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(11) |
EP 0 615 064 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.08.1998 Patentblatt 1998/35 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.02.1994 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: F02M 47/02 |
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Steueranordnung für ein Einspritzventil für Verbrennungskraftmaschinen
Injection valve control system for internal combustion engines
Système de commande d'une soupape d'injection d'un moteur à combustion interne
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
08.03.1993 CH 696/93
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.09.1994 Patentblatt 1994/37 |
| (73) |
Patentinhaber: GANSER-HYDROMAG AG |
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8001 Zürich (CH) |
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Erfinder: |
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- Ganser, Marco A.
CH-8001 Zürich (CH)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Schaad, Balass, Menzl & Partner AG |
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Dufourstrasse 101
Postfach 8034 Zürich 8034 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 304 746 WO-A-89/10510 FR-A- 2 145 081 US-A- 3 680 782
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EP-A- 0 459 429 DE-B- 1 290 010 US-A- 2 927 737
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine aus der DE-B-1 290 010 bekannte Steueranordnung
für ein Einspritzventil für Verbrennungskraftmaschinen gemäss Oberbegriff von Anspruch
1. Eine Steueranordnung mit den zusätzlichen kennzeichnenden Merkmalen von Anspruch
1 weist gegenüber bekannten Steueranordnungen dieser Art, wie sie insbesondere in
der FR-A-2,543,647, aber auch in der DE-A-26 47 744 oder der US-A-3,680,782 beschrieben
sind, geringere Leckverluste auf und ist zudem von wesentlich einfacherem Aufbau.
[0002] Anhand der Zeichnungen wird nachfolgend ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig.1
- im Längsschnitt ein Brennstoffeinspritzventil,
- Fig.2
- im Längsschnitt den Steuerteil des Einspritzventils gemäss Fig.1 in vergrössertem
Massstab,
- Fig.3
- im Längsschnitt einen Bereich des Steuerteils gemäss Fig.2 in vergrössertem Massstab
und
- Fig.4
- in einer der Fig.3 entsprechenden Darstellung eine andere Ausführungsform des Steuerteils
[0003] Das Brennstoff-Einspritzventil, das in den Zeichnungen im Zustand zwischen zwei Einspritzvorgängen
dargestellt ist, ist über einen Brennstoffhochdruckanschluss 10 und einen Brennstoffrücklaufanschluss
12 mit einer Hochdruck-Fördereinrichtung für den Brennstoff und über elektrische Anschlüsse
14 mit einer elektronischen Steuerung verbunden. Die Hochdruck-Fördereinrichtung und
die elektronische Steuerung sind in den Zeichnungen nicht gezeigt.
[0004] Die Hochdruck-Fördereinrichtung pumpt den Brennstoff über den Brennstoffhochdruckanschluss
10 in eine Brennstoffzuführbohrung 16, die sich in einem Ventilgehäuse 18 des Einpritzventils
befindet. Ein Teil des Brennstoffes wird praktisch drucklos über den Brennstoffrücklaufanschluss
12 an die Hochdruck-Fördereinrichtung zurückgeführt, wie untenstehend näher erläutert
wird.
[0005] Der Brennstoff wird über die Brennstoffzuführbohrung 16 einerseits zu einem Raum
20 und anderseits zum Steuerteil geleitet, der in Fig.2 vergrössert dargestellt ist.
[0006] Der Raum 20 ist in einem Düsenkörper 22 ausgebildet, der mittels eines als Ueberwurfmutter
ausgebildeten Halteteils 24 am Ventilgehäuse 18 festgeschraubt ist. Im Düsenkörper
22 ist eine den Raum 20 mit der Brennstoffzuführbohrung 16 verbindende Bohrung 25
vorhanden.
[0007] Im Düsenkörper 22 ist gleitend eine Düsennadel 26 geführt, die mit ihrem unteren
Ende an einem Düsennadelsitz 28 anliegt und Einspritzbohrungen 30 abschliesst, die
in einer, einen Teil des Düsenkörpers 22 bildenden Düsenspitze 32 ausgebildet sind.
In dieser in den Figuren gezeigten Schliessstellung wird die Düsennadel 26 einerseits
durch eine Düsennadelfeder 34 und andererseits durch den auf noch zu beschreibende
Weise auf ihr rückseitiges Ende wirkenden Brennstoffdruck auf ihrem Düsennadelsitz
28 gehalten. Im Bereich des Raumes 20 weist die Düsennadel 26 einen Absatz 36 auf.
[0008] Der in den Fig. 2 und 3 vergrössert dargestellte Steuerteil weist ein 3/2-Wegeventil
37 auf, das mittels eines Elektromagneten 38 geschaltet wird. Das 3/2-Wegeventil 37
weist ein Verschlussorgan 40 auf, das mittels eines Führungsschaftes 42 und eines
in das Ventilgehäuse 18 eingebauten, gehäusefesten Einsatzteils 44, zwischen welchen
eine Gleitfläche 45 ausgebildet ist, geführt ist. Das Einsatzteil 44 und ein weiteres
Einsatzteil 46 sind derart in das Ventilgehäuse 18 eingebaut und durch eine Sicherungsmutter
48 fixiert, dass keine oder keine nennenswerte Leckage zwischen dem Hochdruckteil
und dem Niederdruckteil des Einspritzventils stattfinden kann. Dies wird z. B. mit
einem Pressitz oder einem engen Schiebesitz zwischen dem Ventilgehäuse 18 und den
Einsatzteilen 44 und 46 erreicht. Weitere brennstoffdichte Verbindungen sind aber
denkbar, z.B. unter Verwendung von geeigneten Dichtungsringen (O-Ringen). Die beiden
Einsatzteile 44,46 sind mittels eines in das Ventilgehäuse 18 eingepressten oder eingeschobenen
Distanzringes 50 in einem Abstand voneinander gehalten. Das Verschlussorgan 40 bildet
mit dem Einsatzteil 44 ein erstes Ventil 52 und mit dem andern Einsatzteil 46 ein
zweites Ventil 54 (Fig. 3). Zu diesem Zwecke weist das Verschlussorgan 40 eine erste
Schliessfläche 56 und eine zweite Schliessfläche 58 auf, die mit einem Ventilsitz
60 bzw. 62 im Einsatzteil 44 bzw. 46 zusammenwirken. Beide Schliessflächen 56,58 sind
als Mantelflächen von Kreiskegeln ausgebildet. Zur Bildung von Ventilsitzen 60,62
in Form von ringförmigen Kanten sind in den Einsatzteilen 44, 46 Flächen 64,66 ausgebildet,
die ebenfalls Kreiskegelflächen sind. Dabei sind die Oeffnungswinkel der Kreiskegel,
die die Schliessfläche 56 und die zugeordnete Fläche 64 bzw. die Schliessfläche 58
und die zugeordnete Fläche 66 festlegen, verschieden gross. Entsprechende Differenzwinkel
sind in Fig. 3 mit 68 und 70 bezeichnet und übertrieben gross dargestellt. In Wirklichkeit
betragen diese Differenzwinkel wenige Grade, nämlich in der Regel höchstens 3 Grad.
Zwischen den Einsatzteilen 44,46 befindet sich ein Ventilraum 72. Dieser steht über
das erste Ventil 52 mit einem Zweig 73, der oben durch einen Stopfen 74 abgeschlossen
ist, mit der Brennstoffzuführbohrung 16 in Verbindung. Diese Verbindung wird durch
eine im Ventilgehäuse 18 ausgebildeten Querbohrung 76 gebildet, die in eine nach aussen
offene Ringnut 78 im hohlzylindrischen Einsatzteil 44 mündet. Diese Ringnut 78 steht
über Einlassbohrungen 80 in Verbindung mit einem Innenraum 81 des Einsatzteiles 44.
Die Ringnut 78 könnte auch im Ventilgehäuse 18 ausgebildet werden. Der Ventilraum
72 ist über eine im Einsatzteil 46 vorhandene Verbindungsbohrung 82 mit einem Steuerraum
84 verbunden, der einerseits durch den Einsatzteil 46 und andererseits durch einen
Steuerkolben 86 abgeschlossen ist, der gleitend im Ventilgehäuse 18 geführt ist. Zwischen
dem Steuerkolben 86 und der Düsennadel 26 ist eine Verbindungsstange 87 angeordnet.
Der Brennstoffdruck im Steuerraum 84 wirkt somit über den Steuerkolben 86 und die
Verbindungsstange 87 auf das rückseitige Ende der Düsennadel 26.
[0009] Im unteren Einsatzteil 46 ist weiter ein Sackloch 88 vorhanden, das über eine Querbohrung
90 mit einer im Ventilgehäuse 18 ausgebildeten Entlastungsbohrung 92 in Verbindung
steht. In diese Entlastungsbohrung 92 mündet eine weitere Querbohrung 94 (Fig. 1),
die mit einem Entlastungsraum 96 in Verbindung steht, der durch die Ventilnadel 26,
die Verbindungsstange 87 und das Ventilgehäuse 18 gebildet ist. Die Entlastungsbohrung
92 mündet in einen Abflussraum 98, der zwischen dem oberen Ende des Ventilgehäuses
18 und einer auf dieses Ende aufgeschraubten Haltemutter 100 für den Elektromagneten
38 gebildet wird. Dieser Abflussraum 98 ist über eine Abflussbohrung 102 in der Haltemutter
100 mit dem Brennstoffrücklaufanschluss 12 verbunden.
[0010] Der mit dem Verschlussorgan 40 einstückige Führungsschaft 42 ist bei der in den Fig.
1 und 2 gezeigten Ausführungsform fest mit einem Anker 104 des Elektromagneten 38
verbunden, dessen Erregerspule 106 über die elektrischen Anschlüsse 14 von der elektronischen
Steuerung Steuerimpulse erhält. Durch den Elektromagneten 38 ist ein Uebertragungsstift
108 hindurchgeführt, der mittels einer Druckfeder 110 gegen den Anker 104 gedrückt
wird. Die Kraft, die die Druckfeder 110 auf den Uebertragungsstift 108 ausübt, lässt
sich mittels einer Einstellschraube 112 einstellen (Fig. 1).
[0011] In einer nicht gezeigten, andern Ausführungsform ist der Anker 104 des Elektromagneten
38 anstatt mit dem Führungsschaft 42 mit dem Uebertragungsstift 108 fest verbunden.
Der Uebertragungsstift 108 wird in diesem Fall im stromlosen Zustand des Elektromagnets
38 von der Druckfeder 110 an den Führungsschaft 42 angedrückt. Wird der Elektromagnet
38 erregt und demzufolge der Anker 104 angezogen, so muss sichergestellt werden, dass
sich der mit dem Verschlussorgan 40 einstückige Führungsschaft 42 ebenfalls in Richtung
der Ankerbewegung verschiebt. Dies kann z.B. auf an sich bekannte Weise durch eine
geeignete Ausgestaltung des Ventilsitzes 60 so realisiert werden, dass kein vollständiger
hydraulischer Ausgleich stattfindet und somit die hydraulische Druckkraft den Führungsschaft
42 aufdrückt und nach oben bewegt. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, eine Druckfeder
zu verwenden, welche auf der Seite des Ventils 54 auf das Verschlussorgan 40 und damit
auch auf den Führungsschaft 42 in Richtung der Ankerbewegung wirkt.
[0012] Die Funktionsweise des vorstehend beschriebenen Einspritzventils ist wie folgt:
[0013] Bei stromlosem Elektromagneten 38 wird das Ventil 52 des Wegeventils 37, das als
Einlassventil dient, wie in den Figuren gezeigt, im wesentlichen unter der Wirkung
der Druckfeder 110 offengehalten, während das Ventil 54, das ein Auslassventil bildet,
geschlossen ist. Im Ventilraum 72 und auch im Steuerraum 84 herrscht ein Brennstoffdruck,
der 1000 bar übersteigen kann. Dieser Brennstoffdruck wirkt über den Steuerkolben
86 und die Verbindungsstange 87 auf die Düsennadel 26, die gegen den Düsennadelsitz
28 gedrückt wird und die Einspritzbohrungen 30 abschliesst.
[0014] Beim Einschalten des Elektromagneten 38 wird dessen Anker 104 angezogen und damit
das Verschlussorgan 40 angehoben. Das Einlassventil 52 wird geschlossen, während das
Auslassventil 54 geöffnet wird. Dadurch wird der Steuerraum 84 über die Verbindungsbohrung
82, das Sackloch 88 und die Querbohrung 90 mit der Entlastungsbohrung 92 verbunden.
Der Druck im Steuerraum 84 fällt. Die Düsennadel 26 wird durch den im Raum 20 herrschenden
und auf den Absatz 36 der Düsennadel 26 wirkenden Brennstoffdruck angehoben. Die Einspritzbohrungen
30 werden freigegeben und es wird auf an sich bekannte Weise Brennstoff in den Verbrennungsraum
der Verbrennungskraftmaschine eingespritzt.
[0015] Zur Beendigung des Einspritzvorganges wird der Elektromagnet 38 ausgeschaltet. Das
Wegeventil 37 wird dadurch umgesteuert, d.h. das Auslassventil 54 wird geschlossen
und das Einlassventil 52 geöffnet. Im Ventilraum 72 und im Steuerraum 84 kann sich
nun der Druck wieder aufbauen, was zur Folge hat, dass die Düsennadel 26 wieder gegen
den Düsennadelsitz 28 gedrückt wird, womit die Einspritzung beendet wird.
[0016] Da während des Einspritzvorganges, während dem der Ventilraum 72 des Wegeventils
37 über das offene Auslassventil 54 mit der Entlastungsbohrung 92 verbunden ist, das
Einlassventil 52 geschlossen bleibt, ist während dieser Zeit der Ventilraum 52 gegenüber
der Brennstoffzuführbohrung 16 abgeschlossen. Anders ausgedrückt ist der Hochdruckteil
des Einspritzventils während des Einspritzvorganges vom Niederdruckteil getrennt.
Es fliesst somit nur während des kurzen Umschaltens des Wegeventiles 37 eine gewisse
Brennstoffmenge vom Hochdruckteil direkt zum Niederdruckteil.
[0017] Im weiteren ist die Leckage des Wegeventiles 37 vom Hochdruckteil zum Niederdruckteil
zwischen den Einspritzvorgängen deswegen klein gehalten, weil nur der Führungsschaft
42 für das Verschlussorgan 40 mittels der Gleitfläche 45 im Einsatzteil 44 gleitend
geführt ist, welcher zusammen mit dem Einsatzteil 46 auf die beschriebene Weise in
das Ventilgehäuse 18 eingesetzt ist. Dadurch, dass nur eine Gleitfläche 45 vorhanden
ist, kann die Leckage klein gehalten werden.
[0018] Diese Massnahmen zur Verringerung der vom Hochdruckteil in den Niederdruckteil dringenden
Leckmenge wirken sich vor allem bei Einspritzsystemen vorteilhaft aus, die mit hohen
Brennstoffdrücken arbeiten, d.h. mit Drücken von 500 bis 1000 bar und höher.
[0019] Durch die beschriebene Ausgestaltung der Schliessflächen 56 und 58 am Verschlussorgan
40 und der dazugehörigen Ventilsitze 60 und 62 wird ein einwandfreies Schliessen der
Ventile 52, 54 während einer langen Betriebsdauer sichergestellt, d.h. die auftretende
Abnützung vermag auch bei einer sehr grossen Zahl von Schaltvorgängen die Funktionsweise
nicht nachteilig zu beeinflussen.
[0020] In der Fig. 4 ist in einer der Fig. 3 entsprechenden Darstellung eine andere Ausführungsform
gezeigt, die sich von der Ausführungsform gemäss den Fig. 1-3 nur durch eine andere
Gestaltung des Verschlussorganes 40 unterscheidet, das in Fig. 4 mit 140 bezeichnet
ist. Im übrigen sind in den Fig. 3 und 4 für sich entsprechende Teile dieselben Bezugszeichen
verwendet.
[0021] Im Gegensatz zum in den Fig. 1-3 gezeigten Verschlussorgan 40 mit kreiskegelförmigen
Schliessflächen 56, 58 sind beim Verschlussorgan 140 die beiden mit 156, 158 bezeichneten
Schliessflächen gewölbt und vorzugsweise als Kugelmantelflächen ausgebildet.
1. Steueranordnung für ein Einspritzventil für Verbrennungskraftmaschinen zum Steuern
der Oeffnungs- und Schliessbewegung des Ventilgliedes des Einspritzventils, mit einem
mittels eines Elektromagneten (38) umschaltbaren Wegeventil (37), dessen translatorisch
hin und her bewegbarer Schliesskörper (40, 140) eine erste und eine zweite Schliessfläche
(56, 58, 156, 158) aufweist und je nach Schaltstellung des Wegeventils (37) entweder
mit der ersten Schliessfläche (56, 156) mit einem ersten gehäusefesten Ventilsitz
(60), der auf der Seite einer Zuleitung (16) für unter Druck stehendem Brennstoff
angeordnet ist, oder mit der zweiten Schliessfläche (58, 158) mit einem zweiten gehäusefesten
Ventilsitz (62), der auf der Seite einer Druckentlastungsleitung (92) angeordnet ist,
in Anlage kommt, und mit einem Steuerraum (84), der mittels des Wegeventils (37) wahlweise
über einen durch den ersten gehäusefesten Ventilsitz (60) festgelegten Durchlass mit
der Brennstoffzuleitung (16) oder über einen durch den zweiten gehäusefesten Ventilsitz
(62) festgelegten Durchlass mit der Druckentlastungsleitung (92) verbindbar ist, wobei
der Brennstoffdruck im Steuerraum (84) auf das rückseitige Ende des Ventilgliedes
(26) einwirkt und letzteres an den Ventilsitz (28) des Einspritzventils andrückt,
dadurch gekennzeichnet, dass der in einem Abstand vom Elektromagneten (38) angeordnete
Schliesskörper (40, 140) des Wegeventils (37) in einem gehäusefesten, zwischen dem
Schliesskörper (40, 140) und dem Elektromagneten (38) angeordneten Einsatzteil (44)
mittels einer einzigen Gleitfläche (45) geführt ist, wozu der Schliesskörper (40,
140) auf der Seite seiner ersten Schliessfläche (56, 156) mit einem Führungsorgan
(42) fest verbunden ist, das in dem Einsatzteil (44) geführt ist und mit einem Anker
(104) des Elektromagneten (38) in Wirkverbindung steht.
2. Steueranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schliessflächen
(56, 58) des Schliesskörpers (40) als Mantelflächen von Kreiskegeln ausgebildet sind.
3. Steueranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schliessflächen
(156, 158) des Schliesskörpers (140) gewölbt sind und vorzugsweise als Kugelmantelflächen
ausgebildet sind.
4. Steueranordnung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilsitze
(60, 62) als Kanten ausgebildet sind.
5. Steueranordnung nach den Ansprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass zum Bilden
der Ventilsitze (60, 62) Kreiskegelflächen (64, 66) vorgesehen sind, wobei sich der
Oeffnungswinkel der die Kreiskegelflächen (64, 66) festlegenden Kreiskegel um wenige
Grade, vorzugsweise um höchstens 3 Grad, vom Oeffnungswinkel der Kreiskegel, die die
zugeordneten Schliessflächen (56, 58) festlegen, unterscheidet.
6. Steueranordnung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass im Einsatzteil
(44) der erste Ventilsitz (60) sowie eine Verbindung (80, 81) zur Brennstoffzuleitung
(16) ausgebildet sind und ein zweiter, im Ventilgehäuse (18) sitzender Einsatzteil
(46) vorhanden ist, in dem der zweite Ventilsitz (62) ausgebildet ist, wobei zwischen
den Einsatzteilen (44, 46) ein Ventilraum (72) gebildet wird.
7. Steueranordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilraum (72)
über mindestens eine Verbindungsöffnung (82) mit dem Steuerraum (84) verbunden ist.
8. Steueranordnung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den
Einsatzteilen (44, 46) ein Distanzelement (50) angeordnet ist.
9. Steueranordnung nach einem der Ansprüche 6-8, dadurch gekennzeichnet, dass im zweiten
Einsatzteil (46) eine vom Ventilraum (72) zu einer Rückflussleitung (92) führende
Abflussverbindung (88, 90) vorhanden ist.
1. Control system for an injection valve for internal combustion engines for controlling
the opening and closing movement of the valve element of the injection valve, having
a directional control valve (37) which can be switched by means of an electromagnet
(38) and whose closing element (40, 140), which can be moved backwards and forwards
in a translatory fashion, has a first and a second closing face (56, 58, 156, 158)
and, depending on the switched position of the directional control valve (37), either
comes into contact, by means of the first closing face (56, 156), with a first valve
seat (60) which is fixed to the housing and is arranged on the side of an inflow line
(16) for pressurized fuel, or comes into contact, by means of the second closing face
(58, 158), with a second valve seat (62) which is fixed to the housing and is arranged
on the side of a pressure relief line (92), and having a control space (84) which,
by means of the directional control valve (37), can be connected either to the fuel
inflow line (16) via a passage which is defined by the first valve seat (60) which
is fixed to the housing, or can be connected to the pressure relief line (92) via
a passage which is defined by the second valve seat (62) which is fixed to the housing,
the fuel pressure in the control space (84) acting on the rear end of the valve element
(26) and pressing the latter against the valve seat (28) of the injection valve, characterized
in that the closing element (40, 140), arranged at a distance from the electromagnet
(38), of the directional control valve (37) is guided by means of a single sliding
face (45) in an insert (44) which is fixed to the housing and is arranged between
the closing element (40, 140) and the electromagnet (38), for which purpose the closing
element (40, 140) is permanently connected to a guide element (42) on the side of
its first closing face (56, 156), said guide element (42) being guided in the insert
(44) and being operatively connected to an armature (104) of the electromagnet (38).
2. Control system according to Claim 1, characterized in that the closing faces (56,
58) of the closing element (40) are formed as outer faces of circular cones.
3. Control system according to Claim 1, characterized in that the closing faces (156,
158) of the closing element (140) are curved and are preferably formed as spherical
outer faces.
4. Control system according to one of Claims 1 - 3, characterized in that the valve seats
(60, 62) are formed as edges.
5. Control system according to Claims 2 and 4, characterized in that, in order to form
the valve seats (60, 62), circular conical faces (64, 66) are provided, the angle
of aperture of the circular cones defining the circular conical faces (64, 66) differing
by a few degrees, preferably at most 3 degrees, from the angle of aperture of the
circular cones which define the associated closing faces (56, 58).
6. Control system according to one of Claims 1 - 5, characterized in that the first valve
seat (60) and a connection (80, 81) to the fuel inflow line (16) are formed in the
insert (44), and there is a second insert (46) which is seated in the valve housing
(18) and in which the second valve seat (62) is formed, a valve space (72) being formed
between the inserts (44, 46).
7. Control system according to Claim 6, characterized in that the valve space (72) is
connected to the control space (84) via at least one connecting opening (82).
8. Control system according to Claim 6 or 7, characterized in that a spacer element (50)
is arranged between the inserts (44, 46).
9. Control system according to one of Claims 6 - 8, characterized in that in the second
insert (46) there is an outflow connection (88, 90) which leads from the valve space
(72) to a return flow line (92).
1. Système de commande pour une soupape d'injection d'un moteur à combustion interne,
destiné à commander le déplacement d'ouverture et de fermeture de l'organe de soupape
de la soupape d'injection, comprenant une valve (37) susceptible d'être commutée au
moyen d'un électroaimant (38), dont l'opercule (40, 140) mobile en translation en
va-et-vient présente une première et une seconde surface d'obturation (56, 58, 156,
158) et vient en contact selon la position de commutation de la valve (37) soit au
moyen de la première surface d'obturation (56, 156) avec un premier siège de soupape
(60) fixe par rapport au carter, lequel est agencé du côté d'une conduite d'amenée
(16) pour le carburant sous pression, soit par l'intermédiaire de la seconde surface
d'obturation (58, 158) avec un second siège de soupape (62) fixe par rapport au carter,
lequel est agencé du côté d'une conduite de décharge de pression (92), et comprenant
une chambre de commande (64) qui peut être mise en communication au moyen de la valve
(37) au choix via un passage ménagé à travers le premier siège de soupape fixe (60)
avec la conduite d'amenée (16) pour le carburant, ou bien via un passage ménagé à
travers le second siège de soupape fixe (62) avec la conduite de décharge de pression
(92), la pression du carburant dans la chambre de commande (84) agissant sur l'extrémité
postérieure de l'organe de soupape (26) et repoussant ce dernier contre le siège de
soupape (28) de la soupape d'injection, caractérisé en ce que l'obturateur (40, 140)
de la valve, agencé à distance de l'électroaimant (38), est guidé au moyen d'une unique
surface de coulissement (45) dans un insert (44) solidaire du carter et agencé entre
l'obturateur (40, 140) et l'électroaimant (38), ce pourquoi l'obturateur (40, 140)
est relié de manière fixe sur le côté de sa première surface d'obturation (56, 156)
à un organe de guidage (42) qui est guidé dans l'insert (44) et qui se trouve en liaison
d'action avec une armature (140) de l'électroaimant (38).
2. Système de commande selon la revendication 1, caractérisé en ce que les surfaces d'obturation
(56, 58) de l'obturateur (40) sont réalisées comme des surfaces enveloppe de cônes
sphériques.
3. Système de commande selon la revendication 1, caractérisé en ce que les surfaces d'obturation
(156, 158) de l'obturateur (140) sont bombées, et réalisées de préférence sous forme
de surfaces enveloppe sphériques.
4. Système de commande selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les
sièges de soupape (60, 62) sont réalisés sous forme d'arêtes.
5. Système de commande selon les revendications 2 et 4, caractérisé en ce que, pour former
les sièges de soupape (60, 62) sont prévues des surfaces en cônes sphériques (64,
66), l'angle d'ouverture du cône qui détermine les surfaces en cônes sphériques (140,
66) différant d'une faible valeur, de préférence au maximum de 3°, de l'angle d'ouverture
du cône sphérique déterminé par les surfaces d'obturation associées (56, 58).
6. Système de commande selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que dans
l'insert (44) sont réalisés le premier siège de soupape (60) ainsi qu'une liaison
(80, 81) vers la conduite d'amenée de carburant (16), et en ce qu'il est prévu un
second insert (46) disposé dans le boîtier de soupape (18), dans lequel est réalisé
le second siège de soupape (62), et une chambre de soupape (72) étant formée entre
les inserts (44, 46).
7. Système de commande selon la revendication 6, caractérisé en ce que la chambre de
soupape (72) est reliée via au moins une ouverture de liaison (82) avec la chambre
de commande (84).
8. Système de commande selon l'une ou l'autre des revendications 6 et 7, caractérisé
en ce qu'un élément d'écartement (50) est agencé entre les inserts (44, 46).
9. Système de commande selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que dans
le second insert (46) est prévue une liaison de sortie (88, 90) qui mène depuis la
chambre de soupape (72) jusqu'à une conduite de retour (92).