[0001] Die Erfindung betrifft eine insbesondere für Kraftfahrzeuge bestimmte Schließvorrichtung
mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1.
[0002] Eine Schließvorrichtung der genannten Art ist z.B. aus dem deutschen Patent DE 40
41 134 bekannt. Sie umfaßt ein Gehäuse mit einem Schließzylinder, der in einer im
Gehäuse drehbar gelagerten und von einer Überlastkupplung gehaltenen Zylinderbuchse
angeordnet ist und mit der Zylinderbuchse zusammenwirkende Zuhaltungen sowie einen
radial verschiebbaren, federbelasteten Mitnehmer für ein koaxial zum Schließzylinder
drehbar gelagertes Kupplungselement aufweist, das mit einem Steuerelement zusammenwirkt,
für das eine Führungskurve innen am Gehäuse ausgebildet ist.
[0003] Bei Schließvorrichtungen der genannten Art drehen der Schließzylinder und die ihn
aufnehmende Zylinderbuchse frei durch, sofern der Zylinderkern mit Hilfe eines falschen
Schlüssels oder eines Werkzeuges gewaltsam gedreht wird. Die Zuhaltungen bleiben hierbei
radial auswärts verschoben in den Sperrkanälen der Zylinderbuchse, und damit das vom
Schließzylinder gesteuerte Teil nicht mitdreht, ist zwischen beiden das Kupplungselement
angeordnet, welches bei gewaltsamer Drehung des Schließzylinders ausrastet.
[0004] Bei der bekannten Schließvorrichtung dürfen die Federn, die den am Kupplungselement
angreifenden Mitnehmer steuern, nur sehr schwach dimensioniert sein. Andernfalls sind
Fehlsteuerungen denkbar.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Schließvorrichtung derart zu
gestalten, daß die auf den am Kupplungselement angreifenden Mitnehmer wirkende Feder/Federn
stark dimensioniert sein können, ohne daß Fehlsteuerungen zu befürchten sind. Ferner
soll die Konstruktion der Schließvorrichtung einfach gestaltet und sie selbst kostengünstig
herstellbar sein.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung mit den Merkmalen des kennzeichnenden
Teiles des Anspruches 1 vor, daß sich der Mitnehmer bei normaler Schließfunktion mit
seinem freien Ende radial auswärts an dem Kupplungselement abstützt und im Abstand
von der drehbar angeordneten Zylinderbuchse steht und über mindestens eine Nase das
Kupplungselement mitnimmt.
[0007] Im Gegensatz zu der bekannten Schließvorrichtung liegt der radial auswärts federbelastete
Mitnehmer nicht mehr mit seinem freien Ende am Innenumfang der Zylinderbuchse an,
sondern er stützt sich am Kupplungselement ab. Dadurch ist es möglich, daß sich sogar
ein Luftspalt zwischen dem freien Ende des Mitnehmers und der Innenkontur der Zylinderbuchse
befindet, selbst wenn die den Mitnehmer beaufschlagende Druckfeder sehr stark dimensioniert
ist.
[0008] In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Kupplungselement eine Durchtrittsöffnung
für das Endstück des Schließzylinders aufweist und daß das Kupplungselement mitnehmerseitig
eine kreisförmige Ausnehmung sowie ein ringförmiges, erhabenes Randteil aufweist,
wobei ferner je eine Ausnehmung im Randteil und im Endstück des Schließzylinders zur
Aufnahme der Nase am Mitnehmer angeordnet sind. Bei normaler Schließfunktion greift
der Mitnehmer mit seiner Nase in die Ausnehmung im Randteil des Kupplungselementes,
so daß das Kupplungselement bei Drehung des Schließzylinders mitgedreht wird. Erfolgt
eine Drehung des Schließzylinders jedoch mit einem falschen Schlüssel oder mit Hilfe
eines Werkzeuges gewaltsam, so bewegt sich die Nase am Mitnehmer aus der Ausnehmung
im Randteil des Kupplungselementes heraus und in die Ausnehmung im Endstück des Schließzylinders
hinein mit der Folge, daß das Kupplungselement vom Schließzylinder nicht mehr gedreht
werden kann.
[0009] Weitere Merkmale der Erfindung gehen aus Unteransprüchen im Zusammenhang mit der
Beschreibung und der Zeichnung hervor.
[0010] Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen, die in der Zeichnung
dargestellt sind, näher beschrieben. Dabei zeigen:
- Fig. 1:
- einen Schnitt durch eine Schließvorrichtung in größerem Maßstab;
- Fig. 2:
- einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 1;
- Fig. 3:
- einen Schnitt wie in Fig. 2, jedoch nach geringfügigem, gewaltsamen Verdrehen von
Schließzylinder und Zylinderbuchse mit Hilfe eines falschen Schlüssels oder eines
Werkzeuges;
- Fig. 4:
- einen Schnitt wie in den Figuren 2 und 3 nach stärkerem Verdrehen von Schließzylinder
und Zylinderbuchse;
- Fig. 5:
- einen Schnitt längs der Linie V-V in Fig. 1 sowie mit dem Schließzylinder in einer
Stellung relativ zum Gehäuse wie in Fig. 2;
- Fig. 6:
- einen Schnitt wie in Fig. 5, jedoch mit einem gegenüber dem Gehäuse verschwenkten
Schließzylinder;
- Fig. 7:
- einen Schnitt längs der Linie VII-VII in Fig. 1 mit dem Schließzylinder in der Stellung
relativ zum Gehäuse wie in Fig. 2;
- Fig. 8:
- einen Schnitt längs der Linie VII-VII in Fig. 1 mit der Stellung des Schließzylinders
relativ zum Gehäuse wie in den Figuren 4 und 6;
- Fig. 9:
- einen Schnitt wie in Fig. 1 durch ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel;
- Fig. 10:
- einen Schnitt längs der Linie X-X in Fig. 9;
- Fig. 11:
- einen Schnitt wie in den Figuren 1 und 9 durch ein drittes Ausführungsbeispiel;
- Fig. 12:
- einen Schnitt längs der Linie XII-XII in Fig. 11;
- Fig. 13:
- einen Schnitt wie in Fig. 12 mit einem relativ zum Gehäuse ohne Kupplungselement verdrehten
Schließzylinder;
- Fig. 14:
- im größeren Maßstab einen Schnitt wie in Fig. 1 durch ein viertes Ausführungsbeispiel;
- Fig. 15:
- einen Schnitt längs der Linie XV-XV in Fig. 14 (Nullstellung/Blockstellung mit eingestecktem,
passendem Schlüssel);
- Fig. 15a:
- einen Schnitt wie in Fig. 15 nach gewaltsamem Verdrehen des Schließzylinders mit einem
nicht passenden Schlüssel;
- Fig. 16:
- einen Schnitt längs der Linie XVI-XVI in Fig. 14 in der Nullstellung;
- Fig. 16a:
- einen Schnitt wie in Fig. 16 nach gewaltsamem Verdrehen des Schließzylinders und der
ihn aufnehmenden Zylinderbuchse;
- Fig. 17:
- einen Schnitt längs der Linie XVII-XVII in Fig. 14 in der Nullstellung;
- Fig. 17a:
- einen Schnitt wie in Fig. 17 nach gewaltsamem Verdrehen des Schließzylinders und der
Zylinderbuchse mit einem falschen Schlüssel;
- Fig. 18:
- einen Schnitt längs der Linie XVIII-XVIII in Fig. 14 in der Nullstellung;
- Fig. 18a:
- einen Schnitt wie in Fig. 18 nach gewaltsamem Verdrehen des Schließzylinders mit einem
falschen Schlüssel;
- Fig. 19:
- einen Schnitt längs der Linie XIX-XIX mit dem Schließzylinder in der Nullstellung;
- Fig. 19a:
- einen Schnitt wie in Fig. 19 nach gewaltsamem Verdrehen des Schließzylinders mit einem
falschen Schlüssel und
- Fig. 20:
- einen Schnitt längs der Linie XX-XX in Fig. 19.
[0011] Eine Schließvorrichtung 1 gemäß Fig. 1 umfaßt ein Gehäuse 2 mit einem Schließzylinder
3, der zur Steuerung eines Stellgliedes 4 dient. Der Zuhaltungen 5 aufweisende Schließzylinder
3 ist in einer im Gehäuse 2 drehbar gelagerten Zylinderbuchse 6 angeordnet, die Sperrkanäle
7 aufweist und in ihrer normalen Funktionsstellung von einer Überlastkupplung 8 gehalten
wird. In dem Schließzylinder 3 ist ferner ein von einer Druckfeder 9 radial auswärts
beaufschlagter und radial verschiebbarer Mitnehmer 10 angeordnet, der mit einem Kupplungselement
11 zusammenwirkt, das drehbar und axial unverschiebbar in einem Gehäuseteil 12 gelagert
ist und z.B. formschlüssig mit dem Stellglied 4 zusammenwirkt. Hierzu dienen z.B.
gemäß Ausführungsbeispiel zwei Nasen 13, die in entsprechende Ausnehmungen im Stellglied
4 greifen. Eine Schenkel-Drehfeder 14 richtet das Stellglied 4 relativ zum Gehäuseteil
12 aus. Über das formschlüssig verbundene Kupplungselement 11 und den Mitnehmer 10
dreht die Schenkel-Drehfeder 14 auch den Schließzylinder 3 in seine Nullstellung.
[0012] Dem Mitnehmer 10 im Schließzylinder 3 ist ferner ein Steuerelement 15 zugeordnet,
für das eine Führungskurve 16 innen am Gehäuse 2 ausgebildet ist.
[0013] Das Steuerelement 15 für den Mitnehmer 10 und die Überlastkupplung 8 für die Zylinderbuchse
6 sind bei der Schließvorrichtung 1 zu einer Einheit zusammengefaßt. Das Steuerelement
15 dient nämlich sowohl dazu, um die Zylinderbuchse 6 in ihrer normalen Funktionsstellung
gemäß Fig. 1 zu halten als auch dazu, um den Mitnehmer 10 nach gewaltsamen Drehen
des Schließzylinders 3 zusammen mit der über die Zuhaltungen 5 formschlüssig verbundenen
Zylinderbuchse 6 aus der Verbindung mit dem Kupplungselement 11 zu lösen.
[0014] Wird der Schließzylinder 3 zusammen mit der Zylinderbuchse 6 gewaltsam um die Schließzylinderachse
gedreht, so bewegt sich das Steuerelement 15 radial einwärts, wie aus einem Vergleich
der Figuren 2 bis 4 hervorgeht. Gemäß Fig. 2 befindet sich das Steuerelement 15 in
einer die Führungskurve 16 bildenden Ausnehmung, die es verlassen muß, wenn die Zylinderbuchse
6 gewaltsam gedreht wird.
[0015] Zu der Überlastkupplung 8 und dem Steuerelement 15 gehört ferner noch ein Rastring
17. Dieser Rastring 17 weist einen Durchbruch 18 auf, in dem das gemäß Ausführungsbeispiel
kugelförmige Steuerelement 15 angeordnet ist. Das Steuerelement 15 befindet sich bei
normaler Funktionsstellung gemäß den Figuren 1 und 2 jeweils etwa zur Hälfte in der
die Führungskurve 16 bildenden Ausnehmung und zur Hälfte zwischen sich axial und etwa
radial erstreckenden Begrenzungsflächen 19 des Durchbruches 18. Es liegt dabei ferner
mit etwas Luft bzw. mit geringem Abstand (z.B. 0,2 mm) vor dem freien Ende 20 des
Mitnehmers 10. Wenn sich das Steuerelement 15 bei Drehung der Zylinderbuchse 6 entsprechend
in deren Drehrichtung bewegen muß, so zwingt die Führungskurve/Ausnehmung 16 das Steuerelement
15 in eine radial einwärts versetzte Lage und bewegt dabei den Mitnehmer 10 entgegen
der Kraft von dessen Druckfeder 9 radial einwärts. Hierbei verläßt seine als Mitnehmer
dienende Nase 21 eine Ausnehmung 22 in dem Kupplungselement 11 mit der Folge, daß
das Stellglied 4 und der Schließzylinder 3 nicht mehr drehfest miteinander verbunden
sind.
[0016] Das Kupplungselement 11 ist ein im wesentlichen rotationssymmetrischer Körper, der
gemäß der Darstellung in Fig. 1 eine Durchtrittsöffnung 23 für das Endstück 24 des
Schließzylinders 3 aufweist. Ferner ist das Kupplungselement 11 mitnehmerseitig mit
einer kreisförmigen Ausnehmung 25 versehen und weist ein ringförmiges, erhabenes Randteil
26 auf. Die zur Aufnahme der Nase 21 am Mitnehmer 10 dienende Ausnehmung 22 im Kupplungselement
11 befindet sich in dessen Randteil 26 und geht von der zentrisch angeordneten Ausnehmung
25 aus, so daß diese Ausnehmung 22 radial nach außen geschlossen ist und radial auswärts
zugleich als Anschlag für den Mitnehmer 10 dient. Der Mitnehmer 10 stützt sich daher
bei normaler Schließfunktion radial auswärts an dem Kupplungselement 11 ab, so daß
das freie Ende 20 des Mitnehmers 10 in einem solchen Fall in geringem Abstand von
der wirksamen Innenkontur 27 der drehbar angeordneten Zylinderbuchse 6 bzw. des diese
dort bildenden Teiles in Gestalt des Rastringes 17 und des Steuerelementes 15 steht.
Aus Gründen einer optimalen Funktion ist es sogar erwünscht, daß die jeweiligen Abmessungen
und Toleranzen derart gewählt sind, daß sich ein minimaler Luftspalt 28 zwischen dem
Innenumfang bzw. der Innenkontur 27 des Rastringes 17 und dem freien Ende 20 des Mitnehmers
10 befindet, wenn der Schließzylinder 3 frei in der Zylinderbuchse 6 und in dem Rastring
17 gedreht wird.
[0017] Sobald der Mitnehmer 10 mit seiner Nase 21 die Ausnehmung 22 im Randteil 26 des Kupplungselementes
11 verlassen hat, tritt sie in eine Ausnehmung 25' am Umfang des Schließzylinders
3 ein, wie dies in den Figuren 5 und 6 dargestellt ist, mit der Folge, daß das Kupplungselement
11 von der Nase 21 nicht mehr mitgenommen werden kann.
[0018] Der Rastring 17 weist schließlich zur Bildung der Überlastkupplung 8 gemäß den Darstellungen
in den Figuren 2 bis 4 ein federnd gelagertes Rastelement 29 auf. Dieses Rastelement
29 befindet sich in der normalen Funktionsstellung gemäß Fig. 2 in einer Ausnehmung
30 im Gehäuse 2. Eine Aussparung 31 unmittelbar hinter dem Rastelement 29 im Rastring
17 und Federschenkel 32 zwischen Rastring 17 und Rastelement 29 sorgen dafür, daß
das Rastelement 29 in das Innere der kreisförmigen Kontur des Rastringes 17 bewegbar
ist.
[0019] Das Rastelement 29 fixiert den im Gehäuse 2 drehbar gelagerten Rastring 17 relativ
zum Gehäuse 2 und somit zugleich auch die mit dem Rastring 17 über mindestens einen
Mitnehmer 34 (Fig. 1) formschlüssig verbundene Zylinderbuchse 6. Zum gewaltsamen Drehen
der Zylinderbuchse 6 müssen somit sowohl das Steuerelement 15 aus der Ausnehmung 16
als auch das Rastelement 29 aus der Ausnehmung 30 heraustreten und eine Position innerhalb
der die Zylinderbuchse 6 aufnehmenden Bohrung 35 einnehmen.
[0020] Der Rastring 17 besteht zusammen mit seinem Rastelement 29 und den beiden Federschenkeln
32 sowie dem bzw. den Mitnehmern 34 (Figuren 1, 7 und 8) vorzugsweise aus einem geeigneten
Kunststoff. Aus diesem Grund erscheint es schließlich auch zweckmäßig, zusätzlich
noch das Steuerelement 15 gemäß Fig. 2 mit dem Rastring 17 zu einer Einheit zu verbinden.
Ein derartiges, abgewandeltes Ausführungsbeispiel ist in den Figuren 9 und 10 dargestellt,
wobei gleiche Teile dieselben Bezugszahlen wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel
und zusätzlich den Buchstabenindex a aufweisen.
[0021] Die Schließvorrichtung 1 gemäß den Figuren 9 und 10 stimmt identisch mit der Schließvorrichtung
1 gemäß den Figuren 1 und 2 überein und unterscheidet sich von dieser nur insofern,
als der Rastring 17a in einstückiger Ausbildung zugleich das Steuerelement 15a aufweist.
Das Steuerelement 15a ist mit dem übrigen Ringkörper 36a über Federschenkel 37a verbunden,
so daß das Steuerelement 15a im erforderlichen Umfang in radialer Richtung relativ
zum Ringkörper 36a bewegbar ist. Grundsätzlich gilt hier Gleiches wie bei dem Rastelement
29a und seinen Federschenkeln 32a. Erreicht wird dies weitgehend dadurch, daß der
Querschnitt des Ringkörpers 36a im Bereich der Federschenkel 37a reduziert ist, während
die Form und Gestalt des Steuerelementes 15 entweder ebenfalls kugelförmig ist oder
zylinderförmig bzw. walzenförmig, wie dies aus einem Vergleich der Figuren 9 und 10
hervorgeht.
[0022] Grundsätzlich Gleiches gilt schließlich auch für das Steuererlement gemäß den Figuren
1 und 2, das nicht zwingend kugelförmig sein muß, sondern ebenfalls zylinder- oder
walzenförmig sein kann.
[0023] Die Figuren 11 bis 13 zeigen schließlich eine dritte Ausführungsform von einer Schließvorrichtung
1b. Gleiche Teile weisen auch hier dieselben Bezugszahlen und zusätzlich den Index
b auf.
[0024] Die Schließvorrichtung 1b stimmt wiederum weitgehend mit der Schließvorrichtung 1
gemäß den Figuren 1 bis 8 überein. Die Überlastkupplung 8b mit dem Steuerelement 15b
und der Rastring 17b können gemäß dem ersten oder zweiten Ausführungsbeispiel gestaltet
sein. Unterschiedlich sind die Form und Gestalt des Mitnehmers 10b und die Art und
Weise der Kraftübertragung von dem Mitnehmer 10b auf das Kupplungselement 11b, das
entsprechend angepaßt ist.
[0025] Die bei normaler Funktion beim Drehen mit Hilfe eines passenden Schlüssels 38 (Figuren
7 und 8) erfolgende Kraftübertragung in Drehrichtung vom Mitnehmer 10b auf das Kupplungselement
11b erfolgt bei der Schließvorrichtung 1b mit Hilfe symmetrisch angeordneter, vorzugsweise
beweglicher Teile 39b und 40b. Sie stellen eine formschlüssige Verbindung zwischen
dem Endstück 24b des Schließzylinders 3b und dem Kupplungselement 11b her oder unterbrechen
diese Verbindung.
[0026] Die beiden als Mitnehmer dienenden Teile 39b und 40b sind schließlich vorzugsweise
scheibenförmig. In Fig. 12 sind - nur zur Verdeutlichung - zwei im Querschnitt unterschiedliche
Teile 39b und 40b dargestellt. Das eine, zwischen dem Mitnehmer 10b und dem Randteil
26b des Kupplungselementes 11b angeordnete, scheibenförmige Teil 39b ist im Querschnitt
kreisförmig und das andere Teil 40b ist polygonförmig bzw. vorzugsweise achteckig.
Bei der normalen Schließfunktion liegen die scheibenförmigen Teile 39b bzw. 40b mit
ihrem Umfang teilweise in kreissegmentförmigen oder in polygonförmigen Ausnehmungen
41b oder 42b des Randteiles 26b. Bei Drehung des Schließzylinders 3b nimmt dieser
daher das Kupplungselement 11b mit.
[0027] Der Mitnehmer 10b weist darüber hinaus ebenfalls segmentförmige Ausnehmungen 43b
oder polygonförmige Ausnehmungen 44b auf, wie dies aus Fig. 12 hervorgeht. Wird der
Mitnehmer 10b von dem Steuerelement 15b radial einwärts verschoben, so treten die
Ausnehmungen 43b bzw. 44b vor die scheibenförmigen Teile 39b bzw. 40b mit der Folge,
daß bei einer weiteren, gewaltsamen Drehung von Schließzylinder 3b und Zylinderbuchse
6b eine Verschiebung der scheibenförmigen Teile 39b bzw. 40b aus den Ausnehmungen
41b bzw. 42b heraus und in die Ausnehmungen 43b bzw. 44b hinein erfolgt. Dies hat
dann gemäß Fig. 13 ferner zur Folge, daß die Verbindung zwischen dem Schließzylinder
3b und dem Kupplungselement 11b aufgehoben ist.
[0028] Der wesentliche Vorteil der Ausführungsform gemäß den Figuren 11 bis 13 besteht darin,
daß hier eine symmetrische Kraftübertragung vom Schließzylinder 3b auf das Kupplungselement
11b möglich ist, wobei ferner von einer Konstruktion für eine Schließvorrichtung Gebrauch
gemacht wird, wie sie in den Figuren 1 bis 8 dargestellt ist.
[0029] Wesentlich und für alle Ausführungsbeispiele gemeinsam ist, daß die Druckfeder 9,
die den Mitnehmer 10 beaufschlagt, sehr kräftig ausgebildet werden kann, so daß die
Verbindung zum Kupplungselement 11 bei Verwendung eines richtigen Schlüssels sicher
gewährleistet ist.
[0030] Ein wesentlicher Vorteil ist ferner, daß das Steuerelement 15, 15a bzw. 15b und/oder
die beweglichen, zugleich als Mitnehmer dienenden Teile 39b bzw. 40b walzen- bzw.
kugel- oder scheiben- bzw. polygonförmig sein können.
[0031] Schließlich zeigt noch insbesondere Fig. 4, daß der Schließzylinder 3 in Höhe der
Ebene des Steuerelementes 15 und des Mitnehmers 10 in seiner Außenkontur 50 mindestens
eine in der Schließstellung dem Steuerelement 15 zugewandte, formschlüssig an das
Steuerelement 15 angepaßte Konturfläche 51 aufweist. Diese Konturfläche 51 bzw. zum
Mitnehmer 10 symmetrisch angeordneten Konturflächen 51 sind vorgesehen, damit das
Steuerlement 15 und die übrigen Teile nach gewaltsamem Verdrehen von Schließzylinder
3 und Zylinderbuchse 6 mit dem richtigen Schlüssel 38 wieder problemlos und ohne relative
Verdrehung zwischen Schließzylinder 3 und Rastring 17 zurückgedreht werden können.
Die Konturflächen 51 definieren eine Ausnehmung und bewirken eine Zwangsmitnahme.
Wären die das Steuerelement 15 formschlüssig umgreifenden Konturflächen 51 nicht vorhanden,
so würde sich beim Zurückdrehen ein kleiner Leerhub ergeben.
[0032] Bei der in den Figuren 14 bis 20 dargestellten Schließvorrichtung 1c weisen wiederum
gleiche beziehungsweise gleichartige Teile dieselben Bezugszahlen wie bisher und zusätzlich
den Buchstabenindex c auf.
[0033] Hinsichtlich Funktion und Wirkungsweise stimmt die Schließvorrichtung 1c mit den
zuerst beschriebenen Ausführungsbeispielen überein. Zum Blockieren greifen daher wiederum
die Zuhaltungen 5c in die Zylinderbuchse 6c und werden mit einem passenden Schlüssel
38c (Fig. 15) aus der Zylinderbuchse 6c radial einwärts in den Schließzylinder 3c
gezogen. Der Schließzylinder 3c ist jetzt in der Schließvorrichtung 1c frei drehbar,
so daß auch zwei in ihm radial verschiebbar angeordnete Mitnehmer 10c und 10c' mit
dem Kupplungselement 11c im Eingriff sind und die Drehbewegung des Schließzylinders
3c auf das Kupplungselement 11c übertragen. Eine Druckfeder 9c beaufschlagt gleichzeitig
beide Mitnehmer 10c und 10c' und drückt sie radial nach außen, wodurch die Mitnehmer
10c und 10c' in Ausnehmungen 51c beziehungsweise 52c (Fig. 18 beziehungsweise 18a)
greifen und das Kupplungselement 11c mitnehmen (Fig. 18).
[0034] Wird dagegen der Schließzylinder 3c mit Hilfe eines falschen Schlüssels 53c (Fig.
15a) gewaltsam gedreht, um die Schließvorrichtung 1c zu öffnen, so drehen die radial
auswärts verlagerten Zuhaltungen 5c (Fig. 15a) auch die Zylinderbuchse 6c mit. Dies
ist möglich, weil die Zylinderbuchse 6c grundsätzlich drehbar in einer sie aufnehmenden,
im Gehäuse 2c selbst starr angeordneten Zylinderführung 54c (Fig. 14 und Fig. 15a)
angeordnet ist.
[0035] Die Zylinderbuchse 6c ist in der Zylinderführung 54c grundsätzlich frei drehbar angeordnet
und dabei gegen axiale Verschiebung gesichert. Mit ihrer oberen, ringförmigen Stirnfläche
55c liegt sie an einem Bund der Zylinderführung 54c an und in der anderen Richtung
ist sie zum Beispiel mit Hilfe eines Sprengringes 56c gesichert.
[0036] Um die den Schließzylinder 3c aufnehmende Zylindebuchse 6c in ihrer normalen Funktionsstellung
(Figuren 14, 15 und 16) in lösbarer Weise zu fixieren, ist ein Federelement 57c (Figuren
14 und 16) vorgesehen. Das Federelement 57c ist ein Federbügel und umgreift die Zylinderbuchse
6c mit zwei Schenkeln 58c und 59c. Ferner dienen ein in das Federelement 57c greifender
Vorsprung 60c an der Zylinderbuchse 6 und abgewinkelte Endstücke 61c an den Schenkeln
58c und 59c zur Fixierung des bügelförmigen Federelementes 57c an der Zylinderbuchse
6c.
[0037] Die Schenkel 59c und 60c greifen mit abgewinkelten Teilen 62c und 63c in Ausnehmungen
64c beziehungsweise 65c (Fig. 16a) an der inneren Kontur der Zylinderführung 54c und
fixieren dadurch die Zylinderbuchse 6c in ihrer normalen Funktionsstellung (Fig. 16).
Werden jedoch der Schließzylinder 3c und mit ihm die Zylinderbuchse 6c mit Hilfe eines
falschen Schlüssels 53c (Fig. 16a) gewaltsam gedreht, so weicht das Federelement 57c
mit seinen Schenkeln 58c und 59c in Freiräume 66c und 67c am Umfang der Zylinderbuchse
6c aus. Der Schließzylinder 3c und die Zylinderbuchse 6c sind daher mit den in der
Sperrstellung befindlichen Zuhaltungen 5c ohne Begrenzung in der Zylinderführung 54c
frei drehbar.
[0038] Um zu erreichen, daß die Mitnehmer 10c und 10c' bei einer gewaltsamen Drehung des
Schließzylinders 3c das Kupplungselement 11c nicht mitnehmen, sind zwei einander radial
gegenüberliegende Steuerlemente 15c und 15c' vorgesehen und bewegen sich zusammen
mit der Zylinderbuchse 6c in deren Drehrichtung.
[0039] Die Steuerelemente 15c und 15c' sind zum Beispiel Rollen und liegen je in einem Fenster
68c, die sich in der Zylinderbuchse 6c radial außerhalb von den Mitnehmern 10c und
10c' befinden. Mit ihrer äußeren Kontur liegen die Steuerelemente 15c und 15c' in
der Normalstellung gemäß Fig. 17 in Ausnehmungen 16c und 16c', die innen am Umfang
der Zylinderführung 54c angeordnet sind. Mit ihrer inneren Kontur liegen die Steuerelemente
15c und 15c' in der Normalstellung mit dem Umfang des Schließzylinders 3c fluchtend
radial außen an den Mitnehmern 10c und 10c' (Fig. 17) an.
[0040] Werden der Schließzylinder 3c und mit ihm die Zylinderbuchse 6c gewaltsam gedreht,
so verlassen die zum Beispiel rollenförmigen Steuerelemente 15c und 15c' die ortsfesten
Ausnehmungen 16c und 16c' und bewegen sich dabei radial einwärts auf die Mitnehmer
10c und 10c' zu und verschieben diese dabei ebenfalls radial einwärts (Fig. 17a).
Gleichzeitig verlassen die Mitnehmer 10c und 10c' die Ausnehmungen 51c und 52c im
Kupplungselement 11c (Fig. 18a), so daß der Kraftfluß vom Schließzylinder 3c zum Kupplungselement
11c unterbrochen ist. Der Schließzylinder 3c dreht daher bei Verwendung eines falschen
Schlüssels das Kupplungselement 11c nicht mit.
[0041] Grundsätzlich ist allerdings der Fall denkbar, daß auch bei Verwendung eines falschen
Schlüssels 53c und trotz radial einwärts verschobener Mitnehmer 10c und 10c' und einer
damit fehlenden, formschlüssigen Verbindung zwischen Schließzylinder 3c und Kupplungselement
11c dennoch das Kupplungselement 11c durch Reibung mitgedreht wird. Um diesen Fall
zu verhindern, ist ein Blockierelement 70c gemäß den Figuren 19 - 20 vorgesehen.
[0042] Das Blockierelement 70c ist gemäß Ausführungsbeispiel ein Stift, der in einer Führung
71c des Kupplungselementes 11c in radialer Richtung verschiebbar angeordnet ist und
in der Normalstellung gemäß Fig. 19 mit seinem radial innenliegenden Ende in eine
Vertiefung 72c in Schließzylinder 3c greift. Wenn bei Drehung des Schließzylinders
3c eine geringe Relativbewegung zwischen Schließzylinder 3c und Kupplungselement 11c
erfolgt, so drückt die Kontur des Schließzylinders 3c das Blockierelement 70c radial
auswärts in eine Ausnehmung 73c, die in der Zylinderführung 54c angeordnet ist. Durch
seitlichen Anschlag in dieser Ausnehmung 73c verhindert das Blockierelement 70c daraufhin
ein mögliches Weiterdrehen des Kupplungselementes 11c (Fig. 19a).
[0043] Die Figuren 19 und 19a zeigen schließlich auch noch seitliche Anschläge 74c und 75c
zur Drehwegbegrenzung von Schließzylinder 3c und Kupplung 11c bei Verwendung des passenden
Schlüssels 38c. Gemäß Ausführungsbeispiel weist nämlich das Kupplungselement 11c im
Bereich des Blockierelementes 70c einen radial auswärts gerichteten Vorsprung 76c
auf, der sich längs einer in der Zylinderführung 54c angeordneten und sich in Umfangsrichtung
erstreckenden Ausnehmung 77c von dem einen Anschlag 74c bis zu dem anderen Anschlag
75c erstreckt.
[0044] Die Mitnehmer 10c und 10c' sind zusammen mit der sie beaufschlagenden Druckfeder
9 in einer Ausnehmung 78c (Fig. 14) angeordnet, die sich quer durch den Schließzylinder
5c erstreckt. Es versteht sich, daß die Form und Gestalt der Ausnehmung 78c und auch
der in ihr befindlichen Mitnehmer 10c und 10c' aneinander angepaßt sind beziehungsweise
innerhalb weiter Grenzen variieren können. Die Figuren zeigen daher nur ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel. Dies gilt schließlich nicht nur für den Mitnehmer 10c beziehungsweise
10c' und die Ausdehnung 78c, sondern auch für den grundsätzlichen Erfindungsgedanken,
der noch in mannigfacher Weise abgewandelt und ergänzt werden kann.
1. Schließvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem Gehäuse ( 2 ) und einem
Schließzylinder (3), der in einer im Gehäuse ( 2 ) drehbar gelagerten und von einer
Überlastkupplung ( 8 ) gehaltenen Zylinderbuchse ( 6 ) angeordnet ist und mit der
Zylinderbuchse ( 6 ) zusammenwirkende Zuhaltungen ( 5 ) sowie einen radial verschiebbaren,
federbelasteten Mitnehmer (10) für ein koaxial zum Schließzylinder ( 3 ) angeordnetes
sowie drehbar gelagertes Kupplungselement ( 11 ) aufweist, wobei der Mitnehmer (10)
ferner mit einem Steuerelement (15) zusammenwirkt, für das eine Führungskurve ( 16
) innen am Gehäuse ( 2 ) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß
sich der Mitnehmer ( 10 ) bei normaler Schließfunktion mit seinem freien Ende ( 20
) radial auswärts an dem Kupplungselement ( 11 ) abstützt und im Abstand von der wirksamen
Innenkontur ( 27 ) der drehbar angeordneten Zylinderbuchse ( 6 ) oder von einem mit
diesem verbundenen Teil ( Rastring 17 ) steht und über mindestens eine Nase ( 21)
o.dgl. (Teil 39b, 40b) das Kupplungselement (11, 11b) mitnimmt.
2. Schließvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungselement
( 11 ) eine Durchtrittsöffnung ( 23 ) für das Endstück ( 24 ) des Schließzylinders
( 3 ) aufweist.
3. Schließvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Kupplungselement ( 11 ) mitnehmerseitig eine kreisförmige
Ausnehmung ( 25 ) sowie ein ringförmiges, erhabenes Randteil ( 26 ) aufweist, und
daß je eine Ausnehnehmung ( 22, 25') im Randteil ( 26 ) und im Endstück (24) des Schließzylinders
( 3 ) zur Aufnahme der Nase (21) des Mitnehmers ( 10 ) angeordnet sind.
4. Schließvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Überlastskupplung ( 8 ) und das Steuerelement ( 15 ) zu einer
Funktionseinheit zusammengefasst sind.
5. Schließvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Überlastkupplung ( 8 ) zugleich einen Rastring (17) umfaßt.
6. Schließvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Steuerelement ( 15a ) ein Teil des Rastringes ( 17a ) ist.
7. Schließvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (10b) am Kupplungselement ( 11b ) symmetrisch angreift.
8. Schließvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß bewegliche, vom Mitnehmer (10b) gesteuerte Teile (39b, 40b) zur
formschlüssigen Verbindung des Endstückes ( 24b ) des Schließzylinders ( 3b ) mit
dem Kupplungselement ( 11b) vorgesehen sind.
9. Schließvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Steuerelement (15, 15a, 15b) und/oder die beweglichen, zugleich
als Mitnehmer dienenden Teile ( 39b, 40 b) walzen- bzw. kugel- oder scheiben- bzw.
polygonförmig sind.
10. Schließvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schließzylinder (3) in Höhe der Ebene des Steuerelementes
(15) und des Mitnehmers (10) in seiner Außenkontur (50) mindestens eine in der Schließstellung
dem Steuerelement (15) zugewandte, formschlüssig an das Steuerelement (15) angepaßte
Konturfläche (51) aufweist.
11. Schließvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß zwei Mitnehmer (10c, 10c') vorgesehen sind.
12. Schließvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Zylinderführung (54c) zwischen dem Gehäuse (2c) und der Zylinderbuchse
(6c) angeordnet ist.
13. Schließvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das jedem Mitnehmer (10c, 10c') zugeordnete Steuerelement (15c)
in einem Fenster (68c) in der Zylinderbuchse (6c) angeordnet ist.
14. Schließvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zylinderbuchse (6c) in der Zylinderführung (54c) frei drehbar
angeordnet und mit Hilfe eines Federelementes (57c) in lösbarer Weise lagemäßig fixiert
ist.