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EP 0 611 587 A2 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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24.08.1994 Patentblatt 1994/34 |
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Anmeldetag: 09.02.1994 |
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES IT PT |
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Priorität: |
17.02.1993 AT 296/93
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Anmelder: WAAGNER-BIRO AKTIENGESELLSCHAFT |
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A-1221 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- Toth, Franz
A-1220 Wien (AT)
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Vertreter: Wallner, Gerhard, Dipl.-Ing. |
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c/o Waagner-Biro Aktiengesellschaft
Patentabteilung
Stadlauer-Strasse 54
Postfach 11 A-1221 Wien A-1221 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
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Versenkung, insbesondere verfahrbare Einzelversenkung |
(57) Eine Versenkung, insbesondere auf Rollen 13 verfahrbare Versenkung, deren Plattform
(6) über Seilzüge nach Art eines Flaschenzugs (4,5) vertikal verschiebbar angeordnet
ist, weist als Antrieb der Flaschenzüge eine Kugelspindel (2) auf, die einen längs
eines Führungsrahmens (1) verschiebbaren Schlitten (3) bewegt, dessen Relativbewegung
über Flaschenzüge (4,5) übersetzt die Plattform (6) teleskopartig bewegt. Aus Sicherheitsgründen
ist ein teleskopierbarer Sicherheitsrahmen vorgesehen, der nach dem Einrichten der
verfahrbaren Versenkung ausgefahren und mit dem feststehenden Rahmen verriegelt wird.
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Versenkung, insbesondere verfahrbare Einzelversenkung,
deren Plattform über Seilzüge nach Art eines Flaschenzugs an einem Führungsrahmen
vertikal verschiebbar gelagert ist, wobei an gegenüberliegenden Seitenwänden des Führungsrahmens
ein über eine Kugelspindel verschiebbarer Schiffen zur Änderung der Höhenlagerung
der Plattform als Antrieb der Flaschenzüge vorgesehen ist.
[0002] Derartige Versenkungen werden beispielsweise in der SU 1549-910-A geoffenbart, bei
der zum Antrieb des Flaschenzuges ein Schlitten über einen Spindelantrieb verschoben
wird. Der Schlitten hat hier reine Antriebsfunktion und dient nicht der Führung der
Plattform. Die Führungskonstruktion bestimmt somit die Bauhöhe der Versenkung und
entspricht praktisch der hubhöhe. Dadurch ist die Verwendung der verfahrbaren Versenkung
sehr eingeschränkt. Um diesen Nachteil zu beheben, weist die EP-A1 0444307 teleskopierbare
Rollen am oberen Ende des Führungsgerüstes auf. Durch die Verwendung getrennter unterschiedlicher
Antriebe ist die Versenkung kompliziert und auch die Verfügbarkeit ist relativ gering.
[0003] Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, diesen Nachteilen zu begegnen.
[0004] Darüberhinaus ist es aus der DE-B1-1117282 bekannt, einen direkten Spindelantrieb
ohne Verwendung eines Flaschenzuges zu verwenden. Die geoffenbarten Seilzüge sind
Teile eines Sicherheitssystems, welches bei Schlaffseilbildung die Antriebseinheit
abstellt.
[0005] Die vorliegende Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Schiffen zwischen dem
Führungsrahmen und der Plattform als Führung der Plattform ausgebildet ist und daß
an einem Ende des Flaschenzugs der Schlitten eingespannt ist, während das andere Ende
in der Plattform verankert ist und die Seile des Flaschenzuges über am oberen und
unteren Ende des Führungsrahmens angeordnete Seilrollen geführt sind.
[0006] Insbesondere weist die Versenkung einen teleskopierbaren, die Plattform um drei Seiten
umschließenden Sicherheitsrahmen auf, der nach dem Einrichten der verfahrbaren Versenkung
durch Verriegelung mit der Plattform nach oben bewegt wird und in diesem Zustand mit
dem feststehenden Rahmen verriegelt ist.
[0007] Die Erfindung ist in der angschlossenen Figur beispielsweise und schematisch im Aufriß
dargestellt.
[0008] Die Figur zeigt einen auf einen Fußboden 12 über Rollen 13 verfahrbaren Führungsrahmen
1, an dem ein vertikal verschiebbarer Schiffen 3 vorgesehen ist, der an zwei gegenüberliegenden
Seiten des Führungsrahmens 1 geführt ist. Die Plattform 6 weist einen U-förmigen Querschnitt
auf und ist mit ihren Schenkeln am Schlitten 3 geführt. Zur Relativbewegung der Plattform
6 sind auf beiden Seiten des Schlittens 3 zwei Flaschenzüge 4 und 5 vorgesehen, die
die geführte Plattform 6 heben (Flaschenzug 4) und senken (Flaschenzug 5). Beide Flaschenzüge
4 und 5 sind im gleichen Maße eingeschert, sodaß bei einer Bewegung des Schlittens
3 relativ zum Führungsrahmen 1 die Plattform 6 eine mehrfache, insbesondere doppelte
Hubgeschwindigkeit als der Schlitten 3 aufweist. Zu diesem Zweck ist der Flaschenzug
4 mit einem Ende am unteren Ende des Führungsschenkels der Plattform 6 befestigt und
über die Umlenkrolle 14 am oberen Ende des Schlittens 3 geführt und von dieser über
die Umlenkrolle 7 zum horizontalen Teil des Schlittens 3 geführt und in diesem verankert.
Wird nun der Schlitten 3 durch eine Kugelspindel 2 über die Mutter 15 angehoben, so
hebt sich infolge der Flaschenzugübersetzung die Plattform 6 in die Lage der Plattform
6' (strichliert eingezeichnet). Damit sich beim Absenken kein Schlaffseil bildet,
ist ein zweiter Flaschenzug 5 vorgesehen der vom unteren Teil des Schenkels der Plattform
6 nach unten zur im Führungsrahmen 1 festgelagerten Umlenkrolle 8 bzw. 9 und von dieser
wieder zur Umlenkrolle 10 führt, die zweifach vorgesehen ist und die das Seil wieder
umlenkt, sodaß der Schlitten 3 über die Umlenkrolle 11 an den Flaschenzug 5 angeschlossen
ist. Das Seil läuft wieder zurück zur zweiten Umlenkrolle 10 und zur Einspannung 16,
die am Schiffen 3 angeordnet ist. Durch diese Maßnahme wird die Plattform 6 im vorgegebenen
Geschwindigkeitsverhältnis bewegt. Insbesondere ist die Einspannung 16 federnd vorgesehen,
sodaß der Rückzugflaschenzug ständig unter Spannung steht. Diese Spannung bewirkt
die Vermeidung der Schlaffseilbildung im Flaschenzug 4. Zur besseren Kennzeichnung
sind die Bauteile 3, 4, 5 und 6 im ausgefahrenen Zustand mit 3', 4', 5', und 6' gekennzeichnet.
Zur Erhöhung der Sicherheit insbesondere bei verfahrbaren Versenkungen, ist ein nicht
dargestellter die Einrichtung an drei Seiten umschließender Sicherheitsrahmen vorgesehen,
der teleskopierbar ist und durch die Bewegung der Plattform 6 über eine Verriegelung
mitnehmbar ist, wobei in seiner ausgefahrenen Stellung der Sicherheitsrahmen mit dem
feststehenden Rahmen beispielsweise am Bühnenboden, verriegelbar ist. Durch diese
letzte Maßnahme ist die verfahrbare Versenkung mit demselben Sicherheitsstandard ausgeführt
wie eine ortsfeste allgemein bekannte Versenkung.
1. Versenkung, insbesondere verfahrbare Einzelversenkung, deren Plattform (6) über Seilzüge
nach Art eines Flaschenzuges (4,5) an einem Führungsrahmen (1) vertikal verschiebbar
gelagert ist, wobei an gegenüberliegenden Seitenwänden des Führungsrahmens (1) ein
über eine Kugelspindel (2) verschiebbarer Schliffen (3) zur Änderung der Höhenlagerung
der Plattform (6) als Antrieb der Flaschenzüge (4,5) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlitten (3) zwischen dem Führungsrahmen (1) und der Plattform (6) als Führung
der Plattform (6) ausgebildet ist und daß an einem Ende des Flaschenzuges (4,5) der
Schlitten (3) eingespannt ist, während das andere Ende in der Plattform (6) verankert
ist und die Seile des Flaschenzuges (4,5) über am oberen und unteren Ende des Führungsrahmens
(1) angeordnete Seilrollen (7,8,9,10) geführt sind.
2. Versenkung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Versenkung einen teleskopierbaren,
die Plattform (6) um drei Seiten umschließenden Sicherheitsrahmen aufweist, der nach
den Einrichtungen der verfahrbaren Versenkung durch Verriegelung mit der Plattform
(6) nach oben bewegt wird und in diesem Zustand mit dem feststehenden Rahmen verriegelt
ist.
