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EP 0 615 944 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.10.1996 Patentblatt 1996/40 |
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Anmeldetag: 24.02.1994 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B65H 67/04 |
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Verfahren und Vorrichtung zur Faserbandtrennung an einer Strecke
Procedure and device for fibre web separation in a drawing frame
Procédé et dispositif pour la séparation de rubans de fibres sur un banc d'étirage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE ES IT LI |
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Priorität: |
18.03.1993 DE 4308606
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.09.1994 Patentblatt 1994/38 |
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Patentinhaber: Rieter Ingolstadt Spinnereimaschinenbau AG |
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85055 Ingolstadt (DE) |
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Erfinder: |
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- Göhler, Wolfgang
D-85101 Lenting (DE)
- Zehndbauer, Alfons
D-85139 Wettstetten (DE)
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 436 051 GB-A- 2 039 548
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DE-A- 2 626 651
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Faserbandtrennung, die am Ausgang einer Strecke der Textilindustrie
zur Trennung eines gelieferten Faserbandes installiert ist. Die Faserbandtrennung
wird notwendig, wenn die Kanne den Füllungszustand erreicht hat und gegen eine leere
Kanne gewechselt werden muß.
[0002] Nach dem Stand der Technik gilt als eine gesicherte Trennung des Faserbandes in Vorbereitung
auf den Kannenwechsel, die Trennung des Faserbandes unterhalb des Drehtellers, d.h.
die Trennung des Faserbandes zwischen Mündung des Drehtellers und Kannenablage. Diese
Trennung hat jedoch den Nachteil, daß nach dem Trennen das restliche Bandendeaus der
Mündung des Drehtellers hängt. Dabei besteht die Gefahr, daß das hängende Bandende
nicht vollständig in eine zugeführte leere Kanne gelangt. Das kann zu Störungen der
Bandablage führen.
[0003] Die Lösung nach DE-OS 38 07 239 setzt die Trennvorrichtung in den Bereich zwischen
Bandtrichter und Kalanderwalzen.
Die Lösung ging davon aus, daß die bisherige Trennung des Faserbandes lediglich durch
kurzzeitige Abstandsvergrößerung zwischen Bandtrichter und Kalanderwalzenpaar erfolgte.
Als bewegliches Mittel war der Bandtrichter eingesetzt. Nachteilig war, daß keine
zweite Klemmung des Faserbandes vorlag. Diesen Nachteil beseitigt die DE-OS 38 07
239, indem das Faserband auf der Seite des Bandtrichters geklemmt wird und dann erst
durch Abstandsveränderung infolge ortsveränderlicher Bewegung des Bandtrichters der
Trennvorgang erfolgt. Nach dem Abriß des Faserbandes wird der Abstand zwischen Bandtrichter
und Kalanderwalzenpaar wieder auf die ursprüngliche Distanz verkleinert.
Die beschriebene Lösung hat den Nachteil, daß diese Klemmvorrichtung zusätzlich in
die ortsveränderliche Bewegung des Bandtrichters einbezogen werden muß.
Die Lösung hat aber auch den Nachteil, daß der Abreißpunkt im Band oberhalb des Kalanderwalzenpaares
variabel ist, und daß das Bandende nach bereits erfolgtem Stopp der Kalanderwalzen
durch deren nachträgliche Drehung oder Öffnung (zusätzlicher Aufwand) für den Bandführungskanal
freigegeben wird.
[0004] Bei der CH-A-436 051 wird eine separate Klemmvorrichtung zwischen zwei Abschnitten
eines Bandführungskanals eingesetzt. Eine Trennung des Faserbandes erfolgt oberhalb
dieser Klemmvorrichtung, die zwischen den beiden Kanälen der Bandführung angeordnet
ist. Durch ein stationäres Kopfstück am Drehteller wird für das Bedienpersonal die
Zugänglichkeit von Hand zwischen Bandführungskanal und Kalanderwalzenpaar verschlechtert.
Die Lösung erfordert auch einen erhöhten konstruktiven Aufwand, denn es wird eine
eigene, zusätzliche Klemmvorrichtung für Faserband und deren Halterung erforderlich.
[0005] Beim Kannenwechsel an einer Strecke, ist es Aufgabe der Erfindung, mit geringerem
Aufwand zur Faserbandtrennung die Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden ,
und daß mit dem Trennen eine definierte Bandlänge zur Kanne erzielt wird.
[0006] In Vorbereitung auf den Kannenwechsel steht die zu befüllende Kanne unter dem Drehteller
und der Drehteller ist stillgesetzt. Die Faserbandlieferung an der Strecke ist gestoppt.
[0007] Ein verfahrenswesentliches Merkmal der Erfindung ist, daß in Vorbereitung auf den
Kannenwechsel das Faserband im Bereich zwischen Kalanderwalzenpaar und Bandführungskanal
getrennt wird.
[0008] Eine Trennung des Faserbandes in diesem Bereich bringt den Vorteil, daß das Faserband
unabhängig von der Lage der stillgesetzten Drehtellermündung stets eine gleichbleibende
Länge nach der Trennung hat. Nach Ausstoß aus der Mündung des Bandführungskanals hängt
es in definierter Länge am Kannenrand herab.
[0009] Ein Merkmal sieht vor, daß die Trennung des Faserbandes zwischen Kalanderwalzenpaar
und einer Klemmstelle des Bandführungskanals erfolgt. Dabei ist vorteilhaft, daß der
getrennte Bandanfang im Bandführungskanal positioniert werden kann. Eine nachträgliche
Einführung des Bandanfangs kann vermieden werden.
[0010] Die Trennung des Faserbandes erfolgt mit geringerem Aufwand, denn bisherige Arbeitsschritte
nach dem Stand der Technik (ortsveränderliche Bewegung des Bandtrichters, nachträgliche
Drehung der Kalanderwalzen) werden eingespart.
[0011] Ein vorrichtungsgemäßes Merkmal ist, daß eine mechanische Trennvorrichtung zwischen
Kalanderwalzenpaar und Bandführungskanal angeordnet ist.
[0012] Ein anderes Merkmal der Vorrichtung ist, daß eine mechanische Trennvorrichtung ein
ortsbewegliches Trennmittel hat, das quer zur Transportrichtung des Faserbandes geführt
wird. Da dabei das Faserband auf dem Öffnungsrand des Bandführungskanals umgelegt
wird und eine Klemmstelle bildet, kann auf die Klemmvorrichtung verzichtet werden.
[0013] Bei der Trennung des Faserbandes eine Klemmstelle am Bandführungskanal zu bilden,
kann auch durch das Merkmal einer Anordnung eines schwenkbaren Wandungsabschnittes,
einer Schwenkklappe, im Öffnungsbereich des Bandführungskanals realisiert werden.
Durch die Drehung des Drehtellers muß die Schwenkklappe in Richtung der Querbewegung
des Faserbandes positioniert werden. Die Querbewegung des Faserbandes wird durch ein
ortsbewegliches Trennmittel ausgeführt. Das ortsbewegliche Trennmittel, beispielsweise
ein Schwenkarm oder Zugarm mit Haken, führt das Faserband auf die Schwenkklappe. Beim
Auftreffen des Faserbandes auf die Schwenkklappe schwenkt der untere Abschnitt der
Schwenkklappe auf die innere Wandung des Bandführungskanals und bildet eine Klemmstelle.
Nach Trennung des Faserbandes schwenkt die Schwenkklappe in ihre Ausgangsposition
zurück und fördert dabei den herabhängenden Bandanfang in den Bandführungskanal. Vorteilhafterweise
entfällt eine externe Vorrichtung zum Wiedereinführen des Bandanfanges in den Bandführungskanal.
[0014] Weitere Merkmale der Erfindung werden nachfolgend anhand der beigefügten Figuren
erläutert. Es zeigen
- Figur 1:
- Trennvorrichtung mit Bildung einer Klemmstelle am Bandführungskanal
- Figur 2:
- Trennvorrichtung gemäß Fig. 1 nach der Trennung
- Figur 3:
- Trennvorrichtung gemäß Fig. 1 nach der Trennung mit blasender Düse
- Figur 4:
- Trennvorrichtung und Bandführungskanal mit schwenkbarem Wandungsabschnitt
- Figur 5:
- schwenkbarer Wandungsabschnitt mit Klemmstelle
[0015] Wie Figur 1 zeigt, wird das Faserband durch das Kalanderwalzenpaar 4 hindurchgefördert
und in den Bandführungskanal 7 befördert. Der Bandführungskanal 7 ist ein Teil des
Drehtellers 1, der während der Befüllung der Kanne rotiert. Der Drehteller 1 ist angeordnet
innerhalb des Maschinentisches 5. Das Faserband wird letztlich in der Kanne 6 abgelegt,
die sich unterhalb des Drehtellers 1 befindet.
[0016] Ein Merkmal ist, daß das Faserband im Bereich zwischen Kalanderwalzenpaar 4 und Bandführungskanal
7 ohne Klemmvorrichtung 3 mechanisch getrennt wird. Diese Situation wird dargestellt
in Figur 4. Die Trennvorrichtung 2 trennt zwischen Kalanderwalzenpaar 4 und Bandführungskanal
7, wobei für den Trennvorgang eine Klemmstelle A am Öffnungsrand des Bandführungskanals
7 gebildet wird. Diese Klemmstelle A kann in jeder beliebigen Position des stillgesetzten
Drehtellers 1 gebildet werden. Die Trennvorrichtung 2 kann beispielsweise ein Trennmittel
haben, das aus einem Zugarm 22' mit Haken 22 besteht. Es könnte aber auch ein Schwenkarm
Verwendung finden, der quer zum Faserband schwenkt. Der Haken 22 ist horizontal beweglich.
Bei Bewegung aus seiner Ausgangslage erfaßt der Haken 22 das Faserband FB. Bei dieser
Bewegung wird das Faserband FB ausgelenkt. Es wird auf dem Öffnungsrand des Bandführungskanals
7 umgelegt und bildet dort eine Klemmstelle A. Bei weiterer Bewegung des Hakens 22
bis in Position P1 wird das Faserband zwischen Kalanderwalzenpaar 4 und Bandführungskanal
7 getrennt.
[0017] Figur 2 zeigt den ausgelenkten Bandanfang neben dem Öffnungsrand des Bandführungskanals
7 nach der Trennung.
[0018] Figur 3 zeigt, daß der Haken 22 in die Ausgangsposition zurückgeführt wurde und die
Düse 100 in diesem Zeitpunkt mit Luft bläst, so daß der Faserbandanfang im Bandführungskanal
7 positioniert ist. Wenn dies erreicht wird, wird das Blasen der Düse 100 wieder gestoppt.
Die Düse 100 wird mit Luft über die Zuleitung 101 versorgt, wobei die Pneumatik und
deren Steuerung nicht dargestellt wurden.
[0019] Ein anderes Merkmal der Trennung des Faserbandes FB im Bereich zwischen Kalanderwalzenpaar
4 und Bandführungskanal 7 zeigt Figur 5 in Verbindung mit Figur 4. Mit einem Bandführungskanal
7 nach Figur 4 wird ebenfalls eine Klemmstelle für den Vorgang der Faserbandtrennung
geschaffen. Figur 4 zeigt ohne Drehteller 1 den Öffnungsbereich des Bandführungskanals
7, in den das Faserband hineingefördert wird. Dieser Öffnungsbereich des Bandführungskanals
7 hat einen schwenkbaren Wandungsabschnitt, eine Schwenkklappe 102. Die Schwenkklappe
102 ist gelagert in den Lagern 103 und 104. Um die Lager 103, 104 ist die Schwenkklappe
102 schwenkbar. Die Schwenkklappe 102 bildet einen länglichen, beispielsweise rechteckförmigen
Wandungsabschnitt, dessen eine Schmalseite mit dem Öffnungsrand abschließt. Die Lager
103, 104 sind etwas aus der Mittelachse M der Schwenkklappe 102 in Richtung Öffnung
versetzt.
[0020] Nach Figur 5 hat die Trennvorrichtung 2 beispielsweise als Trennmittel einen Zugarm
22' mit Haken 22. Der Haken 22 mit dem Zugarm 22' befindet sich außerhalb der Transportrichtung
des Faserbandes FB. Das Faserband FB ist gestoppt. Der Haken 22 wird quer zur Transportrichtung
des Faserbandes FB bewegt. Der Haken 22 erfaßt das Faserband FB und lenkt es aus der
Transportrichtung heraus. Der Drehteller 1 mit Bandführungskanal 7 und dessen Schwenkklappe
102 werden positioniert durch Steuerung des hier nicht dargestellten Antriebs, das
bei der definierten Bewegung des Haken 22 dieser stets das Faserband FB auf die Schwenkklappe
führt. Dabei wird durch das aufliegende Faserband FB die Schwenkklappe 102 gemäß Figur
5 geschwenkt, so daß der von der Öffnung des Bandführungskanals abgewandte, untere
Teil der Schwenkklappe 102 das Faserband an der gegenüberliegenden, inneren Wandung
des Bandführungskanal klemmt und eine Klemmstelle B bildet. Die weitere Bewegung des
Hakens 22 trennt das Faserband FB zwischen Haken 22 und Klemmstelle B des Bandführungkanals
7. Nach der Trennung schwenkt die Schwenkklappe 102 infolge der Schwerpunktlage in
die ursprüngliche Position nach Figur 4 zurück. Durch dieses Merkmal wird eine sehr
sichere Klemmstelle am Bandführungskanal gebildet, ohne daß eine externe, zuführbare
Klemmvorrichtung erforderlich wird. Vorteilhafterweise wird dabei der von dem Kalanderwalzenpaar
4 herabhängende und ausgelenkte Bandanfang in den Bandführungskanal zurückgeführt.
Die Zurückführung erfolgt durch die Schwenkklappe 102. Der Bandanfang muß also nicht
nachträglich in den Bandführungskanal eingeführt werden.
1. Verfahren zur Faserbandtrennung an einer Strecke, wobei das Faserband durch ein Kalanderwalzenpaar
(4) in einen Bandführungskanal (7) gefördert und in einer Kanne (6) abgelegt wird
und beim Kannenwechsel die Faserbandlieferung an der Strecke gestoppt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Faserband (FB) durch Umlegen auf den Öffnungsrand des Bandführungskanals
(7), der dem Kalanderwalzenpaar unmittelbar gegenüber liegt, geklemmt wird und dann
zwischen Kalanderwalzenpaar (4) und diesem Bandführungskanal (7) mechanisch getrennt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch Umlegen des Faserbandes auf den Öffnungsrand des Bandführungskanals (7)
eine Klemmstelle (A) gebildet wird.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der getrennte Bandanfang mittels Luft aus einer Düse (100) in den Bandführungskanal
(7) geblasen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch Querbewegung des Faserbandes gegen einen in Bewegungsrichtung positionierten,
schwenkbaren Wandungsabschnitt des Bandführungskanals (7) eine Klemmstelle (B) gebildet
wird.
5. Strecke mit einem Kalanderwalzenpaar (4) und einem danach angeordneten Bandführungskanal
(7) und einer Vorrichtung zur Faserbandtrennung, zur Durchführung des Verfahrens nach
einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine mechanische Trennvorrichtung (2) zwischen Kalanderwalzenpaar (4) und dem
unmittelbar gegenüberliegenden Öffnungsrand des Bandführungskanals (7) angeordnet
ist und eine Einrichtung zum Klemmen des Faserbandes der obere Öffnungsrand dieses
Bandführungskanals (7) ist.
6. Strecke, mit einem Kalanderwalzenpaar (4) und einem danach angeordneten Bandführungskanal
(7) und einer Vorrichtung zur Faserbandtrennung, zur Durchführung des Verfahrens nach
einem oder mehreren der Ansprüche 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine mechanische Trennvorrichtung (2) zwischen Kalanderwalzenpaar (4) und dem
unmittelbar gegenüberliegenden Öffnungsrand des Bandführungskanals (7) angeordnet
ist und eine Einrichtung zum Klemmen ein am oberen Öffnungsrand des Bandführungskanals
(7) schwenkbarer Wandungsabschnitt ist.
7. Strecke nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbare Wandungsabschnitt eine Schwenkklappe (102) ist.
8. Strecke nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager (103, 104) der Schwenkklappe (102) außerhalb deren fiktiven Mittelachse
(M) in Richtung Öffnungsrand des Bandführungskanals (7) angeordnet sind.
1. A method of sliver separation on a drawing frame, wherein the sliver is conveyed into
a sliver-guiding duct (7) through a pair of calender rollers (4) and is deposited
in a can (6) and the sliver delivery on the drawing frame is stopped while the cans
are changed, characterized in that the sliver (FB) is clamped by folding onto the opening edge of the sliver-guiding duct (7) situated
directly opposite the pair of calender rollers and is then separated mechanically
between the pair of calender rollers (4) and the said sliver-guiding duct (7).
2. A method according to Claim 1, characterized in that a clamping point (A) is formed by folding the sliver onto the opening edge of the sliver-guiding duct
(7).
3. A method according to one of Claims 1 or 2, characterized in that the separated leading end of the sliver is blown by means of air out of a nozzle
(100) into the sliver-guiding duct (7).
4. A method according to Claim 1, characterized in that a clamping point (B) is formed by moving the sliver transversely towards a pivotable wall portion of
the sliver-guiding duct (7) positioned in the direction of movement.
5. A drawing frame with a pair of calender rollers (4) and a sliver-guiding duct (7)
arranged downstream thereof, and a sliver-separating device for performing the method
according to one or more of Claims 1 to 3, characterized in that a mechanical separating device (2) is arranged between the pair of calender rollers
(4) and the directly opposite opening edge of the sliver-guiding duct (7), and the
upper opening edge of the said sliver-guiding duct (7) is a device for clamping the
sliver.
6. A drawing frame with a pair of calender rollers (4) and a sliver-guiding duct (7)
arranged downstream thereof, and a sliver-separating device for performing the method
according to one or more of Claims 1, 3 and 4, characterized in that a mechanical separating device (2) is arranged between the pair of calender rollers
(4) and the directly opposite opening edge of the sliver-guiding duct (7), and a wall
portion pivotable on the upper opening edge of the sliver-guiding duct (7) is a device
for clamping.
7. A drawing frame according to Claim 6, characterized in that the pivotable wall portion is a pivoting flap (102).
8. A drawing frame according to Claim 7, characterized in that the bearings (103, 104) of the pivoting flap (102) are arranged outside the imaginary
median axis (M) thereof in the direction of opening edge of the sliver-guiding duct (7).
1. Procédé pour la séparation de rubans de fibres sur un banc d'étirage où le ruban de
fibres est transporté dans un canal de guidage du ruban (7), en passant par une paire
de rouleaux de calandres (4), pour être déposé dans un pot (6) et où la livraison
du ruban de fibres sur le banc d'étirage est arrêté pour le changement de pot, caractérisé
en ce que le ruban de fibres (FB) est serré en l'appliquant contre le bord d'ouverture
du canal de guidage du ruban (7) qui se trouve directement opposé à la paire des rouleaux
de calandres pour être ensuite séparé de façon mécanique entre la paire des rouleaux
de calandres (4) et ce canal de guidage du ruban (7).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que par suite de l'application
du ruban de fibres contre le bord d'ouverture du canal de guidage du ruban (7), il
est constitué un point de serrage (A).
3. Procédé selon une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le début du ruban
séparé est soufflé dans le canal de guidage du ruban (7), au moyen d'air provenant
d'une buse (100).
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un point de serrage (B) est
constitué par un mouvement transversal du ruban de fibres contre une section basculante
de la paroi du canal de guidage du ruban (7) positionnée en direction du mouvement.
5. Banc d'étirage comprenant une paire de rouleaux de calandres (4) et un canal de guidage
du ruban (7) disposé après celle-ci et un dispositif pour la séparation de rubans
de fibres, pour la mise en oeuvre du procédé selon une ou plusieurs des revendications
1 à 3, caractérisé en ce qu'un dispositif de séparation mécanique (2) est disposé
entre la paire de rouleaux de calandres (4) et le bord de l'ouverture du canal de
guidage du ruban (7) se trouvant directement en face et que le bord supérieur de ce
canal de guidage du ruban (7) constitue une installation pour le serrage du ruban
de fibres.
6. Banc d'étirage comprenant une paire de rouleaux de calandres (4) et un canal de guidage
du ruban (7) disposé après celle-ci et un dispositif pour la séparation de rubans
de fibres, pour la mise en oeuvre du procédé selon une ou plusieurs des revendications
1, 3 et 4, caractérisé en ce qu'un dispositif de séparation mécanique (2) est disposé
entre la paire de rouleaux de calandres (4) et le bord de l'ouverture du canal de
guidage du ruban (7) se trouvant directement en face et qu'une section basculante
de la paroi prévue au bord supérieur de l'ouverture du canal de guidage du ruban (7)
constitue une installation pour le serrage du ruban de fibres.
7. Banc d'étirage selon la revendication 6, caractérisé en ce que la section basculante
de la paroi est un clapet basculant (102).
8. Banc d'étirage selon la revendication 7, caractérisé en ce que les paliers (103, 104)
du clapet basculant (102) sont disposés au dehors de sa ligne médiane fictive (M),
en direction du bord d'ouverture du canal de guidage du ruban (7).