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EP 0 612 436 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.08.1995 Patentblatt 1995/32 |
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Anmeldetag: 09.11.1992 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT9200/143 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9310/543 (27.05.1993 Gazette 1993/13) |
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VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG EINER WICKLUNG FÜR TRANSFORMATOREN UND EINRICHTUNG ZUR DURCHFÜHRUNG
DES VERFAHRENS
PROCESS AND DEVICE FOR PRODUCING TRANSFORMER WINDINGS
PROCEDE DE FABRICATION D'UN ENROULEMENT POUR TRANSFORMATEUR ET INSTALLATION POUR L'EXECUTION
DU PROCEDE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
15.11.1991 AT 2275/91
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.08.1994 Patentblatt 1994/35 |
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Patentinhaber: ASTA Elektrodraht GmbH |
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A-2755 Oed/Bez. Wiener Neustadt (AT) |
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Erfinder: |
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- JÄGERSBERGER, Kurt
A-2763 Pernitz (AT)
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Vertreter: Krause, Peter |
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Penzinger Strasse 76 1141 Wien 1141 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 105 426 FR-A- 2 013 949
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EP-A- 0 408 832 US-A- 3 747 205
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Wicklung für Transformatoren
aus eckigen Profildrähten, wobei die Profildrähte derart in einem Drillkopf zu einem
Drilleiter zusammengeführt und verdrillt werden, daß die einzelnen Profildrähte an
den beiden Flachseiten des Querschnitts im entgegengesetzten Sinne schräg verlaufen
und an den Schmalseiten des Querschnitts durch eine Kröpfung von einer Seite auf die
andere übertreten und die übereinander angeordneten einzelnen Profildrähte im Querschnitt,
gegebenenfalls mit Abstand, nebeneinander angeordnet sind, und dieser Drilleiter mindestens
abschnittsweise mit Isolation umgeben wird.
[0002] Aus der EP-A 408 832 ist eine Vorrichtung zum Erzeugen von Drilleitern bekannt. Auch
die Herstellung eines Drilleiters wird prinzipiell aufgezeigt.
[0003] Bisher war es üblich, in einer Fertigungsstätte den Drilleiter und in einer weiteren
Fertigungsstätte die Wicklung für den Transformator herzustellen. Bei dieser Vorgangsweise
wird also der Drilleiter in seiner Fertigungsstätte auf eine Transporttrommel gewickelt.
Meist hat die Transporttrommel einen wesentlich kleineren Durchmesser als der Kerndurchmesser
der Transformatorenwicklung ist. Die Folge davon ist, eine zweimalige unnötige Verformung
des Drilleiters.
[0004] Aus der US-PS 3 747 205 ist eine Aufwicklung eines Leiters bekannt. Diese Aufwicklung
erfolgt für Scheibenspulen, die auf einen im Querschnitt rechteckigen Kern gewicklet
werden. Dadurch soll ein Verschieben oder Verrutschen der Isolation vermieden werden,
das bei einem rechteckigen Kern vorkommt.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren der eingangs zitierten Art zu schaffen,
das einerseits eine weitere Qualitätsverbesserung mit sich bringt und andererseits
eine höhere Wirtschaftlichkeit aufweist.
[0006] Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß dieser Drilleiter
auf einen Tragzylinder, der auf den Kern des Transformators aufgesetzt wird, entsprechend
der Transformatorenwicklung gewickelt wird, daß die Position des Drilleiters auf dem
Tragzylinder kontinuierlich erfaßt und diese Daten einem Rechner zugeführt werden,
und daß der Verdrillungsschritt des Drilleiters entsprechend seinem tatsächlichen
Windungsdurchmesser über den Drillkopf gesteuert wird.
[0007] Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es erstmals möglich, das Zwischenaufhaspeln
des Drilleiters zu vermeiden. Es werden also zwei Deformierungen des fertigen Drilleiters
nicht mehr durchgeführt. Durch die eingangs zitierten unnötigen Verformungen des Drilleiters
ist es zu einer Aufbauschung der Papierisolation gekommen, die bei der erstellten
Transformatorenwicklung zu einer Verengung der Kühlkanäle geführt hat. Eine schlechtere
Kühlmittelzirkulation im Transformator ist daher die Folge.
[0008] Durch die Positionsüberwachung des Drilleiters wird eine genaue maßhaltige Fertigung
erreicht. Es kann beispielsweise durch die Variation der Isolierpapierlagen wie auch
der Wahl der Isolierpapierdicke Differenzen bei den Abmessungen leicht korrigiert
werden.
[0009] Einer weiteren Forderung der Wicklungsberechnung kann mit der Erfindung nachgekommen
werden. So sollte jeder einzelne Profildraht des Drilleiters pro Windung genau einen
Zyklus durchlaufen. Der Verdrillungsschritt kann nun mit dem erfindungsgemäßen Verfahren
über den Drillkopf derart gesteuert werden, daß dieser Forderung Rechnung getragen
wird.
[0010] Insbesondere ist dies auch in Hinblick auf den sogenannten Kühl-Kanal-Drilleiter
von Bedeutung. Bei diesem Typ des Drilleiters weisen die Teilleiter eine wesentlich
stärkere Kröpfung auf, so- daß die beiden Teilleiterstapel mit einem Abstandsraum
zueinander parallel liegen. In diesem Abstandsraum ist im Bereich der Kröpfung ein
Zwischenstück angeordnet. Es ergibt sich somit für den Drilleiter ein Kühlkanal für
den Kühlmitteldurchtritt in radialer Richtung. Wird nun der Verdrillungsschritt entsprechend
der Erfindung in Abhängigkeit des Windungsdurchmessers gewählt, so ergeben sich radiale
freie Kühlkanäle und die Bereiche der Kröpfungen liegen auf einem Radius. Verwirbelungsfreie
Kühldurchflüsse sind die Folge.
[0011] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird der Drilleiter beim Wickeln
auf den Tragzylinder einer stetigen, kontinuierlichen Preßkraft, vorzugsweise 100
- 300 N/cm² ausgesetzt.
Dadurch wird das Isolierpapier entsprechend geglättet. Es erfolgt auch quasi ein Ausbügeln
der Papierfalten. Diese Papierfalten können durch das Schoppen an der Tragzylinderseite
der Papierisolation auftreten. Durch die Vermeidung dieser Falten ist ein freier Durchfluß
des Kühlmediums durch den Kühlkanal gewährleistet.
[0012] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird der eine punktförmig epoxidbeschichtete
Außenisolation aufweisende Drilleiter unter Hitzeeinwirkung auf den Tragzylinder aufgewickelt.
Durch das epoxidharzbeschichtete Papier für die äußerste Isolierlage, die beispielsweise
durch Hitzeeinwirkung polymerisiert wird, kann die Beilage von Distanzplättchen, die
vor dem Einbau der Wicklung entfernt werden und die die Papieraufbauschung beim Verpressen
verhindern, entfallen.
[0013] Ein wesentliches Merkmal der Erfindung ist die Einrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens. Diese Einrichtung umfaßt eine Verseilkorbanlage, auf der die einzelnen
Spulen mit den Profildrähten angeordnet sind, einen nachgeordneten Planentenkopf zur
verwindungsfreien Führung der Profildrähte, einen Drillkopf, in dem aus zwei nebeneinanderliegenden
Profilleiterstapeln jeweils der oberste und der unterste Leiter durch Kröpfung in
den anderen Stapel hinüberwechselt. Die erfindungsgemäße Einrichtung ist dadurch gekennzeichnet,
daß der im Drillkopf hergestellte Drilleiter einen Isolationsumspinner durchläuft
und über einen Raupenabzug einer transversierenden, den Tragzylinder für die Transformatorenwicklung
aufweisenden Aufwickelvorrichtung zugeführt ist, daß zur kontinuierlichen Positionsüberwachung
des Drilleiters auf den Tragzylinder eine elektronische Längenmeßeinrichtung vorgesehen
ist, deren Ausgangssignale einem Soll-Istwert-Vergleicher, vorzugsweise einem Rechner
zuführbar sind, und daß zur Steuerung des Drillkopfes ein den Windungsdurchmesser
abtastender Geber an der Aufwickelvorrichtung vorgesehen ist.
[0014] Mit dieser erfindungsgemäßen Einrichtung ist es erstmals möglich eine komplette Wicklung
für einen Transformator beim Wickelmaterialerzeuger selbst herzustellen. Der auf den
Transformatorkern aufsetzbare Tragzylinder für die Wicklung des Transformators wird
in die Aufwickelvorrichtung eingespannt. Entsprechend den Berechnungen und den Konstruktionsvorgaben
kann die Wicklung direkt nach ihrer Herstellung gefertigt werden. Um unnötige Deformierungen
des Drilleiters zu vermeiden ist diese Aufwickelvorrichtung derart ausgebildet, daß
die Drilleiterzuführung konstant ist und der Tragzylinder entsprechend bewegt wird.
Ob der Tragzylinder senkrecht oder waagrecht eingespannt wird, bleibt davon unberührt.
[0015] Durch die Positionsüberwachung kann eine kontinuierliche Hochrechnung auf die tatsächliche
Gesamtbauhöhe durchgeführt werden. Wie ja allgemien bekannt, muß die Wicklungshöhe
der Eisenjochhöhe entsprechen. Maßhaltige Fertigungen werden dadurch gewährleistet.
Mit einem Geber, der die Windungsdaten wie beispielsweise den Windungsdurchmesser
über gegebenenfalls einen Rechner erfaßt, ist über seine abgebenden elektrischen Signale
der Drillkopf steuerbar, d. h. der optimale Verdrillungsschritt kann dadurch automatisiert
eingesetellt werden.
[0016] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung besteht die transversierende Aufwickelvorrichtung
aus einem in einem Gerüst gelagerten Spreitzdorn, der horizontal und vertikal bewegbar
ist. Die Wahl eines Spreitzdornes bringt den Vorteil der universellen Verwendung für
die verschiedensten Wickel- bzw. Tragzylinder-Durchmesser mit sich.
[0017] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der Spreitzdorn in der horizontalen
Ebene schwenkbar. Bei der Wicklungserstellung hat sich gezeigt, daß eine Schrägstellung
der Tragzylinder in der horizontalen Ebene einen optimalen Wickelvorgang gewährleistet.
[0018] Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sind zur Erzeugung der Preßkraft auf den
Drilleiter während des Wickelvorganges pneumatisch oder hydraulisch belastbare.Rollen
vorgesehen. Wie bereits erwähnt, dienen diese Rollen zum Glätten der Papierisolation.
[0019] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind diese Rollen beheizbar oder sind zur
Hitzeeinwirkung auf den Drilleiter beheizbare Platten vorgesehen. Das punktförmig,
gießharzbeschichtete Papier wird so polymerisiert. Die Papieraufbauschungen, die den
Kühlkanalquerschnitt reduziert haben, werden so vermieden.
[0020] Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert.
[0021] Gemäß der Fig. ist eine Drilleitermaschine zur Herstellung von Drilleitern dargestellt.
Diese Drilleitermaschine besteht aus einer Verseilkorbanlage 1, einem Planetenkopf
2, einem Drillkopf 3 einem Isolationsumspinner 4, einem Raupenabzug 5 und einer Trafowickelvorrichtung
6.
[0022] Auf der Verseilkorbanlage 1 sind die einzelnen Spulen 7 mit den eckigen Profildrähten
10 angeordnet. Bei Drilleitermaschinen für die Herstellung von Großdrilleitern können
mehrere Jochkränze 8, 9 hintereinander angeordnet sein. Jeder der Jochkränze ist einzeln
drehbar und ankuppelbar, damit auch alle Jochkränze 8, 9 gemeinsam drehbar sind. Jede
Spule 7 weist eine Bremse auf. Bei hintereinander angeordneten Jochkränzen 8, 9 müssen
die Profildrähte 10 zwischen den Jochkränzen exakt, geschützt vor Knickungen und Verdrehungen
geführt werden. Darüberhinaus wird jeder von der Spule 7 ablaufende Profildraht 10
mit Hilfe einer Vorrichtung, beispielsweise eines Fallbügels überwacht, die bei Drahtbruch
oder Drahtende z. B. durch die Schwerkraft fällt und die Drilleitermaschine stillsetzt.
[0023] Ferner ist jeder der Jochkränze 8, 9 mit einer Scheibenbremse ausgestattet, um den
Jochkranz 8, 9 in angemessener Zeit abbremsen zu können. Um eine verwindungsfreie
Führung der Profildrähte 10 zu erzielen, ist es notwendig, einen Planetenkopf 2 und
Rückdrehungen zwischen den Jochkränzen 8, 9 und dem Jochkranz 8 und dem Drillkopf
3 vorzusehen.
[0024] Im Drillkopf 3 erfolgt die sogenannte Verdrillung oder Verröbelung der einzelnen
Profildrähte 10. Dabei wird mit Hilfe von komplizierten mechanischen Verlegemechanismen
aus zwei nebeneinander liegenden Stapeln der Profildrähte 10 jeweils der oberste und
der unterste Leiter ohne Verletzung der eventuell bereits aufgetragenen Lack- oder
anderen Isolation in den anderen Stapel hinübergewechselt.
[0025] Der nun im Drillkopf 3 entstandene Drilleiter 11 wird in dem darauffolgenden Isolationsumspinner
4, der aus mehreren hintereinander angeordneten Umspinnern bestehen kann, mit verschiedensten
Lagen von Isolierpapier, Glasseidebändern oder Folien umwickelt. Die Isolierung kann
nur in bestimmten Abschnitten, wie bespielsweise nur bei den Kröpfstellen oder auch
kontinuierlich über den kompletten Drilleiter aufgebracht werden.
[0026] Für den Abzug des Drilleiters 11 aus der Drilleitermaschine ist ein Raupenabzug 5
vorgesehen, der zur Anpassung an die Bündeldimension des Drilleiters schwenkbar ist.
[0027] Dem Raupenabzug 5 nachgeschaltet ist die Aufwickelvorrichtung 6. Diese Aufwickelvorrichtung
6 besteht aus einem transversierenden Spreitzdorn 12, der in einem Gerüst 13 sowohl
vertikal als auch horizontal bewegbar ist. Darüberhinaus ist dieser Spreitzdorn 12
noch in der horizontalen Ebene schwenkbar. Auf diesen Spreitzdorn 12 wird ein Tragzylinder
14, der dann direkt auf den Transformatorkern aufsetzbar ist, angeordnet.
[0028] Entsprechend den Berechnungen und den Konstruktionsvorgaben wird nun die Wicklung
direkt nach der Herstellung des Drilleiters gefertigt. Ob die Fertigung der Transformatorenwicklung
auf dem Tragzylinder 14 mittels Leisten oder Abstandsplättchen erfolgt, ist dabei
unerheblich.
[0029] Zur Steuerung des Drillkopfes 3 ist ein den Windungsdurchmesser abtastender Geber
15 vorgesehen. Mit diesem Geber 15 werden die Windungsdaten der Transformatorenwicklung,
wie beispielsweise der Windungsdurchmesser erfaßt und entsprechende Signale steuern
den Drillkopf 3 derart, daß immer der optimale Verdrillungsschritt gewählt wird.
1. Verfahren zur Herstellung einer Wicklung für Transformatoren aus eckigen Profildrähten
(10), wobei die Profildrähte (10) derart in einem Drillkopf (3) zu einem Drilleiter
(11) zusammengeführt und verdrillt werden, daß die einzelnen Profildrähte (10) an
den beiden Flachseiten des Querschnitts im entgegengesetzten Sinne schräg verlaufen
und an den Schmalseiten des Querschnitts durch eine Kröpfung von einer Seite auf die
andere übertreten und die übereinander angeordneten einzelnen Profildrähte (10) im
Querschnitt, gegebenenfalls mit Abstand, nebeneinander angeordnet sind und daß dieser
Drilleiter (11) mindestens abschnittsweise mit Isolation umgeben wird, dadurch gekennzeichnet,
daß dieser Drilleiter (11) auf einen Tragzylinder (14), der auf den Kern des Transformators
aufgesetzt wird, entsprechend der Transformatorenwicklung gewickelt wird, wobei die
Position des Drilleiters (11) auf dem Tragzylinder (14) kontinuierlich erfaßt wird
und diese Daten einem Rechner zugeführt werden, und daß der Verdrillungsschritt des
Drilleiters (11) entsprechend seinem tatsächlichen Windungsdurchmesser über den Drillkopf
(3) gesteuert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drilleiter (11) beim Wickeln auf den Tragzylinder (14) einer stetigen, kontinuierlichen
Preßkraft, vorzugsweise 100 - 300 N/cm², ausgesetzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine punktförmig epoxidbeschichtete Außenisolation aufweisende Drilleiter
(11) unter Hitzeeinwirkung auf den Tragzylinder (14) aufgewickelt wird.
4. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach mindestens einem der Ansprüche 1
bis 3, bei der eine Verseilkorbanlage (1), auf der die einzelnen Spulen (7) mit den
Profildrähten (10) angeordnet sind, vorgesehen ist, der ein Planetenkopf (2) zur verwindungsfreien
Führung der Profildrähte (10) nachgeordnet ist und daß diese ablaufenden Profildrähte
(10) in einen Drillkopf (3) geführt sind, in dem aus zwei nebeneinanderliegenden Profilleiterstapeln
jeweils der oberste und der unterste Leiter durch Kröpfung in den anderen Stapel hinüberwechselt
und daß der im Drillkopf (3) hergestellte Drilleiter (11) einen Isolationsumspinner
(4) durchläuft, dadurch gekennzeichnet, daß der Drilleiter über einen Raupenabzug
(5) einer transversierenden, den Tragzylinder (14) für die Transformatorenwicklung
aufweisenden Aufwickelvorrichtung (6) zugegeführt ist, daß zur kontinuierlichen Positionsüberwachung
des Drilleiters (11) auf den Tragzylinder (14) eine elektronische Längenmeßeinrichtung
vorgesehen ist, deren Ausgangssignale einem Soll-Istwert-Vergleicher vorzugsweise
einem Rechner zuführbar sind, und daß zur Steuerung des Drillkopfes (3) ein den Windungsdurchmesser
abtastender Geber (15) an der Aufwickelvorrichtung (6) vorgesehen ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die transversierende Aufwickelvorrichtung (6) aus einem in einem Gerüst (13)
gelagerten Spreitzdorn (12) besteht, der horizontal und vertikal bewegbar ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreitzdorn (12) in der horizontalen Ebene schwenkbar ist.
7. Einrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der Preßkraft auf den Drilleiter (11) während des Wickelvorganges
pneumatisch oder hydraulisch belastbare Rollen vorgesehen sind.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen beheizbar sind.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Hitzeeinwirkung auf den Drilleiter (11) beheizbare Metallplatten vorgesehen
sind.
1. Method of manufacturing a winding for transformers with profiled wires (10) of angular
cross section, whereby the profiled wires (10) are combined and spun into a stranded
conductor (11) in a stranding head (3) thus, that the individual profiled wires (10)
extend on the two flat sides of the cross section, in inclined fashion in opposed
sense, and on the slim sides of the cross section they cross over from one side to
the other by means of a bent portion, and whereby the individual profiled wires (10)
which are arranged one on top of the other are arranged, in cross section, possibly
spaced from one another, in side-by-side relationship and whereby the stranded conductor
(11) is covered, at least partially, with insulating material, characterized in that
said stranded conductor (11) is wound, corresponding to the transformer winding on
a supporting cylinder (14) which is arranged on the core of the transformer, the position
of the stranded conductor (11) on the supporting cylinder (14) being continuously
collected and fed into a computer and in that the stranding pace of the stranded conductor
(11) is controlled, in accordance with its actual winding diameter, by means of the
stranding head (3).
2. The method of claim 1, characterized in that the stranded conductor (11) is subjected
to a permanent and continuous compression force during the winding on the supporting
cylinder (14), of preferentially 100-300 N/cm².
3. The method of claim 1 or 2, characterized in that the stranded conductor (11), comprising
an outer insulation of a dot-wise applied epoxy layer, is wound onto the supporting
cylinder (14) under application of heat.
4. Apparatus for carrying out the method of at least one of claims 1-3, which comprises
a plaiting machine (1) on which are arranged the individual bobbins (7) carrying the
profiled wires (10), followed by a planet head (2) used for the guidance without torsion
of the profiled wires (10) and where said unspooled profiled wires (10) are guided
into a stranding head (3) in which each time the uppermost and lowermost conductors
from two adjacent stacks of profiled conductors cross over into the other stack by
means of formation of a bent portion, and in that the stranded conductor (11), which
is produced in the stranding head (3) runs through a spinning device (4) for the application
of an insulating coating, characterized in that the stranded conductor is fed to a
transversally moving take-up winding device (6) comprising the supporting cylinder
(14) for the transformer winding by means of a caterpillar-type pulling device (5),
in that an electronical measuring device for length-measurements is provided for the
continuous control of the position of the stranded conductor (11) on the supporting
cylinder (14), whose exit signals are fed into a comparator for actual and set values,
preferably a computer, and in that a sensor (15), which scans the winding diameter,
is provided on the take-up winding device (6).
5. The apparatus of claim 4, characterized in that the transversally moving take-up winding
device (6) consists of a split mandril (12) which is supported in a frame (13) and
horizontally and vertically movable.
6. The apparatus of claim 5, characterized in that the split mandril (12) is capable
to pivot in the horizontal plane.
7. The apparatus of at least one of claims 4-6, characterized in that pneumatically or
hydraulically loaded rollers are provided for the creation of the compression force
onto the stranded conductor (11) during the winding process.
8. The apparatus of claim 7, characterized in that the rollers can be heated.
9. The apparatus of any one of claims 4-7, characterized in that heatable metal plates
are provided for the application of heat onto the stranded conductor (11).
1. Procédé de fabrication d'un enroulement pour transformateurs, à partir de fils métalliques
profilés (10) polygonaux, les fils métalliques profilés (10) étant assemblés et torsadés,
dans une tête de vrillage (3) pour constituer un conducteur torsadé (11) de manière
que les différents fils profilés (10) s'étendent obliquement sur les deux côtés plats
de la section transversale, dans le sens opposé, et passent sur les autres, sur les
petits côtés de la section transversale, par un coudage depuis un côté et les différents
fils profilés (10) disposés les uns au-dessus des autres étant disposés les uns à
côté des autres, le cas échéant à distance, en observant la section transversale,
et en ce que ce conducteur torsadé (11) est entouré au moins par tronçons d'une isolation,
caractérisé en ce que ce conducteur torsadé (11) est enroulé, de manière correspondante
au bobinage du transformateur, sur un cylindre-support (14) posé sur le noyau du transformateur,
la position du conducteur torsadé (11) sur le cylindre-support (14) étant appréhendée
de façon continue et ces données étant amenées à un ordinateur et en ce que l'étape
de vrillage du conducteur torsadé (11) est commandée de manière correspondante à son
diamètre d'enroulement effectif sur la tête de vrillage (3).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le conducteur torsadé (11)
est exposé, lors de l'enroulement sur le cylindre-support (14), à une force de pressage
permanente, continue, de préférence d'une valeur de 100 à 300 N/cm².
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le conducteur torsadé
(11) présentant une isolation extérieure revêtue d'epoxy ponctuellement est enroulé
sur le cylindre-support (14), avec mise en oeuvre de chaleur.
4. Dispositif de mise en oeuvre du procédé selon au moins l'une des revendications 1
à 3, dans lequel une installation à cage de de câblage (11) est prévue, sur laquelle
les différentes bobines (7) garnies des fils profilés (10) sont disposées, cette installation
comportant en aval une tête planétaire (2) destinée à obtenir un guidage sans gauchissement
des fils profilés (10), et en ce que ces fils profilés (10) défilants sont guidés
dans une tête de vrillage (3), dans laquelle à partir de deux piles de conducteurs
profilés disposées l'une à côté de l'autre chaque fois le conducteur du dessus et
le conducteur du dessous sont alternativement passés dans l'autre pile par coudage
et en ce que le conducteur torsadé (11) fabriqué dans la tête de vrillage (3) passe
dans un appareil de gainage d'isolation (4), caractérisé en ce que le conducteur torsadé
est amené par un extracteur à chenille (5) à un dispositif d'enroulement (6) à possibilité
de déplacement transversal, présentant le cylindre-support (14) destiné à l'enroulement
de transformateur, en ce qu'un dispositif de mesure de longueur électronique est prévu
pour assurer la surveillance continue de la position du conducteur torsadé (11) sur
le cylindre-support (14), dispositif de mesure de longueur électronique dont les signaux
de sortie peuvent être amenés à un comparateur valeur de consigne-valeur réelle, de
préférence à un ordinateur, et en ce que, pour assurer la commande de tête de vrillage
(3), est prévu sur le dispositif d'enroulement (6) un transducteur (5) explorant le
diamètre d'enroulement.
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que le dispositif d'enroulement
(6) à possibilité de déplacement-trancanage transversal est constitué d'un mandrin
à écartement (12) monté dans un bâti (13) est déplaçable horizontalement et verticalement.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que le mandrin à écartement
(12) peut pivoter dans le plan horizontal.
7. Dispositif selon au moins l'une des revendications 4 à 6, caractérisé en ce que des
galets, pouvant être chargés pneumatiquement ou hydrauliquement pendant le processus
d'enroulement, sont prévus pour produire la force de pressage sur le conducteur torsadé
(11).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que les galets peuvent être
chauffés.
9. Dispositif selon l'une des revendications 4 à 7, caractérisé en ce que des plaques
métalliques pouvant être chauffées sont prévues pour faire agir de la chaleur sur
le conducteur torsadé (11).
