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EP 0 616 189 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.06.1996 Patentblatt 1996/23 |
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Anmeldetag: 08.03.1994 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: F42B 12/32 |
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Verfahren zur Herstellung eines Splitterkörpers
Manufacturing method for a projectile fragmentation casing
Procédé de fabrication d'une enveloppe à fragmentation pour projectiles
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR IT SE |
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Priorität: |
13.03.1993 DE 4308027
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.09.1994 Patentblatt 1994/38 |
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Patentinhaber: DIEHL GMBH & CO. |
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D-90478 Nürnberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Hampel, Heinrich, Dr.
Moresnet-Chapelle (BE)
- Rentzsch, Max
D-91220 Schnaittach (DE)
- Strauss, Hans
D-91244 Reichenschwand (DE)
- Rieger, Gerald
D-90482 Nürnberg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 129 196 DE-A- 2 460 013 DE-A- 2 852 657
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DE-A- 2 353 204 DE-A- 2 557 676 DE-A- 3 835 808
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Splitterkörpers,
bei welchem Konstruktionssplitter wenigstens einlagig zwischen zwei zentrisch ineinander
angeordneten Hülsen eingepreßt sind.
[0002] Ein Splitterkörper, bei dem Konstruktionssplitter wenigstens einlagig zwischen zentrisch
ineinander angeordneten Hülsen eingepreßt sind und wobei diese Konstruktionssplitter
durch Explosivumformen zwischen der Innenhülse und der Außenhülse unter Vorfragmentierung
der Innen- und Außenhülse eingeformt sind, ist aus der DE-A-2 129 196 bekannt.
[0003] Aus der DE 28 52 657 ist ein Splitterkörper für Splittergeschosse bekannt, bei dem
als Kugeln ausgebildete Splitter einlagig zwischen zwei zentrisch ineinander angeordneten
Hülsen eingepreßt sind. Die Kugeln werden durch von außen erfolgendes Kalt-Rundhämmern
von einem Ausgangsteilkreis auf einen kleineren Fertigteilkreis unter Verspannung
der Kugeln gebracht. Nachteilig daran ist, daß durch dieses Bearbeitungsverfahren
die Kugeln auswandern und sogenannte Nester bilden. Daraus resultiert für das Geschoß
eine Unwucht, die beim Abschuß zu einer erhöhten Belastung des Waffenrohrs und damit
zu einem relativ hohen Verschleiß führt. Außerdem ist die Außenballistik stark beeinträchtigt,
so daß die Flugbahn nicht in allen Fällen reproduzierbar ist.
Weiterhin führt das Schmieden einer derartigen Geschoßhülle nach dem zerspanenden
Verformen auf die endgültige äußere Kontur zum Freiwerden von Spannungen im Bereich
des Mundloches. Die Folge ist ein Verzug im Mundlochbereich mit einer derartigen Unrundheit,
daß die aufzuschraubenden Zünder teilweise nicht montiert werden können.
[0004] Durch die langsame und stufenweise Schmiedeumformung verlieren die relativ weichen
Schwermetall-Kugelsplitter ihre ursprüngliche Form.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung der
Splitterhülle vorzuschlagen, bei dem eine gleichmäßige Einbettung der Kugeln und eine
reproduzierbare Rundheit im Mundlochbereich einer zerspanend bearbeiteten Geschoßhülle
gewährleistet ist. Der Splitterkörper soll darüberhinaus kostengünstig und einfach
herstellbar sein.
[0006] Die Erfindung löst diese Aufgabe mittels den Verfahrenschritte des Anspruches 1.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
[0007] Der erfindungsgemäße Splitterkörper ist reproduzierbar herzustellen. Er zeichnet
sich dadurch aus, daß die Splitter umfangseitig gleichmäßig im Splitterkörper fixiert
sind, so daß Innen- und Außenballistik nicht negativ durch den Splitterkörper bzw.
durch das Splittergeschoß beeinflußt werden. Die Rundheit im Mundlochbereich des Splittergeschosses
ist gewährleistet.
[0008] Die kugelförmigen Splitterkörper behalten ihre ursprüngliche Form weitgehend bei,
aufgrund der sehr hohen Umformgeschwindigkeit der Außenhülse.
[0009] Wesentlich ist auch die Dichtigkeit des Splitterbereiches zwischen den beiden Geschoßhüllen
durch definierte Schweißzonen außerhalb des Splitterbereiches also im Boden- und Kopfbereich
der Splitterhüllen.
Durch die Explosivumformung wird in vorteilhafter Weise eine Vorfragmentierung der
inneren und äußeren Splitterhülle durch die vorgeformten Splitterhüllen bewirkt. Damit
liegt eine Splitterwirkung der Konstruktionssplitter und auch beträchtliche Splitterwirkungen
der Innen- und Außenhülle des Splittergeschosses im Nahbereich vor. Der mittlere und
Fernbereich für die Splitterwirkung wird durch die als Kugeln ausgebildeten Konstruktionssplitter
abgedeckt.
Ein wesentlicher Vorteil liegt auch dadurch vor, daß weder durch das Fertigungsverfahren
noch nach langer Lagerzeit der Splittergeschosse Risse in den Geschoßhüllen auftreten.
Maßgebend hierfür ist die spezielle Gestaltung der Explosivumformung. Diese sieht
nämlich vor, daß zwar die Einleitung der Detonation zentral an einer Stirnseite erfolgt,
jedoch der Hauptwirkungsbereich der Detonationswellen sich über den Umfang der äußeren
Splitterhülle erstreckt.
[0010] Bei der Umformung der Außenhülse 40 werden die Kugeln 32 lediglich im umgebenden
Material eingebettet, die Hülsenenden 48, 49 verschweißen jedoch miteinander. Dies
ist aufgrund der speziellen Hülsengeometrie und der Sprenganordnung möglich.
[0011] Es ist zwar aus der DE-C2 38 35 808 bekannt, als Verfahren zur Herstellung von Hartkerngeschossen
das Explosivverformen vorzusehen. Hierbei kommt es darauf an, einen Geschoßkern herzustellen,
dessen Eigenschaften über die Kernlänge reproduzierbar verändert werden können. Insbesondere
soll die Geschoßspitze sehr spröde und der restliche Teil des Geschoßkernes duktil
sein. Hierzu werden nicht vorgesinterte Pulverkörper unterschiedlicher Korngröße in
ein Hüllrohr eingebracht. Das auf einer Unterlage stehende Hüllrohr wird dann mit
Sprengstoff ummantelt, wobei kopfseitig eine Zündanordnung vorgesehen ist. Die mittlere
Sprengstoffdicke im Kopfbereich beträgt etwa das dreifache der radialen Komponente
des Sprengstoffs im Umfangbereich des Hüllrohres. Damit überwiegt die axialwirkende
Verformungskomponente wesentlich stärker als die radialen Momente. Bei Übertragung
dieses Verfahrens auf den erfindungsgemäßen Splitterkörper würde sowohl die Festigkeit
der Splitter als auch die Rißfreiheit wenigstens der äußeren Splitterhülle nachteilig
beeinflussen.
[0012] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist anhand der Zeichnungen nachfolgend beschrieben.
[0013] Es zeigt:
- Figur 1
- eine Anordnung zur Explosivumformung
- Figur 2
- ein Ausgangsteil vor der Explosivumformung und
- Figur 3
- das aus Fig. 2 hervorgehende Ausgangsteil in einem verformten Zustand und
- Figur 4
- eine Einzelheit IV gemäß Figur 3.
[0014] Nach Figur 1 fixiert eine Bodenplatte 1 in einer Ausnehmung 2 einen Verformungsgegenstand
3 und umfangsseitig ein Hüllrohr 4. Der Verformungsgegenstand 3 trägt an seinem freien
Ende eine Kappe 5 aus Kunststoff zur Detonationswellenlenkung. Die Kappe 5 umgibt
den Verformungsgegenstand 3 mit einem Rand 6 und trägt zentrisch eine Sprengkapsel
7 mit Zündleitungen 8. Das Hüllrohr 4 weist zum Verformungsgegenstand 3 in radialer
Richtung einen Abstand 10 und zur Kappe 5 einen axialen Überstand 11 auf. Der Überstand
11 beträgt etwa ein Drittel des Abstandes 10. Die beschriebene Anordnung ist aufrechtstehend
auf einer Unterlage 12 aus Sand in einem angedeuteten, luftevakuierbaren Behälter
13 angeordnet. Im Hüllrohr 4 liegt ein Sprengstoff 9. Der Sprengstoff 9 umgibt die
Kappe 5 und umhüllt den Verformungsgegenstand nur umfangseitig.
[0015] Nach Figur 2 trägt eine Innenhülse 20 in einer Bohrung 21 einen Dorn 22 zur radialen
Abstützung. Die Innenhülse 20 kann als Fließpreßteil oder auch als Vollkörper ausgebildet
sein.
Die Innenhülse 20 besitzt weiterhin einen stirnseitigen Bund 23 an einem Kopf 18,
einen Konus 24, eine zweifach abgestufte Eindrehung 25 mit dazwischenliegendem Konus
26 mit Durchmessern 27, 28 und einen fußseitigen zylindrischen Abschnitt 29.
[0016] In zylindrischen Längenbereichen 30, 31 und am Konus 26 sind als Konstruktionssplitter
ausgebildete Kugeln 32 (Figur 4) als dichte Kugelpackungen 33 bis 35 angeordnet. Die
durchmessergrößere Kugelpackung 33 zentriert eine Außenhülse 40 zusammen mit dem Bund
23 in einem konischen Stirnbereich 41 der Außenhülse 40.
[0017] Bei Zündung der Sprengkapsel 7 breiten sich Detonationswellen oberhalb der Kappe
5 entsprechend dem Abstand 11 vorwiegend in der Ebene 19 aus. Die Verformungskraft
in Richtung des Pfeiles 36 ist daher sehr klein im Verhältnis zur zentripetalen Verformungskraft
des Sprengstoffes 9 über die Gesamtlänge 16; dies ist eines der wesentlichen Merkmale.
Die Detonationswellen werden dann über eine konische Außenfläche 14 der Kappe 5 in
einen Zylinderbereich 15 des Verformungsgegenstandes 3 umgelenkt. Der Rand 6 der Kappe
5 in Verbindung mit dem Bund 23 an dem Konus 24 verhindern ein Eindringen von Sprengstoffschwaden
in den Vervormungsgegenstand 3. Dadurch ist sichergestellt, daß auf den Verformungsgegenstand
3 nur die von außen wirkende Explosivumformung wirksam ist.
In dem Zylinderbereich 15 verlaufen dann die Detonationswellen in Richtung auf die
Bodenplatte 1. Durch die Umsetzung des Sprengstoffes 9 wird der Verformungsgegenstand
3 in zentripetaler Richtung gemäß seiner Gesamtlänge 16 verformt. Hierbei stützt der
Dorn 22 die Innenhülse 20 ab. Alternativ zu dem Dorn 22 kann die Innenhülse 20 auch
als Vollkörper ausgebildet sein, der dann - nach der Explosivumformung - ausgebohrt
wird.
[0018] Bei der Explosivumformung wird die Außenhülse 40 in allen Bereichen in zentripetaler
Richtung verformt, so daß sämtliche gezeichnete Ringspalte 42 bis 46 nicht nur von
der Außenhülse 40 vollständig überbrückt werden sondern auch die Kugelpackungen 33
bis 35 in die Innen- und Außenhülse 20, 40 entsprechend der Höhen 50 eingeformt und
die Innen- und Außenhülse 20, 40 in den Bereichen 29, 41, 47 gasdicht verschweißt
werden. Diese Verschweißungsbereiche sind in Figur 3 durch strichpunktiert gezeichnete
Linien 51, 52 angedeutet.
[0019] Der aus Figur 2 hervorgehende Verformungsgegenstand 3 weist nach der Explosivumformung
die mit 3.1 bezeichnete Außenkontur auf.
[0020] Die strichpunktiert gezeichnete Außenkontur 3.2 sowie Innenkontur 3.3 mit einem Innengewinde
3.4 im Mundlochbereich 3.5 stellt einen fertig bearbeiteten Splitterkörper 3.6 dar.
Dieser Splitterkörper 3.6 weist Ausnehmungen 3.7 und 3.8 zur Anordnung eines nicht
dargestellen Führungsringes und einer ebenfalls nicht dargestellten Bodenplatte auf.
Der Führungsring als auch die Bodenplatte können ebenfalls durch Explosivumformung
dauerhaft und sicher mit dem Splitterkörper 3.6 verbunden werden.
[0021] Für einen rißfreien und gasdichten Splitterkörper 3.6 ist es wesentlich, daß die
Verformung am Kopf 18 und zwar ab dem Bund 23 beginnt, sich dann über den Konus 24
stufenlos entlang der gesamten Innenhülse 20 erstreckt. Der Konus 24 begünstigt gerade
die Verformung im Längenbereich 31 des kleinsten Durchmessers 27 der Innenhülse 20.
Denn dort findet die größte Verformung statt.
1. Verfahren zur Herstellung eines Splitterkörpers, bei welchem Konstruktionssplitter
(32) wenigstens einlagig zwischen zwei zentrisch ineinander angeordneten Hülsen (20,40)
eingepreßt sind, wobei dieses Verfahren die folgenden Verfahrensschritte hat:
- Aufbringen der Konstruktionssplitter (32) in einer Eindrehung (25) einer Innenhülse
(20);
- Aufschieben einer Außenhülse (40) auf die Innenhülse (20);
- Zentrieren des aus Innen- und Außenhülse (20,40) und Konstruktionssplittern (32)
bestehenden Verformungsgegenstandes (3) in einer Bodenplatte (1);
- Aufsetzen einer mit einer konischen Außenfläche (14) versehenen Kappe (5) auf den
Verformungsgegenstand (3) zur Detonationswellenlenkung, wobei diese Kappe (5) die
Außenhülse (40) mit einem Rand (6) umgreift;
- Fixieren eines Hüllrohres (4) an der Bodenplatte (1), so daß dieses Hüllrohr (4)
zu der Außenhülle (40) in radialer Richtung einen Abstand (10) und zu der Kappe (5)
einen axialen Überstand (11) aufweist, wobei der Überstand (11) etwa ein Drittel des
Abstandes (10) ist;
- aufrechtstehend Anordnen dieser genannten Teile in einem unterdruckfesten Behälter
(13) auf einer Unterlage (12);
- Einfüllen von Sprengstoff (9) in den Raum zwischen dem Hüllrohr (4) und der Außenhülle
(40), während dieses Hüllrohr (4) und die Außenhülle (40) sich in der obengenannten
aufrechtstehenden Anordnung auf der Unterlagen (12) befinden, wobei der Sprengstoff
(9) sich axial über einer ebenen Stirnfläche der Kappe (5) über den Überstand (11)
erstreckt, und der radiale Abstand (10) die umfangsseitige Schicht aus Sprengstoff(9)
definiert;
- Evakuieren des Behälters (13);
- Zünden einer auf der Kappe (5) zentrisch angeordneten Sprengkapsel (7), wobei mittels
dieses von außen erfolgenden Explosivumformens die Konstruktionssplitter in die Innenhülse
(20) und die Außenhülse (40) bei Vorfragmentierung der rißfrei bleibenden Innen- und
Außenhülse (20,40) einformbar sind;
- Belüften des Behälters (13) mit Entnahme des Splitterkörpers zur zerspanenden Formgebung.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Innenhülse (20) von innen durch einen entfernbaren Dorn (22) radial abstützbar
ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Konstruktionssplitter in einem Abstandsraster (35) mit kompressiblen Stegen
(35.1) gehalten sind.
4. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Innen- und Außenhülse (20,40) außerhalb einer Eindrehung (25) für die Konstruktionssplitter
(32) verschweißbare Abschnitte (29,47) aufweist.
5. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Innen- und Außenhülse (20,40) aus einem kohlenstoffhaltigen oder aus einem
rostfreien Stahl und die Konstruktionssplitter aus einem Schwermetall oder Stahl bestehen.
6. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Konstruktionssplitter (32) in der durch verschiedene Außendurchmesser (27,28)
und einen Konus (26) abgestuften Eindrehung (25) der Innenhülse (20) liegen.
7. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die in diesem Verfahren verwendete Kappe (5) aus einem stoßdämpfenden Werkstoff
besteht.
8. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein zündseitiger Kopf (18) der Innenhülse (20) zur Abdichtung des Zwischenraums
(Ringspalte 42-46) gegen Sprengstoffschwaden einen Bund (23) aufweist, der am Eingangsbereich
der Außenhülse (40) anliegt.
1. Method of manufacturing a fragmentation body, in which at least a single layer of
structural fragments (32) is pressed in between two cases (20,40), arranged concentrically
one inside the other, this method having the following procedural stages:
- Inserting the structural fragments (32) in a channel (25) of an inner case (20);
- Pushing an outer case (40) onto the inner case (20);
- Centring the forming object (3) comprising inner and outer cases (20,40) and structural
fragments (32) in a base plate (1);
- Placing a cap (5) provided with a conical outer face (14) on the forming object
(3) for guiding the detonation waves, this cap (5) gripping the outer case (40) by
means of a rim (6);
- Fixing a covering tube (4) to the base plate (1), so that there is a space (10)
in radial direction between this covering tube (4) and the outer case (40) and the
covering tube (4) has an axial excess length (11) in relation to the cap (5), the
excess length (11) being approximately one third of the space (10);
- Arranging these specified components vertically in a vacuum-resistant container
(13) on a support (12);
- Inserting explosive substance (9) into the space between the covering tube (4) and
the outer case (40), whilst this covering tube (4) and the outer case (40) are, as
mentioned above, arranged in a vertical position on the support (12), the explosive
substance (9) extending axially over a level end face of the cap (5) over the excess
length (11) and the radial distance (10) defining the layer of explosive substance
(9) on the circumferential side;
- Evacuating the container (13);
- Igniting a detonator (7), located concentrically on the cap (5), whereby, by means
of this explosive forming taking place from outside, the structural fragments in the
inner case (20) and the outer case (40) can be formed with prefragmenting of the still
intact inner and outer cases (20,40);
- Ventilating the container (13) with removal of the fragmentation body for the shape-cutting
process.
2. Method according to Claim 1,
characterized in that
the inner case (20) can be radially supported from the inside by a removable spike
(22).
3. Method according to Claim 1,
characterized in that
the structural fragments are held in a spacing grid (35) with compressible bars (35.1).
4. Method according to Claim 1,
characterized in that
the inner and outer cases (20,40) have sections (29,47) which can be welded together
outside a channel (25) for the structural fragments (32).
5. Method according to Claim 1,
characterized in that
the inner and outer cases (20,40) are made of a carbon-containing steel or a stainless
steel and the structural fragments are made of a heavy metal or steel.
6. Method according to Claim 1,
characterized in that
the structural fragments (32) lie in the channel (25) of the inner case (20) which
is graduated by different outer diameters (27,28) and a taper (26).
7. Method according to Claim 1,
characterized in that
the cap (5) used in this method is made of a shock-absorbing material.
8. Method according to Claim 1,
characterized in that
a head (18) on the detonating side of the inner case (20), for sealing off the intermediate
space (annular opening 42-46) against the detonating products of the explosive substance,
has a band (23) which lies adjacent to the inlet area of the outer case (40).
1. Procédé de fabrication d'un corps à éclats, dans lequel des éclats de construction
(32) sont pressés au moins en une couche entre deux douilles (20, 40) centrées l'une
dans l'autre, ce procédé présentant les étapes suivantes :
- mise en place des éclats de construction (32) dans une partie tournée (25) d'une
douille intérieure (20) ;
- emmanchement d'une douille extérieure (40) sur la douille intérieure (20) ;
- centrage de l'objet de déformation (3), constitué de la douille intérieure et de
la douille extérieure (20, 40) des éclats de construction (32), dans une plaque de
fond (1) ;
- mise en place d'un capuchon (5), pourvu d'une face extérieure (14) conique sur l'objet
de déformation (3), pour la direction des ondes de détonation, ce capuchon (5) entourant
la douille extérieure (40) avec un bord (6) ;
- fixation d'un tube d'enveloppe (4) sur la plaque de fond (1), de sorte que ce tube
d'enveloppe (4) présente radialement une distance (10) par rapport à la douille extérieure
(40) et un dépassement axial (11) par rapport au capuchon (5), le dépassement (11)
constituant à peu près un tiers de la distance (10) ;
- agencement vertical de ces éléments cités dans un récipient (13) résistant à la
dépression sur un support (12) ;
- introduction d'explosif (9) dans l'espace compris entre le tube d'enveloppe (4)
et la douille extérieure (40), tandis que ce tube d'enveloppe (4) et la douille extérieure
(40) se trouvent dans la disposition verticale ci-dessus sur le support (12), l'explosif
(9) s'étendant axialement au-dessus d'une face frontale plane du capuchon (5) sur
le dépassement (11), et la distance radiale (10) définissant la couche périphérique
d'explosif (9) ;
- mise sous vide du récipient (13) ;
- allumage d'une capsule explosive (7), placée au centre sur le capuchon (5), cette
déformation explosive, survenant de l'extérieur, permettant de mouler les éclats de
construction à l'intérieur de la douille intérieure (20) et de la douille extérieure
(40), avec préfragmentation de la douille intérieure et de la douille extérieure (20,
40) restant sans fissures;
- aération du récipient (13) avec prélèvement du corps à éclats pour le formage avec
enlèvement de copeaux.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé
en ce que la douille intérieure (20) peut être soutenue radialement de l'intérieur
par un mandrin (22) amovible.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé
en ce que les éclats de construction sont maintenus dans une grille d'écartement (35)
avec des cloisons (35.1) compressibles.
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé
en ce que la douille intérieure et la douille extérieure (20, 40) présentent des portions
(29, 47) soudables, à l'extérieur d'une partie tournée (25) pour les éclats de construction
(32).
5. Procédé selon la revendication 1, caractérisé
en ce que la douille intérieure et la douille extérieure (20, 40) sont réalisées dans
un acier au carbone ou dans un acier inoxydable et les éclats de construction sont
réalisés dans un métal lourd ou en acier.
6. Procédé selon la revendication 1, caractérisé
en ce que les éclats de construction (32) se trouvent dans la partie tournée (25),
étagée par différents diamètres extérieurs (27, 28) et un cône (26), de la douille
intérieure (20).
7. Procédé selon la revendication 1, caractérisé
en ce que le capuchon (5) utilisé dans ce procédé est réalisé dans un matériau amortissant
les chocs.
8. Procédé selon la revendication 1, caractérisé
en ce qu'une tête (18) côté allumage de la douille intérieure (20) comporte, pour
l'étanchéité de l'espace intermédiaire (fentes annulaires 42 à 46) contre les gaz
d'explosif, un épaulement (23), qui s'applique contre la zone d'entrée de la douille
extérieure (40).