[0001] Die Erfindung betrifft einen Schutzschalter mit den Merkmalen des Oberbegriffs des
Anspruches 1.
[0002] Ein derartiger Schutzschalter ist aus
EP-B-0 208 613 bekannt. Das Schaltergehäuse des dort offenbarten Schutzschalters weist zwei äußere
Schalen, nämlich eine Gehäuseschale und eine darauf aufsetzbare Abschlußschale auf.
Zwischen den beiden Schalen ist die Schaltmechanik angeordnet. Die Freiauslösung des
Schutzschalters bei Überstrom ist z.B. durch ein mit der Schaltmechanik verbundenes
Bimetall möglich.
[0003] Bei Bedarf ist der einpolige Schutzschalter mit der zwischen der Gehäuseschale und
der Abschlußschale gebildeten Polkammer zu einem mehrpoligen Schutzschalter mit einer
entsprechenden Anzahl von Polkammern erweiterbar. Hierzu werden zwischen der Gehäuseschale
und der Abschlußschale eine oder mehrere konstruktiv identisch ausgestaltete Gehäusezwischenschalen
eingefügt. Der der Gehäuseschale zugewandte Teilbereich der Gehäusezwischenschale
entspricht konstruktiv der Abschlußschale. Die Gehäusezwischenschale wird deshalb
in gleicher Weise wie die Abschlußschale auf die Gehäuseschale aufgesetzt. Der der
Abschlußschale zugewandte Teilbereich der Gehäusezwischenschale entspricht konstruktiv
der Gehäuseschale. Auf diese Weise ist der einpolige Schutzschalter zu einem Schutzschalter
mit einer beliebigen Polanzahl erweiterbar.
[0004] In jeder Polkammer befindet sich die gleiche Schaltmechanik. Damit eine gemeinsame
Auslösung aller Pole des Schutzschalters möglich ist, sind das Öffnen und Schließen
der elektrischen Kontakte bewirkende identische Schalthebel sämtlicher Polkammern
miteinander gekoppelt. Die Kopplungsteile sind an den Schalthebeln angeformte zylindrische
Bolzen mit einer senkrecht zur Schalenebene verlaufenden Längsachse. In jeder Polkammer
ist ein Bolzen nach Art einer Welle an den Schalen gelagert. Um das Drehmoment des
auslösenden Schalthebels auf die identischen Schalthebel der anderen Polkammern zu
übertragen, greifen unmittelbar benachbarte Bolzen mit ihren einander zugewandten
Bolzenenden ineinander ein.
[0005] Die Kopplung der Schalthebel über derartige Wellen ist jedoch sehr nachteilig. Die
Bolzen von n Polkammern wirken gemeinsam als eine n-stückige Welle. Während der Rotation
dieser Welle entstehen jedoch zwischen den ineinandergreifenden Bolzen Reibungsverluste.
Weitere Reibungsverluste entstehen in den schalenseitigen Lagerbohrungen zur Lagerung
der einzelnen Bolzen. Insgesamt entstehen dadurch große Reibmomente, die das zu übertragende
Drehmoment des auslösenden Schalthebels in Reihenrichtung der Welle ständig verkleinern.
Ab einer bestimmten Polanzahl wird deshalb das noch übertragene Drehmoment so klein,
daß die dem unmittelbar auslösenden Schalthebel in Reihenrichtung entfernt angeordneten
Schalthebel nicht mehr auslösen.
[0006] Weiterhin ist die mechanische Stabilität jedes Bolzens durch seine eigenen Torsionsmomente
beeinträchtigt. Die Torsionsmomente verringern das übertragene Drehmoment zusätzlich.
Des weiteren sind die Schalen des Schutzschalters konstruktiv sehr aufwendig gestaltet,
um eine einwandfreie Drehbewegung der Bolzen zu ermöglichen. Hierbei ist der Durchmesser
der Lagerbohrung bzw. die Größe des Lagerspiels zu berücksichtigen. Aufgrund der fertigungsbedingten
Einflüsse ist jedoch die gewünschte Lagerung nicht immer gewährleistet. Die Gefahr
einer Schiefstellung des Bolzens gegenüber seiner Lagerbohrung ist sehr groß. Dieser
Effekt vergrößert sich entsprechend der Polanzahl des Schutzschalters. Das übertragene
Drehmoment wird dadurch weiter verringert. Im Extremfall führt die Schiefstellung
sogar zu einer Blockierung des Bolzens. Außerdem können schiefgestellte Bolzen die
Schalen beschädigen. Die Erwärmung innerhalb der Polkammern führt zu Verformungen
der Lagerbohrungen, so daß die Lagerung der Bolzen weiter beeinträchtigt ist.
[0007] Ausgehend von den geschilderten Nachteilen liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
einen derartigen Schutzschalter weiter zu verbessern. Diese Aufgabe wird durch die
Merkmalskombination des Anspruches 1 gelöst.
[0008] Erfindungsgemäß ist jeder Schalthebel gehäuseseitig achsgelagert. Der Drehbewegung
der Schalthebel wirkt deshalb lediglich eine unabhängig von der Polanzahl gleichbleibend
geringe Reibungskraft aufgrund der Achslagerung entgegen. Eine derartige Lagerung
verhindert die Übertragung von Reibungskräften auf benachbarte Schalthebel. Die Kopplungsstange
ermöglicht dadurch eine gleichmäßige Übertragung der Drehbewegung des unmittelbar
auslösenden Schalthebels auf die anderen Schalthebel auch bei einer größeren Polanzahl.
Insbesondere entsteht keine Zeitverzögerung bei der Auslösung benachbarter Schalthebel.
Die gemeinsame Auslösung aller Pole des Schutzschalters ist deshalb gewährleistet.
Die Betriebssicherheit des Schutzschalters ist weiter verbessert.
[0009] Die erfindungsgemäße Kopplung der Schalthebel bewirkt weiterhin, daß geringe fertigungsbedingte
Ungenauigkeiten bei der Herstellung der Schalen des Schutzschalters die Übertragung
der Drehbewegungen nicht beeinträchtigen. Dadurch wird der Ausschußanteil bei der
Herstellung der Schalen stark verringert. Dies wiederum vermindert die Fertigungskosten
des gesamten Schutzschalters. Die Lager der Schalthebel sind mit geringem Aufwand
herstellbar und unterstützen die kostengünstige Herstellung der Schalen.
[0010] Die Kopplung der Schalthebel ist montagetechnisch einfach herstellbar und wirkt deshalb
ebenfalls kostenmindernd bei der Herstellung des Schutzschalters. Die Kopplung erfolgt
in einem einzigen Arbeitsgang, in dem die Kopplungsstange unmittelbar vor dem Ansetzen
der Abschlußschale lediglich durch die Gehäusezwischenschalen und die Schalthebel
in Reihenrichtung hindurchgeschoben wird.
[0011] Bei dieser Kopplung müssen lediglich Kopplungsstangen mit einer Länge entsprechend
dem Vielfachen der sich in Reihenrichtung erstreckenden Breite einer einzigen Polkammer
vorrätig gehalten werden. Dies ist jedoch fertigungstechnisch problemlos möglich.
Die Kopplungsstange kann als Meterware hergestellt und einfach abgelängt werden.
[0012] Gemäß Anspruch 2 wirken die Schalthebel als geschlossene Lager für die Kopplungsstange.
Dies unterstützt die gleichmäßige Kraftübertragung auf alle Schalthebel. Die geringe
Lose zwischen Kopplungsstange und seinem Lager gewährleistet einen geringen Bewegungsspielraum
für die Kopplungsstange. Die Lose berücksichtigt auch fertigungsbedingte Abmessungstoleranzen
bei der Fluchtung sämtlicher Schalthebel in Reihenrichtung des Schutzschalters. Auch
dies hält den Ausschußanteil bei der Herstellung der Bauteile des Schutzschalters
gering. Weiterhin vereinfacht die Lose die Montage der Kopplungsstange zusätzlich.
[0013] Anspruch 3 berücksichtigt die einfache Herstellung einer Durchgangsausnehmung für
die Kopplungsstange. Bei einer Kopplungsbohrung als Lager für die Kopplungsstange
kann auch die Kopplungsstange selbst fertigungstechnisch einfach als zylindrischer
Stab hergestellt werden. Grundsätzlich sind jedoch auch andere Querschnittsformen
von Kopplungsstangen mit entsprechenden Durchgangsausnehmungen denkbar.
[0014] Nach Anspruch 4 sind in einer einzigen Polkammer mehrere Schalthebel vorgesehen,
die jeweils von einer Kopplungsstange durchsetzt sind. Infolge ihrer gleichen Länge
in Reihenrichtung sind die verschiedenen Kopplungsstangen in einem einzigen Arbeitsvorgang
ablängbar. Die Herstellung der Kopplungsstangen ist weiter vereinfacht, wenn die in
der gleichen Polkammer unterschiedlichen Schalthebeln zugeordneten Kopplungsstangen
konstruktiv identisch ausgestaltet sind. Dies vereinfacht auch die Lagerhaltung der
Kopplungsstangen.
[0015] Gemäß Anspruch 5 ist die Kopplungsstange hinsichtlich ihrer Länge an die Polanzahl
und an die Polkammerbreite des Schutzschalters derart angepaßt, daß sie die Gehäuseschale
und die Abschlußschale im Montageendzustand des Schutzschalters mit geringem Abstand
tangiert. Dadurch ist die Kopplungsstange vor versehentlichen Verschiebebewegungen
in Reihenrichtung gesichert. Sämtliche Schalthebel bleiben deshalb im Montageendzustand
des Schutzschalters zuverlässig miteinander gekoppelt.
[0016] Gemäß Anspruch 6 tangiert die Kopplungsstange eine entsprechend ausgeformte Aussparung
der Gehäusezwischenschale. Dadurch sind die Schaltbewegungen der Schalthebel zusätzlich
geführt. Fehlbewegungen der Schalthebel sind ausgeschlossen. Die Stangenaussparung
umgibt die Bewegungsbahn der Kopplungsstange mit geringem Abstand, so daß auch fertigungsbedingte
Abweichungen der Bewegungsbahn berücksichtigt sind.
[0017] Anspruch 7 unterstützt weiterhin den montagefreundlichen Zusammenbau des Schutzschalters.
Aufgrund ihrer konstruktiven Ausgestaltung haben die Schalen des Schutzschalters mehrere
Funktionen. So wirken sie z.B. als Begrenzungswände für die Polkammern, als Fixiermittel
für die Schaltmechanik und auch als Gehäuseschacht für ein die Schaltmechanik beaufschlagendes
Schaltglied. Da die verschiedensten Funktionen mit wenigen, einstückigen Bauteilen
realisiert sind, ist die gesamte Mechanik des Schutzschalters weniger störanfällig.
[0018] Die einstückige Herstellung verschiedenster Funktionsbereiche der Schalen gemäß Anspruch
7 und 8 gewährleistet außerdem einen mechanisch sehr stabilen Aufbau des Schutzschalters.
[0019] Anspruch 10 berücksichtigt bei der Herstellung des Schaltgliedes den von der Polanzahl
abhängigen Querschnitt des Gehäuseschachtes zur Aufnahme des Schaltgliedes. Der Gehäuseschacht
kann deshalb auch als Führungselement zur Führung der Schaltbewegungen des Schaltgliedes
wirksam sein. Ein an den Querschnitt des Gehäuseschachtes angepaßtes Schaltglied wirkt
als zuverlässiger Beschädigungsschutz und als elektrischer Gefahrenschutz für sämtliche
Polkammern des Schutzschalters. Außerdem ermöglicht ein derartiges Schaltglied eine
bequeme manuelle Betätigung auch bei Schutzschaltern mit größerer Polanzahl.
[0020] Gemäß Anspruch 11 entlastet das Schaltglied die Kopplungsstange. Jeweils ein Wirkende
ist einer Schaltmechanik zugeordnet. Die Schalthebel werden deshalb bei manueller
Auslösung des Schutzschalters unmittelbar vom Wirkende des Schaltgliedes und nicht
erst über den Umweg eines einzigen Schalthebels und der Kopplungsstange beaufschlagt.
Nach Anspruch 12 und 13 ist das Schaltglied montagetechnisch einfach gelagert.
[0021] Grundsätzlich ist es möglich, die Schwenklagerung des Schaltgliedes lediglich mittels
der Gehäuseschale und der Abschlußschale zu realisieren. Ist jedoch mindestens eine
Gehäusezwischenschale vorhanden, so ist das Schaltglied bei entsprechender konstruktiver
Ausgestaltung nach Anspruch 14 und 15 zusätzlich an dieser Gehäusezwischenschale lagerbar,
so daß die mechanische Stabilität der Schwenklagerung des Schaltgliedes auch bei einer
großen Polanzahl gewährleistet bzw. noch verbessert ist. Hierzu ist es auch denkbar,
daß das Schaltglied lediglich an einigen der insgesamt vorhandenen Gehäusezwischenschalen
schwenkgelagert ist.
[0022] Die Ansprüche 16 bis 18 betreffen die Anwendung der aus DE 27 21 162 A1 bekannten
Kopplung zwischen Schaltglied und Schaltmechanik mit all ihren Vorteilen auf den erfindungsgemäßen
Schutzschalter. Demzufolge sind das Schaltglied und die Schaltmechanik über eine in
Reihenrichtung verlaufende Nockenstange miteinander gekoppelt.
[0023] Die Ansprüche 17 und 18 wenden die erfindungsgemäße Kopplung aller identischen Schalthebel
mittels der Kopplungsstange auch auf die Nockenstange an. Dadurch wirkt das Schaltglied
mit geringem Kraftaufwand in zuverlässiger Weise gleichzeitig auf sämtliche Schaltmechaniken
des Schutzschalters ein.
[0024] Gemäß Anspruch 19 ist ein in einfacher Weise an den Schalen montierbarer Rahmen als
mechanisches Beschädigungsschutzelement für das Schaltglied vorgesehen.
[0025] Nach Anspruch 20 und 21 hat der Deckrahmen die weitere Funktion als Fixiermittel
für die Schalen im Montageendzustand des Schutzschalters. Durch das einfache Aufsetzen
des Deckrahmens auf den Gehäuseschacht ist diese Fixierung montagetechnisch einfach
und ohne zusätzlichen Arbeitsaufwand herstellbar. Weiterhin entfallen separate Befestigungsmittel,
so daß Bauteile eingespart werden.
[0026] Gemäß Anspruch 22 ist ein weiteres Fixiermittel vorgesehen, um den mechanisch stabilen
Aufbau des Schutzschaltergehäuses weiter zu verbessern. Da das Fixiermittel sämtliche
Schalen des Schaltergehäuses durchsetzt, kann es während der Montage auch als Montagehilfe
für die lose Aneinanderreihung sämtlicher Schalen dienen.
[0027] Anspruch 23 schlägt ein einfach herzustellendes und zu montierendes Fixiermittel
vor. Da einerseits das Fixiermittel im Bereich des Gehäusebodens angeordnet ist und
andererseits der Deckrahmen die Schalen im Bereich des Gehäuseschachtes fixiert, wirkt
das aus mehreren Schalen aufgebaute Schaltgehäuse im Montageendzustand als kompakte
Einheit. Durch Lösen des Deckrahmens bzw. des Fixiermittels läßt sich der Schutzschalter
im Bedarfsfall baukastenartig und dadurch montagefreundlich auseinanderbauen.
[0028] Eine Anordnung der Stangen gemäß Anspruch 24 berücksichtigt deren einfache Montage
bei gleichzeitig geringem Raumbedarf innerhalb der Polkammern.
[0029] Bei Verwendung von mindestens einer Gehäusezwischenschale ist es nach Anspruch 25
möglich, die dann notwendigen Kopplungsstangen sowie die Nockenstange identisch auszugestalten.
Dies vereinfacht zusätzlich die Fertigung des Schutzschalters und erleichtert weiterhin
die Lagerhaltung sämtlicher Stangen.
[0030] Anspruch 26 berücksichtigt den Aufbau des Schutzschalters mit wenig Raumbedarf. Außerdem
ermöglicht die gleiche Bewegungsebene der verschiedenen Hebel und der Stangen eine
sehr wirksame Kraftübertragung zwischen den Bauteilen innerhalb der Polkammern.
[0031] Der Erfindungsgegenstand wird anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig.1
- eine Explosionsdarstellung eines einpoligen Schutzschalters mit seiner Schaltmechanik,
- Fig.2
- eine Seitenansicht des geöffneten einpoligen Schutzschalters mit eingesetzter Schaltmechanik,
- Fig.3
- die Explosionsdarstellung eines zweipoligen Schutzschalters ohne Schaltmechaniken,
jedoch mit Kopplungsteilen,
- Fig.4
- die vergrößerte Darstellung der Gehäusezwischenschale aus Fig.3 mit Beleuchtungsbaugruppe,
- Fig.5
- die Explosionsdarstellung eines dreipoligen Schutzschalters ohne Schaltmechaniken,
jedoch mit Kopplungsteilen.
[0032] Das Gehäuse des in Fig.1 dargestellten, einpoligen Schutzschalters besteht im wesentlichen
aus einer Gehäuseschale 1 und einer dazu parallel ausgerichteten Abschlußschale 2.
Beide Schalen 1,2 werden in einer Reihenrichtung 3 gegeneinander verschoben und sind
im Montageendzustand mit ihren einander zugewandten Oberflächen unmittelbar aneinander
fixiert. Die Reihenrichtung 3 ist rechtwinklig zu der Schalenebene, in der die beiden
Schalen 1,2 einliegen, angeordnet. Die Schalenebene ist durch eine Aufsetzrichtung
4 und eine Querrichtung 5 aufgespannt. Sämtliche Richtungen 3,4,5 sind rechtwinklig
zueinander angeordnet.
[0033] Die durch die Aufsetzrichtung 4 und die Querrichtung 5 aufgespannte Ebene entspricht
der Bewegungsebene der Schaltmechanik des Schutzschalters. Die Schaltmechanik besteht
im wesentlichen aus einem Auslösehebel 6, einem Verklinkungshebel 7 und einer Schaltwippe
8 zum manuellen Ein- und Ausschalten des Schutzschalters. Ein in Querrichtung 5 verlaufendes
Bimetall 9 beaufschlagt bei Überstrom den Auslösehebel 6 und führt dadurch zu einer
Freiauslösung des Schutzschalters.
[0034] Der Auslösehebel 6 ist an einem zylindrischen und sich in Reihenrichtung 3 erstreckenden
Achszapfen 10 schwenkbar gelagert. Die Schaltwippe 8 ist an einem Achszapfen 11 schwenkbar
gelagert. Beide Achszapfen 10,11 sind an der Innenseite der Gehäuseschale 1 angeformt
und parallel zueinander angeordnet. Der Achszapfen 10 erstreckt sich jedoch weiter
in Richtung der Abschlußschale 2.
[0035] Zur Schwenklagerung umgibt die Schaltwippe 8 im Montageendzustand mit einer sie in
Reihenrichtung 3 durchsetzenden Achsbohrung den Achszapfen 11. Die entsprechende Bohrung
des Auslösehebels zu dessen Schwenklagerung am Achszapfen 10 ist in Fig.1 nicht sichtbar.
[0036] Im Bereich der Achsbohrung 12 ist an die Schaltwippe 8 ein Wirkende 13 mit etwa konisch
in Richtung des Schalthebels 7 verjüngter Umrißform einstückig angeformt. Die dem
Verklinkungshebel 7 zugewandte Konusspitze des Wirkendes 13 ist kreissegmentartig
abgerundet. Dort weist das Wirkende 13 eine in Reihenrichtung 3 verlaufende Bohrung
auf, die im Montageendzustand von einer zylindrischen Nockenstange 14 durchsetzt ist.
Im Montageendzustand durchsetzt die Nockenstange 14 ebenfalls eine etwa V-förmige
Nockenbahn 15 des Schalthebels 7. Während der Schaltbewegung der Schaltwippe 8 läuft
die Nockenstange 14 auf der Nockenbahn 15 ab.
[0037] Der konstruktive Aufbau und die Wirkungsweise der Schaltmechanik sind in DE 27 21
162 A1 ausführlich beschrieben.
[0038] Die beiden Achszapfen 10,11 sind an der Innenseite einer einen Bestandteil der Gehäuseschale
1 bildenden Gehäusewand 16 einstückig angeformt. Die Gehäusewand 16 liegt in der durch
die Aufsetzrichtung 4 und die Querrichtung 5 aufgespannten Ebene ein. Die in Aufsetzrichtung
verlaufenden Randkanten der Gehäusewand 16 sind mit jeweils einer Gehäuseseitenwand
17 einstückig verbunden. Die Gehäuseseitenwände 17 sind gegenüber der Gehäusewand
16 rechtwinklig angeordnet. In Aufsetzrichtung 4 betrachtet ergibt sich dadurch eine
U-Form der Gehäuseschale 1. In Reihenrichtung 3 betrachtet entsteht ebenfalls eine
U-förmige Umrißkontur der Gehäuseschale 1. Die Gehäuseseitenwände 17 wirken wie zwei
in Aufsetzrichtung 4 verlaufende U-Schenkel, welche durch einen Gehäuseboden 18 miteinander
einstückig verbunden sind. Der Gehäuseboden 18 liegt in einer durch die Reihenrichtung
3 und die Querrichtung 5 aufgespannten Ebene ein. Er weist drei in Reihenrichtung
3 verlaufende Einschnitte zur formschlüssigen Aufnahme dreier parallel zueinander
verlaufender, plattenartiger und im Montageendzustand aus dem Gehäuseboden 18 nach
außen hervorstehender Kontaktanschlüsse 19,20,21. Der prinzipielle konstruktive Aufbau
und die Funktion der Kontaktanschlüsse 19,20,21 ist in DE 27 21 162 A1 erläutert.
[0039] Eine weitere Aussparung des Gehäusebodens dient der Aufnahme eines zylindrischen,
mit seiner Längsachse in Aufsetzrichtung 4 verlaufenden und als Justierschraube 22
zur Justierung des Bimetalls 9 wirksamen Bolzens.
[0040] Die Gehäusewand 16, die Gehäuseseitenwände 17 und der Gehäuseboden 18 begrenzen seitens
der Gehäuseschale 1 einen als Polkammer wirksamen Hohlraum 23 des Schutzschaltergehäuses.
Der Hohlraum 23 ist im Montageendzusstand des Schutzschalters in Reihenrichtung 3
seitens der Abschlußschale 2 verschlossen. Die in Aufsetzrichtung 4 verlaufenden Randbereiche
der in der Schalenebene einliegenden Abschlußschale 2 sind in Reihenrichtung 3 abgebogen
und liegen im Montageendzustand an den ihnen zugewandten Randkanten der Gehäuseseitenwände
17 unmittelbar an.
[0041] Im Montageendzustand ist der Hohlraum 23 durch eine dem Gehäuseboden 18 entgegen
der Aufsetzrichtung 4 gegenüberliegenden Gehäuseöffnung zugänglich. Diese Gehäuseöffnung
ist durch einen rechteckförmigen Gehäuseschacht 24 begrenzt. Der Gehäuseschacht 24
besteht aus den Freienden 25 der Gehäuseseitenwände 17, dem die beiden Freienden 25
verbindenden Teilbereich der Gehäusewand 16 sowie aus einem Freiende 26 als Bestandteil
der Abschlußschale 2. Das in Reihenrichtung 3 etwa rechteckige Freiende 26 ist gegenüber
dem übrigen Bereich der Abschlußschale 2 absatzartig verjüngt. Die Erstreckung des
Freiendes 26 in Querrichtung 5 entspricht dem Abstand in Querrichtung 5 zwischen den
beiden Freienden 25. Dementsprechend sind die beiden Freienden 25 gegenüber dem übrigen
Bereich der Gehäuseseitenwände 17 in Querrichtung 5 versetzt angeordnet, so daß der
Gehäuseschacht 24 einen kleineren Querschnitt aufweist als der dem Gehäuseboden 18
zugewandte Bereich des Schutzschaltergehäuses.
[0042] Im Montageendzustand umgibt der Gehäuseschacht 24 den dem Verklinkungshebel 7 zugewandten
Teilbereich der Schaltwippe 8. Der Gehäuseschacht 24 wiederum ist im Montageendzustand
von einem Deckrahmen 27 umgeben. Der Deckrahmen 27 hat in Aufsetzrichtung 4 betrachtet
die Umrißform eines rechteckigen Rahmens. Bezüglich einer gedachten, in Reihenrichtung
verlaufenden und die Erstreckung des Deckrahmens 27 in Querrichtung 5 halbierenden
Symmetrieachse ist der Deckrahmen 27 spiegelsymmetrisch aufgebaut. Analoges gilt bezüglich
einer in Querrichtung 5 verlaufenden und die Erstreckung des Deckrahmens 27 in Reihenrichtung
3 halbierenden Symmetrieachse. An jeder Rahmenseite des Deckrahmens 27 ist eine plattenartige
Rahmenwand 28 bzw. 29 einstückig angeformt. Die beiden parallel zueinander angeordneten
und in einer durch die Aufsetzrichtung 4 und die Querrichtung 5 aufgespannten Ebene
einliegenden Rahmenwände 28 sind an den Längsseiten des Deckrahmens 27 angeformt.
In den beiden dem Gehäuseboden 18 zugewandten Eckbereichen der Rahmenwände 28 ist
jeweils eine rechteckige Rastaussparung 30 angeordnet. Im Montageendzustand wirken
sie mit entsprechenden, an der Außenfläche des Freiendes 26 bzw. an der Außenfläche
der Gehäusewand 16 einstückig angeformten Rastnasen 31 zusammen. In Fig.1 sind lediglich
die beiden an dem Freiende 26 angeformten Rastnasen 31 sichtbar.
[0043] Die beiden an den Breitseiten des Deckrahmens 27 und parallel zueinander angeordneten
Rahmenwände 29 erstrecken sich entlang der Aufsetzrichtung 4 etwa soweit wie die Freienden
25 des Gehäuseschachtes 24. Während der Montage des Schutzschalters wird der Deckrahmen
27 auf den Gehäuseschacht 24 aufgesetzt und in Aufsetzrichtung 4 verschoben. Dabei
liegen die Rahmenwände 28,29 an den Außenflächen des Gehäuseschachtes 24 unmittelbar
an. Der Absatz zwischen der Gehäuseseitenwand 17 und dessen Freiende 25 dient als
Begrenzungsanschlag für die Verschiebebewegung des Deckrahmens 27. Im Montageendzustand
liegt die dem Gehäuseboden 18 zugewandte und in Reihenrichtung 3 verlaufende Randkante
der Rahmenwand 29 an diesem Absatz an. Im Montageendzustand sind die Rastaussparungen
30 von den Rastnasen 31 durchsetzt, der Deckrahmen 27 ist mit der Gehäuseschale 1
und der Abschlußschale 2 verrastet. Die einstückig miteinander verbundenen Rahmenwände
28,29 des Deckrahmens 27 umklammern den Gehäuseschacht 24 und halten dadurch das mehrteilige
Schutzschaltergehäuse mechanisch stabil zusammen.
[0044] An der Außenfläche jeder Rahmenwand 29 sind zwei in Reihenrichtung 3 nebeneinander
liegende Rastarme 32 angeformt. In Reihenrichtung 3 betrachtet sind die Rastarme 32
an den Rahmenwänden 29 abgebogen und verlaufen dann entgegen der Aufsetzrichtung 4.
Jeder Federarm 32 weist im Bereich seines Freiendes an seiner der Rahmenwand 29 abgewandten
Außenfläche eine gerillte Oberfläche mit in Reihenrichtung 3 verlaufenden Rillen auf.
Sie vereinfachen die manuelle Bedienung der Federarme 32. Außerdem verrasten die Federarme
32 beim Einbau des Schutzschalters z.B. in Schalttafeln und ermöglichen einen festen
Sitz des Schutzschalters.
[0045] Die Federarme 32 ermöglichen weiterhin eine einfache Handhabung des Deckrahmens 27
zu dessen Verrastung mit dem Schutzschaltergehäuse bzw. dessen Entrastung. Entgegen
der Aufsetzrichtung 4 sind die Rahmenwände 28,29 durch einen einstückig an sie angeformten
Deckkragen 33 begrenzt. Der Deckkragen 33 liegt in einer durch die Reihenrichtung
3 und die Querrichtung 5 aufgespannten Ebene ein und bildet die Deckfläche des Deckrahmens
27. Der Deckkragen 33 hat ebenfalls die Form eines rechteckigen Rahmens. Er übersteht
mit seinen entsprechenden Rahmenseiten beidseitig die Rahmenwände 28 in Reihenrichtung
3 und die Rahmenwände 29 in Querrichtung 5. Die in Reihenrichtung 3 verlaufenden Rahmenwände
des Deckkragens 33 überdecken die Freienden der Federarme 32.
[0046] Im Bereich des Gehäusebodens 18 sind die beiden Schalen 1,2 durch einen in Reihenrichtung
3 verlaufenden Rohrniet 34 im Montageendzustand miteinander vernietet. Hierzu ist
an der dem Hohlraum 23 zugewandten Oberfläche des Gehäusebodens 18 eine zylinderförmige
Erhebung mit in Reihenrichtung 3 verlaufender Längsachse angeformt. Sie ist in Reihenrichtung
3 durchgängig von einer Zylinderbohrung 35 durchsetzt. Die Abschlußschale 2 ist von
einer Nietbohrung 36 durchsetzt. Die Zylinderbohrung 35 und die Nietbohrung 36 fluchten
im Montageendzustand der beiden Schalen 1,2 miteinander. Der Rohrniet 34 durchsetzt
die Zylinderbohrung 35 und die Nietbohrung 36 und hält dadurch die beiden Schalen
1,2 im Bereich des Gehäusebodens 18 im Montageendzustand mechanisch stabil zusammen.
[0047] In Fig.2 befindet sich der Schutzschalter in seinem Einschaltzustand. Hierzu sind
ein Festkontakt 37 und Bewegungskontakt 38 mechanisch und elektrisch miteinander kontaktiert,
wie dies aus DE 27 21 162 A1 bekannt ist. Der Festkontakt 37 und der Bewegungskontakt
38 sind in Fig.1 jeweils als kreisförmige Platten erkennbar. Der Festkontakt 37 ist
an dem in Querrichtung 5 verlaufenden Freiende des Kontaktanschlusses 21 befestigt.
Der Bewegungskontakt 38 ist an dem Freiende einer als Blattfeder wirksamen Kontaktfeder
39 befestigt. Die Kontaktfeder 39 verläuft im wesentlichen in Querrichtung 5 und ist
am Kontaktanschluß 19 befestigt.
[0048] In bekannter Weise ist ein zylindrischer Führungsbolzen 40 mit in Reihenrichtung
3 verlaufender Längsachse an der Gehäusewand 16 zur Führung der Schwenkbewegung des
Schalthebels 7 angeformt.
[0049] Am Achszapfen 11 ist zusätzlich zur Schaltwippe 8 eine Drehfeder 41 gelagert. Der
längere der beiden Schenkel der Drehfeder 41 stützt sich an einem Federanschlag 42
ab. Er hat eine langlochartige Umrißform und ist einstückig an der in Fig. 2 nicht
dargestellten Abschlußschale 2 angeformt. Die Drehfeder 41 unterstützt die Schaltbewegungen
der Schaltwippe 8.
[0050] Eine weitere Drehfeder 43 unterstützt die Schwenkbewegungen des Auslösehebels 6.
Die Drehfeder 43 ist an einem parallel zum Achszapfen 11 verlaufenden und ebenfalls
an der Gehäusewand 16 angeformten Fixierzapfen 44 gelagert. Der längere der beiden
Schenkel der Drehfeder 43 stützt sich an dem in Querrichtung 5 verlaufenden Hebelarm
des Auslösehebels 6 ab. Der kürzere Federschenkel stützt sich am Auslösehebel 6 im
Bereich des Achszapfens 10 ab.
[0051] Damit die Hebelstellung des Auslösehebels 6 eindeutig ist, ist an der Gehäusewand
16 zwischen dem Bimetall 9 und dem in Querrichtung 5 verlaufenden Hebelarm des Auslösehebels
6 ein Hebelanschlag 45 mit rechteckiger Umrißform angeformt. Am Hebelanschlag 45 liegt
ein zylindrischer Teilbereich des Auslösehebels 6 mit in Reihenrichtung 3 verlaufender
Zylinderachse an. Dieser Teilbereich des Auslösehebels 6 ist von einer in Reihenrichtung
3 verlaufenden, langlochartigen Kopplungsbohrung 46 durchsetzt. Die Kopplungsbohrung
46 ist im Montageendzustand von einer noch in Fig.3 zu beschreibenden Kopplungsstange
47 durchsetzt.
[0052] Analog zum Auslösehebel 6 ist der Verklinkungshebel 7 in einem zylinderförmigen Teilbereich
von einer Kopplungsbohrung 48 durchsetzt. Die Kopplungsbohrung 48 befindet sich in
einem Freiende, mittels dessen der Veklinkungshebel 7 den Auslösehebel 6 beaufschlagt.
Die Kopplungsbohrung 48 ist kreisförmig. Sie ist im Montageendzustand des Schutzschalters
von einer Kopplungsstange 49 (Fig.3) durchsetzt.
[0053] In Fig.2 ist zwischen der Schaltwippe 8 und dem Schalthebel 6 ein rechteckiger Gehäuseschlitz
50 erkennbar. Seine Längsseite verläuft in Querrichtung 5. Er dient zum Eintritt einer
elektrischen Kontaktbahn für eine Beleuchtungsbaugruppe 51 (Fig.4). Die zweite Kontaktbahn
ist durch einen säulenartigen, in Aufsetzrichtung 4 verlaufenden Kontaktfortsatz 52
gebildet (Fig.4). Er ist einstückiger Bestandteil des Kontaktanschlusses 19. Die Beleuchtungsbaugruppe
51 dient der optischen Anzeige der Schaltstellung der Schaltwippe 8.
[0054] Die Innenseiten der Freienden 25 sind der Schaltwippe 8 zugewandt konkavartig gewölbt
und sind dabei entlang der Aufsetzrichtung 4 durchgängig in einem Parallelabstand
zu der ihr zugewandten und ebenfalls gewölbten Außenfläche der Schaltwippe 8 angeordnet.
Der Deckkragen 33 bildet mit seiner der gewölbten Seite der Schaltwippe 8 zugewandten
und gegenüber der Aufsetzrichtung 4 geneigt verlaufenden Außenfläche eine Fortsetzung
der konkavartigen Wölbung der Innenseite des Freiendes 25.
[0055] Dem Deckkragen 33 in Aufsetzrichtung 4 gegenüberliegend ist an dem dem Kontaktfortsatz
52 zugewandten Freiende 25 ein zapfenartiger, in Richtung des Achszapfens 11 weisender
Wippenanschlag 53 angeformt. An dem in Querrichtung 5 gegenüberliegenden Freiende
25 ist in etwa gleicher Aufbauhöhe ein weiterer Wippenanschlag 54 angeformt. Er ist
ebenfalls auf den Achszapfen 11 hin ausgerichtet und etwa doppelt so lang wie der
Wippenanschlag 53. Die beiden Wippenanschläge 53,54 dienen der Begrenzung der Schaltbewegungen
der Schaltwippe 8.
[0056] Der in Fig.1 erkennbare einpolige Schutzschalter ist in Fig.3 zu einem zweipoligen
Schutzschalter erweitert, indem eine Gehäusezwischenschale 55 zwischen der Gehäuseschale
1 und der Abschlußschale 2 eingefügt ist. Die Gehäusezwischenschale 55 ist durch eine
Zwischenwand 56 entlang der Reihenrichtung 3 in zwei Teilbereiche, nämlich in einen
als Abschlußschale 2 wirksamen Teilbereich und in einen als Gehäuseschale 1 wirksamen
Teilbereich unterteilt. In Fig. 3 ist der als Gehäuseschale 1 wirksame und der Abschlußschale
2 zugewandte Teilbereich der Gehäusezwischenschale 55 sichtbar. Die Gehäusezwischenschale
ist hinsichtlich ihrer für die Lagerung einer identischen Schaltmechanik wichtigen
konstruktiven Merkmale genauso ausgestaltet wie die Gehäuseschale 1.
[0057] An der Außenseite des Gehäusebodens 18 der Gehäusezwischenwand 55 ist jedoch im Gegensatz
zur Gehäuseschale 1 eine Verlängerungsplatte 57 einstückig angeformt. Sie liegt in
einer durch die Aufsetzrichtung 4 und die Querrichtung 5 aufgespannten Ebene ein.
Sie hat eine in Reihenrichtung 3 betrachtet etwa rechteckige Umrißform. In Querrichtung
5 entspricht ihre Erstreckung dem Abstand zwischen den beiden Gehäuseseitenwänden
17 der Gehäusezwischenschale 55. Die Verlängerungsplatte 57 ist als Verlängerung der
Zwischenwand 56 in Aufsetzrichtung 4 wirksam. Die Verlängerungsplatte 57 kann z.B.
der Fixierung der Gehäusezwischenschale 55 während der Montage des Schutzschaltergehäuses
dienen, so daß die einzelnen Schalen 1,2,55 montagetechnisch einfach aneinander reihbar
sind. Die Verlängerungsplatte 57 kann auch einer Fixierung und bequemen Handhabung
des Schutzschaltergehäuses im Montageendzustand dienen.
[0058] Der dem Gehäuseboden 18 entlang der Aufsetzrichtung 4 gegenüberliegende und der Schaltwippe
8 zugewandte Bereich der Gehäusezwischenschale 55 ist gegenüber dem entsprechenden
Bereich der Gehäuseschale 1 konstruktiv verändert. Während die Gehäuseseitenwände
17 der Gehäusezwischenschale 55 und der Gehäuseschale 1 in Reihenrichtung 3 im Montageendzustand
miteinander fluchten, hat die Zwischenwand 56 gegenüber der Gehäusewand 16 entlang
der Aufsetzrichtung 4 eine geringere Aufbauhöhe. Im Bereich der Gehäuseseitenwände
17 schließt die Zwischenwand 56 etwa mit den Wippenanschlägen 53,54 ab. In Reihenrichtung
3 betrachtet hat die Zwischenwand 56 ausgehend von den beiden Wippenanschlägen 53,54
einen etwa konisch verjüngten Verlauf in Richtung eines Achszapfens 58 zur Schwenklagerung
der Schaltwippe 8. Der zylindrische Achszapfen 58 mit einer in Reihenrichtung 3 verlaufenden
Längsachse fluchtet im Montageendzustand mit dem Achszapfen 11. Der Achszapfen 58
übersteht die Zwischenwand 56 in Reihenrichtung 3 beidseitig. Der etwa konische Verlauf
der Zwischenwand 56 mit absatzförmigen Aussparungen berücksichtigt die Schwenkbeweglichkeit
der Schaltwippe 8.
[0059] Die Freienden 25 der Gehäusezwischenschale 55 verlängern die Freienden 25 der Gehäuseschale
1 in Reihenrichtung 3 und vergrößern dadurch den Querschnitt des Gehäuseschachtes
24. Die Schaltwippe 8 aus Fig.1 ist in Fig.3 entsprechend des um einen Pol erweiterten
Schutzschalters durch eine in Reihenrichtung 3 verbreiterte Ausführungsform ersetzt.
Entsprechend der zwei vorhandenen Schaltmechaniken sind an der Schaltwippe 8 in Fig.3
auch zwei in Reihenrichtung 3 betrachtet miteinander fluchtende Wirkenden 13 angeformt.
Weiterhin ist der Deckrahmen 27 aus Fig.1 durch einen Deckrahmen 27 mit entsprechend
in Reihenrichtung 3 verlängerten Rahmenwänden 29 ersetzt. Auch die Federarme 32 des
Deckrahmens 27 aus Fig.3 sind in Reihenrichtung 3 verbreitert ausgestaltet. Wie in
Fig.3 gut erkennbar ist, sind beide Federarme 32 durch eine an der Rahmenwand 29 angeformte
und parallel zu den Rahmenwänden 28 verlaufende Abdeckwand 59 voneinander getrennt.
[0060] Der Rohrniet 34 aus Fig.1 ist ebenfalls in Fig.3 durch einen entsprechenden in Reihenrichtung
3 verlängerten Rohrniet 34 ausgetauscht. Die Nockenstange 14 aus Fig.1 zur mechanischen
Kopplung der Schaltwippe 8 mit dem Verklinkungshebel 7 ist in Fig.3 durch eine in
Reihenrichtung 3 verlängerte Version ausgetauscht. Die Nockenstange 14 aus Fig.3 durchsetzt
die Nockenbahnen 15 der Verklinkungshebel 7 beider Pole, so daß eine etwa gleichzeitige
Schwenkbeweglichkeit der beiden Verklinkungshebel 7 mit identischer Bewegungsbahn
entsteht. Die Nockenstange 14 sowie die beiden Kopplungsstangen 47,49 sind im Montageendzustand
parallel zur Reihenrichtung 3 angeordnet. Sie sind etwa gleich lang und als zylindrischer
Stab mit etwa gleichem Durchmesser ausgestaltet. Die Verklinkungshebel 7 der beiden
in Fig.3 nicht dargestellten Schaltmechaniken sind weiterhin durch die Kopplungsstange
49 miteinander mechanisch verbunden. Die beiden Auslösehebel 6 sind durch die Kopplungsstange
47 miteinander mechanisch verbunden. Auf diese Weise werden die beiden Auslösehebel
6 bei Auslösung auch nur eines einzigen Bimetalls 9 gleichförmig bewegt. Damit auch
die Nockenstange 14 und die beiden Kopplungsstangen 47,49 in der Bewegungsebene der
Auslösehebel 6 und der Verklinkungshebel 7 entsprechend deren Schwenkbewegungen geschwenkt
werden können, ist die Zwischenwand 56 von Wellenaussparungen 60,61,62 durchbrochen.
Die Umrißkontur der Wellenaussparungen 60,61,62 ist das etwas vergrößerte Abbild der
mit Blickrichtung in Reihenrichtung 3 erfolgenden Bewegungsbahn der Nockenstange 14
und der Kopplungsstangen 47,49. Die Wellenaussparung 60 ist der Kopplungsstange 49
zugeordnet und weist einen langlochartigen Querschnitt auf. Die Längsseiten der langlochartigen
Wellenaussparung 60 verlaufen in spitzem Winkel zur Aufsetzrichtung 4 und sind in
Richtung des Wippenanschlages 53 geneigt.
[0061] Entlang der Aufsetzrichtung 4 befindet sich die Wellenaussparung 61 etwa auf gleicher
Höhe wie die Wellenaussparung 60. Sie hat einen rechteckigen Querschnitt mit viertelkreisförmig
abgerundeten Ecken. Die Längsseiten dieses Rechtecks verlaufen in Querrichtung 5.
Die Wellenaussparung 61 ist der Nockenstange 14 zugeordnet und ist zwischen der Wellenaussparung
60 und dem Führungsbolzen 40 angeordnet.
[0062] Die Wellenaussparung 62 hat eine langlochartige Umrißgestalt und ist der Kopplungsstange
47 zugeordnet. Die Längsseiten der Wellenaussparung 62 verlaufen etwa parallel zur
Aufsetzrichtung 4. Sie ist zwischen dem Führungsbolzen 40 und dem Hebelanschlag 45
angeordnet.
[0063] In Fig.4 ist die Beleuchtungsbaugruppe 51 gut erkennbar. Sie besteht im wesentlichen
aus einer Leiterplatte 63, einer Glimmlampe 64 und einem Widerstand 65. Anstelle einer
Glimmlampe 64 ist auch eine Glühlampe oder eine LED einsetzbar. Die Beleuchtungsbaugruppe
51 wird im Falle eines mehrpoligen Schutzschalters auf die Kontaktfortsätze 52 zweier
benachbarter Gehäusezwischenschalen 55 aufgesteckt und verlötet. Die Strombahnen auf
der Leiterplatte 63 sind dabei so geführt, daß die gewünschten elektrischen Anschlüsse
realisiert sind. Handelt es sich um einen einpoligen Schutzschalter, so wird die Leiterplatte
63 mit einem Anschluß an dem Kontaktfortsatz 52 des Kontaktanschlusses 19 montiert.
Der zweite elektrische Anschluß wird über den Gehäuseschlitz 50 an die Leiterplatte
63 herangeführt.
[0064] In Fig.5 sind zwischen die Gehäuseschale 1 und die Abschlußschale 2 insgesamt zwei
Gehäusezwischenschalen 55 eingefügt. Dadurch entsteht ein dreipoliger Schutzschalter
mit drei identischen, hier nicht dargestellten Schaltmechaniken. Entsprechend sind
an der Schaltwippe 8 insgesamt drei Wirkenden 13 angeformt. Zur Anpassung des in Fig.3
dargestellten zweipoligen Schutzschalters an den in Fig.5 erkennbaren Schutzschalter
müssen lediglich der Rohrniet 34, die Nockenstange 14, die Kopplungsstangen 47,49,
die Schaltwippe 8 und der Deckrahmen 27 jeweils durch eine in Reihenrichtung 3 verlängerte
Ausführungsform ausgetauscht werden.
[0065] In Fig.5 ist außerdem jedem Federarm 32 eine Abdeckwand 59 zugeordnet. Dadurch ist
auch die mechanische Stabilität der Rahmenwand 29 verbessert.
[0066] Bei der Montage des Schutzschalters wird folgendermaßen vorgegangen. Zunächst wird
eine der gewünschten Polanzahl des Schutzschalters entsprechende Anzahl von Gehäusezwischenschalen
55 in Reihenrichtung 3 aneinandergereiht. Dabei gilt: Für n Pole werden n-1 Gehäusezwischenschalen
55 benötigt. An jeder Gehäusezwischenschale 55 ist die Schaltmechanik bereits gelagert.
Während der Aneinanderreihung der Gehäusezwischenschalen 55 muß auch die Schaltwippe
8 mittels der Achszapfen 58 schwenkgelagert werden. Ist die erforderliche Anzahl der
Gehäusezwischenschalen 55 aneinandergefügt, wird die Gehäuseschale 1 mit ebenfalls
bereits gelagerter Schaltmechanik an die ihr nächstliegende Gehäusezwischenschale
55 angesetzt. Hierbei muß darauf geachtet werden, daß der Achszapfen 11 in die Achsbohrung
12 der Schaltwippe 8 eingreift. Daraufhin wird die Nockenstange 14 durch sämtliche
Nockenbahnen 15, durch die Bohrungen der Wirkenden 13 und durch die Wellenaussparungen
61 gesteckt. Die Kopplungsstange 47 wird in gleicher Weise in Reihenrichtung 3 durch
sämtliche Kopplungsbohrungen 46 und sämtliche Wellenaussparungen 62 gesteckt. Analog
dazu durchsetzt die Kopplungsstange 49 im Montageendzustand sämtliche Kopplungsbohrungen
48 und sämtliche Wellenaussparungen 60. Danach wird die Abschlußschale 2 an die ihr
nächstliegende Gehäusezwischenschale 55 angesetzt. Das Schutzschaltergehäuse ist dadurch
in Reihenrichtung 3 und Querrichtung 5 allseitig geschlossen. Daraufhin wird der Deckrahmen
27 in Aufsetzrichtung 4 auf den Gehäuseschacht 24 aufgeschoben. Im Montageendzustand
ist der Deckrahmen 27 mit der Gehäuseschale 1 und mit der Abschlußschale 2 verrastet
und hält auf diese Weise alle Schalen 1,2,55 im Bereich des Gehäuseschachtes 24 mechanisch
stabil zusammen. Der Rohrniet 34 wird durch die miteinander fluchtenden Zylinderbohrungen
35 und die Nietbohrung 36 in Reihenrichtung 3 hindurchgeschoben. Mittels des Rohrnietes
34 sind die Schalen 1,2,55 auch im Bereich des Gehäusebodens 18 mechanisch stabil
miteinander verbunden.
[0067] An die Kontaktanschlüsse 19,20,21 können auch weitere Funktionselemente wie z.B.
Nullspannungsauslöser, magnetische Auslöser oder Signalstromkreise angeschlossen werden.
| Bezugszeichenliste |
| 1 |
Gehäuseschale |
36 |
Nietbohrung |
| 2 |
Abschlußschale |
37 |
Festkontakt |
| 3 |
Reihenrichtung |
38 |
Bewegungskontakt |
| 4 |
Aufsetzrichtung |
39 |
Kontaktfeder |
| 5 |
Querrichtung |
40 |
Führungsbolzen |
| 6 |
Auslösehebel |
41 |
Drehfeder |
| 7 |
Verklinkungshebel |
42 |
Federanschlag |
| 8 |
Schaltwippe |
43 |
Drehfeder |
| 9 |
Bimetall |
44 |
Fixierzapfen |
| 10 |
Achszapfen |
45 |
Hebelanschlag |
| 11 |
Achszapfen |
46 |
Kopplungsbohrung |
| 12 |
Achsbohrung |
47 |
Kopplungsstange |
| 13 |
Wirkende |
48 |
Kopplungsbohrung |
| 14 |
Nockenstange |
49 |
Kopplungsstange |
| 15 |
Nockenbahn |
50 |
Gehäuseschlitz |
| 16 |
Gehäusewand |
51 |
Beleuchtungsbaugruppe |
| 17 |
Gehäuseseitenwand |
52 |
Kontaktfortsatz |
| 18 |
Gehäuseboden |
53 |
Wippenanschlag |
| 19 |
Kontaktanschluß |
54 |
Wippenanschlag |
| 20 |
Kontaktanschluß |
55 |
Gehäusezwischenschale |
| 21 |
Kontaktanschluß |
56 |
Zwischenwand |
| 22 |
Justierschraube |
57 |
Verlängerungsplatte |
| 23 |
Hohlraum |
58 |
Achszapfen |
| 24 |
Gehäuseschacht |
59 |
Abdeckwand |
| 25 |
Freiende |
60 |
Wellenaussparung |
| 26 |
Freiende |
61 |
Wellenaussparung |
| 27 |
Deckrahmen |
62 |
Wellenaussparung |
| 28 |
Rahmenwand |
63 |
Leiterplatte |
| 29 |
Rahmenwand |
64 |
Glimmlampe |
| 30 |
Rastaussparung |
65 |
Widerstand |
| 31 |
Rastnase |
|
|
| 32 |
Federarm |
|
|
| 33 |
Deckkragen |
|
|
| 34 |
Rohrniet |
|
|
| 35 |
Zylinderbohrung |
|
|
1. Ein- oder mehrpoliger Schutzschalter
- mit einem Gehäuse bestehend aus einer Gehäuseschale (1), einer daran ansetzbaren
Abschlußschale (2) und dazwischen einem als Polkammer wirksamen Hohlraum (23),
- mit einer innerhalb der Polkammer befindlichen, gehäuseseitig fixierten Schaltmechanik
zum Auslösen des Schutzschalters,
- mit mindestens einem in der etwa parallel zur Schalenebene verlaufenden Bewegungsebene
schwenkbar gelagerten, mit der Schaltmechanik zusammenwirkenden Schalthebel [= Auslösehebel
(6), Verklinkungshebel (7)],
- mit n-1 identischen Gehäusezwischenschalen (55), die
-- zwischen Gehäuseschale (1) und Abschlußschale (2) sandwichartig einfügbar sind,
-- der Gehäuseschale (1) nach Art einer Abschlußschale (2) und der Abschlußschale
(2) nach Art einer Gehäuseschale (1) zugewandt wirksam sind und
-- dadurch n Polkammern zwischen Gehäuseschale (1) und Abschlußschale (2) bilden,
wobei 1 ≦ n < ∞ und
- mit in jeder Polkammer identischer Schaltmechanik, deren identische Schalthebel
[= Auslösehebel (6), Verklinkungshebel (7)] zur gemeinsamen Auslösung aller Pole miteinander
gekoppelt sind,
gekennzeichnet durch
eine
- einstückige,
- den achsgelagerten Schalthebel [= Auslösehebel (6), Verklinkungshebel (7)] jeder
Polkammer und die Gehäusezwischenschalen (55) in deren Reihenrichtung (3) durchsetzende
Kopplungsstange (47,49).
2. Schutzschalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kopplungsstange (47,49) eine Durchgangsausnehmung des Schalthebels [= Auslösehebel
(6), Verklinkungshebel (7)] mit Lose durchsetzt.
3. Schutzschalter nach Anspruch 2,
gekennzeichnet durch
eine Kopplungsbohrung (46,48) als Durchgangsausnehmung.
4. Schutzschalter nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die den einzelnen Schalthebeln [= Auslösehebel (6), Verklinkungshebel (7)] zugeordneten
Kopplungsstangen (47,49) in Reihenrichtung (3) gleich lang sind.
5. Schutzschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge der Kopplungsstange (47,49) in Reihenrichtung (3) etwa dem n-fachen
der in Reihenrichtung (3) verlaufenden Breite einer Polkammer entspricht.
6. Schutzschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
- daß die als Gehäuseschale (1) und die als Abschlußschale (2) wirksamen Teilbereiche
der Gehäusezwischenschale (55) durch eine parallel zur Schalenebene angeordnete Zwischenwand
(56) voneinander getrennt sind und
- daß die Zwischenwand (56) eine von der Kopplungsstange (47,49) durchsetzte Stangenaussparung
(60,62) enthält, deren Umrißquerschnitt ein etwas vergrößertes Abbild der Bewegungsbahn
der Kopplungsstange (47,49) ist.
7. Schutzschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
einen in Schalenebene etwa U-förmigen Querschnitt der Schalen (1,55) zur Kapselung
der Schaltmechaniken, wobei
- das U-Joch der Gehäuseboden (18) ist und
- die U-Schenkel rechtwinklig zur Schalenebene angeordnete Gehäuseseitenwände (17)
sind, deren Freienden (25) gemeinsam mit einem Freiende (26) der im wesentlichen in
Schalenebene verlaufenden Abschlußschale (2) einen Gehäuseschacht (24) bilden, in
dessen als Gehäuseöffnung wirksamen Innenraum ein auf die Schaltmechanik einwirkendes
Schaltglied zur manuellen Auslösung des Schutzschalters einsetzbar ist.
8. Schutzschalter nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Gehäusezwischenschale (55)
- an deren in Aufsetzrichtung (4) verlaufenden Randkanten die Gehäuseseitenwände (17)
angeformt sind und
- an deren quer zur Aufsetzrichtung (4) in Querrichtung (5) verlaufender Randkante
der Gehäuseboden (18) angeformt ist.
9. Schutzschalter nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schaltglied gehäuseseitig gelagert ist und mit seinen Schaltbewegungen auf
die Schaltmechanik einwirkt.
10. Schutzschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge des Schaltgliedes in Reihenrichtung (3) etwa dem n-fachen der in Reihenrichtung
(3) verlaufenden Breite einer Polkammer entspricht.
11. Schutzschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schaltglied in Reihenrichtung (3) angeordnet n Wirkenden (13) für n Schaltmechaniken
aufweist.
12. Schutzschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schaltglied gehäuseseitig schwenkgelagert ist.
13. Schutzschalter nach Anspruch 12,
gekennzeichnet durch
einen in Reihenrichtung (3) verlaufenden Achszapfen (11) der Gehäuseschale (1) zur
Schwenklagerung des Schaltgliedes.
14. Schutzschalter nach Anspruch 12, mit n Gehäusezwischenschalen (55), wobei 1 ≦ n <
∞,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schaltglied mindestens an einer Gehäusezwischenschale (55) schwenkgelagert
ist.
15. Schutzschalter nach Anspruch 14,
gekennzeichnet durch
einen in Reihenrichtung (3) verlaufenden Achszapfen (58) der Gehäusezwischenschale
(55) zur Schwenklagerung des Schaltgliedes.
16. Schutzschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schaltglied eine einen zweiarmigen Hebel bildende Schaltwippe (8) ist.
17. Schutzschalter mit einem Schaltglied, dessen Wirkende (13) mit dem die Schalterkontakte
[= Festkontakt (37), Bewegungskontakt (38)] schließenden und öffnenden, als Schalthebel
wirksamen Verklinkungshebel (7) beweglich verbunden ist, nach einem oder mehreren
der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
eine
- einstückige und
- das Wirkende (13) des Schaltgliedes sowie den Verklinkungshebel (7) jeder Polkammer
in Reihenrichtung (3) durchsetzende Nockenstange (14) zur Bildung der Kniegelenkachse
eines Kniehebelantriebes mit dem Wirkende (13) und mit dem Verklinkungshebel (7) als
die beiden Lenker.
18. Schutzschalter nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Nockenstange (14) in einer allseitig geschlossenen, als Nockenbahn (15) wirksamen
Führungsnut des Verklinkungshebels (7) jeder Polkammer einliegt zur gemeinsamen Bewegungsführung
der Nockenstange (14) auf den Nockenbahnen (15) aller Verklinkungshebel (7).
19. Schutzschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein deckelartiger Rahmen (27) mit einer Aufnahmeöffnung für das Schaltglied auf
den Gehäuseschacht (24) aufsetzbar ist und das Schaltglied in Aufsetzrichtung (4)
abdeckt.
20. Schutzschalter nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Deckrahmen (27) den Gehäuseschacht (24) formschlüssig umgibt.
21. Schutzschalter nach Anspruch 19 oder 20,
gekennzeichnet durch
eine Verrastung des Deckrahmens (27) mit dem Schaltergehäuse.
22. Schutzschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß sämtliche Schalen (1,2,55) des Schaltergehäuses in Reihenrichtung (3) von einem
Fixiermittel durchsetzt sind, dessen Länge in Reihenrichtung (3) etwa dem n-fachen
der in Reihenrichtung (3) verlaufenden Breite einer Polkammer entspricht.
23. Schutzschalter nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Fixiermittel ein Rohrniet (34) ist und eine im Bereich des Gehäusebodens (18)
jeder Schale (1,2,55) befindliche Bohrung (35,36) durchsetzt, wobei die Bohrungen
(35,36) sämtlicher Schalen (1,2,55) in Reihenrichtung (3) miteinander fluchten.
24. Schutzschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
eine parallele Anordnung sämtlicher Stangen [= Kopplungsstangen (47,49), Nockenstange
(14)].
25. Schutzschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, mit n Gehäusezwischenschalen
(55), wobei wobei 1 ≦ n < ∞
gekennzeichnet durch
identische Stangen [= Kopplungsstangen (47,49), Nockenstange (14)].
26. Schutzschalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
eine Schwenklagerung sämtlicher Stangen [= Kopplungsstangen (47,49), Nockenstange
(14)] und sämtlicher Hebel [= Auslösehebel (6), Verklinkungshebel (7), Schaltwippe
(8)] in der gleichen Bewegungsebene.