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EP 0 613 630 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.06.1997 Patentblatt 1997/23 |
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Anmeldetag: 01.03.1994 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: A45D 2/12 |
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Lockenwickler zum Verknoten
Hair curler with a knot
Bigoudi avec noeud
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
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Priorität: |
04.03.1993 DE 4306823
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.09.1994 Patentblatt 1994/36 |
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Patentinhaber: Stöhr, Anne |
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D-96364 Marktrodach-Zeyern (DE) |
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Erfinder: |
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- Stöhr, Arno
D-96364 Marktrodach-Zeyern (DE)
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Vertreter: Altenburg, Udo, Dipl.-Phys. et al |
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Patent- und Rechtsanwälte
Bardehle . Pagenberg . Dost . Altenburg .
Frohwitter . Geissler & Partner,
Postfach 86 06 20 81633 München 81633 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 597 788 US-A- 2 349 895 US-A- 2 525 981 US-A- 4 854 335 US-A- 5 042 513
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FR-A- 948 750 US-A- 2 507 356 US-A- 2 542 601 US-A- 4 942 892
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf Lockenwickler zum Aufwickeln und Festhalten trockener
oder angefeuchteter Haare und auf Verfahren zu dessen Herstellung.
[0002] Aus der FR-A-948 750 ist ein Lockenwickler mit einem zylindrischen Wickelkörper bekannt,
der an seinen beiden Enden schnurartige Ansätze aufweist, die miteinander verbindbar
sind.
[0003] Aus der DE-OS 41 06 439 ist ein bügelloser, stabförmiger Lockenwickler bekannt geworden,
der aus einem nachgiebigen, rückstellenden Kunststoffschaum besteht und in einem Endbereich
einen randgeschlossenen Schlitz aufweist. Bei der Anwendung des Lockenwicklers wird
das gegenüberliegende Ende in diesen Schlitz gesteckt, wobei dieser elastisch aufgeweitet
wird. Nach mehrmaliger Anwendung vergrößert sich der Schlitz jedoch infolge von Kerbwirkung,
so daß dessen Haltekraft reduziert wird und der Wickler schließlich unbrauchbar wird.
[0004] Es ist das Ziel der Erfindung, einen einfach herstellbaren Lockenwickler bereit zu
stellen, bei dem auch nach mehrmaliger Anwendung die Funktionsfähigkeit nicht beeinträchtigt
ist. Es ist ein weiteres Ziel der Erfindung, Verfahren anzugeben, die eine einfache
und kostengünstige Herstellung eines solchen Lockenwicklers ermöglichen.
[0005] Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung durch einen Lockenwickler mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 oder 2 und Herstellungsverfahren mit den Merkmalen der Ansprüche 10
bis 12 erreicht.
[0006] Der erfindungsgemäße Lockenwickler erlaubt ein müheloses Aufwickeln der Haare auf
einen Wickelkörper eines Wickelkörperabschnitts. An der Stirnseite des in seiner Grundform
zylinderartigen Wickelkörpers sind schnurartige Ansätze angebracht, die ausreichend
lang sind, um sie an der Seite des Wickelkörpers zu verbinden. Die Oberflächen verursachen
bei gegenseitigem Eingriff eine hohe Haftreibung, die bei genügend hoher Eingriffsfläche
(z. B. durch Bilden eines Knotens aus den beiden schnurartigen Ansätzen) einen beständigen
Halt der auf dem Wickelkörper aufgewickelten Haare gewährleistet. Diese schnurartigen
Ansätze und der Wickelkörper selbst sind dabei keinem außergewöhlichen Verschleiß
ausgesetzt, so daß eine vielmalige Anwendung des Lockenwicklers möglich ist.
[0007] In einem Herstellungsverfahren wird ein derartiger Lockenwickler aus einer extrusionsartig
geschäumten Runddichtschnur abgelängt, bei dem durch unterschiedliche Maßnahmen die
Formen des Wickelkörpers und der Ansätze gebildet werden. Die Verfahren sind leicht
durchführbar und ermöglichen somit eine kostengünstige Herstellung eines erfindungsgemäßen
Lockenwicklers.
[0008] Vorteilhafte weitere Ausbildungen des Lockenwicklers nach Anspruch 1 oder 2 sind
Gegenstand der Ansprüche 3 bis 9.
[0009] Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen in Verbindung
mit der Zeichnung. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- einen Lockenwickler gemäß einer ersten Ausführungsform;
- Fig. 2
- einen Lockenwickler gemäß einer zweiten Ausführungsform;
- Fig. 3
- einen Lockenwickler der in Fig 1 gezeigten Art in Anwendung mit aufgewickeltem Haar
und mit zu einem Knoten geformten Ansätzen;
- Fig. 4
- einen Lockenwickler gemäß einer dritten Ausführungsform;
- Fig. 5
- einen Lockenwickler gemäß einer vierten Ausführungsform und
- Fig. 6
- einen Lockenwickler gemäß einer fünften Ausführungsform.
[0010] Fig. 1 zeigt einen Lockenwickler einer ersten Ausführungsform. Dieser weist einen
Wickelkörper 2 auf zum Aufnehmen der Haare. An der Stirnseite des länglichen zylinderartigen
Wickelkörpers sind schnurartige Ansätze 1, 3 angebracht. Die Ansätze 1, 3 weisen eine
Elastizität auf, die es ermöglicht, daß deren freie Enden an der Seite des Wickelkörpers
verbunden werden können. Die Oberflächen der Ansätze ermöglichen dabei eine große
Haftreibung.
[0011] Wickelkörper 2 und Ansätze 1, 3 bestehen typischerweise aus einem Material, z. B.
extrusionsartig geschäumtem Kunststoff. In der gezeigten Ausführungsform bat der Wickelkörper
2 einen größeren Durchmesser als die Ansätze 1, 3. Die dargestellte Konzentrizität
des Wickelkörpers 2 mit den Ansätzen 1, 3 ist dabei vorteilhaft. Allerdings sind auch
Ausführungsformen, bei denen Wickelkörper und Ansätze nicht konzentrisch sind, gut
geeignet.
[0012] Die freien Enden der Ansätze 1, 3 jeweils Verdickungen 4, 5 auf. Die Verdickungen
4, 5 sind typischerweise aus dem gleichen Material wie die Ansätze, jedoch kann eine
Verdickung auch durch Aufstecken eines geeignet geformten Körpers, z. B. aus Holz,
Kork oder Kunststoffmaterial, auf das freie Ende des Ansatzes erzielt werden. Die
Verdickungen 4, 5 können eine unterschiedliche Gestalt haben. Wenn die freien Enden
des Wickelkörpers 2 verbunden werden, wird durch diese Verdickungen über die Haftreibung
hinaus auch eine zusätzliche Formschlußkomponente erzielt.
[0013] Fig. 2 zeigt eine zweite Ausführungsform, bei der die schnurartigen Ansätze besonders
lang gestaltet sind. Verdickungen 4a, 5a sind besonders gestaltet, so daß damit eine
Vielzahl unterschiedlicher Verbindungsmöglichkeiten für die Ansätze ermöglicht wird.
[0014] In Fig. 3 ist ein Lockenwickler der ersten Ausführungsform in seinem angewandten
Zustand gezeigt. Die Haare sind auf dem Wickelkörper 2 aufgewickelt. Die freien Enden
der Ansätze 1 und 3 sind zu einem einfachen Knoten verformt, der durch die Haftreibung
der Oberflächen der Ansätze gehalten wird. Die Haltewirkung ist durch Verdickungen
4, 5 entlang der freien Enden der Ansätze 1, 3 erhöht werden.
[0015] Fig. 4 zeigt einen Lockenwickler einer dritten Ausführungsform. Die Ansätze sind
hier aus einem einzigen Schnurstück 7. Ein Wickelkörper 6, der aus einem anderen Material
wie das Schnurstück 7 bestehen kann, wie z. B. Holz, Kork, Schaumstoff oder Metall,
weist eine Bohrung auf, in der das Schnurstück 7 aufgenommen ist. Das Schnurstück
7 kann in dem Wickelkörper 6 durch geeignete Maßnahmen, wie z. B. Klebung oder Preßpassung,
fixiert sein. Selbstverständlich weisen auch die Enden des Schnurstücks 7 ähnliche
Verdickungen, wie sie bereits in der zweiten und dritten Ausführungsform für die Ansätze
vorgesehen sind.
[0016] Fig. 5 zeigt eine vierte Ausführungsform eines Lockenwicklers. Die Ansätze 1, 3 weisen
dabei entlang ihrer freien Enden eine Vielzahl von Verdickungen auf, die sich entsprechend
mit Einschnürungen abwechseln. Ähnlich wie in der zweiten Ausführungsform können dabei
die Ansätze und die Verdickungen aus einem Material bestehen und einstückig verbunden
sein, jedoch können durch Aufstecken geeignet geformter Körper, z. B. aus Holz, Kork
oder ähnlichem auf die Ansätze die gleiche Wirkung erzielt werden. Die Ansätze 1,
3 erhalten dadurch ein perlenkettenartiges Anssehen. Durch die Vielzahl von Verdickungen
wird eine entsprechende Vielzahl von Eingriffspunkten erzielt, wenn die freien Enden
der Ansätze verbunden werden. Durch die entsprechende Vielzahl von Einschnürungen
wird eine hohe Flexibilität der Ansätze erreicht. Darüber hinaus weist der Lockenwickler
ein besonders ästhetisches Aussehen auf.
[0017] Fig. 6 zeigt eine fünfte Ausführungsform eines Lockenwicklers. Diese Ausführungsform
eignet sich besonders für lange Haare. Der Wickelkörperabschnitt weist dabei drei
Wickelkörper 2a, 2b, 2c auf, die mit schnurartigen Verbindungsstücken 8a, 8b kettenartig
zusammengehängt sind. An den Stirnseiten der beiden äußeren Wickelkörper 2a, 2c sind
wieder die schnurartigen Ansätze 1, 3 angebracht. Die schnurartigen Ansätze weisen
an ihren Enden Verdickungen 4, 5 auf.
[0018] Bei Anwendung eines Lockenwicklers der fünften Ausführungsform werden zunächst von
der Haarspitze beginnend die Haare auf einen ersten Wickelkörper aufgewickelt. Nach
wenigen Wicklungen wird ein zweiter Wickelkörper um 180° eingeschlagen und das Wickeln
wird dann fortgesetzt, wobei dann die Haare auf einen entsprechend größeren Umfang
aufgewickelt werden. Nach wenigen weiteren Wicklungen wird der verbleibende dritte
Wickelkörper um 180° eingeschlagen und dann das Wickeln fortgesetzt. Es werden also
die Locken von der Haarspitze beginnend klein zur Haarwurzel immer größer.
[0019] Die Oberfläche der Wickelkörpers 2 bzw. 6 kann strukturiert sein, z. B. durch Längs-
oder Querrillen. Die Wickelkörper 2 können mit geeignetem Material, wie Kunststoff,
Holz, Kork, Schaumstoff oder Metall, umhüllt sein. Als Längenverhältnis von Wickelkörperabschnitt
zu Ansätzen hat sich bei Verwendung nur eines Wickelkörpers ein Verhältnis von 1,5:
1: 1,5 als günstig erwiesen. Der Lockenwickler enthält vorzugsweise keine Seele, jedoch
kann zur Erhöhung der Stabilität in den Wickelkörper und/oder in den Ansätzen eine
Seele eingelassen sein.
[0020] Ein Lockenwickler der Erfindung kann durch Ablängen einer extrusionsartig geschäumten
Runddichtschnur erhalten werden. Die Formen der schnurartigen Ansätze und des Wickelkörpers
können durch geeignete Maßnahmen, wie z. B. Querschnittsveränderung der Austrittsdüse,
Veränderung der Abzugsgeschwindigkeit, Druckveränderung beim Direktbegasen oder durch
Verdrehen der Schnur erreicht werden.
[0021] Der Wickelkörper kann auch nach einem Strangblasverfahren oder nach einem Spritzgießverfahren
unter Verwendung geeigneter Formen hergestellt sein.
1. Lockenwickler zum Aufwickeln und Festhalten trockener oder angefeuchteter Haare mit
einem zylindrischen Wickelkörper (2), der an beiden Enden schnurartige Ansätze (1,
3) aufweist, die miteinander verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die schnurartigen Ansätze (1, 3) an ihren freien Enden jeweils eine Verdickung
(4, 5, 4a, 5a) aufweisen, um beim Verbinden der Ansätze eine Formschlußkomponente
zu erhalten.
2. Lockenwickler zum Aufwickeln und Festhalten trockener oder angefeuchteter Haare mit
mehreren zylindrischen Wickelkörpern (2a, 2b, 2c), die an ihren Stirnseiten durch
schnurartige Verbindungsstücke (8a, 8b) kettenartig zusammengehängt sind, wobei die
beiden äußeren Wickelkörper (2a, 2c) an ihren äußeren Enden schnurartige Ansätze (1,
3) aufweisen, die miteinander verbindbar sind und die an ihren freien Enden jeweils
eine Verdickung (4, 5) aufweisen, um beim Verbinden der Ansätze eine Formschlußkomponente
zu erhalten.
3. Lockenwickler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Lockenwickler
einteilig ausgeführt ist.
4. Lockenwickler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Lockenwickler aus einer
extrusionsartig aus Kunststoff geschäumten Runddichtschnur geformt ist.
5. Lockenwickler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Lockenwickler
mehrteilig ausgebildet ist mit einem ersten Teil (7), das aus einem Schnurstück mit
den schnurartigen Ansätzen und den Verdickungen besteht, und mindestens einem zweiten
Teil (6), das aus dem zylindrischen Wickelkörper (2) oder den mehreren zylindrischen
Wickelkörpern (2a, 2b, 2c) besteht, welche eine Bohrung zur Aufnahme des ersten Teils
aufweisen.
6. Lockenwickler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die schnurartigen Ansätze (1, 3) entlang ihrer Länge jeweils eine Vielzahl von Verdickungen
aufweisen, um beim Verbinden der Ansätze eine Formschlußkomponente bei einer entsprechenden
Vielzahl von Eingriffspunkten zu erhalten.
7. Lockenwickler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der oder die Wickelkörper (2, 2a, 2b, 2c) mit Kunststoff, Holz, Kork, Schaumstoff
oder Metall umhüllt sind.
8. Lockenwickler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der oder die Wickelköper (2, 2a, 2b, 2c) mit Längs- oder Querrrippen oder Vertiefungen
versehen sind.
9. Lockenwickler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verdickungen durch Aufstecken von Körpern aus Kunststoff, Holz, Kork, Schaumstoff
oder Metall auf die freien Enden der Ansätze (1, 3) gebildet sind.
10. Verfahren zur Herstellung eines Lockenwicklers nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der zylindrische Wickelkörper (2), die schnurartigen Ansätze (1, 3) und die Verdickungen
(4, 5, 4a, 5a) des Lockenwicklers oder die mehreren zylindrischen Wickelkörper (2a,
2b, 2c), die schnurartigen Verbindungsstücke (8a, 8b), die schnurartigen Ansätze (1,
3) und die Verdickungen (4, 5) des Lockenwicklers von einer extrusionsartig geschäumten
Runddichtschnur abgelängt und durch mechanische Bearbeitung, durch Querschnittsveränderung
der Austrittsdüse, durch Veränderung der Abzugsgeschwindigkeit, durch Änderung eines
Drucks beim Direktbegasen, durch Verdrillen der Schnur beim Extrusionsschäumen oder
durch Verwenden einer entsprechenden Form nach Austritt der Runddichtschnur aus der
Düse geformt werden.
11. Verfahren zur Herstellung eines Lockenwicklers nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Lockenwickler nach einem Strangblasverfahren hergestellt wird.
12. Verfahren zur Herstellung eines Lockenwicklers nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Lockenwickler nach einem Spritzgießverfahren hergestellt wird.
1. Hair curler for rolling up and securing dry or wetted hair, with a cylindrical winding
body (2) comprising at both ends cord-like extensions (1, 3) which can be tied together,
characterised in that the cord-like extensions (1, 3) comprise a respective thickened
portion (4, 5, 4a, 5a) at their free ends in order to obtain a positive locking component
when the extensions are tied.
2. Hair curler for rolling up and securing dry or wetted hair, with a plurality of cylindrical
winding bodies (2a, 2b, 2c) which are joined together like a chain at their end faces
by cord-like connection pieces (8a, 8b), wherein the two outer winding bodies (2a,
2c) comprise at their outer ends cord-like extensions (1, 3) which can be tied together
and comprise a respective thickened portion (4, 5) at their free ends in order to
obtain a positive locking component when the extensions are tied.
3. Hair curler according to claim 1 or 2, characterised in that the hair curler is made
of one part.
4. Hair curler according to claim 3, characterised in that the hair curler is formed
from a round sealing cord foamed from plastic in an extrusion-type process.
5. Hair curler according to claim 1 or 2, characterised in that the hair curler is made
of several parts with a first part (7), which consists of a cord piece with the cord-like
extensions and the thickened portions, and at least one second part (6), which consists
of the cylindrical winding body (2) or the plurality of cylindrical winding bodies
(2a, 2b, 2c), which comprise a bore for holding the first part.
6. Hair curler according to one of the preceding claims, characterised in that the cord-like
extensions (1, 3) each comprise a plurality of thickened portions along their length
in order to obtain a positive locking component with a corresponding plurality of
engagement points when the extensions are tied.
7. Hair curler according to one of the preceding claims, characterised in that the winding
body or bodies (2, 2a, 2b, 2c) is/are covered with plastic, wood, cork, foamed plastic
or metal.
8. Hair curler according to one of the preceding claims, characterised in that the winding
body or bodies (2, 2a, 2b, 2c) is/are provided with longitudinal or cross ribs or
depressions.
9. Hair curler according to one of the preceding claims, characterised in that the thickened
portions are formed by placing bodies of plastic, wood, cork, foamed plastic or metal
over the free ends of the extensions (1, 3),
10. Process for producing a hair curler according to claim 1 or 2, characterised in that
the cylindrical winding body (2), the cord-like extensions (1, 3) and the thickened
portions (4, 5, 4a, 5a) of the hair curler or the plurality of cylindrical winding
bodies (2a, 2b, 2c), the cord-like connection pieces (8a, 8b), the cord-like extensions
(1, 3) and the thickened portions (4, 5) of the hair curler are cut to length from
a round sealing cord foamed in an extrusion type process and formed by machining,
by changing the cross section of the outlet nozzle, by changing the take-off speed,
by changing the pressure when using direct gassing, by twisting the cord when extrusion
foaming or by using an appropriate mould following the emergence of the round sealing
cord from the nozzle.
11. Process for producing a hair curler according to claim 1 or 2, characterised in that
the hair curler is produced according to an extrusion blow moulding process.
12. Process for producing a hair curler according to claim 1 or 2, characterised in that
the hair curler is produced according to an injection moulding process.
1. Rouleau destiné à enrouler et à retenir des cheveux secs ou humides, comportant un
corps d'enroulement (2) cylindrique dont les deux extrémités sont pourvues de prolongements
(1, 3) de type cordon qui peuvent être reliés entre eux, caractérisé en ce que les
prolongements (1, 3) de type cordon comportent sur leurs extrémités libres un épaississement
(4, 5, 4a, 5a) afin d'obtenir un composant de forme fermée lors de la liaison des
prolongements.
2. Rouleau destiné à enrouler et à retenir des cheveux secs ou humides, comportant plusieurs
corps d'enroulement (2a, 2b, 2c) cylindriques qui, au niveau de leurs faces frontales,
sont reliés comme une chaîne par des éléments de liaison (8a, 8b) de type cordon,
les deux corps d'enroulement (2a, 2c) extérieurs comportant sur leurs extrémités extérieures
des prolongements (1, 3) de type cordon qui peuvent être reliés entre eux, et qui
sur leurs extrémités libres comportent un épaississement (4, 5) afin d'obtenir un
composant de forme fermée lors de la liaison des prolongements.
3. Rouleau selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le rouleau est constitué
d'une seule pièce.
4. Rouleau selon la revendication 3, caractérisé en ce que le rouleau est formé à partir
d'un cordon rond étanche de type extrudé en mousse de matière plastique.
5. Rouleau selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le rouleau est réalisé
en plusieurs parties, et comporte une première partie (7) qui est constituée d'un
élément de cordon pourvu des prolongements de type cordon et des épaïssissements,
et au moins une deuxième partie (6) qui est constituée du corps d'enroulement (2)
cylindrique ou de plusieurs corps d'enroulement (2a, 2b, 2c) cylindriques, qui comportent
un perçage pour la réception de la première partie.
6. Rouleau selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
les prolongements (1, 3) de type cordon comportent plusieurs épaississements le long
de leur longueur afin d'obtenir lors de la liaison des prolongements un composant
de forme fermée avec plusieurs points d'accrochage correspondants.
7. Rouleau selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
le ou les corps d'enroulement (2, 2a, 2b, 2c) est (sont) enrobé(s) de matière plastique,
de bois, de liège, de mousse ou de métal.
8. Rouleau selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
le ou les corps d'enroulement (2, 2a, 2b, 2c) est(sont) pourvu(s) de nervures longitudinales
ou transversales ou de rainures.
9. Rouleau selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que
les épaississements sont formés par des corps en matière plastique, bois, liège, mousse
ou métal emboîtés sur les extrémités libres des prolongements (1, 3).
10. Procédé destiné à la fabrication d'un rouleau selon la revendication 1 ou 2, caractérisé
en ce que le corps d'enroulement (2) cylindrique, les prolongements (1, 3) de type
cordon et les épaississements (4, 5, 4a, 5a) du rouleau, ou plusieurs corps d'enroulement
(2a, 2b, 2c) cylindriques, les éléments de liaison (8a, 8b) de type cordon, les prolongements
(1, 3) de type cordon et les épaississements (4, 5) du rouleau, sont mis à longueur
à partir d'un cordon rond étanche de type extrudé en mousse et formés par usinage
mécanique, par modification de la section transversale de la filière de sortie, par
modification de la vitesse d'éjection, par modification d'une pression en cas d'injection
directe de gaz, par torsion du cordon lors de l'écumage par extrusion, ou par l'utilisation
d'un moule approprié après la sortie du cordon rond étanche de la filière.
11. Procédé destiné à la fabrication d'un rouleau selon la revendication 1 ou 2, caractérisé
en ce que le rouleau est fabriqué selon un procédé d'extrusion par soufflage.
12. Procédé destiné à la fabrication d'un rouleau selon la revendication 1 ou 2, caractérisé
en ce que le rouleau est fabriqué selon un procédé de moulage par injection.
