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EP 0 618 369 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.05.1997 Patentblatt 1997/21 |
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Anmeldetag: 09.03.1994 |
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Topfgehäusepumpe
Barrel-type pump
Pompe du type "Barrel"
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT NL |
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Priorität: |
31.03.1993 DE 4310467
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.10.1994 Patentblatt 1994/40 |
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Patentinhaber: KSB Aktiengesellschaft |
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67227 Frankenthal (DE) |
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Erfinder: |
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- Nicklas, Alexander
D-67246 Dirmstein (DE)
- Schill, Jürgen
D-67273 Weisenheim (DE)
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Entgegenhaltungen: :
FR-A- 1 251 632 US-A- 2 651 998 US-A- 3 091 182
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GB-A- 1 081 164 US-A- 2 708 883 US-A- 5 180 280
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Kreiselpumpe gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
[0002] Derartige Kreiselpumpenbauarten, auch als Doppelgehäusepumpen, Mantelgehäusepumpen
und/oder sogenannte "Barrel-Type"-Pumpen bekannt, sind Kreiselpumpen, die von einem
topfähnlichen Gehäuse umgeben sind. Der mit Saug- und Druckstutzen versehene Topf
wird in einer senkrecht zur Welle liegenden Ebene mit einem Deckel fest verschlossen.
Die Antriebswelle wird hierbei durch den Deckel sowie eine Wellenabdichtung hindurchgeführt.
Der Vorteil dieser Gehäusebauart besteht darin, daß bei einer Demontage der Pumpe
das Topfgehäuse mit den Rohrleitungen und dem Fundament verbunden bleiben kann. Gewöhnlich
handelt es sich hierbei um mehrstufige Pumpen zur Verwendung als Hoch- und Höchstdruckpumpen,
insbesondere auch als Kesselspeisepumpen. Als Topf kann hierbei ein geschmiedetes
Gehäuse Verwendung finden, welches gegenüber den auftretenden Drücken den höchsten
Widerstand aufweist. Um diese Pumpenbauart mit bestmöglichem Wirkungsgrad zu betreiben,
ist für den jeweiligen Einsatzzweck eine ganz genaue Abstimmung von Laufrädern und
nachgeordneten Leiträdern erforderlich. Dies bedingt für jeden Verwendungszweck einen
erheblichen konstruktiven und fertigungstechnischen Aufwand.
[0003] Durch die GB-A-1 081 164 ist eine einstufige Kreiselpumpe bekannt, deren Laufrad
in einen Ringraum fördert. Aus dem Ringraum tritt das Fördermedium durch einen tangential
verlaufenden Austrittsstutzen aus. Um bei niedrigen Strömungsgeschwindigkeiten einen
verbesserten Stoßeffekt zu erreichen, ragt ein diffusorförmiger Einsatz vorspringend
in den Ringraum hinein, wobei beiderseits desselben ein freier Raum verbleibt. Um
bei höheren Umfangsgeschwindigkeiten Wirkungsgradverluste durch Wirbelbildung zu vermeiden,
wird der vorsprungartig in den Ringraum hineinragende Einsatz auf seiner der Strömung
abgewandten Seite mit einer strömungsführenden Auskleidung versehen.
[0004] Die US-A-2 708 883 zeigt eine mehrstufige Pumpenbauart, bei der innerhalb eines Gehäuses
den Laufrädern Leitradeinsätze nachgeordnet sind. Die Einsätze entwickeln sich in
radialer Richtung und der letzte Einsatz mündet in eine radial entwickelte Spirale
ein.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für derartige Pumpengehäusebauarten eine
Bauform zu entwickeln, mit deren Hilfe bei verbessertem Wirkungsgrad eine leichtere
Anpassung an unterschiedliche Anlagen möglich ist.
[0006] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß dem kennzeichnenden Teil des Hauptanspruches.
Praktische Versuche haben gezeigt, daß mit dieser Bauform der Wirkungsgrad der letzten
Pumpenstufe um 3 bis 4 % verbessert werden kann. Dies bedeutet selbst bei bis zu sechsstufigen
Pumpenbauarten eine deutliche Verbesserung des Gesamtwirkungsgrades, so daß mit Hilfe
der Energiekosteneinsparung eine schnellere Amortisation der Pumpe möglich wird. Die
Ausbildung in Form von Einsätzen ermöglicht bei der Konstruktion der Pumpe durch eine
Kombination verschiedener Einsätze in einfachster Weise eine leichte Anpassung an
die jeweils bestehende Anlage.
[0007] Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die radial und/oder axial entwickelte
Spirale Bestandteil eines Gehäusedeckels und/oder des letzten Stufengehäuses ist.
Als vorteilhaft hat sich eine Spiralform erwiesen, welche sich zunächst in radialer
Richtung und im Anschluß daran in axialer Richtung entwickelt. Sollten größere Räumlichkeiten
zur Verfügung stehen, dann sind auch andere Entwicklungsrichtungen der Spirale möglich.
Somit kann in vorteilhafter Weise auf eine Vergrößerung des Topfes verzichtet werden
und der bisher zur Verfügung stehende Ringraum, in dem das aus der Kreiselpumpe austretende
Fördermedium gesammelt und dem Druckstutzen zugeführt wird, für wirkungsgradverbessernde
Maßnahmen benutzt werden. Durch die entsprechende Gestaltung des den Topf verschließenden
Deckels sowie dessen Verwendung als leistungssteigerndes strömungsführendes Bauteil
kann das Bauvolumen der Pumpe konstant gehalten werden.
[0008] Eine weitere Ausgestaltung sieht vor, daß der Spiraleinsatz in Strömungsrichtung
gesehen nach dem Leitradeinsatz angeordnet ist. Dadurch besteht die Möglichkeit, innerhalb
eines gewünschten n
q-Bereiches des Laufrades nur den Leitradeinsatz einem abgedrehten und/oder breiteren
Laufrad anzupassen. Änderungs- oder Anpaßarbeiten an dem Spiraleinsatz können somit
vollständig entfallen. Es ist auch möglich, den Leitradeinsatz selbst schaufellos
auszubilden und gewissermaßen als Ringdiffusor vorzusehen, aus dem eine Überleitung
in den Spiraleinsatz erfolgt. Dies ist abhängig von den gesamten Gegebenheiten, unter
denen die Pumpe Verwendung finden soll.
[0009] Zur sicheren Befestigung und einfachen Abdichtung des ebenfalls eine weitere Anpassung
ermöglichenden diffusorförmigen Druckstutzeneinsatzes sieht eine andere Ausgestaltung
der Erfindung vor, daß dieser vom Gehäuseinnern aus in den Druckstutzen einsetzbar
ist. So ist es ohne weiteres möglich, beispielsweise mit einem vorstehenden Bund,
den Einsatz direkt am Topfgehäuse anliegen zu lassen. Überdies ergibt sich damit der
Vorteil, daß der diffusorförmige Einsatz aus einem besonders widerstandsfähigen Material
gefertigt sein kann, um gegenüber den hohen Strömungsgeschwindigkeiten im Bereich
der letzten Pumpenstufe Bestand haben zu können. Das Topfgehäuse selbst kann dann
aus einem preislich günstigeren Material hergestellt werden, welches aus Gründen der
Verschleißbeständigkeit mit einer entsprechenden Plattierung im Bereich der flüssigkeitsführenden
Flächen versehen ist.
[0010] Das Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird
im folgenden näher beschrieben. Es zeigen die
- Fig. 1
- einen Querschnitt durch den Druckstutzeneinsatz und den Spiraleinsatz, die
- Fig. 2
- einen Längsschnitt durch das Pumpengehäuse im Bereich der letzten Pumpenstufe, die
- Fig. 3
- eine Darstellung der Entwicklung des Spiraleinsatzes und die
- Fig. 4
- einen Querschnitt durch den Spiraleinsatz bei ungefähr 180° Spiralentwicklung.
[0011] In der Fig. 1 ist ein Meridianschnitt durch den Spiraleinsatz 1 mit nachgeordnetem
Diffusoreinsatz 2 gezeigt, wobei aus Gründen der Übersichtlichkeit der Leitradeinsatz
nicht dargestellt wurde. Vom Beginn an erweitert sich im Spiraleinsatz 1 die Spirale
3 über ungefähr 100° bis auf ihren maximalen Durchmesser D, um dann bei gleichbleibendem
Durchmesser eine Querschnittserweiterung in axialer Richtung zu erfahren. Im Bereich
des Überganges vom Spiraleinsatz 1 in den Druckstutzeneinsatz 2 weist der Spiraleinsatz
eine größte Querschnittsfläche auf. Die Spirale beginnt im Bereich des Leitradaustrittsdurchmessers
D
L.
[0012] Der Druckstutzeneinsatz 2 verfügt in seinem Innern über eine diffusorförmige Erweiterung
4, welche im Bereich des Austrittes 5 weitgehend dem Querschnitt einer anzuschließenden
Druckleitung entspricht. Die dem Spiraleinsatz 1 zugekehrte Fläche 6 des Diffusoreinsatzes
2 ist zylinderförmig ausgekehlt, um somit eine gute Anpassung an den Spiraleinsatz
1 zu ermöglichen. Ein vorstehender Bund 7 dient der Halterung des Diffusoreinsatzes
2 innerhalb des - hier lediglich durch eine Schraffur angedeuteten - Topfgehäuses.
[0013] Die Darstellung in Fig. 2, einem Schnitt gemäß II-II von Fig. 1, entspricht einem
Längsschnitt durch ein Topfgehäuse 8 im Bereich der letzten Stufe. Hierbei ist erkennbar,
daß in das Topfgehäuse 8 vom Pumpeninnern aus ein Diffusoreinsatz 2 in den Druckstutzen
9 eingeschoben ist. Ein von außen in das Topfgehäuse 8 eingeschobenes letztes Stufengehäuse
10 hält den Diffusoreinsatz 2 in seiner Position. Zwischen einer Stirnfläche 11 des
letzten Stufengehäuses 10 und einem das Topfgehäuse 8 verschließenden Deckel 12 ist
ein Leitradeinsatz 13 angeordnet, welcher durch verdrehsichernde Elemente 14 in seiner
Position gehalten wird. Das hier gezeigte letzte Laufrad 15 ist auf einer Welle 16
angeordnet, die von einem innerhalb des Deckels 12 befindlichen Dichtungs- und Lagergehäuses
17 gehalten wird. Durch eine entsprechende Kombination von Leitrad-, Stufengehäuse-
und Spiraleinsätzen sowie Laufrädern kann in einfachster Weise eine wirkungsgradsteigernde
Anpassung an die jeweiligen Anlagenverhältnisse erfolgen. Der Spiraleinsatz 1, der
hier als eigenständiges Bauteil ausgebildet wurde, kann auch integraler Bestandteil
des das Topfgehäuse 8 verschließenden Deckels 12 sein. Gleiches gilt für den Leitradeinsatz
13. Es ist auch ohne weiteres möglich, die Funktion des Spiraleinsatzes und/oder des
Leitradeinsatzes 13 auf das letzte Stufengehäuseteil 10 zu übertragen. Der freie Spiralquerschnitt
ist hier mit 18 gekennzeichnet.
[0014] In der Darstellung von Fig. 3 sind die einzelnen Querschnittserweiterungen der Spirale
gezeigt. Die mit starker Strichstärke umrandete Fläche entspricht einem freien Spiralquerschnitt
18 bei 360° Umschlingungswinkel, d. h. am Spiralaustritt. Die innerhalb dieser Fläche
angeordneten dünnen Linien, die mit Gradzahlen versehen sind, geben denjenigen Spiralquerschnitt
wieder, der mit gleichlautenden Gradzahlen in der Fig. 1 markiert ist. Im Bereich
ab ca. 100° Spiral-Umschlingungswinkel verfügt die Spirale über einen konstanten Außendurchmesser.
Der Spiralquerschnitt verändert sich dann nur noch seitlich in axialer Richtung und
gegebenenfalls auch radial nach innen.
[0015] Die Fig. 4 zeigt gemäß Linie IV-IV aus Fig. 1 einen Schnitt durch die letzte Stufe
der Pumpe bei etwa 180° Spiralwinkel. Der Spiralquerschnitt 18 der Spirale entspricht
dem aus Fig. 3 bei 180°.
1. Kreiselpumpe in Topfgehäusebauart mit zwischen den einzelnen Pumpenlaufrädern (15) eingesetzten strömungsführenden Stufengehäusen (10), dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Topfgehäuses (8) im Bereich des letzten Stufengehäuses (10) ein
Leitradeinsatz (13), ein radial und/oder axial entwickelter Spiraleinsatz (1) und
ein diffusorförmiger Druckstutzeneinsatz (2) angeordnet sind.
2. Kreiselpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der radial und/oder axial
entwickelte Spiraleinsatz (1) Bestandteil eines Gehäusedeckels (12) und/oder des letzten
Stufengehäuses (10) ist.
3. Kreiselpumpe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiraleinsatz
(1) in Strömungsrichtung gesehen nach dem Leitradeinsatz (13) angeordnet ist.
4. Kreiselpumpe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der diffusorförmige
Druckstutzeneinsatz (2) vom Gehäuseinnern aus in den Druckstutzen (9) einsetzbar ist.
5. Kreiselpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Leitradeinsatz
(13) schaufellos ausgebildet ist.
1. Centrifugal pump of barrel-type construction, having flow-conducting stage casings
(10) inserted between the individual pump impellers (15), characterized in that a
stator insert (13), a radially and/or axially developed spiral insert (1), and a diffuser-like
pressure-connection insert (2) are arranged inside the barrel casing (8) in the region
of the last stage casing (10).
2. Centrifugal pump according to Claim 1, characterized in that the radially and/or axially
developed spiral insert (1) is an integral component of a casing cap (12) and/or of
the last stage casing (10).
3. Centrifugal pump according to Claims 1 and 2, characterized in that the spiral insert
(1) is arranged downstream of the stator insert (13) as viewed in the direction of
flow.
4. Centrifugal pump according to Claims 1 to 3, characterized in that the diffuser-like
pressure-connection insert (2) can be inserted into the pressure connection (9) from
the casing interior.
5. Centrifugal pump according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the stator
insert (13) is of bladeless design.
1. Pompe centrifuge du type à corps en pot, comportant des corps (10) d'étage guidant
l'écoulement et insérés entre les diverses roues (15) de la pompe, caractérisé en ce qu'il est prévu à l'intérieur du corps (8) en pot, dans la zone du dernier corps (10)
d'étage, une roue directrice (13) rapportée, une volute (1) rapportée et développée
radialement et/ou axialement et une tubulure (2) de refoulement rapportée en forme
de diffuseur.
2. Pompe centrifuge selon la revendication 1, caractérisée en ce que la volute (1) rapportée
et développée radialement et/ou axialement fait partie d'un couvercle (12) de corps
et/ou du dernier corps (10) d'étage
3. Pompe centrifuge selon les revendications 1 et 2, caractérisée en ce que la volute
(1) rapportée est montée après la roue (13) directrice rapportée dans le sens de l'écoulement.
4. Pompe centrifuge selon les revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la tubulure
(2) de refoulement rapportée en forme de diffuseur peut être insérée à partir de l'intérieur
du corps dans la tubulure (9) de refoulement.
5. Pompe centrifuge selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la roue
directrice (13) rapportée est sans aube.