil
7 drehbar angelenkt ist.
[0022] Im Bereich des saugrohrseitigen Endes des Saugkanals 5 sind am Träger zwei hintere
Laufrollen 10 auf einer gemeinsamen Achse angeordnet, um die Handhabbarkeit der Staubsaugerdüse
zu verbessern.
[0023] In Fig. 2 ist die Staubsaugerdüse gemäß Fig. 1 in Ansicht von unten dargestellt.
Dabei ist der Darstellung zu entnehmen, daß die Strömungskanäle 3 und 4 im wesentlichen
parallel zur Vorder- bzw. Hinterkante der Bodenplatte, d.h. senkrecht zur Schnittlinie
A-A verlaufen. Dabei sind die Strömungskanäle 3 und 4 nach axial außen offen ausgebildet,
wobei im jeweils axial äußersten Bereich je eine vordere Laufrolle 11 angeordnet ist.
Im axial inneren Bereich münden beide Strömungskanäle in den Saugkanal 5. Jede Laufrolle
11 ist dabei auf zwei Achsschenkeln 12 gelagert, die in entsprechende Ausnehmungen
im Grund der Strömungskanäle 3 und 4 eingerastet sind. Die Achsschenkel 12 sind dabei
aus einem elastisch nachgiebigen Material. Der Durchmesser, d.h. genauer der maximale
Mitteldurchmesser der Laufrollen 11 ist dabei zumindest geringfügig größer gewählt
als die Tiefe der Strömungskanäle 3 und 4 in diesem Bereich. Dies bedeutet mit anderen
Worten, daß, wenn der Bediener der Staubsaugerdüse unbeabsichtigt von oben auf den
Träger tritt, die Achsschenkel 12 seitwärts ausweichen, bis die Laufrollen 12 auf
dem Grund der Strömungskanäle 3 und 4 zur Anlage kommen. Dadurch ergibt sich ein Kraftschluß
zwischen dem Grund der Strömungskanäle, der Laufrolle und dem Boden, wobei unter allen
Umständen ein Sicherheitsabstand zwischen dem Boden der Gleitsohle bzw. der Unterfläche
der Bodenplatte 2 und dem Boden verbleibt. Dadurch wird eine Beschädigung der Kanten
der Strömungskanäle 3 und 4 zuverlässig ausgeschlossen.
[0024] Wie ebenfalls aus der Darstellung nach Fig. 2 zu ersehen ist, sind in der Bodenplatte
2 Dicht- bzw. Abschlußelemente in Form von Elastomerdichtlippen 13 und 14 angeordnet.
Die Dichtlippen 13,14 erstrecken sich dabei im wesentlichen über die gesamte Breite
der Staubsaugerdüse und schließen zwischen sich mit Abstand die Strömungskanäle 3
und 4 ein. Wie aus der Darstellung nach Fig. 3 ersichtlich, sind die Dichtlippen als
separat vorgefertigte Dichtleisten in entsprechende nutartige Ausnehmungen 15 und
16 der Bodenplatte 2 eingelegt und dort durch Ultraschallschweißen oder Verkleben
befestigt.
[0025] Zur Verbesserung der Reinigungswirkung der Staubsaugerdüse sind im Bodenbereich der
Bodenplatte 2 vor und hinter der Öffnung des Saugkanals 5 je ein Fadenheberstreifen
17 und 18 angeordnet. Diese Fadenheberstreifen 17 und 18 bestehen dabei in an sich
bekannter Weise aus einem florartigen Textilmaterial, dessen Flor jeweils in Richtung
der Öffnung des Saugkanals 5 weist. Die Fadenheber sind bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel
in Vertiefungen der Bodenplatte 2 eingeklebt.
[0026] Die Strömungskanäle 3 und 4 weisen beim gezeigten Ausführungsbeispiel ein doppelparabolisches
Profil auf. Dabei ist, wie der Darstellung nach Fig. 3 zu entnehmen ist, der Strömungskanal
4 (dies gilt in identischer Weise auch für den Strömungskanal 3) im Querschnitt dergestalt
parabelförmig ausgebildet, daß der Grund des Strömungskanals 4 den Scheitel der Parabel
und die nach unten zur Bodenplatte weisenden Wandbereiche die Parabeläste bilden.
In ähnlicher Weise definiert der Längsschnitt durch den Strömungskanal 4 in einer
Ebene, die im wesentlichen senkrecht zur Ebene der Bodenplatte 2 verläuft und durch
den Scheitel bzw. Grund des Strömungskanals 4 verläuft, ein parabelförmiges von axial
außen sich in Richtung zum Saugkanal 5 aufweitendes Profil, wobei jedoch bei diesem
Ausführungsbeispiel durch den Grund des Strömungskanals 4 lediglich ein Parabelast
verwirklicht ist, da der Strömungskanal 4 diametral gegenüber, d.h. nach unten, offen
ist.
[0027] Die Vorderkanten 19 und die Hinterkanten 20 der Strömungskanäle 3 und 4 sind als
Strömungsabriß- oder Strömungsleitkanten ausgebildet. Dazu sind die hinter den Kanten
20 liegenden Flächenbereiche der Bodenplatte 2 und die vor den Kanten 19 liegenden
Flächenbereiche der Bodenplatte 2 in aus den Figuren nicht ersichtlicher Weise um
einige wenige Winkelgrade gegenüber der Bodenplattenebene oder Horizontalebene von
den Kanten 19 und 20 weg nach oben geneigt, wodurch sich eine schwach keilförmige
Strömungsabrißkantenform ergibt.
1. Staubsaugerdüse mit Bodenplatte (2), zwei quer zur Arbeitsrichtung angeordneten, zum
Fußboden hin offenen Strömungskanälen (3, 4), die in einen Saugkanal (5) einmünden,
wobei der Saugkanal (5) über ein Gelenkteil (7) an einen Saugrohranschlußstutzen angeschlossen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (2) an den Saugkanal (5) angeformt ist und mit diesem einen
einstückigen Düsenkörper (1) bildet, wobei die Strömungskanäle (3, 4) in der Bodenplatte
(2) ausgeformt sind und wobei in die Bodenplatte (2) unterseitig vorstehende Abschlußelemente
(13, 14) unmittelbar eingeformt und/oder eingepreßt, eingespritzt oder eingeklebt
sind, die sich beiderseits der Strömungskanäle (3, 4) quer zur Arbeitsrichtung im
wesentlichen über die gesamte Breite der Bodenplatte (2) erstrecken.
2. Staubsaugerdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungskanäle (3,
4) im wesentlichen parallel zur Vorder- und/oder Hinterkante der Bodenplatte (2) verlaufen
und nach außen, bezogen auf die Längsachse der Stromungskanäle (3, 4), offen sind.
3. Staubsaugerdüse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungskanäle
(3, 4) einen parabolischen Querschnitt aufweisen und im Längsschnitt, bezogen auf
ihre Längsachse, ebenfalls parabolisch ausgebildet sind.
4. Staubsaugerdüse nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Strömungskanälen
(3, 4) im Bereich der axial äußeren Enden Laufrollen (11) angeordnet sind, welche
die Strömungskanäle (3, 4) zum axialen Ende hin im wesentlichen abschließen.
5. Staubsaugerdüse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufrollen (11) jeweils
an zwei elastisch verformbaren Achsschenkeln (12) gelagert sind, die an die Bodenplatte
(2) angeformt sind.
6. Staubsaugerdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Bodenplatte (2) streifen- oder bandförmige Fadenheber unmittelbar vor und/oder hinter
der Mündung des Saugkanals (2) angeordnet sind, die bei der Herstellung des Düsenkörpers
(1) eingeformt oder in Vertiefungen der Bodenplatte (2) eingeklebt oder eingepreßt
werden.
7. Staubsaugerdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bodenplatte (2) an die Strömungskanäle angrenzende bodenseitige Flächenbereiche aufweist,
die ein geringfügiges keilförmiges Profil besitzen und Strömungsabrißkanten (19, 20)
zu den Strömungskanälen (3, 4) bilden.
8. Staubsaugerdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abschlußelemente (13, 14) aus einem Borstenkranz und/oder aus Dichtungslippen aus
einem Elastomermaterial bestehen.
9. Staubsaugerdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
des saugrohrseitigen Endes des Saugkanals (5) mindestens eine hintere Laufrolle (10)
angeordnet ist.
1. A vacuum cleaner nozzle having a baseplate (2), two flow channels (3, 4), which are
disposed transversely to the direction of operation, are open towards the floor, and
lead into a suction channel (5), wherein the suction channel (5) is attached via a
joint part (7) to a suction tube connection piece, characterised in that the baseplate (2) is integrally formed on the suction channel (5) and forms a one-piece
nozzle body (1) therewith, wherein the flow channels (3, 4) are formed in the baseplate
(2) and wherein closure elements (13, 14) are directly formed in and/or are pressed,
injection moulded or adhesively bonded into the baseplate (2) and protrude from the
underside thereof, which closure elements extend on both sides of the flow channels
(3, 4) substantially over the entire width of the baseplate (2) and transversely to
the direction of operation.
2. A vacuum cleaner nozzle according to claim 1, characterised in that the flow channels
(3, 4) run substantially parallel to the front and/or rear edge of the baseplate (2)
and are open outwards with respect to the longitudinal axis of the flow channels (3,
4).
3. A vacuum cleaner nozzle according to claim 1 or 2, characterised in that the flow
channels (3, 4) have a parabolic cross-section and are also of parabolic construction
in longitudinal section with respect to their longitudinal axis.
4. A vacuum cleaner nozzle according to claim 2 or 3, characterised in that running rollers
(11) are disposed in the flow channels (3, 4) in the region of the axially outer ends,
which running rollers substantially close the flow channels (3, 4) towards the axial
ends.
5. A vacuum cleaner nozzle according to claim 4, characterised in that the running rollers
(11) are each mounted on two elastically deformable stub axles (12) which are integrally
formed on the baseplate (2).
6. A vacuum cleaner nozzle according to any one of claims 1 to 5, characterised in that
strip- or band-shaped thread lifters are disposed on the baseplate (2), directly in
front of and/or behind the mouth of the suction channel (2), which thread lifters
are moulded into the baseplate (2) or are adhesively bonded or pressed into indentations
therein during the manufacture of the nozzle body (1).
7. A vacuum cleaner nozzle according to any one of claims 1 to 6, characterised in that
the baseplate (2) has flat regions on its base, which adjoin the flow channels, which
have a slightly wedge-shaped profile and which form flow spoiler edges (19, 20) for
the flow channels (3, 4).
8. A vacuum cleaner nozzle according to any one of claims 1 to 7, characterised in that
the closure elements (13, 14) consist of a bristle border and/or of sealing lips made
of an elastomer material.
9. A vacuum cleaner nozzle according to any one of claims 1 to 8, characterised in that
at least one rear runing roller (10) is disposed in the region of the end of the suction
channel (5) on the suction tube side.
1. Suceur d'aspirateur comportant une plaque de base (2), deux canaux d'écoulement (3,
4) qui sont ouverts en direction du sol et débouchent dans un canal d'aspiration (5),
le canal d'aspiration (5) étant relié à un raccord de tuyau d'aspiration par l'intermédiaire
d'un élément d'articulation (7), caractérisé par le fait que la plaque de base (2)
est liée au canal d'aspiration (5) et forme un corps de suceur (1) monobloc avec celui-ci,
les canaux d'écoulement (3, 4) étant aménagés dans la plaque de base (2), des éléments
de fermeture (13, 14) qui font saillie sur la face inférieure de la plaque de base
(2) étant formés directement et/ou emboutis, moulés ou collés dans ladite plaque de
base, lesquels éléments s'étendent de chaque côté des canaux d'écoulement (3, 4),
transversalement à la direction de travail, essentiellement sur toute la largeur de
la plaque de base (2).
2. Suceur d'aspirateur selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les canaux
d'écoulement (3, 4) sont essentiellement parallèles au bord avant et/ou au bord arrière
de la plaque de base (2) et sont ouverts en direction de l'extérieur par rapport à
l'axe longitudinal des canaux d'écoulement (3, 4).
3. Suceur d'aspirateur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que les
canaux d'écoulement (3, 4) présentent une section parabolique et, en coupe longitudinale,
par rapport à leur axe longitudinal, présentent également une conformation parabolique.
4. Suceur d'aspirateur selon la revendication 2 ou 3, caractérisé par le fait que des
roulettes (11) sont disposées dans les canaux d'écoulement (3, 4), dans la région
des extrémités axialement extérieures, lesquelles roulettes ferment essentiellement
les canaux d'écoulement (3, 4) dans la direction de l'extrémité axiale.
5. Suceur d'aspirateur selon la revendication 4, caractérisé par le fait que les roulettes
(11) sont montées chacune sur deux bouts d'axe (12) déformables élastiquement qui
sont prévus sur la plaque de base (2).
6. Suceur d'aspirateur selon une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que
des ramasse-fils en forme de rubans ou de bandes sont disposés sur la plaque de base
(2), directement devant et/ou derrière l'embouchure du canal d'aspiration (5), ramasse-fils
qui sont formés lors de la fabrication du corps de suceur (1), ou sont collés ou insérés
dans des cavités de la plaque de base (2).
7. Suceur d'aspirateur selon une des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait que
la plaque de base (2) présente des parties de surface côté fond qui sont contigües
aux canaux d'écoulement, ont un profil légèrement en forme de coin et forment des
bords de décollement de l'écoulement (19, 20) vers les canaux d'écoulement (3, 4).
8. Suceur d'aspirateur selon une des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait que
les éléments de fermeture (13, 14) se composent d'une couronne de poils et/ou de lèvres
d'étanchéité en un matériau élastomère.
9. Suceur d'aspirateur selon une des revendications 1 à 8, caractérisé par le fait qu'au
moins une roulette arrière (10) est disposée dans la région de l'extrémité côté tuyau
d'aspiration du canal d'aspiration (5).

