[0001] Die Erfindung betrifft eine Schotterplaniermaschine mit einem auf Schienenfahrwerken
abgestützten Maschinenrahmen, einem durch Antriebe höhenverstellbaren Schotterpflug,
einer höhenverstell- und rotierbaren Kehrbürste, einer einen Unterdruckerzeuger aufweisenden
Sauganordnung sowie mit einer Fahrkabine.
[0002] Die EP 0 418 428 A1 beschreibt eine derartige Schotterplaniermaschine zum Profilieren
der Schotterbettung eines Gleises, wobei die Kehrbürste in einem mit dem Unterdruckerzeuger
verbundenen Saugkasten angeordnet ist. Damit kann der beim Arbeitseinsatz der Kehrbürste
auftretende Staub sofort abgesaugt und dessen die Umwelt beeinträchtigender Austritt
weitgehend vermieden werden.
[0003] Durch die DE 21 36 306 A ist auch eine gleisverfahrbare Vorrichtung zum Ausheben
von Schotter aus Gleisanlagen bekannt. Dazu ist auf einem Fahrzeug ein mit einem Saugrohr
verbundener und verschwenkbarer Ausleger vorgesehen. Das Saugrohr ist über eine endseitige
Fahrkabine vorkragend angeordnet und am düsenseitigen Ende mit vibrierbaren Werkzeugen
zum Lockern des abzusaugenden Schotters verbunden.
[0004] Weitere derartige, über ein Fahrzeugende vorkragende Saugrohre zum Absaugen von Gleisschotter
sind außerdem noch durch die DE 91 11 238 U1, DE 90 00 529 U1 und EP 0 485 810 A1
bekannt.
[0005] Außerdem ist noch durch die US 5 052 132 ein aus zwei gelenkig miteinander verbundenen
Rahmenteilen zusammengesetzter Maschinenrahmen bekannt, wobei dem in Fahrtrichtung
vorderen ein höhenverstellbarer Schotterpflug sowie ein Schottersilo und dem hinteren
Rahmenteil eine Kehrbürste zugeordnet sind.
[0006] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt nun in der Schaffung einer Schotterplaniermaschine
der eingangs beschriebenen Art, mit der auch in - den Einsatz des Schotterpfluges
bzw. der Kehrbürste einschränkenden - Problembereichen eine gewünschte Profilierung
der Schotterbettung durchführbar ist.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 angeführten
Merkmale gelöst. Aus dieser Merkmalskombination ergibt sich der besondere Kombinationseffekt,
daß im Rahmen einer einzigen Arbeitsdurchfahrt sofort im Anschluß an eine ordnungsgemäße
und leistungsmäßig uneingeschränkte Reprofilierung durch den Schotterpflug auch in
den genannten Problembereichen des Gleises durch eine gezielte und damit sehr wirksame
Schotterabsaugung eine vorschriftsmäßige Schotterverteilung durchführbar ist. Durch
die über das hintere Maschinenende vorkragende Saugdüse ist diese unter uneingeschränkter
Beobachtung von der Fahrkabine aus gezielt und rasch zu den Absaugbereichen verstellbar,
um dort überschüssigen Schotter bzw. auch angesammelten Schmutz ohne Beeinträchtigung
der kontinuierlichen Arbeitsvorfahrt der Schotterplaniermaschine absaugen zu können.
Mit der zweiteiligen Rahmenausbildung kann einerseits die Kehrbürste unter Vermeidung
eines das hintere Schienenfahrwerk übergreifenden Überhanges des Maschinenrahmens
zwischen den Schienenfahrwerken angeordnet und andererseits auch problemlos am hinteren
Maschinenende eine Fahrkabine zur genauen Beobachtung der Saugdüsenpositionierung
vorgesehen werden.
[0008] Die Weiterbildung nach Anspruch 2 schafft die vorteilhafte Möglichkeit, den aus dem
Gleis aufgenommenen überschüssigen Schotter auf der Maschine zu speichern und mitzuführen,
um damit bei Bedarf Gleisbereiche mit einem Mangel an Schotter wieder auffüllen zu
können.
[0009] Die Merkmale gemäß den Ansprüchen 3 und 4 gewährleisten sowohl eine die Überstellfahrt
nicht störende Lagerung der Saugdüse in ihrer Außerbetriebstellung als auch eine sehr
vielseitige Verstellbarkeit der Düse im Arbeitseinsatz in bezug auf den Maschinenrahmen,
um Schotteranhäufungen unabhängig von deren Lage bzw. der Lage des Problembereiches,
z. B. eines Linienleiters, absaugen zu können.
[0010] Die Weiterbildung nach den Ansprüchen 5 und 6 erlaubt ein einfaches und problemloses
Ausscheiden des angesaugten Schotters aus dem Saugluftstrom und Transportieren des
Schotters zum Schottersilo zwecks allfälligen Wiederabwurfs ins Gleis bei Bedarf.
Hierbei erweist sich weiters die Ausbildung gemäß den Ansprüchen 7 und 8 als besonders
vorteilhaft, da auf diese Weise der bei der Ansaugung entstehende Staub umweltschonend
ausgefiltert und - bei Stillstand der Maschine - entsorgt werden kann.
[0011] Die in Anspruch 9 beschriebene Anordnung des Schottersilos hinter dem Schotterpflug
schafft den Vorteil, daß die Bedienungsperson ungehinderten Einblick auf den Pflug
behält und diesen während des Arbeitseinsatzes optimal steuern kann.
[0012] Das Merkmal nach Anspruch 10 bietet die Möglichkeit, Kehrbürsten in verschiedener
Breite auf der Maschine mitzuführen und - je nach Erfordernissen - rasch gegeneinander
auszutauschen, um so z. B. einen Weichen- oder Kreuzungsbereich vollständig über dessen
gesamte Breite kehren zu können.
[0013] Schließlich ermöglicht noch eine Variante gemäß den Ansprüchen 11 und 12 eine zusätzliche
Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten der erfindungsgemäßen Maschine. Mit dem Schotterspeicher
können nun relativ große Schottermengen auf der Maschine mitgeführt werden, um in
Gleisbereichen mit stark erhöhtem Schotterbedarf abgeworfen zu werden. Über das Bodenförderband
ist der Schotter zu diesem Zweck problemlos dem Schottersilo bzw. dessen Auslaßschurren
zuführbar.
[0014] Im folgenden wird die Erfindung anhand zweier in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele
näher beschrieben.
[0015] Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Schotterplaniermaschine mit einem zweiteilig ausgebildeten
Maschinenrahmen und einer endseitig an diesem befestigten Saugdüse,
Fig. 2 eine Ansicht der Maschine gemäß Pfeil II, wobei die Saugdüse für den Arbeitseinsatz
abgesenkt ist,
Fig. 3 eine Ansicht der Maschine wie in Fig. 2, wobei jedoch die Saugdüse in eine
Verriegelungsstellung für die Überstellfahrt angehoben ist, und
Fig. 4 eine Seitenansicht einer anderen Variante der erfindungsgemäßen Maschine mit
einem dreiteilig ausgebildeten Maschinenrahmen.
[0016] Eine in Fig. 1 dargestellte Schotterplaniermaschine 1 weist einen aus zwei Rahmenteilen
2,3 gebildeten Maschinenrahmen 4 auf, der über insgesamt drei Schienenfahrwerke 5
auf einem Gleis 6 abgestützt und in einer durch einen Pfeil 7 angegebenen Fahrtrichtung
verfahrbar ist. Die beiden in Maschinenlängsrichtung hintereinander angeordneten Rahmenteile
2,3 sind im Bereich des mittleren Schienenfahrwerks 5 über eine Kupplung 12 gelenkig
miteinander verbunden. Auf dem bezüglich der Fahrtrichtung vorderen, ersten Rahmenteil
2 befindet sich ein über Antriebe 8 höhenverstellbarer, aus Mittelpflug 9 und Flankenpflug
10 bestehender Schotterpflug 11, der unmittelbar hinter einer am vorderen Ende des
Rahmenteils 2 vorgesehenen Fahrkabine 13 bzw. in deren Sichtbereich angeordnet ist.
Ein Schottersilo 14 mit zum Gleis 6 gerichteten Auslaßschurren 15 ist - von der Fahrkabine
13 in Maschinenlängsrichtung distanziert - am hinteren Ende des Rahmenteils 2 befestigt.
[0017] Der hintere, zweite Rahmenteil 3 des Maschinenrahmens 4 ist mit einer einen Unterdruckerzeuger
16 aufweisenden Sauganordnung 17, einer höhenverstell- und rotierbaren Kehrbürste
18 sowie einer am hinteren Rahmenteilende befindlichen weiteren Fahrkabine 19 ausgestattet.
Die Sauganordnung 17 ist mit einer Saugdüse 20 versehen, die über das bezüglich der
Fahrtrichtung hintere Maschinenende 21 vorkragt und die mittels eines flexiblen Absaugrohrs
22 mit dem Unterdruckerzeuger 16 verbunden ist. Die Saugdüse 20 ist anhand von - in
den Fig. 2 und 3 noch genauer zu beschreibenden - Antrieben 40,41,44 über eine in
der angrenzenden Fahrkabine 19 befindliche Steuereinrichtung 23 verstellbar ausgebildet.
Weiters ist am zweiten Rahmenteil 3 ein in Maschinenlängsrichtung verlaufendes Förderband
24 vorgesehen, dessen tiefer gelegenes, aufnahmeseitiges Ende der Kehrbürste 18 und
dessen höher gelegenes, abwurfseitiges Ende dem am ersten Rahmenteil 2 angeordneten
Schottersilo 14 zugeordnet ist, wobei die Kehrbürste 18 noch zusätzlich mit einem
Querförderband 25 zum seitlichen Schotterabwurf ausgestattet ist.
[0018] Die Sauganordnung 17 weist zwischen der Saugdüse 20 und dem Unterdruckerzeuger 16
einen in das Absaugrohr 22 eingebundenen Zyklonabscheider 26 auf, dessen im unteren
Endbereich gelegener Auslaßöffnung 27 eine Schleusenkammer 28 mit einer fernsteuerbaren
Entladeöffnung 29 nachgeordnet ist. Diese befindet sich direkt oberhalb des Förderbandes
24 und steht somit mit dem Schottersilo 14 in Verbindung. Der aus dem Zyklonabscheider
26 kommende Saugluftstrom wird über das Absaugrohr 22 in eine Feinstaubfiltereinheit
30 geleitet, in der der ausgefilterte Staub in einem V-förmigen Speicher 31 gesammelt
wird, um bedarfsweise über eine in dessen unterem Endbereich befindliche Förderschnecke
32 entladen zu werden.
[0019] In einer mit dem Maschinenrahmen 4 bzw. dem zweiten Rahmenteil 3 verbundenen Halterung
33 ist eine zusätzliche Kehrbürste 34 lösbar gelagert und anhand eines Antriebes 35
höhenverstellbar ausgebildet bzw. ins Gleis 6 absenkbar. Ein Motor 36 dient der Energieversorgung
eines Fahrantriebes 37 sowie sämtlicher anderer Antriebe der Schotterplaniermaschine
1.
[0020] Wie nun in Fig. 2 und 3 ersichtlich, ist die Saugdüse 20 auf einer Parallelogrammanlenkung
38 fixiert, die ihrerseits mit einem Tragkörper 39 verbunden ist. Über den Antrieb
40 ist die Parallelogrammanlenkung 38 mitsamt der Saugdüse 20 höhenverstellbar, während
der weitere Antrieb 41 eine Verschwenkung der Parallelogrammanlenkung 38 zum Tragkörper
39 um eine vertikale Achse 42 bewirkt. Der Tragkörper 39 ist auf senkrecht zur Maschinenlängsrichtung
und horizontal verlaufenden Führungsholmen 43 mittels des Antriebes 44 querverschiebbar.
In Fig. 2 ist die Saugdüse 20 in der für den Arbeitseinsatz abgesenkten Arbeitsstellung
dargestellt, um im Bereich eines Linienleiters 45 befindliche Schotteranhäufungen
46 kontinuierlich abzusaugen. Dabei ragt die Saugdüse 20 derart über das Stirnende
des Maschinenrahmens 4 bzw. des zweiten Rahmenteils 3 vor, daß eine in der Fahrkabine
19 befindliche Bedienungsperson ungehinderten Einblick auf die im Einsatz abgesenkte
Saugdüse hat. Die Länge der beiden Führungsholme 43 für die Querverschiebung des Tragkörpers
39 bzw. der Saugdüse 20 ist etwas länger als die Spurweite des Gleises 6 ausgebildet.
Damit besteht die Möglichkeit, die Saugdüse 20 gegebenenfalls auch zur Absaugung von
im Schwellenvorkopfbereich befindlichen Schotteranhäufungen zu verwenden.
[0021] Für den Arbeitseinsatz sind der Mittelpflug 9 und die beiden Flankenpflüge 10 sowie
die Kehrbürste 18 auf das Gleis 6 abgesenkt. Sollte stellenweise zu wenig Schotter
vorhanden sein, besteht mit Hilfe des im Schottersilo 14 gespeicherten Schotters die
Möglichkeit, bedarfsweise eine Einschotterung des Gleises 6 durchzuführen. Der von
der Kehrbürste 18 nicht erfaßte Schotter im Bereich des Linienleiters 45 wird parallel
zum Arbeitseinsatz des Schotterpfluges 11 mit Hilfe der am hinteren Maschinenende
21 befindlichen Saugdüse 20 abgesaugt. Dabei erfolgt eine entsprechende Positionierung
der Saugdüse 20 durch Beaufschlagung der Antriebe 40,41 und 44 von der Fahrkabine
19 aus. Sollten zusätzlich zu dieser Schotteranhäufung 46 im Linienleiterbereich weitere
Schotteranhäufungen, beispielsweise im Bereich eines Gleismagneten, festgestellt werden,
so können auch diese zusätzlichen Schotteranhäufungen jederzeit durch entsprechendes
Verschwenken der Saugdüse 20 abgesaugt werden. Der abgesaugte Schotter wird über die
Entladeöffnung 29 auf das Förderband 24 und in weiterer Folge in den Schottersilo
14 abgeworfen.
[0022] In Fig. 3 ist die Saugdüse 20 mittels der Antriebe 40, 41 und 44 in eine Verriegelungsstellung
bzw. Außerbetriebstellung angehoben und in eine seitliche Lage verschwenkt, in der
sich die Saugdüse ober dem bzw. seitlich neben dem hinteren Maschinenende 21 unmittelbar
hinter der Fahrkabine 19 innerhalb des Lichtraumprofiles befindet. Damit ist eine
Überstellfahrt der Maschine 1 möglich, ohne daß die Sicht der in der Fahrkabine 19
befindlichen Bedienungsperson beeinträchtigt ist.
[0023] Die in Fig. 4 dargestellte Schotterplaniermaschine 47 ist eine Variante der Maschine
nach Fig. 1, wobei übereinstimmende bzw. funktionsgleiche Teile der Einfachheit halber
zum Teil mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind. Die Maschine 47 weist einen
Maschinenrahmen 48 auf, der zusätzlich zum vorderen, ersten Rahmenteil 49 und hinteren,
zweiten Rahmenteil 50 mit einem weiteren, zwischen diesen angeordneten und gelenkig
mit diesen verbundenen mittleren, dritten Rahmenteil 51 ausgestattet ist. Dieser ist
auf zwei Drehgestellfahrwerken 5 gelagert und mit einem Motor 52 und Fahrantrieb 53
versehen, während der auf jeweils nur einem einzelnen Schienenfahrwerk 5 abgestützte
erste und zweite Rahmenteil 49,50 trailerartig endseitig daran angelenkt sind. Am
dritten Rahmenteil 51 ist ein Schotterspeicher 54 angeordnet, dessen Bodenbereich
durch ein Bodenförderband 55 mit tieferliegendem Aufnahmeende 56 und höherliegendem
Abwurfende 57 gebildet ist.
[0024] Das Abwurfende 57 befindet sich oberhalb des auf dem vorderen, ersten Rahmenteil
49 befestigten Schottersilos 14. Das bezüglich der Fahrtrichtung hinten angeordnete
Aufnahmeende 56 liegt unterhalb des Abwurfbereiches eines Steilförderbandes 58, das
zwischen dem Schotterspeicher 54 und der Kehrbürste 18 vorgesehen ist und das den
von dieser aus dem Gleis 6 aufgenommenen Schotter sowie den aus der Entladeöffnung
29 der Schleusenkammer 28 kommenden Schotter in den Schotterspeicher 54 transportiert.
[0025] Im Bereich zwischen dem hintersten Schienenfahrwerk 5 und der Kehrbürste 18 sind
ferner zwei weitere Kehrbürsten 59 zu sehen, die über eine Halterung 60 am Maschinenrahmen
48 befestigt sind und mittels eines Antriebes 61 wahlweise ins Gleis 6 abgesenkt werden
können, um gegen die Kehrbürste 18 ausgetauscht zu werden.
1. Schotterplaniermaschine mit einem auf Schienenfahrwerken (5) abgestützten Maschinenrahmen
(4;48), einem durch Antriebe (8) höhenverstellbaren Schotterpflug (11), einer höhenverstell-
und rotierbaren Kehrbürste (18), einer einen Unterdruckerzeuger (16) aufweisenden
Sauganordnung (17) sowie mit einer Fahrkabine (19), dadurch gekennzeichnet, daß der Maschinenrahmen (4;48) aus einem in Fahrtrichtung vorderen, den Schotterpflug
(11) aufweisenden ersten Rahmenteil (2;49) und wenigstens einem weiteren, gelenkig
mit diesem verbundenen, den Unterdruckerzeuger (16) und die Kehrbürste (18) aufweisenden
zweiten Rahmenteil (3;50) gebildet ist, und daß die Sauganordnung (17) eine über das
bezüglich der Fahrtrichtung hintere Maschinenende (21) vorkragende, durch ein flexibles
Absaugrohr (22) mit dem Unterdruckerzeuger (16) in Verbindung stehende, mit Antrieben
(40,41,44) verbundene Saugdüse (20) aufweist, die durch eine in der angrenzenden Fahrkabine
(19) befindliche Steuereinrichtung (23) verstellbar ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am zweiten Rahmenteil (3) ein
in Maschinenlängsrichtung verlaufendes Förderband (24) vorgesehen ist, dessen tiefergelegenes,
aufnahmeseitiges Ende der Kehrbürste (18) und dessen höhergelegenes, abwurfseitiges
Ende einem am ersten Rahmenteil (2) befindlichen Schottersilo (14) zugeordnet ist.
3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugdüse (20) durch
die Antriebe (40,41,44) in eine ober dem bzw. seitlich neben dem hinteren Maschinenende
(21) und unmittelbar hinter der Fahrkabine (19) befindliche Außerbetriebstellung verstellbar
ist (Fig. 3).
4. Maschine nach einem der Ansprüche 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugdüse
(20) auf einer höhenverstellbaren Parallelogrammanlenkung (38) fixiert ist, die um
eine vertikale Achse (42) verschwenkbar mit einem Tragkörper (39) verbunden ist, wobei
der Tragkörper (39) durch einen Antrieb (44) senkrecht zur Maschinenlängsrichtung
und horizontal querverstellbar ist.
5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugdüse
(20) durch das Absaugrohr (22) mit einem Zyklonabscheider (26) verbunden ist, dessen
im unteren Endbereich gelegener Auslaßöffnung (27) eine Schleusenkammer (28) mit einer
fernsteuerbaren Entladeöffnung (29) nachgeordnet ist.
6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Entladeöffnung (29) der
Schleusenkammer (28) oberhalb des Förderbandes (24) angeordnet bzw. diesem zugeordnet
ist.
7. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugdüse (20) über das Absaugrohr
(22) mit einer Feinstaubfiltereinheit (30) verbunden ist.
8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Feinstaubfiltereinheit (30)
ein Speicher (31) zugeordnet ist, dessen unterer Endbereich eine Förderschnecke (32)
aufweist.
9. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schotterpflug
(11) bezüglich der Fahrtrichtung unmittelbar hinter einer am vorderen Ende des Maschinenrahmens
(4;48) befindlichen Fahrkabine (13) in deren Sichtbereich bzw. zwischen dieser und
dem Schottersilo (14) angeordnet ist.
10. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in einer über
einen Antrieb (35;61) höhenverstellbaren Halterung (33;60) eine weitere Kehrbürste
(34;59) am Maschinenrahmen (4;48) gelagert und lösbar befestigt ist.
11. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem
vorderen, ersten und hinteren, zweiten Rahmenteil (49,50) des Maschinenrahmens (48)
ein weiterer, mit beiden gelenkig verbundener mittlerer bzw. dritter Rahmenteil (51)
vorgesehen ist, an dem ein Schotterspeicher (54) mit einem dessen Bodenbereich bildenden
und sich bis oberhalb des Schottersilos (14) erstreckenden Bodenförderband (55) angeordnet
ist.
12. Maschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der dritte Rahmenteil (51)
als mit Drehgestellfahrwerken (5) und einem Fahrantrieb (53) ausgestatteter selbstverfahrbarer
Silowagen ausgebildet ist, an dem die jeweils nur ein Schienenfahrwerk (5) aufweisenden
ersten und zweiten Rahmenteile (49,50) trailerartig angelenkt sind.