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(11) |
EP 0 612 565 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.04.1997 Patentblatt 1997/15 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.01.1994 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B04B 5/04 |
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Rotor für eine Schwenkbecherzentrifuge
Swinging bucket centrifuge rotor
Rotor pour centrifugeuse à godets pivotants
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
24.02.1993 DE 4305581
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.08.1994 Patentblatt 1994/35 |
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Patentinhaber: Firma Andreas Hettich |
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D-78532 Tuttlingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Eberle, Günter
D-78532 Tuttlingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Riebling, Peter, Dr.-Ing. |
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Patentanwalt,
Rennerle 10 88131 Lindau 88131 Lindau (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 088 425 DE-C- 643 836 DE-U- 8 903 511 US-A- 3 420 437
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DE-A- 2 910 868 DE-C- 894 010 FR-A- 2 107 154
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- SOVIET INVENTIONS ILLUSTRATED Section Ch, Week 8445, 19. Dezember 1984 Derwent Publications
Ltd., London, GB; Class J04, AN 84-281344 & SU-A-1 080 877 (MOSCOW MEAT DAIRY INST)
23. März 1984
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Rotor mit Schwenkbechern für eine Schwenkbecherzentrifuge
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Ein derartiger Rotor ist aus der US-A-3420437
bekannt.
[0002] Ein Rotor ist auch mit dem auf den gleichen Anmelder Zurückgehenden DE 89 03 511
U1 bekannt geworden. Bei diesem Rotor sind die Schwenkbecher als Probenröhrchen ausgebildet,
so daß diese unmittelbar mit einer Probeflüssigkeit gefüllt sind und im übrigen aus
Kunststoff bestehen. Es sind radial vordere und hintere in radialer Richtung hintereinander
liegende Ausnehmungen in dem im wesentlichen als horizontale Scheibe ausgebildeten
Rotor eingearbeitet, die ein Einschwenken des Schwenkbechers in diese Ausnehmungen
beim Ausschwingen der Schwenkbecher ermöglichen sollen. Beim Ausschwingen legen sich
die bekannten Schwenkbecher mit ihren Bodenbereichen an einem umlaufenden radial äußeren
Flansch des Rotors an, wobei die als Schwenklager dienenden, henkelartigen Schenkel,
die in zugeordnete Ausnehmungen der Scheibe eingreifen, nicht lastübertragend mehr
wirken sollen. Es handelt sich also um Schwenklager, die lediglich der Lagensicherung
und der Drehsicherung der ausschwingenden Schwenkbecher dienen und die mindestens
bei Erreichen der Solldrehzahl keine weitere Zentrifugalkraft mehr übertragen sollen,
weil diese über den Bodenbereich des Schwenkbechers auf den radial außen liegenden,
umlaufenden Flansch des Rotors übertragen wird.
[0003] Mit dem bekannten Rotor bestand also der Vorteil, daß man relativ kostengünstige
Probengefäße verwenden konnte, die mit ihren henkelartigen, freien Schenkeln ohne
weitere Hilfsmittel in den Rotor eingehängt werden konnten.
[0004] Wegen der Notwendigkeit der Lastübertragung der auf die Schwenkbecher wirkenden Zentrifugalkraft
über den radial außen liegenden Flansch des Rotors ergab sich jedoch ein erhöhter
Herstellungsaufwand für den Rotor.
[0005] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Rotor der eingangs genannten
Art so weiterzubilden, daß der Rotor selbst einfach ausgebildet sein kann und trotzdem
hohe Zentrifugalkräfte von den Schwenkbechern auf den Rotor übertragbar sind.
[0006] Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung durch die technische Lehre des
Anspruches 1 gekennzeichnet.
[0007] Wesentliches Merkmal der Erfindung ist, daß nun der Rotor im wesentlichen als Scheibe
ausgebildet ist, die eine Reihe in Umfangsrichtung verteilt angeordneter Schlitze
trägt. Es entfällt nun die Notwendigkeit, am Außenumfang des Rotors einen lastübertragenden,
radialen, abgekröpften Flansch vorzusehen, welcher die Zentrifugalkraft der Schwenkbecher
aufnimmt, wie dies bei dem DE 89 03 511 U1 gefordert war.
[0008] Erfindungsgemäß wird die Zentrifugalkraft, welche auf die Schwenkbecher wird, direkt
von den Schwenkbechern auf das jedem Schwenkbecher zugeordnete Trägerteil übertragen,
welches Trägerteil im wesentlichen aus einem ringförmigen Metallteil besteht, welches
in der Hülse des Schwenkbechers eingebettet ist, wobei an diesem Ringteil - bevorzugt
werkstoffeinstückig - mindestens ein Schenkel angeformt ist, mit dem dieses Trägerteil
durch den Schlitz im Rotor hindurchgreift und dort schwenkbar gelagert ist.
[0009] Damit ergibt sich ein extrem einfacher Aufbau des Rotors, weil lediglich eine Scheibe
mit Schlitzen vorgesehen werden muß, durch welche die einzelnen Schenkel der Trägerteile
der jeweiligen Schwenkbecher hindurchgreifen.
[0010] Die genannten Schenkel greifen also kraftschlüssig und lastübertragend in die zugeordneten
Schlitze der Scheibe des Rotors ein, während dies bei der älteren Druckschrift vermieden
werden sollte.
[0011] Die Schenkel sind bevorzugt schräg gestellt und sind so dimensioniert (Länge, Breite
und Dicke, sowie Winkelstellung zur Längsachse der Hülse des Schwenkbechers), daß
sich in einem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel ein annähernder Gewichtsausgleich
für den Schwenkbecher bei Erreichen der Solldrehzahl des Rotors ergibt. Das heißt,
die vom Schenkel ausgeübte Zentrifugalkraft und die von der Hülse des Schwenkbechers
auf den Schlitz des Rotors ausgeübte Zentrifugalkraft soll bei Erreichen der Solldrehzahl
der Zentrifuge etwa gleich sein, so daß sich der Schwenkbecher in einer horizontalen
Schwenklage einstellt.
[0012] In einem zweiten Ausführungsbeispiel ist es vorgesehen, daß ein beabsichtigtes Ungleichgewicht
zwischen der vom Schenkel auf den Schlitz ausgeübten Zentrifugalkraft im Vergleich
zu der von der Hülse auf den Schlitz ausgeübten Zentrifugalkraft ergibt, so daß eine
beabsichtigte Schrägstellung des gesamten Schwenkbechers bei Erreichen der Solldrehzahl
des Rotors gegeben ist.
[0013] In einem Ausführungsbeispiel ist die Länge des Schenkels so gewählt, daß das freie
untere Ende des Schenkels etwa mit dem Bodenbereich der Hülse des Schwenkbechers abschließt,
so daß der Schwenkbecher frei auf einer Aufstellebene aufgestellt werden kann und
der Schenkel somit als Stützfuß dient.
[0014] In einer anderen Ausgestaltung ist es vorgesehen, daß der Schenkel abgekröpft ausgebildet
ist, wobei bevorzugt eine etwa Z-förmige Formgebung bevorzugt wird, so daß sich das
freie, abgekröpfte Ende des Schenkels bei ausschwingendem Schwenkbecher an bestimmten
Anschlagflächen des scheibenförmigen Rotors anlegt.
[0015] Damit kann die Winkellage des ausschwingenden Schwenkbechers begrenzt werden.
[0016] In einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, daß der Schenkel
so abgekröpft ist, daß sich in der Ruhelage des Gehänges, d.h. bei stillstehendem
Rotor, sich das freie äußere Ende des Schenkels an dem Rotorkopf anlegt, um so die
Schwenkstellung des Schwenkbechers bei stillstehendem Rotor zu definieren.
[0017] Im folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einen Ausführungsweg darstellenden
Zeichnungen näher erläutert.
[0018] Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere erfindungswesentliche
Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.
[0019] Es zeigen:
- Figur 1:
- einen Schnitt durch einen Rotor in Arbeits- und Ruhestellung;
- Figur 2:
- Draufsicht auf die Anordnung nach Figur 1;
- Figur 3:
- Schnitt durch die Rotorscheibe;
- Figur 4:
- Draufsicht auf die Rotorscheibe;
- Figur 5:
- Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines Schwenkbechers;
- Figur 6:
- die um 90° gedrehte Seitenansicht;
- Figur 7:
- Schnitt durch den Schwenkbecher nach Figur 5;
- Figur 8:
- Draufsicht auf den Schwenkbecher nach Figur 5;
- Figur 9:
- Schnitt durch das Trägerteil;
- Figur 10:
- Draufsicht auf das Trägerteil;
- Figur 11:
- das Trägerteil in Draufsicht vor Anbringung einer Biegung;
- Figur 12:
- Schnitt durch eine zweite Ausführungsform eines Rotors.
[0020] Der Rotor 1 nach Figur 1 und 2 besteht im wesentlichen aus einer Scheibe 2, die bevorzugt
aus einem hochfesten, nicht rostenden Metallmaterial, z. B. einer Nickel-Chrom-Legierung
besteht.
[0021] In an sich bekannter Weise ist die Scheibe 2 über Schrauben 5 mit einem Rotorkopf
4 verbunden, der über die dargestellten Befestigungsmittel mit der Antriebswelle eines
nicht näher dargestellten Antriebsmotors verbunden ist.
[0022] Im übrigen ist die Scheibe 2 mit einer mittleren Ausnehmung 3 versehen, durch welche
Teile des Rotorkopfes 4 hindurchgreifen.
[0023] Gemäß den Figuren 3 und 4 sind gleichmäßig verteilt am Umfang des Rotors Schlitze
9 in die Scheibe 2 eingearbeitet, wobei bevorzugt die radial außen liegenden Kanten
10 der Schlitze 9 bearbeitet sind, etwa rundprofiliert ausgebildet sind, um ein Schwenklager
für die ausschwingenden Trägerteile 11 der Schwenkbecher 6 zu bilden.
[0024] Jeder Schwenkbecher 6 besteht aus einer Hülse 7, die aus einem Kunststoffmaterial
besteht, in deren oberen, kragenförmig erweiterten Rand das Trägerteil 11 eingebettet
ist. Das Trägerteil 11 besteht aus einem Ring 14 aus einem hochfesten Metallmaterial,
an dem werkstoffeinstückig ein Teil 13 angeformt ist, welches in einen nach unten
abgebogenen Schenkel 12 über eine Biegekante übergeht.
[0025] Die Teile 12,13,14 bestehen bevorzugt aus einem werkstoffeinstückig miteinander verbundenen
Material.
[0026] An der dem Schenkel 12 gegenüberliegenden Seite der Hülse 7 ist eine Rippe 15 angeformt,
um eine Stabilisierung der Hülse 7 in diesem Bereich zu gewährleisten.
[0027] In die Hülse 7 wird ein Probenröhrchen 8 eingestellt, welches die Probenflüssigkeit
aufnimmt.
[0028] Je nach der Dimensionierung des Probenröhrchens (Füllvolumen, Länge, Durchmesser
usw.) ist die Hülse 7 dem Probenröhrchen 8 angepaßt.
[0029] In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 5 bis 7 ist das freie
Ende des Schenkels 12 so lang gewählt, daß es etwa eine Linie 17 mit dem Bodenbereich
der Hülse 7 bildet, wobei am Bodenbereich der Hülse noch zusätzlich eine Rippe 16
angeformt sein kann. Auf diese Weise dient der Schenkel 12 als Stützfuß für den Schwenkbecher
6, der damit frei auf einer Aufstellfläche aufgestellt werden kann.
[0030] Im Ruhezustand des Rotors 1 greifen somit alle Schwenkbecher 6 mit ihren Schenkeln
12 durch die zugeordneten Schlitze 9 in der Scheibe 2 hindurch.
[0031] Bei Erreichen der Nenndrehzahl des Rotors verschwenken die Schwenkbecher 6 nach außen,
wie dies in Figur 1,2 auf der linken Seite dargestellt ist. Hierbei dienen die Kanten
10 der Schlitze 9 als Schwenklager und das Ausschwingen erfolgt im Übergangsbereich
zwischen dem geraden Teil 13 und dem nach unten abgebogenen Schenkel 12 des Trägerteils
11.
[0032] Bei der Erfindung ist demzufolge wichtig, daß das Trägerteil 11 lastübertragend die
Zentrifugalkraft auf den Schlitz 9 über die Kante 10 auf die Scheibe 2 überträgt.
Der Rotor kann somit einfachst ausgebildet sein und es bedarf keiner aufwendigen Anlageflächen
am Rotor, um Zentrifugalkräfte aufzunehmen.
[0033] In Figur 12 ist ein weiterer Rotor 20 dargestellt, der Schwenkbecher 6 hält, die
mit anders ausgebildeten Trägerteilen 21 verbunden sind. Jedes Trägerteil weist hierbei
einen Schenkel 22 auf, der etwa Z-förmig abgekröpft ist und der sich in der Ruhelage
des Schwenkbechers 6 mit seiner Stirnkante 23 an dem Rotorkopf 4 anlegt. Auf diese
Weise wird in der Ruhestellung des Rotors eine bestimmte, gewünschte und durch die
Formgebung der Schenkel 22 einstellbare Schräglage der Schwenkbecher erreicht.
[0034] Umgekehrt kann auch eine Schwenklage willkürlich durch Formgebung der Schenkel 22
bei ausgeschwungenem Schwenkbecher eingestellt werden. Hierbei schlägt dann (nicht
dargestellt) die Stirnkante 23 des Schenkels 22 an zugeordneten Anschlagflächen des
Rotors an.
ZEICHNUNGS-LEGENDE
[0035]
- 1
- Rotor
- 2
- Scheibe
- 3
- Ausnehmung
- 4
- Rotorkopf
- 5
- Schraube
- 6
- Schwenkbecher
- 7
- Hülse
- 8
- Probenröhrchen
- 9
- Schlitz
- 10
- Kante
- 11
- Trägerteil
- 12
- Schenkel
- 13
- Teil
- 14
- Ring
- 15
- Rippe
- 16
- Rippe
- 17
- Linie
- 20
- Rotor
- 21
- Trägerteil
- 22
- Schenkel
- 23
- Stirnkante
1. Rotor mit Schwenkbechern (6) für eine Schwenkbecherzentrifuge, wobei der Rotor (1)
Halterungen für mehrere Schwenkbecher aufweist und im wesentlichen als horizontale
Scheibe (2) ausgebildet ist und die Schwenkbecher (6) mit henkelartigen, einseitig
freien Schenkeln (12,22) in zugeordnete Ausnehmungen der Scheibe (2) greifen und dort
schwenkbar gehalten sind, und wobei die Ausnehmungen in der Scheibe (2) als Schlitze
(9) ausgebildet sind, in welche die Schenkel (12,22) der Schwenkbecher (6) eingreifen,
dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Schwenkbecher (6) wirkende Zentrifugalkraft lastübertragend ausschließlich
von den Schenkeln (12) auf die radial äußere Kante (10) des Schlitzes (9) in der Rotorscheibe
übertragen wird, wobei die Schwenkbecher (6) aus einem Kunststoffmaterial bestehen
und die Schenkel (12,22) aus einem Metallmaterial bestehen, welches mit einem Ringteil
(13,14) verbunden ist, das in dem oberen, kragenförmigen Bereich der Schwenkbecher
(6) eingebettet ist.
2. Rotor nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Schenkels (12) so gewählt ist, daß das freie untere Ende des Schenkels
(12) etwa auf einer horizontalen Linie (17) mit der Bodenfläche der Hülse (7) des
Schwenkbechers (6) ist.
3. Rotor nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichtsverteilung des Schenkels (12,22) bedingt durch seine Dimension so
gewählt ist, daß ein Gewichtsausgleich (vertikale Stellung des Schwenkbechers) im
Vergleich zu der Dimension der Hülse (7) des Schwenkbechers (6) bei der Solldrehzahl
des Rotors (1) gegeben ist.
4. Rotor nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichtsverteilung des Schenkels (12,22) bedingt durch seine Dimension so
gewählt ist, daß ein Ungleichsgewicht, d.h. eine beabsichtigte Schrägstellung des
Schwenkbechers, im Vergleich zu der Dimension der Hülse (7) des Schwenkbechers (6)
bei der Solldrehzahl des Rotors (1) gegeben ist.
5. Rotor nach einem der Ansprüche 1, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Schenkels (12,22) kürzer ist als die axiale Länge der Hülse (7).
6. Rotor nach einem der Ansprüche 1, 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schenkel (22) etwa Z-förmig abgekröpft ist.
7. Rotor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich das freie Ende (23) des Schenkels (22) am Rotorkopf (4) anlegt.
8. Rotor nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkbecher (6) selbst zur Aufnahme der Probenflüssigkeit bestimmt ist.
9. Rotor nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkbecher (6) ein Probenröhrchen (8) aufnimmt.
10. Rotor nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachse des Schenkels (12) einen Winkel zur Längsachse der Hülse (7)
des Schwenkbechers (6) bildet.
1. Rotor with swinging buckets (6) for a swinging bucket centrifuge, in which the rotor
(1) has mountings for several swinging buckets and is constructed substantially as
a horizontal disc (2) and the swinging buckets (6) engage with lug-like shanks (12,22),
free on one side, into associated recesses of the disc (2) and are held there in a
swinging manner, and in which the recesses in the disc (2) are constructed as slits
(9), into which the shanks (12,22) of the swinging buckets (6) engage, characterised
in that the centrifugal force acting on the swinging buckets (6) is transferred, transferring
load exclusively from the shanks (12) onto the radially outer edge (10) of the slit
(9) in the rotor disc, in which the swinging buckets (6) consist of a plastic material
and the shanks (12,22) consist of a metal material, which is connected with a ring
member (13,14), which is embedded in the upper, collar-shaped region of the swinging
buckets (6).
2. Rotor according to Claim 1, characterised in that the length of the shank (12) is
selected so that the free lower end of the shank (12) is approximately on a horizontal
line (17) with the base surface of the sleeve (7) of the swinging bucket (6).
3. Rotor according to one of Claims 1 or 2, characterised in that the weight distribution
of the shank (12,22) caused by its dimension is selected so that a weight balance
(vertical position of the swinging bucket) exists compared with the dimension of the
sleeve (7) of the swinging bucket (6) at the nominal rotational speed of the rotor
(1).
4. Rotor according to one of Claims 1 or 2, characterised in that the weight distribution
of the shank (12,22) caused by its dimension is selected so that an unequal weight,
i.e. an intentional sloping position of the swinging bucket, exists compared with
the dimension of the sleeve (7) of the swinging bucket (6) at the nominal rotational
speed of the rotor (1).
5. Rotor according to one of Claims 1, 3 or 4, characterised in that the length of the
shank (12,22) is shorter than the axial length of the sleeve (7).
6. Rotor according to one of Claims 1, 3 to 5, characterised in that the shank (22) is
offset approximately in a Z-shape.
7. Rotor according to Claim 6, characterised in that the free end (23) of the shank (22)
lies against the rotor head (4).
8. Rotor according to one of Claims 1 to 7, characterised in that the swinging bucket
(6) is itself intended to receive the sample fluid.
9. Rotor according to one of Claims 1 to 7, characterised in that the swinging bucket
(6) receives a small sample tube (8).
10. Rotor according to one of Claims 1 to 9, characterised in that the longitudinal axis
of the shank (12) forms an angle to the longitudinal axis of the sleeve (7) of the
swinging bucket (6).
1. Rotor pourvu de godets pivotants (6) pour une centrifugeuse à godets pivotants, étant
précisé que le rotor (1) comporte des fixations pour plusieurs godets pivotants et
est conçu essentiellement comme une plaque horizontale (2), et que les godets pivotants
(6) pénètrent, grâce à des branches en forme d'anses (12, 22) libres unilatéralement,
dans des creux correspondants de la plaque (2) et sont maintenus pivotants dans ceux-ci,
et étant précisé que les creux de la plaque (2) sont conçus comme des fentes (9) dans
lesquelles pénètrent les branches (12, 22) des godets pivotants (6), caractérisé en
ce que la force centrifuge agissant sur les godets pivotants (6) est transmise au
bord radial extérieur (10) de la fente (9) de la plaque de rotor exclusivement par
les branches (12), en transmettant la charge, les godets pivotants (6) se composant
d'une matière plastique tandis que les branches (12, 22) se composent d'un matériau
métallique relié à un élément annulaire (13, 14) qui est encastré dans la zone supérieure
en forme de collerette des godets pivotants (6).
2. Rotor selon la revendication 1, caractérisé en ce que la longueur de la branche (12)
est choisie pour que l'extrémité inférieure libre de la branche (12) se trouve a peu
près sur une même ligne horizontale (17) que la zone du fond du manchon (7) du godet
pivotant (6).
3. Rotor selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la répartition de poids
de la branche (12, 22) est choisie, en fonction de ses dimensions, pour qu'on obtienne
un équilibrage de poids (position verticale du godet pivotant) par rapport aux dimensions
du manchon (7) du godet pivotant (6) en présence de la vitesse de rotation théorique
du rotor (1).
4. Rotor selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la répartition de poids
de la branche (12, 22) est choisie, en fonction de ses dimensions, pour qu'on obtienne
un déséquilibre, c'est-à-dire une position inclinée intentionnelle du godet pivotant,
par rapport aux dimensions du manchon (7) du godet pivotant (6) en présence de la
vitesse de rotation théorique du rotor (1).
5. Rotor selon l'une des revendications 1, 3 ou 4, caractérisé en ce que la longueur
de la branche (12, 22) est inférieure à la longueur axiale du manchon (7).
6. Rotor selon l'une des revendications 1, 3 à 5, caractérisé en ce que la branche (22)
présente une configuration coudée à peu près en forme de Z.
7. Rotor selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'extrémité libre (23) de la
branche (22) s'applique contre la tête de rotor (4).
8. Rotor selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le godet pivotant
(6) est destiné à contenir lui-même le liquide d'essai.
9. Rotor selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le godet pivotant
(6) contient un tube à essai (8).
10. Rotor selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que l'axe longitudinal
de la branche (12) forme un angle avec celui du manchon (7) du godet pivotant (6).