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(11) |
EP 0 612 440 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.08.1995 Patentblatt 1995/32 |
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Anmeldetag: 02.11.1992 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: H01R 4/24 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9200/913 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9310/574 (27.05.1993 Gazette 1993/13) |
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SCHNEIDKLEMME ZUM ANSCHLIESSEN EINES ISOLIERTEN SCHALTDRAHTES
CUTTING CLAMP FOR CONNECTING AN INSULATED CONNECTING WIRE
PINCE COUPANTE POUR RACCORDER UN FIL DE CONNEXION ISOLE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
14.11.1991 DE 4137507
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.08.1994 Patentblatt 1994/35 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- STEINER, Ewald
D-82335 Berg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
US-A- 4 097 107 US-A- 4 806 119
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US-A- 4 220 390
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Schneidklemme aus Flachmaterial mit zumindest
zwei Klemmschenkeln, zwischen denen durch einen Scherschnitt ein sich im wesentlichen
in der Längsrichtung der Schneidklemme erstreckender Klemmschlitz gebildet ist, in
den ein isolierter Schaltdraht kontaktgebend eindrückbar ist und der an seinem freien
Ende eine Verengung zum Zurückhalten des Schaltdrahtes im Klemmschlitz aufweist.
[0002] Eine derartige Schneidklemme ist z.B. durch die DE-C-27 08 841 bekannt geworden.
Danach ist an einem der Klemmschenkel durch Materialverdrängung ein abgerundeter kleiner
Vorsprung gebildet, der in der Nähe des freien Endes in den Klemmschlitz hineinragt.
Dieser Vorsprung erschwert das Herausziehen des Schaltdrahtes, der sonst lediglich
durch Reibung gehalten ist. Der Vorsprung verhindert, insbesondere ein selbsttätiges
Lösen des Schaltdrahts z.B. beim Auftreten von Erschütterungen.
[0003] Derartige Schneidklemmen werden in hohen Stückzahlen z.B. für Anschlußleisten benötigt.
Der dünne materialverdrängende Stempel unterliegt starker Abnutzung, die einen häufigen
Wechsel mit nachfolgender Neueinstellung der Verformungstiefe erfordert. Stempel aus
härterem Material sind entsprechend spröder und in erhöhtem Maße bruchgefährdet.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Herstellung der Schneidklemme zu vereinfachen
und ihre Rückhaltekraft zu erhöhen.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gemäß Anspruch 1 gelöst.
[0006] Der Verlauf des Klemmschlitzes mit dem schrägen Abschnitt ist im Stanzwerkzeug als
Schnittkontur ausgebildet, die sich einfach herstellen läßt und die eine große Standmenge
zwischen dem Nachschleifen erlaubt. Dabei entfällt die mit hohem Verschleiß verbundene
Materialverdrängung.
[0007] Die longitudinale Verschiebung der beiden Schenkel gegeneinander kann je nach Klemmentyp
in unterschiedlicher Weise erzeugt werden. Im schrägen Abschnitt des Klemmschlitzes
ergibt sich eine Erweiterung, in der der Schaltdraht in der Art eines Formschlusses
sicher gehalten ist. Beim Herausziehen des Schaltdrahts ergeben sich Kraftkomponenten,
die der Auszugskraft entgegenwirken.
[0008] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 10 gekennzeichnet:
[0009] Durch die Weiterbildung nach Anspruch 2 ergeben sich am Klemmschlitz Verengungen
und Erweiterungen die ein sicheres Einklemmen des Schaltdrahtes ermöglichen. Die scharfe
Zacke verhindert das Herausziehen in stärkerem Maße als ein abgerundeter Vorsprung.
Beim Verschieben der Klemmschenkel gegeneinander werden diese auseinander gespreizt,
so daß sich die Erweiterung des Klemmschlitzes noch mehr vergrößert.
[0010] Durch die Weiterbildung nach Anspruch 3 wird die durch die Zacke verursachte zusätzliche
Auslenkung der Klemmschenkel gering gehalten, ohne die Auszugskraft zu verringern.
[0011] Durch die Weiterbildung nach Anspruch 4 verschiebt sich die äußere Schräge der Vertiefung
relativ zum Vorsprung nach innen, so daß sie der inneren Schräge des Vorsprungs zumindest
partiell gegenüberliegt. Der Klemmschlitz wird in diesem Bereich mit doppelter Neigung
verengt und dadurch selbsttätiges Herausrutschen z.B. durch Vibrationen zuverlässig
verhindert. Unabsichtliche Einwirkungen z.B. beim Arbeiten an benachbarten Schneidklemmen
erfordern einen spürbaren Kraftaufwand, um den Schaltdraht zu lösen, was somit nicht
unbemerkt bleiben kann.
[0012] Durch die Weiterbildung nach Anspruch 5 ist es möglich, je nach Material und Klemmentyp
die longitudinale Verschiebung in geeigneter Weise durchzuführen.
[0013] Die sickenartige Ausbiegung nach Anspruch 6 läßt sich mit geringem Aufwand ausbilden.
Im Falle von räumlichen Begrenzungen hinsichtlich der Ausdehnung senkrecht zur Materialebene
ist jedoch nach Anspruch 7 eine Streckung eines der Klemmschenkel vorzuziehen, wodurch
die Schlankheit der Schneidklemme erhalten bleibt.
[0014] Durch die Doppelbiegung nach Anspruch 8 läßt sich die Verkürzung des Schenkels mit
einem Versatz der Schenkel in der Richtung des Schaltdrahtes verbinden. Dieser ergibt
verbesserte Kontakteigenschaften, die durch verstärkte Kantenwirkung an den Schnittflächen
hervorgerufen werden.
[0015] Durch die Weiterbildung nach Anspruch 9 werden die Klemmschenkel im Isolierstoffträger
genau geführt, so daß definierte Verhältnisse in der Geometrie der Schneidklemme gesichert
sind. Insbesondere wird verhindert, daß sich die Klemmschenkel senkrecht zur Materialebene
zu weit auseinanderspreizen, wodurch die Wechselwirkung zwischen dem Vorsprung und
der Vertiefung gefährdet würde.
[0016] Durch die Weiterbildung nach Anspruch 10 lassen sich zwei Schaltdrähte unabhängig
voneinander an die Schneidklemme anschließen, wobei nur eine einzige Ausbiegung erforderlich
ist.
[0017] Im folgenden wird die Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert:
[0018] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer Schneidklemme mit zwei Klemmschenkeln und einem mittleren
Klemmschlitz,
- Fig. 2, 2a
- unterschiedliche Seitenansichten der Schneidklemme nach Figur 1 mit einem durch Prägen
gestreckten Klemmschenkel,
- Fig. 3, 3a
- zwei Seitenansichten der Schneidklemme nach Figur 1 mit einem verkürzten Klemmschlitz
und einem Schaltdraht,
- Fig. 4
- eine partielle Seitenansicht einer anderen Schneidklemme, die in einer Kammer eines
Isolierstoffgehäuses aufgenommen ist,
- Fig. 5
- eine Seitenansicht der Schneidklemme nach Figur 4,
- Fig. 6
- eine Draufsicht auf die Teile nach Figur 4.
[0019] Nach Figur 1 weist eine flache Schneidklemme 1 zwei Klemmschenkel 2 auf, die durch
einen mittleren Scherschnitt voneinander getrennt sind, wobei die Schnittlinie einen
Klemmschlitz 3 ergibt, der einen zackenförmigen Verlauf aufweist. Dadurch wird an
einem der Klemmschenkel 2 ein zakkenartiger Vorsprung 4 gebildet, dem eine entsprechende
Vertiefung 5 im anderen Klemmschenkel gegenübersteht. Der zackenförmige Verlauf wird
in einfacher Weise durch entsprechende Gestaltung eines Schnittstempels und einer
Schnittplatte erreicht.
[0020] Nach den Figuren 2 und 2a ist der den zackenförmigen Vorsprung 4 aufweisende Klemmschenkel
2 der Schneidklemme 1 in seinem Fußteil mit einer Einprägung 18 versehen und dadurch
ungefähr um die Höhe des stumpfwinklig abgeschrägten zackenförmigen Vorsprungs 4 verlängert.
Die beiden Klemmschenkel verschieben sich dabei gegeneinander und werden leicht auseinander
gedrückt. Sie liegen mit dem an die Spitze des Vorsprungs 4 nach außen angrenzenden
Abschnitt eng aneinander. In der Gegenrichtung erweitert sich der Klemmschlitz gemäß
der Winkelsumme der beiden Schenkel des Vorsprungs 4.
[0021] Nach den Figuren 3 und 3a ist der Versatz zwischen den beiden Klemmschenkeln 2 durch
eine sickenartige Ausbiegung 7 im Fuß des die Vertiefung 5 aufweisenden Klemmschenkels
2 erreicht. Ein isolierter Schaltdraht 6 ist in den Klemmschlitz 3 bis zur Vertiefung
5 hinter die Spitze des Vorsprungs 4 eingedrückt. Vom Schaltdraht 6 aus verjüngt sich
der Klemmschlitz 3 nach außen, so daß beim Auftreten von Auszugskräften gemäß den
Pfeilen A auf den Schaltdraht 6 durch die Federkraft der Klemmschenkel hervorgerufene
Kräfte auftreten, die eine axiale Komponente aufweisen. Diese wirkt der Auszugskraft
entgegen und erhöht diese zusätzlich zu den vorhandenen Reibungskräften. Damit wird
der Schaltdraht 6 sicher im Klemmschlitz gehalten.
[0022] Nach den Figuren 4, 5 und 6 ist eine andere Schneidklemme 8 in eine Aufnahmekammer
9 eines Isolierstoffkörpers 10 eingesetzt. Die Schneidklemme 8 weist einen mittleren
Klemmschenkel 11 und zwei äußere Klemmschenkel 12 auf, zwischen denen zwei Klemmschlitze
3 zum Eindrücken und Anschließen zweier Schaltdrähte 6 ausgebildet sind.
[0023] Der mittlere Klemmschenkel 11 ist an seinem Fußende 13 in einer Doppelbiegung um
etwa die Dicke des Schneidklemmenmaterials aus der Materialebene herausgekröpft. Die
Aufnahmekammer 9 weist eine entsprechende Ausbuchtung 14 auf, in der der mittlere
Klemmschenkel 11 seitlich fixiert ist.
[0024] Dadurch sind die beiden äußeren Klemmschenkel 12 hinsichtlich ihrer Federwirkung
entkoppelt. Diese ist somit unabhängig davon, ob ein Schaltdraht oder zwei Schaltdrähte
angeschlossen sind. Die äußeren Klemmschenkel 12 sind in der Aufnahmekammer 9 so geführt,
daß sie lediglich in der Materialebene auseinandergespreizt werden können.
[0025] Im Isolierstoffkörper 10 sind außerdem Halteschlitze 15 für die Schaltdrähte 6 zu
beiden Seiten der Aufnahmekammern 9 ausgebildet. Diese Halteschlitze 15 weisen rippenartige
Klemmstege 16 auf, die sich in die Isolation des Schaltdrahts 6 zugentlastend eindrücken
und außerdem durch zusätzliche Reibungskräfte die Auszugskraft erhöhen.
[0026] Beim Eindrücken des Schaltdrahts 6 in den Klemmschlitz 3 wird seine Isolation durch
Schneidkanten 17 an der Stirnseite des Klemmschlitzes 3 entfernt, so daß die Klemmschenkel
in Kontakt mit dem metallischen Kern des Schaltdrahts 6 gelangen. Die linke Bildhälfte
der Figur 4 zeigt den linken Klemmschenkel 12 mit dem Schaltdraht 6 unmittelbar vor
(strichpunktiert) und nach dem Eindrücken in den Klemmschlitz 3. Die rechte Bildhälfte
zeigt die Schneidklemme ohne Schaltdraht. Dabei ist erkennbar, daß der mittlere Klemmschenkel
11 durch die Doppelbiegung am Fußende 13 relativ zum äußeren Klemmschenkel 12 verkürzt
ist. Der zakkenartige Vorsprung 4 befindet sich am äußeren Klemmschenkel 12 und die
entsprechende Vertiefung 5 am mittleren Klemmschenkel 11.
[0027] Die Vertiefung 5 ist somit gegenüber dem Vorsprung 4 zum Fußende 13 hin versetzt.
Da die durch Scheren voneinander getrennten Klemmschenkel 11, 12 in verschiedenen
Ebenen verlaufen, werden sie beim Ausbiegen des mittleren Klemmschenkels 11 nicht
auseinander gedrückt, wie dies z.B. in Figur 2a dargestellt ist. Durch den Längenversatz
kommt es im Bereich der Zacke zu einer partiellen Überlappung.
[0028] Der Kern des eingedrückten Schaltdrahts 6 ist über die Spitze des Vorsprungs 4 am
äußeren Klemmschenkel 12 hinweggeschoben und in der Vertiefung 5 des mittleren Klemmschenkels
11 verrastet. Dabei liegt der Kern des Schaltdrahts 6 am inneren Schenkel des Vorsprungs
4 und am äußeren Schenkel der Vertiefung 5 an. Versucht man nun, den Schaltdraht 6
herauszuziehen, so wird die Klemmkraft K der Schneidklemme an diesem Punkt wirksam.
Durch die sich zuspitzenden Schrägen ergeben sich axiale Kraftkomponenten P, die der
Auszugskraft entgegenwirken und die sich zu einer gesamten Gegenkraft 2P addieren.
Diese kann so groß werden, daß der Schaltdraht nur mit erheblichen Kraftaufwand aus
dem Klemmschlitz 3 herausgezogen werden könnte. Er ist somit gegen zufälliges Lösen
besonders gesichert.
1. Schneidklemme (18) aus Flachmaterial mit zumindest zwei Klemmschenkeln (2, 11, 12),
zwischen denen durch einen Scherschnitt ein sich im wesentlichen in der Längsrichtung
der Schneidklemme erstreckender Klemmschlitz (3) gebildet ist, in den ein isolierter
Schaltdraht (6) kontaktgebend eindrückbar ist, wobei der Klemmschlitz im Bereich seines
freien Endes eine Verengung aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Klemmschlitz (3) in der Nähe seines freien Endes einen schräg verlaufenden
Abschnitt aufweist, der an einem Klemmschenkel (2, 11, 12) eine zum freien Ende hin
weisende Schulter und am anderen Klemmschenkel eine entgegengesetzt weisende Schulter
ergibt, die relativ zur anderen Schulter zum freien Ende hin longitudinal verschoben
ist, und daß der Schaltdraht (6) bis in den schräg verlaufenden Abschnitt eindrückbar
ist.
2. Schneidklemme nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Klemmschlitz (3) in der Nähe seines freien Endes einen stumpfwinklig zackenförmigen
Verlauf aufweist, der an einem der Klemmschenkel (2, 12) einen zackenförmigen Vorsprung
(4) und am anderen Klemmschenkel (2, 11) eine entsprechende zackenförmige Vertiefung
(5) ergibt, daß der Vorsprung (4) und die Vertiefung (5) in der Längsrichtung gegeneinander
versetzt sind und daß der Schaltdraht (6) bis unter die Spitze des Vorsprungs (4)
in den Klemmschlitz (3) eindrückbar ist.
3. Schneidklemme nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Höhe des Vorsprungs (4) geringer ist als die Dicke der Schneidklemme (1).
4. Schneidklemme nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vertiefung (5) vom freien Schlitzende weiter entfernt ist als der Vorsprung
(4).
5. Schneidklemme nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Schenkelenden durch Verkürzung und/oder Streckung gegeneinander versetzt
sind.
6. Schneidklemme nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der kürzere Klemmschenkel (2) eine sickenartige Ausbiegung (7) aufweist.
7. Schneidklemme nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der längere Klemmschenkel (2) eine seine Dicke verringernde Einprägung (6) aufweist.
8. Schneidklemme nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der kürzere Schenkel an seinem Fußende (13) eine kurze Doppelbiegung in der Art
einer Kröpfung aufweist und aus der Materialebene um ungefähr die Dicke des Materials
herausgebogen ist.
9. Schneidklemme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die in einer Aufnahmekammer
(9) eines Isolierstoffkörpers (10) derart eingesetzt und geführt ist, daß beim Eindrücken
des Schaltdrahts (6) die Klemmschenkel (12) nur in der Materialebene auslenkbar sind.
10. Schneidklemme nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schneidklemme (8) drei Klemmschenkel (11, 12) und zwei Klemmschlitze (3) für
je einen Schaltdraht (6) aufweist, daß ein mittlerer Klemmschenkel (11) die Doppelbiegung
bzw. sickenartige Ausbiegung an seinem Fußende (13) aufweist und daß die äußeren Klemmschenkel
(12) in der Hauptmaterialebene der Schneidklemme verbleiben.
1. Insulation piercing connecting device (18) made of flat material, having at least
two clamping legs (2, 11, 12) between which a clamping slot (3) which extends essentially
in the longitudinal direction of the insulation piercing connecting device is formed
by a shearing cut, into which slot an insulated connecting wire (6) can be pushed
so as to produce a contact, the clamping slot having in the region of its free end
a constriction, characterized in that the clamping slot (3) has in the vicinity of
its free end an obliquely extending section which at one clamping leg (2, 11, 12)
produces a shoulder which points towards the free end and which at the other clamping
leg produces a shoulder which points in the opposite direction and is displaced longitudinally
in relation to the other shoulder towards the free end, and in that the connecting
wire (6) can be pushed into the obliquely extending section.
2. Insulation piercing connecting device according to Claim 1, characterized in that
the clamping slot (3) has in the vicinity of its free end an obtusely angled jagged
shape which produces on one of the clamping legs (2, 12) a jagged projection (4) and
on the other clamping leg (2, 11) a corresponding jagged depression (5), in that the
projection (4) and the depression (5) are offset with respect to one another in the
longitudinal direction, and in that the connecting wire (6) can be pushed into the
clamping slot (3) as far as under the tip of the projection (4).
3. Insulation piercing connecting device according to Claim 2, characterized in that
the height of the projection (4) is less than the thickness of the insulation piercing
connecting device (1).
4. Insulation piercing connecting device according to Claim 2 or 3, characterized in
that the depression (5) is at a greater distance from the free slot end than the projection
(4).
5. Insulation piercing connecting device according to one of the preceding claims, characterized
in that the two ends of the legs are offset from one another by shortening and/or
plugging [sic].
6. Insulation piercing connecting device according to Claim 5, characterized in that
the shorter clamping leg (2) has a bead-like bent-out portion (7).
7. Insulation piercing connecting device according to Claim 5, characterized in that
the longer clamping leg (2) has an impression (6) which reduces its thickness.
8. Insulation piercing connecting device according to Claim 5, characterized in that
the shorter leg has at the end (13) of its foot a short double bend in the manner
of a right-angled bend and is bent out of the plane of the material by approximately
the thickness of the material.
9. Insulation piercing connecting device according to one of the preceding claims, which
is inserted and guided in a receptacle chamber (9) of an insulating element (10) in
such a way that when the connecting wire (6) is pressed in, the clamping legs (12)
can only be deflected in the plane of the material.
10. Insulation piercing connecting device according to Claim 9, characterized in that
the insulation piercing connecting device (8) has three clamping legs (11, 12) and
two clamping slots (3) for one connecting wire (6) each, in that a central clamping
leg (11) has the double bend or bead-like bent-out portion at the end (13) of its
foot and that the outer clamping legs (12) remain in the main plane of the material
of the insulation piercing connecting device.
1. Pince à découpage (18) réalisée en un matériau plat et comportant au moins deux branches
(2,11,12), entre lesquelles est formée, au moyen d'une coupe par cisaillement, une
fente de serrage (3) qui s'étend essentiellement dans la direction longitudinale de
la pince à découpage et dans laquelle un fil de connexion isolé (6) peut être serré
avec établissement d'un contact, la fente de serrage de la pince présentant un rétrécissement
au niveau de son extrémité libre, caractérisée par le fait que la fente (3) de serrage
possède, à proximité de son extrémité libre, une partie oblique, qui forme, sur une
branche de serrage (2,11,12), un épaulement tourné vers l'extrémité libre, et, sur
l'autre branche de serrage, un épaulement dirigé en sens opposé, qui est décalé longitudinalement
par rapport à l'autre épaulement en direction de l'extrémité libre, et que le fil
de connexion (6) peut être enfoncé jusque dans la section oblique.
2. Pince à découpage suivant la revendication 1, caractérisée par le fait que la fente
de serrage (3) possède, à proximité de son extrémité libre, une configuration en forme
de dent à angle obtus, qui forme, sur l'une des branches de serrage (2,12), une partie
saillante en forme de dent (4) et, sur l'autre branche de serrage (2,11), un renfoncement
d'indentation correspondant (5), que la partie saillante (4) et le renfoncement (5)
sont décalés l'un par rapport à l'autre dans la direction longitudinale et que le
fil de connexion (6) peut être enfoncé dans la fente de serrage (3) jusqu'au-dessous
de la pointe de la partie saillante (4).
3. Pince à découpage suivant la revendication 2, caractérisée en ce que la hauteur de
la partie saillante (4) est inférieure à l'épaisseur de la pince à découpage (1).
4. Pince à découpage suivant la revendication 2 ou 3, caractérisée en ce que le renfoncement
(5) est plus éloigné de l'extrémité libre de la fente que de la partie saillante (4).
5. Pince à découpage suivant l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce
que les deux extrémités des branches sont décalées réciproquement par raccourcissement
et/ou étirage.
6. Pince à découpage suivant la revendication 5, caractérisée en ce que la branche de
serrage la plus courte (2) possède une partie repliée en forme de moulure (7).
7. Pince à découpage suivant la revendication 6, caractérisée en ce que la branche de
serrage la plus longue (2) possède un renfoncement (6) qui réduit son épaisseur.
8. Pince à découpage suivant la revendication 5, caractérisée en ce que la branche la
plus courte comporte, au niveau de son extrémité de base (13), un double pliage à
la manière d'une partie coudée et est repliée à partir du plan du matériau, approximativement
sur l'épaisseur de ce dernier.
9. Pince à découpage suivant l'une des revendications précédentes, qui est insérée et
guidée dans une chambre de logement (9) d'un corps en matériau isolant (10) de telle
sorte que, lors de l'enfoncement du fil de connexion (6), la branche de serrage (12)
peut être déviée uniquement dans le plan du matériau.
10. Pince à découpage suivant la revendication 9, caractérisée en ce que la pince à décupage
(8) comporte trois branches de serrage (11,12) et deux fentes de serrage (3) pour
un fil de connexion respectif (6), qu'une branche médiane de serrage (11) possède
le double pliage ou le pliage en forme de moulure au niveau de son extrémité de base
(13) et que les branches extérieures de serrage (12) subsistent dans le plan principal
du matériau de la pince à découpage.

