[0001] Die Erfindung betrifft eine Spülvorrichtung für ein Wasserklosett mit einem als Spülwasserspeicher
dienenden Wasserkasten.
[0002] Der weitaus überwiegende Teil der Wasserklosetts ist mit Spülvorrichtungen versehen,
deren Wasserkästen hinter dem Klosettbecken über eine Wandfläche überstehend montiert
sind. Dabei wird das äußere Erscheinungsbild dieser Spülvorrichtungen durch den Wasserkasten
bestimmt, dessen Wände und Deckel zum Raum hin die Sichtflächen der Spülvorrichtung
bilden. Zur Verbesserung des Erscheinungsbildes und zur Anpassung an andere im Raum
montierte Sanitärarmaturen wird eine Vielzahl unterschiedlich geformter und gefärbter
Wasserkästen aus Kunststoff oder Porzellan angeboten. Bei einer Umgestaltung muß jedoch
die gesamte Spülvorrichtung einschließlich des im Inneren des Wasserkastens angeordneten
Spülventils und der zum Betätigen und selbsttätigen Schließen des Spülventils erforderlichen
Einbauten ausgetauscht werden. Dadurch entstehen zum einen verhältnismäßig hohe Kosten,
zum anderen ist der Austausch arbeitsaufwendig, da zum Ausbau des alten Wasserkastens
die zum Klosettbecken führende Spülwasserleitung getrennt und die den Wasserkasten
an der Wandfläche haltenden Befestigungsschrauben gelöst und zum Einbau des neuen
Wasserkastens neue Befestigungsschrauben eingeschraubt und die Spülwasserleitungen
montiert werden müssen.
[0003] Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Spülvorrichtung der
eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß sie sich optisch verhältnismäßig
einfach und preiswert umgestalten läßt.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ihre Sichtfläche durch eine
vom Wasserkasten abnehmbare Verkleidung gebildet wird, die den Wasserkasten mindestens
teilweise, vorzugsweise vollständig verdeckt.
[0005] Die erfindungsgemäße Lösung ermöglicht es dem Hersteller ohne hohe Werkzeugkosten
eine Vielzahl von Spülvorrichtungen mit unterschiedlichem Design anzubieten oder deren
Erscheinungsbild an einen wechselnden Publikumsgeschmack anzupassen, da der Wasserkasten,
die darin enthaltenen Einbauten und die zum Klosettbecken führende Spülwasserleitung
jeweils gleich ausgestaltet und somit ohne Veränderung des Werkzeugs in großer Stückzahl
hergestellt werden können, während nur das Werkzeug für die Verkleidung verändert
werden muß. Der Hersteller ist in der Lage, seinen Kunden bei hoher Variabilität des
Angebots günstige Preise einzuräumen. Außerdem wirkt die Verkleidung in starkem Maße
lärmdämmend.
[0006] Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß unterschiedlich gestaltete
Verkleidungen lösbar am Wasserkasten und/oder an der Wandfläche befestigbar und so
ausgebildet sind, daß sie zur Umgestaltung einer Spülvorrichtung einfach ausgetauscht
werden können und daß ein Wasserkasten ohne weitere Maßnahmen mit unterschiedlichen
Verkleidungen angeboten werden kann. Um die vom Wasserkasten zum Klosettbekken führende
Spülwasserleitung und/oder ein vom Klosettbecken zur Wand führendes Abwasserrohr zu
verdekken, kann die Verkleidung zusätzlich bis zu einer Bodenfläche eines Raumes reichen
und sich gegen diese abstützen.
[0007] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht mindestens ein auf einer
Außenfläche des Wasserkastens und/oder der Wandfläche angeordnetes Befestigungselement
vor, das nach dem Anbringen der Verkleidung mit einem auf einer Innenseite der Verkleidung
angeordneten Befestigungselement zusammenwirkt, wobei zweckmäßig eine Mehrzahl äußerlich
unterschiedlich geformter Verkleidungen jeweils ein in seiner Form und Anordnung übereinstimmendes
Befestigungselement aufweisen.
[0008] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist der Wasserkasten
mindestens ein über eine Wand des Wasserkastens überstehendes im Querschnitt hakenförmiges
Befestigungselement zum Einhängen eines an einer Innenseite der Verkleidung angeformten,
zweckmäßig als Lasche ausgebildeten Befestigungselementes auf, wobei die Befestigungselemente
vorteilhaft so ausgebildet sind, daß die Verkleidung durch ihr Eigengewicht unverschiebbar
auf dem Wasserkasten gehalten wird und durch Anheben vom Wasserkasten gelöst werden
kann.
[0009] Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht am Wasserkasten und auf
einer nicht sichtbaren Innenseite der Verkleidung angeordnete Rastelemente vor, die
beim Anbringen der Verkleidung miteinander verrasten.
[0010] Die Verkleidung kann weiter mittels eines Dauermagneten am Wasserkasten befestigt
werden, der nach dem Anbringen der Verkleidung gegen ein Befestigungselement aus magnetisierbarem
Material anliegt, wobei der Dauermagnet sowohl an der Verkleidung als auch am Wasserkasten
angeordnet sein kann.
[0011] Darüber hinaus ist es möglich, die Verkleidung am Wasserkasten oder an der den Wasserkasten
haltenden Wand mit Hilfe einer Vielzahl von Verbindungstechniken zu befestigen. Insbesondere
können lösbare und nicht lösbare Verbindungen verwendet werden. In besonderer Weise
bewähren sich selbstjustierende Verbindungsmittel, beispielsweise Klemmverbindungen
und Schraubverbindugen. Darüber hinaus können jedoch auch Haftverbindungen mit Verguß-
und Klebmitteln eingesetzt werden.
[0012] Bei sämtlichen Befestigungsarten wird die Verkleidung zweckmäßig nach dem Anbringen
z. B. durch ihr Eigengewicht gegen den Wasserkasten und/oder gegen die Wandfläche
angepreßt. Die Verkleidung kann dabei schalenförmig ausgebildet sein und eine nach
dem Anbringen gegen die Wandfläche anliegende umlaufende Randkante aufweisen, so daß
ein geschlossenes Erscheinungsbild gewährleistet und die äußerliche Reinigung der
Verkleidung erleichtert wird.
[0013] Um bei Schwingungen oder Vibrationen der Wandfläche, z. B. aufgrund vorbeifahrender
Kraftfahrzeuge, ein Klappern bzw. Klirren der aus Kunststoff bzw. Porzellan bestehenden
Verkleidung zu verhindern, ist gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der
Erfindung zwischen dem Wasserkasten und der Verkleidung ein vorzugsweise aus einem
gummielastischen Material bestehendes Dämpfungselement angeordnet.
[0014] Die Verkleidung kann einteilig mit Ausnehmungen für ein mit einem Spülventil des
Wasserkastens verbundenes Betätigungsorgan ausgebildet sein oder ein lösbar mit dem
Wasserkasten verbindbares Unterteil und einen lösbar auf das Unterteil aufgesetzten
Deckel aufweisen, wobei das Betätigungsorgan für das Spülventil dann auch zwischen
Deckel und Unterteil nach außen geführt sein kann.
[0015] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung können Betätigungsorgange
zum Auslösen eines Spülvorganges in die Verkleidung integriert werden. Dabei sind
insbesondere solche Betägigungsmittel vorgesehen, die sich in die Oberfläche der Verkleidung
ohne Absätze einfügen. Als besonders wirkungsvoll sind Betätigungsorgane für eine
elektrische Betätigung des Spülvorganges vorgesehen. Dabei können Servomotoren Verwendung
finden.
[0016] Im folgenden wird die Erfindung anhand zweier in der Zeichnung in schematischer Weise
dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
[0017]
Figur 1: Eine geschnittene Vorderansicht einer Spülvorrichtung mit einem Wasserkasten
und einer lösbar am Wasserkasten befestigten Verkleidung;
Figur 2: Eine Draufsicht auf die Spülvorrichtung aus Fig. 1, bei abgenommenem Verkleidungsdeckel;
Figur 3: Eine entlang der Linie A-A geschnittene Seitenansicht der Spülvorrichtung
aus Fig 1;
Figur 4: Schematische Draufsichten auf unterschiedlich geformte Verkleidungen;
Figur 5: Eine geschnittene Vorderseitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels
einer Spülvorrichtung;
Figur 6: Eine entlang der Linie B-B geschnittene Seitenansicht der Spülvorrichtung
aus Figur 5;
Figuren 7 a bis d: Unterschiedliche Ausführungsformen für zwischen dem Wasserkasten
und der Verkleidung angeordnete Befestigungselemente;
Figuren 8 bis 29: Teilquerschnitte durch verschiedene Verbindungen zwischen dem Wasserkasten
und der Verkleidung;
Figur 30: Eine Seitenansicht einer Befestigungsleiste;
Figur 31: Eine Draufsicht auf eine Befestigungsleiste;
Figur 32: Einen Querschnitt durch eine Befestigungsleiste entsprechend der Schnittlinie
IX-IX in Fig. 7;
Figur 33: Einen Querschnitt durch eine Befestigungsleiste entsprechend der Schnittlinie
X-X in Fig. 7;
Figur 34: Einen Längsschnitt durch einen Wasserkasten mit einer Verkleidung gemäß
der Schnittlinie XI-XI in Fig. 4;
Figur 35: Eine Ansicht eines Wasserklosetts mit einer Muschel als Verkleidung für
einen Wasserkasten;
Figur 36: Einen Längsschnitt durch einen Wasserkasten mit Verkleidung entsprechend
der Schnittlinie 11-11 in Fig. 3;
Figur 37: Einen Querschnitt durch einen Wasserkasten und eine Verkleidung entsprechend
der Schnittlinie 111-111 in Fig. 2;
Figur 38: Einen Längsschnitt durch einen anderen Wasserkasten und eine andere Verkleidung
mit beweglichen Deckel;
Figur 39: Einen Querschnitt durch einen Wasserkasten und eine Verkleidung gemäß der
Schnittlinie V-V in Fig. 4;
Figur 40: Eine Seitenansicht eines Wasserklosetts mit montiertem Wasserkasten und
einer montierten Verkleidung und
Figur 41: Eine Seitenansicht eines anderen Wasserklosetts mit montiertem Wasserkasten
und einer auf dem Wasserklosett abgestützten Verkleidung.
[0018] Die in der Zeichnung dargestellten, über eine Wandfläche (50) eines Raumes (22) überstehend
montierten Spülvorrichtungen (2) bestehen im wesentlichen aus einem Wasserkasten (4),
einer vom Wasserkasten (4) zu einem Wasserklosett (101) führenden Spülwasserleitung
(6), einem an der Einmündung der Spülwasserleitung (6) in den Wasserkasten (4) angeordneten
Spülventil (8), einem das Spülventil (8) verschließenden, mit einem Betätigungsorgan
(10) verbundenen Tauchkörper (12), einem von einem Schwimmkörper (14) über einen Regelstab
(16) geregelten Wasserzufuhrventil (18), sowie einer lösbar am Wasserkasten (4) befestigten,
den Wasserkasten (4) zum Raum (22) hin abdeckenden und die Sichtfläche bildenden Verkleidung
(20).
[0019] Der Wasserkasten (4) ist an Hakenschrauben (19) aufgehängt, deren über die Wandfläche
(50) überstehender Kopf in oberhalb der Wasseroberfläche (24) in die Rückwand (25)
des Wasserkastens (4) eingebrachte schlitzförmige Ausnehmungen (23) eingreift.
[0020] Die Verbindung zwischen dem als Drucktaste ausgebildeten Betätigungsorgan (10) und
dem unter der Wasseroberfläche (24) im Wasserkasten (4) angeordneten Tauchkörper (12)
besteht aus einem in einem Drehgelenk (26) des Wasserkastens (4) schwenkbar gelagerten
zweiarmigen Hebel (28), der an seinen beiden Enden gelenkig mit vertikalen, zum Betätigungsorgan
(10) bzw. zum Tauchkörper (12) führenden Verbindungsgliedern (30) bzw. (32) verbunden
ist.
[0021] Die schalenförmig gewölbte Verkleidung (20) ist zweiteilig ausgebildet und besteht
aus einem den Wasserkasten (4) nach vorne und unten umschließenden Unterteil (34),
sowie einem auf einer oberen Randkante (36) des Unterteils (34) aufliegenden Deckel
(38), auf dessen Innenseite (42) Führungselemente (40) angeordnet sind, die jeweils
seitlich gegen eine Wand (44, 45) des Wasserkastens (4) anliegen und ein Verrutschen
des Deckels (38) gegenüber dem Unterteil (34) verhindern. Sowohl das Unterteil (34)
als auch der Dekkel (38) liegen mit einer Randkante (46) bzw. (48) gegen die Wandfläche
(50) an. Das Unterteil (34) weist jeweils eine randoffene Ausnehmung (54) für die
vom Wasserkasten (4) zum Wasserklosett (101) führende Spülwasserleitung (6) auf, wobei
die Ausnehmung (54) entsprechend der Führung der Spülwasserleitung (6) von der Randkante
(46) aus kürzer (Figur 5) oder länger (Figur 3) ausgebildet sein kann. Eine im Deckel
(38) vorgesehene Ausnehmung (56) wird nach dem Anbringen durch das als Drucktaste
(10) ausgebildete Betätigungsorgan verschlossen.
[0022] Eine aus der Wandfläche zum Wasserzufuhrventil (18) führende Wasserleitung (58) kann,
wie in Figur 2 dargestellt, durch eine Durchtrittsöffnung (60) ins Innere der Verkleidung
(20) geführt werden. Alternativ dazu ist es jedoch auch möglich, die Verkleidung (20)
so breit auszugestalten, daß sie die Wasserleitung (58) sowie ein nicht dargestelltes,
in der Wasserleitung (58) angeordnetes Handabsperrventil vollständig überdeckt.
[0023] Die Befestigung der Verkleidung (20) auf dem Wasserkasten (4) kann, wie in den Figuren
1 bis 3, 5, 6 und 7a und b dargestellt, mit den Befestigungselementen (62) bzw. (64)
erfolgen, die am Wasserkasten (4) bzw. auf der nicht sichtbaren Innenseite (66) der
Verkleidung (20) angeordnet sind und nach dem Anbringen der Verkleidung (20) ineinandergreifen.
[0024] Bei den in den Figuren 1 bis 3, 5 und 6 dargestellten Ausführungsbeispielen sind
die Befestigungselemente (62) bzw. (64) im Profil hakenförmig mit nach oben bzw. nach
unten gerichteten Haken ausgebildet und weisen gegeneinander anliegende Schrägflächen
(68) auf, die das Ineinandergleiten der Befestigungselemente (62, 64) beim Anbringen
der Verkleidung (20) erleichtern und durch das Fehlen eines Anschlags gewährleisten,
daß die Schrägflächen des Befestigungselementes (64) auf den Schrägflächen des Befestigungselementes
(62) so weit nach unten gleiten, bis die Randkante (46) des Unterteils (34) durch
das Eigengewicht der Verkleidung (20) gegen die Wandfläche (50) angepreßt wird. Während
bei dem in den Figuren 1 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiel jeweils vier Befestigungselemente
(62) über die dem Raum (22) zugewandte vordere Wand (44) des Wasserkastens überstehen,
weist das in den Figuren 5 und 6 dargestellte Ausführungsbeispiel auf der vorderen
Wand (44) nur jeweils zwei Befestigungselemente (62) auf. Beiden Ausführungsbeispielen
gemeinsam sind jeweils zwei zwischen den Seitenwänden (45) des Wasserkastens (4) und
der Verkleidung (20) angeordnete Befestigungselemente (62 bzw. 64).
[0025] Im Unterschied dazu sind die Befestigungselemente (62 bzw. 64) bei den in den Figuren
7 a und b dargestelltne Ausführungsbeispielen so ausgebildet, daß sie beim Anbringen
der Verkleidung (20) auf dem Wasserkasten (4) ineinander einrasten. Das über die Innenseite
(66) der Verkleidung (20) überstehende Befestigungselement (64) kann, wie in Figur
7 a dargestellt, an seinem nach unten weisenden freien Ende eine zylindrische Verstärkung
(70) aufweisen. Die Verstärkung (70) kann dabei wie in Figur 7 a dargestellt in eine
nach oben offene schlitzförmige Ausnehmung (76) des Befestigungselementes (62) eingreifen,
die durch einander gegenüberliegende elastische Backen (78) begrenzt wird, wobei die
Spaltbreite am oberen freien Ende der Backen (78) so gewählt ist, daß die Ausnehmung
(76) beim Einführen der zylindrischen Verstärkung (70) aufgeweitet wird.
[0026] Demgegenüber weist das Befestigungselement (62) bei dem in Figur 7 b dargestellten
Ausführungsbeispiel eine im wesentlichen U-förmig gebogene fest angebrachte Blattfeder
(80) auf, die beim Einführen der zylindrischen Verstärkung (70) des Befestigungselements
(62) im Bereich ihres Jochs (81) entgegen der Federkraft zusammengepreßt und nach
Passieren der zylindrischen Verstärkung (70) wieder entlastet wird und so das Einrasten
der Befestigungselemente (62, 64) sicherstellt.
[0027] Figur 7 c zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem die Befestigungselemente
(64 bzw. 62) einen Dauermagneten (82) bzw. ein Winkelelement (84) aus Stahl mit ebener
Oberfläche aufweisen, gegen welche der Dauermagnet (82) nach dem Anbringen der Verkleidung
(20) anliegt.
[0028] Zwischen den Befestigungselementen (62 und 64) kann dabei, wie in Figur 7 c dargestellt,
eine durch eine gummielastische Schicht (86) gebildetes Dämpfungselement angeordnet
sein.
[0029] Schließlich ist es auch möglich, die Verkleidung (20) in im wesentlichen waagerechter
Richtung auf den Wasserkasten (4) zu zu verschieben und in einer Halterung (90) zu
befestigen. Diese ist als ein im wesentlichen zylindrischer Ansatz (91) ausgebildet,
dessen Längsachse im wesentlichen in waagerechter Richtung verläuft. Konzentrisch
zur Längsachse erstreckt sich durch den Ansatz (91) ein Sackloch (92), dessen Querschnitt
in etwa demjenigen eines Stiftes (93) entspricht, der mit seinem Fuß an der Innenseite
(66) der Verkleidung (20) befestigt ist und sich mit seiner Längsachse ähnlich wie
das Sackloch (92) im wesentlichen in waagerechter Richtung erstreckt. Zusätzlich kann
am Stift (93) eine radiale Verdickung (94) vorgesehen sein, die nach den Einführen
des Stiftes (93) in das Sackloch (92) in eine radiale Ringmulde (95) einrastet, die
sich quer zur Längsachse des Sackloches (92) durch dessen Seitenwandung (96) erstreckt.
Diese Befestigungsmöglichkeit hat Vorteile insbesondere dann, wenn seitlich oberhalb
oder unterhalb des Wasserkastens (4) kein Platz für die Führung der einzuhängenden
Verkleidung (20) vorhanden ist.
[0030] Zweckmäßigerweise wird die Verkleidung (20) aus Kunststoff, Metall oder Porzellan
hergestellt. Der Wasserkasten (4) kann aus den gleichen Materialien wie die Verkleidung
(4) hergestellt sein, wird aber aus Kostengründen wohl meistens aus Kunststoff hergestellt.
[0031] Bei der in Fig. 38 dargestellten Spülvorrichtung für ein Wasserklosett (10) ist der
Wasserkasten (4) mit einer Spülwasserleitung (6), einem Wasserzufuhrventil (18) und
einem Spülventil (8) versehen, das beim Auslösen eines Spülvorganges von einem Ventilsitz
(106) abgehoben wird. Die Spülwasserleitung (6) mündet in einen Boden (107) ein, der
dem mit der Spülwasserleitung verbunden Wasserklosett (101) zugewandt ist. In diesen
Boden (107) ist die Spülwasserleitung (6) mit Hilfe einer Verschraubung (108) über
eine Dichtung gehalten. Diese Verschraubung (108) verspannt ein oberes in den Innenraum
(109) des Wasserkastens (4) hineinragendes Ende (110) , auf dem der Ventilsitz (106)
ausgebildet ist, gegenüber dem Boden (107). Ein dem oberen Ende (110) abgewandtes
unteres Ende (111) der Spülwasserleitung (6) mündet in das Wasserklosett (101) ein.
[0032] Mit dem Spülventil (8) ist eine rohrförmige Ventilstange (112) verbunden, die sich
in Richtung auf einen dem Boden (107) gegenüberliegenden oberen Abschluß (113) des
Wasserkastens (4) durch dessen Innenraum (109) erstreckt. An ihrer dem Spülventil
(8) abgewandten oberen Begrenzung (114) trägt die Ventilstange (112) eine Halterung
(115), mit der sie über einen Kipphebel (116) mit einer Druckübertragung (117) verbunden
ist, die über ein Schwenkgelenk (118) mit dem Kipphebel (116) verbunden ist. Dieser
Kipphebel (116) ist als ein zweiarmiger Hebel ausgebildet, der über ein Auflager (119)
Schwenkbewegungen ausführen kann, wenn mittels der Druckübertragung (117) Druck auf
das Schwenkgelenk (118) ausgeübt wird. In diesem Falle hebt sich gemeinsam mit dem
dem Schwenkgelenk (118) abgewandten Hebelende (120) die Halterung (115) an, so daß
über die Ventilstange (112) das Spülventil (8) vom Ventilsitz (106) abgehoben wird,
so daß im Innenraum (109) gespeichertes Spülwasser (121) durch die Spülwasserleitung
(6) in Richtung auf das Wasserklosett (101) ablaufen kann.
[0033] Die Druckübertragung (117) kann an einem in lotrechter Richtung verschieblich in
Führungen (122, 123) gelagerten Deckel (124) befestigt sein. Dieser Deckel (124) schließt
eine Verkleidung (125), die den Wasserkasten (4) umgibt, in dessen dem oberen Abschluß
(113) zugewandten oberen Bereich ab. Der Deckel (124) verhindert, daß in den im Bereich
des oberen Abschlusses (113) offenen Wasserkasten (4) Schmutz hineinfallen kann. Der
Deckel (124) ist in seinen Abmaßen der Verkleidung (125) angepaßt, die je nach ihrer
Ausbildung den Wasserkasten (4) relativ weiträumig umgibt. So umschließt die Verkleidung
(125) sowohl das Wasserzufuhrventil (18) als auch große Teile der Spülwasserleitung
(6), die lediglich im Bereich ihrer Einmündung (126) in das Wasserklosett (101) durch
eine in der Verkleidung (125) entsprechend vorgesehene Öffnung (127) hindurchragt.
[0034] Die Verkleidung (125) kann hinsichtlich ihrer Ausbildung jedem Geschmack angepaßt
werden. So ist es z. B. möglich, die Verkleidung als einen Quader auszubilden, der
mit seiner dem Wasserklosett (101) abgewandten Hinterkante (128) an einer Wand (129)
anliegt. Zum bündigen Abschluß der Hinterkante (128) an der Wand (129) kann eine elastische
Abdichtung (130), beispielsweise aus Gummi vorgesehen sein.
[0035] Darüber hinaus ist es jedoch auch denkbar, die Verkleidung (125) in Form einer Muschel
(131) auszubilden, die mit ihrem breit gefächerten Oberteil (132) den Wasserkasten
(4) überdeckt. Vom Oberteil (132) erstrecken sich muschelförmige Teilfelder (133)
in Richtung auf einen gemeinsamen Sternpunkt (134), in dem die Öffnung (127) zur Durchführung
der Spülwasserleitung (6) vorgesehen ist. Die einzelnen Teilfelder (133) sind in einer
von der Wand (129) abgewandten Richtung zwischen zwei Begrenzungslinien (135, 136)
erhaben gewölbt. Auch bei der Muschel (131) kann das Oberteil (132) als ein Deckel
ausgebildet sein, der in Führungen (122, 123) verschieblich gelagert ist und mit einer
Druckübertragung (117) zur Auslösung eines Spülvorganges versehen ist. Die Verkleidung
(125) kann jedoch auch in einer Vielzahl anderer Gestaltungsformen ausgebildet sein,
so daß sie ein künstlerisches Element in einem Badezimmer oder einem Toilettenraum
darstellen kann.
[0036] Darüber hinaus ist es jedoch auch möglich, in einer Verkleidung (125) elektrische
Schalter (137, 138, 139) vorzusehen, die zur Steuerung von Hubvorgängen der Ventilstange
(112) dienen. Diese elektrischen Schalter (137, 138, 139) können als Druckschalter
ausgebildet sein. Es ist jedoch auch möglich, diese Schalter (137, 138, 139) als induktive
oder kapazitive Schalter auszubilden. In diesem Falle werden sie zum Zwecke der Ausführung
von Spülvorgängen entweder überhaupt nicht berührt oder lediglich - im Falle von kapazitiven
Schaltern - angetastet. Der durch die Schalter (137, 138, 139) ausgelöste elektrische
Schaltimpuls wird zweckmäßigerweise zur Steuerung von Hubmitteln eingesetzt, beispielsweise
zur Steuerung eines Elektromotors, der beispielsweise in Form eines Servomotors ausgebildet
sein kann. Die Betätigung der elektrischen Antriebe erfolgt zweckmäßigerweise mit
Hilfe eines elektrischen Akkumulators oder einer Batterie. Darüber hinaus sind sämtliche
Elektroinstallationen vorstellbar, die im Rahmen gesetzlicher Vorschriften zulässig
sind.
[0037] Dabei können zweckmäßigerweise die Schalter (137, 138, 139) in eine der Wand (129)
abgewandte Außenfläche (140) so integriert werden, daß sie mit der Außenfläche (140)
bündig abschließen. Jeder der Schalter (137, 138, 139) dient der Auslösung einer unterschiedlich
großen Spülwassermenge. Es ist jedoch auch möglich, statt der drei Schalter (137,
138, 139) nur einen einzigen Schalter zu verwenden, der beispielsweise drei Schaltstellungen
besitzt, über die das jeweilige Relais angesteuert werden kann.
[0038] Im Falle einer verschwenkbaren Anordnung der Verkleidung (125) kann sowohl die Spülwasserleitung
(6) als auch das Zulaufrohr (104) in zwei voneinander trennbare Rohrstücke unterteilt
sein. Diese Rohrstücke können jeweils durch Schnellverschlüsse (146, 147), die beispielsweise
als Bajonettverschlüsse ausgebildet sein können, miteinander verbindbar sein. Dabei
ist der Schnellverschluß (147) der Spülwasserleitung (6) in einem Bereich der Spülwasserleitung
(6) angeordnet, der sich außerhalb der Verkleidung (125) befindet. Demgegenüber kann
der Bajonettverschluß (146) des Zulaufrohres (104) unterhalb eines abnehmbaren Deckels
(124) der Verkleidung (125) vorgesehen sein, so daß er nach dem Abnehmen des Deckels
(124) ohne weiteres zugänglich ist.
[0039] Entsprechend den beiden unterschiedlichen Ausführungsformen der Erfindung - lösbare
bzw. feste Verbindung der Verkleidung (125) mit dem Wasserkasten (4) - erfolgt die
Befestigung der Verkleidung (125) an Abstützungen (148) und mit diesen verbundenen
Halterungen (149). Diese Abstützungen (148) und Halterungen (149) sind in sehr unterschiedlichen
Ausführungsformen denkbar. Sie können entweder lösbar oder nicht-lösbar miteinander
verbunden sein. Im Falle nicht-lösbarer Verbindungen zwischen dem Wasserkasten (4)
einerseits und der Verkleidung (125) andererseits ist die Verkleidung (125) mit Hilfe
der Schwenkgelenke (141, 142) unmittelbar an der Wand (129) schwenkbar befestigt.
Eine schwenkbare Befestigung der Verkleidung (125) kann beispielsweise aufgrund einer
Lagerung in Schaniergelenken vorgenommen werden.
[0040] Eine Abstützung (148) kann am oberen Abschluß (113) des Wasserkastens (4) vorgesehen
sein. Beispielsweise ist es denkbar, die Verkleidung (125) mit entsprechend vorgesehenen
Halterungen an einem den oberen Abschluß (113) bildenden oberen Rand (150) vorzusehen.
Zu diesem Zwecke greift ein Halterungsarm (151), der an einer dem Wasserkasten (4)
zugewandten Innenwandung (152) der Verkleidung (125) befestigt ist, mit einer Greiferklaue
(153) über den oberen Rand (150).
[0041] Darüber hinaus kann sowohl die Verkleidung (125) als auch der Wasserkasten (4) auf
dem Wasserklosett (101) abgestützt werden. Zu diesem Zwecke ist das Wasserklosett
(101) im Bereich der Einmündung (126) der Spülwasserleitung (6) mit einer Verlängerung
(320) versehen, auf deren Oberkante (321) sich die Verkleidung (125) mit ihrer Unterkante
(322) abstützt. Darüber hinaus kann zur Fixierung ein Führungsstift (323) vorgesehen
sein, der von der Oberkante (320) ausgehend die Verkleidung (125) an ihrer Unterkante
(322) führt. Auf diese Weise kann die Verkleidung (125) von oben in Richtung auf das
Wasserklosett (101) abgesenkt werden, so daß sie auf einfache Weise am Führungsstift
(323) geführt wird und damit eine feste Lage gegenüber dem Wasserklosett (101) einnimmt.
Eine derartige Befestigung der Verkleidung (125) bietet sich insbesondere dann an,
wenn der Wasserkasten mit dem Wasserklosett (101) fest verbunden ist, beispielsweise
als ein Keramikkasten. In solchen Fällen kann die Verkleidung (125) eine Ausbildung
aufweisen, die den Eindruck einer einteiligen Verbindung zwischen dem Klosettbecken
(101) und der Verkleidung (125) wachruft.
[0042] Es ist jedoch auch möglich, unmittelbar mit der Wand (129) eine Tragleiste (154)
zu verbinden. In dieser Tragleiste (154) sind Schraublöcher (155, 156, 157, 158) vorgesehen,
durch die Schrauben (159, 160) hindurchgreifen, mit deren Hilfe die Tragleiste (154)
mit der Wand (129) verschraubt wird. Zur genauen Ausrichtung der Tragleiste (154)
sind die Schraublöcher (155, 156, 157, 158) als Langlöcher ausgebildet, deren Längsachse
auf einer Seite der Tragleiste (154) in lotrechter Richtung und auf der anderen Seite
in horizontaler Richtung verlaufen. Auf diese Weise ist eine genaue Ausrichtung der
Tragleiste (154) möglich.
[0043] Im Bereich der Schraublöcher (155, 156, 157, 158) liegt die Tragleiste (154) mit
Auflageflächen (161, 162, 163) bündig an der Wand (129) an, gegen die die Auflageflächen
(161, 162, 163) mit Hilfe der Schrauben (159, 160) gepreßt werden.
[0044] Auf ihrer den Auflageflächen (161, 162, 163) abgewandten Seite trägt die Tragleiste
(154) Traghaken (164, 165, 166, 167), deren Mittelachse senkrecht zu einer Mittelachse
der Tragleiste (154) verläuft. Die Traghaken (164, 165, 166, 167) erstrecken sich
bevorzugt im Bereich der Schraublöcher (155, 156, 157, 158). Auf diese Weise ist für
eine gute Tragfähigkeit der Tragleiste (154) im Bereich der Traghaken (164, 165, 166,
167), gesorgt.
[0045] Die Traghaken (164, 165, 167) ragen in Aufnahmetaschen (168, 169) hinein, die am
oberen Abschluß (113) des Wasserkastens (4) vorgesehen sind. Diese Aufnahmetaschen
(168, 169) erstrecken sich im Bereich einer Rückwand (170) des Wasserkastens (4) in
lotrechter Richtung. Die Aufnahmetaschen (168, 169) sind in ihrer Tiefe so bemessen,
daß sie ohne großes Spiel über die Traghaken (164, 165) passen, wenn der Wasserkasten
(4) über die Traghaken (164, 165, 166, 167) gleitet. Im Regelfall werden lediglich
zwei Traghaken (165, 166) von je einer Aufnahmetasche (168, 169) beaufschlagt.
[0046] Darüber hinaus können die Aufnahmetaschen (168, 169) so breit ausgebildet werden,
daß Führungslatten (171, 172) in sie eingreifen können. Diese Führungslatten können
beispielsweise an einer die Verkleidung (125) nach oben abschließenden Dachabdeckung
(173) befestigt sein. Auf diese Weise kommt eine besonders gute Ausrichtung der Verkleidung
(125) bezüglich des Wasserkastens (4) zustande. Außerdem kann die Verkleidung (125)
leicht aus den Führungen der Aufnahmetaschen (168, 169) herausgehoben werden. In ähnlicher
Weise kann eine zusätzliche Führung der Verkleidung (125) in einem der Spülwasserleitung
(6) benachbarten unteren Teil (174) vorgesehen werden, so daß die Verkleidung (125)
fest an der Wand (129) hängt, wenn sie im Bereich ihrer Dachabdekkung (173) und zusätzlich
im unteren Teil (174) geführt ist. Dabei ist es denkbar, daß die Verkleidung (125)
von einem Eingreifrand begrenzt ist, der in entsprechend vorgesehene Laschen am Wasserkasten
(4) eingreift. Diese Laschen können über eine wandnahe Begrenzung des Wasserkastens
(4) verteilt sein. Um eine gute Führung der Verkleidung (125) auf dem Wasserkasten
(4) herbeiführen zu können, ist es möglich, den Wasserkasten (4) so auszubilden, daß
er eine der Randbegrenzung der Verkleidung (125) folgende Ausbildung aufweist.
[0047] Im Falle einer festen Verbindung zwischen dem Wasserkasten (4) und der Verkleidung
(125) wird die verschwenkbare Befestigung der Verkleidung (125) mit Hilfe von Schwenkgelenken
(141, 142) gewählt, die mit der Wand (129) verbunden sind. In diesem Falle kann die
Verbindung zwischen dem Wasserkasten (4) und der Verkleidung (125) auf vielfältige
Weise zustande kommen. Welche der einschlägigen Verbindungenspraktiken angewandt wird,
hängt jeweils ab vom Einzelfall. Die Auswahl wird anhand der vorhandenen Montage-und
Demontagemöglichkeiten, des für die verschiedenen Tätigkeiten geschulten Fachpersonals
und nicht zuletzt im Hinblick auf die Schnelligkeit getroffen, mit der die Verbindung
hergestellt werden kann.
[0048] So ist es beispielsweise denkbar, daß eine Halterung (149), die mit der Verkleidung
(125) über einen Halterungsarm (151) verbunden ist, mit einer Abstützung (148) über
eine Vergußmasse (175) verbunden wird. Diese wird auf eine entsprechend vorbereitete
Oberfläche (176), die beispielsweise mit Noppen (177) versehen sein kann, aufgebracht.
Anschließend wird eine mit entsprechenden Gegennoppen (178) versehene Halterung auf
die Oberfläche (176) angepaßt und mit dieser über eine Vergußmasse (175) verbunden.
[0049] Eine weitere Möglichkeit besteht darin, daß die Halterung (149) als eine Muffe (179)
ausgebildet ist, die über einen Halterungsarm (151) mit der Verkleidung (125) verbunden
ist. Diese Muffe (179) ragt in eine Öffnung (180) hinein, die in einer Abstützung
(148) vorgesehen und auf den Querschnitt der Muffe (179) angepaßt ist. Sodann werden
beidseits der Öffnung (180) Bördelränder (181) an der Muffe (179) ausgebildet. Diese
Bördelränder (181) befestigen die Muffe (179) innerhalb der Öffnung (180).
[0050] Darüber hinaus kann auch eine Einbettung eines Paßteils (182) in einer Wandung (183)
des Wasserkastens (4) erfolgen. Zu diesem Zwecke wird beispielsweise ein kreisförmiges
Paßteil (182) hergestellt, das in die Wandung (183) eingepaßt wird. Dieses Paßteil
(182) ist über einen Bolzen (184) mit der Verkleidung (125) verbunden, die an dessen
Ende (185) befestigt ist, das dem Paßteil (182) abgewandt ist.
[0051] Falls die Notwendigkeit einer elastischen Anpassung der Verkleidung (125) an den
Wasserkasten (4) besteht, kann eine Verbindung (186) vorgesehen werden, bei der ein
Haken (187) in eine Platte (188) eingehakt wird, die innerhalb einer Muffe (189) von
einer Spiralfeder (190) unter Spannung gehalten wird. Die Muffe (189) ist an einer
Wandung des Wasserkastens (4) beispielsweise über eine Schweißnaht (191) befestigt.
In dieser Muffe (189) wird ein Bolzen (192) geführt, in dem der Haken (187) befestigt
ist. Hintergreift der Haken (187) einen entsprechenden Schlitz, der in der Platte
(188) vorgesehen ist, so wird die Verbindung aufgrund der in der Spiralfeder gespeicherten
Spannung auf Zug gehalten. Auf diese Weise ist die Verkleidung (125) gegenüber dem
Wasserkasten (4) elastisch gelagert.
[0052] Eine weitere Verbindung kommt durch einer Falz (193) zustande. Dieser wird am Ende
von zwei Verbindungsstücken (194, 195) vorgesehen, von denen jeweils eines am Wasserkasten
(4) und an der Verkleidung (125) befestigt wird. Die einander zugewandten Enden der
Verbindungsstücke (194, 195) werden jeweils durch Umlenkung um 180 miteinander zu
den Falzen (193) verpreßt.
[0053] Eine weitere Verbindung kommt durch Anheften einer Heftklammer (96) an einem Tragstück
(97) zustande. Diese Heftklammer (96) wird auf das Tragstück (97) aufgesteckt. Sie
ist über einen Tragarm (98) mit dem Wasserkasten (4) verbunden. Die Heftklammer (96)
wird auf das Tragstück (97) aufgeschoben und mit diesem verklemmt. Eine genaue Justierung
der Heftklammer (96) bezüglich des Tragstückes (97) erfolgt entsprechend der genauen
Festlegung der Verkleidung (125) bezüglich des Wasserkastens (4). Das Tragstück (97)
ist zwischen zwei Tragelementen (199, 200 )befestigt, die mit der Verkleidung (125)
fest verbunden sind.
[0054] Eine sehr praktische und schnelle Verbindung zwischen dem Wasserkasten (4) und der
Verkleidung (125) kommt mit Hilfe eines Kerbstifts (201) zustande. Dieser Kerbstift
(201) verbindet eine Halterungsplatte (202) mit einem Befestigungsauge (203) . Dieses
wird mit Hilfe eines aufgekerbten Endes (204) des Kerbstiftes (201) über eine Druckplatte
(205) gegen die Halteplatte (202) gedrückt. Die Halterungsplatte (202) ist über entsprechende
Tragarme (206, 207) mit einer Wandung des Wasserkastens (4) verbunden, während das
Befestigungsauge (203) über Tragelemente (208, 209) mit der Verkleidung (125) verbunden
ist.
[0055] Eine weitere Verbindungsmöglichkeit besteht darin, daß ein mit dem Wasserkasten (4)
verbundener Tragarm (210) mit einem Tragelement (211) über eine Kittverbindung (212)
verbunden wird. Diese Kittverbindung (212) besteht in einer vom Tragarm (210) vorgesehenen
Führungsleiste (213), an der das Tragelement (211) geführt wird. Auf der der Führungsleiste
(213) abgekehrten Seite des Tragelementes (211) wird dieses fest in den Tragarm (210)
eingekittet.
[0056] Darüber hinaus kann die Verkleidung (125) auch mit dem Wasserkasten (4) verklebt
werden. Dabei kann eine Klebenaht (214) unmittelbar zwischen zwei Verbindungsstücken
(215, 216) erzeugt werden, die sich einander überlappen. Dabei ist das Verbindungsstück
(215) mit einer Wandung des Wasserkastens (4) und das Verbindungsstück (216) mit der
Verkleidung (125) verbunden.
[0057] Es ist jedoch auch möglich, die Klebenähte (214) an einem elastischen Verbindungsstück
(217) zu erzeugen, das sich zwischen einander zugewandten Teilen (218, 219) des Wasserkastens
(4) einerseits und der Verkleidung (125) erstreckt. Dieses elastische Verbindungsstück
(217) kann in Form einer Wellenfolie ausgebildet sein, die im Bereich ihrer Wellenkämme
mit den Teilen (218, 219) verklebt ist.
[0058] Als leicht herstellbar und auch wieder lösbar erweist sich eine Klemmverbindung (Fig.
17). Diese besteht aus einer Klemmbacke (220) und einem Klemmstab (221), der vom Wasserkasten
(4) in Richtung auf die an der Verkleidung (125) befestigte Klemmbacke (220) ragt.
Im entspannten Zustand der Klemmbacke (220) wird der Klemmstab (221) zwischen die
beiden Klemmbacken (220) eingeführt, bis die jeweils gewünschte Entfernung zwischen
der Verkleidung (125) und dem Wasserkasten (4) eingehalten ist. Sodann wird eine Klemmschraube
(222) angezogen, mit deren Hilfe die beiden Klemmbacken (220) um den sich zwischen
ihnen erstreckenden Klemmstab (221) gepreßt wird. Auf diese Weise ist eine Feinjustierung
der Verkleidung (125) gegenüber dem Wasserkasten (4) möglich.
[0059] In ähnlicher Weise kann auch eine Löt- oder Klebverbindung (Fig. 22) hergestellt
werden. Diese besteht aus zwei rohr- oder stabförmigen Verbindungsenden (223, 224),
von denen jeweils eines mit dem Wasserkasten (4) und das andere mit der Verkleidung
(125) verbunden ist. Die beiden Verbindungsenden (223, 224) besitzen gleiche Querschnitte,
so daß sie durch eine Verbindungsmuffe (225) miteinander verbunden werden können.
In diese Verbindungsmuffe (225) ragt jeweils von einem ihrer beiden Enden (226, 227)
je ein Verbindungsende (223, 224) hinein. Eines dieser beiden Verbindungsenden (223)
ist mit dem Wasserkasten, das andere mit der Verkleidung verbunden.
[0060] Je nach der Art des verwendeten Materials wird die Verbindungsmuffe (225) mit den
beiden Verbindungsenden (223, 224) verlötet oder verklebt. Eine Feinjustierung der
Verkleidung (125) gegenüber dem Wasserkasten (4) ist dadurch möglich, daß die beiden
Verbindungsenden (223, 224) mehr oder minder weit in die Verbindungsmuffe (225) hineingeschoben
und anschließend mit dieser verbunden werden.
[0061] Auch eine Nagelverbindung (Fig. 19) kann zum Verbinden der Verkleidung (125) mit
dem Wasserkasten (4) benutzt werden. Zu diesem Zwecke ragen sowohl vom Wasserkasten
(4) als auch von der Verkleidung (125) jeweils ein Nagelende (228, 229) aufeinander
zu. Sie überlappen sich in einem Nagelbereich (230). Dieser wird mit Hilfe von Nägeln
(231) miteinander verbunden. Diese Nägel können von dem oben liegenden Nagelende (229),
das zweckmäßigerweise mit der Verkleidung (125) verbunden ist, in das unten liegende
Nagelende (228) vordringen, auf dem das obere Nagelende (229) aufliegt. Auf diese
Weise wird das untere Nagelende (228) als Abstützung des oberen Nagelendes (229) fest
mit diesem verbunden. Dabei ist es auch möglich, daß die Nägel (231) kraftschlüssig
innerhalb des oberen Nagelendes (229) befestigt sind und aus diesem in entsprechend
vorgesehene Nagellöcher (232) des unteren Nagelendes einmünden.
[0062] Die Verkleidung (125) kann darüber hinaus auch über eine Nietverbindung (Fig. 20)
mit dem Wasserkasten (4) verbunden werden. Zu diesem Zwecke ist mit dem Wasserkasten
(4) über Tragarme (233, 234) jeweils eine Auflagefläche (235, 236) verbunden, die
als eine etwa planparallel zur Oberfläche des Wasserkastens (4) verlaufende Ebene
ausgebildet sind. Auf diesen Auflageflächen (235, 236) liegen auf deren der Verkleidung
(125) zugewandten Oberflächen abgewinkelte Nietenden (237, 238) auf, die über Tragelemente
(239, 240) mit der Verkleidung (125) verbunden sind. Die Auflageflächen (235, 236)
und die Nietenden (237, 238) sind von Bohrungen (241, 242) durchdrungen, durch die
sich jeweils ein Niet (243, 244) erstreckt. Die Nieten (243, 244) liegen mit ihren
Nietköpfen auf einander abgewandten Oberflächen der Auflageflächen (235, 236) einerseits
und der Nietenden (237, 238) andererseits auf.
[0063] Darüber hinaus ist es auch möglich bei entsprechend dickwandigen Ausbildungen des
Wasserkastens (4) die Vernietung der Tragelemente (239, 240) unmittelbar mit der der
Verkleidung (125) gegenüber liegenden Oberfläche des Wasserkastens (4) vorzunehmen.
In diesem Falle werden zweckmäßigerweise Sprengnieten eingesetzt, die eine wasserdichte
Vernietung der Tragelemente (239, 240) mit dem Wasserkasten (4) ermöglichen. Entsprechend
ist auch eine unmittelbare Vernietung zwischen den Auflageflächen (235, 236) und der
Verkleidung (125) möglich. Dabei muß jedoch gewährleistet sein, daß die auf der Außenfläche
(140) der Verkleidung (125) sichtbaren Nietköpfe das Erscheinungsbild der Verkleidung
(125) nicht stören.
[0064] Eine Preßverbindung (Fig. 21) ermöglicht eine weitgehende Justierung der Verkleidung
(125) gegenüber dem Wasserkasten (4). Sie besteht im wesentlichen aus einem in eine
Bohrung (245) eingepreßten Bolzen (246), der innerhalb der Bohrung (245) einen formschlüssigen
Preßsitz aufweist. Die Bohrung kann bei einer dickwandigen Ausführung des Wasserkastens
(4) als ein in eine Wandung des Wasserkastens (4) eingebrachtes Sackloch ausgebildet
sein, in das der Bolzen (246) mehr oder minder tief hineinragt. Da jedoch die Wandung
des Wasserkastens (4) meistens eine solche Ausführungsform nicht zuläßt, wird zweckmäßigerweise
eine Lochplatte (247) mit Hilfe von mindestens zwei Tragarmen (248, 249) am Wasserkasten
(4) befestigt. In dieser Lochplatte (247) ist die Bohrung (245) vorgesehen, in die
der mit der Verkleidung (125) verbundene Bolzen (246) hineinragt. Durch Aufwendung
eines hinreichenden Preßdrukkes wird der Bolzen (246) je nach der gewünschten Lage
der Verkleidung (125) bezüglich des Wasserkastens (4) mehr oder minder weit in die
Bohrung (245) hineingepreßt.
[0065] Einfach herzustellen und auch wieder zu lösen ist eine Schnappverbindung (Fig. 22).
Diese besteht aus einem Schnäpper (250), der in eine Ausnehmung (251) hineinragt und
in dieser formschlüssig geführt wird. Der Schnäpper (250) besteht im wesentlichen
aus einem in der Ausnehmung (251) geführten Führungsteil (252), mit dem ein Schnappteil
(253) federnd verbunden ist. Auch dieses Schnappteil (253) wird in der Ausnehmung
(251) geführt, ragt jedoch im eingeschnappten Zustand mit einer Erhöhung (254) in
eine Betätigungsöffnung (255) hinein, in der die Erhöhung (254) den Führungsteil (252)
verriegelt, so daß dieser aus der Ausnebmung (251) nicht wieder herausgleiten kann,
ohne daß der Schnappteil (253) soweit federnd verformt wird, daß die Erhöhung (254)
von der Ausnehmung (251) aufgenommen und aus dieser herausgezogen werden kann. Um
eine solche Verformung des Schnappteils (253) zu ermöglichen, besitzt der Schnäpper
(250) in Verformungsrichtung des Schnappteils (253) einen keilförmigen Freiraum (256),
in den hinein der Schnappteil (253) durch Druck auf die Erhöhung (254) abgesenkt werden
kann. Nach dem Absenken des Schnappteils (253) ist der Schnäpper (250) innerhalb der
Ausnehmung (251) verschieblich gelagert.
[0066] Zweckmäßigerweise ist der Schnäpper (250) an einem Tragelement (257) befestigt, das
mit der Verkleidung (125) verbunden ist. Demgegenüber ist die Ausnehmung (251) in
einem mit dem Wasserkasten (4) verbundenen Tragarm (258) an dessen der Verkleidung
(125) zugewandten Ende angeordnet, so daß der Schnäpper (250) beim Aufsetzen der Verkleidung
(125) in die Ausnehmung (251) hineingeschoben werden kann.
[0067] Leicht herstellbar und wieder lösbar ist auch eine Schraubverbindung (Fig. 23) .
Diese besteht im wesentlichen aus zwei planparallelen Flächen (259, 260), die über
eine Schraube (261) aufeinander gepreßt werden können. Diese Schraube (261) erstreckt
sich durch eine dieser beiden Flächen (259), in der sie frei drehbar gelagert ist,
in die benachbarte Fläche (260), in der ein mit Gewindegängen versehenes Bohrloch
(262) vorgesehen ist. Dieses Bohrloch (262) besitzt Gewindegänge, in denen diejenigen
der Schraube (261) geführt werden, so daß durch festes Anziehen der Schraube (261)
die beiden Flächen (259, 260) aufeinander gepreßt werden. Es ist jedoch auch möglich,
daß das Bohrloch (262) keine Gewindegänge aufweist und die Schraube (261) frei drehbar
aufnimmt. In diesem Falle wird die Schraube (261) auf ihrer dem Schraubenkopf (263)
abgewandten Seite mit Hilfe einer nicht dargestellten Mutter gesichert, die die Fläche
(260) auf ihrer der Fläche (259) abgewandten Seite beaufschlagt.
[0068] Es ist jedoch auch möglich, daß die Fläche (260) unmittelbar an einer der Verkleidung
(125) zugewandten Außenfläche (264) des Wasserkastens (4) anliegt. In diesem Falle
ist - insbesondere bei einer dickwandigen Ausführung des Wasserkastens (4) - in der
Außenfläche (264) einer der Verkleidung (125) zugewandten Wandung (265) des Wasserkastens
(4) ein mit einem Gewinde versehenes Sackloch vorgesehen, in das die Schraube (261)
hineingeschraubt werden kann. Diese Schraube preßt mit ihrem Schraubenkopf (263) die
Fläche (260) sodann gegen die Außenfläche (264) des Wasserkastens (4). Dabei kann
als Schraube (261) eine Schraube mit einem selbstschneidenden Gewinde vorgesehen sein,
so daß in der Außenfläche (264) lediglich eine Bohrung vorzusehen ist, in die jedoch
ein Gewinde nicht eingeschnitten werden muß.
[0069] Eine weitgehend unlösbare Verbindung zwischen dem Wasserkasten (4) und der Verkleidung
(125) kann durch Schrumpfen hergestellt werden. Zu diesem Zwecke wird in einer an
Tragarmen (266, 267) befestigten Aufnahmefläche (268) eine Bohrung (269) oder anderweitige
Öffnungen vorgesehen. Diese Bohrung (269) besitzt eine gegenüber einem in ihr zu befestigenden
Zapfen (270) enge Führung, die die Herstellung eines Schrumpfsitzes ermöglicht. Zur
Einführung des Zapfens (270) in die Bohrung (269) wird entweder die Bohrung (269)
durch Erwärmung vergrößert oder der Zapfen (270) durch Unterkühlung in seinem Durchmesser
verkleinert. Sodann kann der Zapfen (270) mit seinem tragenden Querschnitt (271) in
die Bohrung (269) eingeführt werden. Durch Angleichung der Temperaturen umschließt
die Bohrung (269) den Zapfen (270) so fest, daß dieser unverrückbar in der Bohrung
(269) festsitzt. Bevor dieser Schrumpfsitz eintritt, kann die Verkleidung (125) gegenüber
dem Wasserkasten (4) im Rahmen der zur Verfügung stehenden Fläche des Zapfens (270)
justiert werden.
[0070] Im Hinblick darauf, daß eine solche Schrumpfverbindung einen sehr engen Paßsitz des
Zapfens (270) in der Bohrung (269) erzeugt, kann die Bohrung (269) auch in einem dem
Zapfen (270) zugewandten Teil der Wandung (265) des Wasserkastens (4) vorgesehen werden.
Der dabei erzeugte Paßsitz ist wasserdicht, so daß der mit der Verkleidung (125) fest
verbundene Zapfen (270) unmittelbar mit der Wandung des Wassserkastens (4) verbunden
werden kann.
[0071] Eine weitere Möglichkeit, die Verkleidung (125) mit dem Wasserkasten (4) dauerhaft
zu verbinden, besteht in der Herstellung einer Schweißnaht (277), die ein Tragelement
(273), das an der Verkleidung (125) ausgebildet ist, mit einer Wandung (265) des Wasserkastens
(4) entweder unmittelbar oder über einen Tragarm (274) verbindet. Dabei sind jegliche
Schweißverbindungen denkbar, beispielsweise die Ausbildung einer V-Naht, die sich
zwischen zwei einander gegenüberliegenden Oberflächen (275, 276) des Tragsarms (274)
bzw. des Tragelementes erstreckt. Es ist jedoch auch möglich, das Tragelement (273)
unmittelbar stumpf an die Wandung (265) des Wasserkastens (4) anzuschweißen. Insbesondere
bei einer dickwandigen Ausführung des Wasserkastens (4) kann auch innerhalb der Wandung
(265) ein Loch vorgesehen sein, in das das Tragelement (273) mit seinem der Verkleidung
(125) abgewandten Ende mehr oder minder weit hineinragt. Nach einer genauen Ausrichtung
des Tragelementes (273) in der entsprechend ausgebildeten Öffnung der Wandung (265)
kann das Tragelement (273) in der entsprechenden Öffnung verschweißt werden.
[0072] Darüber hinaus kann auch die Verkleidung (125) durch eine mechanische Verformung
eines Verbindungselementes (277) mit dem Wasserkasten (4) verbunden werden. Zu diesem
Zwecke kann das Verbindungselement (277) mit dem Wasserkasten (4) beispielsweise durch
eine Schweißnaht (278) fest verbunden werden. Zweckmäßigerweise wird als Verbindungselement
eine Hülse (279) mit kreisförmigem Querschnitt verwendet.
[0073] Diese ragt durch eine Öffnung (280) hindurch, die durch eine mit der Verkleidung
(125) über Tragelemente (281, 282) verbundene Verbindungsfläche (283) hindurchragt.
Nachdem die Hülse (279) in die Öffnung (280) eingepaßt worden ist, wird diese mit
Hilfe von zwei Sicken (284, 285) verformt, von denen je eine auf beiden Seiten der
Verbindungsfläche (283) vorgesehen ist. Durch eine enge Passung der Sicken (284, 285)
auf je einer Seite der Verbindungsfläche (283) sitzt diese formschlüssig auf dem Verbindungselement
(277). Zu diesem Zwecke werden die Sicken (284, 285) am günstigsten als kreisförmige
Verformungen ausgebildet, die die Hülse (279) in ihrem Querschnitt vergrößern.
[0074] In Einzelfällen ist es auch möglich, das Verbindungselement (277) unmittelbar durch
eine innerhalb der Verkleidung (125) vorgesehene Bohrung hindurchzuführen, in der
die Hülse (279) mit Hilfe der Sicken (284, 285) justiert wird. In einem solchen Falle
muß jedoch für eine formschöne Abdekkung eines jenseits der Sicke (285) aus der Abdekkung
(125) herausragenden Endes gesorgt werden, mit dem das Verbindungselement (277) aus
einer Außenfläche (140) der Verkleidung (125) herausragt.
[0075] Eine lösbare und in ihrer gewünschten Lage justierbare Verbindung zwischen der Verkleidung
(125) und dem Wasserkasten (4) kann auch mit Hilfe einer Spannverbindung (Fig. 27)
herbeigeführt werden. Zu diesem Zwecke wird ein Tragelement (286), das mit der Verkleidung
(125) verbunden ist, durch eine Verbindungsfläche (287) hindurchgeführt, die über
zwei Tragarme (288, 289) mit einer Wandung (265) des Wasserkastens (4) verbunden ist.
In dieser Verbindungsfläche (287) ist eine Öffnung (290) vorgsehen, in der das Tragelement
(286) geführt wird. In das Tragelement (286) ist eine Nut (291) eingearbeitet, die
sich im wesentlichen in Längsrichtung des Tragelementes (286) erstreckt und so tief
ausgebildet ist, daß in der Nut (291) ein Keil (292) geführt werden kann. Dieser Keil
(292) erstreckt sich mit seinem keilförmigen Schaftteil (293) durch die Nut (291)
im Bereich der Öffnung (290). Er stützt sich mit seiner planparallel zur Oberfläche
der Nut (291) erstreckenden Unterfläche (294) in der Nut (291) ab, während eine der
Unterfläche (294) gegenüber verlaufende Oberfläche (295) in Form einer schiefen Ebene
fallend zu einem Ende des Keils (292) verläuft, das in die Öffnung (290) hineingesteckt
ist.
[0076] Der Schaftteil (293) endet außerhalb der Öffnung (290) in einem Haken (296), der
in Richtung auf die Verbindungsfläche (287) aus dem Schaftteil (293) hervorragt. Dieser
Haken (296) besitzt eine dem Schaftteil (293) abgewandte Kopffläche, auf die eingewirkt
wird, um den Schaftteil (293) in die Öffnung (290) hineinzutreiben. Dabei verspannt
sich der Schaftteil (293) zwischen der Öffnung (290) und der Nut (291), so daß das
Tragelement (286) innerhalb der Öffnung (290) gegen Verschiebungen sicher gehaltert
wird.
[0077] Eine weitere mögliche Verbindung zwischen dem Wasserkasten (4) und der Verkleidung
(125) wird mit Hilfe eines Klemmstiftes (297) herbeigeführt, der von einer Verbindungsplatte
(298) in Richtung auf Klemmnoppen (299, 300) ragt, die auf einer Befestigungsplatte
(301) angeordnet sind. Diese Klemmnoppen (299, 300) ragen mit freien Enden (302, 303)
über eine von der Befestigungsplatte (301) aufgespannte Ebene hinaus und sind mit
ihren den freien Enden (302, 303) gegenüberliegenden Verbindungsenden an der Befestigungsplatte
(301) befestigt. Dabei ist es möglich, die Klemmnoppen (299, 300) aus der Befestigungsplatte
(301) im Bereich der freien Enden (302, 303) auszustanzen und diese über die Ebene
der Befestigungsplatte (301) anzuheben. Dabei ist darauf zu achten, daß die freien
Enden (302, 303) in Längsrichtung des Klemmstiftes (297) hintereinander auf der Befestigungsplatte
(301) angeordnet sind und sich über die Befestigungsplatte (301) soweit erheben, daß
sie in der Lage sind, den unter die freien Enden (302, 303) geschobenen Klemmstift
(297) klemmend zu beaufschlagen. Die Klemmnoppen (299, 300) sind so angeordnet, daß
sie voneinander gegenüberliegenden Seiten den sich zwischen ihnen erstreckenden Klemmstift
(297) beaufschlagen. Dieser wird dadurch sowohl in Längsrichtung geführt als auch
gegen Verschieben gesichert.
[0078] Die Verbindungsplatte (298) ist über Tragelemente (304, 305) mit der Verkleidung
(125) verbunden. Die Befestigungsplatte (301) ist am Wasserkasten (4) befestigt, und
zwar entweder unmittelbar oder über Tragarme (317, 318), die mit einer Wandung des
Wasserkastens (4) beispielsweise verschweißt oder verklebt sein können.
[0079] Beim Aufsetzen der Verkleidung (125) auf den Wasserkasten (4) wird der Klemmstift
(297) zwischen den freien Enden (302, 303) und der Befestigungsplatte (301) hindurchgeführt.
Dabei beaufschlagen die freien Enden (302, 303) den Klemmstift (297), so daß dieser
auf der Befestigungsplatte (301) festgedrückt wird. Dabei wird die Verkleidung (125)
in Richtung auf den Wasserkasten (4) soweit vorgeschoben, daß die Verbindungsplatte
(298) an einer ihr zugewandten Vorderkante (306) der Befestigungsplatte (301) anliegt.
Auf diese Weise wird eine genau geführte und gegen Verschiebungen sichere Verbindung
zwischen der Verkleidung (125) und dem Wasserkasten (4) hergestellt.
[0080] Aus einer Vielzahl weiterer Verbindungen sei auch noch eine Stiftverbindung (Fig.
29) erwähnt, bei der ein Verbindungsstift (307) von der Verkleidung (125) in Richtung
auf den Wasserkasten (4) ragt. Dieser Verbindungsstift (307) ist fest beispielsweise
über eine Schweißnaht (308) mit der Verkleidung (125) verbunden. Es ist natürlich
auch möglich, den Verbindungsstift vom Wasserkasten aus in Richtung auf die Verkleidung
(125) ragen zu lassen.
[0081] In jedem Falle durchdringt der Verbindungsstift (307) mit seiner freien Spitze (309)
zwei einander beaufschlagende Halterungsplatten (310, 311), von denen die eine über
Tragelemente (312, 313) mit der Verkleidung und die andere über Tragarme (314, 315)
mit dem Wasserkasten (4) verbunden ist. Die freie Spitze (309) des durch die Halterungsplatten
(310, 311) hindurchragenden Verbindungsstifte (307) wird mit Hilfe einer eng aufgewickelten
Drahtspirale (316) gesichert.
[0082] Je nach der Ausbildung der Verkleidung (125) wird diese zweckmäßigerweise mit einer
Halterungsplatte (310) versehen, die in horizontaler Ebene verläuft und auf einer
mit dem Wasserkasten (4) verbundenen Halterungsplatte (311), die ebenfalls in horizontaler
Ebene verläuft, aufliegt. Auf diese Weise können die Gewichtskräfte der Verkleidung
(125) von den Halterungsplatte (310, 311) auf den Wasserkasten (4) übertragen werden.
Bei einer solchen Anordnung durchdringt der mit der Drahtspirale (316) gesicherte
Verbindungsstift (307) in lotrechter Richtung die beiden Halterungsplatten und verhindert
auf diese Weise, daß diese sich gegeneinander verschieben.
[0083] Im Falle der in Fig. 29 dargestellten Verbindung über in lotrechten Ebenen verlaufende
Halterungsplatten (310, 311) wird die Montage der Verkleidung (125) dadurch erleichtert,
daß der Verbindungsstift (307) gemeinsam mit der Verkleidung (125) in Richtung auf
den Wasserkasten (4) verschoben wird, bis der Verbindungsstift (307) die beiden Platten
(310, 311) an einer Stelle durchdringt, an der die beiden Halterungsplatten (310,
311) eine entsprechend dem Verbindungsstift (307) ausgebildete Bohrung aufweist. Je
nach dem Gewicht der Verkleidung (125) muß ein entsprechend stark ausgewählter Verbindungsstift
(307) gewählt werden, um die Verkleidung (125) am Wasserkasten (4) dauerhaft haltern
zu können. Darüber hinaus werden mehrere Verbindungsstifte (307) über die Fläche der
Verkleidung (125) einerseits bzw. des Wasserkastens (4) andererseits verteilt.
[0084] Dabei ist es möglich, in jedem Falle die Verkleidung (125) einoder mehrteilig auszubilden.
Je nach Art der Verkleidung (125) kann es zweckmäßig sein, Teilverkleidungen auszubilden,
die entlang von vertikalen oder horizontalen Trennlinien aufeinanderstoßen. Es ist
jedoch auch möglich, daß eine zweckmäßige Unterteilung entlang anderer Trennlinien
vorgenommen wird, die beispielsweise schräg zur horizontalen oder in Form von Winkellinien
verlaufen. In jedem Falle sollten die Trennlinien so beschaffen sein, daß sie im gesamten
Design des Spülkastens entweder ein herausragendes Gestaltungsmerkmal darstellen,
beispielsweise eine kräftig betonte Vertikal- oder Horizontalkomponente bilden, oder
daß die Teilkästen so aufeinanderstoßen, daß die dadurch gebildete Trennlinie in der
Gesamtgestaltung des Wasserkastens (4) nicht auffällt.
1. Spülvorrichtung für ein Wasserklosett, mit einem als Spülwasserspeicher dienenden
Wasserkasten, gekennzeichnet durch eine vom Wasserkasten (4) abnehmbare, den Wasserkasten
(4) mindestens teilweise verdeckende Verkleidung (20).
2. Spülvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkleidung als
eine Verzierung des Wasserkastens (4) ausgebildet ist.
3. Spülvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl
äußerlich unterschiedlich geformter Verkleidungen (20) wahlweise am Wasserkasten (4)
befestigbar sind.
4. Spülvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkleidung
(20) lösbar am Wasserkasten (4) und/oder an eine Wandfläche (50) befestigbar ist,
an welcher der Wasserkasten (4) montiert ist.
5. Spülvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich
die Verkleidung (20) gegen eine Bodenfläche eines Raumes (22) abstützt.
6. Spülvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verkleidung (20) durch Anheben vom Wasserkasten (4) abnehmbar ist.
7. Spülvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch mindestens
ein am Wasserkasten (4) und/oder an der Wandfläche (50) angeordnetes Befestigungselement
(62), das nach dem Anbringen der Verkleidung (20) mit einem auf einer Innenseite (66)
der Verkleidung (20) angeordneten Befestigungselemt (64) zusammenwirkt.
8. Spülvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am
Wasserkasten (4) ein Befestigungselement (62) angebracht ist, das eine sich in lotrechter
Richtung erstreckende Aufnahmemulde (97) aufweist, in die ein an der Verkleidung (20)
befestigtes Befestigungselement (64) von oben einrastet.
9. Spülvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verkleidung (20) nach dem Anbringen gegen den Wasserkasten (4) und/oder die Wandfläche
(50) angepreßt wird.
10. Spülvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verkleidung (20) schalenförmig ausgebildet ist und eine nach dem Anbringen gegen
eine Wandfläche (50) anliegende Randkante (46, 48) aufweist.
11. Spülvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verkleidung (20) ein Unterteil (34) und einen das Unterteil nach oben verschließenden
Deckel (38) aufweist und der Deckel (38) lösbar am Unterteil (34) befestigbar ist.
12. Spülvorrichtung nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch auf einer Innenseite (44)
des Deckels (38) angeordnete Führungselemente (40), die nach dem Anbringen gegen den
Wasserkasten (4) und/oder gegen das Unterteil (34) anliegen.
13. Spülvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkleidung
(25) mit dem Wasserkasten (4) über eine feste Verbindung verbunden ist und der Wasserkasten
(4) und die Verkleidung (25) eine gemeinsam bewegliche Einheit bilden.
14. Spülvorrichtung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß Greiferklauen
(53) auf einen oberen Rand (50) des Wasserkastens (4) aufgesteckt und so verteilt
sind, daß die über Halterungsarme (51) mit ihnen verbundene Verkleidung (25) mit ihrer
der Wand (29) zugewandten Hinterkante (28) bündig mit der Wand (29) abschließt.
15. Spülvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß ein über den oberen
Rand (50) des Wasserkastens (4) hinausragender Teil der Verkleidung (25) gegenüber
einem den Wasserkasten (4) umhüllenden unteren Teil als beweglich gelagerter Deckel
(24) ausgebildet ist.
16. Spülvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (24)
als Betätigungsmittel für ein im Wasserkasten (4) vorgesehenes Spülventil (5) ausgebildet
ist.
17. Spülvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Betätigung eines im Wasserkasten (4) angeordneten Spülventils (5) ein Betätigungsmittel
vorgesehen ist, das in der Verkleidung (25) geführt und/oder befestigt ist.
18. Spülvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsmittel
als mindestens ein elektrischer Schalter (37, 38, 39) ausgebildet ist, der mit einer
elektrischen Steuerung des Spülventils (5) elektrisch verbunden ist.
19. Spülvorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Spülventil (5)
mit einer elektromotorischen Steuerung versehen ist.
20. Spülvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsmittel
mit einer pneumatischen Steuerung des Spülventils (5) verbunden ist.