[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Falteinrichtung zum automatischen
Falten von Wäschestücken gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Falteinrichtungen der genannten Gattung sind z.B. aus der DE-A-34 19 146 bekannt.
Sie umfassen im allgemeinen einen Auflegeförderer, auf den ein zu faltendes Wäschestück
ausgebreitet aufgelegt und der Falteinrichtung zugeführt wird. Das Wäschestück gelangt
dann in eine Längsfalteinrichtung, wo es je nach Breite, einmal oder zweimal in der
Längsrichtung gefaltet wird. Das Wäschestück liegt dabei auf Transportgurten eines
Förderers auf, wobei der eine oder beide Seitenränder des Wäschestückes mittels Faltschwerten
parallel zu den Transportgurten unter Bildung einer Längsfaltung nach innen geschlagen
werden. Das längsgefaltete Wäschestück wird weiter gefördert und einer an die Längsfalteinrichtung
anschliessenden Querfalteinrichtung übergeben. In dieser sind üblicherweise zwei in
der Förderrichtung des Wäschestückes hintereinander angeordnete Wäscheförderer vorhanden,
die voneinander beabstandet sind. Zwischen den Wäscheförderern ist eine Spalte gebildet.
Das Wäschestück wird über die beiden genannten Förderer soweit geführt, bis die Stelle
des Wäschestückes, an der ein erster Querfalt angebracht werden soll, über der genannten
Spalte liegt. Der in der genannten Förderrichtung nachgeschaltete Wäscheförderer kehrt
seine Förderrichtung um, während gleichzeitig mittels einem Faltschwert und/oder Blasrohr
das Wäschestück unter Anbringung einer ersten Querfaltung in die Spalte hineingedrückt
wird. Diese Spalte erstreckt sich von der Förderoberfläche der genannten Wäscheförderer
schräg nach unten, vorzugsweise in einem Winkel von etwa 90°. Das einmal quer gefaltete
Wäschestück durchläuft diese Spalte und wird an der Austrittsstelle unter Anbringung
einer zweiten Querfaltung nach rechts oder links umgelenkt und dabei auf einen weiteren
Wäscheförderer aufgelegt, der unterhalb der beiden genannten Wäscheförderer angeordnet
ist und sich von der Spalte nach links und rechts erstreckt. Die Umlenkung des Wäschestückes
nach der einen oder der anderen Seite wird durch das Faltprogramm festgelegt, je nachdem,
ob die Vorderkante des gefalteten Wäschestückes innen oder aussen liegen soll. Nach
dem Anbringen der zweiten Querfaltung ist der weitere Wäscheförderer ebenfalls dazu
bestimmt, das Wäschestück aus der Falteinrichtung auszutragen.
[0003] Obschon eine derartige Falteinrichtung, wie sie im Prinzip aus der Fig. 1 ersichtlich
ist, recht zuverlässig arbeitet, ergeben sich doch gewisse Schwierigkeiten, die beim
Falten von unterschiedlich dicken Wäschestücken, beispielsweise einer dünnen Bluse
oder eines dicken Berufskleides zu beachten sind. Die Spaltöffnung bzw. die Spaltweite
ist dem jeweiligen Wäschestück anzupassen, damit dieses längs der Spalte einwandfrei
gefördert wird. Der Anpassbereich ist gross. Bis anhin ist die Spaltweite dem Wäschestück
mit federnden Mitteln angepasst worden. Beim Einführen eines Wäschestückes in die
Spalte mittels dem Faltschwert hat sich die Spaltweite unter Krafteinwirkung des Wäschestückes
soweit wie erforderlich geöffnet. Die Schwierigkeit bestand nun darin, dass, wenn
die Spaltöffnung dem dünnsten zu faltenden Wäschestück angepasst war, die Oeffnungskräfte
für dicke Wäschestücke zu gross wurde oder wenn, um dies zu verhindern, die Grundeinstellung
der Spaltweite einem Wäschestück mit mittlerer Dicke angepasst war, extrem dünne Wäschestücke
in der Spalte nicht mehr einwandfrei förderbar waren, sondern praktisch in die Spalte
hinunterfielen. Man hat ebenfalls vorgesehen, die günstigste Spaltweite vor dem Falten
einer Serie gleichartiger Wäschestücke manuell einzustellen. Dies ist umständlich
und bedarf einer dazu erfahrenen Person, wenn man das Fahren von Versuchen verhindern
will.
[0004] Ein ähnliches Problem bestand bis heute beim Austragen eines fertig gefalteten Wäschestückes
mit dem vorher genannten weiteren Förderer. Insbesondere bei dicken Wäschestücken
kam es vor, dass die aussenliegende Vorderkante des Wäschestückes beim Austragvorgang
an einem zu engen Einlass dieses Wäscheförderers anstand. Das Wäschestück musste ausgeschieden
und neu gefaltet werden.
[0005] Durch diese genannten Probleme mussten auch Qualitätseinbussen in der Faltung in
Kauf genommen werden.
[0006] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, durch eine Verbesserung an der Falteinrichtung
diese beschriebenen Schwierigkeiten zu beseitigen.
[0007] Die erstgenannte Schwierigkeit wird mit einer Falteinrichtung behoben, die die im
kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 aufgeführten Merkmale aufweist. Ist die
Falteinrichtung zusätzlich mit den Merkmalen des Patentanspruches 9 ergänzt, so sind
auch die vorgängig an zweitgenannter Stelle beschriebenen Schwierigkeiten vermeidbar.
[0008] Als Mittel zum Verstellen der Spaltweite sind vorzugsweise pneumatisch wirkende Zylinder
eingesetzt. Ebensogut könnten jedoch auch andere Mittel, wie Hydraulikzylinder, Elektromotoren
mit Getriebe, usw., verwendet werden. Zusätzlich zur Verstellung der Spaltweite kann
die eingangs genannte federnde Wirkung lediglich zu einer Feinanpassung der Spaltweite
immer noch beibehalten werden; dies dann, wenn der Schliesszylinder für die Spaltweite
über ein einstellbares Druckreduzierventil angesteuert wird.
[0009] Die Art des Wäschestückes, wie Bluse, Kittel, Schürze, Overall, etc., durch die seine
Dicke und somit die Spaltweite weitgehend bestimmbar ist, kann beispielsweise über
eine Dateneingabevorrichtung eingegeben werden. Diese Betriebsart ist dann von Vorteil,
wenn eine Serie gleichartiger Wäschestücke zu falten ist.
[0010] Eine andere Ausführungsvariante sieht vor, dass beispielsweise mit einer Messeinrichtung,
die in der Längsfalteinrichtung angeordnet sein kann, oder sich direkt am Eingang
der Querfalteinrichtung befinden kann, direkt die Dicke des bereits längsgefalteten
Wäschestückes bestimmt wird. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, dass mittels
einer Lichtschranke mit einem Lichtband die Auflagehöhe des längsgefalteten Wäschestückes
auf einer Fördergurte gemessen wird.
[0011] Eine dritte Möglichkeit sieht vor, mit einer Messeinrichtung die Länge des zu faltenden
Wäschestückes zu bestimmen und anhand der Länge das Wäschestück einer bestimmten Art
zuzuordnen. Beispielsweise weisen Blusen, Schürzen, Overalls, in relativ kleinen Bereichen,
arttypische Längen auf. Anhand der so bestimmten Art des Wäschestückes kann dann die
Spaltweite eingestellt werden. Zum Messen der Länge des Wäschestückes genügt eine
Lichtschranke, mit welcher die Durchlaufdauer eines Wäschestückes durch die Lichtschranke
messbar ist. Mit Hilfe der bekannten Fördergeschwindigkeit ist dann die Länge des
Wäschestückes leicht berechenbar.
[0012] Eine bevorzugte Ausführung der Querfalteinrichtung sieht vor, dass zum Verändern
der Spaltweite nur der eine Wäscheförderer verschiebbar angeordnet ist. Im gezeigten
Ausführungsbeispiel ist dies, in der Förderrichtung des Wäschestückes gesehen, der
der Spalte nachgeordnete Wäscheförderer. Der der Spalte vorgeordnete Wäscheförderer
ist dabei ortsfest. Eine duale Vertauschung des ortsfesten und des verschiebbaren
Wäscheförderers wäre ebenfalls denkbar. Die Einstellung der Spaltweite kann so gesteuert
sein, dass diese vor dem Einführen eines Wäschestückes in die Spalte erfolgt. Sie
kann aber auch so wirken, dass unmittelbar beim Einführen eines Wäschestückes in die
Spalte die Spaltweite noch geöffnet ist oder kurzzeitig geöffnet wird, und erst wenig
später, nach dem Bilden des ersten Querfaltes, auf den vorher bestimmten Wert eingestellt
wird.
[0013] Eine bevorzugte Ausführungsform sieht vor, dass die Spaltweite mit den Einstellmitteln
drei vordefinierte Werte einnehmen kann. Das Faltschwert und/oder Blasrohr zum Einführen
des in die Querfalteinrichtung eingelaufenen Wäschestückes in die Spalte ist durch
seine Anordnung am Schwenkhebel unabhängig von der Verschiebelage des verschiebbaren
Wäscheförderers immer mittig in die Spalte einführbar.
[0014] Während die Einlaufrichtung eines Wäschestückes in die Querfalteinrichtung im wesentlichen
horizontal ist und durch die Auflagefläche der beiden hintereinandergeschalteten Wäscheförderer
bestimmt wird, erstreckt sich die Spalte vorzugsweise etwa rechtwinklig zur genannten
Richtung nach unten. Am unteren Spaltenende ist ein weiterer Wäscheförderer angeordnet,
der sich nach rechts und links, relativ zur Spalte und etwa parallel zur genannten
Einlaufrichtung des Wäschestückes erstreckt. Je nach Faltart wird das Wäschestück
zum Anbringen einer zweiten Querfaltung nach rechts oder links umgelenkt. Ueber den
weiteren Wäscheförderer, der zugleich der Austragförderer ist, wird das fertig gefaltete
Wäschestück aus der Querfalteinrichtung ausgetragen. Durch die Verstellbarkeit der
Gurte des weiteren Wäscheförderers im Bereiche des unteren Endes der Spalte wird erreicht,
dass sowohl die Umlenkung des durch die Spalte ankommenden Wäschestückes in die gewollte
Richtung begünstigt wird und vor allem das Austragen des fertig gefalteten Wäschestückes,
ohne an einer Stelle anzustehen, erfolgen kann.
[0015] Insbesondere vorteilhaft ist dabei, dass die Gurte des weiteren Förderers vor dem
Austragen des Wäschestükkes im Bereiche des unteren Spaltendes abgesenkt werden kann,
so dass der Einlauf zur Austragförderstrecke weiter wird und ein Anstehen von dicken
Wäschestücken verhindert werden kann.
[0016] Die vorliegende Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles im folgenden näher
beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 schematisch eine Seitenansicht einer Falteinrichtung mit den hintereinander angeordneten
Längsfalteinrichtung und Querfalteinrichtung,
Fig. 2, 3 und 4 je schematisch einen vergrösserten Ausschnitt der Querfalteinrichtung der Fig. 1,
wobei in der Fig. 2 die Spaltweite gross, in der Fig. 3 die Spaltweite mittel und
in der Fig. 4 die Spaltweite klein ist und
Fig. 5 vergrössert die Seitenansicht der Querfalteinrichtung, wobei insbesondere die Verstellmöglichkeit
der Gurte des Austragförderers dargestellt ist.
[0017] Die Falteinrichtung gemäss der Fig. 1 umfasst eine Längsfalteinrichtung 1, der eine
Querfalteinrichtung 2 nachgeordnet ist. Sowohl die Längsfalteinrichtung als auch die
Querfalteinrichtung weisen einen Maschinenrahmen 27 auf, welcher auch als gemeinsamer
Maschinenrahmen konzipiert sein kann. Die Längsfalteinrichtung 1 weist einen Auflegeförderer
28 auf, auf den ein zum Falten bestimmtes Wäschestück in ausgebreitetem Zustand auflegbar
ist, um anschliessend in die Längsfalteinrichtung eingeführt zu werden. Diese umfasst
im wesentlichen einen Längsförderer 29, auf welchem das Wäschestück, das eine oder
zwei Längsfaltungen erfahren soll, aufgelegt ist. Dem Längsförderer 29 ist das Wäschestück
vom Auflageförderer 28 übergeben worden. Mittels nicht dargestellten Faltschwertern,
welche parallel zum Längsförderer 29 verlaufen, werden in der Längsfalteinrichtung
eine oder beide Seiten des Wäschestückes zum Bilden einer oder zwei Längsfalten nach
der Mitte hin eingeschlagen. Vom Längsförderer 29 wird das Wäschestück nach dem Anbringen
der Längsfalten in die Querfalteinrichtung 2 weiterbefördert. Die Förderrichtung ist
mit dem Bezugszeichen 3 bezeichnet. Die Querfalteinrichtung weist in der eingezeichneten
Förderrichtung zwei hintereinander geschaltete Wäscheförderer 5, 6 auf. Ein erster
Wäscheförderer 5 schliesst unmittelbar an den Längsförderer 29 an und ein zweiter
Wäscheförderer 6 schliesst, immer in der Förderrichtung 3 betrachtet, an den ersten
Wäscheförderer 5 an. Zwischen den beiden genannten Wäscheförderern ist eine Spalte
7 vorhanden. Der erste Wäscheförderer 5 umfasst einen ersten unteren Förderteil 19
und einen ersten oberen Förderteil 21. Der zweite Wäscheförderer 6 umfasst einen zweiten
unteren Förderteil 20 und einen zweiten oberen Förderteil 22. Die beiden unteren Förderteile
weisen, wie alle anderen Förderer oder Förderteile, quer zur Querfalteinrichtung nebeneinander
angeordnete umlaufende Gurte auf. Diese sind im ersten unteren Förderteil mit 23 und
im zweiten unteren Förderteil mit 24 bezeichnet. Die Umlaufbahn dieser Gurte in jedem
der genannten unteren Förderteile ist im wesentlichen eine L-förmig. Je einer der
Schenkel der genannten Förderteile ist etwa horizontal angeordnet und bildet die Einlaufstrecke
eines mit 4 gekennzeichneten Wäschestückes in die Querfalteinrichtung. Die anderen
Schenkel des L der beiden unteren Förderteile sind einander zugewandt, aber voneinander
beabstandet. Die Weite der genannten Spalte 7 wird durch die Distanz der beabstandeten
beiden Schenkelteile 25 des ersten unteren Förderteiles 19 und 26 des zweiten unteren
Förderteiles 20 gebildet. Ebenfalls die Tiefe der Spalte, die sich von der im wesentlichen
horizontalen Einlaufebene für das Wäschestück 4, vorzugsweise etwa rechtwinklig nach
unten erstreckt, wird durch die Länge der genannten Schenkelteile 25, 26 bestimmt.
Anhand von in den Figuren sichtbaren, aber nicht mit Bezugszeichen versehenen Umlenkrollen
kann die Umlaufbahn der Gurte 23, 24 der genannten unteren Förderteile leicht verfolgt
werden. Dies gilt ebenfalls für die beiden oberen Förderteile 21, 22, deren Gurte
je um zwei voneinander beabstandete Rollen umlaufen. Der erste obere Förderteil 21
umfasst eine Andruckvorrichtung 41, mit welcher dieser Förderteil federnd zum zugeordneten
unteren Förderteil 19 gedrückt wird. Desgleichen umfasst der obere Förderteil 22 des
zweiten Wäscheförderers 6 eine Andruckvorrichtung 42, die die Aufgabe hat, den letztgenannten
oberen Förderteil federnd gegen den zugeordneten unteren Förderteil 20 des zweiten
Wäscheförderers zu drücken.
[0018] Ein weiterer Wäscheförderer 3o ist unterhalb des ersten und des zweiten Wäscheförderers
5, 6 angeordnet. Er erstreckt sich im wesentlichen in horizontaler Richtung und etwa
parallel zu der durch die Förderrichtung 3 gekennzeichnete Einführebene der Wäschestücke
4. Der weitere Wäscheförderer 30 umfasst einen ersten oberen Förderteil 31, einen
zweiten oberen Förderteil 32 und einen unteren Förderteil 33. Der erste obere Förderteil
31 ist unterhalb des ersten unteren Förderteiles 19 des ersten Wäscheförderers 5 angeordnet
und der zweite obere Förderteil 32 ist unterhalb des zweiten unteren Förderteiles
20 des zweiten Wäscheförderers 6 angeordnet. Der untere Förderteil 33 des weiteren
Wäscheförderers 30 erstreckt sich vom unteren Ende der Spalte 7 nach rechts und links
über die horizontale Länge der beiden genannten oberen Förderteile 31, 32 hinaus.
[0019] Der erste obere Förderteil 31 bildet zusammen mit dem unteren Förderteil 33 des weiteren
Wäscheförderers 30 einen Austragförderer für ein fertig gefaltetes Wäschestück. Der
Austragort und die Austragrichtung sind mit dem Bezugszeichen 50 gekennzeichnet. Die
umlaufenden Gurte des unteren Förderteiles 33 des weiteren Wäscheförderers 30 weisen
das Bezugszeichen 34 auf. Eine weitere Andruckvorrichtung 43 hält die Gurte des ersten
oberen Fördererteiles 31 federnd gegen die Gurte 34 des unteren Teilförderers. Mit
8 ist eine von zwei zueinander beabstandeten Seitenwangen gekennzeichnet, zwischen
welchen der zweite Wäscheförderer 6 und ein Teil des zweiten oberen Fördererteiles
32 montiert sind und mit welchen zusammen der Wäscheförderer 6 und der genannte Teil
des zweiten oberen Förderteiles 32 in waagrechter Richtung verschiebbar sind. Verschiebeführungen
für die Seitenwangen 8, relaiv zum Maschinenrahmen 27, sind mit 9, 9' und 9'' gekennzeichnet.
Durch die Verschiebung der genannten Seitenwangen 8 wird die Weite der Spalte 7 vergrössert
oder verkleinert. Mit 38, 39 und 40 sind sich im wesentlichen über die ganze Breite
der Querfalteinrichtung erstreckende Blasrohre gekennzeichnet, durch welche Druckluft
austreten kann, welche die Erzeugung eines Querfaltes bewirkt oder unterstützt. Ein
Faltschwert 16, das dazu bestimmt ist, ein Wäschestück 4 in die Spalte 7 einzuführen,
befindet sich mittig oberhalb der Spalte 7. Es ist an das eine Ende eines Schwerthebels
17 angelenkt, dessen anderes Ende schwenkbar mittig an einem Schwenkhebel 18 verbunden
ist. Das untere Ende des Schwenkhebels 18 ist am Maschinenrahmen 27 schwenkbar gelagert
und das obere Ende des genannten Schwenkhebels ist mit den Seitenwangen 8 schwenkbar
verbunden.
[0020] Beim Verschieben der letzteren relativ zum Maschinenrahmen 27 in der durch die Verschiebeführungen
9, 9', 9'' vorgegebenen horizontalen Richtung verschiebt sich das Faltschwert 16 durch
die mittige Lagerung am Schwenkhebel 18 nur um den halben Betrag der Seitenwangen
8. Es wird dadurch erreicht, dass das Faltschwert immer mittig zur Spalte 7 liegt.
[0021] Im folgenden soll anhand des mit 4, 4', 4'' und 4''' bezeichneten Wäschestückes ein
Beispiel einer Querfaltung beschrieben werden. Das Wäschestück gelangt vom Längsförderer
29 in der mit 3 angegebenen Richtung über den ersten Wäscheförderer 5 und den zweiten
Wäscheförderer 6 in die Querfalteinrichtung 2. An der Stelle, wo eine erste Querfaltung
erfolgen soll, wird die Laufrichtung des zweiten Wäscheförderers 6 reversiert, das
Faltschwert 6 durch ein nicht gezeichnetes Antriebsmittel gesenkt und zur Unterstützung
des Faltschwertes Druckluft aus dem Blasrohr 38 ausgeblasen. Unter Bildung einer ersten
Querfalte gelangt das Wäschestück in die Spalte 7. Diese Position des Wäschestückes
ist mit 4' bezeichnet. Beim Verlassen der Spalte 7 an deren unterem Ende wird das
Wäschestück nach rechts oder links umgelenkt, je nach Laufrichtung der Gurten des
weiteren Wäscheförderers 30. In unserem Beispiel ist eine Laufrichtung von rechts
nach links angenommen. Das Wäschestück 4' wird in einer ersten Phase beim Austritt
aus der Spalte 7 nach links umgelenkt, bis etwa zu der mit 4'' angegebenen Stellung.
Jetzt erfolgt eine Laufrichtungsumkehr des weiteren Wäscheförderers 30 und gleichzeitig
wird das Blasrohr 39 zum Ausgeben von Druckluft betätigt. Das Wäschestück gelangt
nun unter Bildung einer zweiten Querfaltung zwischen den zweiten oberen Förderteil
32 und den unteren Förderteil 33 des weiteren Wäscheförderers 30. Diese Stellung ist
mit 4''' gekennzeichnet. Das Wäschestück ist nun fertig gefaltet. Die Laufrichtung
des weiteren Wäscheförderers 30 wird nun abermals reversiert, so dass das Wäschestück
zwischen dem ersten oberen Förderteil 31 und dem unteren Förderteil 33 des weiteren
Wäscheförderers 30 hindurch zum Austragsort 50 gelangt. Je nachdem, ob die Vorderkante
eines Wäschestückes aussen oder innen liegen soll, kann der Faltvorgang verschieden
sein. Das Wäschestück kann nach dem Durchlaufen der Spalte 7 zuerst nach rechts und
dann unter Bildung der zweiten Querfaltung nach links umgelenkt und gleich ausgetragen
werden. In diesem Falle dient das mit 40 gekennzeichnete Blasrohr zum Bilden der zweiten
Querfaltung.
[0022] Die Erfindung sieht nun vor, je nach Art des Wäschestückes, ob ein dickes oder dünnes
Wäschestück quergefaltet werden muss, die Weite der Spalte 7 zu verändern und am unteren
Ende der genannten Spalte die Laufbahn der Gurte 34 des unteren Förderteiles 33 des
weiteren Wäscheförderers 30 zu verstellen, je nachdem, einerseits in welcher Richtung
ein aus der Spalte austretendes Wäschestück zuerst umgelenkt werden soll und andererseits,
ob ein fertig gefaltetes Wäschestück aus der Falteinrichtung ausgetragen werden soll.
Diese Vorgänge werden weiter hinten beschrieben.
[0023] Die Einstellung der Spaltweite ist in jedem Falle abhängig von der Dicke eines zu
faltenden Wäschestückes. Drei verschiedene Varianten zum Erfassen der Art bzw. der
Dicke eines zu faltenden Wäschestückes sind vorgesehen. Die Wäschestückart kann beispielsweise
von einer Bedienungsperson an einer Dateneingabevorrichtung 13 eingegeben werden.
Die Art des Wäschestückes kann aber auch, wie vorgängig bereits gesagt, anhand seiner
Länge bestimmt werden. Zum Erfassen der Länge ist in der Längsfalteinrichtung beispielsweise
eine mit 15 bezeichnete Lichtschranke vorhanden. Die Lichtschranke könnte auch an
einem anderen Ort, beispielsweise an der Einlaufstelle des Wäschestückes in die Querfalteinrichtung
2 angeordnet sein. Als weitere Möglichkeit kann vorgesehen sein, die Dicke des Wäschestückes
direkt zu messen. Dies kann beispielsweise mittels der mit dem Bezugszeichen 14 gezeigten
Lichtschranke erfolgen, welche quer zur Förderrichtung 3 ein Lichtband aussendet,
das je nach Höhe des auf dem Längsförderer 29 aufliegenden Wäschestückes mehr oder
weniger unterbrochen wird.
[0024] Anhand der in einer nicht dargestellten Steuereinrichtung ausgewerteten Signale,
entweder der Eingabevorrichtung 13, des Lichtbandes 14 oder der Lichtschranke 15,
wird dann eine Verstellung der Spaltweite 7 vorgenommen. Dies ist anhand der Fig.
2, 3 und 4 gezeigt. Diese Figuren umfassen lediglich einen Teil der Querfalteinrichtung.
Der weitere Wäscheförderer 30, der unterhalb der Spalte 7 angeordnet ist, ist weggelassen.
[0025] Die Mittel zum Einstellen der Weite der Spalte 7 sind mit 10, 11 und 12 gekennzeichnet.
Ein erster Pneumatikzylinder 10 ist in horizontaler Lage parallel zur Verschiebeführung
9 montiert. Sein vorderes Ende ist mit dem Maschinengestell 27 verbunden und sein
hinteres Ende ist an der Wange 8 befestigt. Durch das Aus- oder Einfahren der Kolbenstange
dieses Zylinders 10 kann der zweite Wäscheförderer 6 näher an den ersten Wäscheförderer
5 herangefahren werden oder weiter von diesem entfernt werden. Die Weite des Spaltes
7 wird dadurch verändert.
[0026] In der Fig. 2 ist die grösstmögliche Weite der Spalte 7 gezeichnet. Das Faltschwert
16, welches am Schwerthebel 17 angelenkt ist, ist mittig oberhalb der geöffneten Spalte
7 sichtbar. Das dem Faltschwert 16 abgewandte Ende des Schwerthebels 17 ist am Schwenkhebel
18 über die Schwerthebeldrehlagerung 46 schwenkbar gelagert. Der Schwenkhebel 18,
der plattenförmig ausgeführt ist, weist eine untere Schwenkstelle, welche um eine
mit dem Maschinenrahmen 27 verbundene Welle 44 schwenkbar ist und eine obere Schwenkstelle
auf, welche an den Seitenwangen 8 angeordnet und mit dem Bezugszeichen 45 bezeichnet
ist.
[0027] In der Fig. 3 ist eine mittlere Weite der Spalte 7 gezeichnet. Der erste Pneumatikzylinder
10 wird mit Druckluft zum Ausfahren seines Kolbens beaufschlagt. Vorgängig ist die
Kolbenstange eines zweiten Pneumatikzylinders 11, der mit dem ersten Wäscheförderer
5 fest verbunden ist, vollständig ausgefahren worden. Durch das Ausfahren der Kolbenstange
des ersten Pneumatikzylinders 10 wird der zweite Wäscheförderer 6 zum ersten Wäscheförderer
5 unter Verkleinerung der Spaltweite der Spalte 7 zugestellt, und zwar so lange, bis
ein mit einer der Seitenwangen 8 verbundener Anschlag 12 an der ausgefahrenen Kolbenstange
des zweiten Pneumatikzylinders 11 ansteht. Da die Druckbeaufschlagung des ersten Pneumatikzylinders
10 kleiner ist als die Druckbeaufschlagung des zweiten Pneumatikzylinders 11, verharrt
der zweite Wäscheförderer 6 in der in dieser Fig. 3 gezeigten Stellung.
[0028] In der Fig. 4 ist die kleinstmögliche Spaltweite dargestellt. Die Kolbenstange des
zweiten Pneumatikzylinders 11 ist vollkommen eingefahren und die Kolbenstange des
ersten Pneumatikzylinders 10 ist vollkommen ausgefahren. Durch die reduzierte Druckbeaufschlagung
des ersten Pneumatikzylinders 10, die durch beispielsweise ein dem Pneumatikzylinder
vorgeschaltetes, nicht dargestelltes Druckreduzierventil erreicht wird, kann eine
Federwirkung des zweiten Wäscheförderers in der Richtung seiner Verschiebebewegung
beibehalten werden.
[0029] Man beachte ebenfalls die Position des Faltschwertes 16 in den Fig. 2, 3 und 4, welche
Position immer mittig auf die Spalte 7 gerichtet ist.
[0030] In der Fig. 5 ist die Verstellmöglichkeit der Gurte 34 des unteren Förderteiles 33
des weiteren Wäscheförderers 30 dargestellt. Eine Verstellrolle 35, die im Bereiche
des unteren Endes der Spalte 7 unterhalb der Gurte 34 angeordnet ist, ist im genannten
Bereiche zum Aendern der Gurtenumlaufbahn verschiebbar montiert. Ebenfalls verschiebbar
montiert ist eine Längenausgleichsrolle 37, welche längs der Umlaufbahn der Gurte
34 angeordnet ist. Sie dient dazu, um die Gurte 34 beim Verstellen der Verstellrolle
35 gespannt zu halten. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Verstellrolle 35 mit
der Längenausgleichsrolle 37 über ein lediglich symbolisch dargestelltes Gestänge
36 verbunden. Nicht gezeigte, auf das Gestänge einwirkende, beispielsweise pneumatische
Zylinder sind zum Verstellen des Gestänges bestimmt.
[0031] In der in der Fig. 5 dick ausgezogenen Stellung der Gurte 34, welche mit 47 bezeichnet
ist, sind diejenige Position der Verstellrolle und derjenige Verlauf der Gurte 34
angegeben, die zum Erzeugen des zweiten Querfaltes dann eingenommen wird, wenn die
Vorderkante des Wäschestückes, wie in der Fig. 1 dargestellt, aussen liegen soll.
[0032] Soll das Wäschestück so gefaltet werden, dass die Vorderkante innen zu liegen kommt,
dann werden die Verstellrolle und entsprechend die Längenausgleichsrolle in diejenige
Stellung verbracht, in welcher die Gurte 34 den mit 48 strichpunktiert eingezeichneten
Verlauf einnimmt.
[0033] Zum Austragen eines fertig gefalteten Wäschestückes werden die Verstellrolle 35 und
die Längenausgleichsrolle 37 abgesenkt, so dass die Gurte den gestrichelt oder strichdreipunktiert
eingezeichneten und mit 49 bezeichneten Verlauf erhält. Der Einlauf des Wäschestückes
zwischen den ersten oberen Förderteil 31 und den unteren Förderteil 33 des weiteren
Wäscheförderers 30 wird dabei erweitert. Die Einlaufstelle bildet im wesentlichen
ein V, dessen Schenkel zum Ausgabeort 50 hin gerichtet aufeinander zulaufen. Ein Anstehen
eines Wäschestückes wird dadurch vermieden.
[0034] Die Steuerung der verschiedenen dargestellten und nicht dargestellten Zylinder sowie
die Laufrichtungsumkehr der verschiedenen Wäscheförderer erfolgt mittels einer nicht
dargestellten Steuervorrichtung. Diese erhält die für die Steuerung notwendigen Signale
über ebenfalls nicht dargestellte, längs dem Förderweg des zu faltenden Wäschestückes
angeordnete Sendoren, vorzugsweise in der Ausführung weiterer Lichtschranken.
1. Falteinrichtung zum automatischen Falten von Wäschestücken, insbesondere von Bekleidungsstücken,
mit einem Maschinenrahmen (27), mit einer Längsfalteinrichtung (1) und einer der Längsfalteinrichtung
nachgeordneten Querfalteinrichtung (2), wobei in der Querfalteinrichtung in der Förderrichtung
(3) eines von der Längsfalteinrichtung einlaufenden Wäschestückes (4) zwei hintereinander
angeordnete Wäscheförderer (5, 6) vorhanden und durch eine sich im wesentlichen über
die ganze Breite der Querfalteinrichtung erstreckende Spalte (7) voneinander beabstandet
sind, und wobei ein Wäschestück (4') unter Anbringung eines ersten Querfaltes in die
Spalte einführbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (8, 9, 9', 9'', 10, 11,
12) vorgesehen sind, um die Spaltweite vor dem Einführen des Wäschestückes zu verändern
und der Art bzw. der Dicke des Wäschestückes anzupassen.
2. Falteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Dateneingabevorrichtung
(13) vorhanden ist, wobei die Art des Wäschstückes an der Dateneingabevorrichtung
eingebbar ist.
3. Falteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Art des Wäschestückes
mittels einer Messeinrichtung (14) bestimmbar ist, wobei die Messeinrichtung zum Messen
der Dicke des Wäschstückes vorgesehen ist.
4. Falteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Art des Wäschestückes
aus der Länge des Wäschestückes ermittelbar ist, wobei zum Bestimmen der Länge des
Wäschestückes eine Messeinrichtung (15) vorhanden ist.
5. Falteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in
der Querfalteinrichtung (2) der in der Förderrichtung (3) des einlaufenden Wäschestückes
(4) erste Wäscheförderer (5) ortsfest ist und dass der nachgeordnete zweite Wäscheförderer
(6) zum Verändern der Spaltweite (7) in der genannten Förderrichtung verschiebbar
angeordnet ist.
6. Falteinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verschieben des
zweiten Wäscheförderers (6) Einstellmittel (10, 11, 12) vorhanden sind, derart, dass
die Spaltweite auf mindestens zwei, vorzugsweise drei vordefinierte Werte einstellbar
ist.
7. Falteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass über
der Spalte (7) oberhalb der zwei Wäscheförderer (5, 6) ein absenkbares, in die Spalte
einführbares Faltschwert (16) vorhanden ist, wobei das Faltschwert etwa mittig an
einen Schwenkhebel (18) angelenkt ist, dessen eines Ende mit dem Maschinenrahmen (27)
schwenkbar verbunden ist und dessen anderes Ende an den zweiten Wäscheförderer (6)
angekoppelt ist.
8. Falteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die
zwei Wäscheförderer (5, 6) je untere Förderteile (19, 20) aufweisen, an denen umlaufende
Gurte (23, 24) angeordnet sind, deren Umlaufbahn je im wesentlichen L-förmig ist,
wobei die Spalte zwischen und längs von zwei einander zugewandten und parallel zueinander
verlaufenden Schenkelteilen (25, 26) der Gurten des ersten und des zweiten Wäscheförderes
gebildet ist und sich vorzugsweise etwa rechtwinklig zur genannten Förderrichtung
(3) erstreckt.
9. Falteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb
der zwei Wäscheförderer (5, 6) ein weiterer Wäscheförderer (30) vorhanden ist, dass
der weitere Wäscheförderer reversierbar angetrieben ist und zwei obere (31, 32) und
einen unteren Förderteil (33) aufweist, wobei ein erster oberer Förderteil (31) unterhalb
des ersten Wäscheförderers (5) und ein zweiter oberer Förderteil (32) unterhalb des
zweiten Wäscheförderers (6) angeordnet sind und sich der untere Förderteil des weiteren
Wäscheförderers unterhalb der beiden oberen Förderteile erstreckt, und dass Verstellmittel
(35, 36, 37) vorgesehen sind, um die Laufbahn einer Gurte (34) des unteren Förderteiles
des weiteren Wäscheförderers im Bereiche der Spalte (7) bzw. der einander zugewandten
Enden der oberen Förderteile (31, 32) zu verändern.
10. Faltvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass mit den Verstellmitteln
(35, 36, 37) die Umlaufbahn der Gurte (34) zum Anbringen von weiteren Querfaltungen
am Wäschestück (4'') im genannten Bereich nahe an das durch den ersten Wäscheförderer
(5) definierte vordere untere Ende der Spalte (7) oder nahe an das durch den zweiten
Wäscheförderer (6) definierte hintere untere Ende der Spalte bringbar ist oder zum
Austragen des fertig gefalteten Wäschestückes (4''') aus der Querfalteinrichtung (2)
von der Spalte (7) bzw. von den einander zugewandten Enden der oberen Förderteile
(31, 32) distanzierbar ist.
1. A folding apparatus for automatic folding of flatwork, in particular articles of clothing,
with a machine frame (27), with a longitudinal folder (1) and a transverse folder
(2) following thereafter, two laundry conveyors (5, 6) being provided disposed in
the transverse folder one behind the other in the conveying direction (3) of a flatwork
article (4) arriving from the longitudinal folder, and being spaced apart by a gap
(7) stretching essentially across the entire width of the transverse folder, and a
flatwork article (4') being introducible into the gap while a first transverse fold
is made, wherein means (8, 9, 9', 9'', 10, 11, 12) are foreseen to change the width
of the gap and to adjust to the type or thickness, respectively, of flatwork article
before the flatwork article is introduced.
2. A folding apparatus as set forth in claim 1, wherein a data entry device (13) is provided,
it being possible to enter data therein on the type of flatwork article.
3. A folding apparatus as set forth in claim 1, wherein the type of flatwork article
can be determined by means of a measuring device (14), the measuring device being
foreseen to measure the thickness of the flatwork article.
4. A folding apparatus as set forth in claim 1, wherein the type of flatwork article
can be detected from the length thereof, a measuring device (15) being provided for
determining the length of the flatwork article.
5. A folding apparatus as set forth in one of the claims 1 to 4, wherein in the transverse
folder (2) the first laundry conveyor (5) in the conveying direction (3) of an arriving
flatwork article (4) is stationary, and the second laundry conveyor (6) which follows
in the said conveying direction is disposed displaceably to change the width of the
gap (7).
6. A folding apparatus as set forth in claim 5, wherein to displace the second laundry
conveyor (6) adjustment means (10, 11, 12) are provided so that the width of the gap
is adjustable by at least two, preferably three, predefined values.
7. A folding apparatus as set forth in one of the claims 1 to 6, wherein provided over
the gap (7) above the two laundry conveyors (5, 6) is a folding blade (16) which is
lowerable and which can be introduced into the gap, the folding blade being coupled
approximately centrally to a pivoted lever (18) whose one end is pivotably connected
to the machine frame (27) and whose other end is coupled to the second laundry conveyor
(6).
8. A folding apparatus as set forth in one of the claims 1 to 7, wherein the two laundry
conveyors (5, 6) each have lower conveying sections (19, 20) on which circulatory
belts (23, 24) are disposed whose circulatory path is essentially L-shaped in each
case, the gap being formed between and along two leg sections (25, 26) of the belts
of the first and of the second laundry conveyor turned toward each other and running
parallel to each other, and extending preferably at about a right angle to the said
conveying direction (3).
9. A folding apparatus as set forth in one of the claims 1 to 8, wherein below the two
said laundry conveyors (5, 6) a further laundry conveyor (30) is provided, wherein
the further laundry conveyor can be driven reversibly and has two upper conveying
sections (31, 32) and one lower conveying section (33), the first upper conveying
section (31) being disposed below the first laundry conveyor (5) and the second upper
conveying section (32) being disposed below the second laundry conveyor (6), and the
lower conveying section of the further laundry conveyor extending below the two upper
conveying sections, and wherein adjustment means (35, 36, 37) are provided to change
the course of a belt (34) of the lower conveying section of the further laundry conveyor
in the area of the gap (7), or, respectively of the ends turned toward each other
of the upper conveying sections (31, 32).
10. A folding apparatus as set forth in claim 9, wherein using the adjustment means the
circulatory path of the belts in the said area can be brought close to the lower front
gap end defined by the first laundry conveyor or close to the lower rear gap end defined
by the second laundry conveyor in order to make further transverse folds in the flatwork
article, or can be moved away from the gap or, respectively, from the ends turned
toward each other of the upper conveying sections, in order to carry the completely
folded flatwork article out of the transverse folder.
1. Dispositif de pliage pour le pliage automatique de pièces de linge, en particulier
de vêtements, comportant un bâti de machine (27), un dispositif de pliage longitudinal
(1) et un dispositif de pliage transversal (2) disposé en aval du dispositif de pliage
longitudinal, deux transporteurs de linge (5,6) disposés l'un derrière l'autre existant
dans le dispositif de pliage transversal dans la direction du déplacement (3) d'une
pièce de linge (4) entrant à partir à partir du dispositif de pliage longitudinal
et étant écartés l'un de l'autre par un interstice (7) s'étendant pour l'essentiel
sur la totalité de la largeur du dispositif de pliage transversal, une pièce de linge
(4') pouvant être introduite dans l'interstice par l'application d'un premier pli
transversal, caractérisé en ce que les moyens (8, 9, 9', 9'', 10, 11, 12) sont prévus
pour modifier la largeur de l'interstice avant l'introduction de la pièce de linge
et l'adapter au type et par conséquent à l'épaisseur de la pièce de linge.
2. Dispositif de pliage selon la revendication 1 caractérisé en ce qu'un dispositif d'entrée
de données (13) est prévu, le type de la pièce de linge pouvant être entré sur le
dispositif d'entrée de données.
3. Dispositif de pliage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le type de la
pièce de linge est déterminable au moyen d'un dispositif de mesure (14), le dispositif
de mesure étant prévu pour la mesure de l'épaisseur de la pièce de linge.
4. Dispositif de plage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le type de la
pièce de linge est déterminable à partir de la longueur de la pièce de linge, un dispositif
de mesure (15) étant prévu pour la détermination de la longueur de la pièce de linge.
5. Dispositif de pliage selon les revendications 1 à 4, caractérisé en ce que un premier
transporteur de linge (5) est fixé dans le dispositif de pliage transversal (2) dans
la direction de transport (3) de la pièce de linge (4) entrante et que le second transporteur
de linge (6) en aval est disposé de façon coulissable dans la dite direction de transport
pour la modification de la largeur de l'interstice (7).
6. Dispositif de pliage selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'il existe des
moyens de réglage (10, 11, 12) pour le coulissement du second transporteur de linge
(6), de telle manière que la largeur de l'interstice soit réglable sur au minimum
deux, mais de préférence trois valeurs prédéfinies.
7. Dispositif de pliage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'une
lame de pliage (16) abaissable et pouvant être introduite dans l'interstice est prévue
sur l'interstice (7) au-dessus des deux transporteurs de linge (5,6), la lame de pliage
étant articulée approximativement en son centre à un lever basculant (18), dont une
extrémité est reliée de façon basculante au bâti de la machine (27) et dont l'autre
extrémité est couplée au second transporteur de linge (6).
8. Dispositif de pliage selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les
deux transporteurs de linge (5,6) présentent respectivement des parties de transport
inférieures (19, 20), sur lesquelles sont disposées des courroies sans fin (23, 24)
dont la piste de glissement est respectivement pour l'essentiel en forme de L, l'interstice
étant constitué entre et le long de deux brins (25,26) des courroies du premier et
du second transporteurs de linge se regardant et défilant parallèlement l'un à l'autre
et s'étendant de préférence approximativement perpendiculairement à la direction de
transport mentionnée (3).
9. Dispositif de pliage selon l'une des revendications 1à 8, caractérisé en ce qu'en
dessous des deux transporteurs de linge (5,6) existe un autre transporteur de linge
(30), en ce que l'autre transporteur de linge est entraîné de façon réversible et
présente deux parties de transport supérieures (31,32) et une inférieure (33), une
première partie de transport supérieure (31) étant disposée en dessous du premier
transporteur de linge (5) et une seconde partie de transport supérieure (32) en dessous
du second transporteur de linge (6) et la partie de transport inférieure de l'autre
transporteur de linge s'étendant en dessous des deux parties de transport supérieures
et en ce que les moyens de réglage (35, 36, 37) sont prévus pour modifier la piste
de défilement d'une courroie (34) de la partie de transport inférieure du second transporteur
de linge dans le domaine de l'interstice (7) et par conséquent des extrémités se regardant
des parties de transport supérieures (31, 32).
10. Dispositif de pliage selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'avec les moyens
de réglage (35, 36, 37) la piste de renvoi de la courroie (34) peut être amenée pour
la mise en place d'autres pliages transversaux sur la pièce de linge (4'') dans le
domaine mentionné à proximité de l'extrémité inférieure avant de l'interstice (7)
défini par le premier transporteur de linge (5) ou à proximité de l'extrémité inférieure
arrière de l'interstice défini par le second transporteur de linge (6) ou bien peut
être écartée pour sortir la pièce de linge (4''') finie de plier du dispositif de
pliage transversal (2) par rapport à l'interstice (7) ou des extrémités des parties
de transport supérieures (31,32) se regardant.