[0001] Die Erfindung betrifft einen Geräteschalter mit den Merkmalen des Oberbegriffs des
Anspruches 1.
[0002] Die elektrischen externen Anschlüsse dieses Geräteschalters sind durch zwei innerhalb
des Isoliergehäuses des Geräteschalters angeordnete und in Serie geschaltete Schaltelemente
miteinander verbunden. Das eine Schaltelement ist eine zwischen ihrer Kontaktschließ-
und Kontaktöffnungsstellung bewegbare Kontaktbrücke. Die Kontaktbrücke wird von einer
manuell betätigbaren und am Isoliergehäuse schwenkbar gelagerten Schaltwippe beaufschlagt,
und kann dadurch den Stromkreis unterbrechen. Auf diese Weise ist der Geräteschalter
manuell ein- und ausschaltbar.
[0003] Das zweite Schaltelement ist als Überstromschutz wirksam. Es ist als thermisch auslösbare
Kontaktfeder ausgebildet und unterbricht bei ihrer Aktivierung ebenfalls den Stromkreis.
Naturgemäß ist die thermisch bedingte Schaltbewegung der Kontaktfeder zur Unterbrechung
des Stromkreise sehr langsam. Die Unterbrechung des Stromkreises insbesondere bei
größeren Strömen erfordert jedoch schnelle Schaltbewegungen eines Schaltelementes.
Hierzu ist der Überstromschutz eines Geräteschalters in US 4 528 538 und in US 5 079
530 jeweils durch ein sogenanntes Startwerk realisiert. Startwerke sind aus W. Krause,
Konstruktions-Elemente der Feinmechanik, S. 521 ff., 2. Auflage, München-Wien, Carl-Hanser-Verlag,
1993, ISBN 3-446-16530-4 bekannt. Die in US 4 528 538 und in US 5 079 530 verwendeten
Startwerke enthalten jeweils einen Energiespeicher in Form einer Feder. Die aufgrund
des Überstroms erzeugte Wärmeenergie wird als mechanische Energie in der Feder gespeichert.
Zu einem bestimmten, vom Betrag und von der Zeitdauer des Überstroms abhängigen Zeitpunkt
wird die gespeicherte Energie freigesetzt. Dadurch werden langsame Schaltbewegungen
in sprungartig wirksame Schaltbewegungen umgewandelt.
[0004] Nachdem das thermische Auslöseglied aktiviert wurde und den Stromkreis unterbrochen
hat, kühlt es sich wieder ab und strebt danach, in seine Ausgangslage zurückzukehren.
Dann wäre jedoch der Stromkreis wieder geschlossen. In vielen Fällen ist es jedoch
erwünscht, daß der Überstromschutz den Stromkreis nach Abkühlung des thermischen Auslösegliedes
nicht automatisch wieder schließt. In US 4 528 538 wird dieses automatische erneute
Schließen des Stromkreises durch ein mit der Schaltwippe gekoppeltes Sperrglied verhindert.
Das Sperrglied erfordert jedoch einen zusätzlichen Bauteileaufwand des Geräteschalters.
Die räumliche Anordnung der Schaltwippe und der Kontaktfeder erfordert außerdem eine
entsprechend raumaufwendige Konstruktion des Sperrgliedes. Weiterhin erfordern die
auf das Sperrglied einwirkenden Kräfte dessen besonders stabile Lagerung. Dies wirkt
jedoch einer einfachen Handhabung der Schaltwippe mit wenig Kraftaufwand entgegen.
Die Verschleißwirkung der an dem Sperrglied angreifenden Kräfte kann zu einer ungenauen
Arbeitsweise des Sperrgliedes führen. Die sichere Arbeitsweise des Geräteschalters
ist dann nicht mehr gewährleistet. In US 5 079 530 ist die Kontaktfeder selbst sehr
kompliziert aufgebaut, um nach erfolgter Überstromauslösung ein automatisches Wiederschließen
des Stromkreises durch die Kontaktfeder zu verhindern. Der komplizierte Aufbau macht
die Kontaktfeder sehr störanfällig und beeinträchtigt deshalb ebenfalls die Funktionssicherheit
des Geräteschalters. Weiterhin entstehen durch den komplizierten Aufbau der Kontaktfeder
nur geringe Kraftübertragungen zwischen den einzelnen Bauteilen. In ihrer Funktion
als Schaltelement bei geschlossenem Stromkreis erzeugt die Kontaktfeder deshalb auch
nur eine geringe Kontaktkraft. Weiterhin ist der konstruktive Aufbau der Schaltwippe
verkompliziert, um eine Kopplung der Schaltwippe mit der Kontaktfeder zu erzielen.
[0005] Ausgehend von den geschilderten Nachteilen liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
ein automatisches, erneutes Schließen des Stromkreises des eingangs beschriebenen
Geräteschalters einfacher und sicherer zu verhindern. Diese Aufgabe wird durch die
Merkmalskombination des Anspruches 1 gelöst.
[0006] Erfindungsgemäß wird die Kontaktfeder nach Überstromauslösung ohne zusätzliche Bauteile
in ihrer Öffnungsstellung gehalten. Dies ist allein durch den besonderen Aufbau der
Kontaktfeder mit einer mechanischen Vorspannung bewerkstelligt. Die Totlage dieses
Kippsprungwerkes liegt zwischen der Kontaktstellung und der Öffnungsstellung. Das
bei einem derartigen Startwerk selbsttätig erfolgende Umspringen zwischen Kontaktstellung
und Öffnungsstellung ist dahingehend eingeschränkt, daß die Kontaktfeder lediglich
aus ihrer Kontaktstellung selbsttätig in die Öffnungsstellung umspringen kann. Hierzu
ist die Kontaktfeder bereits von vornherein in Richtung ihrer Öffnungsstellung vorgespannt.
Die Kontaktfeder ist deshalb permanent darum bemüht, in ihre Öffnungsstellung zu gelangen.
Bei einer Grenztemperatur des thermischen Auslösegliedes sind die durch die mechanische
Vorspannung erzeugten Kräfte großer als die die Kontaktfeder in ihrer Kontaktstellung
festhaltenden Kräfte. Die Kontaktfeder kippt in diesem Augenblick in ihre Öffnungsstellung
um. Aufgrund ihrer mechanischen Vorspannung verbleibt die Kontaktfeder ohne zusätzliche
Bauteile zu ihrer Festhaltung zuverlässig in dieser Stellung.
[0007] Der mechanischen Vorspannung der Kontaktfeder in ihrer Öffnungsstellung kann nur
durch eine Schaltwippenschwenkung entgegengewirkt werden. Die Schaltwippenschwenkung
erfolgt in Kipprichtung der Kontaktfeder. Die gleichen Bewegungsrichtungen von Schaltwippe
und Kontaktfeder unterstützen einerseits den raumsparenden Aufbau des Geräteschalters.
Andererseits hat die Schaltwippe ohne nennenswerten Mehraufwand die Wirkung eines
das Kippsprungwerk eines elektrischen Schalters herkömmlich beaufschlagenden Schaltknopfes.
Während der Schaltwippenschwenkung wird gleichzeitig die Kontaktbrükke aus ihrer Kontaktschließ-
in ihre Kontaktöffnungsstellung überführt. Dadurch bleibt der Stromkreis des Geräteschalters
bis zu einer erneuten Schaltwippenschwenkung weiterhin unterbrochen.
[0008] Anspruch 2 berücksichtigt eine raumsparende Anordnung von Schaltwippe, Kontaktbrücke
und Kontaktfeder. Dies unterstützt die kleine Bauform des Geräteschalters.
[0009] Gemäß Anspruch 3 ist der Kraftübertragungsweg von der Schaltwippe zur Kontaktfeder
kleiner als zu der Kontaktbrücke. Dies berücksichtigt, daß die eigentlich zur Schwenkung
der Kontaktbrücke vorgesehene Schaltwippe während ihrer Schwenkbewegungen auch eine
ausreichende Kraftkomponente zur Beaufschlagung der Kontaktfeder aufweist. Die Kontaktfeder
wird deshalb von der Schaltwippe zuverlässig in ihre Kontaktstellung zurückgeführt.
[0010] Gemäß Anspruch 4 wird der Raumbedarf des Geräteschalters für seine Schaltmechanik
weiter reduziert. Gleiche Bewegungsebenen der drei hebelartigen Bauteile ermöglichen
außerdem eine Kraftübertragung mit großem Wirkungsgrad. Dies unterstützt die zuverlässige
Funktionsweise des Geräteschalters.
[0011] Gemäß Anspruch 5 ist die Kontaktfeder mechanisch stabil fixiert und gleichzeitig
ausreichend federbeweglich.
[0012] Gemäß Anspruch 6 ist der den elektrischen Kontakt zwischen der Kontaktfeder und dem
Stromkreis bewerkstelligende Bewegungskontakt am Freiende der Kontaktfeder befestigt.
Dadurch weist der Bewegungskontakt den größtmöglichen Schwenkweg zwischen Kontaktstellung
und Öffnungsstellung der Kontaktfeder auf. Der größtmögliche Schwenkweg gewährleistet
allein durch die Luftstrecke bereits eine sehr wirksame galvanische Trennung zwischen
dem Bewegungskontakt der Kontaktfeder in ihrer Öffnungsstellung und der Kontaktstelle
des Stromkreises. Versehentliche Kontaktierungen zwischen dem Bewegungskontakt und
dem Stromkreis sind dadurch sehr wirksam verhindert.
[0013] Der prinzipielle konstruktive Aufbau der Kontaktfeder gemäß Anspruch 7 ist aus DE-AS
1 513 242 (= US 3 340 374) und aus EP-A2-0 275 517 mit all seinen Vorteilen bei Verwendung
in einem Geräteschalter bekannt. Der gegenüber den Federstegen kürzer eingespannte
Leitungssteg ermöglicht auf technisch einfache Weise die mechanische Vorspannung der
Kontaktfeder in Richtung ihrer Öffnungsstellung.
[0014] Anspruch 8 betrifft eine Maßnahme zur zuverlässigen elektrischen Kontaktierung der
Kontaktfeder mit dem Stromkreis.
[0015] Leitungsstege gemäß Anspruch 9 gewährleisten eine kurze Ansprechzeit der Kontaktfeder.
Dadurch löst der Geräteschalter bei Überstrom sehr schnell aus. Der Werkstoff des
Leitungssteges ist z.B. Duratherm oder CuBe. Der Leitungssteg wirkt wie ein Widerstandsdraht.
Die Ansprechempfindlichkeit eines derartigen Widerstandsdrahtes ist größer als eines
Bimetalls. Die Auslösezeit des Geräteschalters wird somit weiter verkürzt. Analog
ist auch die Abkühlzeit des durch Überstrom erwärmten Leitungssteges sehr gering.
Dadurch ist eine schnellere Rückführung der Kontaktfeder in ihre Kontaktstellung mittels
Schaltwippenschwenkung möglich.
[0016] Gemäß Anspruch 10 wirkt die Schaltwippe wie ein herkömmlicher Druckknopf auf die
Kontaktfeder ein. Dadurch entsteht eine großer Wirkungsgrad der durch Schaltwippenschwenkung
auf die Kontaktfeder einwirkenden Kraft. Die Kontaktfeder wird mit geringem Kraftaufwand
in ihre Kontaktstellung zurückgeführt.
[0017] Anspruch 11 gewährleistet eine gute Führung der Kontaktfeder während ihrer Rückstellung
in die Kontaktstellung durch die Schaltwippe. Mechanisch labile Zustände der Kontaktfeder
sind dadurch vermieden.
[0018] Die Ansprüche 12 bis 15 schlagen geeignete Maßnahmen vor, um die Schwenkbewegung
der Schaltwippe in eine die Kontaktfeder entgegen ihrer mechanischen Vorspannung beaufschlagende
Druckkraft umzuwandeln. Hierzu ist gemäß Anspruch 13 und 14 ein Kopplungsglied mit
Federwirkung vorgesehen. Ein derartiges Kopplungssglied ermöglicht die erforderliche
nicht starre, jedoch gleichzeitig mechanisch stabile Kopplung zwischen der Schaltwippe
und der Kontaktfeder. Die Anordnung des Kopplungsgliedes gemäß Anspruch 14 und 15
wirkt außerdem raumsparend.
[0019] Anspruch 16 berücksichtigt eine ausreichende mechanische Kopplung der Schaltwippe
mit einer gemäß Anspruch 7 ausgestalteten Kontaktfeder.
[0020] Gemäß Anspruch 17 ist die zuverlässige Wirkungsweise der Kontaktbrücke als zweiarmiger
Hebel gewährleistet. Die Federwirkung der Fixierfeder ermöglicht eine gute Kraftübertragung
von der Schaltwippe auf die Kontaktbrücke. Außerdem gleicht die Fixierfeder Fertigungstoleranzen
der Schaltwippe und der Kontaktbrücke sowie auch Verschleißerscheinungen der beiden
Bauteile aus, so daß im Laufe der Betriebszeit eine konstante mechanische Kopplungswirkung
zwischen Schaltwippe und Kontaktbrücke erhalten bleibt.
[0021] Gemäß Anspruch 18 ist die Fixierfeder mechanisch stabil am Gehäuse des Geräteschalters
befestigt und unterstützt dadurch auch die stabile Schwenklagerung der Kontaktbrücke.
Die Kontaktbrücke ist vom Fixierende der Fixierfeder sehr entfernt gelagert. Auf diese
Weise ist eine ausreichende Schwenkbeweglichkeit der Schaltwippe zur Beaufschlagung
der beiden Hebelarme der Kontaktbrücke gewährleistet.
[0022] Anspruch 19 ermöglicht einen guten elektrischen Kontaktdruck der Kontaktbrücke in
ihrer Kontaktschließstellung. Hierzu ist die Federkraft der Fixierfeder in Richtung
der Kontaktschließstellung ausgerichtet. Der Kontaktdruck kann durch das den entsprechenden
Hebelarm der Kontaktbrücke beaufschlagende Wirkende der Schaltwippe verbessert werden.
Außerdem unterstützt die parallel zur Kontaktbrücke verlaufende Fixierfeder zusätzlich
den kleinen Aufbau des Geräteschalters.
[0023] Gemäß Anspruch 20 ist die Eigenstabilität der Fixierfeder weiter verbessert.
[0024] Gemäß den Ansprüchen 21 bis 23 ist die Anzahl der den Stromkreis innerhalb des Geräteschalters
bildenden Bauteile sehr gering gehalten. Mechanische Fixierungen wirken gleichzeitig
als elektrische Kontaktierung. Auf diese Weise ist der Montage- und auch der Bauteileaufwand
des Geräteschalters reduziert, wodurch der Geräteschalter auch sehr kostengünstig
herstellbar ist. Durch die geringe Anzahl der Bauteile sind auch unerwünschte zusätzliche
Übergangswiderstände zwischen den stromleitenden Bauteilen vermieden.
[0025] Die Ansprüche 24 und 25 ermöglichen eine bequeme Handhabung des Geräteschalters zum
Anschließen an einen externen Stromkreis. Der die Kontaktfeder und Fixierfeder miteinander
elektrisch kontaktierende Kontaktanschluß gemäß Anspruch 23 läßt sich vorteilhaft
dazu verwenden, einen weiteren elektrischen Verbraucher an den Geräteschalter anzuschließen.
Für diesen elektrischen Verbraucher ist dann allerdings nur die Kontaktbrücke als
Ein- und Ausschalter wirksam. Der in dem Geräteschalter integrierte Überstromschutz
ist für diesen Verbraucher nicht wirksam.
[0026] Anspruch 26 ermöglicht eine sehr wirksame Kraftübertragung zwischen den einzelnen,
jeweils als Hebel wirksamen Bauteilen der Schaltmechanik innerhalb des Geräteschalters.
Dies unterstützt die zuverlässige Funktionsweise der Schaltmechanik zusätzlich. Außerdem
wirken die gemäß Anspruch 25 angeordneten Hebel als kompakte mechanische Einheit und
unterstützen dadurch die raumsparende Dimensionierung des Geräteschalters zusätzlich.
[0027] Gemäß Anspruch 27 und 28 wird die Schaltstellung der Kontaktfeder einer Bedienungsperson
signalisiert. Gemäß Anspruch 28 ist eine optische Signalisie-rung vorgesehen. Aufgrund
der elektrischen Verdrahtung der Lampe und des Vorwiderstandes mit der Kontaktfeder
leuchtet die Lampe nur, wenn sich die Kontaktfeder in ihrer Öffnungsstellung befindet
und wenn sich die Kontaktbrücke in ihrer Kontaktschließstellung befindet, so daß an
der Beleuchtungs-Baugruppe weiterhin eine Spannung anliegt. Die Lampe kann z.B. eine
Glühlampe, eine Glimmlampe oder eine LED sein.
[0028] Der Erfindungsgegenstand wird anhand des in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein schematisches Schaltbild des erfindungsmäßigen Geräteschalters
Fig. 2 eine Explosionsdarstellung wesentlicher Bauteile des Geräteschalters
Fig. 3 eine Seitenansicht des aufgeschnittenen Geräteschalters in seiner Einschaltstellung
mit geschlossener Kontaktfeder und mit geschlossener Kontaktbrücke
Fig. 4 die Seitenansicht des Geräteschalters gemäß Fig. 3 in seiner Einschaltstellung,
jedoch mit geöffneter Kontaktfeder
Fig. 5 die Seitenansicht des Geräteschalters gemäß Fig. 3, jedoch in seiner Ausschaltstellung
und geöffneter Kontaktbrücke
Fig. 6 eine Seitenansicht des Geräteschalters entsprechend der Schnittlinie VI-VI
in Fig. 3.
[0029] In Fig. 1 ist das elektrische Funktionsprinzip eines Geräteschalters 1 dargestellt.
Innerhalb eines aus Kunststoff hergestellten Isoliergehäuses 2 befindet sich die Schaltmechanik
des Geräteschalters 1. Von der Schaltmechanik sind in Fig. 1 eine Schaltwippe 3, eine
Kontaktbrücke 4 und eine Kontaktfeder 5 schematisch dargestellt. Die Schaltwippe 3
ist am Isoliergehäuse 2 schwenkbar gelagert. Mittels der Schaltwippe 3 ist der Geräteschalter
1 von Hand ein- und ausschaltbar. Hierzu druckbeaufschlagt die Schaltwippe während
ihrer Schwenkbewegungen die Kontaktbrücke 4. Demzufolge schließt bzw. öffnet die Kontaktbrücke
4 je nach Schaltstellung den innerhalb des Isoliergehäuses 2 zwischen zwei Kontaktanschlüssen
6,7 gebildeten Stromkreis. Die beiden Kontaktanschlüsse 6,7 dienen dem Anschluß eines
hier nicht dargestellten elektrischen Verbrauchers und einer ebenfalls nicht dargestellten
Spannungsquelle.
[0030] Zwischen den beiden Kontaktanschlüssen 6,7 sind die Kontaktbrücke 4 und die Kontaktfeder
5 elektrisch in Serie geschaltet. Die Kontaktfeder 5 dient ausschließlich der Stromkreisunterbrechung
bei Überstrom. Hierzu enthält sie ein thermisches Auslöseelement, welches bei Überstrom
die Überführung der Kontaktfeder 5 aus ihrer Kontaktstellung in ihre den Stromkreis
unterbrechende Öffnungsstellung auslöst. Der besondere Aufbau der Kontaktfeder 5 und
die mechanische Kopplung zwischen der Kontaktfeder 5 und der Schaltwippe 3 sorgen
dafür, daß die Kontaktfeder 5 nach Überstromauslösung in ihrer Öffnungsstellung verbleibt
und ausschließlich durch eine Schaltwippenschwenkung in ihre Kontaktstellung zurückgeführt
werden kann. Bei einer derartigen Schwenkbewegung der Schaltwippe 3 wird gleichzeitig
die Kontaktbrücke 4 in ihre den Stromkreis unterbrechende Kontaktöffnungsstellung
überführt. Auf diese Weise bleibt der Stromkreis trotz Rückführung der Kontaktfeder
5 in ihre Kontaktstellung zunächst unterbrochen. Für ein erneutes Schließen des Stromkreises
nach Überstromauslösung ist eine weitere Schwenkbewegung der Schaltwippe 3 erforderlich,
um die Kontaktbrücke 4 aus ihrer Kontaktöffnungsstellung in ihre Kontaktschließstellung
zu überführen.
[0031] Ohne Überstromauslösung verbleibt die Kontaktfeder 5 unabhängig von der Schwenkstellung
der Schaltwippe 3 in ihrer Kontaktstellung. Die Kontaktfeder 5 ist mit einer aus einer
Lampe 8 und aus einem Vorwiderstand 9 bestehenden Beleuchtungs-Baugruppe elektrisch
parallel geschaltet. Die Lampe 8 ist z.B. eine LED. Sie leuchtet erst, wenn sich die
Kontaktfeder 5 in ihrer Öffnungsstellung befindet und an den beiden Kontaktanschlüssen
6,7 weiterhin eine elektrische Spannung anliegt. Dadurch wird die Überstromauslösung
des Geräteschalters 1 für eine Bedienungsperson optisch angezeigt. Die Bedienungsperson
führt daraufhin mittels einer einzigen Schwenkbewegung der Schaltwippe 3 die Kontaktfeder
5 in ihre Kontaktstellung zurück und gleichzeitig die Kontaktbrücke 4 in ihre Kontaktöffnungsstellung
über.
[0032] Während die Kontaktbrücke 4 wegen des oft erfolgenden manuellen Ein- und Ausschaltens
des Geräteschalters 1 für eine sehr große Schaltspielzahl ausgelegt ist, kann die
Kontaktfeder 5 eine relativ geringe Schaltspielzahl aufweisen, da ein Schaltstellungswechsel
der Kontaktfeder 5 lediglich bei Überstrom erfolgt.
[0033] Die Gehäusewände 10 des Isoliergehäuses 2 in Fig. 2 begrenzen einen schachtartigen
Gehäuseinnenraum 11. Zwei sich in einer Querrichtung 12 gegenüberliegenden Gehäusewände
10 sind jeweils von einer Lagerbohrung 13 durchbrochen. Die beiden Lagerbohrungen
13 fluchten in Querrichtung 12 miteinander. Sie dienen der formschlüssigen Aufnahme
zweier Lagerzapfen 14 der Schaltwippe 3 zu deren Schwenklagerung am Isoliergehäuse
2. Die beiden Lagerzapfen 14, von denen in Fig. 2 lediglich ein Lagerzapfen 14 sichtbar
ist, sind einstückig an der üblicherweise aus Kunststoff hergestellten Schaltwippe
3 angeformt. Die Schaltwippe 3 wird in einer rechtwinklig zur Querrichtung 12 angeordneten
Einsetzrichtung 15 in den Gehäuseinnenraum 11 eingesetzt und verrastet in ihrer Einsetzlage
mit den Lagerbohrungen 13. Die beiden mit den Lagerzapfen 14 ausgestatteten Seitenwände
der Schaltwippe 3 sind jeweils keilartig verlängert mit entlang der Einsetzrichtung
15 in den Gehäuseinnenraum 11 eintauchenden Keilspitze. Diese Verlängerung dient als
Wirkende 16 der Druckbeaufschlagung der Kontaktbrücke 4.
[0034] Die Schaltwippe 3 ragt in ihrer Einsetzlage (Fig. 3 - Fig. 6) entgegen der Einsetzrichtung
15 über das Isoliergehäuse 2 hinaus. In diesem Bereich ist die Schaltwippe 3 von einem
rahmenartigen Gehäusekragen 17 etwa formschlüssig umgeben. In Einsetzrichtung 15 betrachtet
hat der Gehäusekragen 17 ebenso wie das Isoliergehäuse 2 einen rechteckigen Umrißquerschnitt.
In dieser Querschnittsebene übersteht der Gehäusekragen 17 allseitig das Isoliergehäuse
2. Der Gehäusekragen 17 und die Gehäusewände 10 sind miteinander einstückig verbunden.
Der Gehäusekragen 17 schützt auch die im Gehäuseinnenraum 11 einliegenden Bauteile
vor mechanischen Beschädigungen.
[0035] An den beiden sich in einer Längsrichtung 18 gegenüberliegenden Gehäusewänden 10
sind jeweils zwei Rastarme 19 einstückig angeformt. Sie erstrecken sich entlang der
Einsetzrichtung 15 und dienen der Verrastung des Geräteschalters 1 z.B. in einer Schalttafel.
[0036] Die Längsrichtung 18 ist rechtwinklig zur Querrichtung 12 und zur Einsetzrichtung
15 angeordnet.
[0037] An einem in Einsetzrichtung 15 dem Gehäusekragen 17 gegenüberliegenden Gehäuseboden
20 des Isoliergehäuses 2 sind zwei Trennwände 21,22 einstückig angeformt. Die Wandfläche
der Trennwand 21 liegt in einer durch die Querrichtung 12 und die Einsetzrichtung
15 aufgespannten Ebene ein. Die Wandfläche der Trennwand 22 liegt in einer durch die
Einsetzrichtung 15 und die Längsrichtung 18 aufgespannten Ebene ein. In Einsetzrichtung
15 betrachtet bilden beide Trennwände 21,22 zusammen eine T-Form. Sie teilen die Fläche
des Gehäusebodens 20 in drei etwa gleichgroße Flächenabschnitte ein. Jedem Flächenabschnitt
ist ein Kontaktanschluß 6,7,23 zugeordnet, der den Gehäuseboden 20 in Einsetzrichtung
15 übersteht. Die Trennwände 21,22 dienen der elektrischen Abschirmung der Kontaktanschlüsse
6,7,23 voneinander.
[0038] Der Gehäuseboden 20 ist von drei Schlitzen durchbrochen, damit die Kontaktanschlüsse
6,7,23 während der Montage des Geräteschalters 1 in Einsetzrichtung 15 in den Gehäuseinnenraum
11 eingesetzt werden und den Gehäuseboden 20 durchdringen können. Die Schlitze umgeben
formschlüssig den ihnen jeweils zugeordneten Kontaktanschluß 6,7,23 und sorgen dadurch
für einen mechanisch stabilen, gehäusefesten Sitz der Kontaktanschlüsse 6,7,23. Eine
zusätzliche Lagestabilisierung der Kontaktanschlüsse 6,7 läßt sich dadurch erreichen,
daß ihre aus dem Gehäuseboden 20 hervorstehenden Endbereiche gegenüber den im Gehäuseinnenraum
11 einsitzenden Bereichen leicht verdreht werden. Hierzu sind in die Kontaktanschlüsse
6,7 jeweils zwei sich in Längsrichtung 18 gegenüberliegenden Nuten 24 eingeformt.
[0039] Die Kontaktanschlüsse 6,7,23 sind plattenartige, elektrisch leitende Kontaktstifte.
Die Kontaktanschlüsse 6,7 liegen in einer von der Einsetzrichtung 15 und der Längsrichtung
18 aufgespannten Ebene ein. Der Kontaktanschluß 6 erstreckt sich innerhalb des Gehäuseinnenraums
11 entgegen der Einsetzrichtung 15 kürzer als der Kontaktanschluß 7. Das Freiende
des Kontaktanschlusses 6 innerhalb des Gehäuseinnenraums 11 ist in Querrichtung 12
abgewinkelt und hat etwa die Form einer rechteckigen Platte. Auf dieser Platte ist
ein Festkontakt 25 angeordnet. Er ist als Kalotte aus dem plattenartigen Freiende
des Kontaktanschlusses 6 herausgedrückt. In einem anderen Ausführungsbeispiel ist
der Festkontakt 25 als Niet oder Schweißplättchen ausgebildet. Der Festkontakt 25
wirkt mit einem als Kalotte aus der plattenartigen Kontaktbrücke 4 herausgedrückten
Bewegungskontakt 26 zusammen. Er ist im Bereich des T-Fußes der in Einsetzrichtung
15 betrachtet T-förmigen Kontaktbrücke 4 angeordnet. Das T-Dach der Kontaktbrücke
4 ist in Einsetzrichtung 15 von einem Fixierschlitz 27 durchbrochen. Im Montagezustand
durchsetzt ein etwa parallel zur Einsetzrichtung 15 ausgerichteter Lagersteg 28 den
Fixierschlitz 27. Der Lagersteg 28 ist einstückiger Bestandteil einer Fixierfeder
29. Die Fixierfeder 29 ist in Querrichtung 12 gesehen U-förmig ausgestaltet, wobei
der Lagersteg 28 den einen U-Schenkel bildet. Der andere U-Schenkel ist durch zwei
in Querrichtung 12 miteinander fluchtende Fixierstege 30 gebildet. Die beiden Fixierstege
30 sind im Montagezustand des Geräteschalters mit dem Kontaktanschluß 23 z.B. durch
Verschweißung mechanisch fest verbunden. Somit ergibt sich durch den Eingriff des
Federsteges 28 in den Fixierschlitz 27 im Montagezustand des Geräteschalters 1 eine
gehäusefeste Schwenklagerung der Kontaktbrücke 4. Dabei verläuft die Schwenkrichtung
der Kontaktbrücke 4 in bzw. entgegen der Einsetzrichtung 15. Die Fixierfeder 29 wirkt
nach Art einer Blattfeder mit einer etwa in Einsetzrichtung 15 verlaufenden Federkraft.
Auf diese Weise wird in Kontaktschließstellung der Kontaktbrücke 4 der notwendige
Kontaktdruck zwischen dem Festkontakt 25 und dem Bewegungskontakt 26 hergestellt (Fig.
3).
[0040] Der Anschlußkontakt 7 ist entgegen der Ausetzrichtung 15 um einen Festkontakt 31
verlängert. Der Festkontakt 31 ist einstückiger Bestandteil des Kontaktanschlusses
7. Er übersteht den Kontaktanschluß 7 einseitig in Querrichtung 12. Der Festkontakt
31 bildet eine plattenartige Anschlagfläche für einen mechanisch und elektrisch mit
der Kontaktfeder 5 verbundenen Bewegungskontakt 32. Der Festkontakt 31 ist entgegen
der Einsetzrichtung 15 abgewinkelt. An diesem abgewinkelten Plattenbereich ist ein
sich entgegen der Einsetzrichtung 15 erstreckender Fixierzapfen 33 einstückig angeformt.
Er ist in Längsrichtung 18 betrachtet V-förmig ausgestaltet. Im Montagezustand durchsetzt
der Fixierzapfen 33 einen entsprechend geformten Schlitz der Plattenfläche einer noch
zu beschreibenden Isolierplatte 34. Im Montagezustand verrastet die Isolierplatte
34 mit dem Fixierzapfen 33.
[0041] Die Kontaktfeder 5 weist einen U-förmigen, federnden Metallstreifen auf mit in Längsrichtung
18 verlaufenden Federstegen 35 als U-Schenkel und mit einem in Querrichtung 12 verlaufenden
U-Grund. Der U-Grund dieses Metallstreifens ist im Montagezustand der Kontaktfeder
5 vom Bewegungskontakt 32 durchsetzt. Mittig zwischen den beiden Federstegen 35 ist
ein ebenfalls in Längsrichtung 18 verlaufender Leitungssteg 36 angeordnet. Der Leitungssteg
36 ist als Widerstandsdraht ausgestaltet und einstückig am U-Grund des U-förmigen
Metallstreifens angeformt. Der Leitungssteg 36 übersteht die Federstege 35 in Längsrichtung
18 mit einem etwa T-förmigen Stegende 37. Die anhand von Fig. 3 noch zu beschreibende
Einspannung der Kontaktfeder 5 erfolgt an einem Isolierstück 38.
[0042] Auf der dem Kontaktanschluß 23 zugewandten Seite ist das Isolierstück 38 durch einen
daran einstückig angeformten Isolierzapfen 39 verlängert. Der Isolierzapfen durchdringt
im Montagezustand formschlüssig einen entsprechenden Zapfenschlitz 40 des Kontaktanschlusses
23. Dadurch ist das Isolierstück 38 im Montagezustand des Geräteschalters ortsfest
am Kontaktanschluß 23 fixiert. Der Zapfenschlitz 40 trennt entlang der Einsetzrichtung
15 einen kreuzartigen, im Montagezustand im wesentlichen aus dem Gehäuseboden 20 hervorstehenden
Teil des Kontaktanschlusses 28 von einem oberhalb des Zapfenschlitzes 40 entgegen
der Einsetzrichtung 15 ausgerichteten Verlängerungsteil. Am Freiende dieses Verlängerungsteiles
sind zwei Fixierzapfen 41,42 angeformt. Im Montagezustand sind die Fixierzapfen 33,41,42
etwa in gleicher Aufbauhöhe angeordnet. Die beiden Fixierzapfen 41,42 durchsetzen
ebenso wie der Fixierzapfen 33 entsprechend geformte Schlitze der Isolierplatte 34.
Auf diese Weise wird die Isolierplatte 34 ungeweglich gelagert. Die beiden Fixierzapfen
41,42 sind in Querrichtung 12 durch einen Spalt 43 voneinander getrennt. Der Spalt
43 ist ein nutartiger, in Einsetzrichtung 15 verlaufender Einschnitt des Kontaktanschlusses
23. Im Bereich seines Spaltendes etwas oberhalb des Zapfenschlitzes 40 trennt der
Spalt 43 auch zwei Spannuten 44 voneinander. Sie sind auf der in Längsrichtung 18
der Kontaktfeder 5 abgewandten Seite des Kontaktanschlusses 23 angeordnet und verlaufen
in Querrichtung 12. Sie dienen im Montagezustand des Geräteschalters 1 der Lagerfixierung
des Stegendes 37.
[0043] Die Fixierzapfen 33,42 sind in Einsetzrichtung 15 nutartig eingeschnitten. Der Einschnitt
des Fixierzapfens 33 dient der Aufnahme und elektrischen Kontaktierung eines Anschlußdrahtes
45 der Lampe 8, während der Einschnitt des Fixierzapfens 42 in gleicher Weise für
einen Anschlußdraht 46 des Vorwiderstandes 9 bestimmt ist. Dadurch ist die aus der
Lampe 8 und dem Vorwiderstand 9 bestehende Beleuchtungs-Baugruppe elektrisch parallel
zur Kontaktfeder 5 geschaltet.
[0044] An der der Schaltwippe 3 zugewandten Oberfläche der Isolierplatte 34 sind zwei identische
Plattenwände 47 und zwei identische Plattenwände 48 einstückig angeformt. Die Plattenwände
47 und die Plattenwände 48 sind jeweils mit in Querrichtung 12 verlaufendem Abstand
zueinander angeordnet. Zwischen den beiden Plattenwänden 48 ist die Beleuchtungs-Baugruppe
mechanisch stabil lagerbar. Die Plattenwände 47 schirmen eine noch zu beschreibende
Rückstellfeder 51 von dem Anschlußdraht 45 ab.
[0045] An der der Schaltwippe 3 in Einsetzrichtung 15 abgewandten Oberfläche der Isolierplatte
34 sind zwei hirtenstabähnliche Aufnahmehaken 49 einstückig angeformt. Sie sind in
Querrichtung 12 mit Abstand zueinander angeordnet und fluchten in diese Richtung miteinander.
Das Hakenfreiende des Aufnahmehakens 49 ist der Einsetzrichtung 15 entgegengesetzt
halbkreisförmig gebogen. Es dient der formschlüssigen Einlage des entsprechend gebogenen
Lagerendes 50 einer Rückstellfeder 51. Das Lagerende 50 ist einstückiger Bestandteil
eines federnden Metallstreifens. Der sich am Lagerende 50 anschließende Streifenteil
des Metallstreifens ist etwa in Längsrichtung 18 ausgerichtet. Sodann ist dieser Streifenteil
nach Art einer Schlaufe umgebogen. Die Schlaufe selbst ist als Kopplungsende 52 zur
Druckbeaufschlagung eines Federsteges 35 der Kontaktfeder 5 wirksam. Zur mechanischen
Formerhaltung des Kopplungsendes 52 sind der umgebogene Streifenteil und der nicht
gebogene Streifenteil durch einen Versteifungslappen 53 miteinander verbunden.
[0046] In Querrichtung 12 betrachtet hat die Rückstellfeder 51 etwa eine T-Form. Dabei bildet
der sich zwischen dem Lagerende 50 und dem Kopplungsende 52 erstreckende Streifenteil
den T-Querschenkel, während ein sich an den umgebogenen Streifenteil im Bereich des
Versteifungslappens 53 anschließender Federlängsschenkel 54 entgegen der Einsetzrichtung
15 ausgerichtet ist und den T-Längsschenkel bildet. Das Freiende des Federlängsschenkels
54 ist U-förmig in Einsetzrichtung 15 umgebogen. Das umgebogene Freiende ist als Stützende
55 wirksam und stützt sich im Montagezustand an der Schaltwippe 3 ab (Fig. 3). Zur
Versteifung des Federlängsschenkels 54 ist an ihn ein streifenartiger, in Einsetzrichtung
15 ausgerichteter Versteifungslappen 56 angeformt. Entsprechend der zwei Federstege
35 weist die Rückstellfeder 51 auch zwei identische T-förmige Federteile auf. Diese
beiden Federteile sind mit in Querrichtung 12 verlaufendem Abstand zueinander angeordnet
und fluchten in diese Richtung miteinander. Im Abstandsbereich sind sie durch einen
Streifenteil der Rückstellfeder 51 einstückig miteinander verbunden. Die genannte
Rückstellfeder 51 ist aus einem einzigen Metallstreifen herstellbar. Ein derartiger
Metallstreifen muß lediglich durch entsprechende Aussparungen und Umbiegungen vorgeformt
werden.
[0047] In Fig. 3 befinden sich alle Bauteile des Geräteschalters 1 in ihrem Montagezustand.
In Fig. 3 ist auch die Kopplung der Schaltwippe 3 mit der Kontaktfeder 5 über die
Rückstellfeder 51 gut erkennbar. Das U-förmige Lagerende 50 ist im Aufnahmehaken 49
drehbeweglich gelagert. Das Stützende 55 stützt sich an der der Isolierplatte 34 in
Einsetzrichtung 15 zugewandten Innenoberfläche der Schaltwippe 3 ab. An dieser Innenoberfläche
sind zwei Stützanschläge 57,58 einstückig angeformt. Sie erstrecken sich zapfenartig
mit unterschiedlichem Umrißquerschnitt und unterschiedlicher Länge etwa in Einsetzrichtung
15. Die Stützanschläge 57,58 sind mit in Längsrichtung 18 verlaufendem Abstand zueinander
angeordnet. In dem durch den Abstand gebildeten Zwischenraum liegt das Stützende 55
ein. Die Stützanschläge 57,58 gewährleisten, daß die Rückstellfeder 51 mit ihrem Stützende
55 lediglich innerhalb bestimmter Grenzen aus ihrer Einsetzlage ausweichen kann. Die
Lagerung der Rückstellfeder 51 in den beiden Aufnahmehaken 49 und ihre Abstützung
in der Schaltwippe 3 ermöglichen eine federbewegliche Verdrehbarkeit zwischen den
Federlängsschenkeln 54 und den Kopplungsenden 52. Dabei verläuft die gedachte Drehachse
in Querrichtung 12 mit dem Knickpunkt zwischen dem Federlängsschenkel 54 und dem daran
sich anschließenden Federstreifenteil als Aufpunkt für diese Drehachse. Auf diese
Weise kann eine Schwenkbewegung der Schaltwippe 3 in eine die Federstege 35 beaufschlagende
Federkraft umgewandelt werden.
[0048] Die Isolierplatte 34 erstreckt sich in Längsrichtung 18 im wesentlichen über den
gesamten Gehäuseinnenraum 11. Sie gewährleistet die notwendigen Kriech- und Luftstrecken
zwischen dem Stromkreis und dem Bedienungsbereich, nämlich der Schaltwippe 3.
[0049] Die Kontaktfeder 5 ist mit ihrem dem schwenkbeweglichen Freiende in Längsrichtung
18 gegenüberliegenden Einspannende gehäusefest eingespannt. Das Einspannende der Kontaktfeder
5 weist das Stegende 37 und die Freienden der Federstege 35 auf. Der Leitungssteg
36 durchsetzt den Spalt 43 des Kontaktanschlusses 23 und hintergreift den Kontaktanschluß
23 mit seinem Stegende 37. Das Stegende 37 ist in den Spannuten 44 nach Art eines
Schneidenlagers fixiert. Die Freienden der Federstege 36 stützen sich jeweils nach
Art eines Schneidenlagers in jeweils einer V-förmigen Spannut 59 des Isolierstückes
38 ab. Die Spannuten 59 sind in Richtung des Bewegungskontaktes 32 der Kontaktfeder
5 aufgeweitet. Der Abstand zwischen den Spannuten 59 und den Spannuten 44 ist derart
gewählt, daß im Montagezustand der Kontaktfeder 5 der Leitungssteg 36 auf Zug beansprucht
ist und die beiden Federstege 35 durchgebogen sind. Die Federstege 35 sind deshalb
in Richtung der Schaltwippe 3 vorgespannt (Fig. 4). Durch die Federkraft der Kopplungsenden
52 werden die Federstege 35 in ihre der Kontaktstellung der Kontaktfeder 5 entsprechenden
Stellung (Fig. 3) gedrückt.
[0050] In ihrer Kontaktstellung ist die Kontaktfeder 5 mit dem Kontaktanschluß 6 elektrisch
kontaktiert. Hierzu liegt die Kontaktfeder 5 mit ihrem Bewegungskontakt 32 unter ausreichendem
Kontaktdruck am Festkontakt 31 an. In dieser Stellung ist die Kontaktfeder 5 von der
Rückstellfeder 51 nicht beaufschlagt.
[0051] Die Kontaktbrücke 4 befindet sich in Fig. 3 in ihrer Kontaktschließstellung und ist
hierbei mit dem Kontaktanschluß 6 elektrisch kontaktiert. Dabei liegt der Bewegungskontakt
26 mit ausreichendem Kontaktdruck am Festkontakt 25 an. Die Kontaktbrücke 4 ist ein
zweiarmiger, am Lagersteg 28 der Fixierfeder 29 schwenkbar gelagerter Hebel. Der an
seinem Freiende mit dem Bewegungskontakt 26 versehene Hebelarm der Kontaktbrücke 4
wird von der entsprechend vorgespannten Fixierfeder 29 gegen den Festkontakt 25 gedrückt.
Der Schwenkweg des Wirkendes 16 ist durch einen gehäusefesten Grenzanschlag 65 begrenzt.
In Kontaktschließstellung der Kontaktbrücke 4 liegt das Wirkende 16 an dem sich entgegen
der Einsetzrichtung 15 erstreckenden Grenzanschlag 65 an. Das Wirkende 16 sitzt dabei
auf diesem Hebelarm der Kontaktbrücke 4 auf. Auf diese Weise verbleibt die Kontaktbrücke
4 während der in Fig. 3 dargestellten Schwenkstellung der Schaltwippe 3 zuverlässig
in ihrer Kontaktschließstellung. Die Fixierfeder 29 selbst ist ein einarmiger Hebel.
Mit ihrem Lagersteg 28 als Freiende ist die Fixierfeder 29 schwenkbeweglich, während
ihre gedachte Schwenkachse im Bereich ihrer gehäusefesten Abstützung angeordnet ist.
Die gehäusefeste Abstützung der Fixierfeder 29 erfolgt durch die Verschweißung der
Fixierstege 30 und durch ihre Auflage auf einem Stützzapfen 60. Der Stützzapfen 60
ist am Gehäuseboden 20 einstückig angeformt und erstreckt sich entgegen der Einsetzrichtung
15. Er flankiert außerdem den Kontaktanschluß 23 zu dessen verbesserter Gehäusefixierung.
[0052] In Fig. 3 befindet sich der Geräteschalter 1 in seiner Einschaltstellung. Durch Schwenkung
der Schaltwippe 3 läßt sich der Geräteschalter 1 manuell in seine Ausschaltstellung
überführen (Fig. 5). Hierbei bewegt sich das Wirkende 16 entlang der Längsrichtung
18 in Richtung auf den in Fig. 3 nicht beaufschlagten Hebelarm der Kontaktbrücke 4.
Die Kontaktbrücke 4 wird dadurch von den Wirkenden 16 im Uhrzeigersinn geschwenkt.
Sie wird dadurch in ihre Kontaktöffnungsstellung überführt, der Stromkreis innerhalb
des Geräteschalters 1 ist dann unterbrochen.
[0053] Der Stromkreis innerhalb des Geräteschalters 1 verläuft folgendermaßen: Kontaktanschluß
6 - Festkontakt 25 - Bewegungskontakt 26 - Kontaktbrücke 4 - Fixierfeder 29 - Kontaktanschluß
23 - Leitungssteg 36 - Bewegungskontakt 32 - Festkontakt 31 - Kontaktanschluß 7. Durch
erneute Schaltwippenschwenkung ist die Kontaktbrücke 4 wiederum in ihre Kontaktschließstellung
überführbar.
[0054] In Kontaktstellung der Kontaktfeder 5 (Fig. 3) sind die beiden Federstege 35 - wie
bereits beschrieben - entgegen ihrer Vorspannung fixiert. Bei Überstrom wird der Leitungssteg
36 gegenüber den Federstegen 35 in Längsrichtung 18 stark gedehnt. Die große Dehnung
zwischen dem Leitungssteg 36 und den Federstegen 35 ist dadurch ermöglicht, daß der
Strom lediglich durch den Leitungssteg 36 fließt. Er ist einerseits über das Stegende
37 und andererseits über den Bewegungskontakt 32 mit dem Stromkreis elektrisch verbunden.
Die Federstege 35 sind hingegen sind an dem aus Isolierwerkstoff hergestellten Isolierstück
38 fixiert. Der Abstand zwischen den Spannuten 44,59 ist sehr gering, so daß die Dehnung
des üblicherweise aus Kunststoff hergestellten Isolierstückes 38 die Dehnungsverhältnisse
zwischen dem Leitungssteg 36 und den Federstegen 35 nicht beeinflußt. Erreicht der
Leitungssteg 36 infolge seiner überstrombedingten Ausdehnung eine bestimmte Länge,
wird die normale Vorspannung der Federstege 35 größer als die in Fig. 3 dargestellte
Einspannung der Federstege 35. In diesem Augenblick kippt die Kontaktfeder 5 in parallel
zur Einsetzrichtung 15 verlaufender Kipprichtung 66 um, d.h. die Federstege 35 schnappen
der Einsetzrichtung entgegengesetzt über die Totpunktlage hinaus in ihre der normalen
Vorspannung entsprechende Lage um (Fig. 4). Da die in Fig. 4 dargestellte Einspannung
der Federstege 35 auch ihrer normalen Einspannung im Montagezustand entspricht, verbleibt
die Kontaktfeder 5 ohne Schwenkung der Schaltwippe 3 zuverlässig in ihrer Öffnungsstellung.
[0055] Wurde die Kontaktfeder 5 durch Überstrom in ihre Öffnungsstellung überführt, so befindet
sich jedoch die Kontaktbrücke 4 zunächst noch in ihrer Kontaktschließstellung (Fig.
4). Bei weiterhin anliegender elektrischer Spannung am Stromkreis wird einer Bedienungsperson
die Überführung der Kontaktfeder 5 in ihre Öffnungsstellung durch die leuchtende Lampe
8 optisch angezeigt. Zur besseren Erkennung des Lampenlichtes sind in die aus lichtdurchlässigem
Kunststoff hergestellte Schaltwippe 3 mehrere Prismen 61 eingesetzt.
[0056] Die Bedienungsperson wird nun die Schaltwippe 3 aus der in Fig. 4 dargestellten Schwenkstellung
in die in Fig. 5 erkennbare Schwenkstellung überführen. Dabei werden die beiden Kopplungsenden
52 der Rückstellfeder 51 im Uhrzeigersinn geschwenkt und druckbeaufschlagen dadurch
die beiden Federstege 35 in Einsetzrichtung 15. Die Kontaktfeder 5 kippt in Kipprichtung
66 wiederum um und wird dadurch in ihre Kontaktstellung zurückgeführt. Gleichzeitig
wird das Wirkende 16 der Schaltwippe 3 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht. Es druckbeaufschlagt
daher wie in der Ausschaltstellung des Geräteschalters 1 den kürzeren Hebelarm der
Kontaktbrücke 4. In der neuen Schwenkstellung der Schaltwippe 3 schlägt das Wirkende
16 an einem Grenzanschlag 62 an. Der Grenzanschlag 62 ist einstückig am Gehäuseboden
20 angeformt und erstreckt sich entgegen der Einsetzrichtung 15. Er begrenzt den Schwenkweg
des Wirkendes 16 entgegen dem Uhrzeigersinn. Dadurch ist gewährleistet, daß das Wirkende
16 während der in Fig. 5 dargestellten Schwenkstellung der Schaltwippe 3 immer in
Eingriff mit der Kontaktbrücke 4 bleibt. Die Kontaktbrücke 4 verbleibt dadurch ohne
erneute Schaltwippenschwenkung zuverlässig in ihrer Kontaktöffnungsstellung.
[0057] In Fig. 6 ist erkennbar, daß der Geräteschalter 1 bezüglich einer parallel zur Einsetzrichtung
15 verlaufenden Symmetrieachse 63 mit wesentlichen Funktionsteilen achsensymmetrisch
aufgebaut ist. Dies unterstützt den raumsparenden, kompakten Aufbau des Geräteschalters
1. Die Drehachsen sämtlicher als Hebel wirksamen Bauteile des Geräteschalters 1 sind
ebenso wie eine Schaltwippenachse 64 der Schaltwippe 3 parallel zur Querrichtung 12
angeordnet. Auch dies unterstützt die kompakte kleine Bauform und den einfachen Aufbau
des Geräteschalters 1.

1. Handbetätigbarer elektrischer Geräteschalter (1)
- mit einer in einem Isoliergehäuse (2) gelagerten Schaltwippe (3),
- die je nach Schwenkstellung mit einem in den Gehäuseinnenraum (11) eintauchenden
Wirkende (16) eine Kontaktbrücke (4) zwischen Kontaktschließ- und Kontaktöffnungsstellung
bewegt und
- mit einer mit der Kontaktbrücke (4) elektrisch in Reihe geschalteten, thermisch
auslösbaren und damit als Überstromschutz wirksamen Kontaktfeder (5), dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktfeder (5) ein zwischen seiner Kontaktstellung und seiner Öffnungsstellung
bewegliches Kippsprungwerk ist, welches
- in Richtung seiner Öffnungsstellung mechanisch vorgespannt in seiner Kontaktstellung
fixiert ist,
- bei Überstrom durch ein thermisches Auslöseelement in seine Öffnungsstellung überführt
wird und
- durch entgegen der mechanischen Vorspannung etwa in Kipprichtung (66) der Kontaktfeder
(5) erfolgender Schaltwippenschwenkung aus seiner Öffnungsstellung wieder in seine
Kontaktstellung zurückgeführt wird.
2. Schalter nach Anspruch 1, bei welchem die Kontaktbrücke (4) etwa parallel zu den
Hebelarmen der Schaltwippe (3) verläuft,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktfeder (5) etwa parallel zur Kontaktbrücke (4) und zu den Hebelarmen
der Schaltwippe (3) verläuft.
3. Schalter nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktfeder (5) zwischen der Schaltwippe (3) und der Kontaktbrücke (4) angeordnet
ist.
4. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktbrücke (4), die Schaltwippe (3) und die Kontaktfeder (5) in der gleichen
Bewegungsebene schwenkbar gelagert sind mit parallel zueinander verlaufenden Schwenkachsen.
5. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktfeder (5) mit einem Festende gehäuseseitig eingespannt ist und mit
ihrem Bewegungsende zwischen Kontaktstellung und Öffnungsstellung schwenkbeweglich
ist.
6. Schalter nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktfeder (5) durch einen am Bewegungsende angeordneten Bewegungskontakt
(32) mit dem Stromkreis kontaktierbar ist.
7. Schalter nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die gehäusefest eingespannte Kontaktfeder (5) zwischen zwei parallelen Federstegen
(35) einen metallischen Leitungssteg (36) als Auslöseelement enthält, der kürzer eingespannt
ist als die Federstege (35).
8. Schalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktfeder (5) an ihrem eingespannten Festende über den Leitungssteg (36)
mit dem Stromkreis elektrisch kontaktiert ist.
9. Schalter nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Leitungssteg (36) ein Metall mit hohem Wärmeausdehnungskoeffizienten ist.
10. Schalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schaltwippe (3) während ihrer Schwenkbewegung die in Öffnungsstellung befindliche
Kontakffeder (5) etwa in Kipprichtung (66) druckbeaufschlagt und dadurch in ihre Kontaktstellung
zurückführt.
11. Schalter nach einem der Ansprüche 7 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schaltwippe (3) die beiden Federstege (35) der Kontakffeder (5) beaufschlagt.
12. Schalter nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktfeder (5) von einem mit der Schaltwippe (3) mechanisch verbundenen
Kopplungsglied beaufschlagt ist.
13. Schalter nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kopplungsglied ein Federelement ist.
14. Schalter nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Kopplungsglied eine T-förmige Rückstellfeder (51) ist,
- deren Querschenkel und deren Federlängsschenkel (54) um ihren als Drehpunkt wirksamen
Verbindungspunkt in der Schwenkebene der Schaltwippe (3) federbeweglich gegeneinander
verdrehbar sind und
- die mit einem Schenkel die Kontakffeder (5) beaufschlagt.
15. Schalter nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückstellfeder (51) mit ihrem Federlängsschenkel (54) an der Schaltwippe (3)
gelagert ist und mit einem als Kopplungsende (52) wirksamen Freiende des Querschenkels
die Kontakffeder (5) beaufschlagt, während das andere, als Lagerende (50) wirksame
Freiende des Querschenkels gehäuseseitig und drehbeweglich gelagert ist.
16. Schalter nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückstellfeder (51) zwei Kopplungsenden (52) zur Beaufschlagung jeweils eines
Federsteges (35) der Kontaktfeder (5) aufweist.
17. Schalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Kontaktbrücke
(4) ein zweiarmiger, am Gehäuse gelagerter Hebel ist, dessen einer Hebelarm bei Kontaktschließstellung
und dessen anderer Hebelarm bei Kontaktöffnungsstellung von der Schaltwippe (3) beaufschlagt
ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktbrücke (4) mittels einer Fixierfeder (29) am Isoliergehäuse (2) schwenkbar
gelagert und unmittelbar vom Wirkende (16) der Schaltwippe (3) beaufschlagt ist.
18. Schalter nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fixierfeder (29) als einarmiger Hebel gehäusefest fixiert ist und in ihrem
dem Fixierende entfernten Bereich die Kontaktbrücke (4) gelagert trägt.
19. Schalter nach Anspruch 17 oder 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fixierfeder (29) eine in Richtung der Kontaktschließstellung der Kontaktbrücke
(4) vorgespannte Blattfeder mit etwa parallelem Verlauf zur Kontaktbrücke (4) ist.
20. Schalter nach Anspruch 18 oder 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fixierfeder (29) einen U-förmigen Querschnitt aufweist,
- dessen U-Joch etwa parallel zur Kontaktbrücke (4) verläuft und
- dessen einer, als Fixiersteg (30) wirksamer U-Schenkel gehäusefest fixiert ist,
während der andere, als Lagersteg (28) wirksame U-Schenkel eine Lagerausnehmung (27)
der Kontaktbrücke (4) zu deren Schwenklagerung durchgreift.
21. Schalter nach einem oder mehreren der Ansprüche 17 bis 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktbrücke (4) unter elektrischer Kontaktierung an der Fixierfeder (29)
gelagert ist.
22. Schalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktfeder (5) und die Fixierfeder (29) gehäusefest fixiert sind und dabei
miteinander elektrisch kontaktiert sind.
23. Schalter nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktfeder (5) und die Fixierfeder (29) an einem elektrisch leitenden und
gehäusefesten Kontaktanschluß (23) fixiert sind.
24. Schalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktfeder (5) in Kontaktstellung und die Kontaktbrücke (4) in Kontaktschließstellung
jeweils mit einem gehäusefesten, für den Anschluß eines elektrischen Verbrauchers
wirksamen Kontaktanschluß (6,7) elektrisch kontaktiert sind.
25. Schalter nach Anspruch 23 oder 24,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktanschlüsse (6,7,23) stiftartig aus dem Isoliergehäuse (2) hervorstehen.
26. Schalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß sämtliche Hebel [ Schaltwippe (3), Kontaktfeder (5), Rückstellfeder (51), Kontaktbrücke
(4), Fixierfeder (29)] in der gleichen Bewegungsebene schwenkbar gelagert sind mit
parallel zueinander verlaufenden Schwenkachsen.
27. Schalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
eine Anzeige der Schaltstellung der Kontaktfeder (5).
28. Schalter nach Anspruch 28,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine aus einer Lampe (8) und einem Vorwiderstand (9) bestehende Beleuchtungs-Baugruppe
als optische Anzeige elektrisch parallel zur Kontaktfeder (5) geschaltet ist.