[0001] Die Erfindung betrifft ein Steckverbindergehäuse, das in zwei in Steckrichtung längsgeteilte
Gehäuseteile unterteilt ist, die mittels einer Befestigungseinrichtung aneinander
gehalten werden.
[0002] Steckverbinder mit derartigen Steckverbindergehäusen werden insbesondere als Schnittstellenstecker
für Computer verwendet. In manchen Fällen befinden sich die beiden zu verbindenden
Steckerbinder je an einer Gehäusewand zweier zu verbindender Geräte. In diesem Fall
werden die beiden Steckverbinder über die beiden Geräte aneinandergehalten. In anderen
Fällen wird ein Steckerbinder, der ein Kabel abschließt, mittels Befestigungselementen
an einem Gegensteckverbinder oder einer Gerätewand festgelegt. Dies kann z.B. mittels
Schraubbolzen erfolgen. Die Festlegung des Steckverbinders mittels der Befestigungselemente
soll einerseits verhindern, daß sich der Steckverbinder aus seiner Steckverbindung
löst, und soll andererseits eine mechanische Entlastung für die Steckkontakte des
Steckverbinders bewirken.
[0003] Bei bekannten Steckverbindergehäusen der genannten Art werden die beiden Gehäuseteile
entweder aneinandergeschraubt oder mittels Rastfingern aneinander gehalten. Besonders
bei kleinen Verbindergehäusen sind solche Rastfinger mitunter kleine und zarte Elemente,
die nicht besonders viel Haltekraft aufbringen und leicht abbrechen können. Zu den
für das Aneinanderbefestigen der beiden Gehäuseteile benötigten Einzelteilen kommen
gegebenenfalls noch die Befestigungselemente zum Befestigen des Steckverbindergehäuses
an einem Gegensteckverbinder oder einer Gerätewand hinzu.
[0004] Bei derartigen Steckverbindergehäusen besteht nicht nur die Gefahr, daß lose Einzelteile,
wie Befestigungselemente in Form z. B. von Schraubbolzen, verlorengehen, sondern der
Montagevorgang wird auch relativ kompliziert. Am Einsatzort müssen zunächst die beiden
Gehäuseteile positioniert und anschließend miteinander verrastet oder verschraubt
werden. Zur Festlegung eines derartigen Steckverbindergehäuses an einem Gegensteckverbinder
oder einer Gerätewand müssen dann gegebenenfalls noch die Schraubbolzen in Schraubbolzenaufnahmekanäle
eingeführt werden.
[0005] Mit der Erfindung wird ein Steckverbindergehäuse verfügbar gemacht, das einen einfachen
Montagevorgang für das Zusammenfügen der beiden Gehäuseteile zu dem Steckverbindergehäuse
ermöglicht, einschließlich Positionierung der gegebenenfalls benötigten Befestigungselemente
wie Schraubbolzen und bei dem die Gefahr des Ausfallens von die Gehäuseteile aneinanderhaltenden
Rastfingern beseitigt und das Risiko des Verlorengehens der gegebenfalls benötigten
Befestigungselemente wie Schraubbolzen stark vermindert ist.
[0006] Zu diesem Zweck ist ein Steckverbindergehäuse der eingangs angegebenen Art erfindungsgemäß
dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtung durch mindestens eine Federzwinge
gebildet ist, die eine der beiden entgegengesetzten Langsseiten des Verbindergehäuses
übergreifend auf die aneinandergesetzten Gehäuseteile aufschnappbar ist.
[0007] Man braucht nun nicht mehr Schrauben, um die beiden Gehäuseteile aneinander zu befestigen.
Und es gibt nicht mehr das Problem, daß Rastfinger beschädigt werden und die beiden
Gehäuseteile auseinanderfallen.
[0008] Bei Ausführungsformen mit Befestigungselementen zur Festlegung des Steckverbindergehäuses
an einem Gegensteckverbinder oder einer Gerätewand, beispielsweise in Form von Schraubbolzen,
kann man jede Federzwinge mit einer Befestigungselementhalterung bzw. einer Schraubbolzenhalterung
versehe, mittels welcher das je zugeordnete Befestigungselement bzw. der je zugeordnete-Schraubbolzen
unverlierbar, aber bewegbar derart an der Federzwinge gehalten wird, daß er bei auf
das Steckverbindergehäuse aufgeschnappter Federzwinge in Ausrichtung mit dem je zugehörigen
Befestigungselement- bzw. Schraubbolzenaufnahmekanal gehalten und in Befestigungs-
bzw. Schraubverbindung mit dem Gegensteckverbindergehäuse bzw. der Gerätewand bringbar
ist.
[0009] Die beiden Gehäuseteile können an beiden Längsseiten mit je einer Federzwinge aneinandergehalten
werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, nur an einer Längsseite des Steckverbindergehäuses
eine Federzwinge vorzusehen und die beiden Gehäuseteile an der anderen Längsseite
mittels eines Scharniers aneinander zu halten. Bei Kunststoffgehäusen kann das Scharnier
durch ein Filmscharnier gebildet sein.
[0010] Zum Zusammensetzen eines erfindungsgemäßen Steckverbindergehäuses brauchen nur noch
die beiden Gehäuseteile aneinandergehalten und die beiden Federzwingen aufgeschnappt
zu werden. Die Befestigungselemente, z.B. in Form von Schraubbolzen, falls vorhanden,
befinden sich dann bereits in der Position, in welcher die Verschraubung mit dem Gegensteckverbinder
oder der Gerätewand möglich ist.
[0011] Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist jede Federzwinge an beiden beiden Längsrändern
mit je einem Rastfederteil versehen und das Steckverbindergehäuse weist an den beiden
Längsrändern beider Längsseiten je eine komplementäre Rastausnehmung oder einen komplementären
Rastvorsprung auf Dabei werden die Schraubbolzen entweder dadurch gehaltert, daß sie
beim Verrasten der Federzwinge mit dem Verbindergehäuse zwischen Federzwinge und Steckverbindergehäuse
festgeklemmt werden, oder die Federzwingen werden je mit einer Schraubbolzenhalterung
ausgebildet, die den Schraubbolzen an der Federzwinge halten, unabhängig davon, ob
die Federzwinge auf das Steckverbindergehäuse aufgeschnappt ist oder nicht. Entsprechendes
gilt bei der Verwendung von anderen Befestigungselementen als Schrauben.
[0012] Besonders vorteilhaft ist eine Ausführungsform, bei welcher jede Federzwinge an je
eines der beiden Gehäuseteile scharnierartig angelenkt ist. Dies erlaubt nicht nur
ein besonders einfach handhabbares Zusammensetzen der beiden Gehäuseteile zu dem Steckverbindergehäuse,
sondern dies stellt auch in besonders hohem Maße sicher, daß alle benötigten Teile
verfügbar sind. Dabei braucht man lediglich die beiden Gehäuseteile aneinanderzuhalten
und die beiden Federzwingen in ihre jeweilige Schnapp- oder Verrastungsstellung zu
verschwenken.
[0013] Eine besonders vorteilhafte und preiswerte Ausführungsform ergibt sich dann, wenn
die Befestigungselement- bzw. Schraubbolzenhalterung mit der Federzwinge einstückig
ausgebildet ist, beispielsweise in Form einer aus dem Material der Federzwinge herausgeschlagenen
und herausgebogenen Öse.
[0014] Die Schraubbolzenaufnahmekanäle können bei zusammengefügten Gehäuseteilen entweder
geschlossen sein, wobei die Schraubbolzen und die Schraubbolzenhalterungen der Federzwingen
derart gestaltet sind, daß die in den Schraubbolzenhalterungen gehaltenen Schraubbolzen
nicht nur zum Zweck des Verschraubens verdrehbar, sondern zum Zweck des Einführens
in den zugehörigen Schraubbolzenaufnahmekanal auch längsverschiebbar sind. Entsprechendes
gilt wieder für andere Befestigungselemente als Schraubbolzen.
[0015] Eine andere Möglichkeit besteht darin, jeden Schraubbolzenaufnahmekanal zur Längsaußenseite
des Steckverbindergehäuses hin offen zu lassen, derart, daß der zugehörige Schraubbolzen
quer zur Steckrichtung in den Schraubbolzenaufnahmekanal einführbar ist. Bei dieser
Ausführungsform wird der Schraubbolzen derart in der Schraubbolzenhalterung seiner
Federzwinge gehalten, daß er beim Aufschnappen der Federzwinge auf die aneinandergesetzten
Gehäuseteile automatisch quer zur Steckrichtung in den Schraubbolzenaufnahmekanal
eingebracht wird. Der Schraubbolzen braucht dann nur noch so viel Längsbeweglichkeit
innerhalb der Schraubbolzenhalterung zu haben, daß der Schraubweg beim Festschrauben
des Schraubbolzens in dem Gegensteckverbinder oder der Gerätewand möglich ist. Entsprechendes
gilt wieder für andere Befestigungselemente als Schraubbolzen.
[0016] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind beide Gehäuseteile einerseits
und beide Federzwingen andererseits identisch ausgebildet. Es brauchen dann nur noch
gleiche Gehäuseteile und Federzwingen bevorratet zu werden und man muß nicht mehr
darauf achten, daß von jedem der beiden Gehäuseteile eine gleich große Stückzahl vorhanden
ist. Solange nur eine gerade Anzahl solcher Gehäuseteile mit Federzwingen vorhanden
ist, kann man sie zu Steckverbindergehäusen zusammensetzen.
[0017] Weitere Ausführungsformen der Erfindung sind in abhängigen Patentansprüchen definiert,
die durch diese Bezugnahme ausdrücklich zum Gegenstand der vorliegenden Beschreibung
gemacht werden.
[0018] Die Erfindung wird nun anhand von bevorzugten Ausführungsformen näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine Darstellung einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Steckverbindergehäuses
mit Federzwinge und Schraubbolzen;
- Fig. 2
- einen Schraubbolzen in Seitenansicht;
- Fig. 3
- eine Federzwinge in Stirnansicht;
- Fig. 4
- eine Federzwinge mit daran gehaltertem Schraubbolzen in Seitenansicht;
- Fig. 5
- zwei aneinandergesetzte Gehäuseteile;
- Fig. 6
- eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Steckverbindergehäuses mit Federzwingen,
aber noch ohne Schraubbolzen; und
- Fig. 7
- in vergrößerter Darstellung eine Federzwinge mit Schraubbolzenhalterung für die zweite
Ausführungsform.
[0019] In
Fig. 1 ist dargestellt, wie eine Einheit aus einem Steckverbindergehäuse (11), zwei Federzwingen
(13) (von denen nur eine zu sehen ist) und zwei Schraubbolzen (15) (von denen ebenfalls
nur einer zu sehen ist) zusammengesetzt wird.
[0020] In
Fig. 2 ist in Seitenansicht ein Schraubbolzen 15 dargestellt, der einen Bolzenkopf 17 mit
einem Drehschlitz 19 für das Zusammenwirken mit einem Schraubendreher aufweist. An
dem dem Drehbolzen 17 entgegengesetzten Ende ist der Schraubbolzen 15 mit einem Schraubgewinde
21 versehen. Zwischen Bolzenkopf 17 und Schraubgewinde 21 befindet sich ein Kragen
23.
[0021] In Fig. 3 ist in Stirnansicht eine Federzwinge 13 gezeigt. An dem in dieser Stirnansicht oberen
Ende weist die Federzwinge 13 eine Scharnierhülse 25 auf. Am entgegengesetzten Ende
ist die Federzwinge 13 mit einem in Seitenansicht S-förmigen Rastfederteil 27 versehen.
Zwischen Scharnierhülse 25 und Rastfederteil 27 befindet sich eine ösenförmige Schraubbolzenhalterung
29. Diese ist aus dem flächigen Material der Federzwinge 13 herausgeschlagen und ösenförmig
herausgebogen.
[0022] Fig. 4 zeigt in Seitenansicht eine Federzwinge 13 mit daran gehaltenem Schraubbolzen 15.
Zur Montage des Schraubbolzens 15 an der Federzwinge 13 kann man so vorgehen, daß
man die Öse der Schraubbolzenhalterung 29 erst nach dem Auflegen des Schraubbolzens
15 auf die Federzwinge 13 um den Schraubbolzen 15 herumbiegt oder daß man die Öse
zunächst nur mit einem solchen Durchmesser biegt, daß der Kragen 23 des Schraubbolzens
15 hindurchpaßt, und man die Öse danach so weit zusammenbiegt, daß einerseits noch
eine Beweglichkeit des Schraubbolzens 15 innerhalb der Öse möglich ist, daß aber andererseits
der Kragen 23 und der Bolzenkopf 17 nicht durch die Öse passen. Dadurch wird der Schraubbolzen
15 unverlierbar an der Federzwinge 13 gehaltert.
[0023] Fig. 5 zeigt ein Steckverbindergehäuse 11, das aus einem in dieser Teilansicht oberen Gehäuseteil
31 und einem unteren Gehäuseteil 33 besteht. Bei der dargestellten Ausführungsform
sind beide Gehäuseteile identisch, so daß man für die Herstellung des Steckverbindergehäuses
11 nur eine einzige Spritzform und die Bevorratung nur eines einzigen Gehäuseteils
benötigt. Jedes der beiden Gehäuseteile 31, 33 weist auf der einen Längsseite eine
in Gehäuselängsrichtung verlaufende Längsausnehmung 35 auf, über die sich eine Scharnierwelle
37 erstreckt, die zusammen mit der Scharnierhülse 25 der Federzwinge 13 ein Schwenkscharnier
bildet. An der der Längsausnehmung 35 entgegengesetzten Längsseite weist jedes Gehäuseteil
zwei Rastvorsprünge 39 auf, die mit dem S-förmigen Rastfederteil 27 der Federzwinge
13 zu einer Rast- oder Schnappverbindung zusammenwirken.
[0024] Wenn zwei derartige Gehäuseteile 31 und 33 zu einem Steckverbindergehäuse 11 zusammengesetzt
sind, befinden sich an dessen beiden Längsseiten übereinander je eine Scharnierwelle
37 und ein Paar Rastvorsprünge 39. Auf der in
Fig. 5 linken Längsseite ist dies ebenso wenn dies in der Zeichnung auch nicht erkennbar
ist.
[0025] An dem in
Fig. 5 vorderen Längsende weist das Steckverbindergehäuse 11 beidseits je einen quer zur
Gehäuselängsachse abstehenden Schraubbolzenaufnahmevorsprung 41 auf. In der Ebene
einer Gehäusenaht 43 zwischen oberem Gehäuseteil 31 und unterem Gehäuseteil 33 ist
jeder Schraubbolzenaufnahmevorsprung 41 von einem in Gehäuselängsrichtung verlaufenden
Schraubbolzenaufnahmekanal 45 durchsetzt.
[0026] Fig. 1 zeigt ein fertig montiertes Steckverbindergehäuse 11 mit Federzwingen 13 und Schraubbolzen
15, wobei allerdings nur eine Federzwinge 13 und ein Schraubbolzen 15 zu sehen sind.
Die dargestellte Federzwinge 13 befindet sich in Offenstellung.
[0027] Zur Montage eines derartigen Steckverbindergehäuses 11 geht man folgendermaßen vor:
Zunächst werden zwei Schraubbolzen 15 in der Schraubbolzenhalterung 29 je einer Federzwinge
13 zur permanenten Halterung festgelegt. Die beiden so erhaltenen Untereinheiten werden
dann an je einem der beiden Gehäuseteile 31 und 33 montiert, indem die Scharnierhülsen
25 der beiden Federzwingen 13 mit den Scharnierwellen 37 je eines der beiden Gehäuseteile
31 und 33 zu einem Scharnier vereint werden. Hält man nun die beiden Gehäuseteile
31 und 33 an der Gehäusenaht 43 zusammen, braucht man nur noch die beiden Federzwingen
13 in ihre Rast- oder Schnappstellungen zu bringen, in welchen die Rastfederteile
27 verriegelnd über die je zugehörigen Rastvorsprünge 39 schnappen. Die beiden Gehäuseteile
31 und 33 sind dann zu einem Steckverbindergehäuse 11 vereint und die Längsachsen
der Schraubbolzen 15 fluchten mit dem je zugehörigen Schraubbolzenaufnahmekanal 45.
[0028] Zur Montage des so erhaltenen Steckverbindergehäuses an einem Gegensteckverbinder
oder an einer Gerätewand braucht man dann lediglich die Schraubgewinde der Schraubbolzen
15 durch die Schraubbolzenaufnahmekanäle 45 hindurch und bis in das Gewinde des Gegensteckverbinders
bzw. der Gerätewand zu führen und die Schraubbolzen 15 in dem Gewinde des Gegensteckverbinders
bzw. der Gerätewand festzuschrauben.
[0029] Fig. 6 zeigt eine Ausführungstorm der Erfindung, bei welcher die beiden Gehäuseteile 31
und 33 mittels zwei Federzwingen 47 zusammengehalten werden, die an beiden Längsenden
je einen Rastfederteil 49 aufweisen. Die Gehäuseteile 31 und 33 sind an ihren Längsseitenrändern
mit je einer Rastnut 51 versehen, in welche die Federzwingen 47 einrasten oder eingeschoben
werden können. In
Fig. 6 ist ein Einschieben der Rastfederteile 49 in die Rastnuten 51 angedeutet. D.h., die
Federzwingen werden von der Rückseite aus auf das Steckverbindergehäuse aufgeschoben.
Nicht dargestellt sind in
Fig. 6 die Schraubbolzen. Diese werden entweder zwischen dem Steckverbindergehäuse 11 und
den Federzwingen 47 festgeklemmt oder sie werden mittels (in
Fig. 6 nur für die rechte Federzwinge gezeigt) Schraubbolzenhalterungen 29 unverlierbar
an den Federzwingen 47 gehalten. Eine Stirnseitenansicht einer Federzwinge 47 mit
Schraubbolzenhalterung zeigt
Fig. 7 in vergrößerter Darstellung.
1. Steckverbindergehäuse (11),
- das in zwei in Steckrichtung längsgeteilte Gehäuseteile (31,33) unterteilt ist,
die mittels einer Befestigungseinrichtung aneinander gehalten werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungseinrichtung durch mindestens eine Federzwinge (13) gebildet ist
die eine der beiden entgegengesetzten Längsseiten des Verbindergehäuses (11) übergreifend
auf die aneinandergesetzten Gehäuseteile (31,33) aufschnappbar ist.
2. Steckverbindergehäuse (11) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
- daß mindestens ein Befestigungselement (15) vorgesehen das durch einen Befestigungselementaufnahmekanal
(45), der in eine Steckstirnfläche des Steckverbindergehäuses (11) mündet, hindurchführbar
und mit einem Befestigungsteil (21) aus der Steckstirnfläche herausragbar gehalten
ist und der Festlegung des Steckverbindergehäuses (11) an einem Gegensteckverbinder
oder einer Gerätewand dient,
und daß die Federzwinge (13) mit einer Befestigungselementhalterung (29) versehen
ist mittels welcher das Befestigungselement (15) unverlierbar aber bewegbar derart
an der Federzwinge (13) gehalten wird, daß es bei auf das Steckverbindergehäuse (11)
aufgeschnappter Federzwinge (13) in Ausrichtung mit dem Befestigungselementaufmekanal
(45) gehalten und in Befestigungsverbindung mit dem Gegensteckverbindergehäuse bzw.der
Gerätewand bringbar ist.
3. Steckverbindergehäuse nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß an zwei entgegengesetzten, an der Längsteilung beteiligten Längsseiten des Steckverbindergehäuses
(11) je ein Befestigungselementaufnahmekanal (45) vorgesehen ist und an jeder der
beiden entgegengesetzten Längsseiten des Verbindergehäuses (11) eine Federzwinge angeordnet
ist.
4. Steckverbindergehäuse nach einem der Ansürüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Befestigungselement durch eien Schraubbolzen (15) mit einem Befestigungsteil
in Form eines Schraubgewindeteils (21) gebildet ist und jeder Befestigungselementaufnahmekanal
einen Schraubbolzenaufnahmekanal (45) und jede Befestigungselementhalterung eine Schraubbolzenhalterung
bildet.
5. Steckverbindergehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Federzwinge (47) an ihren beiden Längsrändern mit je einem Rastfedeteil (49)
versehen ist und das Steckverbindergehäuse (11) an beiden Längsrändern beider Längsseiten
je eine komplementäre Rastausnehmung (51) oder einen komplementären Rastvorsprung
aufweist.
6. Steckverbindergehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungselementhalterung durch eine Klemmung gebildet derart, daß das
mindestens eine Befestigungselement (15) beim Aufschnappen der mindestens einen Federzwinge
(13;47) zwischen der zugehörigen Längsseite des Steckverbindergehäuses (11) und der
zugehörigen Federzwinge (13;47) festgeklemmtwird.
7. Steckverbindergehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Befestigungselement (15) mittels einer an der zugehörigen Federzwinge (13;47)
angebrachten Befestigungselementhalterung (29) festgehalten ist.
8. Steckverbindergehäuse (11) nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Federzwinge (13) mit der Befestigungselementhalterung (29) einstückig ausgebildet
ist.
9. Steckverbindergehäuse (11) nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungselementhalterung (29) durch eine aus der Federzwinge (13) herausgeschlagene
und herausgebogene Öse gebildet ist.
10. Steckverbindergehäuse (11) nach einem der Ansprüche 1 bis 4 und 6 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Längsrand einer jeden Federzwinge (13) an einen der beiden Gehäuseteile (31,33)
scharnierartig angelenkt ist und deren anderer Längsrand mit einem Rastfederteil (27)
versehen ist, der in Rastverbindung mit dem je anderen Gehäuseteil (31,33) bringbar
ist.
11. Steckverbindergehäuse (11) nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eines der beiden Gehäuseteile (31,33) an der einen Längsseite mit einer
Scharnierwelle (37) für eine Scharnierhülse (25) der zugehörigen Federzwinge (13)
und mindestens das andere Gehäuseteil (31,33) an der auf derselben Längsseite des
Verbindergehäuses (11) befindlichen Längsseite mit mindestens einem Rastvorsprung
(39) für das Zusammenwirken mit dem Rastfederteil (27) der an dem einen Gehäuseteil
(32,33) angelenkten Federzwinge (13) versehen ist.
12. Steckverbindergehäuse (11) nacAnspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Gehäuseteil (31,33) an der einen Längsseite mit einer Scharnierwelle (37)
und an der entgegengesetzten Längsseite mit mindestens einem Rastvorsprung (39) versehen
ist.
13. Steckverbindergehäuse (11) nacAnspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Gehäuseteile (31,33) an einer Längsseite des Steckverbindergehäuses
(11) mittels eines Scharniers bei Gehäuseteilen aus Kunststoff insbesondere eines
Filmscharniers, aneinandergehalten sind und die beiden Gehäuseteile (31,33) an der
anderen Längsseite des Steckverbindergehäuses (11) mittels einer Federzwinge (13)
aneinandergehalten werden.
14. Steckverbindergehäuse (11) nach einem der Ansprüche 3 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß am steckseitigen Ende des Steckverbindergehäuses (11) von jeder der beiden entgegengesetzten
Längsseiten des Steckverbindergehäuses (11) quer zur Steckrichtung seitlich ein Befestigungselementaufnahmevorsprung
(41) absteht, der von einer den Befestigungselementaufhahmekanal (45) bildenden, in
Steckrichtung verlaufenden Durchgangsöffnung durchsetzt und daß die mindestens eine
Federzwinge (13) an den in Steckrichtung auf die Befestigungselementaufnahmevorsprünge
(41) folgenden Steckverbindergehäusebereich angelenkt sind.
15. Steckverbindergehäuse (11) nach einem der Ansprüche 4 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schraubbolzen (15) in der Schraubbolzenhalterung (29) der zugehörigen Federzwinge
(13) verdrehbar und in Steckrichtung des Steckverbindergehäuses (11) verschiebbar
gehalten ist, so daß bei auf das Steckverbindergehäuse (11) aufgeschnappter Federzwinge
(13) der Schraubbolzen (15) einerseits in Steckrichtung durch den Schraubbolzenaufnahmekanal
(45) hindurchbewegbar und andererseits zum Festschrauben in dem Gegensteckverbinder
bzw. der Gerätewand verdrehbar ist.
16. Steckverbindergehäuse (11) nach einem der Ansprüche 2 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß der mindestens eine Befestigungselementaufnahmekanal (45) zur Längsseite des Steckverbindergehäuses
(11) hin offen ist, derart daß das zugehörige Befestigungselement (15) quer zur Steckrichtung
in den Befestigungselementaufnahmekanal (45) einführbar so daß das an der zugehörigen
Federzwinge (13) gehaltene Befestigungselement (15) durch den Vorgang des Aufschnappens
der Federzwinge (13) auf das Steckverbindergehäuse (11) in den Befestigungselementaufnahmekanal
(45) einführbar ist und danach nur noch mit dem Gegensteckverbinder bzw. der Gerätewand
verschraubt zu werden braucht.
17. Steckverbindergehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß beide Gehäuseteile (31,33) einerseits und beide Federzwingen (13) andererseits
identisch ausgebildet sind.
18. Steckverbindergehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Federzwinge (13) im wesentlichen plattenförmig ausgebildet ist und sich über
einen wesentlichen Längsseitenteil des Verbindergehäuses (11) erstreckt.