[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Cremedose, insbesondere für Kosmetika, mit einem
im Müngdungsbereich von einer Abreißfolie verschlossenen Innenbehälter, der in ein
mit Verschlußdeckel ausgestattetes Außengehäuse einsetzbar ist derart, daß der Verschlußdeckel
den Mündungsbereich des Innenbehälters überfängt, wobei weiter der Innenbehälter eine
den Mündungsbereich ringförmig umfassende Winkelkehle aufweist zur Anlage der Anreißfolie,
und mit einer elastischen Ringdichtung zum Verschlußdeckel hin.
[0002] Eine Cremedose dieser Art ist durch das EP-0 190 562 A2 bekannt. Die Winkelkehle
hält die membranartig gespannte Abreißfolie. Die Innenseite des Verschlußdeckels trägt
einen Spiegel. Der den Mündungsbereich des Innenbehälters überfangende Verschlußdeckel
wirkt mit einer auf der Außenseite des Innenbehälters angeordneten Ringdichtung zusammen.
Die sitzt in Bodennähe des Außengehäuses. Die Aufnahme der mantelwandseitig liegenden
Ringdichtung ist anteilig gebildet von einer bodenseitigen, eine Einstecköffnung für
den Innenbehälter schaffenden Ringwand, der besagten Mantelwand des Innenbehälters
und einen peripheren Außenflansch des Mündungsbereichs des Innenbehälters. Auf die
Ringdichtung ausgeübte Verformungskräfte durch den Verschlußdeckel gehen in eine auf
den Innenbehälter einwirkende Aushebekraft über, wenn nicht eine besondere Befestigung
vorgesehen ist.
[0003] Cremedosen klassischer Art bestehen aus einem Dosenunterteil und einem als Verschlußdeckel
fungierenden Dosenoberteil. Nach Aufbrauch des Füllinhalts wird diese Einheit der
üblichen Entsorgung zugeführt.
[0004] Die in der Gattung beschriebene Ausgestaltung berücksichtigt insofern mehr die aktuellen
Umweltbelange, als dort nur noch der nach Aufbrauch jeweils wieder ersetzbare Innenbehälter
als Müll anfällt. Erläutert ist diese Lösung auch schon in der DE-GbmS 76 16 082.
Der Innenbehälter weist dort patronenartige Gestalt auf. Der sich in einen Flansch
erbreiternde Mündungsbereich trägt eine Abreißfolie. Der Flansch dient zugleich als
Einhänge-Stützrand. Das ganze wird von einer Schraubkappe als Verschlußdeckel geschützt
überfangen.
[0005] Durch das DE-GM 85 02 453 existiert eine produkt- d.h. inhaltsschützende Maßnahme
darin, daß vom als Klappdeckel ausgebildeten Verschlußdeckel ein Dichtungsring ausgeht,
welcher, im Mündungsbereich des Innenbehälters eintauchend, dichtend gegen die dortige
Innenwand des eingesetzten Innenbehälters tritt. Der Verschlußdeckel ist am Innenbehälter
angelenkt. Der Innenbehälter, der im Deckelraum noch weitere Unten enthält, befindet
sich in Verrastung mit dem dort tellerartig flach gestalteten Außengehäuse.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Cremedose unter den besonderen
Belangen der Nachbestückung gebrauchsvorteilhafter und in produktschützender Richtung
optimal auszubilden.
[0007] Gelöst ist diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung.
[0008] Die Unteransprüche sind vorteilhafte Weiterbildungen des Erfindungsgegenstandes.
[0009] Zufolge solcher Ausgestaltung ist eine gattungsgemäße Cremedose erhöhten Gebrauchswerts
erzielt: Um beispielsweise temperaturabhängigen Raumforderungen zu begegnen, ist in
vorteilhafter Ausbildung des Gegenstandes der Erfindung der Innenbereich der Ringdichtung
von einer Überdruck-Koppensations-Membranwand geschlossen. Im Bereich des Innenbehälters
substanzbedingte Dehnungen führen so nicht zu einem Abheben des willensbetont öffenbaren
Verschlußdeckels der Cremedose. Der Überdruck wandert in einen sich unter Nutzung
der Elastizität des Materiales der Ringdichtung ergebenden Ausweichraum, praktisch
in ein rückstellfähiges Reservoir. Vorteilhaft ist es dabei, daß die Überdruck-Kompensations-Membranwand
in Richtung des Innenbehälters vorgewölbt ist. Das erweist sich nicht nur als raumsparend,
sondern bildet praktisch eine Art Druckverteiler; die Ringdichtung wird überall gleich
stark beansprucht. Die Vorwölbung kann unter voller Ausnutzung der Ringdichtungsdicke
gestaltet sein. Insofern läßt sich unter möglichst dünner Wandungsdicke der Membranwand
die Überdruck-Kompensations-Membranwand im Abstand zu einer Innenfläche des Verschlußdeckels
anordnen. So entsteht ein bis dorthin nutzbarer Freiraum. Konsequent ist der Abstand
durch die Wurzel der Ringdichtung definiert. Die Ringdichtung kann auch hier an der
Innenfläche des Verschlußdeckels angeklebt sein oder, wie dies die Erfindung weiter
vorschlägt, in der Weise realisiert sein, daß die Wurzel eine Rastvertiefung besitzt
zum Eingriff eines Gegenrastmittels des Verschlußdeckels. Die Überdruck-Kompensation
kann auch in Anwesenheit der Abreißfolie stattfinden. Die Dichtverhältnisse sind optimiert.
Weiter wird so vorgegangen, daß die Winkelkehle sowohl zur Anlage der Abreißfolie
wie der elastischen Ringdichtung dient. Es liegt in der Winkelkehle praktisch eine
etwas versenkte Tragschulter vor, die die Abreißfolie aus ihrer sonst exponierten,
aufliegenden Lage fernhält. Diese Vertiefung gilt dabei als eine Art Tastschlüsselloch
für am Verschlußdeckel zuordbare Vorsprünge. Ob mit oder ohne Abreißfolie: stets ist
die gewünschte produktschützende Abdichtung erreichbar über die erwähnte elastische
Ringdichtung. Da die Abreißfolie stets sehr dünnwandig ist, geht nach deren Entfernen
keine nennenswerte Andrückkraft verloren. Als vorteilhaft erweist sich dabei, daß
die Abreißfolie mit der Bodenfläche der Winkelkehle verbunden ist, z.B. geklebt. Die
entsprechende Bodenfläche schafft eine definierte Zuordnungsfläche, die aufgrund der
durch die Winkelkehlung gegebenen Polydirektionalität von Wandungsabschnitten auch
äußerst stabil ausfällt, selbst wenn mit recht dünnen Wandungsdicken gearbeitet wird.
Statt der Verklebung ist natürlich auch das verbreitete Heißsiegeln denkbar. Die Ringdichtung
mag aus Gummi bestehen, beispielsweise in Form eines Winkelprofils. Weiter ist es
von Vorteil, daß die Ringdichtung in Verschlußstellung des Verschlußdeckels die Boden-
und Seitenfläche der Winkelkehle beaufschlagt. Das schafft praktisch zwei konzentrische
Dichtstellen, eine erste an der Bodenfläche und eine zweite, durch andrückbedingtes
peripheres Auswandern an der Seitenfläche. In diesem Zusammenhang erweist es sich
zudem als vorteilhaft, wenn die Ringdichtung in eine in den Scheitel der Winkelkehle
gerichtete Dichtkante ausläuft bzw. ausspitzt. Weiter wird vorgeschlagen, daß der
Innenbehälter einen den Mündungsbereich umschreibenden Flansch aufweist, der in eine
Vertiefung an der Oberseite des Außenbehälters eingesenkt ist. Zum einen wirkt ein
solcher Flansch randversteifend; die in aller Regel wie ein Trommelfell aufgezogene
Abreißfolie hält verbessert den üblichen mechanischen Beanspruchungen stand. Zum anderen
ergibt sich durch die erwähnte Einsenkung in die Vertiefung ein guter Stützhalt für
den Innenbehälter. Eine vor allem benutzungstechnisch vorteilhafte Ausgestaltung liegt
durch nachstehende Weiterbildung insofern vor, als die Einstecköffnung für den Innenbehälter
bodenseitig offen ist und der Boden des Innenbehälters noch aus der Einstecköffnung
herausragt. Zum Auswechseln des leeren Innenbehälters gegen einen gefüllten oder aber
einfach die gerade aktuelle Creme gegen eine andere auszutauschen geschieht einfach
durch bodenseitiges Herausdrücken und randfassendes Übernehmen. Je nachdem wie weit
der bodenseitige Überstand ist, kann das umgebende Gehäuse einfach gegen die Stellfläche
der Cremedose geschoben werden, wobei sich das Außengehäuse sinngemäß nach unten verschiebt
und das Innengehäuse oben in die partielle Freistandslage tritt. Die Zuordnung von
Innenbehälter und Außengehäuse läßt sich noch optimieren, indem der Flansch und die
Vertiefung zueinander formpassend unrund sind. Man kann so folglich nur eine Bestückung
mit den passenden Innenbehältern vornehmen. Eine solche Individualisierung kommt den
heutigen Verantwortungen bezüglich der Produkthaftung bestens entgegen. Die unrunde
Gestalt bringt bei ansonsten rotationssymmetrischem Aufbau des Innenbehälters sodann
noch den Vorteil einer Drehsicherung. Das Herausstreifen der Creme führt nicht zu
einer Verdrehung des napfartigen Innenbehälters im es aufnehmenden Außengehäuse. Eine
zusätzlich vorteilhafte Ausgestaltung ergibt sich dadurch, daß der Verschlußdeckel
als Klappdeckel gestaltet ist und an seiner der Scharnierseite abgewandten Flanke
durch eine vor der dortigen Seitenwand des Außenbehälters schwenkbar gelagerte Klappe
in seiner Verschlußstellung sicherbar ist, wobei die Klappe ein an der entsprechenden
Seitenwand des Außenbehälters vorgesehenes Aufbewahrungsfach, z.B. für einen Spatel,
überfängt. Über diesen "Anbau" ist es daher nicht mehr nötig, Utensilien dieser Art
noch im Deckel der Cremedose unterzubringen, was den Nutzraum schmälert. In vorteilhafter
Weise ist das Aufbewahrungsfach von drei sich zur U-Form ergänzenden Winkelschenkeln
der Seitenwand des Außengehäuses gebildet. Solche Winkelschenkel lassen sich beim
Spritzen des Außengehäuses leicht mit berücksichtigen. Leicht insofern, als nicht
mit komplizierten Werkzeugen gearbeitet werden muß, beispielsweise mit zerfallenen
Kernen. Um nur ein willensbetontes Öffnen des Verschlußdeckels zu ermöglichen, was
wiederum die erzielte Kindersicherungswirkung noch unterstützt, ist eine Schnappverbindung
zwischen Klappe und Nase des Verschlußdeckels realisiert. Weiter ergibt sich noch
ein ansprechendes Äußeres einer solchen Cremedose dadurch, daß die Sichtflächen des
Verschlußdeckels, der Klappe und des Außengehäuses der Cremedose stufenlos ineinander
übergehen bis in zur Vermeidung von Sichtschattenfugen, so daß auch hierdurch nicht
auf Anhieb erkennbar ist, wie der Zugang zum Inhalt vor sich geht. Auch diese Maßnahme
dient der Kindersicherung.
[0010] Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines zeichnerisch veranschaulichten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- die erfindungsgemäße Cremedose in perspektivischer Darstellung, geschlossen,
- Fig. 2
- dieselbe Darstellung, jedoch bei geöffnetem Aufbewahrungsfach,
- Fig. 3
- einen Schnitt durch die geschlossene Cremedose, jedoch nur in hälftiger Wiedergabe,
unter Verdeutlichung der als Überdruck-Kompensations-Membranwand ausgestalteten Ringdichtung
und
- Fig. 4
- eine Variante derselben.
[0011] Die dargestellte Cremedose ist kästchenförmiger Gestalt. Sie besitzt ein Außengehäuse
1. Das nimmt in vertikaler Steckzuordnung einen Innenbehälter 2 auf. Der enthält pastöse
Substanz, wie beispielsweise Creme 3 oder sonstige Kosmetika bei.
[0012] Der Cremedose wird werksseitig ein solcher Innenbehälter 2 zugeordnet. Nach Entleeren
etc. dieses Innenbehälters 2 ist eine Neubestückung durch einen frischen Innenbehälter
2 gegeben. Die praktische und auch meist attraktiv gestaltete Cremedose selbst kann
so stets weiterbenutzt, 2 dagegen entsorgt werden.
[0013] Der topfförmig gestaltete Innenbehälter 2 weist eine im wesentlichen zylindrische
Mantelwand 4 auf. Das darauf abgestimmte Außengehäuse 1 besitzt die dazu passende
Einstecköffnung 5. Der Innenbehälter 2 liegt mit seinem Boden 6 an der Unterseite
7 des Außengehäuses 1 frei. Wie den Figuren 3 und 4 entnehmbar, steht der Boden 6
sogar deutlich über die horizontale Unterseite 7 des Außengehäuses vor. Der diesbezügliche
vertikale Überstand x beträgt ca. 1 mm bis 2 mm. Auf diese Weise steht der Innenbehälter
2 selbst und nicht das Außengehäuse 1 auf der Stellfläche 8, beispielsweise einer
Konsole, auf. Der Innenbehälter 2 besitzt den üblichen Standrand 9 solcher Gefäße.
[0014] Die höchstens in leichtem Reibsitz befindliche Stecklage des Innenbehälters 2 kann
durch Abwärtsdrücken des Außengehäuses 1 aufgehoben werden, so daß der Mündungsbereich
des Innenbehälters 2, etwas vortretend, nun besser gegriffen werden kann zwecks Herausziehens
des Innenbehälters 2. Durch Nachschieben von unten her kann diese Handbung noch bequemer
ausgeführt werden. Beide Teile besitzen im übrigen die aufeinander abgestimmte leichte
Entformungskonizität.
[0015] Der Mündungsbereich des Innenbehälters 2 ist produktschützend von einer Abreißfolie
10 verschlossen. Letztere geht in eine radial auswärts gerichtete Zuglasche über,
so daß die beispielsweise im Wege der Klebeverbindung gehaltene Abreißfolie 10 willensbetont
leicht entfernt werden kann.
[0016] Zusätzlich oder nach Entfernen der Abreißfolie 10 übernimmt ein Verschlußdeckel 12
den Schutz des Inhalts, indem der Verschlußdeckel den Mündungsbereich des Innenbehälters
2 überfängt. Hierzu weist der Innenbehälter 2 eine den Mündungsbereich ringförmig
umschreibende bzw. umfassende Winkelkehle 13 auf.
[0017] Die Winkelkehle 13 öffnet behältereinwärtsgerichtet und dient sowohl zur Einlage
bzw. Anlage der Arbeitsfolie 10 als auch zur Anlage einer elastischen Ringdichtung
14 des Verschlußdeckels 12.
[0018] Die Winkelkehle 13 tritt deutlich gegenüber dem oberen Rand 15 des Innenbehälters
2 zurück. Sie schließt einen Öffnungswinkel vom ca. 90° ein, dies in rotationssymmetrischem
Umlauf. So entsteht eine horizontal orientierte ringförmige Bodenfläche und eine nach
auswärts versetzt anschließende, vertikal orientierte Seitenfläche. Die Bodenfläche
trägt die passend ausgestanzte, also scheibchenförmige Abreißfolie 10. Sie liegt dadurch
selbst optimal geschützt in genügendem Abstand von dem oberen Rand 15 des Innenbehälters
2 verlegt.
[0019] Die elastische Rinddichtung 14 des Verschlußdeckels 12 spitzt zum freien Ende hin
aus. Die Ausspitzung ist peripher gerichtet, wie dies aus den Figuren 3 und 4 hervorgeht.
Die Ringdichtung 14 bildet an ihrem dichtungsaktiven Ende eine schneidenartige Dichtkante,
die auf die horizontale Bodenfläche aufsetzt und mit zunehmend schließgerechterer
Lage des Verschlußdeckels 12 auch noch nach auswärts wandert, um mit der freien Dichtkante
selbst auch noch gegen die, eine umlaufende Begrenzung bringende Seitenfläche zu treten,
und zwar auch hier dichtend.
[0020] Beim Schließen des Verschlußdeckels 12 kommt es zu einem Wandern der Dichtkante in
Richtung des Scheitels Sch der Winkelkehle 13 kommt. Mit oder ohne Zwischenlage der
Abreißfolie 10 ist so ein äußerst wirksamer Verschluß erzielt.
[0021] Wie den Figuren 3 und 4 entnehmbar, verläuft der Scheitel Sch der Winkelkehle 13
in Verlängerung der Mantelwand 4 des Innenbehälters 2. Die Mantelwand 4 fluchtet praktisch
mit der zylindrischen Seitenfläche. Insoweit liegt zur Bildung der erwähnten Winkelkehle
13 im Mündungsbereich praktisch ein Wandungsversatz vor, der der Dicke der Wandung
des Innenbehälters 2 etwa entspricht. Dies führt im Mündungsbereich außenseitig des
Innenbehälters 2 zu einer die Mantelwand 4 überragenden, horizontalen Schulter 18.
Letztere ruht auf einer korrespondierenden Stufe 19 des Außengehäuses 1. Auf diese
Weise ist die Einstecktiefe des Innenbehälters 2 exakt definiert. Die Außenkanten
eines auf diese Weise geschaffenen Flansches 20 sind gefast. Besagter Flansch folgt
allerdings nicht dem zylindrischen Verlauf des Innenbehälters 2, sondern geht in einen
viereckigen Umriß über. Konkret ist dieser quadratisch. Das hat u.a. den Vorteil,
daß in einer der vier Ecken ein Unterbringungsbereich für die erwähnte Zuglasche nutzbar
ist.
[0022] Der den Mündungsbereich M des Innenbehälters 2 umgebende Flansch 20 taucht partiell
in eine Vertiefung 21 an der Oberseite des Außengehäuses 1 ein. Da Flansch 20 und
Vertiefung 21 zueinander formpassend unrund gestaltet sind, ergibt sich für den eingesetzten
Innenbehälter 2 eine wirksame Drehsicherung. Die Ecken des Flansches 20 sind konvex
und die korrespondierenden Innenecken der Vertiefung 21 konkav gerundet.
[0023] Der Verschlußdeckel 12 der Cremedose ist als Klappdeckel gestaltet. Seine horizontale
Anlenkung erfolgt im Bereich einer die Oberseite des Außengehäuses 1 deutlich überragenden,
leistenförmigen Lagerauge 23. Die Scharnierachse trägt das Bezugszeichen 24. Es handelt
sich beim dargestellten Ausführungsbeispiel bezüglich der körperlichen Ausbildung
um zwei eingesetzte Stifte, welche deckungsgleich liegende, allerdings kürzere leistenförmige
Lageraugen 25 des Verschlußdeckels 12 durchsetzen. Um diese Lagerbereiche einerseits
zu schützen und andererseits in einer ein gefälliges Äußeres bringender Weise auszubilden,
ist das Lagerauge 23 durch eine Blende 26 überfangen. Die Blende ist ein kurzer U-förmiger
Profilabschnitt. Statt eingezogener Stifte können auch Achsstummel angeformt sein,
welche im Wege der Schnapprastverbindung in korrespondierende Lagerhöhlungen des jeweils
anderen Teiles eintreten.
[0024] Wie vor stellbar, nimmt die Scharnierachse 24 des Verschlußdeckels 12 eine Lage deutlich
oberhalb der Dichtebene der Ringdichtung 14 ein. Hierdurch ist weitestgehend jedwede
Verkippung der ringwandförmigen Rinddichtung 14 gegenüber der sie aufnehmenden Winkelkehle
13 vermieden.
[0025] Die Ringdichtung 14 ist in die Deckelhöhlung eingelegt und an einer Innenfläche 28
des Verschlußdeckels 12 gesichert.
[0026] Der der Scharnierseite abgewandten Flanke 30 des Außengehäuses 1 ist sodann eine
Klappe 31 zugeordnet. Eine schwenkbare Zuordnung ergibt sich aus einer Scharnierbildung
im Bereich des dortigen Randes Bodens der Cremedose. Die raumparallel bzw. diametral
zur Scharnierachse 24 liegende geometrische Scharnierachse trägt das Bezugszeichen
32.
[0027] Die schalenartig gestaltete Klappe 31 fungiert als Überwurfsicherung. In Sicherungsstellung
überfängt ihre der Scharnierachse 32 abgelegene Randkante 33 nämlich eine Nase 34
des in Schließstellung geklappten Verschlußdeckels 12. Auf diese Weise ist eine Art
Kindersicherung realisiert. Im Bestreben, den Verschlußdeckel 12 als erkannten möglichen
Zugang zur Cremedose zu betätigen, fällt die sie sichernde Klappe 31 nicht ohne weiteres
auf, dies auch schon deshalb, weil, wie der Zeichnung entnehmbar, die Sichtflächen
des Verschlußdeckels 12, der Klappe 31 und des Außengehäuses 1 stufenlos ineinander
übergehen. Dies geht hin bis zu einer schattenfugenvermeidenden Ebenflächigkeit.
[0028] Außerdem bedarf es zuvor einer gezielten und auch willensbetonten Vorbereitung des
Öffnungsvorganges, der Überweidnung eines gewissen Hindernisses. Realisiert ist dieses
Hindernis durch eine Schnappverbindung zwischen Klappe 31 und Nase 34 des Verschlußdeckels.
Der entsprechende Schnappvorsprung 35 geht von der Innenseite der Randkante 33 der
Klappe 31 aus und wirkt mit einer an der Oberseite der Nase 34 sitzenden Rastmulde
36 zusammen. Die nötige Flexibilität wird hauptsächlich aus der leistenartigen Form
der Randkante 33 gewonnen.
[0029] Wie den Zeichnungsfiguren deutlich entnehmbar, geht die Sicherungsfunktion der Klappe
31 über eine solche hinaus: Die Klappe 31 überfängt nämlich ein vor der von der Flanke
30 gebildeten Seitenwand des Außenbehälters 1 ausgebildetes Aufbewahrungsfach 37.
Letzteres dient beispielsweise zur Aufnahme eines Spatels 38 oder sonstiger Utensilien.
Solches Zubehör braucht daher nicht mehr, wie vom Stand der Technik her angeregt,
innerhalb des Verschlußdeckels 12 untergebracht zu werden. Das Aufbewahrungsfach 37
wird von drei Winkelschenkeln 39 U-förmig randbegrenzt. Die U-Öffnung weist nach oben.
Wie aus Figur 2 ersichtlich, verbleibt so ein gut zugänglicher, frontaler Öffnungsbereich.
Der dargestellte Spatel 38 nimmt eine im wesentlichen diagonale Einstellrichtung ein.
Er kann nach oben herausgezogen werden. Auch entformungstechnisch liegt keinerlei
Problem vor. Es kann sogar mit einfachen Ziehkernen gearbeitet werden.
[0030] Die beiden randnahen, vertikalen Winkelschenkel 39 verlaufen kantenbeabstandet, so
daß die in Form einer Schachtelhälfte gestaltete Klappe 31 sich gut peripher abgestützt
an den exponiert stehenden, fachbildenden Leistenkörpern anschmiegen kann. Auch der
untere Winkelschenkel 39 springt, dem Einschlagbedarf der Klappe 31 Rechnung tragend,
von der bodenseitigen Randkante des Außengehäuses 1 genügend zurück.
[0031] Die in der Seitenwand wurzelnden, vertikalen Schenkelabschnitte der Winkelleisten
39 sind etwa so breit wie die parallel vor der Seitenwand freiragenden, gegeneinander
gerichteten Schenkelabschnitte. Gleiches gilt in Bezug auf den bodenseitigen Winkelschenkel
39. Letzterer weist im Schenkelbereich eine von der U-Öffnung ausgehende Nische 40
auf.
[0032] Noch einmal zurückkommend auf die Figuren 3 und 4 wird deutlich, daß der Verschlußdeckel
12 einen Freiraum 41 besitzt. In diesen tritt, nicht ausfüllend, die Oberseite des
Flansches 20 ein. Der Flansch 20 ragt also anteilig in den Verschlußdeckel 12 und
in den entsprechenden oberen Abschnitt des Außengehäuses 1. Erkennbar wird der Flansch
20 peripher von der Randleiste 42 des Verschlußdeckels 12 umfaßt.
[0033] Das Nicht-Berühren von oberem Rand 15 des Innenbehälters 2 und Innenfläche des ausgenommenen
Verschlußdeckels 12, also der in vertikaler Richtung verbleibende Freiraum 41, hat
den wesentlichen Vorteil, daß die Eigenlast des Außengehäuses 1 samt Verschlußdeckels
12 und Klappe 31 den Dichtring d.h. die Ringdichtung 14 permanent in Richtung der
geschaffenen Dichtstellungen zieht. Der vertikale Abstand y des Freiraumes 41 entspricht
dem Überstand x des Bodens 6 über die Unterseite 7 hinaus. Die Schließfuge zwischen
Verschlußdeckel 12 und Oberseite heißt 42.
[0034] Die Handhabung ist, kurz zusammengefaßt, wie folgt: Durch Wegschwenken der Klappe
31 wird die erste Stufe des Zugangs zum Inneren des Behältnisses hin frei. Die zweite
Stufe des Zuganges in Form des Verschlußdeckels 12 liegt in einem Hochklappen desselben
um die Scharnierachse 24 begründet. Hiermit hebt der Dichtungsring 14 vom Mündungsbereich
des tiegelartigen Innenbehälters 2 ab. Die Creme ist zugänglich. Das Schließen und
sichern geschieht in umgekehrter Reihenfolge.
[0035] Um sich beispielsweise temperaturbedingt verändernden Innendrucken im tiegelartigen
Innenbehälter 2 zu begegnen, ist die elastische Ringdichtung 14, wie in den Figuren
3 und 4 dargestellt, ausgebildet.
[0036] Die Ausbildung besteht darin, daß der Innenbereich der Ringdichtung 14 von einer
Membranwand 43 geschlossen ist Unter Nutzung der Elastizität bzw. Flexibilität des
die Ringdichtung 14 bildenden Materiales ergibt sich räumlich eine Kompensation des
im Innenbehälter 2 etwa entstehenden Überdrucks.
[0037] Wie der Zeichnung entnehmbar, ist die geschaffene Überdruck-Kompensation-Membranwand
43 in Richtung des Innenbehälters 2 leicht durchgewölbt. Sie steht mit ihrem abwärts
gerichteten Zenit unmittelbar über der horizontal verlaufenden Abreißfolie 10. Die
einstückige Anbindung der Überdruck-Kompensations-Membranwand 43 an der Ringdichtung
14 geht von einer Materialanhäufung aus, bezeichnet als Wurzel W. Dort geht die relativ
dünne Membranwand 43 in eine zunehmende Verdickung über, so daß ein abreißfester Verbund
besteht.
[0038] Die von Hause aus als Winkelprofil gestaltete Ringdichtung 14 geht gemäß Figur 3
in ein V-Profil über. Die V-Öffnung weist in Richtung des Innenbehälters 2. Die entsprechende
Divergenz der Winkelschenkel geht deutlich aus Figur 3 hervor.
[0039] Im Unterschied hierzu gibt die Variante Figur 4 eine Materialanhäufung dergestalt
an, daß unter außenseitiger Beibehaltung der Winkelstruktur der dem Innenbehälter
2 zugewandte Scheitel des Winkelprofils konkav ausgerundet ist, und zwar in einer
druchgehend gleichmäßigen, daß heißt kreisförmigen Rundung, und zwar etwa über einen
Viertelkreis-Abschnitt.
[0040] Beiden Lösungen gemeinsam ist, daß die vertikale Gesamtdicke der Ringdichtung 14,
also die Wurzel W der Membranwand 43 als Abstandshalter fungiert. So erstreckt sich
die Überdruck-Kompensations-Membranwand 43 in Grundstellung im Abstand z zur Innenfläche
28 des Verschlußdeckels 12. Gemäß Variante Figur 4 fällt dieser durch die Wurzel W
definierte Abstand z der Ringdichtung ein wenig kleiner aus, da die Unterseite der
Membranwand 43 nicht ganz bis zur Oberseite der Abreißfolie 10 reicht.
[0041] Die Ringdichtung 14 gemäß Figur 3 ist an der Innenfläche 28 des Verschlußdeckels
12 beispielsweise angeklebt, dies aber so, daß Zwischenräume verbleiben, die einen
Luftausgleich über den Rücken der Ringdichtung 14 ermöglichen.
[0042] Bei Figur 4 ist eine ähnliche Vorkehrung getroffen, wobei aber im Hinblick auf die
Fixierung der Ringdichtung 14 Rastmittel eingesetzt sind. Konkret sieht das so aus,
daß die Wurzel W, prädestiniert durch die deutliche Materialanhäufung, im Scheitel
des Winkelprofils eine Rastvertiefung 44 besitzt, in welche ein Gegenrastmittel 45
des Verschlußdeckels 12 eingreift. Es kann sich hier um ringnutartige Ausbildungen
handeln, wobei das Gegenrastmittel 45 einen seitlichen Rasthaken formt, der in eine
formentsprechende Ausnehmung eingreift.
[0043] Gemäß Figur 3 setzt die Membranwand 43 mehr in Nähe der Winkelkehle 13 an, gemäß
Variante Figur 4 ist die Anbindung dagegen unmittelbar unterhalb der Innenfläche 28
vorgenommen. Die umlaufenden Anbindepunkte sind in beiden Lösungen mit 46 bezeichnet.
[0044] In Überdrucksituation wölbt sich die Membranwand 43 in Gegenrichtung zur dargestellten
Grundwölbung aus. Die druckveranlaßte Ausweich-Auswölbung ist in strichpunktierter
Linienart wiedergegeben. Der unterhalb der Membranwand 43 wirkende Druck belastet
zugleich die Dichtlippe der Ringdichtung 14 im Sinne einer Andrückverstärkung.
1. Cremedose, insbesondere für Kosmetika, mit einem im Mündungsbereich von einer Abreißfolie
(10) verschlossenen Innenbehälter (2), der in ein mit Verschlußdeckel (12) ausgestattetes
Anßengehäuse (1) einsetzbar ist derart, daß der Verschlußdeckel (12) den Mündungsbereich
des Innenbehälters (2) überfängt, wobei weiter der Innenbehälter (2) eine den Mündungsbereich
ringförmig umfassende Winkelkehle (13) aufweist zur Anlage der Abreißfolie (10), und
mit einer elastischen Ringdichtung (14) zum Verschlußdeckels (12) hin, dadurch gekennzeichnet,
daß der Innenbereich der Ringdichtung (14) von einer Überdruck-Kompensations-Membranwand
(43) geschlossen ist.
2. Cremedose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Überdruck-Kompensations-Membranwand
(43) in Richtung des Innenbehälters (2) vorgewölbt ist.
3. Cremedose nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Überdruck-Kompensations-Membranwand (43) im Abstand (z) zu einer Innenfläche
(28) des Verschlußdeckels (12) liegt.
4. Cremedose nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (z) durch eine
Wurzel (W) der Ringdichtung (14) definiert ist.
5. Cremedose nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wurzel (W) eine Rastvertiefung (44) besitzt zum Eingriff eines Gegenrastmittels
(45) des Verschlußdeckels (12).
6. Cremedose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelkehle (13) sowohl
zur Anlage der Abreißfolie (10) wie der der Ringdichtung (14) dient.
7. Cremedose nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abreißfolie (10) mit der
Bodenfläche der Winkelkehle (13) verbunden ist, z.B. verklebt.
8. Cremedose nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ringdichtung (14) in Verschlußstellung des Verschlußdeckels (12) die Bodenfläche
und Seitenflache der Winkelkehle (13) beaufschlagt.
9. Cremedose nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Innenbehälter (2) einen den Mündungsbereich umfassenden Flansch (20) aufweist,
der in einer Vertiefung (21) an der Oberseite des Außengehäuses (1) eingesenkt ist.
10. Cremedose nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einstecköffnung (5) für den Innenbehälter (2) bodenseitig offen ist und der
Boden (6) des Innenbehälters (2) nach unten aus der Einstecköffnung herausragt (Überstand
x).
11. Creme nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (20) und die Vertiefung
(21) zueinander formpassend unrund sind.
12. Cremedose nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verschlußdeckel (12 ) als Klappdeckel gestaltet ist und an seiner der Scharnierseite
angewandten Flanke (30) durch eine vor der dortigen Seitenwand des Außengehäuses (1)
schwenkbar gelagerte Klappe (31) in seiner (12) Verschlußstellung sicherbar ist, wobei
die Klappe (31) ein an der entsprechenden Seitenwand des Außengehäuses (1) vorgesehenes
Aufbewahrungsfach (37), z.B. für einen Spatel (38) überfängt.
13. Cremedose nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufbewahrungsfach (37)
von drei sich zur U-Form ergänzenden Winkelschenkeln (39) vor der Seitenwand (Flanke
30) des Außengehäuses (1) gebildet ist.
14. Cremedose nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch eine Schnappverbindung (35/36) zwischen
Klappe (31) und Nase (34) des Verschlußdeckels (12).
15. Cremedose nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Sichtflächen des Verschlußdeckels
(12) der Klappe (31) und des Außengehäuses (1) der Cremedose stufenlos ineinander
übergehen.
1. Cream box, especially for cosmetics with an inner container (2) which is sealed by
a tear-off foil (10) at the opening area and which can be inserted into an outer casing
(1) provided with a sealing lid (12) in such a way that the sealing lid (12) covers
the opening area of the inner container (2); the inner container (2) then having an
angled chamfer (13) encircling the opening area annularly for applying the tear-off
foil (10) and with an elastic ring seal (14) for the sealing lid (12), characterised
in that the inner region of the ring seal (14) is closed off by an excess pressure-compensating
membrane wall (43).
2. Cream box according to Claim 1,
characterised in that the excess pressure-compensating membrane wall (43) is curved
forwards in the direction of the inner container (2).
3. Cream box according to one or more of the previous Claims, characterised in that the
excess pressure-compensating wall (43) lies at a spacing (z) to an inner surface (28)
of the sealing lid (12).
4. Cream box according to claim 3, characterised in that the spacing (z) is defined by
a root (W) of the ring seal (14).
5. Cream box according to one or more of the preceding Claims, characterised in that
the root (W) has a catching recess (44) for engaging a counterlocking means (45) of
the sealing lid (12).
6. Cream box according to Claim 1, characterised in that the angled chamfer (13) serves
both for locating the tear-off foil (10) and the ring seal (14).
7. Cream box according to Claim 6, characterised in that the tear-off foil (10) is connected
to the base surface of the angled chamfer (13) e.g. glued.
8. Cream box according to one or more of the preceding Claims, characterised in that
the ring seal (14) impinges on the base surface and side surface of the angled chamfer
(13) when the sealing lid (12) is in its closed position.
9. Cream box according to one or more of the preceding Claims, characterised in that
the inner container (2) has a flange (20) which encircles the opening area and which
is sunk in a recess (21) on the upper side of the outer casing (1).
10. Cream box according to one or more of the preceding Claims, characterised in that
the insertion opening (5) for the inner container (2) is open on the base side and
that the base (6) of the inner container (2) projects downwards out of the insertion
opening (projection x).
11. Cream box according to Claim 9,
characterised in that the flange (20) and the recess (21) interlock together off-centre.
12. Cream box according to one or more of the preceding Claims, characterised in that
the sealing lid (12) is formed as a folding lid and, on its flank (30 ) facing away
from the hinge side, is securable in its closed position (12) by a hinged lid (31)
located to swivel in front of the side wall there of the outer casing (1), the hinged
lid (31) covering a storage compartment (37), e.g. for a spatula (38), which is provided
on the corresponding side wall of the outer casing (1).
13. Cream box according to Claim 12,
characterised in that the storage compartment (37) is formed by three U-shape forming
angled members (39) in front of the side wall (flank 30) of the outer casing (1).
14. Cream box according to Claim 12, characterised by a snap-in connection (35/36) between
the hinged lid (31) and the lug (34) of the sealing lid (12).
15. Cream box according to claim 12, characterised in that the visible surfaces of the
sealing lid (12), the hinged lid (31) and the outer casing (1) of the cream box graduate
into one another without a step.
1. Boîte de crème, en particulier pour des produits cosmétiques, ayant un récipient intérieur
(2) obturé dans la zone d'embouchure par une feuille à déchirer (20) et insérable
dans un boîtier extérieur (1) muni d'un couvercle de fermeture (12), de manière que
le couvercle de fermeture (12) couvre la zone d'embouchure du récipient intérieur
(2), en outre le récipient intérieur (2) présentant une gorge anguleuse (13) entourant
en forme d'anneau la zone d'embouchure, pour l'appui de la feuille à déchirer (10),
et avec un joint d'étanchéité annulaire (14) élastique en direction du couvercle de
fermeture (12), caractérisé en ce que la zone intérieure de joint d'étanchéité annulaire
(14) est fermée par une paroi de membrane à compensation de surpression (43).
2. Boîte de crème selon la revendication 1, caractérisée en ce que la paroi de membrane
à compensation de surpression (43) est pré-incurvée en direction du récipient intérieur
(2).
3. Boîte de crème selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
en ce que la paroi de membrane à compensation de surpression (43) est située à une
distance (z) d'une surface intérieure (28) du couvercle de fermeture (12).
4. Boîte de crème selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'espacement (z) est
défini par une racine (W) du joint d'étanchéité (14).
5. Boîte de crème selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
en ce que la racine (W) comporte un creusement d'encliquetage (44) destiné à la mise
en prise d'un contre-moyen d'encliquetage (45) appartenant au couvercle de fermeture
(12).
6. Boîte de crème selon la revendication 1, caractérisée en ce que la gorge anguleuse
(13) sert tant à l'appui de la feuille à déchirer (10) qu'également à celui du joint
d'étanchéité (14).
7. Boîte de crème selon la revendication 6, caractérisée en ce que la feuille à déchirer
(10) est reliée, par exemple collée, à la face de fond de la gorge anguleuse (13).
8. Boîte de crème selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
en ce que le joint d'étanchéité annulaire (14) sollicite dans la position de fermeture
du couvercle de fermeture (12) la face de fond et la face latérale de la gorge annulaire
(13).
9. Boîte de crème selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
en ce que le récipient intérieur (2) présente un rebord (20), entourant la zone d'embouchure,
noyé dans une cavité (21) ménagée sur la face supérieure du boîtier extérieur (1).
10. Boîte de crème selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée
en ce que l'ouverture d'enfichage (5) destinée au récipient intérieur (2) est ouvert
côté fond et le fond (6) du récipient intérieur (2) fait saillie vers le bas hors
de l'ouverture d'enfichage (saillie x).
11. Boîte de crème selon la revendication 9, caractérisée en ce que le rebord (20) et
la cavité (21) sont non-ronds, en étant de forme ajustée l'un par rapport à l'autre.
12. Boîte de crème selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé
en ce que le couvercle de fermeture (12) est réalisé sous forme de couvercle rabattable
et peut être sécurisé dans sa position de fermeture (12), sur son flanc (30) opposé
au côté charnière, par un volet (31) monté pivotant devant la paroi latérale se trouvant
a cet endroit du boîtier extérieur (1), le volet (31) couvrant un compartiment de
conservation (37) prévu, par exemple, sur la paroi latérale correspondante du boîtier
extérieur (1), pour une spatule (38).
13. Boîte à crème selon la revendication 12, caractérisée en ce que le compartiment de
conservation (37) est constitué par trois branches de cornière (39) se complétant
pour constituer une forme en U, devant la paroi latérale (flanc 30) du boîtier extérieur
(1).
14. Boîte de crème selon la revendication 12, caractérisée par une liaison à encliquetage
(35/36) entre le volet (31) et l'ergot (34) du couvercle de fermeture (12).
15. Boîte de crème selon la revendication 12, caractérisée en ce que les faces visibles
du couvercle de fermeture (12), du volet (31) et du boîtier extérieur (1) de la boite
de crème sont continus sans étagement.