[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Prüfen von Zigaretten in Verbindung mit
einer Verpackungsmaschine, wobei Reihen von übereinanderliegenden Zigaretten durch
ein Prüfaggregat hindurchgeleitet und im Bereich von aufrechten Prüfschächten desselben
in einer Prüfzone durch optoelektrische Prüforgane geprüft werden. Die vorliegende
Anmeldung ist eine Teilungsanmeldung zu der unter der Nummer EP-A-0 338 241 veröffentlichten
Anmeldung. Auf den Inhalt der genannten Stammanmeldung wird Bezug genommen.
[0002] Vor der Verpackung werden Zigaretten in bezug auf korrekte Ausbildung, insbesondere
auf ordnungsgemäße Tabakfüllung sowie - soweit zutreffend - auf das Vorhandensein
eines Filters überprüft. Sinnvollerweise erfolgt die Prüfung der Zigaretten vor der
Bildung von Zigaretten-Gruppen als Inhalt einer Zigaretten-Packung. Zweckmäßig ist
die Durchführung der Prüfung im Bereich eines Zigaretten-Magazins bzw. unmittelbar
davor.
[0003] Bei der Vorrichtung gemäß älterer DE-Patentanmeldung P 37 29 213.7 ist in einem vergrößerten
Zigaretten-Magazin ein Prüfaggregat angeordnet, welches eine Vielzahl von nebeneinander
angeordneten, aufrechten Prüfschächten aufweist. In jedem dieser Prüfschächte wird
eine von oben nach unten durchlaufende Reihe von übereinander angeordneten Zigaretten
gebildet. Während einer zeitweiligen Stillstandsphase erfolgt die Prüfung der Zigaretten
im Bereich der Enden derselben. Die fehlerhaften Zigaretten werden in Längsrichtung
derselben aus dem Prüfaggregat ausgesondert, während die intakten Zigaretten nach
unten infolge ihres Eigengewichts in den Bereich eines Zigaretten-Speichers gelangen.
[0004] Aus verschiedenen Gründen kann es sinnvoll sein, die Prüforgane aus einer Prüfstellung
herauszubewegen. Unter anderem kann dies zu Reinigungszwecken erfolgen. Aufgabe der
Erfindung ist es, eine Veränderung der Position der Prüforgane relativ zu den Prüfschächten
bzw. zu den Zigaretten zu ermöglichen.
[0005] Erfindungsgemäß sind die Prüforgane an einem bewegbaren Träger angeordnet und durch
diesen in eine Prüfstellung hinein- und aus derselben herausbewegbar.
[0006] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Ausführungsbeispiele
der Erfindung werden im folgenden anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Teil eines Zigaretten-Magazins in einer älteren Ausführung in Vorderansicht
bzw. im Vertikalschnitt,
- Fig. 2
- einen Ausschnitt des Zigaretten-Magazins, ebenfalls im Vertikalschnitt bzw. in Vorderansicht
in erfindungsgemäßer Ausführung, bei vergrößertem Maßstab (Schnittebene II - II in
Fig. 3),
- Fig. 3
- einen gegenüber Fig. 2 querliegenden Vertikalschnitt des Zigaretten-Magazins im Bereich
des Prüfaggregats,
- Fig.
- 4 eine Darstellung ähnlich Fig. 3 bei veränderter Relativstellung von Reinigungswerkzeugen,
- Fig. 5
- einen Ausschnitt eines Horizontalschnitts durch das Zigaretten-Magazin des Bereich
des Prüfaggregats,
- Fig.
- 6 einen Vertikalschnitt durch das Zigaretten-Magazin im Bereich von Prüforganen,
- Fig.
- 7 eine Darstellung entsprechend Fig. 6 bei veränderter Relativstellung von Prüforganen,
- Fig. 8
- einen Abschnitt eines Prüfbalkens mit Ausschnitt des Zigaretten-Magazins in Ansicht,
- Fig. 9
- einen Horizontalschnitt in Höhe der Prüforgane, ebenfalls als Ausschnitt.
[0007] Fig. 1 zeigt eine Zigaretten-Magazin 10 in der Ausführung der älteren Patentanmeldung
P 37 29 213.7. In einem von Seitenwänden 11, 12 begrenzten Innenraum ist etwa in halber
Höhe der nach oben und unten konvergierenden Seitenwände 11, 12 ein Prüfaggregat 13
angeordnet. In diesem werden Zigaretten 14 in bezug auf korrekte Ausbildung überprüft.
Korrekt ausgebildete Zigaretten gelangen in einen Zigaretten-Speicher 15 unterhalb
des Prüfaggregats 13. Fehlerhafte Zigaretten werden hingegen im Bereich des Prüfaggregats
13 in Längsrichtung ausgestoßen.
[0008] Der Zigaretten-Speicher 15 befindet sich oberhalb von Magazinschächten 16 bzw. oberhalb
von Schachtgruppen 17 derartiger Magazinschächte. An den unteren Enden der Magazinschächte
16 werden Zigaretten-Gruppen nach Maßgabe des Inhalts einer Zigaretten-Packung in
Längsrichtung der Zigaretten ausgestoßen. Dies entspricht der üblichen Arbeitsweise
eines Zigaretten-Magazins 10.
[0009] Das Prüfaggregat 13 besteht aus einer Vielzahl von nebeneinander gebildeten, aufrechten
Prüfschächten 18. In diesen befindet sich jeweils eine Zigaretten-Reihe 19 aus einzelnen,
übereinanderliegenden Zigaretten 14. Die Prüfschächte 18 sind durch eine entsprechende
Anzahl von aufrechten und parallelen Prüfschachtwänden 20 begrenzt. Oberhalb des Prüfaggregats
13 wird ständig ein ausreichender Zigaretten-Vorrat 21 aufrechterhalten durch Einfüllen
entsprechender Zigarettenmengen über eine obere Öffnung des Zigaretten-Magazins 10.
[0010] Die Prüfung der Zigaretten 14 erfolgt im Bereich einer Prüfebene 22 durch Prüforgane,
nänlich optoelektrische Sensoren. Wie im einzelnen weiter unten beschrieben, handelt
es sich dabei einerseits um Sender 23 und Empfänger 24. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
werden in der Prüfebene 22 jeweils zwei in einem Prüfschacht 18 übereinanderliegende
Zigaretten gleichzeitig durch je eine Gruppe von Prüforganen geprüft.
[0011] Während der Prüfung werden die Zigaretten 14 in den Prüfschächten 18 momentan fixiert,
bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel durch seitlich in den Prüfschächten 18 angeordnete
Klemmfinger 25, die jeweils eine Zigarette unterhalb der Prüfebene 22 gegen eine Prüfschachtwand
20 drücken.
[0012] Am unteren Austrittsende der Prüfschächte 18 liegen die Zigaretten der Zigaretten-Reihe
19 zeitweilig auf einem Stützorgan auf, nämlich auf Tragstegen 26 eines kammartigen,
querbewegbaren Zigaretten-Trägers 27. In der Verschlußstellung für die Prüfschächte
18 (Fig. 1 und Fig. 2) werden die zuvor als fehlerhaft identifizierten Zigaretten
in Längsrichtung ausgestoßen. Danach wird der Zigaretten-Träger 27 querverschoben,
so daß die Tragstege 26 sich unterhalb der Prüfschachtwände 20 erstrecken. Bei gleichzeitigem
Festklemmen von Zigaretten durch die Klemmfinger 25 können nun die jeweils zwei unterhalb
der Klemmfinger 25 sich befindenden Zigaretten nach unten in den Zigaretten-Speicher
15 gelangen.
[0013] Die Übergabe der geprüften Zigaretten an den Zigaretten-Speicher 15 erfolgt durch
freien Fall. Dieser wird durch Leitschächte 28 gesteuert, die unterhalb des Prüfaggregats
13 in Verlängerung bzw. Fortsetzung der Prüfschächte 18 gebildet sind. Die Leitschächte
28 werden von aufrechten Leitschachtwänden 29 begrenzt, die sich in den Ebenen der
Prüfschachtwände 20 nach unten fortsetzen und in gleicher Breite ausgebildet sind.
Die Leitschächte 28, die unmittelbar oberhalb des Zigaretten-Speichers 15 enden, bewirken
eine ausgerichtete, geordnete Fallbewegung der geprüften Zigaretten 14.
[0014] Der Pegel der Zigaretten 14 im Bereich des Zigaretten-Speichers 15 wird überprüft,
und zwar durch quergerichtete Kontrollschranken (Lichtschranken). Eine untere Kontrollschranke
30 markiert den zulässigen Minimalstand an Zigaretten innerhalb des Zigaretten-Speichers
15. Sinkt der Vorrat an Zigaretten weiter ab, wird die nachfolgende Verpackungsmaschine
abgeschaltet.
[0015] Eine mittlere Kontrollschranke 31 im Bereich des Zigaretten-Speichers 15 markiert
den "Normalbestand" an Zigaretten im Zigaretten-Speicher 15. Abweichungen nach oben
oder unten bewirken eine im Rahmen vorgegebener Grenzen höhere Leistung entweder der
Verpackungsmaschine oder einer dem Zigaretten-Magazin vorgeordneten Zigaretten-Herstellmaschine.
[0016] Eine obere Kontrollschranke 32 erstreckt sich im oberen Teil der Leitschächte 28.
Werden Zigaretten im Zigaretten-Speicher 15 soweit angesammelt, daß sich ein Rückstau
in die Leitschächte 28 bis zur Kontrollschranke 32 ergibt, wird die Zufuhr der Zigaretten
zum Zigaretten-Magazin 10 unterbrochen. Für den Durchtritt der Kontroll-Schranke 32
sind die Leitschachtwände 29 mit Durchtrittsbohrungen 33 versehen.
[0017] Wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich, sind die Leitschachtwände 29 jeweils mit den zugeordneten
Prüfschachtwänden 20 verbunden bzw. einstückig ausgebildet. Die zusammenhängenden
Schachtwände 20/29 sind im unteren Bereich der Leitschachtwände 29 durch einen Verbindungssteg
34 jeweils mit einer Rückwand 35 des Zigaretten-Magazins 10 verbunden. In den einstückigen
Schachtwänden 20/29 sind quergerichtete Vertiefungen 36 zur Aufnahme der Klemmfinger
25 und kürzere, nämlich sich lediglich über einen Teil der Querabmessung der Schachtwände
20/29 erstreckende Schlitze 37 für den Durchtritt der Tragstege 26 des Zigaretten-Trägers
27 angeordnet. Die Betätigung der vorgenannten Organe erfolgt außerhalb des Zigaretten-Magazins
10, nämlich neben der Rückwand 35 (Fig. 3 und 4).
[0018] In besonderer Weise sind die Prüforgane angeordnet, nämlich Sender 23 und Empfänger
24. Hierfür sind zu beiden Seiten des Zigaretten-Magazins 10 Träger zur Aufnahme aller
Prüforgane angeordnet. Bei den gezeigten Ausführungsbeispielen der Erfindung handelt
es sich dabei um Prüfbalken 38 (Fig, 3, 4 und 5) bzw. 39 (Fig. 6 bis 9). An diesen
Prüfbalken 38, 39 sind die jeder Zigarette 14 zugeordneten Sender 23 und Empfänger
24 angeordnet.
[0019] Die Prüfung der Zigaretten erfolgt bei den dargestellten Ausführungsbeispielen nach
dem Durchlichtprinzip. An den Stirnenden der Zigaretten sind lichtabgebende Sender
23 angebracht. Diesen sind seitlich neben den Zigaretten 14 angeordnete Empfänger
24 zugeordnet. Je Zigarette 14 sind im vorliegenden Falle zwei Empfänger übereinander
und zu beiden Seiten der Zigaretten angeordnet, und zwar benachbart zu den Stirnseiten.
Ein Sender 23 wirkt demnach auf vier Empfänger 24.
[0020] Die Prüfbalken 38, 39 sind wegen des vorgenannten Prüfverfahren kammartig ausgebildet.
Im Bereich von Vertiefungen 40 (Fig. 9) befinden sich jeweils die Sender 23. Die Empfänger
24 sind an quergerichteten Flanken 41 von kammartigen Vorsprüngen 42 angebracht. Die
Sender 23 und Empfänger 24 sind mit einer elektronischen Auswertungsschaltung verbunden,
zweckmäßigerweise innerhalb des hohlen Prüfbalkens 38, 39. Durch diese werden etwaige
Fehlersignale von Sender 23 und Empfänger 24 ausgewertet und in Steuersignale für
einen Zigaretten-Auswerfer (nicht dargestellt) umgewandelt.
[0021] Rückwand 35 des Zigaretten-Magazins 10 und eine im vorliegenden Fall aus durchsichtigem
Kunststoff bestehende Vorderwand 43 sind jeweils mit einer Ausnehmung 44 für den Durchtritt
der Prüfbalken 38, 39 versehen. Durch entsprechende Bewegung können die Prüfbalken
38, 39 über die Ausnehmung 44 den zugekehrten Enden der Zigaretten 14 in der Prüfebene
22 zugestellt werden. Damit der Vorsprung 42 des kammartigen Prüfbalkens 38, 39 in
den Bereich zwischen die benachbarten Zigaretten 14 eintreten kann, sind die Prüfschachtwände
20 in diesem Bereich, nämlich benachbart zur Ausnehmung 44, mit einem Rücksprung 45
versehen. Dieser ermöglicht aufgrund der Ausbildung der Prüfschachtwände 20 mit geringerer
Breite den Eintritt der Vorsprünge 42 zwischen die Zigaretten 14. Dadurch sind die
Empfänger 24 an den Seiten der Zigaretten angeordnet.
[0022] Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 bis 5 sind die Prüfbalken 38 querbewegbar, etwa
in einer Horizontalebene. In der Prüfstellung (Fig. 3) tritt der Prüfbalken 38 mit
den Vorsprüngen 42 durch die Ausnehmung 44 hindurch. Zur Durchführung von Reparatur-
und insbesondere Reinigungsarbeiten an den Prüforganen können die Prüfbalken 38 in
eine Reinigungsstellung gemäß Fig. 4 zurückgezogen werden.
[0023] In dieser Stellung können die Sender 23 und Empfänger 24 durch Reinigungswerkzeuge
von Staub etc. befreit werden. Gemäß Fig. 4 sind Reinigungsbürsten 46 den Prüfbalken
38 zugeordnet. Die Anordnung ist so getroffen, daß eine Reihe von länglichen, aufrechten
Reinigungsbürsten 46 mit jedem Prüfbalken 38 in Eingriff gelangt. Die entsprechend
ausgebildeten Reinigungsbürsten 46 treten in die Vertiefungen 40 des Prüfbalkens 38
ein, derart, daß die in den Vertiefungen 40 angeordneten Sender 23 ebenso gereinigt
werden wie die Empfänger 24 an den Flanken 41. Die Reinigung erfolgt durch Relativbewegung
zwischen Prüfbalken 38 und Reinigungsbürsten 46, im vorliegenden Falle durch Auf-
und Abbewegung der Reinigungsbürsten 46.
[0024] Diese sind zu diesem Zweck an seitlich neben dem Zigaretten-Magazin 10 verlaufenden
Bürstenträgern 47, 48 angeordnet, und zwar als nach unten gerichtete, auskragende
Organe. Die Bürstenträger 47, 48 sind an den Enden neben dem Zigaretten-Magazin 10
durch eine Traverse 49 miteinander verbunden. Diese wiederum steht mit einem aufrechten
Hubbolzen 50 in Verbindung, auf dem das rahmenartige Tragwerk aus Bürstenträgern 47,
48 und Traverse 49 mittels Gleitbuchse 51 auf- und abbewegbar ist. Letztere kann in
geeigneter Weise angetrieben werden, z.B. durch eine auf- und abbewegbare Schubstange
52 (Fig. 2).
[0025] Der Hubbolzen 50 ist auf einem Lagerstück 53 abgestützt, welches seitlich mit den
Seitenwänden 11, 12 des Zigaretten-Magazins 10 verbunden ist. Das Lagerstück 53 dient
zugleich zur Befestigung der Prüfbalken 38. Diese sind auf quergerichteten Tragzapfen
54 mit ihren Enden gelagert. Durch Gleitbewegung auf diesen Tragzapfen 54 werden die
Prüfbalken 38 in die Reinigungsstellung bzw. in die Prüfstellung verschoben.
[0026] Auch bei der Ausführungsform gemäß Fig. 6 bis 9 ist der Prüfbalken 39 beweglich,
nämlich schwenkbar gelagert. Der auch hier als Hohlkörper ausgebildet Prüfbalken 39
ist zu diesem Zweck an seinen Enden mit Lagerzapfen 55 versehen, die drehbar in einem
Querträger 56 gelagert sind. Dieser ist mit dem Zigaretten-Magazin 10 bzw. mit den
Seitenwänden 11 und 12 verbunden. Ein geeigneter Drehantrieb (Zahnradantrieb) besorgt
eine hin- und hergehende, schwingende Drehbewegung des Lagerzapfens 55 und damit der
Prüfbalken 39.
[0027] Auch bei diesem Ausführungsbeispiel erfolgt die Bewegung der Prüfbalken 39 vornehmlich
zur Reinigung der Sender 23 und Empfänger 24. Zu diesem Zweck sind feststehende Reinigungsbürsten
den beiden Prüfbalken 39 zugeordnet. Durch (mehrfache) Schwenkbewegungen der Prüfbalken
39 werden diese mit den Vorsprüngen 42 und Vertiefungen 40 an den Reinigungsbürsten
57 vorbeibewegt, so daß die Sensoren gereinigt werden.
[0028] Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Reinigungsbürsten 57 an Rückwand
35 und Vorderwand 43 des Zigaretten-Magazins 10 angebracht, und zwar unter einem Winkel
nach unten weisend.
[0029] Damit die Ausnehmungen 44 in Rückwand 35 und Vorderwand 43 während der Reinigung
der Sensoren bzw. in einer Stellung der Prüfbalken 39 außerhalb der Prüfstellung (Fig.
7) geschlossen sind, ist am Prüfbalken 39 jeweils ein Verschlußsegment 58 angebracht.
Dieses tritt passend in die Ausnehmung 44 ein.
1. Vorrichtung zum Prüfen von Zigaretten in Verbindung mit einer Verpackungsmaschine,
wobei Reihen von übereinanderliegenden Zigaretten durch ein Prüfaggregat hindurchgeleitet
und im Bereich von aufrechten Prüfschächten desselben in einer Prüfzone durch optoelektrische
Prüforgane geprüft werden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Prüforgane (23, 24) an einem bewegbaren Träger (38, 39) angeordnet und durch
diesen in eine Prüfstellung hinein- und aus derselben herausbewegbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüforgane (23, 24) an
einem quer zu den Prüfschächten (18) des Prüfaggregats erstreckenden Prüfbalken (38,
39) angeordnet und dieser mit allen Prüforganen (23, 24) aus der Prüfstellung heraus-
und zurück in die Prüfstellung bewegbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Prüfbalken (38) durch
Querbewegung - Hin- und Her-Bewegung quer zum Zigaretten-Magazin (10) - in die Prüfstellung
bzw. aus dieser herausbewegbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfbalken (38, 39) mit
ihren Enden auf Tragorganen verschiebbar gelagert sind, insbesondere auf Tragzapfen
(54).
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Prüfbalken (38, 39) kammartig ausgebildet sind zur Aufnahme der optoelektrischen
Prüforgane (23, 24), insbesondere zur Aufnahme der Sender (23) im Bereich von Vertiefungen
(40) sowie der Empfänger (24) im Bereich von Flanken (41) von Vorsprüngen (42).
6. Vorrichtung einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Prüfbalken (38, 39) schwenkbar gelagert und durch Schwenkbewegung in die Prüfstellung
bzw. aus dieser herausbewegbar ist.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Prüforgane (23, 24) aus der Prüfstellung in eine Reinigungsstellung bewegbar
sind, in der die Prüforgane durch Reinigungsorgane gereinigt werden.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsorgane als
Reinigungsbürsten (46) ausgebildet sind, die durch eine Reinigungsbewegung relativ
zu den Prüforganen (23, 24) diese reinigen, insbesondere durch eine auf- und abwärtsgerichtete
Reinigungsbewegung der Reinigungsbürsten (46).
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsorgane,
insbesondere die auf- und abbewegbaren Reinigungsbürsten (46), in den Bereich von
Vertiefungen (40) in den Prüforganen (23, 24) zwischen Vorsprüngen (42) eintreten.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Prüforgane (23, 24) der Prüfbalken (38, 39) durch mehrfache Schwenkbewegung
derselben relativ zu ortsfesten Reinigungsorganen, insbesondere Reinigungsbürsten
(57) gereinigt werden.