| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 616 937 A1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
| (43) |
Veröffentlichungstag: |
|
28.09.1994 Patentblatt 1994/39 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.03.1994 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B61D 17/22 |
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT CH DE DK FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
26.03.1993 DE 4309754
|
| (71) |
Anmelder: DUEWAG AKTIENGESELLSCHAFT |
|
D-47829 Krefeld (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Meyer, Gerd, Dr.
D-51375 Leverkusen (DE)
- Hofmann, Lothar
D-47798 Krefeld (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| (54) |
Übergang zwischen Fahrezeugen, insbesondere Schienenfahrzeugen |
(57) Ein Übergang zwischen den einander zugewandten Stirnseiten von zwei gelenkig gekuppelten
Fahrzeugen (1, 2), insbesondere Schienenfahrzeugen, hat eine aus zumindest zwei begehbaren
Elementen bestehende Übergangsfläche (3) und einen an beiden Fahrzeugen angeschlossenen
Balg (4), der eine ringsum geschlossene Röhre bildet. Zum Erzielen einer besonders
einfachen und von den Kosten her günstigen Bauweise sind die Elemente (3a, 3b) der
Übergangsfläche (3) auf dem Bodenabschnitt (4') des Balges (4) abgestützt.
|
|
[0001] Die Erfindung betrifft einen Übergang zwischen den einander zugewandten Stirnseiten
von zwei gelenkig gekuppelten Fahrzeugen, insbesondere Schienenfahrzeugen, mit einer
aus zumindest zwei begehbaren Elementen bestehenden Übergangsfläche und einem an beiden
Fahrzeugen angeschlossenen Balg, der eine ringsum geschlossene Röhre bildet.
[0002] Durch die DE-OS 35 17 674 (siehe Fig. 1) ist ein Übergang mit den vorgenannten Gattungsmerkmalen
bekannt. Die begehbaren Elemente der Übergangsfläche werden durch zwei Bleche gebildet,
die an dem einen bzw. anderen Fahrzeug, beispielsweise in einem Scharnier, gelagert
sind. Zum Stand der Technik gehört weiter ein der DE-PS 30 19 896 entnehmbarer Balg,
bei dem im Balginneren umlaufende Stützrahmen jeweils eine Falte des Balges zusammenhalten.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Übergang der gattungsgemäßen Art
im Sinne einer einfacheren und von den Kosten her günstigeren Bauweise derart zu gestalten,
daß auf eine fahrzeugseitige Lagerung der Übergangselemente verzichtet werden kann.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Elemente der Übergangsfläche
auf dem Bodenabschnitt des Balges abgestützt sind.
[0005] Die Erfindung und deren in den Unteransprüchen angegebenen vorteilhaften Ausgestaltungen
werden im folgenden anhand eines in der Zeichnung prinzipartig dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 den Übergangsbereich zwischen zwei Schienenfahrzeugen in perspektivischer Ansicht,
Fig. 2 die Einzelheit Z aus Fig. 1 im vergrößerten Maßstab.
[0006] Die Fahrzeuge 1 und 2 sind gelenkig miteinander gekuppelt, so daß alle im Fahrbetrieb
vorkommenden Relativbewegungen ausgeführt werden können. Zwischen den einander zugewandten
Stirnseiten der Fahrzeuge 1, 2 befindet sich ein Übergang, der im wesentlichen aus
einer begehbaren Übergangsfläche 3 und einem Balg 4 besteht. Der als geschlossene
Röhre gestaltete Balg 4 schirmt den Übergangsbereich vor Umwelteinflüssen ab.
[0007] Die Übergangsfläche 3 ist aus mehreren Elementen 3a, 3b gebildet (siehe Fig. 2),
die auf dem Bodenabschnitt 4' des Balges 4 abgestützt sind. Diese Elemente 3a, 3b
weisen jeweils zwei nach unten gerichtete Stege 5 auf. Im Bodenabschnitt 4' umgreift
jedes Stegpaar 5 einen umlaufenden stützrahmen 4b des Balges 4, der die Falten 4a
zusammenhält. Die Stege 5 sind mit dem entsprechenden stützrahmen 4b kraftübertragend
verbunden, beispielsweise durch Schrauben. Eine nicht dargestellte Alternative liegt
darin, den Stützrahmen 4b im Bodenabschnitt 4' durch die Elemente 3a, 3b zu ersetzen,
die dann unmittelbar mit den Falten 4a zusammenwirken.
[0008] Die vorzugsweise aus einem trittseitig geriffelten Kunststoff- oder Aluminiumprofil
gebildeten Elemente 3a, 3b der Übergangsfläche 3 überlappen einander. Im Hinblick
auf eine von Abstufungen freie Trittfläche haben die oben liegenden Elemente 3a zu
den benachbarten unteren Elementen 3b hin gerichtete Abschrägungen 6.
1. Übergang zwischen den einander zugewandten Stirnseiten von zwei gelenkig gekuppelten
Fahrzeugen (1, 2), insbesondere Schienenfahrzeugen, mit einer aus zumindest zwei begehbaren
Elementen bestehenden Übergangsfläche (3) und einem an beiden Fahrzeugen angeschlossenen
Balg (4), der eine ringsum geschlossene Röhre bildet, dadurch gekennzeichnet, daß
die Elemente (3a, 3b) der Übergangsfläche (3) auf dem Bodenabschnitt (4') des Balges
(4) abgestützt sind.
2. Übergang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente (3a, 3b) der
Übergangsfläche (3) jeweils über zwei nach unten gerichtete Stege (5) mit einer nach
oben ragenden Falte (4a) des Balges (4) oder mit einem an sich bekannten, die Falten
(4a) zusammenhaltenden Stützrahmen (4b) des Balges (4) kraftübertragend verbunden
sind.
3. Übergang nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente (3a,
3b) der Übergangsfläche (3) aus einem Kunststoff-oder Aluminiumprofil gebildet sind.
4. Übergang nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente
(3a, 3b) der Übergangsfläche (3) einander überlappen, wobei das oben liegende Element
(3a) zu dem benachbarten unteren Element (3b) hin gerichtete Abschrägungen (6) aufweist.

