| (19) |
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(11) |
EP 0 613 989 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.11.1998 Patentblatt 1998/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.01.1994 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: E05F 5/12 |
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| (54) |
Schliessfolge-Steuerungsvorrichtung, insbesondere für Türen
Control device for the closure sequence, particularly for doors
Dispositif de commande de la séquence de fermeture, notammant pour portes
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE ES FR GB LI SE |
| (30) |
Priorität: |
04.03.1993 DE 9303158 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.09.1994 Patentblatt 1994/36 |
| (73) |
Patentinhaber: Gretsch-Unitas GmbH
Baubeschläge |
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D-71254 Ditzingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Schröder, Gerhard
D-75233 Tiefenbronn (DE)
- Mauckner, Dieter
D-71229 Leonberg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Dreiss, Fuhlendorf, Steimle & Becker,
Patentanwälte |
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Postfach 10 37 62 70032 Stuttgart 70032 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 152 561 EP-A- 0 356 728
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EP-A- 0 166 859 DE-A- 3 941 711
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung umfassend einen Gangflügel- sowie
einen Standflügel-Türschließer zur Steuerung der Schließfolge zweier mittels je eines
der Türschließer schließbarer Flügel von Türen, Fenstern und dergleichen, nämlich
eines zuerst öffenbaren Gangflügels und eines nachfolgend öffenbaren Standflügels,
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Eine solche Vorrichtung ist durch die EP 0 356 728 A1 bekannt geworden. Sie arbeitet
auf rein mechanischer Basis.
[0003] Die beiden Flügel sind an ihren voneinander entfernten Vertikalseiten drehbar angelenkt.
Wenn sie, was der Normalfall ist, mit Fälzen versehen sind, so muß grundsätzlich der
eine Flügel vor dem anderen geschlossen werden, damit die Fälze ineinander greifen
bzw. die zweite Tür ohne Behinderung durch den Falz der ersten Tür überhaupt geschlossen
werden kann. Vielfach wird bei derartigen zweiflügeligen Türen im Normalfalle eine
geschlossen gehalten, weswegen man sie als Standflügel bezeichnet, während die andere
ständig geöffnet und geschlossen oder aber auch in einer geöffneten Stellung für eine
Zeitlang festgehalten wird. Man bezeichnet sie als Gangflügel. Beide Türen sind mit
je einem Türschließer bekannter Bauart ausgestattet, der sie, sofern sie nicht festgestellt
worden sind, unmittelbar nach ihrer Freigabe in die Schließstellung zurückdreht. Im
Falle einer Feststelleinrichtung muß diese vor dem Schließen von Hand oder auch automatisch
gelöst werden, damit der Türschließer seine Schließfunktion übernehmen kann. Im Falle
von Rauch- und Feuerschutztüren kann eine derartige Feststelleinrichtung im Brandfalle
durch eine entsprechende Überwachungseinrichtung automatisch gelöst werden. Insbesondere
in diesem Falle muß dann sichergestellt werden, daß die Schließfolge der beiden Türen
unbedingt eingehalten wird, weil sich sonst die Türen nicht vollständig schließen
lassen. Man kann zwar die eine Tür, insbesondere den Gangflügel, bis zu einer verhältnismäßig
geringen Offenstellung schließen, jedoch muß sie dann solange in dieser Stellung verharren,
bis der andere Flügel bzw. der Standflügel seine Schließlage eingenommen hat.
[0004] Nachstehend wird davon ausgegangen, daß grundsätzlich der Standflügel vor dem Gangflügel
geschlossen werden muß.
[0005] Die Türschließer können sich sowohl am oberen als auch am unteren Türende befinden.
[0006] Es liegt die Aufgabe vor, eine gattungsgemäße Vorrichtung so auszubilden, daß ein
Teil der mechanischen Elemente, insbesondere die aus Rastteil und Zahnstange bestehende
Verrasteinrichtung, entfallen und durch hydraulische Komponenten ersetzt werden kann.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Vorrichtung
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechend dem kennzeichnenden Teil dieses
Anspruchs ausgebildet ist.
[0008] Auch bei dieser Schließfolge-Steuerungsvorrichtung kann der Gangflügel beliebig geöffnet
und geschlossen werden, wenn man den Standflügel dabei geschlossen hält. Wenn man
jedoch nach dem wenigstens teilweise Öffnen des Gangflügels den Standflügel mindestens
um einen gewissen Betrag öffnet, so tritt die Steuerungsvorrichtung der Schließfolge
automatisch in Aktion. Sie stellt sicher, daß der Gangflügel lediglich soweit geschlossen
werden kann, daß der Standflügel daran noch vorbeikommt, d.h. ohne Behinderung durch
den Gangflügel seine Schließendlage einnehmen kann. Sobald diese erreicht ist, wird
automatisch die Sperre für den Gangflügel aufgehoben, so daß auch dieser in die Schließstellung
geht.
[0009] Die Öffnungsbewegung des Standflügels führt beispielsweise bei einer Türschließerausführung
mit Gleitarm dazu, daß durch die mit dem Öffnen verbundene Schwenkbewegung des Gleitarms
das freie Gleitarmende entlang seiner Führung verschoben wird. Dadurch kann sich die
Kraft der Belastungsfeder des Verbindungsglieds auswirken, und dieses bewegt sich
infolgedessen von seiner Ausgangsstellung oder ersten Endlage in seine zweite Endlage,
d.h. es führt eine Bewegung gegen den Gangflügel hin durch. Das hat ein Schließen
des Durchgangsventils zur Folge. Zuvor wurde beim Öffnen des Gangflügels das hydraulische
Medium in den Zylinderraum des ersten Kolbens gedrückt, und zwar durch die sich dabei
entspannende Belastungsfeder des zweiten Kolbens.
[0010] Weil sich aber beim Öffnen des Gangflügels unter der Wirkung der Belastungsfeder
des zweiten Kolbens dieser verschoben hat, wodurch die Hydraulikflüssigkeit vom zweiten
Hydraulikzylinder durch das Durchströmventil hindurch in den ersten Hydraulikzylinder
geströmt ist, was zu einer Überführung des Kolbens des ersten Hydraulikzylinders in
seine Sperrstellung geführt hat, kann das Hydraulikmedium bei geschlossenem Durchströmventil
nicht mehr vom ersten Hydraulikzylinder in den zweiten Hydraulikzylinder zurückströmen
und infolgedessen kann der Gangflügel nur soweit geschlossen werden, bis das freie
Ende seines Gleitarms am ausgefahrenen Kolben des ersten Hydraulikzylinders auftrifft.
Der Gangflügel wird in dieser nicht vollständig geschlossenen Stellung so lange gehalten,
bis das Durchströmventil geöffnet ist und die Kraft des Türschließers am Gangflügel
die beiden Kolben wieder in die Ausgangsstellung zurückschieben kann. Gleichzeitig
wird dann auch die Belastungsfeder des Kolbens des zweiten Hydraulikzylinders gespannt.
[0011] Der Standflügel bewirkt in der Schließendbewegung über das freie Ende seines Gleitarms
das Zurückstellen des Verbindungsglieds in die Ausgangslage, was zum erwähnten Öffnen
des Durchgangsventils sowie zum Spannen der Belastungsfeder des Verbindungsglieds
in der ersten Endstellung führt.
[0012] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß das Verbindungsglied aus einem gangflügelseitigen
ersten Schieber und einem standflügelseitigen zweiten Schieber sowie einem zwischengeschalteten
Verbindungselement besteht, wobei der erste Schieber vom zweiten Schieber weg federbelastet
ist. Hieraus folgt, daß sich bei Freigabe des Verbindungsglieds durch das freie Gleitarmende
des Standflügels die Kraft der zumindest einen Feder des Verbindungsglieds auswirken
kann und dieses vom Standflügel weg gegen den Gangflügel hin verschoben wird. Diese
Verschiebebewegung kann man in eine Schließbewegung des Verschlußorgans des Durchströmventils
umsetzen oder dazu nutzen.
[0013] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß der zweite Schieber mittels
einer Feder in Richtung des ersten Schiebers hin federbelastet und das Verbindungselement
im wesentlichen durch ein Stahlseil oder dergleichen Zugkräfte übertragendes Element
gebildet ist. Diese zweite Feder unterstützt die Verschiebebewegung des Verbindungsglieds
beim Öffnen des Standflügels, was insbesondere bei Verwendung eines Stahlseils vorteilhaft
ist.
[0014] Mit den Ausgestaltungen der Ansprüche 4 und 5 wird eine Selbstblockade bei unsachgemäßer
Türöffnung verhindert.
[0015] Weitere Ausgestaltungen dieser Vorrichtung gehen aus den Ansprüchen 6 bis 20 hervor.
Die daraus resultierenden Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
von Ausführungsbeispielen.
[0016] Die Zeichnung zeigt diese Ausführungsbeispiele. Hierbei stellen dar:
- Figur 1
- eine abgebrochene Vorderansicht einer zweiflügeligen Tür mit gefälzten Drehflügeln,
- Figur 2
- eine Draufsicht auf Figur 1, in welcher mit gestrichelten Linien die teilweise geöffneten
Flügel zu sehen sind,
- Figur 3
- einen abgebrochenen Schnitt durch die Schließfolge-Steuerungsvorrichtung der ersten
Variante bei geschlossenen Türen,
- Figur 4
- einen dementsprechenden Schnitt bei zumindest teilweise geöffneten Türen,
- Figur 5
- in vergrößertem Maßstab und abgebrochener Darstellung einen schematisierten Schnitt
gemäß der Linie V-V der Figur 1,
- Figur 6
- eine der Figur 3 entsprechende Darstellung einer zweiten Ausführungsform der Erfindung,
- Figur 7
- eine der Figur 1 entsprechende Darstellung einer dritten Variante der Erfindung,
- Figur 8
- eine Darstellung gemäß Figur 2 der dritten Ausführungsform der Erfindung,
- Fig. 9 bis 11
- drei unterschiedliche Betriebszustände beim Öffnen beider Flügel der dritten Ausführungsform
der Erfindung mit einer sog. Bandgegenseite-Montage,
- Fig. 12 und 13
- in vergrößertem Maßstab die linken Hälften der Figuren 3 und 4.
[0017] An einem gemeinsamen festen Rahmen 1 sind ein Gangflügel 2 und ein Standflügel 3
um eine vertikale, geometrische Drehachse 4 bzw 5 im Sinne des Doppelpfeils 6 bzw.
7 drehbar gelagert. Gemäß Figur 2 sind die beiden Flügel mit einem sog. Flügelüberschlag
ausgestattet, weswegen der Standflügel 3 erst nach vorheriger, mindestens teilweiser
Öffnung des Gangflügels 2 geöffnet werden kann. Umgekehrt setzt das völlige Schließen
des Gangflügels ein vorheriges, vollständiges Schließen des Standflügels voraus. Im
Normalfalle bleibt der Standflügel geschlossen und zum Durchtritt von einem Raum in
den anderen wird lediglich der Gangflügel geöffnet. Wenn aber das Durchfahren der
Öffnung des festen Rahmens beispielsweise mit einem Transportfahrzeug erforderlich
ist, so müssen beide Flügel vollständig geöffnet werden.
[0018] Am Gangflügel 2 befindet sich ein Türschließer 8 und am Standflügel 3 ein weiterer
Türschließer 9. Es handelt sich in Figur 1 um Oben-Türschließer. Insbesondere ist
die Verwendung sog. Gleitarm-Türschließer vorgesehen, die mit jeweils einem Gleitarm
10 bzw. 11 ausgestattet sind. Das freie Gleitarmende ist in horizontaler Richtung
parallel zur Ebene des festen Rahmens 1 verschiebbar an letzterem gelagert. Bevorzugterweise
befindet sich am festen Rahmen 1 eine Führungsschiene 12, die bei den Ausführungsbeispielen
zweiteilig ausgebildet ist. Der Zwischenraum zwischen den beiden Führungsschienenteilen
kann mit einem nicht dargestellten Zwischenstück, insbesondere gleichen Querschnitts,
verschlossen werden. Das freie, festrahmenseitige bzw. führungsschienenseitige Ende
jedes Gleitarms 10 bzw. 11 ist mit einer Gleitrolle 13 bzw. 14 versehen. Diese ist
in horizontaler Richtung parallel zur Festrahmenebene in einer unteren Kammer 15 der
Führungsschiene 12 verschiebbar gelagert. Wenn man den Gangflügel 2 öffnet, so bewegt
sich die Gleitrolle 13, ausgehend von ihrer Stellung in Figur 3 im Sinne des Pfeils
16 nach links. In analoger Weise führt ein Öffnen des Standflügels 3 zu einer Verschiebung
der Gleitrolle 14 in Pfeilrichtung 17.
[0019] Die Gleitrolle 13 liegt bei geschlossenem Gangflügel am linken Ende eines Kolbens
18 eines ersten Hydraulikzylinders 19 an. Dieser befindet sich in einem Grundkörper
20, wobei die Zylinderbohrung unmittelbar am Grundkörper angebracht ist. Der Grundkörper
20 ist gemäß Figuren 3 und 4 an der Führungsschiene 12 gehalten bzw. befindet sich
bei den Ausführungsbeispielen am rechten oder inneren Ende des linken Führungsschienenteils.
[0020] Im Grundkörper befindet sich noch ein zweiter Hydraulikzylinder 21 mit Kolben 22.
Auch in diesem Fall kann die Zylinderbohrung unmittelbar am Grundkörper angebracht
sein. Die Kolben 18 und 22 sind in horizontaler Richtung parallel zur Ebene des festen
Rahmens im Sinne des Doppelpfeils 23 verschiebbar. Den Figuren 3 und 4 entnimmt man,
daß die geometrischen Achsen der beiden Hydraulikzylinder bzw. Kolben 18 und 22 parallel
zueinander verlaufen.
[0021] Der Kolben 22 des zweiten Hydraulikzylinders 21 ist mittels einer Feder 24, vorzugsweise
einer den Kolbenschaft umgebenden Schraubendruckfeder, im Sinne des Pfeils 25 federbelastet,
also in Figur 3 von links nach rechts. Weil sich jedoch im Hydraulikraum 26 ein hydraulisches
Medium befindet und dieses bei geschlossenem Gangflügel über den Verbindungskanal
27 zum ersten Hydraulikzylinder 19 nicht abströmen kann, kann sich die Kraft der Druckfeder
24 nicht auswirken.
[0022] Wenn man jedoch den Gangflügel öffnet und demzufolge die Gleitrolle 13 eine Verschiebebewegung
im Sinne des Pfeils 16 ausführt, so entfernt sich diese Gleitrolle aus dem Verschiebebereich
des Kolbens 18 des ersten Hydraulikzylinders 19. Nunmehr kann das hydraulische Medium
durch die Kraft der Druckfeder 24 vom Hydraulikraum 26 über den Verbindungskanal 27
in den Hydraulikraum 28 des ersten Hydraulikzylinders 19 gedrückt werden, was zu einem
Verschieben des Kolbens 18 nach links, also im Sinne des Pfeils 16 führt. Anders ausgedrückt
macht der Kolben 18 die Verschiebebewegung der Gleitrolle 13 mit bis er an einem Anschlag
29, der zugleich auch eine Führung für den Kolbenschaft bildet, auftrifft. Gegebenenfalls
endet die Verschiebebewegung auch schon früher, wenn kein weiteres Medium mehr überströmt.
Lediglich der Ordnung halber wird noch die Dichtung 30 des Kolbens 18 erwähnt.
[0023] Der Kolben 22 ist mit einer dementsprechenden Dichtung 31 ausgestattet, wobei die
Dichtungen jeweils in eine Kolbennut eingelegt sind. Im übrigen stützt sich die Schraubendruckfeder
24 mit ihrem rechten Ende am dickeren Kolbenteil und mit ihrem linken Ende an einem
Ring 32 ab, der mittels eines Sprengrings 33 in bekannter Weise gehalten ist. Zum
Halten des Anschlagrings 29 dient ein weiterer Sprengring 34.
[0024] Wenn man den Gangflügel schließt, so drückt die Gleitrolle 13, sobald sie das linke
Ende des Kolbens 18 bzw. des Kolbenschafts erreicht hat, den Kolben 18 in Pfeilrichtung
35 nach rechts, wodurch das Hydraulikmedium aus dem Hydraulikraum 28 herausgepreßt
wird. Es strömt über den Verbindungskanal 27 zum Hydraulikraum 26 des zweiten Hydraulikzylinders
21 und verschiebt dadurch dessen Kolben 22 von rechts nach links unter gleichzeitiger
Spannung der Feder 24.
[0025] Die Gleitrolle 14 liegt am in Figur 3 rechten Ende eines Schiebeelements 36 an. Dieses
ist in einem zweiten Grundkörper 37 begrenzt verschiebbar gelagert, und zwar auch
in horizontaler Richtung parallel zur Ebene des festen Rahmens. Zwischen dem ersten
Grundkörper 20 und dem zweiten Grundkörper 37 befindet sich ein Verbindungsglied 38.
Im wesentlichen besteht es aus einem ersten Schieber 39, einem zweiten Schieber 40
und einem Verbindungselement 41.
[0026] Letzteres ist in bevorzugter Weise ein Stahlseil, dessen Enden in bekannter Weise
gehalten sein können, beispielsweise mittels einer Endmuffe 42 und einer Klemmschraube
43.
[0027] Der zweite Schieber 40 ist parallel zum Schiebeelement 36 verschiebbar im zweiten
Grundkörper 37 gelagert, also auch in horizontaler Richtung parallel zum festen Rahmen
1. Außerdem ist er an seinem rechten Ende mittels einer Feder, vorzugsweise Schraubendruckfeder
44, gegen den ersten Grundkörper 20 hin belastet. Zwischen das Schiebeelement 36 und
den zweiten Schieber 40 ist eine Bewegungsumkehr-Vorrichtung 45 geschaltet. Diese
besteht aus einer Zahnstange 46 am Schiebeelement 36, einer Zahnstange 47 am zweiten
Schieber 40 und einem zwischengeschalteten Ritzel 48. Die Kraft der Feder 44 kann
sich jedoch bei geschlossenem Standflügel nicht auswirken, weil dabei das rechte äußere
Ende des Schiebeelements 36 durch die Gleitrolle 14 des Türschließers 9 an einer Verschiebebewegung
gehindert ist.
[0028] Das linke Ende des ersten Schiebers 39, welches koaxial zum Kolben 22 angeordnet
ist, ist abgedichtet im ersten Grundkörper 20 verschiebbar gelagert. Die Abdichtung
erfolgt über einen O-Ring 49, der in eine Nut des mit kreisförmigem Querschnitt versehenen
linken Endes des ersten Schiebers 39 eingelegt ist. Bei den Ausführungsbeispielen
ist zwischen dieses linke Ende des ersten Schiebers 39 und eine Bohrung des ersten
Grundkörpers 20 noch ein Ring 50 geschaltet, der an seiner Außenseite über einen weiteren
O-Ring 51 gegenüber der genannten Bohrung abgedichtet ist. Dadurch wird verhindert,
daß das unter Druck stehende Medium im Hydraulikraum 26 am ersten Schieber 39 vorbei
nach außen abströmen kann.
[0029] Zwischen das linke Ende 52 des ersten Schiebers 39 und den Ring 50 ist eine Schraubendruckfeder
53 geschaltet. Bei geschlossenen Flügeln ist sie gespannt. Ihre Kraft kann sich aber
nicht auswirken, weil das Verbindungsglied 38 in Pfeilrichtung 54 bei geschlossenem
Standflügel nicht verschoben werden kann. Erst wenn sich die Gleitrolle 14 beim Öffnen
des Standflügels im Sinne des Pfeils 17 verlagert, kann das Schiebeelement 36 dieser
Schiebebewegung folgen, und über die Bewegungsumkehr-Vorrichtung 45 ist dann auch
eine Verschiebung des Verbindungsglieds 38 in Pfeilrichtung 54 möglich, wobei diese
Bewegung durch die Schraubendruckfeder 53 bewirkt wird.
[0030] Am linken Ende des ersten Hydraulikzylinders 39 befindet sich des weiteren noch eine
Dichtlippe 55, welche gewissermaßen ein Verschlußorgan eines Durchströmventils 56
bildet. Bei geschlossenem Standflügel 3 hat die Dichtlippe 55 von einem Gehäuseabsatz
57, welcher gewissermaßen den Ventilsitz darstellt, einen aus Figur 3 ersichtlichen
Abstand. Dadurch ist dieses Durchströmventil 56 offen, und infolgedessen kann die
Überströmung des Hydraulikmediums vom Hydraulikraum 26 in den Hydraulikraum 28 über
den Verbindungskanal 27 stattfinden.
[0031] Wenn jedoch der Standflügel zumindest teilweise geöffnet worden ist und als Folge
davon die Schraubendruckfeder 53 das Verbindungsglied 38 im Sinne des Pfeils 54 nach
links verschoben hat, so kommt gemäß Figur 4 die Dichtlippe 55 am Gehäuseabsatz 57
zur Anlage, d.h. das Durchströmventil 56 ist jetzt geschlossen.
[0032] Wenn gemäß den vorstehenden Darlegungen bei mindestens teilweise geöffneten Flügeln
und damit bei geschlossenem Durchströmventil 56 die Gleitrolle 13 des Gangflügel-Türschließers
8 am Kolben 18 auftrifft, so ist die Schließfeder dieses Türschließers nicht in der
Lage, den Kolben 18 nach rechts zu verschieben, weil das Hydraulikmedium durch das
geschlossene Durchströmventil 56 daran gehindert ist, vom Hydraulikraum 28 in den
Hydraulikraum 26 des zweiten Hydraulikzylinders 21 überzuströmen. Zuerst muß deshalb
der Standflügel 3 geschlossen werden, was, wie geschildert, ein Öffnen des Durchströmventils
56 bewirkt.
[0033] Um bei einem gewaltsamen Zudrücken des Gangflügels 2 doch noch eine Verschwenkbewegung
in Schließrichtung auch bei teilgeöffnetem Standflügel zu ermöglichen, ist in das
linke Ende des ersten Schiebers 39 ein Überdruckventil 58 bekannter Bauart eingesetzt.
Dessen Verschlußorgan 59 kann über einen winkel- oder T-förmigen Kanal 60 angeströmt
werden. Bei einem gewaltsamen Verschieben des Kolbens 18 in Pfeilrichtung 35 öffnet
dieses Überdruckventil 58, so daß das Hydraulikmedium so lange, wie die Schließkraft
an der Tür 2 anhält überströmen kann. Dabei wird dann die Feder 24 gespannt. Sobald
die an sich unerwünschte Krafteinwirkung auf den Kolben 18 entfällt und der Gangflügel
wieder etwas geöffnet worden ist, werden die beiden Kolben 18 und 22 wieder in die
aus Figur 4 ersichtliche Lage zurückverschoben.
[0034] Das Schiebeelement 36 ist bei den Ausführungsbeispielen zweiteilig ausgebildet. Es
besteht aus einer mit der Zahnstange 46 versehenen Hülse 61 mit einer Gewindebohrung,
in welcher ein mit Außengewinde versehener Anschlagstift 62 verschraubbar ist. Bei
geschlossenen Flügeln 2, 3 wird der Anschlagstift so weit hineingedreht, bis sein
in den Figuren 3 und 4 rechtes Ende 63 am freien Ende des Gleitarms 11 bzw. der dort
angebrachten Gleitrolle 14 zur Anlage kommt. Soweit die Selbsthemmung dieser Gewindeverbindung
nicht ausreicht, kann man sie mit bekannten Mitteln sichern. Lediglich der Ordnung
halber wird noch angeführt, daß die aus konstruktiven Gründen nach außen geführte,
den Verbindungskanal 27 bildende Bohrung außen mittels eines Stopfens 64 oder dergleichen
verschlossen ist.
[0035] Falls es aus optischen Gründen erwünscht ist, kann man gemäß Figur 6 das Verbindungsglied
38 verdeckt im festen Rahmen 1 unterbringen. Der erste Schieber 39 und der zweite
Schieber 40 sind keine geraden Elemente, sondern zweimal gegenläufig abgewinkelte
Bauteile. Die jeweils über die Grundkörper 20 bzw. 37 vorstehenden äußeren Enden der
beiden Schieber 39 und 40 können mit Hilfe von Gehäuseelementen 65 bzw. 66 abgedeckt
werden. Die unmittelbar mit dem Verbindungselement 41 verbundenen freien Enden der
Schieber 39 und 40 befinden sich im Inneren des festen Rahmens 1, der eine entsprechende
Aufnahme aufweist, die außen in nicht näher gezeigter Weise abgedeckt sein kann.
[0036] Der Gangflügel 2 und der Standflügel 3 des Ausführungsbeispiels nach den Figuren
7 bis 11 sind im Gegensatz zu den Figuren 1 und 2 im Sinne des Pfeils 67 bzw. 68 öffenbar
und in Gegenrichtung schließbar. Die Türen sind aber auch mit einem Flügelüberschlag
69 bzw. 70 versehen, weswegen sie in gleicher Weise einer Schließfolgeregelung bedürfen
wie die Türen der Figuren 1 und 2. Man bezeichnet die Montage der Türschließer 8 und
9 gemäß Figur 8 als "Bandgegenseite-Montage".
[0037] Gleiche Teile der beiden Anschlagarten sind mit gleichen Bezugszahlen versehen. Soweit
Unterschiede bestehen, werden nachfolgend zusätzlich Bezugszahlen verwendet.
[0038] Eine Bandgegenseite-Montage bedeutet, daß die Flügel der zweiflügeligen Drehflügeltüren
nach außen öffnen, während sich die Türschließer 8 und 9 und die Führungsschiene 12
an der Innenraumseite befinden. Die Bänder mit den Drehachsen 4 und 5 befinden sich
gemäß Figur 8 an der Außenseite und hieraus resultiert auch der Begriff "Bandgegenseite-Montage".
Bei der Bandgegenseite-Montage ergeben sich etwas andere geometrische Verhältnisse
in bezug auf die Montageart nach den Figuren 1 und 2. Dies betrifft vor allen Dingen
den Abstand vom Drehpunkt bis zur Schienenebene, und dies führt dazu, daß die Gleitrollen
13 und 14 bei der Öffnungsbewegung der Türen zunächst in Richtung Türmitte laufen
und dann beim weiteren Öffnen der Türen eine hierzu entgegengesetzte Bewegungsrichtung
bekommen.
[0039] Dies ist auch der Grund, weswegen man die sog. Auslösemechanik der erfindungsgemäßen
Schließfolge-Steuerungsvorrichtung bei der Bandgegenseite-Montage anpassen muß.
[0040] Die hierzu vorgenommene Weiterbildung der Vorrichtung ergibt sich aus den Unteransprüchen
18, 19 und 20. Eine detaillierte Beschreibung der Vorteile dieser Weiterbildung mit
der zugehörigen Funktionsweise ergibt sich aus den nachstehenden Ausführungen. Im
Inneren des zweiten Schiebers 40 (Figuren 9 bis 11) befindet sich eine Druckfeder
71, vorzugsweise aus Platzgründen eine Schraubendruckfeder. Beim Verbindungselement
41 aller Ausführungsvarianten handelt es sich um ein bei Bowdenzügen bekanntes Element
mit einem innenliegenden Draht 72 oder dergleichen und einer diesen umgebenden rohrförmigen
Umhüllung 73. Das innere Ende 74 des Verbindungselements 41 besteht in bekannter Weise
aus einer fest mit dem Drahtende verbundenen Klemmstück, welches ein Widerlager für
das rechte Ende der Druckfeder 71 bildet.
[0041] Das gegen den Gangflügel 2 weisende andere Ende der Feder 71 stützt sich an einer
Innenschulter 75 des zweiten Schiebers 40 ab.
[0042] Sowohl aus Montagegründen als auch wegen einer vorteilhaften Fertigung und auch einer
zweckmäßigen Einstellmöglichkeit ist der zweite Schieber 40 zweiteilig ausgebildet.
Er besteht aus dem ersten Schieberteil 76 und den zweiten Schieberteil 77. Beide sind
über eine Gewindeverbindung 78 einstellbar miteinander verbunden. Vorzugsweise ist
das erste Schieberteil 76 in der Art einer Schraube mit axialer Längsbohrung ausgebildet
und das zweite Schieberteil 77 als ein Innenrohr mit Muttergewinde. Im Inneren des
zweiten Schieberteils 77 befindet sich gemäß Figuren 9 bis 11 die Druckfeder 71 und
das innere Ende des ersten Schieberteils 76 bildet die erwähnte Innenschulter 75 für
das linke Federende. Des weiteren entnimmt man der Zeichnung, daß das zweite Schieberteil
77 mit der Zahnstange 47 versehen ist, die in Eingriff steht mit dem Ritzel 48 der
Bewegungsumkehrvorrichtung 45.
[0043] Figur 9 zeigt die Ausgangssituation bei zumindest geschlossenem Standflügel. Dabei
liegt das innere Ende des Gleitarms 11 des Türschließers 9 bzw. die dort vorgesehene
Gleitrolle 14 am rechten Ende 63 des Anschlagstifts 62 an. Während der ersten Bewegungsphase
beim Öffnen des Standflügels 3 wandert die Gleitrolle 14 im Sinne des Pfeils 79 nach
links. Dies hat ein Verschieben des Anschlagstifts 62 in gleicher Richtung zur Folge.
Diese Verschiebebewegung wird durch das Ritzel 48 umgekehrt, weswegen das zweite Schieberteil
77 eine Einwärtsbewegung in Pfeilrichtung 80 durchführt. In Figur 10 sind die diesbezüglichen
Endstellungen der Gleitrolle 14 sowie der beiden Schieberteile 76 und 77 zu sehen.
Das erste Schieberteil 76 wird aufgrund der Gewindeverbindung 78 in Pfeilrichtung
80 mitgenommen. Gleichzeitig wird die Druckfeder 71 gespannt, welche sich in Verlängerung
des ersten Schieberteils 76 im Inneren des zweiten Schieberteils befindet. Das innere
Ende 74 des Verbindungselements 41 macht diese Verschiebebewegung nicht mit, vielmehr
wird der zweite Schieber 40 gegenüber diesem inneren Ende 74 gemäß den Darstellungen
nach den Figuren 9 und 10 nach rechts verschoben. Infolgedessen ändert sich auch nichts
an der Offenstellung des Durchströmventils 56 während dieser kurzen Verschiebebewegung
der Gleitrolle 14 von seiner Stellung in Figur 9 nach derjenigen in Figur 10.
[0044] Beim weiteren Öffnen des Standflügels 3 wandert die Gleitrolle 14 analog zu derjenigen
des Ausführungsbeispiels nach den Figuren 1 bis 6 von links nach rechts, wobei allerdings
zunächst der vorstehend beschriebene kurze Weg von rechts nach links zurückgelegt
werden muß.
[0045] Wenn die geometrische Mitte der Gleitrolle 14 an der ersten gestrichelten Linie 81
angekommen ist, so entspricht dies der Ausgangsstellung gemäß Figur 9, also der Schließstellung
des Standflügels. Beim Weiterwandern der Gleitrolle 14 nach rechts (Figur 11) gelangt
die geometrische Mitte der Gleitrolle 14 schließlich an die zweite gestrichelte Linie
82. Dabei macht dann nicht nur der Anschlagstift eine Verschiebebewegung nach rechts,
sondern auch aufgrund der Bewegungsumkehrvorrichtung 45 der zweite Schieber 40 eine
Bewegung nach links in Pfeilrichtung 83. Diese Verschiebebewegung vollzieht auch das
innere Ende 74 des Verbindungselements 41, so daß es analog zur Darstellung gemäß
Figur 4 zu einem Schließen des Durchströmventils 56 mit den dort beschriebenen Folgen
kommt.
[0046] Aus dem Vorstehenden ergibt sich eindeutig, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung
sowohl für normal zu öffnende Flügel einer zweiflügeligen Drehtür als auch für die
entsprechenden Flügel bei einer Bandgegenseite-Montage geeignet ist, wobei nahezu
sämtliche Einzelteile für beide Öffnungsarten zu gebrauchen sind.
[0047] Es bleibt noch nachzutragen, daß auch bei der Bandgegenseite-Montage bei geschlossenen
Flügeln der Anschlagstift 62 so weit eingeschraubt wird bis er am zugeordneten inneren
Ende des Gleitarms 11 bzw. der Gleitrolle 14 anliegt. Die Variante nach den Figuren
9 bis 11 ist universell verwendbar, also auch für die Montage der Türschließer auf
der Bandseite. Der Anschlagstift 62 wird bei Bandgegenseite-Montage gemäß Figur 11
verstellt. Außerdem entnimmt man den Figuren 3 und 9, daß die geometrischen Achsen
der beiden Gleitarme leicht geneigt zu einer zum festen Rahmen 1 parallelen Ebene
verlaufen. Während beim "Normalanschlag" der Türen die geometrische Achse über diese
Parallelebene hinwegverschwenkt wird (Figuren 3 und 4), wird bei der Ausführung nach
den Figuren 7 bis 11 die geometrische Achse von der genannten Vertikalebene immer
stärker weggeschwenkt (Figuren 9 bis 11).
[0048] Die Kraft der Druckfeder 71 muß größer sein als die Kraft der Schraubendruckfeder
53, damit beim alleinigen Öffnen des Gangflügels die Schraubendruckfeder 53 das Durchströmventil
56 nicht schließen kann.
1. Vorrichtung umfassend einen Gangflügel- sowie einen Standflügel-Türschließer (8, 9)
zur Steuerung der Schließfolge zweier mittels je eines der Türschließer (8, 9) schließbarer
Flügel (2, 3) von Türen, Fenstern und dergleichen, nämlich eines zuerst öffenbaren
Gangflügels (2) und eines nachfolgend öffenbaren Standflügels (3),
- wobei im Falle eines Oben-Türschließers jeder an seinem Flügel befestigte Türschließer
(8, 9) einen schwenkbaren Gleitarm (10, 11) aufweist, dessen freies Ende an einem
festen Rahmen (1) oder dergleichen in horizontaler Richtung (23) verschiebbar geführt
ist, oder
- im Falle eines Unten-Türschließers jeder mit seiner Tür oder dergleichen verbundene
Türschließer ein durch die Drehbewegung der Tür verschiebbares Element, insbesondere
einen Hydraulikkolben, aufweist,
- mit einem festrahmenseitigen Verbindungsglied (38), das durch die Öffnungsbewegung
des Standflügels (3) in horizontaler Richtung (23) und parallel zur Festrahmenebene
verschiebbar ist,
- mit einem im Gangflügel-Türschließer (8) vorgesehenen Sperrglied, das in der verschobenen
Stellung des Verbindungsgliedes (38) das Sperrglied in Sperrstellung hält, so daß
es sich im Rückstell-Endbereich des freien Endes des Gangflügel-Gleitarms (10) bzw.
einer verschiebefest mit dem verschiebbaren Element verbundenen Rolle (13) oder dergleichen
des Gangflügel-Türschließers (8) befindet, und
- daß das Verbindungsglied (38) bei geschlossenem Standflügel (3) durch das freie
Ende des Standflügel-Gleitarms (11) in einer ersten Verstellendlage gehalten ist,
der die wirkungslose Stellung des Sperrglieds zugeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- im Strömungsweg zwischen zwei gangflügelseitigen Hydraulikzylindern (19, 21) ein
Durchströmventil (56) vorgesehen ist, und das Verbindungsglied (38) wenigstens eine
Rückstellfeder (53) aufweist,
- daß das Verbindungsglied (38) bei geschlossenem Standflügel (3) gegen den Widerstand
der Rückstellfeder (53) in Richtung auf den Standflügel (3) verschobenen ist und die
erste Verstellendlage einnimmt und dabei das Durchströmventil (56) geöffnet ist,
- daß das Sperrglied von einem freien Ende des Kolbens (18) des ersten Hydraulikzylinders
(19) gebildet oder getragen wird und zumindest bei geschlossenem Gangflügel (2) am
freien Ende von dessen Gleitarm (10), insbesondere direkt, abgestützt ist,
- daß der zweite Hydraulikzylinder (21) einen Kolben (22) aufweist, der über eine
Feder (24) vorgespannt und hydraulisch gehalten ist und die beiden Kolben (18, 22)
gegenläufig verstellbar sind, und
- daß das Verbindungsglied (38) bei zumindest teilweise geöffnetem Standflügel (3)
seine zweite Verstellendlage einnimmt, in der das Durchströmventil (56) geschlossen
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsglied (38)
aus einem gangflügelseitigen, ersten Schieber (39) und einem standflügelseitigen,
zweiten Schieber (40) sowie einem zwischengeschalteten Verbindungselement (41) besteht,
wobei der erste Schieber vom zweiten Schieber weg federbelastet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Schieber (40)
mittels einer Feder (44) in Richtung des ersten Schiebers (39) hin federbelastet und
das Verbindungselement (41) im wesentlichen durch ein Stahlseil oder dergleichen Zugkräfte
übertragendes Element gebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraft
der Feder (24) größer ist als die Kraft der Rückstellfeder (53).
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraft der Feder (24)
größer ist als die Federkräfte der Rückstellfeder (53) und der auf den zweiten Schieber
(40) wirkenden Feder (44) zusammen.
6. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das hydraulische Halten des zweiten Kolbens (22) über das hydraulische Medium
in den strömungsverbundenen Hydraulikräumen (26 u. 28) des zweiten Kolbens (22) und
des ersten Kolbens (18), der sich am freien Ende des Gangflügel-Gleitarms (10) abstützt,
erfolgt.
7. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
jeder Schieber (39,40) in einem Grundkörper gelagert ist, wobei ein erster Grundkörper
(20) für den ersten Schieber (39) am gangflügelseitigen Bereich einer, das Verbindungsglied
(38) aufnehmenden, dem festen Rahmen (1) zugeordneten horizontalen Führungsschiene
(12) für die freien Enden (13,14) der Gleitarme (10,11) und ein zweiter Grundkörper
(37) für den zweiten Schieber (40) dem standflügelseitigen Bereich der Führungsschiene
(12) zugeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich an jedem freien Gleitarmende
eine in der Führungsschiene (12) verschiebbar geführte Gleitrolle (13,14) befindet.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hydraulikzylinder
(19,21) einer hydraulischen Sperrvorrichtung für den Gleitarm (10) des Gangflügels
(2) angehören, wobei dem wenigstens teilweise geöffneten Standflügel (3) die Sperrstellung
der Sperrvorrichtung zugeordnet ist.
10. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Hydraulikzylinder (19,21) parallel zueinander angeordnet und parallel
zum ersten Schieber (39) des Verbindungsglieds (38) im ersten Grundkörper (20) verschiebbar
gelagert sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Hydraulikzylinder
(21) koaxial zum ersten Schieber (39) des Verbindungsglieds (38) angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß der federabgewandte Hydraulikraum (26) des zweiten Hydraulikzylinders (21) über
einen Kanal (27) im ersten Grundkörper (20) mit dem vom freien Ende des Gangflügel-Gleitarms
(10) bzw. dessen Gleitrolle (13) abgewandten Hydraulikraum (28) des ersten Hydraulikzylinders
(19) hydraulisch verbunden ist und sich in diesem Verbindungskanal (27) das durch
das Verbindungsglied (38) betätigbare Durchströmventil (56) befindet.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schieber (39)
des Verbindungsglieds (38) das Verschlußorgan (39,55) des Durchströmventils (56) bildet
oder trägt.
14. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß sich im ersten Schieber (39) ein Überdruckventil (58) befindet, welches die Strömung
vom Zylinderraum (28) des ersten Hydraulikzylinders (19) zum Zylinderraum (26) des
zweiten Hydraulikzylinders (21) bei Überdruck bei geschlossenem Durchströmventil (56)
ermöglicht.
15. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß das freie Ende des standflügelseitigen Gleitarms (11) bzw. dessen Gleitrolle (14)
bei geschlossenem Standflügel (3) an einem Schiebeelement (36) des zweiten Grundkörpers
(37) anliegt und das Schiebeelement über eine Bewegungsumkehr-Vorrichtung (45) mit
dem zweiten Schieber (40) des Verbindungsglieds (38) gekuppelt ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsumkehr-Vorrichtung
(45) aus zwei parallelen Zahnstangen (46,47) und einem zwischengeschalteten, drehbar
im zweiten Grundkörper (37) gelagerten Ritzel (48) besteht, wobei je eine Zahnstange
mit dem Schiebeelement (36) und dem zweiten Schieber (40) fest verbunden oder daran
angeformt ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß sich im Schiebeelement
(36) ein Anschlagstift (62) für die Gleitrolle (14) des Standflügel-Gleitarms (11)
befindet, der gegenüber einer Hülse (61) des Schiebeelements (36) in Längsrichtung
(17) verstellbar, insbesondere verschraubbar ist.
18. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
daß sich im Inneren des zweiten Schiebers (40) eine Druckfeder (71) befindet, deren
vom Gangflügel (2) wegweisendes eines Ende sich am inneren standflügelseitigen Ende
(74) des Verbindungselements (41) abstützt und deren gegen den Gangflügel (2) weisendes
anderes Ende an einer vom Gangflügel (2) wegweisenden Innenschulter (75) des zweiten
Schiebers (40) abgestützt ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Schieber (40)
zweiteilig ausgebildet ist und sich die Innenschulter (75) am ersten, verstell- und
feststellbar mit dem zweiten Schieberteil (77) verbundenen Schieberteil (76) befindet,
wobei das zweite Schieberteil (77) mit der Bewegungsumkehr-Vorrichtung (45) bewegungsverbunden
oder Teil derselben ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schieberteile
(76,77) über eine Gewindeverbindung (78) gekuppelt sind und insbesondere das erste
Schieberteil (76) in ein axiales Muttergewinde des zweiten Schieberteils (77) eingeschraubt
ist.
1. An apparatus including a moving leaf and a nonmoving leaf door closer (8, 9) for controlling
the closing sequence of two leaves or casements (2, 3) of doors, windows and the like
that can be closed each by means of one of the door closers (8, 9), namely a moving
leaf (2) that can be opened first and a nonmoving leaf (3) that can be opened after
that,
- in which in the case of an upper door closer, each door closer (8, 9) secured to
its leaf or casement has a pivotable sliding arm (10, 11), whose free end is guided
displaceably in the horizontal direction (23) on a fixed frame (1) or the like, or
- in the case of a lower door closer, each door closer connected to its door or the
like has an element, in particular a hydraulic piston, that is displaceable by the
rotary motion of the door,
- having a connecting member (38), toward the fixed frame, which is displaceable in
the horizontal direction (23) and parallel to the fixed frame plane by the opening
motion of the nonmoving leaf (3),
- having a blocking member, provided in the moving leaf door closer (8), which in
the displaced position of the connecting member (38) keeps the blocking member in
the blocking position, so that it is located in the restoration end region of the
free end of the moving leaf sliding arm (10) or of a roller (13) or the like of the
moving leaf door closer (8), which roller or the like is connected to the displaceable
element in a manner fixed against displacement, and
- the connecting member (38), when the nonmoving leaf (3) is closed, is held by the
free end of the nonmoving leaf sliding arm (11) in a first terminal adjusting position
with which the ineffective position of the blocking element is associated,
characterized in that
- in the flow path between two hydraulic cylinders (19, 21) toward the moving leaf,
a flow valve (56) is provided, and the connecting member (38) has at least one restoring
spring (53),
- that the connecting member (38), when the nonmoving leaf (3) is closed, is displaced
in the direction of the nonmoving leaf (3) counter to the resistance of the restoring
spring (53) and assumes the first terminal adjusting position and in the process the
flow valve (56) is opened,
- that the blocking member is formed or supported by a free end of the piston (18)
of the first hydraulic cylinder (19) and is braced, in particular directly, on the
free end of the sliding arm (10) of the moving leaf (2), at least when the moving
leaf is closed;
- that the second hydraulic cylinder (21) has a piston (22), which is prestressed
and hydraulically held via a spring (24) and the two pistons (18, 22) are adjustable
contrary to one another; and
- that the connecting member (38), when the nonmoving leaf (3) is at least partly
open, assumes its second terminal adjusting position, in which the flow valve (56)
is closed.
2. The apparatus of claim 1, characterized in that the connecting member (38) comprises
a first slide (34), toward the moving leaf, and a second slide (40), toward the nonmoving
leaf, as well as a connecting element (41) between them, the first slide being spring-loaded
away from the second slide.
3. The apparatus of claim 2, characterized in that the second slide (40) is spring-loaded
by a spring (44) in the direction of the first slide (39), and the connecting element
(41) is formed substantially by a steel cable or similar element that transmits tensile
forces.
4. The apparatus of one of claims 1-3, characterized in that the force of the spring
(24) is greater than the force of the restoring spring (53),
5. The apparatus of claim 3, characterized in that the force of the spring (24) is greater
than the spring forces of the restoring spring (53) and the spring (44), acting on
the second slide (40), together.
6. The apparatus of at least one of the foregoing claims, characterized in that the hydraulic
holding of this second piston (22) is effected via the hydraulic medium in the hydraulically
communicating hydraulic chambers (26 and 28) of the second piston (22) and of the
first piston (18), the latter piston being supported on the free end of the moving
leaf sliding arm (10).
7. The apparatus of at least one of claims 2-6, characterized in that each slide (39,
40) is supported in a base body, a first base body (20) for the first slide (39) in
the region toward the moving leaf being associated with a horizontal guide rail (12)
for the free ends (13, 14) of the sliding arms (10, 11), the guide rail receiving
the connecting member (38) and being associated with the fixed frame (1), and a second
base body (37) for the second slide (40) being associated with the region of the guide
rail (12) toward the nonmoving leaf.
8. The apparatus of claim 7, characterized in that one sliding roller (13, 14), guided
displaceably in the guide rail (12), is located on each free end of the sliding arm.
9. The apparatus of claim 7 or 8, characterized in that the two hydraulic cylinders (19,
21) belong to a hydraulic blocking device for the sliding arm (10) of the moving leaf
(2), and the blocking position of the blocking device is associated with the at least
partly open nonmoving leaf (3).
10. The apparatus of at least one of the foregoing claims, characterized in that the two
hydraulic cylinders (19, 21) are disposed parallel to one another and are supported
displaceably, parallel to the first slide (39) of the connecting member (38), in the
first bade body (20).
11. The apparatus of claim 10, characterized in that the second hydraulic cylinder (21)
is disposed coaxially with the first slide (39) of the connecting member (38).
12. The apparatus of at least one of claims 7-11, characterized in that the hydraulic
chamber (26), remote from the spring, of the second hydraulic cylinder (21) communicates
hydraulically via a conduit (27) in the first base body (20) with the hydraulic chamber
(28) of the first hydraulic cylinder (19) remote from the free end of the moving leaf
sliding arm (10), or its sliding roller (13), and the flow valve (56) actuatable by
the connecting member (38) is located in this connecting conduit (27).
13. The apparatus of claim 12, characterized in that the first slide (39) of the connecting
member (38) forms or supports the closing device (39, 55) of the flow valve (56).
14. The apparatus of at least one of claims 7-13, characterized in that an overpressure
valve (58) is located in the first slide (39) and enables the flow from the cylinder
chamber (28) of the first hydraulic cylinder (19) to the cylinder chamber (26) of
the second hydraulic cylinder (21) in the event of overpressure when the flow valve
(56) is closed.
15. The apparatus of at least one of claims 7-14, characterized in that the free end of
the sliding arm (11) toward the nonmoving leaf, or its sliding roller, contacts a
sliding element (36) of the second base body (37) when the nonmoving leaf (3) is closed,
and the sliding element is coupled with the second slide (40) of the connecting member
(38) via a motion reversal device (45).
16. The apparatus of claim 15, characterized in that the motion reversal device (45) comprises
two parallel racks (46, 47) and an intervening pinion (48), supported rotatably in
the second base body (37), and one rack each is fixedly connected to or formed onto
the sliding element (36) and the second slide (40), respectively.
17. The apparatus of claim 15 or 16, characterized in that a stop pin (62) for the sliding
roller (14) of the nonmoving leaf sliding arm (11) is located in the slide element
(36) and is adjustable, in particular being screwable, in the longitudinal direction
(17) relative to a sleeve (61) of the slide element (36).
18. The apparatus of at least one of claims 15-17, characterized in that located in the
interior of the second slide (40) is a compression spring (71), one end of which,
pointing away from the moving leaf (2) is braced on the inner end (74), toward the
nonmoving leaf, of the terminal adjusting position (41), and the other end of which,
pointing toward the moving leaf (2), is braced on an inner shoulder (75), pointing
away from the moving leaf (2), of the second slide (40).
19. The apparatus of claim 18, characterized in that the second slide (40) is embodied
in two parts, and the inner shoulder (75) is located on the first slide part (76),
which is connected adjustably and fixably to the second slide part (77), and the second
slide part (77) is motion-connected to the motion reversal device (45) or is a part
of it.
20. The apparatus of claim 19, characterized in that the two slide parts (76, 77) are
coupled via a threaded connection (78), and in particular the first slide part (76)
is screwed into an axial nut thread of the second slide part (77).
1. Dispositif comprenant un système de fermeture automatique pour vantail mobile (8)
et un système de fermeture automatique pour vantail fixe (9), destiné à commander
une séquence de fermeture de deux vantaux (2, 3) de porte, fenêtre et élément analogue,
pouvant être fermés chacun par l'un des systèmes de fermeture automatique (8, 9),
à savoir un vantail mobile (2) ouvrable en premier lieu et un vantail fixe (3) ouvrable
consécutivement,
- dans lequel, dans le cas d'un système de fermeture automatique supérieur, chaque
système de fermeture automatique (8, 9) fixé contre le vantail correspondant est muni
d'un bras coulissant susceptible de pivoter (10, 11), dont l'extrémité libre est guidée
de manière à se déplacer dans le sens horizontal (23) contre un cadre fixe (1) ou
un élément analogue, ou
- dans lequel, dans le cas d'un système de fermeture automatique inférieur, chaque
système de fermeture automatique assemblé à la porte correspondante ou un élément
analogue est muni d'un élément mobile, en particulier un piston hydraulique, se déplaçant
sous l'effet du mouvement de rotation de la porte,
- comprenant un organe de couplage (38) du côté du cadre fixe, qui peut être déplacé
dans le sens horizontal (23) et parallèlement au plan du cadre fixe sous l'effet du
mouvement d'ouverture du vantail fixe (3),
- comprenant un organe de blocage prévu dans le système de fermeture automatique du
vantail mobile (8), qui, dans la position décalée de l'organe de couplage (38), maintient
l'organe de blocage en position de blocage, de telle sorte qu'il se situe dans la
zone finale du mouvement en retour de l'extrémité libre du bras coulissant (10) du
vantail mobile ou d'un galet (13) assemblé avec l'élément mobile ou un élément analogue
du système de fermeture automatique du vantail mobile (8) de manière à se déplacer
avec ledit élément mobile, et
- de telle sorte que l'organe de couplage (38), lorsque le vantail fixe (3) est fermé,
est maintenu par l'extrémité libre du bras coulissant (11) du vantail fixe dans une
première position de déplacement, qui correspond à la position inerte de l'organe
de blocage,
caractérisé
- en ce qu'il est prévu de monter un clapet de passage (56) dans la voie de circulation
entre deux vérins hydrauliques (19, 21) montés du côté du vantail mobile, et l'organe
de couplage (38) comporte au moins un ressort de rappel (53),
- en ce que, lorsque le vantail fixe (3) est fermé, l'organe de couplage (38) est
déplacé à l'encontre de la résistance du ressort de rappel (53) en direction du vantail
fixe (3) et entre dans la première position de fin de course ajustable et entraîne,
de ce fait, l'ouverture du clapet de passage (56),
- en ce que l'organe de blocage est formé ou monté sur une extrémité libre du piston
(18) du premier vérin hydraulique (19) et s'appuie, au moins lorsque le vantail mobile
(2) est fermé, en particulier directement, contre l'extrémité libre du bras coulissant
(10) de ce dernier,
- en ce que le deuxième vérin hydraulique (21) comporte un piston (22), qui est précontraint
par un ressort (24) et maintenu par voie hydraulique et les deux pistons (18, 22)
se déplacent en sens opposé, et
- en ce que, lorsque le vantail fixe (3) est au moins partiellement ouvert, l'organe
de couplage (38) entre dans une deuxième position de réglage finale, dans laquelle
le clapet de passage (56) est fermé.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'organe de couplage (38)
est formé par une première coulisse (39), du côté du vantail mobile, et une deuxième
coulisse (40), du côté du vantail fixe, ainsi que d'un élément d'assemblage (41) monté
entre les deux coulisses, la première coulisse étant sollicitée par un ressort pour
être écartée de la deuxième coulisse.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que la deuxième coulisse (40)
est sollicitée par un ressort (44) en direction de la première coulisse (39) et l'élément
d'assemblage (41) est formé en substance par un câble en acier ou un élément analogue
transmettant des forces de traction.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
la force exercée par le ressort (24) est supérieure à la force exercée par le ressort
de rappel (53).
5. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que la force exercée par le
ressort (24) est supérieure aux forces exercées conjointement par le ressort de rappel
(53) et le ressort (44) agissant sur la deuxième coulisse (40).
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
que le deuxième piston (22) est maintenu par voie hydraulique par l'intermédiaire
du milieu hydraulique qui circule dans les compartiments hydrauliques (26 et 28),
reliés par une voie de circulation, du deuxième piston (22) et du premier piston (18),
qui s'appuie sur l'extrémité libre du bras coulissant (10) du vantail mobile.
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 2 à 6, caractérisé en ce que
chaque coulisse (39, 40) est logée dans un corps de base, un premier corps de base
(20) réservé à la première coulisse (39) étant situé dans la zone du côté du vantail
mobile d'un rail de guidage (12) horizontal, recevant l'organe de couplage (38), situé
sur le cadre fixe (1) et réservé aux extrémités libres (13, 14) des bras coulissants
(10, 11), et un deuxième corps de base (37) réservé à la deuxième coulisse (40) étant
situé dans la zone du côté du vantail fixe du rail de guidage (12).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que chaque extrémité libre
des bras coulissants est munie d'un galet de glissement (13, 14), susceptible de se
déplacer dans le rail de guidage (12).
9. Dispositif selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que les deux vérins hydrauliques
(19, 21) font partie d'un dispositif de blocage hydraulique réservé au bras coulissant
(10) du vantail mobile (2), la position de blocage du dispositif de blocage correspondant
à la position au moins partiellement ouverte du vantail fixe (3).
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce
que les deux vérins hydrauliques (19, 21) sont parallèles l'un à l'autre et sont logés
de manière à se déplacer parallèlement à la première coulisse (39) de l'organe de
couplage (38) dans le premier corps de base (20).
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que le deuxième vérin hydraulique
(21) est disposé coaxialement par rapport à la première coulisse (39) de l'organe
de couplage (38).
12. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 7 à 11, caractérisé en ce que
le compartiment hydraulique (26), opposé au ressort, du deuxième vérin hydraulique
(21) communique par voie hydraulique, par l'intermédiaire d'un conduit (27) dans le
premier corps de base (20), avec le compartiment hydraulique (28) du premier vérin
hydraulique (19), opposé à l'extrémité libre du bras coulissant du vantail mobile
(10) ou opposé au galet de glissement (13) de ce dernier, et le clapet de passage
(56), qui peut être actionné par l'organe de couplage (38), est monté dans ce conduit
de communication (27).
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que la première coulisse (39)
de l'organe de couplage (38) forme ou porte l'organe de blocage (39, 55) du clapet
de passage (56).
14. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 7 à 13, caractérisé en ce qu'une
soupape de surpression (58) est montée dans la première coulisse (39), laquelle soupape
permet, en cas de surpression et lorsque le clapet de passage (56) est fermé, l'écoulement
depuis le compartiment (28) du premier vérin hydraulique (19) vers le compartiment
(26) du deuxième vérin hydraulique (21).
15. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 7 à 14, caractérisé en ce que
l'extrémité libre du bras coulissant (11) du côté du vantail fixe ou, si le vantail
fixe (3) est fermé, du galet de glissement (14) dudit bras coulissant, entre en contact
avec un élément de coulisse (36) du deuxième corps de base (37) et l'élément de coulisse
est couplé à la deuxième coulisse (40) de l'organe de couplage (38) par l'intermédiaire
d'un dispositif d'inversion du mouvement (45).
16. Dispositif selon la revendication 15, caractérisé en ce que le dispositif d'inversion
du mouvement (45) est formé par deux tiges dentées (46, 47) parallèles et un pignon
(48), monté entre les deux tiges dentées et logé dans le deuxième corps de base (37)
de manière à pouvoir pivoter, chaque tige dentée étant assemblée de manière inamovible
avec l'élément de coulisse (36) et la deuxième coulisse (40) ou moulée contre ceux-ci.
17. Dispositif selon la revendication 15 ou 16, caractérisé en ce qu'une butée (62) réservée
au galet de glissement (14) du bras coulissant (11) du vantail fixe est montée dans
l'élément de coulisse (36), laquelle butée peut être réglée, en particulier par vissage,
dans le sens longitudinal (17) par rapport à une gaine (61) de l'élément de coulisse
(36).
18. Dispositif selon l'une au moins des revendications 15 à 17, caractérisé en ce qu'à
l'intérieur de la deuxième coulisse (40) est montée un ressort de pression (71), dont
une extrémité opposée au vantail mobile (2) s'appuie contre l'extrémité intérieure
(74), du côté du vantail fixe, de l'élément d'assemblage (41) et dont l'autre extrémité
orientée vers le vantail mobile (2) s'appuie contre un décrochement intérieur (75),
opposé au vantail mobile (2), de la deuxième coulisse (40).
19. Dispositif selon la revendication 18, caractérisé en ce que la deuxième coulisse (40)
est conçue en deux parties et le décrochement intérieur (75) est réalisé contre la
première partie (76) de la coulisse reliée de manière ajustable et stationnaire avec
la deuxième partie (77) de la coulisse, la deuxième partie (77) de la coulisse étant
assemblée avec le dispositif d'inversion de mouvement (45) pour se déplacer avec celui-ci
ou étant conçue comme une partie de celui-ci.
20. Dispositif selon la revendication 19, caractérisé en ce que les deux parties (76,
77) de la coulisse sont assemblées l'une à l'autre par un assemblage fileté (78) et,
en particulier la première partie (76) de la coulisse est vissée dans un filet femelle
axial de la deuxième partie (77) de la coulisse.