(19)
(11) EP 0 615 823 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
02.09.1998  Patentblatt  1998/36

(21) Anmeldenummer: 94103347.4

(22) Anmeldetag:  05.03.1994
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6B28B 11/12, B28B 11/14

(54)

Verfahren und Vorrichtung zum Konfektionieren von Biber-Doppelformlingen und Doppelfalzziegeln

Process and apparatus for making twin plain tiles and twin roof tiles

Procédé et dispositif pour la fabrication de tuiles plates jumelées et de tuiles doubles


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI NL PT SE

(30) Priorität: 16.03.1993 CH 791/93

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
21.09.1994  Patentblatt  1994/38

(73) Patentinhaber: ZIEGELEI HOCHDORF AG
CH-6280 Hochdorf (CH)

(72) Erfinder:
  • Gmeiner, Markus, Dipl.-Ing. ETH/SIA
    CH-6006 Luzern (CH)

(74) Vertreter: Troesch Scheidegger Werner AG 
Patentanwälte, Siewerdtstrasse 95, Postfach
8050 Zürich
8050 Zürich (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 293 507
DE-B- 2 757 190
FR-A- 383 275
WO-A-90/13404
DE-C- 211 263
FR-A- 2 633 553
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Konfektionieren von Biber-Doppelformlingen nach der Grundformgebung und vor dem Brennen.

    [0002] Derartige Verfahren und Vorrichtungen gehören zum Stande der Technik, wobei, je nach Geschmack und Zusammensetzung der Ausgangsmasse, dieses oder jenes Verfahren vorgezogen wird.

    [0003] So ist beispielsweise aus der WO-A-90/13404 eine Schneidevorrichtung bekannt zum Nasenschneiden von Spaltbiberziegeln. Die Schneidelement-Träger sind schwenkbar gelagert, gabelförmig ausgebildet und die entsprechenden Schneidelemente drahtartig ausgebildet.

    [0004] In der DE-B-27 57 190 wird eine Vorrichtung zum automatischen Herstellen von Strangdachziegeln beschrieben, wobei das Herstellen der Strangdachziegel mittels Stanzwerkzeugen oder Schneidedrähten erfolgt.

    [0005] Ein Nachteil dieser aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtungen liegt darin, dass beim Trennen der Biberformlinge diese nach wie vor teilweise zusammenkleben.

    [0006] Die vorliegende Erfindung bezweckt deshalb, in diesem Sinne ein neues Verfahren und eine neue Vorrichtung zu schaffen, welche nicht nur sehr kostengünstig ist, äusserst zuverlässig und leicht einstellbar ist, sondern auch den aus dem Stand der Technik bekannten Problemen Rechnung trägt.

    [0007] In diesem Sinne zeichnet sich das erfindungsgemässe Verfahren durch einen der Ansprüche 1 und 2 und die Vorrichtung durch einen der Ansprüche 3 bis 7 aus.

    [0008] Die Erfindung wird anschliessend beispielsweise anhand einer Zeichnung erläutert.

    [0009] Es zeigen:
    Fig. 1
    eine Schneidvorrichtung für Doppelbiberziegelformlinge, von der Einlaufseite her gesehen,
    Fig. 2
    einen Ausschnitt aus dem anderen Ende der Schneidvorrichtung mit dem Kreisbogenschneidteil,
    Fig. 3
    eine Aufsicht auf die Schneidvorrichtung,
    Fig. 4
    einen gebrannten Doppelbiberziegel in Seitenansicht,
    Fig. 5
    den Doppelbiberziegel nach Fig. 4 von hinten,
    Fig. 6
    eine Darstellung eines Trennorgans,
    Fig. 7
    eine nicht erfindungsgemäße Stanzvorrichtung für Doppel-Biberziegelformlinge, von der Einlaufseite her gesehen,
    Fig. 8
    eine perspektivische Darstellung der Stanzvorrichtung gemäss Fig. 7.


    [0010] Die Schneidvorrichtung zum Formschneiden von Doppel-Biberziegelformlingen weist einen Rahmen 1 auf, welcher mit Halterungen 2 zu dessen Befestigen ausgerüstet ist. Im Rahmen 1 ist ein Kreisbogenschneider 4 am Ausgangsende des Schneiders angeordnet, wobei in Fig. 2 ein auslaufender Formling 5 dargestellt ist.

    [0011] An der Eingangsseite des Schneiders befindet sich eine Nasenschneidvorrichtung 7. Dort sind Strangführungswalzen 9 vorgesehen, welche den auf einer Zuführbühne 20 zugeführten Strang in die richtige Bearbeitungslage bringen. Wie in Fig. 1 ersichtlich, sind obere Schneidstifte 10 angeordnet, die mit einem Schneidgestänge 11 verbunden sind. Dieses Gestänge 11 ist über eine Schwenkachse 12 mit einem Schneidgestänge 13 oben verbunden, welches seinerseits mit der Kolbenstange eines oberen Luftzylinders 15 schwenkbar gekuppelt ist. Die beiden oberen Schneidstifte 10 sind spiegelbildlich angeordnet, ebenso die sie betätigenden Gestänge 11, 13 und Luftzylinder 15, wobei deren Steuerung zentral über ein Ventil erfolgt, welches seinerseits über eine elektronische Steuerung gesteuert wird (nicht dargestellt).

    [0012] Das gleiche gilt für untenliegende Schneidstifte 17, welche mit entsprechenden Schneidgestängen 18 und einem unteren Luftzylinder 19 wirkverbunden sind.

    [0013] Der Kreisbogenschneider 4 ist mit einem Kolbenzylinderaggregat 22 ausgerüstet, dessen Kolbengestänge 23 über einen Bolzen 25 mit einem Schwenkarm 24 verbunden ist, dessen freies Ende auf eine Schwenkwelle 26 geklemmt ist. Die Schwenkwelle 26 ist in zwei Lagern 28 drehbar gelagert, welche Lager 28 ihrerseits mit auf- und abbewegbaren Stützen 29 verbunden sind. Mit Hilfe zweier Feststützen 30 ist über eine Kettenspanneinrichtung 31 ein entsprechendes Spannen oder Lockern der beiden Ketten 36 ermöglicht. Aussen an den beiden Lagern 28 ist je ein oberes Kettenrad 32 an der Schwenkwelle 26 befestigt. Entsprechende untere Kettenräder 35 sind mittels Lagerbolzen 34 in Festlagern 33 drehgelagert. Auf der Schwenkwelle 26 sind zwei Schwenkhebel 38 befestigt, deren freie Enden in Querrichtung mittels eines Schneidedrahtes 39 verbunden sind. Eine Spannvorrichtung 40 ermöglicht das Spannen des Schneidedrahtes 39. Im Bereich der Schneidedrahtenden ist je eine Vorschneidrolle 42 zum Fasen des gerundeten Kopfteiles des Ziegels vorgesehen.

    [0014] Die Fig. 4 und 5 zeigen einen gebrannten Doppelbiberziegel 45 mit je einem Biberziegel 47 und 48, welche zum Verlegen je zwei Nasen 49, 49 bzw. 50, 50 aufweisen. Zwei Endverbindungsstege 51 und 52 sowie ein Mittelsteg 61 bilden mit den Biberziegeln 47 und 48 den Rohling. Die Nasen 49 und 50, welche Teil des Endverbindungssteges 52 bilden, sind nach Durchlaufen der Nasenschneidvorrichtung durch eine Trennfuge 62 voneinander getrennt. SOLL-Bruchkerben 53 zwischen dem Endverbindungssteg 52 und den Biberziegeln 47 und 48 erlauben ein sicheres Trennen der beiden Biberziegel 47 und 48 am Schluss des Herstellungsvorganges. Dem gleichen Zweck dienen auch SOLL-Bruchkerben 56 am Mittelsteg 61 (Fig. 5).

    [0015] Das vordere Ende des Biberziegels ist ein Rundende 59, dessen Form durch die Bewegung des Schneidedrahtes 39 festgelegt ist und verändert werden kann. Das hintere Ende ist als Flachende 58 ausgebildet.

    [0016] In Fig. 6 ist ein Trennorgan in Form eines Schneidstiftes 65 dargestellt, mit einem Kopf 66 und einem Schaft 67. Zur Halterung und Verstärkung ist eine Einspannfassung 68 vorgesehen.

    [0017] Das Schneiden des ankommenden Doppel-Biberziegelformlings geht wie folgt vor sich:

    [0018] Der Doppel-Biberziegelrohling gelangt z.B. abgelängt über die Zuführbühne 20, zwischen die beiden Führungswalzen 9. Bei gleicher Ausbildung des Formlings oben und unten befinden sich die Schneidstifte 10 und 17 in ihrer offenen Lage. Deren seitlicher Abstand ist so eingestellt, dass sie beim Fortbewegen die Endverbindungsstege 52 in der in Fig. 4 ersichtlichen Weise auf einem Grossteil der Dicke der Verbindungsstege durchtrennen. Der Kopf 66 der Schneidstifte 65 bzw. 10 und 17 sichern eine gute Trenn-Nut, welche beim späteren Trennen der Ziegel ein relativ glattes Brechen der Verbindungsstege 52 sicherstellt.

    [0019] Wenn diese SOll-Bruchkerben 53 in der gewünschten Länge erstellt sind, werden die Stifte 10 und 17 auf schräger Bahn in ihre Schliessstellung gesteuert und dabei etwas gegen das Ziegelinnere abgesenkt. Beim Weiterbewegen des Formlings entsteht dann eine durchgehende Trennfuge 62, derart, dass beim späteren Auseinanderbrechen des gebrannten Doppelziegels oben und unten je ein Nasenpaar 49, 49 bzw. 50, 50 besteht.

    [0020] Der Mittelverbindungssteg 61 ist ebenfalls mit SOLL-Bruchkerben 53 versehen, welche allerdings schon beim Formen des Formlings erzeugt werden.

    [0021] In der entsprechenden Lage des vorgeschobenen Formlings tritt auch der Kreisbogenschneider 4 in Funktion, indem der Schneidedraht 39 den Rohling im Sinne der Fig. 4 rundet. Dabei fasen die beiden Vorschneidrollen 42 die Aussenkanten der Ziegel, was sicherstellt, dass beim Schneidvorgang keine unregelmässigen Ränder entstehen.

    [0022] Der grosse Vorteil der Trennstifte mit Kopf besteht darin, dass kein Kleben des Materials erfolgt und der Uebergang der SOLL-Bruchfugen ins Material derart erfolgt, dass eine sichere und schädigungslose Trennung der Ziegel möglich ist.

    [0023] Um die Bearbeitung des Ziegelformlings an diesem auch örtlich richtig zu garantieren, ist vor dem Einlauf in die Schneidvorrichtung eine Messwalze angeordnet.

    [0024] Das Bogenschneiden des Formlings erfolgte bisher insbesondere mit Schablonen, ein relativ kompliziertes Verfahren.

    [0025] Die beschriebene Kreisbogenschneidvorrichtung arbeitet schablonenlos mit dem Drahtschneider, was eine wesentliche Vereinfachung der Anlage und ein sichereres Arbeiten ermöglicht.

    [0026] Es ist grundsätzlich auch möglich, die Durchlaufrichtung des Rohlings durch den Schneider zu ändern und diesen beim Kreisbogenschneider einlaufen zu lassen.

    [0027] In den Fig. 7 und 8 ist eine Trennvorrichtung dargestellt, welche auf dem Prinzip des Stanzens statt des Schneidens beruht. Verbindungsrahmen 80 sorgen für eine stabile Konstruktion. Obere Stanzmesser 83 sind mittels Befestigungsschrauben 84 in einer Halterung 81 eingebaut. Die Führung der Stanzmesser, sowohl der oberen 83 als auch der unteren 87, erfolgt über vier Gleichlaufsäulen 85, auf denen sich über lineare Kugellager 100 die Stanzmesser 83 bzw. 87, sicher geführt, auf und ab bewegen. Die Bewegung dieser Messer erfolgt über Schwenkarme 90 sowie Lagergehäuse-Drehgestänge 91, welche Stanzmesser über diese Gestänge miteinander synchronisiert sind. Die Einstellung der Stanzmesser erfolgt über Verstellschrauben 94. Gleichlaufgestänge 95 verhüten eine asymmetrische Belastung der Stanzmesser. Die Bewegung wird pneumatisch von einem Kolben/Zylinder-Aggregat 97 vorgenommen, wobei entsprechende Kugelkopflager 98 für praktisch reibungslose Uebertragung sorgen. Die Kolben/Zylinder-Aggregate 97, vier an der Zahl, sind auf einer Zylinderhalterung 101 befestigt.

    [0028] Wie die beiden Figuren zeigen, sind die Stanzmesser 83 und 87 entsprechend der gewünschten Stanzform im Doppelbiberrohling ausgebildet, wobei für die Trennung der Nasen die Stanzmesser nahe beieinander liegen und für das Stanzen der SOLL-Bruchkerben einen entsprechenden Abstand zeigen.

    [0029] Die Konfektionierung der Doppel-Biberformlinge mittels der Stanzmesser erfolgt mit einer gegenläufigen Bewegung der Stanzmesser. Sie ist daher sehr einfach und ermöglicht ein rasches kontinuierliches Arbeiten der Anlagen.

    [0030] Auf welche Weise eine derartige Konfektionierung erfolgt, hängt von der Tonqualität ab, wobei das Stanzen ein gleichmässiges Fasen sicherstellt. Der Stanzvorrichtung schliesst sich normalerweise eine Schneidvorrichtung zum Bogenschneiden an, wie diese anhand der Fig. 1 bis 5 erläutert wurde.

    [0031] Auf die gleiche Weise erfolgt das Konfektionieren von stranggezogenen Doppelfalzziegeln, für welche die vorliegenden Ansprüche ebenfalls Geltung haben.


    Ansprüche

    1. Verfahren zum Konfektionieren von Biberdoppelformlingen nach der Grundformgebung und vor dem Brennen, wobei die beiden Biberformlinge durch zwei Endverbindungsstege und mindestens einen Zwischensteg miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass man den Strang oder den auf Ziegellänge abgetrennten Rohling in eine Trennschneidevorrichtung leitet, aus dessen zwei Endverbindungsstegen (51, 52) bei praktisch konstanter Vorschubgeschwindigkeit des Doppelformlings die Nasen (49, 50) von den beiden Endverbindungsstegen trennt und für diese in Längsrichtung mindestens eine Sollbruchkerbe (53) bildet, wobei man die Trennvorgänge und das Bilden der Bruchkerben durch Schneiden mittels Trennstiften (10, 17) vornimmt.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Trennen der Nasen von den beiden Endverbindungsstegen und das Bilden der Sollbruchkerben durch Einstellen der Schneidstifte in zwei Arbeitsstellungen in den Endverbindgsstegen vorgenommen wird, wobei in der einen Arbeitsstellung eine durch den Verbindungssteg durchgehende Trennfuge erzeugt wird und in der anderen Arbeitsstellung die Verbindungsstege auf einem Grossteil der Dicke zum Bilden der Sollbruchkerben durchgetrennt werden.
     
    3. Vorrichtung zur Konfektionierung von Biberdoppelformlingen nach der Grundformgebung und vor dem Brennen, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Paar sich gegenüberliegende Trennstifte (10, 17) als Schneideorgane angeordnet ist, wobei diese in Bewegungsrichtung des Doppelformling-Stranges beim Konfektionieren im wesentlichen eine mitlaufende, den Rohling schneidend bearbeitende Bewegung ausführen, um anschliessend mit einer arbeitslosen Rückbewegung in die Arbeitsausgangslage zurückzukehren.
     
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennstifte einen Schaft (67) und einen Kopf (66) aufweisen.
     
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennstifte längenverstellbar in Einspannungen (68) eingespannt sind.
     
    6. Vorrichtung nach einem Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass Steuermittel angeordnet sind, um die Trennorgane (10, 17) einzeln zu steuern.
     
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, gekennzeichnet durch einen schablonenlosen Kreisschneider.
     


    Claims

    1. A process for manufacturing twin raw plain tiles after base shaping and before burning, whereby both plain tiles are connected to each other by means of two end connecting ribs and at least one intermediate rib, characterized in that the string or the raw tile cut off to a tile length is fed into a separating device, studs (49, 50) are separated from both end connecting ribs (51, 52) with the twin raw tile being fed at a substantially constant speed, and at least one breaking notch (53) is formed in a longitudinal direction for said ribs, whereby the separating operations and the forming of said breaking notches are performed by cutting with separating pins (10, 17).
     
    2. The process according to claim 1, characterized in that the separating of said studs from both end connecting ribs as well as the forming of said breaking notches are performed by setting said cutting pins in two working positions in said end connecting ribs, whereby in the one working position a continuous separating line is produced in said connecting rib while in the other working position said connecting ribs are separated on a large portion of their thickness to form said breaking notches.
     
    3. A device for manufacturing twin raw plain tiles after base shaping and before burning, characterized in that at least one pair of separating pins (10, 17) facing each other is provided as cutting members, whereby said pins execute substantially a synchronized movement in the feeding direction of said string of twin raw tiles during manufacturing, thereby cutting the raw tile, and then go back to the starting working position with a backward movement without working.
     
    4. The device according to claim 3, characterized in that said separating pins have a shank (67) and a head (66).
     
    5. The device according to claim 3 or 4, characterized in that said separating pins are clamped with a lengthwise adjustability in clamping members (68).
     
    6. The device according to any one of claims 3 to 5, characterized in that control means are provided to control separating members (10, 17) individually.
     
    7. The device according to any one of claims 3 to 6, characterized by a circular cutting element with no template.
     


    Revendications

    1. Procédé pour la fabrication de doubles tuiles plates crues après le façonnage de base et avant la cuisson, selon lequel les deux tuiles plates crues sont reliées par deux pattes de liaison d'extrémité et au moins une patte intermédiaire, caractérisé en ce qu'on amène le matériau allongé ou la tuile crue mise à la longueur d'une tuile dans un dispositif de séparation, on sépare les tenons (49, 50) des deux pattes de liaison d'extrémité (51, 52) moyennant une vitesse d'avance de la double tuile crue pratiquement constante, et on forme pour lesdites pattes au moins une encoche de rupture (53) dans le sens longitudinal, étant précisé qu'on procède aux opérations de séparation et à la formation des encoches de rupture grâce à une coupe à l'aide de tiges de séparation (10, 17).
     
    2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la séparation entre les tenons et les deux pattes de liaison d'extrémité, et la formation des encoches de rupture se font grâce à un réglage des tiges de coupe dans deux positions de fonctionnement dans lesdites pattes de liaison d'extrémité, une fente de séparation continue étant réalisée dans la patte de liaison dans la première position de fonctionnement tandis que dans la seconde, les pattes de liaison sont séparées sur une grande partie de leur épaisseur afin de former les encoches de rupture.
     
    3. Dispositif pour la fabrication de doubles tuiles plates crues après le façonnage de base et avant la cuisson, caractérisé en ce qu'il est prévu comme organes de coupe au moins une paire de tiges de séparation (10, 17) qui se font face, étant précisé que ces tiges décrivent globalement, dans le sens de mouvement de la bande de doubles tuiles plates lors de la fabrication, un mouvement synchronisé de coupe de la tuile crue, pour revenir ensuite dans la position de fonctionnement initiale avec un mouvement arrière sans usinage.
     
    4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que les tiges de séparation ont un corps (67) et une tête (66).
     
    5. Dispositif selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que les tiges de séparation sont serrées dans des serrages (68) en étant réglables en longueur.
     
    6. Dispositif selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que des moyens de commande sont prévus pour commander individuellement les organes de séparation (10, 17).
     
    7. Dispositif selon l'une des revendications 3 à 6, caractérisé par un élément de coupe circulaire sans gabarit.
     




    Zeichnung