[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1 sowie ein Verfahren zur Steuerung und Auswertung der im Patentanspruch 1 vorgesehenen
Maßnahmen.
[0002] Die Übertragung von Energie von einem feststehenden Teil auf ein bewegliches Teil
z.B. zum Betreiben von Schaltungselementen oder zur Positionierung eines Roboterarms
wurde bisher weitgehend über elektrische Leitungen vorgenommen.
[0003] Die Energie beispielsweise vom Lenkstock zum Lenkrad im Kraftfahrzeugbau wurde bisher
über Schleifkontakte oder eine Wickelfeder übertragen. Über eine solche Strecke können
natürlich auch Daten übertragen werden. Der Nachteil einer derartigen Übertragung
liegt u.a. in einem hohen Verschleiß der Teile, gegebenenfalls in der Erzeugung eines
unangenehmen Geräusches oder in der Empfindlichkeit auf mechanische Verzögerungen
oder Beschleunigungen.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung und ein Verfahren aufzuzeigen, mit
dem eine Übertragung von Energie sowie Daten zuverlässig möglich ist.
[0005] Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Patentanspruch 1 gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0006] Durch die DE-OS 41 20 650 ist eine Vorrichtung zur Übertragung von elektrischer Energie
und Daten in Kraftfahrzeugen bekannt, bei der die im Lenkrad benötigte Energie auf
induktivem Wege über Spulen eines Übertragers übertragen wird. Die Primärspule wird
durch einen Schalter angesteuert, so daß sich nach dem Einschalten magnetische Energie
aufbaut, die nach dem Abschalten in der Sekundärspule entladen wird, die zu einem
Kondensator und einen Verbraucher geführt wird. Die elektrische Energie wird lenkradseitig
über eine Gleichrichterschaltung in eine Gleichspannung umgewandelt und durch die
lenkradseitige Elektronik geregelt. Die Höhe der übertragenen Leistung wird durch
das Verhältnis von Einschalt-und Ausschaltzeit des Schalters bestimmt. Im geregelten
Betrieb wird nur soviel Energie übertragen, wie auf der Lenkradseite benötigt wird.
Dies geschieht durch Hin- und Herschalten zwischen verschiedenen Pulsbreiten.
[0007] Die Daten von der Lenkrad- zur Fahrerseite bzw. von der Fahrerseite zum Lenkrad werden
über einen von der induktiven Energieübertragung unabhängigen Kondensator gesendet.
Der Kondensator ist fahrzeug- und lenkradseitig an gleichartige Ansteuer- und Auswerteschaltungen
angeschlossen, da Daten in beiden Richtungen übertragen werden. Der Kondensator ist
koaxial zum Übertrager angeordnet.
[0008] Diese Vorrichtung hat jedoch den Nachteil, daß zwei paralelle Übertragungsstrecken
notwendig sind, um die Energie über eine Strecke und die Daten über eine zweite Strecke
zu übertragen.
[0009] Der große Vorteil der Erfindung gegenüber der bekannten Vorrichtung besteht darin,
daR auf eine zweite Übertragungsstrecke verzichtet werden kann. Während der Energieübertragungsphase
können nun praktisch gleichzeitig, d.h. nur mit einer kurzen Unterbrechung der Energiespeicherung
außerdem Daten in beiden Richtungen übertragen werden, was den hardwaremäßigen Aufwand
einer solchen Übertragung verringert. Dieses sogenannte verschachtelte Übertragen
kann natürlich auch während der Energieabgabephase vorgenommen werden, allerdings
unter Einbüßung des Vorteils, daß während der Informationsübertragung auch Energie
übertragen werden kann.
[0010] Die Erfindung wird nun anhand von fünf Figuren näher erläutert.
[0011] Es zeigen:
Fig. 1 eine Blockschaltung zur Übertragung von Energie und Informationsdaten über
einen Übertrager;
Fig. 2A bis 2E den primärseitigen- und sekundärseitigen Strom- und Spannungsverlauf
am Übertrager während der Energiespeicherphase und der Energieabgabephase;
Fig. 3A bis 3D die Informationsübertragung von der Sekundärseite auf die Primärseite
anhand von graphischen Darstellungen;
Fig. 4A bis 4D die Informationsübertragung von der Primärseite auf die Sekundärseite
anhand von graphischen Darstellungen; und
Fig. 5A bis 5B jeweils die Spannung an der Primärwicklung mit unterschiedlichen Synchronisationsmöglichkeiten.
[0012] Bei der in Fig. 1 dargestellten Schaltungsanordnung ist ein Übertrager Ü vorgesehen,
der eine primärseitige (I) erste Wicklung L1 mit den Anschlüssen 1 und 2 und eine
sekundärseitige (II) entgegen dem Wickelsinn der Wicklung L1 angeordnete zweite Wicklung
L2 mit den Anschlüssen 3 und 4 aufweist. Der Übertrager Ü trennt primärseitig angeordenete
Bausteine von sekundärseitig angeordneten elektrischen Bausteinen.
[0013] Auf der Primärseite liegt eine Versorgungsspannung U
B an einer Diode D1 an, die als Verpolungsschutz dient und die Versorgung mit einer
eventuell falsch gepolten Versorgungsspannung verhindert. Ein sich anschließender
Kondensator C1 dient zur Glättung der Spannung U
B. Am Anschluß 1 der Wicklung L1 liegen zwei in Reihe geschaltete Widerstände R1, R2
an, die an Masse geführt sind und einen Spannungsteiler bilden. Die Verbindung zwischen
R1 und R2 ist an einen Prozesssor P1 geführt, der die Überwachung der Versorgungsspannung
vornimmt. Weiterhin ist ein 5 Volt-Regler V1 vorgesehen, der ebenfalls mit dem Anschluß
1 der Wicklung L1 und mit Masse in Verbindung steht und eine geregelte Spannung an
den Prozessor P1, weiterhin an eine Ansteuer- und Auswertelogik A1 sowie an ein CAN-
oder ABUS- Interface OS liefert. Der Prozessor P1 und die Ansteuer- und Auswertelogik
A1 sind untereinander mit einem Bus verbunden. Der Oszillator des CAN- oder ABUS-
Interface OS taktet den Prozessor P1 und die Ansteuer- und Auswertelogik A1.
[0014] Am Anschluß 2 der Wicklung L1 ist ein Schalttransistor Q1 sowie damit in Reihe ein
Widerstand R3 geschaltet, der an Masse endet. Der Schalttransistor Q1 wird durch die
Ansteuer- und Auswertelogik A1 geschaltet, die auch den durch die Wicklung L1 fließenden
Strom i₁₂ auswertet.
[0015] Auf der Sekundärseite II steht der Anschluß 3 der Wicklung L2 über eine Diode D2
und einen Glättungskondensator C2 wiederum mit einem 5 Volt-Regler V2, einem Spannungsteiler
R4, R5, wobei die Verbindungsstelle zwischen R4 und R5 an einen Prozessor P2 geführt
ist, und mit einem Airbag AB in Verbindung. Es ist weiterhin ein Bedien- und Anzeigefeld
BAF sowie eine Ansteuer- und Auswertelogik A2 vorgesehen, die über Busse miteinander
verbunden sind. Die Ansteuer- und Auswertelogik A2 ist sowohl an dem Anschluß 3 als
auch an dem Anschluß 4 der Wicklung L2 angeschlossen, wobei an diesen Anschlüssen
die Dioden D3 und D4 zur Spannungsbegrenzung angeschlossen sind. Der Anschluß 4 der
Wicklung L2 liegt über einen Widerstand R6 und einem sich daran anschließenden Schalttransistor
Q2 an einer sekundärseitigen Masse, wobei der Schalttransistor Q2 von der Ansteuer-
und Auswertelogik A2 gesteuert wird.
[0016] Die Fig. 2 zeigt den primär- und sekundärseitigen Strom- und Spannungsverlauf am
Übertrager während der Energiespeicherphase ESP und der Energieabgabephase EAP.
[0017] In Fig. 2A ist der Spannungsverlauf an der Primärwicklung L1 dargestellt. Zunächst
beträgt die Spannung U₁₂ zwischen den Anschlüssen 1,2 der Wicklung L1 Null Volt, wenn
der Transistor Q1 nichtleitend ist. Der Transistor Q1 ist zum Zeitpunkt t₀ leitend,
wobei sich dann eine Spannung U₁₂ an der Wicklung L1 einstellt. In Fig. 2B ist der
Stromverlauf in der Primärwicklung L1 dargestellt. Der Strom i₁₂ in der Wicklung L1
steigt nun im Zeitpunkt t₀ bis t₁ linear an, wobei der Strom an der Spannung über
R3 erkannt und beim Überschreiten des Maximalwertes abgeschaltet wird (Fig. 2B).
[0018] Gemäß Fig. 2C, die den Stromverlauf in der Sekundärwicklung L2 zeigt, ist auf der
Sekundärseite II der Strom i₃₄ in der Wicklung L2 Null. Während der Energiespeicherphase
ist die Diode D3 leitend und die Diode D4 gesperrt, so daß am Anschluß 4 ein positiver
Spannungsimpuls bezogen auf die Sekundärmasse entsteht. Damit ist es möglich, den
Übertrager mit R6 und Q2 während dieser Phase zu belasten ohne eine negative Spannung
zu benötigen. Die Dioden D2 und D4 sind während der Energieabgabephase leitend und
die gespeicherte Energie kann abgegeben werden. Bei dieser Schaltungsanordnung wird
keine zweite Sekundärwicklung benötigt.
[0019] Im Zeitpunkt t₁ wird nun der Transistor Q1 wieder nichtleitend. Damit wird die an
der Wicklung L1 liegende Spannung U₁₂ nach dem Abschalten negativ. Der Strom i₁₂ in
der Wicklung L1 fällt auf 0 A ab. Durch diese Strom- und Spannungsänderung auf der
Primärseite I springt der Strom i₃₄ in der Wicklung L2 auf der Sekundärseite II auf
seinen Maximalwert i
34max. Damit liegen die in Fig. 2D und 2E aufgezeigten Spannungen an der Sekundärwicklung
L2. Der Strom i₃₄ fällt nun linear bis auf 0 A, wobei zu diesem Zeitpunkt t₃ die Energie
abgegeben ist, was von der Zeitdauer der Energiespeicherphase zwischen t₀ und t₁ und
der Belastung auf der Sekundärseite abhängig ist. Der Kondensator C2 hält die Spannung
an der Sekundärwicklung L2 in etwa auf seinem Niveau (nach t₁), wodurch der 5 Volt-Regler
ständig versorgt wird. Die Diode D2 verhindert, daß ein Strom während der Energiespeicherphasse
in umgekehrter Richtung, d.h. in Richtung auf die Wicklung L2 fließt.
[0020] Demnach ist während der Energiespeicherphase ESP der Transistor Q1 in der Ein-Stellung
(leitend) und der Transistor Q2 in der Aus-Stellung (nichtleitend), wobei dagegen
während der Energieabgabephase EAP sich auch der Transistor Q1 in der Aus-Stellung
befindet. Dies gilt jedoch nur, wenn keine Information übertragen wird. Die Steuerung
dazu wird in der primärseitigen Ansteuer- und Auswertelogik A1 und in der sekundärseitigen
Ansteuer- und Auswertelogik A2 vorgenommen und die Zeitdauer der Energiespeicherphase
ESP hängt von der Energie ab, die auf der Sekundärseite II benötigt wird.
[0021] Als nächstes wird nun die Informationsübertragung von der Sekundärseite II auf die
Primärseite I während der Energiespeicherphase ESP anhand von Fig. 3A bis 3D erläutert.
[0022] Wie schon in Fig. 2A gezeigt, liegt während der Energiespeicherphase ESP die Spannung
U₁₂ an der Primärwicklung L1 und der Strom in der Sekundärwicklung i₃₄ ist Null (Fig.
2C). Während dieser Phase soll nun eine Information von der Sekundärseite II auf die
Primärseite I übertragen werden. Dazu wird der sekundärseitige Transistor Q2 kurzzeitig
eingeschaltet (leitend), wodurch ein Strombelastungsimpuls IBs aufgrund der Belastung
in der Sekundärwicklung L2 entsteht (Fig. 3C). Dieser Strombelastungsimpuls IBs wird
nun dem ansteigenden Strom in der Primärwicklung L1 überlagert (Fig. 3B), wodurch
ein Stromimpuls Ip (Fig. 3B) in der Primärwicklung L1 entsteht. Dieser Impuls Ip wird
nun in der Ansteuer- und Auswertelogik A1 ausgewertet, d.h., er wird einem (nicht
gezeigten) Komparator in dieser Logik A1 zugeführt, wodurch die in Fig. 3D gezeigte
Dateninformation DI entsteht. Die Fig. 3D zeigt die Stromauswertung auf der Primärseite
I mit einem Komparator.
[0023] Als nächstes wird die Informationsübertragung von der Primär- auf die Sekundärseite
während der Energiespeicherphase anhand von Fig. 4A bis 4D erläutert.
[0024] In Fig. 4 zeigt Fig. 4A den Spannungsverlauf an der Primärwicklung L1 zwischen den
Anschlüssen 1 und 2, Fig. 4B den Stromverlauf i₁₂ in der Primärwicklung L1, Fig. 4C
den Stromverlauf in der Sekundärwicklung L2 und Fig. 4D den Spannungsverlauf an der
Sekundärwicklung am Anschluß 3.
[0025] Wie Fig. 4A zeigt, wird im Intervall t₀₁ bis t₀₂ die Energiespeicherphase kurzzeitig
unterbrochen, d.h., die Ansteuer- und Auswertelogik A1 gibt einen Befehl an den Transistor
Q1 aus, kurzzeitig zu öffnen (Q1 nichtleitend). Damit fällt in diesem Intervall der
Strom in der Primärwicklung (Fig. 4B) auf Null. Damit entsteht in der Sekundärwicklung
L2 im Intervall zwischen t₀₁ und t₀₂ der in Fig. 4C gezeigte Stromverlauf, der gegenüber
der in Fig. 3D gezeigten Darstellung zu einem Spannungssprung in Fig. 4D führt, der
sekundärseitig in der Ansteuer- und Auswertelogik A2 als Dateninformation ausgewertet
wird.
[0026] Sorgt man nun dafür, daß die Spannungsunterbrechung (Fig. 4A) auf der Primärseite
I und der Strombelastungsimpuls auf der Sekundärseite II zeitlich nicht zusammenfallen,
läßt sich die Übertragungsstrecke im Vollduplexbetrieb betreiben. Die Übertragungsstrecke
ist sehr niederohmig und damit nicht störanfällig.
[0027] Für die Informationsübertragung muß die Sekundärseite mit der Primärseite synchronsiert
werden. Zur Erklärung wird nun auf Fig. 5 verwiesen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten
zur Synchronisation.
[0028] Eine erste Möglichkeit besteht darin, die positive Flanke F1 zum Zeitpunkt t₀ (Fig.
5A) auszunutzen. Dies setzt aber voraus, daß Eigenschwingungen des Übertragers diese
Flanke nicht zu sehr verfälschen.
[0029] Eine zweite Möglichkeit besteht darin, einen Synchronimpuls während der Energiespeicherphase
t₀ auszugeben (Fig. 5A), wobei die positive und negative Flanke F2, F3 zur Synchronisation
verwendet werden können.
[0030] Wenn eine Information von der Primär- auf die Sekundärseite übertragen werden soll,
so besteht eine weitere Möglichkeit zur Synchronisation (Fig. 5B) darin, die Dateninformation
in einen Synchronimpuls ID und eine Dateninformation DI mit einem zeitlich vorbestimmten
Abstand aufzuteilen, wodurch zur Synchronisation zwei Flanken F4, F5 zur Verfügung
stehen.
1. Vorrichtung zur drahtlosen Übertragung von Energie sowie von Daten,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Übertrager (Ü) vorgesehen ist, über den sowohl die Energie in einer Richtung
und die Daten in beiden Richtungen übertragbar sind, und daß Schaltungsmittel (A1,
A2, P1, P2, Q1, Q2) auf beiden Seiten des Übertragers vorgesehen sind, die den Ablauf
der Übertragung steuern und auswerten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Übertrager (Ü) eine primärseitige
und eine sekundärseitige Wicklung (L1,L2) mit umgekehrtem Wickelsinn aufweist, wobei
eine der Wicklungen (L1) ortsfest im Übertrager (Ü) angeordnet ist, während die andere
Wicklung (L2) relativ dazu beweglich ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Sekundärseite
eine Diode (D2) vorgesehen ist, deren Anode mit einem Anschluß (3) der sekundärseitigen
Wicklung (L2) verbunden und in Durchlaßrichtung an einen Spannungsregler (V2) geschaltet
ist, daß die Kathode einer weiteren Diode (D3) an den Anschluß (3) der sekundärseitigen
Wicklung (L2) angeschaltet ist und daß eine Diode (D4) vorgesehen ist, deren Kathode
mit dem anderen Anschluß (4) der sekundärseitigen Wicklung (L2) verbunden ist, wobei
der Anschluß (4) über einen Widerstand (R6) und einem Schalttransistor (Q2) mit der
sekundärseitigen Masse verbunden ist, und wobei die Wicklungsanschlüsse (3) und (4)
mit den Ansteuer- und Auswertemitteln (A2) in Verbindung stehen, über die ein sekundärseitiger
Transistor (Q2) gesteuert wird.
4. Verfahren zur Steuerung und Auswertung der durch die Vorrichtung nach Anspruch 1 vorgesehenen
Maßnahmen, wobei die Energieübertragung von der Primär- auf die Sekundärseite durch
Unterbrechung einer primärseitigen Schaltstrecke (Q1, R3) vorgenommen wird,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Datenübertragung von der Primär- auf die Sekundärseite durch eine kurze Unterbrechung
einer primärseitig vorgesehenen Schaltstrecke während der Energiespeicherphase vorgenommen
wird,
die Datenübertragung von der Sekundär- auf die Primärseite durch einen sekundärseitigen
Belastungsimpuls in der Zeit während der Energiespeicherphase vorgenommen wird;
wobei die Steuerung der Informationsübertragung über primärseitig und sekundärseitig
vorgesehene Ansteuer- und Auswertemittel (A1, A2) vorgenommen wird, und wobei die
Information sowohl auf der Primärseite als auch auf der Sekundärseite in mit je einem
Prozessor in Verbindung stehenden Ansteuer- und Auswertemitteln (A1, A2) ausgewertet
wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Datenübertragung von der
Sekundärseite auf die Primärseite durch einen Belastungsimpuls (Transistor Q2 leitend
) auf der Sekundärseite bewirkt wird, wodurch ein Stromimpuls in der Primärwicklung
(L1) hervorgerufen wird, der in den Ansteuer- und Auswertemitteln (A1) in einem Komparator
ausgewertet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Sekundärseite an einem
durch die Widerstände (R4,R5) gebildeten Spannungsteiler die Spannung durch den Prozessor
(P2) gemessen wird und diese als Dateninformation auf die Primärseite übertragen und
geregelt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansteuer- und Auswertemittel
(A2) auf der Sekundärseite die Belastung so steuern, daß die Daten seriell übertragbar
sind.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltfreguenz auf der
Primärseite und auf der Sekundärseite gleich ist und bei der Datenübertragung im Bereich
von etwa 125 kHz liegt.
9. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Datenübertragung von der
Primär- auf die Sekundärseite während der Energiespeicherphase der Spannungsimpuls
(Fig. 4) kurzzeitig auf der Primärseite unterbrochen wird, was einen kurzzeitigen
gegenphasigen Spannungsimpuls an der Sekundärwicklung zur Folge hat, wobei der dadurch
hervorgerufene Strom in einem Komparator in den sekundärseitigen Ansteuer-und Auswertemitteln
(A2) als Dateninformation ausgewertet wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterbrechungszeitpunkt
der Primärseite auf der Sekundärseite durch vorheriges Festlegen bekannt ist.
11. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zeitpunkte der Spannungsunterbrechung auf der Primärseite mit dem Zeitpunkt
des Belastungsimpulses auf der Sekundärseite zeitlich nicht zusammenfallen.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitpunkte in der gleichen
Schaltphase erfolgen (Vollduplexbetrieb).
13. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Übertragung der Daten in
beiden oder in einer Richtung die Primärseite mit der Sekundärseite synchronisiert
wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß zur Synchronisation die positive
Flanke (F1) zu Beginn der Energiespeicherphase ausgenützt wird.
15. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß zur Synchronisation eine der
beiden Flanken (F2, F3) des bei der primärseitigen Unterbrechung der Schaltstrecke
entstehenden Impulses verwendet werden.
16. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Datenimpuls (Fig. 4,5)
in einen Synchronimpuls und in einen Informationsimpuls aufgeteilt wird.
17. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erweiterung des Regelbereichs
der Energieübertragung die Daten nur in jeder zweiten Periode übertragen werden.
18. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ortsfeste Wicklung mit
der Lenksäule eines Kraftfahrzeuges und die bewegliche Wicklung mit dem Lenkrad eines
Kraftfahrzeuges in Verbindung steht.
19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwicklung des Übertragers
dem Chassis des Kraftfahrzeuges zugeordnet wird, während die Sekundärwicklung dem
Lenkrad zugeordnet wird.