[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Vergleichmäßigung von textilen Faserbändern
in einem Streckfeld mit Bandzuführwalzen und Bandabführwalzen gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Durch die DE 23 31 217 A1 ist eine Vorrichtung zur Vergleichmäßigung der Dicke von
Faserbändern bekannt geworden, bei der die Masseschwankungen der Faserbänder durch
eine Meßvorrichtung zyklisch erfaßt werden.
[0003] Die zyklisch festgestellten Meßwerte werden nacheinander in Speicherplätze eines
elektrischen Speichers (Kondensatorspeicher) eingegeben und phasenverschoben nach
einer vorgegebenen Laufzeit als zusätzliche Steuergrößen einem der Antriebe im Bereich
der Verzugsstrecke zugeleitet.
Die Takt- oder Zykluszeit ist in Abhängigkeit von der Materialgeschwindigkeit veränderbar.
Die gespeicherten Werte werden im gleichen Rhythmus ausgegeben wie die Meßwerte erfaßt
und gespeichert werden.
Die Basisgröße der Taktzeit ist mit Hilfe eines mechanischen Getriebes einstellbar.
[0004] Mit einer solchen Vorrichtung kann man den von einem Meßwert bestimmten Stellwert
dann realisieren, wenn sich der gemessene Abschnitt des Faserbandes im regelbaren
Verzugsfeld befindet.
Die hier verwendeten Kondensatorspeicher waren unbefriedigend.
[0005] In ähnlicher Weise arbeitet die Vorrichtung nach dem DE-Gbm 75 31 226.
Bei dieser Vorrichtung werden die Meßwerte im Zyklus ihrer Messungen in einem Schieberegister
gespeichert und in gleicher Taktfolge durch den Speicher geschoben.
[0006] Die Ausgabe der Stellwerte erfolgt mit der gleichen Frequenz wie die Eingabe der
Taktwerte.
[0007] Die Taktfolge ist durch ein Stellgetriebe veränderbar, das auf der Basis der Geschwindigkeit
der Verzugsorgane die Taktzeit variiert.
[0008] Zum Zwecke der Anpassung der Vorrichtung an die Verarbeitung unterschiedlicher Fasermaterialien
kann das Schiebregister mit mehreren Ausgängen versehen sein. Mit Hilfe eines mechanischen
Schaltgliedes wird wird der Ausgang aktiviert, der für das jeweilige Fasermaterial
die besten Bedingungen bietet.
[0009] Nachteilig ist bei diesem Vorgang, daß die Änderung der Stellsignale in direkter
Abhängigkeit vom Taktsignal des Meßgebers erfolgt.
[0010] Wählt man die Taktzeiten sehr kurz, bekommt man mit den Meßwerten ein exaktes Abbild
der Masse des Faserbandes.
[0011] Es hat sich gezeigt, daß der Motor jedoch nicht in der Lage ist, dieser notwendigerweise
großen Zahl von veränderten Stellgrößen in der dann sehr kurzen Zeit zu folgen.
Die Motorbewegung wird unregelmäßig und weicht bei zunehmender Arbeitsgeschwindigkeit
der Maschine von den vorgegebenen Sollwerten ab.
Das Faserband wird bzw. bleibt unregelmäßig.
Die Unregelmäßigkeiten werden nur nur ungenügend abgebaut und anders verteilt.
[0012] Wählt man dagegen die Taktzeiten für die Erfassung der Meßwerte länger, dann besteht
die Gefahr, daß stark abweichende Bandabschnitte überhaupt nicht erfaßt und damit
auch nicht ausgeregelt werden können.
[0013] Mit der deutschen Patentschrift 36 22 584 C2 wird ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Regulierung des Verzuges eines Faserbandes an einer Textilmaschine beschrieben.
Bei dem hier vorgeschlagenen Verfahren werden Meßwerte eines Gebers am Eingang des
Streckwerkes und Meßwerte am Ausgang des Streckwerkes abwechselnd einem Regler zugeführt,
kurzzeitig zwischengespeichert und gemeinsam zu einem Sollwert verarbeitet.
[0014] Der so gebildete Sollwert wird im Takt der Erfassung in ein Schieberegister eingelesen
und im gleichen Takt zeitverzögert dem zu regelnden Motor zugeleitet.
[0015] Eine solche Arbeitsweise ist aufwendig und kompliziert. Sie bringt zudem ungenügende
Verbesserung der Gleichmaßigkeit des Faserbandes, weil die am Ende des Streckwerkes
erfaßten Unregelmäßigkeiten des Faserbandes nicht nochmals einem zu regelnden Verzug
unterliegen.
[0016] Die im Zusammenhang mit dem DE-Gbm 75 31 226 herausgearbeiteten Nachteile werden
auch mit diesem Verfahren und dieser Vorrichtung nicht beseitigt.
[0017] Die DE 36 19 248 A1 baut im wesentlichen auf dem eben beschriebenen Stand der Technik
auf.
[0018] Mit dem Ziel, die Parameter der Verzugsfähigkeit der Faserbänder bei der Ausgabe
der Stellgröße zu berücksichtigen, werden Stellmittel vorgeschlagen, die geeignet
sind, den Reaktionspunkt innerhalb der Verzugszone zu verlagern oder die Übersetzung
der Stellwerte zu verändern.
Für diesen Zweck werden allgemein übliche Stellmittel verwendet.
[0019] Das oben geschilderte Grundproblem wird jedoch auch mit dieser Vorrichtung nicht
gelöst.
[0020] Die
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Vergleichmäßigung textiler Faserbänder in einem Streckwerk
vorzuschlagen, das geeignet ist,
- die im Faserband vorhandenen Ungleichmäßigkeiten möglichst vollständig zu beseitigen
und
- das Entstehen neuer Ungleichmäßigkeiten durch die Trägheit des Reglers und seiner
Stellmittel nach Möglichkeit vollständig auszuschalten.
Das gesuchte Verfahren soll durch bekannte und verfügbare technische Mittel realisierbar
sein und dem Bedienpersonal die Möglichkeit geben, den Regler auf optimale Werte einzustellen.
[0021] Erfindungsgemäß wird die genannte Aufgabe durch das Verfahren gemäß Anspruch 1 in
überraschend einfacher Weise gelöst.
[0022] Mit der Erfassung absoluter Meßwerte entfällt die Problematik der Nachkontrolle des
Verzugsergebnisses. Für jeden erfaßten IST-Wert steht der einmalig am Prozeßbeginn
vorgegebene Sollwert als Meßbasis zur Verfügung.
[0023] Eine weitere, jedoch entscheidende Entlastung bringt das Ermitteln von Durchschnittswerten
aus mehreren Meßwerten und das Verwenden der Durchschnittswerte zur Vorbereitung eines
Drehzahlstellwertes für den zu steuernden Motor.
[0024] Dabei wird das Faserband in seiner exakten Struktur für den Regelvorgang erfaßt,
ohne daß extrem schnelle Stellvorgänge mit großer Amplitude ausgeführt werden müssen.
[0025] Das Speichern des Meßwertes in einem vorzugsweise elektronischen Speicher, der von
einem Prozessor verwaltbar ist, ermöglicht zudem den beliebigen Abruf eines Durchschnittswertes
oder Drehzahlsollwertes zu einem optiminierten Reaktionspunkt.
[0026] Die Praxis hat gezeigt, daß durch die Kombination dieser im Anspruch 1 genannten
Wesensmerkmale des Verfahrens ein Faserband erzeugt wird, dessen Parameter dem Optimum
sehr nahe kommen.
[0027] Der Aufwand für die dafür notwendige Vorrichtung kann auf einem niedrigen Niveau
gehalten werden.
Die Bedienung des dafür einsetzbaren Mikrocomputers ist einfach. Der Reaktionspunkt
und der Reaktionsbereich kann durch Eingabe entsprechender Parameter mit Hilfe von
Tastaturen frei wählbar gestaltet werden.
[0028] Die Optimierung der Sollwertvorgabe mit einem einmaligen, in seiner Länge frei wählbaren
Testlauf ist Vorraussetzung für das Verfahren nach dem offenen Regelkreis.
[0029] Mit der Zusammenstellung von Wertepaaren und ihrer Auswertung nach Anspruch 2 wird
die Basis dafür geschaffen, daß jeder Meßwert oder jeder Durchschnittswert für die
Ansteuerung des Motors zu einem beliebigen Punkt zur Verfügung steht und abgerufen
werden kann. Dieser Reaktionspunkt kann auch während des Laufes der Maschine manuell
oder durch ein entsprechendes Programm korrigiert werden.
[0030] Mit der Modifizierung des Verfahrens nach Anspruch 3 wird gewährleistet, daß die
zur Ermittlung der Durchschnittswerte ausgewerteten Meßwerte am Faserband auch untereinander
einen gegenseitigen Bezug haben. Die so gewonnenen Durchschnittswerte repräsentieren
die tatsächliche Banddicke ausreichend exakt.
[0031] Die ermittelten und gespeicherten Durchschnittswerte werden dann in dem Bereich des
Faserbandes als Stellwerte wirksam, in dem die Ausgangswerte zur Ermittlung des Durchschnittswertes
gemessen wurden.
[0032] Die Vorteile dieses Steuerverfahrens bestehen vor allem darin, daß der Motor für
den Antrieb der Walzen, die geregelt angetrieben werden, mit bereits optimierten mittleren
Stellwerten beaufschlagt wird und daß die Beaufschlagung mit unterschiedlichen Stellgrößen
in größeren Zeitabständen erfolgen kann als es die Frequenz der Meßschritte für die
Erfassung eines genauen Abbildes der Faserbandstruktur gewährleisten könnte.
[0033] Die Lage des Reaktionspunktes und damit die zurückzulegende Wegstrecke vom Meßort
bis zum Reaktionspunkt wird für verschiedene Faserbänder entsprechend der am Terminal
eingegebenen mittleren Faserlänge vom Prozessor automatisch festgelegt. Zur Ermittlung
der absoluten durchschnittlichen Bandmasse am Eingang wird zu Beginn der Verarbeitung
eines neues Faserbandtypes ein in seiner Länge frei wählbares Probeband gefahren,
von welchem extern die durchschnittlich erreichte Bandmasse am Ausgang ermittelt und
über das Terminal in den Prozessor eingegeben wird und dieser selbstätig den Grundverzug
dahingehend korrigiert, daß die geforderte Ablagebandmasse eingehalten wird.
[0034] Zur Verdeutlichung des Anliegens vorliegender Erfindung sollen die Besonderheiten
anhand eines Ausführungsbeispieles mit zugehörigen Zeichnungen näher beschrieben werden.
[0035] Es zeigen
- Fig. 1
- Verfahrensschema - Bandmassesteuerung
- Fig. 2
- Schema der Werterfassung, Lagezuordnung und Auswertung
[0036] An einer Strecke befindet sich, wie in Fig. 1 dargestellt, auf der Bandzuführseite
ein Antriebsmotor M1, der ein mitlaufendes Meßwalzenpaar 1, eine Meßvorrichtung 4
sowie den Zuführbereich 2 antreibt. Ein weiterer Motor M 2 treibt die Streckwerkswalzen
3 nach der Verzugszone an. Am Meßwalzenpaar 1 ist ein Geber 4, vorzugsweise ein Absolutwertgeber,
zur Meßwerterfassung des Istwertes der Eingangsbandnasse IW/EM angeordnet.
[0037] Wie in Fig 2 dargestellt, wird der gemessene Istwert IW/EM in den Speicher S eingegeben
und mit dem Wert der absoluten Lage SW/R des Reaktionspunktes R gekoppelt, welcher
sich aus dem zurückzulegendem Weg lR ergibt.
Die Istwerterfassung IW/EM kann in beliebigen Abständen x erfolgen.
Der Prozessor P kontrolliert ständig die den Istwerten IW/EM zugeordneten Reaktionspunkte
SW/R durch Vergleich mit dem Istwert IW/R, ob ein Wertepaar IW/EM//SW/R den Reaktionspunkt
R erreicht hat. Ist dies der Fall ( IW/R=SW/R), wird entsprechend der gemessenen Abweichung
der Banddicke von der durchschnittlichen Banddicke der Sollwert SW/D über den Frequenzsteller
fN an den Motor M 1 und der Wert SW/AT an das Ausgabeterminal AT ausgegeben.
Damit wird die Drehzahl des Eingangsmotors M1 so verändert, daß die momentane Ungleichmäßigkeit
des Bandes in der Verzugszone ausgeglichen wird.
Durch die absolute Zeitunabhängigkeit der Bandmassesteuerung, ihre Wirkung wird nur
durch den zurückgelegten Weg der Achse des Eingangsmotors M1 bestimmt, kann die Zeit
tR zwischen Messen des Istwertes IW/EM am Meßort M0 und der Ausgabe des Sollwertes
SW/D stets unterschiedlich sein.
Das Einschreiben von Istwert Meßpaaren IW/EM mit der zugehörigen Lage des Reaktionspunktes
SW/R und die Ausgabe von Sollwerten SW/D sind zwei unterschiedliche Vorgänge, die
nicht zwangsweise miteinander gekoppelt sind, sondern lediglich den gleichen Speicher
S benutzen. Das Einschreiben von neuen Wertpaaren IW/EM/SW/R in den Speicher bewirkt
nicht automatisch die Ausgabe eines Sollwertes SW/D.
[0038] Zur Durchführung des Verfahrens werden über das Eingabeterminal ET
- die Eingangsbandmasse EM
- die Dublierung D
- die Ausgabebandmasse AM
- die Istwertbandmasse des Probebandes IM/P
in den Speicher eingegeben.
Die Istwertbandmasse wird durch den Lauf eines in seiner Länge frei wählbaren Probebandes
ermittelt und ist Voraussetzung, daß bei jedem beliebigen Faserband der Prozeß der
Steuerung auf einem Grundverzug geeicht wird.
[0039] Besondere Vorteile dieses Verfahrens sind:
- Es ist kein Regelkreis mit einer der Verzugszone nachgeordneten Meßeinrichtung erforderlich.
- Es werden alle Ungleichmäßigkeiten im Band präzise bearbeitet, es bleiben keine Teilstücke
zwischen Meßort und Kontrollort unbeeinflußt.
- Es ist keine Grenze für die Bemessung des Steuerbereiches im Plus- und Minusbereich
gegeben.
- Die Lage des Reaktionspunktes ist nicht zwangsweise vorgegeben, diese kann den Verarbeitungsbedingungen
angepaßt werden.
- Die Maschinengeschwindigkeit hat keinen Einfluß auf das Arbeitsregime, so daß Anfahr-
und Abtourvorgänge der Maschine gleichermaßen exakt behandelt werden.
- Es ist keine externe Verzugsberechnung erforderlich, dies erfolgt intern im Prozessor.
Am Terminal werden nur textiltechnisch relevante praktische Daten des Spinnplanes
eingegeben.
1. Verfahren zur Vergleichmäßigung von textilen Faserbändern in einem Streckfeld mit
Bandzuführwalzen und Bandabführwalzen, wobei
- die Masse des unverstreckten Faserbandes gemessen wird,
- die in Abständen erfaßten Meßwerte nacheinander gespeichert werden,
- eine Verzögerungszeit zwischen dem Meßvorgang und dem Einleiten des Korrekturvorganges
vorgegeben wird und
- die gespeicherten Meßwerte zur Einleitung des Korrekturvorganges dem Motor (M1)
der Zuführwalzen (2) als Drehzahlsollwerte zugeleitet werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß absolute Meßwerte (IW/EM) für die Masse des Faserbandes in frei wählbaren Schritten
(x) erfaßt werden,
daß diese Meßwerte (IW/EM) in einem, von einem Prozessor (P) verwaltbaren Speicher
(S) gespeichert werden,
daß die gespeicherten Meßwerte (IW/EM) mittels Prozessor (P) gruppenweise zu einem
Durchschnittswert verarbeitet werden,
daß die Durchschnittswerte (IW/EM) in einer vom Prozessor (P) gemeinsam mit den Daten
(SW/R) eines bezüglich seiner Lage definierten Reaktionspunktes (R) abrufbaren Form gespeichert werden und
daß die Durchschnittswerte (IW/EM) am Reaktionspunkt (R) zeitunabhängig, nach einem vorgegebenen, zurückgelegten Weg des Motors durch den Prozessor (P) abgerufen und in Form von Drehzahlsollwerten (SW/D) dem Motor
(M1) zugeleitet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Durchschnittswerte (IW/EM) jeweils mit Daten (SW/R) des Reaktionspunktes (R)
zu einem Wertepaar (IW/EM//SW/R) zusammengefaßt werden und
daß das Wertepaar (IW/EM//SW/R) anhand der Daten (SW/R) des Reaktionspunktes (R) mittels
Prozessor (P) abgerufen und als Drehzahlstellwert (SW/D) an den Motor (M1) weitergeleitet
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Durchschnittswert aus nacheinander gespeicherten Meßwerten (IW/EM) eines Meßbereiches
abgeleitet ist und
daß das, diesen Durchschnittswert enthaltende Wertepaar (IW/EM//SW/R) dann abgerufen
wird, wenn der Anfang dieses Meßabschnittes den Reaktionspunkt (R) erreicht.
1. Process for equalizing textile slivers (fiber bands) in a drawing field with sliver
feed rollers and sliver delivery rollers, whereby
- the mass of the undrawn sliver is measured,
- the values that are measured at intervals are successively stored,
- a delay time is specified between the measuring process and the initiation of the
correction process,
- the stored measured values used for initiating the correction process are routed
as rotational speed setpoint values to the motor (M1) of the feed rollers (2),
characterized by the fact
that absolute measured values (IW/EM) for the mass of the sliver are recorded in freely
selectable steps (x),
that these measured values (IW/EM) are stored in a memory (S) that is managed by a
processor (P),
that the stored measured values (IW/EM) are processed in groups and converted to an
average value by means of a processor (P),
that the average values (IW/EM) are stored in a form retrievable by the processor
(P) together with the data (SW/R) of a reaction point defined as related to its position and
that the average values (IW/EM) at the reaction point (R) are retrieved by the processor
(P) independent of time according to a specified path traveled by the motor and are routed in the form of rotational speed setpoint values (SW/D) to the motor
(M1)
2. Process in accordance with Claim 1, characterized by the fact that the average values
(IW/EM) are each combined with the data (SW/R) of the reaction point (R) to form a
value pair (IW/EM/ /SW/R) and
that the value pair (IW/EM/ /SW/R) is retrieved from the data (SW/R) of the reaction
point (R) by means of the processor (P) and routed as a rotational speed control output
(SW/D) to the motor (M1).
3. Process in accordance with Claim 1 or 2, characterized by the fact
that the average value derived from the successively stored measured values (IW/EM)
of a measured range and
that the value pair (IW/EM/ /SW/R) that comprises this average value is then retrieved
when the beginning of this measured section reaches the reaction point (R).
1. Procédé destiné à régulariser des bandes de fibres textiles dans un intercadre avec
cylindres d'alimentation en bandes et cylindres de transport de bandes, durant lequel
- la masse de la bande de fibres non étirée est mesurée,
- les valeurs de mesure saisies par intervalles sont successivement enregistrées,
- un délai de temporisation entre le processus de mesure et l'amorce du processus
de correction est défini et
- les valeurs de mesures enregistrées sont transmises au processus de correction du
moteur (M1) des cylindres d'alimentation (2) en tant que valeurs prescrites pour la
vitesse de rotation,
caractérisé par le fait
que des valeurs de mesure absolues (IW/EM) sont saisies pour la masse de la bande
de fibres dans des étapes (X) pouvant être définies librement,
que les valeurs de mesure (IW/EM) sont enregistrées dans une mémoire (S) pouvant être
gérée par un processeur (P),
que les valeurs de mesure (IW/EM) enregistrées par groupe au moyen d'un processeur
(P) peuvent servir au calcul d'une valeur moyenne,
que les valeurs moyennes (IW/EM) peuvent être enregistrées sous une forme pouvant
être appelée par un processeur (P) en même temps que des données (SW/R) d'un point de réaction défini en fonction de sa position et
que les valeurs moyennes (IW/EM) relevées au niveau du point de réaction (R) peuvent
être appelées au moyen du processeur (P), indépendamment du temps, après que le moteur ait parcouru un trajet prédéfini, et transmises sous forme des valeurs prescrites de vitesse de rotation (SW/D) au
moteur (M1).
2. Procédé conforme à la revendication 1, caractérisé par le fait
que les valeurs moyennes (IW/EM) sont respectivement rassemblées avec des données
(SW/R) du point de réaction (R) en une paire de valeurs (IW/EM/SW/R) et
que la paire de valeurs (IW/EM/SW/R) relevées en fonction des données (SW/R) du point
de réaction (R), peut être appelée au moyen du processeur (P) et transmise en tant
que valeurs de vitesse de rotation (SW/D) au moteur (M1).
3. Procédé conforme aux revendications 1 et 2, caractérisé par le fait
que la valeur moyenne obtenue à partir des valeurs de mesure (IW/EM) enregistrées
successivement est dérivée d'une plage de mesure et
que la paire de valeurs (IW/EM/SW/R) contenue dans cette valeur moyenne est alors
appelée, lorsque le début de cette section de mesure atteint le point réaction (R).