[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Duschabtrennung mit einem Schwenkflügel gemäß
den im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
[0002] Aus der DE-C-38 38 590 ist eine derartige Duschabtrennung bekannt, welche zwischen
einem feststehenden Trennelement und dem Schwenkflügel eine Magnetdichtung aufweist.
Die Magnetdichtung enthält auf dem Trennelement und dem Schwenkflügel einander gegenüberliegende
Magnetleisten, welche im geschlossenen Zustand des Schwenkflügels aufgrund vorgegebener
Magnetisierung einander anziehen und im wesentlichen in der gleichen Ebene wie der
Schwenkflügel und das Trennelement angeordnet sind. Ist der Schwenkflügel etwas geöffnet,
so ist die Magnetdichtung unwirksam und Spritzwasser kann durch einen Spalt zwischen
Trennelement und Schwenkflügel aus dem Inneren der Duschabtrennung nach außen gelangen.
Ferner besteht die Gefahr, daß beim Schließen des Schwenkflügels ein Benutzer seine
Finger zwischen dem Schwenkflügel und dem feststehenden Trennelement einklemmen kann.
Des weiteren ist in der Praxis nicht auszuschließen, daß infolge von Ungenauigkeiten,
Verschmutzung oder dergleichen die Magnetleisten im geschlossenen Zustand nicht in
der erforderlichen Weise dichtend aneinander anliegen und folglich Dusch- oder Spritzwasser
nach außen gelangen kann.
[0003] Ferner ist aus dem DE-U-75 39 749 eine Duschabtrennung bekannt, deren Schwenkflügel
oder Drehtür um eine im wesentlichen vertikale Achse bezüglich eines Profils schwenkbar
gelagert ist. Das Profil ist Bestandteil eines Rahmens der Duschabtrennung und kann
zweckmäßig an der Raumwand eines Badezimmers oder Duschraumes befestigt sein. Dieses
Rahmenprofil weist einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt auf und enthält zwei
sich über die vertikale Höhe erstreckende Dichtleisten. Es ist ein Scharnier vorhanden,
welches die vertikale Schwenkachse des Türflügels definiert und einerseits mit dem
Rahmenprofil und andererseits mit einem vertikalen Profil des Tür- oder Schwenkflügels
verbunden ist. Das vertikale Profil des Schwenkflügels weist auf seiner dem Rahmenprofil
zugewandten Seite eine zur Schwenkachse koaxiale im wesentlichen zylindrische Außenflache
auf. Aus der Außenfläche stehen jedoch zwei Vorsprünge vor, in welche die Dichtelemente
des Rahmenprofils in der geschlossenen Position des Schwenkflügels einrasten und so
die Ruhestellung für den Schwenkflügel definieren. Die Dichtleisten sowie die Ausnehmungen
müssen sehr exakt zueinander justiert sein, und durch Reibung wird die Lebensdauer
der Duschabtrennung nachteilig begrenzt. Des weiteren enthält das Rahmenprofil Öffnungen
und nur schwer zugängliche Bereiche, in welchen Kalk oder Schmutzreste ablagern können,
wodurch den Anforderungen der Hygiene nicht entsprochen wird.
[0004] Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Duschabtrennung dahingehend
weiterzubilden, daß für eine hohe Lebensdauer die Leichtgängigkeit des Schwenk- oder
Türflügels gewährleistet ist und dennoch eine sichere Fixierung der Ruheposition des
Schwenkflügels gewährleistet ist. Die Bewegung des Schwenkflügels soll nur einen geringen
Kraftaufwand erfordern, wobei Reibungsverluste auf ein Minimum reduziert werden sollen.
Mit geringem Aufwand soll eine funktionssichere Befestigung erreicht werden. Ferner
soll mit geringem Konstruktionsaufwand die insbesondere vertikale Ausrichtung des
Schwenkflügels problemlos durchgeführt werden können.
[0005] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs
1.
[0006] Die vorgeschlagene Duschabtrennung zeichnet sich durch eine funktionssichere Konstruktion
aus und gewährleistet eine lange Lebensdauer und gleichwohl sichere Lagerung und Abdichtung
des Schwenkflügels im Bereich des Scharniers. Das Rahmenprofil enthält eine zur Schwenkachse
koaxiale, konkave Innenfläche, welcher unter Bildung eines engen Spalts gegenüber
die gleichfalls zur Schwenkachse koaxialen, konvexen Außenfläche des vertikalen Profils
des Schwenkflügels angeordnet ist. In der geschlossenen Position ist aufgrund der
Magnetleisten und des Spaltes eine doppelte Abdichtung in Kombination gewährleistet.
Diese Permanentmagnete sind in zweckmäßiger Weise als Magnetleisten ausgebildet, welche
sich im wesentlichen über die gesamte Höhe des Rahmenprofils und des vertikalen Profils
des Schwenkflügels erstrecken. In der geschlossenen Position des Schwenkflügels stehen
die beiden Permanentmagnete bzw. Magnetleisten von Rahmenprofil und vertikalem Profil
einander gegenüber und aufgrund der einander entgegengerichteten Polarisierung werden
magnetische Zugkräfte ausgeübt. Hierdurch wird der Schwenkflügel definiert und berührungslos
in der geschlossenen Position arretiert. Die Oberflächen der Permanentmagnete sind
im wesentlichen bündig mit der konkaven Innenfläche des Rahmenprofils bzw. deren Außenfläche
des vertikalen Profils. Die konvexe Außenfläche weist zur Innenfläche und ebenso die
genannten Permanentmagnete bzw. Magnetleisten in jeder Stellung des Schwenkflügel
einen definierten Abstand und einen Ringspalt auf, so daß Reibungskräfte vermieden
werden. Lediglich in der geschlossenen Position wirken die magnetischen Zugkräfte.
Die Profile mit den Permanentmagneten bestehen aus einem nichtmagnetischen Werkstoff,
wie insbesondere aus Aluminium oder aus einer Aluminiumlegierung. Da keine Berührung
zwischen der Innenfläche und der Außenfläche stattfindet, wird ein Abrieb, eine Beschädigung
oder ein Klemmen sicher vermieden.
[0007] Besondere Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0008] Nachfolgend wird die Erfindung anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Schnitt quer zur Schwenkachse des Schwenkflügels in dessen geschlossener Position,
- Fig. 2
- einen Schnitt entsprechend Fig. 1, wobei der Schwenkflügel nach außen geöffnet ist,
- Fig. 3
- einen Schnitt entsprechend Fig. 1, wobei der Schwenkflügel nach innen geöffnet ist.
[0009] Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch den Schwenkflügel 2 und ein Rahmenprofil 4 quer
zur Schwenkachse 6 des Schwenkflügels 2. Das Rahmenprofil 4 ist mit einem Wandprofil
8 verbunden, welches in bekannter Weise mittels Schrauben und Dübeln an einer Raumwand
10 eines Badezimmers oder Duschraumes befestigt ist. Wie ersichtlich, steht die Schwenkachse
6 senkrecht zur Zeichenebene und wird durch ein Scharnier definiert, welches einerseits
mit dem Rahmenprofil 4 verbundene und andererseits mit dem Schwenkflügel 2 verbundene
Scharnierteile aufweist. Die Scharnierteile können Schwenkzapfen und Lagerbuchsen
oder dergleichen aufweisen und sind zweckmäßig im Bereich der Oberkante des Schwenkflügels
2 bzw. im Bereich der Unterkante des Schwenkflügels angeordnet. Der Schwenkflügel
2 enthält ein vertikales Profil 12, mit welchem die bewegbaren Scharnierteile verbunden
sind. Mittels des Scharniers wird zum einen die Schwenkbarkeit des Schwenkflügels
2 um die Schwenkachse 6 und zum anderen eine definierte Ausrichtung des Schwenkflügels
und dessen vertikalen Profils 12 bezüglich des Rahmenprofils 4 gewährleistet. Die
Profile 4 und 12 bestehen aus einem nichtferromagnetischen Werkstoff.
[0010] Das Rahmenprofil 4 enthält eine zur Schwenkachse 6 gerichtete konkave Innenfläche
14. Diese Innenfläche 14 ist ferner im wesentlichen zylindrisch ausgebildet und koaxial
zur Schwenkachse 6. Gegenüber der Innenfläche 14 und zu dieser beabstandet weist das
vertikale Profil 12 eine konvexe, zur Achse 6 koaxiale und im wesentlichen zylindrische
Außenfläche 16 auf. Zwischen der konkaven Innenfläche 14 und der konvexen Außenfläche
16 ist somit ein definierter schmaler Ringspalt und ein kleiner Abstand 18 vorhanden.
[0011] Das Rahmenprofil 4 und das vertikale Profil 12 weisen Längsnuten 20, 22 auf, in welche
Permanentmagnete 24, 26 eingesetzt sind. Die Permanentmagnete 24, 26 sind insbesondere
als Magnetleisten ausgebildet, welche sich im wesentlichen über die gesamte vertikale
Höhe des Rahmenprofils 4 sowie des vertikalen Profils 12 erstrecken. Die Längsnuten
20, 22 sind in der Weise hinterschnitten ausgebildet, daß die Permanentmagnete 24,
26 mittels in die Hinterschneidungen eingreifenden Armen gesichert sind. Die Permanentmagnete
und die Längsnuten sowie deren Hinterschneidungen sind in der Weise dimensioniert,
daß die aufeinander zugerichteten Oberflächen der Permanentmagnete 24, 26 im wesentlichen
bündig mit der Innenfläche bzw. Außenfläche liegen. Durch die erfindungsgemäße Ausrichtung
und Anordnung der Permanentmagnete 24, 26, und zwar insbesondere deren Oberflächen
bezüglich der Innenfläche 14 bzw. der Außenfläche 16 ist sichergestellt, daß die Permanentmagnete
beim Bewegen des Schwenkflügels 2 nicht mit der gegenüberliegenden Innen- bzw. Außenfläche
in Berührung gelangen und dort Abrieb, Schleifspuren oder gar Beschädigungen hervorrufen.
[0012] Der Permanentmagnet 24 weist eine zur Schwenkachse 6 weisende Oberfläche auf, welche
im wesentlichen bündig mit der Innenfläche 14 des Rahmenprofiles 4 liegt. Hingegen
weist der Permanentmagnet 26 des vertikalen Profils 12 eine von der Schwenkachse 6
weggerichtete Oberfläche auf, welche im wesentlichen bündig mit der Außenfläche 16
liegt. Zwischen den genannten Oberflächen der als Magnetleisten ausgebildeten Permanentmagnete
24, 26 ist somit in der geschlossenen Position des Drehflügels 2 erfindungsgemäß ein
enger Spalt vorhanden. Die Permanentmagnete 24, 26 sind entgegengesetzt polarisiert,
wobei beispielsweise an der Oberfläche des Permanentmagnets 24 ein Nordpol und an
der Oberfläche des Permanentmagnets 26 ein magnetischer Südpol vorhanden ist. Es wirken
also zwischen den Magnetleisten magnetische Zugkräfte, welche den Schwenkflügel 2
in der dargestellten geschlossenen Position berührungsfrei halten.
[0013] Wie ersichtlich, befinden sich in der geschlossenen Position die Längsnuten 20, 22
sowie die Permanentmagnete 24, 26 in einer gemeinsamen vertikalen Ebene 28. Diese
gemeinsame vertikale Ebene 28 weist zur Vertikalebene 30, welche die geschlossene
Position des Schwenkflügels 2 definiert, einen Winkel 32 auf. Dieser Winkel 32 liegt
in zweckmäßiger Weise im Bereich zwischen 30 und 60°, bevorzugt zwischen 40 und 50°
und ist insbesondere im wesentlichen 45° groß. Die genannten Längsnuten sowie die
Magnetleisten sind asymmetrisch bezüglich der Vertikalebene 30 sowie bezüglich des
Rahmenprofils 4 und des vertikalen Profils 12 angeordnet. Hierdurch wird optimal der
zur Verfügung stehende Raum genutzt, ohne daß die Schwenkachse 6 einen zu großen Abstand
zur Raumwand 10 aufweisen müßte. Das Rahmenprofil 4 und ebenso das vertikale Profil
12 können somit vergleichsweise klein ausgebildet werden, wodurch nicht unerhebliche
Material- und Gewichtsersparnisse erzielt werden.
[0014] Das im wesentlichen U-förmig ausgebildete Wandprofil 8 ragt mit seinen zueinander
parallelen Schenkeln in einen Hohlraum des Rahmenprofils 4 hinein. Das Rahmenprofil
4 übergreift von außen das Wandprofil 8 und kann zu diesem ausgerichtet werden. Dies
ist erforderlich, damit die Schwenkachse 6 auch im Falle einer nicht exakt vertikalen
Raumwand 10 vertikal steht und ein zwischen der Unterkante des Schwenkflügels und
einem Wannenrand oder dem Fußbogen vorhandener Spalt möglicht klein gehalten werden
kann und das Durchtreten von Spritzwasser verhindert wird. Das Rahmenprofil 4 ist
mit dem Wandprofil 8 mittels zwei Schraubverbindungen verbunden, welche vertikal beabstandet
angeordnet sind und von welchen hier die untere Schraube 34 strichpunktiert angedeutet
ist. Die nachfolgenden Erläuterungen gelten entsprechend für die vertikal beabstandet
oberhalb der Schraube 4 bzw. der weiteren Bauelemente vorgesehene Schraubverbindung.
[0015] Das Rahmenprofil 4 weist an seinen beiden Schenkeln jeweils einen horizontalen Schlitz
36, 37 auf, durch welche die Schraube 34 durchgreift. Das freie Ende der Schraube
34 greift in einen Verbindungskörper 38 ein, welcher in einer zweckmäßig als Längsnut
ausgebildeten Ausnehmung 40 des Rahmenprofils 4 festgelegt ist. Auf der anderen Seite
des Rahmenprofils 4 liegt ein Schraubenkopf 42 der Schraube 34 außen an einem zur
Raumwand 10 gerichteten Schenkel 44 des Rahmenprofils 4 an. Dieser Schenkel 44 weist
eine plane Innenfläche auf, welche an der Außenfläche des zugeordneten Schenkels des
Wandprofils 8 anliegt. Innerhalb des U-förmigen Rahmenprofils ist im Bereich der Verbindungsanordnung
ein Distanzkörper 46 vorgesehen, welcher eine von der Schraube 34 durchdrungene Bohrung
48 besitzt. Wie ersichtlich, sind die Schlitze 36, 37 in Richtung zur Schwenkachse
6 offen.
[0016] Das Rahmenprofil 4, die Scharniere für den Schwenkflügel 2 und die beiden vertikal
beabstandet angeordneten Verbindungsanordnungen werden werkseitig vormontiert. Nach
der Befestigung des Wandprofils 8 an der Raumwand 10 erfolgt in einfacher Weise die
Montage derart, daß die beiden vertikal beabstandeten Schrauben 34 durch die zugeordneten
Schlitze 36, 37 des Wandprofils 8 eingeführt werden, wobei das Rahmenprofil 4 die
beiden Schenkel des Wandprofils 8 in der dargestellten Weise von außen übergreift.
Die Schwenkachse 6 kann nunmehr vertikal ausgerichtet werden und nachfolgend werden
die beiden Schrauben 34 der Verbindungsanordnungen festgezogen, wobei ersichtlich
eine Klemmverbindung geschaffen wird. Durch den Distanzkörper 46 wird ein unerwünschtes
Zusammendrücken der Schenkel des Wandprofils 8 verhindert, wobei die aneinanderliegenden
Flächen des Wandprofils und des Rahmenprofils eine dauerhafte reibschlüssige Verbindung
gewährleisten.
[0017] Zur Sicherung ist für jede Verbindungsanordnung ferner eine Sicherheitsschraube 50
vorgesehen, welche nach dem Festziehen der Schrauben 34 eine formschlüssige Verbindung
sicherstellen. Hierfür weist der Schenkel 44 zweckmäßig eine bereits werkseitig vorgesehene
Bohrung auf, und nach dem Ausrichten des Rahmenprofils 4 wird mittels eines Bohrers
eine koaxiale Bohrung auch in den anliegenden Schenkel des Wandprofils 8 und ferner
des Distanzkörpers 46 eingebracht, so daß nachfolgend in der dargestellten Weise die
selbstschneidende Sicherheitsschraube 50 eingeschraubt werden kann. Schließlich wird
von außen ein Abdeckprofil 52 aufgesetzt, dessen Außenkontur der des gegenüberliegenden
Schenkels des Wandprofils 8 entspricht. Das Abdeckprofil 52 weist hierfür in Richtung
auf den Schenkel 44 gerichtete Rastelemente 54 auf, welche in zugeordnete Ausnehmungen
56 an der Außenseite des Schenkels 44 eingreifen und dort vorgesehene Hinterschneidungen
hintergreifen. Die Sehraubverbindungen sind folglich von außen nicht mehr sichtbar
und ein insgesamt harmonisches und gefälliges Design ist bei sicherer Verbindung und
Funktionsweise geschaffen. Auch das Abdeckprofil 52 weist eine der Schwenkachse 6
zugekehrte Innenfläche 58 auf. Die Innenfläche 58 ist konkav ausgebildet und liegt
bevorzugt gleichfalls koaxial zur Schwenkachse 6 mit dem gleichen Radius wie die Innenfläche
14 des Rahmenprofils 4.
[0018] Wie bereits erläutert, zeigt Fig. 1 den Schwenkflügel 2 in der geschlossenen Position
der Duschabtrennung, wobei links vom Tür- oder Schwenkflügel 2 der Innenraum 60 einer
Duschkabine sich befindet, während rechts des Schwenkflügels 2 der von der Duschkabine
spritzwasserdicht abzutrennende Bereich 62 des Badezimmers liegt.
[0019] Fig. 2 zeigt den Schwenkflügel 2 in seiner nach außen in den äußeren Bereich 62 geschwenkten,
geöffneten Position. Beim Öffnen des Schwenkflügels 2 wurden in der dargestellten
Weise die beiden Permanentmagnete 24, 26 bei Überwindung der vorgegebenen magnetischen
Haltekraft voneinander wegbewegt. Aufgrund des Abstandes zwischen der Außenfläche
16 des vertikalen Profils 12 und der Innenfläche 14 des Rahmenprofils 4 werden insoweit
Reibungskräfte vermieden und insgesamt ist die Leichtgängigkeit der Öffnungsbewegung
des Schwenkflügels 2 sichergestellt. Die konkave Innenfläche 14 erstreckt sich über
einen Umfangswinkel 64, welcher bevorzugt größer als 90° ist. Der Umfangswinkel 64
liegt vorzugsweise zwischen 90° und 150° und ist insbesondere im wesentlichen 130°
groß. Die zugeordnete konvexe Außenfläche 16 hingegen erstreckt sich über einen Umfangswinkel
66, welcher zweckmäßig sich über einen Winkel von wenigstens 90° erstreckt. Der Umfangswinkel
66 der Außenfläche 16 beträgt vorzugsweise zwischen 90° und 150° und ist insbesondere
im wesentlichen 130° groß. Im Rahmen der Erfindung sind die beiden genannten Umfangswinkel
64, 66 derart aufeinander abgestimmt, daß in der völlig geöffneten Position des Schwenkflügels
2 die Innenfläche 14 und die Außenfläche 16 in einem vorgegebenen Winkel 68 einander
überlappen. Damit wird die Gefahr des Einklemmens eines Fremdkörpers oder eines Fingers
praktisch vermieden, zumal der Spalt zwischen der Außenfläche 14 und der Innenfläche
16 in dem Überlappungsbereich die oben bereits erläuterte kleine Spaltbreite besitzt.
Gemäß Fig. 2 ist zwar rechts vom Überlappungswinkel 68 ein etwa keilartig sich erweiternder
Spaltbereich 70 vorhanden, welcher jedoch beim Schließen des Schwenkflügels 2 in Richtung
des Pfeiles 72 kontinuierlich verkleinert wird. Wichtig ist ferner, daß der keilförmige
Spaltbereich 70 zwisehen der Innenfläche 14 und der äußeren Oberfläche 74 des vertikalen
Profils 12 einen spitzen Winkel einschließt, so daß mit hoher Funktionssicherheit
ein Einklemmen eines Fremdkörpers oder eines Fingers dort vermieden wird.
[0020] Schließlich zeigt Fig. 3 den Schwenkflügel in seiner in den Innenraum 60 der Duschkabine
geschwenkten Position. Der eingangs erläuterte Winkelbereich 32 zwischen der Vertikalebene
des Schwenkflügels 2 und dem Permanentmagnten 26 und ferner der Umfangswinkel 64 der
Innenfläche 14 sind in zweckmäßiger Weise derart aufeinander abgestimmt, daß in der
nach innen geöffneten Position des Schwenkflügels 2 der Permanentmagnet 26 von dem
Bereich 62 des Badezimmers aus nicht sichtbar ist. Hierdurch wird ferner sichergestellt,
daß im Bereich 62 befindliche ferromagnetische Körper nicht vom Permanentmagneten
26 angezogen werden und in unzulässiger Weise zu einer Beschädigung oder einem Einklemmen
des Schwenkflügels 2 führen können. Es sei an dieser Stelle angemerkt, daß für die
in Fig. 2 gezeigte nach außen geöffnete Position der Permanentmagnet 26 zugänglich
ist; da im Innenraum 60 das Vorhandensein von ferromagnetischen Fremdkörpern wesentlich
geringer ist, wird insoweit die Funktionsfähigkeit der Duschabtrennung praktisch nicht
beeinträchtigt. Auch in dieser Position des Schwenkflügels 2 ist wiederum ein Überlappungswinkel
zwischen der Innenfläche 14 und der Außenfläche 16 vorhanden, wobei nunmehr dieser
Überlappungswinkel entsprechend spiegelbildlich zu der Position von Fig. 2 liegt und
die dortigen Erörterungen entsprechend gelten.
Bezugszeichenliste
[0021]
- 2
- Schwenkflügel
- 4
- Rahmenprofil
- 6
- Schwenkachse
- 8
- Wandprofil
- 10
- Raumwand
- 12
- vertikales Profil von 2
- 14
- Innenfläche von 4
- 16
- Außenfläche von 12
- 18
- Abstand zwischen 14 und 16
- 20, 22
- Längsnuten von 4, 12
- 24, 26
- Permanentmagnete
- 28
- gemeinsame Vertikalebene
- 30
- Vertikalebene der geschlossenen Position
- 32
- Winkel zwischen 28 und 30
- 34
- Schraube
- 36, 37
- Schlitz in 8
- 38
- Verbindungskörper
- 40
- Ausnehmung in 4
- 42
- Kopf von 34
- 44
- Schenkel von 4
- 46
- Distanzkörper
- 48
- Bohrung in 46
- 50
- Sicherheitsschraube
- 52
- Abdeckprofil
- 54
- Rastelement von 52
- 56
- Ausnehmung an 44
- 58
- Innenfläche von 52
- 60
- Innenraum
- 62
- Bereich des Badezimmers
- 64
- Umfangswinkel von 14 und 58
- 66
- Umfangwinkel von 16
- 68
- Winkelbereich
- 70
- keilförmiger Spaltbereich
- 72
- Pfeil
- 74
- spitzer Winkel von 70
1. Duschabtrennung mit einem Schwenkflügel (2), welcher mittels eines Scharniers bezüglich
eines Rahmenprofils (4) schwenkbar gelagert ist, wobei zwischen den, Schwenkflügel
(2) und dem Rahmenprofil (4) als Permanentmagnete (24, 26) ausgebildete Dichtelemente
vorgesehen sind, welche in der geschlossenen Position des Schwenkflügels (2) einander
gegenüberstehen,
dadurch gekennzeichnet,
daß der eine Permanentmagnet (24) im Bereich einer konkaven Innenfläche (14) des Rahmenprofils
(4) angeordnet ist,
daß der andere Permanentmagnet (26) im Bereich einer konvexen Außenfläche (16) eines
Profils (12) der Schwenktür (2) angeordnet ist
und daß zumindest die Innenfläche (14) und die (Außenfläche 16) im wesentlichen koaxial
zur Schwenkachse (6) des Schwenkflügels (2) angeordnet sind.
2. Duschabtrennung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Permanentmagnete
(24, 26) als Magnetleisten ausgebildet sind, welche in Längsnuten (20, 22) des Rahmenprofils
(4) oder des Profils (12) des Schwenkflügels (2) angeordnet sind und/oder daß die
einander gegenüberstehenden Außenflächen der Permanentmagnete (24) im wesentlichen
bündig mit der Innenfläche (14) des Rahmenprofils (4) oder der Außenfläche (16) des
Profils (12) angeordnet sind.
3. Duschabtrennung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche
(14) des Rahmenprofils (4) und die Außenfläche (16) des Profils (12) zylindrisch ausgebildet
sind, wobei zwischen diesen Flächen insbesondere ein schmaler Ringspalt mit einem
vorgegebenen Abstand (18) vorhanden ist.
4. Duschabtrennung, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die konkave Innenfläche (14) und/oder die konvexe Außenfläche (16) des Schwenkflügelprofils
(12) über einen Umfangswinkel (64, 66) sich erstrecken, welcher bevorzugt wenigstens
90°, zweckmäßig zwischen 90 und 150°, groß ist und insbesondere im wesentlichen 130°
beträgt und/oder daß in der geöffneten Position des Schwenkflügels (2) die Innenfläche
(14) und die Außenfläche (16) in einem vorgegebenen Winkelbereich (68) einander überlappen,
wobei in diesem Winkelbereich (68) bevorzugt ein schmaler Ringspalt vorhanden ist.
5. Duschabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
Schwenkflügelprofil (12) und/oder das Rahmenprofil (4) asymmetrisch ausgebildet sind,
wobei die Permanentmagnete (24, 26) zu einer Vertikalebene (30), welche in der geschlossenen
Position des Schwenkflügels (2) mit dessen Mittelebene übereinstimmt, in einem Winkel
(32) angeordnet sind, welcher zweckmäßig im Bereich zwischen 30° und 60° groß ist,
bevorzugt zwischen 40° und 50° liegt und insbesondere im wesentlichen 45° beträgt.
6. Duschabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das
Rahmenprofil (4) bezüglich eines mit einer Raumwand (10) fest verbundenen Wandprofils
(8) ausrichtbar angeordnet ist, wobei insbesondere lösbare Schraub- und Klemmverbindungen
vorgesehen sind.
7. Duschabtrennung, insbesondere nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung
des Rahmenprofils (4) mit dem Wandprofil (8) ein im Rahmenprofil (4) festgelegter
Verbindungskörper (38) vorgesehen ist, in welchen eine Schraube (36) eingreift, wobei
mittels der Schraube (36) ein Schenkel (44) des Abdeckprofils (4) unter Vorspannung
an einen Schenkel des Wandprofils (8) zur Anlage gebracht ist.
8. Duschabtrennung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Wandprofil
(8) ein Distanzkörper (46) mit einer Bohrung (48) angeordnet ist, durch welche die
Schraube (34) durchgreift.
9. Duschabtrennung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Abdeckprofil (52) vorgesehen ist, welches insbesondere mittels Rastverbindungen mit
dem Rahmenprofil (4) verbunden ist.
10. Duschabtrennung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckprofil (52)
eine Innenfläche (58) aufweist, welche koaxial zur Schwenkachse (6) angeordnet ist
und im wesentlichen den gleichen Radius wie die Innenfläche (14) des Rahmenprofils
aufweist, wobei diese Innenfläche (58) eine Verlängerung der Innenfläche (14) des
Rahmenprofils (4) bildet.