[0001] Die Erfindung betrifft ein schmutzabweisendes Monofilament für Papiermaschinensiebe
mit einem Durchmesser von 0,2 bis 0,7 mm, bestehend aus wenigstens 85 Gew.-% Polyethylenterephthalat
mit einem Viskositätsindex (V.I.) von wenigstens 96 dl/g und einem Copolymerisat,
Verfahren zur Herstellung sowie dessen Verwendung.
[0002] Unter "schmutzabweisende" Eigenschaften für Papiermaschinensiebe soll die Nassverschmutzung,
die auch Hydrolysebeständigkeit voraussetzt, verstanden sein. Die Schmutzabweisung
soll dazu dienen, die Reinigungszyklen eines Siebes zu verlängern, wobei die Reinigungsarbeit
unter einem Hochdruckwasserstrahl und nötigenfalls unter Reibung mit einer Bürste
vorgenommen wird. Schmutzabweisende Monofilamente, die gleichzeitig hydrolysebeständig
sein sollten, werden zu technischen Geweben verarbeitet und insbesondere in der Trockenpartie
einer Papiermaschine eingesetzt. Solche Trockensiebe sind Temperaturen weit über 100°C
und Feuchtigkeit ausgesetzt sowie beim Reinigen erhöhter mechanischer Beanspruchung.
Schmutzabweisende Polyestermonofile haben sich wegen ihrer Hydrolyseanfälligkeit nicht
bewährt. Durch Zusatz von Additiven in Form von Stabilisatoren wurde eine weitere
Verbesserung der Hydrolysebeständigkeit erzielt, die jedoch für Papiermaschinensiebgewebe
der Trockenpartie immer noch nicht ausreicht. Die Erhöhung der schmutzabweisenden
Eigenschaften wurde neben der Zugabe von Additiven auch durch geeignete Spinnpräparationen,
Finishbehandlungen am Filament sowie Nachbehandlung am Gewebe versucht.
[0003] Es wurden auch Monofilamente aus dem Copolymer Ethylentetrafluorethylen hergestellt,
deren thermische und chemische Resistenz ausgezeichnet sind und deshalb in der chemischen
Verfahrenstechnik Verwendung finden. Es sind Trockensiebe für Papiermaschinen bekannt,
die an der Sieboberfläche solche Monofilamente tragen und die darunter liegenden Stützgewebe
aus Polyestermonofilamenten gegen Verschmutzung schützen. Den ausgezeichneten chemischen
Eigenschaften der Fluorpolymeren stehen jedoch deren unzureichende Zugfestigkeit und
Dehnungseigenschaften entgegen. Ausserdem ist die Herstellung und Entsorgung eines
Fluorpolymers mit etwa 50 % Fluoranteil im Vergleich zu einem Polyester sehr aufwendig.
[0004] Es wurde bereits versucht, durch Ummantelung von mechanisch stabilen Filamenten mit
einem fluorhaltigen Polymer durch Coextrusion, die mechanischen Eigenschaften des
Filaments mit den chemischen des Fluorpolymers zu verbinden (DE-A-3301270). Aus wirtschaftlichen
Gründen wurde dabei die Ummantelung so dünn wie möglich gehalten. Die bekannten Kern-Mantelfäden
sind jedoch als Papiermaschinensiebe mit mehrfacher Verwendung und Reinigung unter
den rauhen Bedingungen im Betrieb einer Papierfabrik nicht geeignet.
[0005] Nach der EP-A-0 506 963 ist ein hydrolysestabiles und schmutzabweisendes Monofilament
bekannt, welches aus einer Mischung aus einem Polyethylenterephthalat mit einem Fluorpolymer
und unreagiertem Carbodiimid besteht. Cabodiimid wird im Überschuss verwendet, um
das Monofilament langfristig hydrolysebeständig zu machen. Das Monofilament ist in
seiner Struktur offensichtlich nicht homogen. Das fluorhaltige Polymer kann in Form
von Fibrillen in einer Matrix von PET verteilt sein, aber auch aus einem Kern-Mantel
bestehen.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, ein schmutzabweisendes Monofilament zur Verfügung zu
stellen, das den hohen Ansprüchen eines technischen Gewebes, inbezug auf seine chemischen,
schmutzabweisenden, mechanischen und abrasionsbeständigen Eigenschaften genügt und
besonders in der Trockenpartie eines Papiermaschinensiebes Verwendung findet.
[0007] Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Verfügung zu stellen,
das die wirtschaftliche Herstellung von schmutzabweisenden Monofilamenten gestattet.
[0008] Die Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass das Monofilament 1,5 bis 5
Gew.-% eines polynären Copolymerisats, hergestellt aus Alkenen und Perfluoratkenen,
enthält und eine über den ganzen Querschnitt homogene Zusammensetzung aufweist.
[0009] Es wird ein Polyester verwendet, der aus wenigstens 85 Gew.% Polyethylenterephthalat
besteht. Als besonderer Vorteil sei hervorgehoben, dass das hergestellte Monofilament
über den ganzen Querschnitt eine homogene Zusammensetzung aufweist. Es können der
Schmelze erforderlichenfalls auch 1 bis 3 % Farbpigmente zugemischt werden.
[0010] Als Polyethylenterephthalat kommt solches in Frage, das einen Viskositätsindex von
> 96 aufweist.
[0011] Als Copolymerisat haben sich solche, die aus etwa 50 Gew.-% Ethen und etwa 50 Gew.-%
Tetrafluorethen bestehen, bewährt. Das Copolymerisat kann in Form eines Masterbatch,
welcher aus etwa 50 Gew.-% und etwa 50 Gew.-% Copolymerisat besteht, in die Schmelze
zugegeben werden.
[0012] Die schmutzabweisenden Monofilamente haben einen Durchmesser von 0,2 bis 0,7 mm,
und bestehen aus einer Polymermischung aus Polyethylenterephthalat mit wenigstens
85 Gew.-% Polyethylenterephthalateinheiten und 1,5 bis 5 Gew.-%, insbesondere 1,5
bis 3,0 Gew.-% eines polynären Copolymerisats, hergestellt aus Alkenen und Perfluoralkenen,
bestehen.
[0013] Als polynäre Copolymerisate haben sich insbesondere binäre Systeme bewährt. Diese
sind einfach durch Copolymerisation der Einzelkomponenten zu erhalten. Copolymerisate
aus Ethen und Tetrafluorethen sind wegen ihrer leichten Verfügbarkeit vorteilhaft,
wobei ein Schmelzpunkt im Bereich zwischen 255°C und 275°C besonders zweckmässig ist.
Andere binäre oder polynäre Fluorkunststoffe wie Hexafluorpropylenmodifizierte Polytetrafluorethylene,
Polyvinylidenfluoride u.ä. können verwendet werden.
[0014] Es ist besonders vorteilhaft, wenn das Monofilament 1,5 bis 5 Gew.-% der genannten
Copolymerisate mit Polyfluoralkyleneinheiten, vorzugsweise 1,5 bis 3 Gew.-%, insbesondere
2 bis 3 Gew.-% enthält.
[0015] Die Festigkeit der Monofilamente ist höher als 36 cN/tex, insbesondere 36 bis 60
cN/tex bei einer Dehnung von < 44 %, bezogen auf das ungedehnte Filament, wobei als
wesentliches Merkmal in überraschender Weise die Schmutzabweisung besonders gut ist.
Die Schmutzabweisung ist als Anschmutzungsindex mit < 2 nach 5 Anschmutzungs/Auswaschzyklen,
verglichen mit > 5 bei einem Polyesterfilament ohne Copolymerisate, ermittelt worden.
[0016] Die Verwendung der erfindungsgemässen schmutzabweisenden Monofilamente mit einem
Durchmesser von 0,2 bis 0,7 mm ist besonders zur Herstellung von Papiermaschinensiebgeweben
geeignet.
[0017] Die Erfindung soll anhand von einem Beispiel und einem Vergleichsbeispiel näher beschrieben
werden.
Vergleichsbeispiel ohne Copolymerisate:
[0018] Hydrolysestabilisiertes hochviskoses (VI 96) Polyethylenterephthalat wird in bekannter
Weise bei einer Temperatur von 290°C über eine Spinndüse mit einem Lochdurchmesser
von 1,8 mm mit einem Durchsatz von 486 g/min schmelzextrudiert. Die extrudierten Monofilamente
werden in einem Wasserbad bei 70°C abgekühlt. Nach dem Abkühlen werden die Monofilamente
spinnpräpariert und mit einem Verstreckungsverhältnis von total 5,25x verstreckt,
relaxiert und mit einer Geschwindigkeit von 100 m/min aufgewickelt. Der resultierende
Faden mit einem Titer von 2700 dtex, was einem Durchmesser von 0.50 mm entspricht,
weist nach 5-fachem Behandeln einen Anschmutzungsindex von mehr als 5 auf, hat eine
Festigkeit (Ft) von 38 cN/tex bei einer Dehnung (Dt) von 40 % und einen Thermoschrumpf
(TS bei 160°C) von 0.4 %, bezogen auf den ungeschrumpften Faden.
Ausführungsbeispiel:
[0019] Zur Herstellung der Mischung (Masterbatch) werden auf einer Compoundieranlage 50
Gew.-% Polyethylenterephthalat (I) mit einem Copolymerisat (II), hergestellt aus 50
Gew.-% Ethylen und 50 Gew.-% Tetrafluorethylen, verarbeitet.
[0020] Hochviskoses (VI 96) Polyethylenterephthalat (Polyester) wird bei einer Temperatur
von 290°C geschmolzen. In die Schmelze wird 4 Gew.-% der Mischung (Masterbatch), entsprechend
2 Gew.-% Copolymerisat (II) mittels einer Dosiereinrichtung zugefügt. Die Extrusion
erfolgt über eine Spinndüse mit einem Lochdurchmesser von 1,8 mm ebenfalls mit einem
Durchsatz von 486 g/min. Die extrudierten Monofilamente werden in gleicher Weise in
einem Wasserbad bei 70°C abgekühlt. Nach dem Abkühlen werden die Monofilamente spinnpräpariert
und mit einem Verstreckungsverhältnis von total 5,25x verstreckt, relaxiert und mit
einer Geschwindigkeit von 100 m/min aufgewickelt. Der resultierende Faden mit einem
Durchmesser von 0.50 mm weist nach 5-fachem Behandeln einen Anschmutzungsindex von
weniger als 2 (< 2) auf, hat eine Festigkeit (Ft) von 37 cN/tex bei einer Dehnung
(Dt) von 39 % und einen Thermoschrumpf (TS bei 160°C) von 0.4 %, bezogen auf den ungeschrumpften
Faden.
[0021] Zur Bestimmung der schmutzabweisenden Wirkung von Monofilamenten für Papiermaschinensiebgewebe
wurde folgende Methode entwickelt:
Prinzip der Testmethode:
[0022] Es werden rostfreie Stahlplättchen dreilagig mit dem Monofil präzis bewickelt. Nach
Auswaschen der Spinnpräparation und farbmetrischer Ausmessung (DATACOLOR Texflash
Typ 3881) wird die Gberseite der Monofilkartelle nach einem festgelegten Verfahren
achtmal unter nassem Zeitungspapier in einer Bügelpresse bei 130°C mittels "Transferdruck"
angeschmutzt. Nach farbmetrischer Ausmessung wird auf eine spezifizierte Weise gewaschen,
getrocknet und wieder farbmetrisch vermessen. Dieser Anschmutzungs-/Auswasch-Prozess
wird für die gleichzeitige Ermittlung der "Soil-release"-Eigenschaften insgesamt fünfmal
nacheinander durchgeführt. Als quantitatives Resultat werden in jedem Stadium die
DL* (D65)-Werte angegeben, welche jeweils auf die Kartellen vor der ersten Anschmutzung
als Referenz bezogen sind. DL* (D65) entspricht der Helligkeitsdifferenz der Probe
zur Referenz bei Tageslicht. Um Einflüsse der Farbdifferenzen der Proben auszuschliessen
wird die prozentuale Helligkeitsabnahme angegeben, welche definiert ist als

und Anschmutzungsindex genannt wird. Dabei bedeutet L*
0 die Helligkeit der Referenz.
Verschmutzungseigenschaften:
[0023] Die in der Abbildung 1 dargestellten Werte der AI zeigen den Einfluss der aufeinanderfolgenden
Zyklen "Anschmutzen" R / "Auswaschen" +W. Es werden jeweils AI-Mittelwerte von zwei
Kartellen nach dem Anschmutzen und nach dem Auswaschen dargestellt. Die Kurve 1 zeigt
den erfindungsgemässen Monofilamentfaden. Die Kurve 2 zeigt einen Vergleichsfaden
aus Polyester nach dem Stand der Technik, also ohne (II). Nach (fünf) 5 Anschmutz/Auswaschzyklen
werden mit dem erfindungsgemässen Monofilament Indizes unter 2 erreicht.
[0024] Der erfindungsgemässe Monofilfaden bringt eine Verbesserung um einen Faktor 4 bis
5 gegenüber dem Stand der Technik. Er ist bevorzugt zum Einsatz in Papiermaschinengeweben
geeignet.
1. Schmutzabweisendes Monofilament für Papiermaschinensiebe mit einem Durchmesser von
0,2 bis 0,7 mm, bestehend aus einem Polyester unit wenigstens 85 Gew.-% Polyethylenterephthalat
mit einem Viskositätsindex (V.I.) von wenigstens 96 dl/g und einem Copolymerisat,
dadurch gekennzeichnet, dass das Monofilament 1,5 bis 5 Gew.-% eines polynären Copolymerisats,
hergestellt aus Alkenen und Perfluoralkenen enthält und eine über den ganzen Querschnitt
homogene Zusammensetzung aufweist.
2. Monofilament nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Copolymerisat aus Ethen
und Tetrafluorethen besteht.
3. Monofilament nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Copolymerisat einen
Schmelzpunkt von 255°C bis 275°C aufweist.
4. Monofilamente nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Festigkeit von
wenigstens 36 cN/tex, einer Dehnung von < 44 %, bezogen auf das ungedehnte Filament,
und gleichzeitig einen Anschmutzungsindex < 2 nach 5 Anschmutzungs/Auswaschungszyklen.
5. Verfahren zur Herstellung eines schmutzabweisenden Monofilaments für Papiermaschinensiebe
mit einem Durchmesser von 0,2 bis 0,7 mm aus einer Polymerschmelze, bestehend aus
einer Mischung aus einem Polyester unit wenigstens 85 Gew.-% Polyethylenterephthalat
mit einem Viskositätsindex (V.I.) von wenigstens 96 dl/g und einem Copolymerisat,
dadurch gekennzeichnet, dass der Polymerschmelze aus Polyethylenterephthalat, vor
dem Extrudieren 1,5 bis 5 Gew.-% eines Copolymerisats, hergestellt aus Alkenen und
Perfluoralkenen, zugemischt wird und das Monofilament eine über den ganzen Querschnitt
homogene Zusammensetzung aufweist.
6. Verwendung der schmutzabweisenden Monofilamente mit einem Durchmesser von 0,2 bis
0,7 mm, bestehend aus einer Polymermischung aus einem Polyester mit wenigstens 85
Gew.-% Polyethylenterephthalat mit einem Viskositätsindex (V.I.) von wenigstens 96
dl/g und 1,5 bis 5 Gew.-% eines polynären Copolymerisats aus Alkenen und Perfluoralkenen
und eine über den ganzen Querschnitt homogene Zusammensetzung aufweist, zur Herstellung
von Siebgeweben für von Papiermaschinen.
1. Soil-repellent monofilament for paper machine wire-cloths, having a diameter from
0.2 to 0.7 mm, consisting of a polyester comprising at least 85% by weight of polyethylene
terephthalate and having a viscosity index (V.I.) of at least 96 dl/g and a copolymer,
characterized in that the monofilament contains from 1.5 to 5% by weight of a polynary
copolymer prepared from alkenes and perfluoroalkenes and has a homogeneous composition
over the entire cross-section.
2. Monofilament according to claim 1, characterized in that the copolymer consists of
ethene and tetrafluoroethene.
3. Monofilament according to claim 1, characterized in that the copolymer has a melting
point from 255°C to 275°C.
4. Monofilaments according to claims 1 to 3, characterized by a tenacity of at least
36 cN/tex, an elongation of < 44%, based on the unextended filament, and at the same
time a soiling index < 2 after 5 soiling/washing cycles.
5. Process for producing a soil-repellent monofilament from 0.2 to 0.7 mm in diameter
for paper machine wire-cloths from a polymer melt consisting of a mixture of a polyester
comprising at least 85% by weight of polyethylene terephthalate and having a viscosity
index (V.I.) of at least 96 dl/g and a copolymer, characterized in that the polymer
melt of polyethylene terephthalate has mixed into it, prior to the extruding, from
1.5 to 5% by weight of a copolymer prepared from alkenes and perfluoroalkenes and
the monofilament has a homogeneous composition over the entire cross-section.
6. Use of the soil-repellent monofilaments having a diameter from 0.2 to 0.7 mm, comprising
a polyblend comprising a polyester comprising at least 85% by weight of polyethylene
terephthalate and having a viscosity index (V.I.) of at least 96 dl/g and from 1.5
to 5% by weight of a polynary copolymer of alkenes and perfluoroalkenes and having
a homogeneous composition over the entire cross-section, for producing wire-cloths
for of paper machines.
1. Monofilament anti-salissures pour tamis de machine de papeterie, avec un diamètre
de 0,2 à 0,7 mm, composé d'un polyester formé d'au moins 85 % en masse de polyéthylène
téréphtalate avec un indice de viscosité (V.I.) d'au moins 96 dl/g et d'un copolymérisat,
caractérisé en ce que le monofilament comporte 1,5 à 5 % en masse d'un multiple copolymérisat
fabriqué à partir d'alcènes et d'alcènes perfluorés, et montre une composition homogène
sur la totalité de la coupe transversale.
2. Monofilament selon la revendication 1, caractérisé en ce que le copolymérisat est
composé d'éthylène et de tétrafluoroéthylène.
3. Monofilament selon la revendication 1, caractérisé en ce que le copolymérisat possède
un point de fusion compris entre 255°C et 275°C.
4. Monofilament selon les revendications 1 à 3, caractérisé par une ténacité d'au moins
36 cN/tex, un allongement inférieur à 44 %, mesuré par rapport au filament non allongé,
et simultanément un indice de salissure inférieur à 2 après 5 cycles de salissure
/ lavage.
5. Procédé pour la fabrication d'un monofilament anti-salissures pour tamis de machine
de papeterie, avec un diamètre de 0,2 à 0,7 mm, à partir d'une masse fondue de polymère
composé d'un mélange de polyester formé d'au moins 85 % en masse de polyéthylène téréphtalate
avec un indice de viscosité (V.I.) d'au moins 96 dl /g et d'un copolymérisat, caractérisé
en ce que la masse fondue en polyéthylène téréphtalate est mélangée avant l'extrusion
avec 1,5 à 5 % en masse d'un copolymérisat fabriqué à partir d'alcènes et d'alcènes
perfluorés et que le monofilament montre une composition homogène sur la totalité
de la coupe transversale.
6. Utilisation des monofilaments anti-salissures avec un diamètre de 0,2 à 0,7 mm, composés
d'un mélange polymérique à base de polyester comprenant au moins 85 % en masse de
polyéthylène téréphtalate avec un indice de viscosité (V.I.) d'au moins 96 dl/g et
1,5 à 5 % en masse d'un multiple copolymérisat d'alcènes et d'alcènes perfluorés,
et avec une composition homogène sur la totalité de la coupe transversale, pour la
fabrication de tissus tamis pour machine de papeterie.