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(11) |
EP 0 615 580 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.05.1997 Patentblatt 1997/22 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.09.1993 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9300/817 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9408/133 (14.04.1994 Gazette 1994/09) |
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| (54) |
ZÜNDANLAGE MIT VARIABLER PRIMÄRSPANNUNGSBEGRENZUNG UND FEHLERDIAGNOSE
IGNITION SYSTEM WITH VARIABLE PRIMARY VOLTAGE LIMITATION AND DEFECT DIAGNOSIS
SYSTEME D'ALLUMAGE A LIMITATION DE LA TENSION PRIMAIRE ET A DIAGNOSTIC DE DEFAUTS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR |
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Priorität: |
02.10.1992 DE 4233211 13.05.1993 DE 4315999
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.09.1994 Patentblatt 1994/38 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- KUGLER, Karl-Heinz
D-71665 Vaihingen 11 (DE)
- ZIMMERMANN, Christian
D-74379 Ingersheim (DE)
- GOLLIN, Walter
D-71696 Moeglingen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 040 260 DE-A- 2 811 149 US-A- 4 913 123
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DE-A- 2 265 344 DE-A- 2 842 923
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- RESEARCH DISCLOSURE Bd. 292, Nr. 98 , August 1988 , NEW YORK, NY, USA Seite 637 XP000031709
M. G. MCDERMOTT 'IGNITION COIL SECONDARY CLAMPING CIRCUIT'
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 9, no. 313 (M-437)10. Dezember 1985 & JP,A,60 147 571
(TOSHIBA KK) 3. August 1985
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Zündanlage für Brennkraftmaschinen nach der Gattung
des Hauptanspruchs. Es ist schon eine derartige Zündanlage aus der DE-OS 23 39 896
bekannt. Bei dieser bekannten Zündanlage ist im Primärstromkreis zwischen der Primärwicklung
und der Schaltstrecke des Zündtransistors eine Verbindung mit einem Element bestimmter
Durchbruchs spannung an die Steuerelektrode des Schalttransistors geführt. Übersteigt
nun beim Übergang der Schaltstrecke des Zündtransistors in den nicht leitenden Zustand
die Spannung den zulässigen Wert, so bricht die Spannung an dem Element bestimmter
Durchbruchs spannung durch und es beginnt über die Steuerstrecke des Zündtransistors
ein Steuerstrom zu fließen, der die Emitter-Kollektor-Strecke des Zündtransistors
wieder etwas stromdurchlässig macht. Dadurch fällt die Spannung an der Schaltstrecke
des Zündtransistors wieder ab und zwar soweit, bis die Spannung an dem Schaltelement
mit bestimmter Durchbruchs spannung diese Durchbruchsspannung unterschreitet. Diese
Anordnung mit dem Element fester Durchbruchsspannung (Zenerdiode) kann nicht für alle
Betriebsbereiche den Schutz vor Überspannungen sicherstellen. Legt man beispielsweise
die Zündanlage und damit das Elemente mit bestimmter Durchbruchsspannung so aus, daß
bei großer Sekundärlast noch ein für alle Betriebszustände ausreichendes Sekundärspannungsangebot
zustande kommt, können bei niedriger Sekundärlast höhere Werte an den hochspannungsführenden
Teilen auftreten. Eine solche Überlastung kann zu deren Zerstörung führen, wenn z.B.
ein Kerzenstecker abfällt und es zum Durchschlag der Hochspannungsisolation kommt.
[0002] Bisher bekannte Anlagen arbeiteten mit einer festen Primärzenerung als Spannungsklammerung
des Zündtransistors und stellen so einen unzureichenden Kompromiß zwischen ausreichendem
Sekundärspannungsangebot und Hochspannungsfestigkeit der hochspannungsführenden Teile
dar.
Vorteile der Erfindung
[0003] Die erfindungsgemäße Anordnung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs
hat demgegenüber den Vorteil, daß durch Anpassung der Primärspannungszenerung der
Endstufen an die jeweilige sekundäre Last keine zu hohe Spannung am Zündgeschirr bei
kleiner Last bzw. kein zu niedriges Spannungsangebot bei hoher Last auftritt.
[0004] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen der im Hauptanspruch angegebenen Zündanlage möglich. Besonders
vorteilhaft ist, daß durch Auswertungen der Anstiegszeit der Primärspannung jeweils
ein optimaler Spannungswert für einen Zündfunken zur Verfügung steht. Besonders vorteilhaft
ist weiterhin, daß als Maß für die sekundäre Last die erreichte Spannung in der Primärwicklung
nach Ablauf einer vorgebbaren Zeit auswertbar ist. Somit kann auf veränderte Betriebsbedingungen
unmittelbar reagiert werden.
[0005] Letztendlich bietet das Erfassen der sekundärseitig wirkenden Last den Vorteil, daß
Aussagen über das zur Verfügung stehende Zündspannungsangebot möglich sind. So ist
beispielsweise die Auswertung der Anstiegszeit der Primärspannung oder das Erreichen
eines bestimmten Primär-Spannungswertes innerhalb einer vorgebbaren Zeit als Maß für
das Zündspannungsangebot auswertbar. Diese primärseitige Erfassung des Zündspannungsangebots
auf der Sekundärseite der Zündspule hat ferner den Vorteil, daß es während des normalen
Motorbetriebs zur diagnostischen Auswertung für das Erkennen möglicher Fehler im Zündsystem
herangezogen werden kann. So ist ein flacher Anstieg der Sekundärspannung ein Indiz
dafür, daß die Zündkerze Nebenschlüsse aufweist. Ist dagegen die erfaßte Funkendauer
kürzer als ein Grenzwert bzw. fehlt der für eine Verbrennung typische Brennspannungsverlauf,
so fehlt beispielsweise ein zündfähiges Gemisch oder möglicherweise ein Zündfunke
an der Zündkerze aufgrund eines abgefallenen Kerzensteckers.
[0006] Das eigentliche Hochspannungsangebot ist z.B. durch Abziehen eines Kerzensteckers
und entsprechende Messungen möglich, jedoch ist dies bei Betrieb der Brennkraftmaschine
nicht anwendbar. Hier bietet die Auswertung wie oben beschrieben, eine einfache Möglichkeit
der Zündspannungserfassung.
Zeichnung
[0007] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 den Prinzipaufbau für
eine variable Endstufenzenerung, Figur 2 in Tabellenform den Zusammenhang zwischen
Sekundärlast und Anstiegsverlauf der Primärspannung und Figur 3 ein Struktogramm zur
Erfassung und Auswertung der Primärspannung.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0008] Figur 1 zeigt eine Zündeinrichtung bei einer nicht dargestellten Brennkraftmaschine.
Die Primärwicklung 1 der Zündspule 2 ist einerseits mit der Versorgungsspannung U
B und andererseits über die Kollektor-Emitter-Strecke des Zündtransistors 3 und einen
Widerstand 4 mit Masse verbunden. An der Sekundärwicklung 5 der Zündspule 2 greift
eine Last an, welche hier als Ersatzschaltbild durch die Parallelschaltung eines Kondensators
6 und eines Widerstandes 7 dargestellt ist. Zur Erfassung der Primärspannung ist zwischen
der Primärwicklung 1 und dem Zündtransistor 3 ein Abgriff 8 vorgesehen, so daß die
Primärspannung U
p in einer Auswerteeinheit 9 ausgewertet wird, wobei der Anstiegsverlauf der Primärspannung
U
p bei Auslösung eines Zündimpulses ein Maß für die sekundäre Last ist. Ein weiterer
Abgriff 14 zwischen Primärwicklung und Zündtransistor 3 ist über einen Widerstand
10 und eine Zenerdiode 11 an den Steuereingang eines Transistors 12 geführt. Der Kollektor
des Transistors 12 ist über einen Widerstand 15 an eine 5 Volt-Versorgungsspannung
geführt, während der Emitter des Transistors 12 an eine Verbindung zwischen einem
Steueranschluß 13 für das Zündsignal und dem Steuereingang des Zündtransistors 3 geführt
ist. Ein dritter Transistor 16 ist kollektorseitig an die Verbindung zwischen dem
Widerstand 10 und der Zenerdiode 11 geführt und emitterseitig gegen Masse geschaltet.
Der Steuereingang dieses dritten Transistors 16 ist mit der Auswerteeinheit 9 verbunden.
[0009] Die soeben beschriebene Zündanlage hat folgende Wirkungsweise. Über den Steueranschluß
13 wird der Zündtransistor 3 zunächst in den leitenden Zustand gesteuert, so daß die
Primärwicklung 1 der Zündspule 2 von Strom durchflossen wird. Am Ende des Signals
an dem Steueranschluß 13 gelangt der Zündtransistor 3 in den nicht leitenden Zustand,
was eine Unterbrechung des Stromflusses in der Primärwicklung 1 der Zündspule 2 und
einen davon abhängigen Hochspannungsstoß in der Sekundärwicklung 5 zur Folge hat.
Dies würde dann sekundärseitig an einer nicht dargestellten Zündkerze zu einem Zündfunken
führen. Übersteigt nun beim Übergang des Zündtransistors in den nicht leitenden Zustand
die Spannung den zulässigen Wert, so bricht die Spannung an der Zenerdiode 11 durch
und an dem Steuereingang des Transistors 12 liegt ein Steuerstrom an, so daß auch
ein Steuerstrom am Zündtransistor 3 diesen Transistor wieder etwas stromdurchlässig
macht. Dadurch fällt die Spannung an der Schaltstrecke des Zündtransistors 3 sofort
wieder ab und zwar soweit, bis die Spannung an der Zenerdiode 11 die Durchbruchs spannung
dieser Zenerdiode unterschreitet. Dies ist eine an sich bekannte Spannungsklammerung
des Zündtransistors 3, wobei die Primärspannung U
p, bei der die Zenerdiode 11 anspricht, als Klammerspannung bezeichnet wird. Am Abgriff
8 wird in der Auswerteeinheit 9 die Primärspannung U
p erfaßt und in der Art ausgewertet, daß über eine Ansteuerung des Transistors 16 die
sich an der Zenerdiode 11 aufbauende Spannung variert werden kann, d.h. der Transistor
16 bildet mit dem Widerstand 10 einen einstellbaren Spannungsteiler, wobei die an
der Mitte des einstellbaren Spannungsteilers anliegende Spannung der Spannung entspricht,
die an der Zenerdiode 11 anliegt. Je nach Ansteuerung des Transistors 16 wird das
an der Zenerdiode anliegende Spannungspotential verändert. Hierzu wird in der Auswerteeinheit
9 vor allem die Anstiegszeit tr der Primärspannung U
p bis zu einem vorgegebenen Wert ausgewertet. So bewirkt eine große kapazitive Last
auf der Sekundärseite eine längere Anstiegszeit tr als bei kleiner kapazitiver Last.
Bei einer langen Anstiegszeit tr, also bei hoher kapazitiver Last wird der Transistor
16 mit entsprechend großer Spannung aufgesteuert und das angreifende Spannungspotential
an der Zenerdiode 11 verkleinert. Im Gegensatz dazu wird bei niedriger Last der Transistor
16 entsprechend weniger aufgesteuert, so daß die Zenerdiode 11 wesentlich früher die
Durchbruchsspannung erreicht als bei hoher kapazitiver Last.
[0010] In Figur 2 ist der Zusammenhang zwischen Sekundärlast und Anstiegszeit tr der Primärspannung
dargestellt. Die Tabelle in Figur 2 ist in zwei Bereiche, in den Bereich a) für größere
Lasten im Sekundärstromkreis und den Bereich b) für kleinere Lasten aufgeteilt. Diese
Bereiche unterscheiden sich dadurch, daß bei der Messung jeweils zwei unterschiedliche
Lasten verwendet wurden. Weiterhin sind in der Tabelle die Anstiegszeit tr, welche
der Zeit des Anstiegs der Primärspannung von 0 auf 200 V entspricht, die Spannungsänderung
dU
1 (während 25 µs) und die Spannungsänderung dU
2 (während 50 µs) dargestellt. Dieser Tabelle in Figur 2 ist deutlich zu entnehmen,
daß bei der unter a angreifenden Last (vgl. die Werte bei C-6 und R-7) eine wesentlich
größere Anstiegszeit tr bis zum Erreichen von 200 Volt Primärspannung verstreicht
als bei der unter Figur b angegebenen Last. Es ist also deutlich zu erkennen, daß
ein direkter Zusammenhang zwischen der Anstiegszeit und der Sekundärlast besteht.
Dieser Zusammenhang wird in der Auswerteeinheit 9 ausgewertet und der Transistor 16
entsprechend angesteuert.
[0011] Eine weitere Möglichkeit zur Erfassung der Sekundärlast, ist dadurch gegeben, daß
nach einer vorgebbaren Zeit (beispielsweise 25 µs oder 50 µs) von der Auswerteeinheit
9 die Spannungsänderung dU
p erfaßt wird. Auch hier ist aus Figur 2 ersichtlich, daß das Spannungspotential im
Teil b) der Tabelle nach der gleichen Zeit bei geringerer Last wesentlich größer ist
als das Spannungspotential im Teil a) der Tabelle.
[0012] Figur 3 zeigt eine Möglichkeit, die erfaßte Primärspannung U
p auszuwerten. So wird in einem Arbeitsschritt 20 die Primärspannung U
p, wie bereits zu Figur 1 beschrieben, erfaßt, wobei beispielsweise entweder die Anstiegszeit
tr bis zum Erreichen 200 V Primärspannung U
p oder die erreichte Primärspannung U
p nach einer vorgebbaren Zeit auswertbar ist. Im anschließenden Arbeitsschritt 21 wird
die erfaßte Primärspannung U
p als Maß für die angreifende Sekundärlast, indem z.B. die Anstiegszeit bis zum Erreichen
200 V bewertet wird ausgewertet und im Arbeitsschritt 22 die Klammerspannung wie zu
Figur 1 beschrieben, über eine entsprechende Ansteuerung des Transistors 16 festgelegt.
[0013] Im Arbeitsschritt 23 wird die erfaßte Primärspannung mit Referenzwerten U
REF der Funkendauer und/oder des Brennspannungsverlaufs verglichen. In der Abfrage 24
wird nun geprüft, ob die erfaßten Größen im Bereich der vorgebbaren Grenzwerte U
REF liegen. Ist dies der Fall, so wird im Arbeitsschritt 25 die ausgewertete Zündung
als ordnungsgemäß erkannt. Ein Nein auf die Frage 24 führt zum Arbeitsschritt 26,
in welchem die erfolgte Zündung als fehlerhaft gewertet wird, wobei gleichzeitig eine
Einteilung in verschiedene Fehlerarten aufgrund der ausgewerteten Brennspannung möglich
ist. So läßt ein fehlendes Überschwingen beim Durchbruch der Zündung bzw. ein flacher
Spannungsanstieg auf Nebenschlüsse an der Zündkerze schließen. Im Arbeitsschritt 27
wird nun ein Fehleranzeige-Sginal ausgegeben und im Arbeitsschritt 28 die darauffolgende
Verbrennung ausgewertet. Über die Auswerteeinheit 9 der Figur 1 ist es möglich, beispielsweise
bei einem zu geringen Anstieg der Primärspannung und der Schlußfolgerung auf mögliche
Nebenschlüsse das Sekundärspannungsangebot über eine entsprechende Klammerung U
KL zu erhöhen, um so ein Freibrennen der Zündkerze zu bewirken.
1. Zündanlage für Brennkraftmaschinen mit einer Zündspule und einer in Reihe mit der
Primärwicklung (1) der Zündspule liegenden Zündendstufe (3), mit einer Klammerschaltung
(10, 11, 12, 16), die den in der Primärwicklung der Zündspule fließenden Primärstroms
beim Überschreiten einer vorgebbaren Primärspannung an der Verbindung (14) zwischen
Primärwicklung (1) und Zündendstufe (3) begrenzt und mindestens ein Schaltelement
(11) bestimmter Durchbruchspannung enthält, wobei der das Schaltelement (11) bestimmter
Durchbruchspannung enthaltende Zweig der Klammerschaltung (10, 11, 12, 16) von der
Verbindung (14) zwischen Primärwicklung (1) und Zündendstufe (3) an die Steuerelektrode
der Zündendstufe (3) geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Klammerschaltung
(10, 11, 12,16) mit einer zwischen Primärwicklung (1) und Zündendstufe (3) angeschlossenen
Auswerteeinheit (9) in Abhängigkeit einer sekundärseitigen Last (6, 7) in der Art
veränderbar ist, daß die Klammerschaltung (10, 11, 12, 16) die Primärspannung bei
einer hohen Sekundärlast bei einer hohen Primärspannung und bei einer niedrigen Sekundärlast
bei einer entsprechend niedrigen Primärspannung begrenzt.
2. Zündanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteeinheit (9) als
Maß der sekundären Last die Anstiegszeit (tr) der Primärspannung (Up) erfaßt.
3. Zündanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteeinheit (9) die
Zeit zwischen dem Zündzeitpunkt und dem Erreichen einer vorgebbaren Spannungsschwelle
in der Primärwicklung als Maß für die Anstiegszeit (tr) erfaßt.
4. Zündanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteeinheit (9) nach
einer vorgebbaren Zeit nach dem Zündzeitpunkt als Maß für die sekundäre Last die Spannung
in der Primärwicklung erfaßt.
5. Zündanlage nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erfaßte
Primärspannung (Up) mit Grenzwerten (UREF) für Funkendauer und/oder Brennspannungsverlauf, die eine korrekte Verbrennung darstellen,
vergleichbar ist.
6. Zündanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Abweichung der Primärspannung
von den Grenzwerten eine fehlerhafte Verbrennung erkannt und ein Fehleranzeige-Signal
(27) ausgegeben wird.
1. Ignition system for internal combustion engines, with an ignition coil and an ignition
output stage (3) in series with the primary winding (1) of the ignition coil, with
a terminal circuit (10,11,12,16) which limits the primary current flowing in the primary
winding of the ignition coil when a prescribable primary voltage at the connection
(14) between the primary winding (1) and ignition output stage (3) is exceeded, and
contains at least one switching element (11) with a specific breakdown voltage, the
branch of the terminal circuit (10,11, 12,16) which contains the switching element
(11) with a specific breakdown voltage being led from the connection (14) between
the primary winding (1) and ignition output stage (3) to the control electrode of
the ignition output stage (3), characterized in that the terminal circuit (10,11,12,16)
can be modified with an evaluation unit (9), connected between the primary winding
(1) and ignition output stage (3), as a function of a secondary-side load (6,7), in
such a way that the terminal circuit (10,11,12,16) limits the primary voltage in the
case of a high secondary load with a high primary voltage and in the case of a low
secondary load with a correspondingly low primary voltage.
2. Ignition system according to Claim 1, characterized in that the evaluation unit (9)
detects the rise time (tr) of the primary voltage (Up) as a measure of the secondary load.
3. Ignition system according to Claim 2, characterized in that the evaluation unit (9)
detects the time between the ignition time and the time when a prescribable threshold
voltage is reached in the primary winding as a measure of the rise time (tr).
4. Ignition system according to Claim 1, characterized in that, after a prescribable
time after the ignition time, the evaluation unit (9) detects the voltage in the primary
winding as a measure of the secondary load.
5. Ignition system according to one of the preceding claims, characterized in that the
detected primary voltage (Up) can be compared with limit values (UREF) for spark length and/or sparking voltage profile which represent a correct combustion.
6. Ignition system according to Claim 5, characterized in that, in the case of a deviation
of the primary voltage from the limit values, a faulty combustion is detected and
a fault display signal (27) is output.
1. Installation d'allumage pour des moteurs à combustion interne, comprenant une bobine
d'allumage et un étage d'allumage (3) en série avec l'enroulement primaire (1) de
la bobine d'allumage, un circuit d'écrêtage (10, 11, 12, 16) qui limite le courant
primaire passant dans l'enroulement primaire de la bobine d'allumage en cas de dépassement
d'une tension primaire prédéterminée à la jonction (14) entre l'enroulement primaire
(1) et l'étage d'allumage (3), ainsi qu'au moins un élément de commutation (11) pour
une certaine tension de claquage ; la branche du circuit d'écrêtage (10, 11, 16),
comportant l'élément de commutation (11) offrant une certaine tension de claquage,
relie la jonction (14) de l'enroulement primaire (1) et de l'étage d'allumage (3),
à l'électrode de commande de l'étage d'allumage (3),
caractérisée en ce que
le circuit d'écrêtage (10, 11, 12, 16) peut être modifié par un circuit d'exploitation
(9) branché entre l'enroulement primaire (1) et l'étage d'allumage (3) en fonction
de la charge (6, 7) du côté du secondaire, de façon que le circuit d'écrêtage (10,
11, 12, 16) limite la tension primaire, pour une charge secondaire élevée, à une tension
primaire élevée et, pour une charge secondaire faible, à une tension primaire faible
correspondante.
2. Installation d'allumage selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le circuit d'exploitation (9) détecte la durée de montée (tr) de la tension primaire
(Up) comme mesure de la charge secondaire.
3. Installation d'allumage selon la revendication 2,
caractérisée en ce que
le circuit d'exploitation (9) détecte le temps entre l'instant d'allumage et celui
auquel on atteint un seuil de tension prédéterminé dans l'enroulement primaire comme
mesure du temps de montée (tr).
4. Installation d'allumage selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le circuit d'exploitation (9) détecte comme mesure de la charge secondaire, après
un temps prédéterminé à la suite de l'instant d'allumage, la tension dans l'enroulement
primaire.
5. Installation d'allumage selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
la tension primaire (Up) détectée est comparée à des valeurs limites (UREF) de la durée des étincelles et/ou de la forme de la tension de combustion représentant
une combustion correcte.
6. Installation d'allumage selon la revendication 5,
caractérisée en ce qu'
au cas où la tension primaire est différente des valeurs limites, on estime qu'il
y a une combustion défectueuse et on affiche un signal d'affichage de défaut (27).