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EP 0 618 418 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.09.1998 Patentblatt 1998/38 |
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Anmeldetag: 07.02.1994 |
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Verfahren zum Trocknen und Brennen von Ziegelformlingen und Mittel zum Durchführen
des Verfahrens
Process to dry and fire tiles and means for its realisation
Procédé pour sécher et cuire des tuiles et moyens pour son exécution
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH ES FR GB IT LI |
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Priorität: |
02.04.1993 DE 4310937 12.01.1994 DE 4400692
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.10.1994 Patentblatt 1994/40 |
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Patentinhaber: Keller GmbH |
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49479 Ibbenbüren-Laggenbeck (DE) |
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Erfinder: |
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- Eustacchio, Claudio
A-8010 Graz (AT)
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Vertreter: Grosse, Wolfgang, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Herrmann-Trentepohl
Grosse - Bockhorni & Partner,
Forstenrieder Allee 59 81476 München 81476 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 470 261 GB-A- 191 734
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FR-A- 668 136
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Einlageelement zur Anwendung beim Trocknen und Brennen
von Ziegelformlingen nach dem Obergegriff des Anspruchs 1 und ein Verfahren zum Trocknen
und Brennen von in einem Weichpreßverfahren hergestellten großformatigen Ziegelformlingen
in einem Arbeitsgang, bei dem die Ziegelformlinge einen höheren Lochanteil von 20
bis 50 % aufweisen und nach dem Pressen naß auf einem Herdwagen ohne Umladen durch
einen kombinierten Trockner- und Brennofen transportiert werden.
[0002] Üblicherweise erfolgt das Trocknen und Brennen von Formlingen in der Ziegelindustrie
in verschiedenen Verfahrensabschnitten auf räumlich getrennten Anlagenteilen. Zwischen
den einzelnen Anlagenteilen müssen die Formlinge dabei umgeladen, gelagert, in besonderen
Anordnungen gesetzt und zwischenbehandelt werden. Durch diese Arbeitsgänge geht nicht
nur Zeit verloren, sondern es sind zusätzliche Transportmittel, Gruppieranlagen, Setzgreifer
u.dgl. erforderlich, welche den Preis des Endproduktes erhöhen.
[0003] Zur zeitlichen Abstimmung der einzelnen Arbeitsgänge werden ferner Steuereinrichtungen
benötigt, die ebenfalls kostenaufwendig und darüber hinaus oft auch störanfällig sind.
[0004] Schließlich wird auch die Energie der Öfen schlecht genutzt, da der Trocknerofen
und der Brennofen unabhängig voneinander geheizt und betrieben werden müssen.
[0005] Zur Verbesserung des Gesamtwirkungsgrades der Anlage ist es bekannt, steif gepreßte
Formlinge nach dem Pressen auf Herdwagen zu stapeln und ohne Unterbrechung sowie ohne
Umladen in einem Durchgang durch einen Trockner- und Brennofen zu fahren. Dieses Verfahren
ist jedoch nur bei der Erzeugung kleinformatiger Mauerziegel (Normalformat) nach dem
Steifpreßverfahren anwendbar, da diese Ziegel einen geringen Lochanteil von 0 bis
10% aufweisen und so steif verpreßt werden, daß sie ohne Gefahr einer Verformung in
mehreren Lagen übereinander direkt auf die Herdwagen gestapelt und in der geschilderten
Art weiterbehandelt werden können.
[0006] Für großformatige Formlinge ist dieses Verfahren bislang nicht anwendbar, da solche
Formlinge ausnahmslos mit einem höheren Lochanteil von 20 bis 50% gefertigt werden,
was nur mit dem Weichpreßverfahren möglich ist. Zwar können auch solche Formlinge
in der geschilderten Art auf einem Herdwagen ohne Umladen nach dem Trocknen durch
einen Trockner- und Brennofen gefahren werden, jedoch darf dabei auf dem Wagen nur
eine einzige Lage von Formlingen angeordnet werden.
[0007] Obwohl auch weichverpreßte Ziegelformlinge von der Standfestigkeit her für ein Stapeln
in zwei oder mehreren Lagen übereinander geeignet sind, ist ein Trocknen und unmittelbar
daran anschließendes Brennen in dieser Anordnung nicht möglich. Beim Trocknen und
Brennen werden nämlich die unmittelbar aneinanderliegenden Auflageflächen der Formlinge
in erheblich geringerem Umfang belüftet als die freiliegenden Außenflächen und die
Innenseiten der Löcher, wodurch sich an den Auflageflächen abweichende Feuchtegehalte
und Materialtemperaturen einstellen, die sich negativ auf die Qualität der Endprodukte
auswirken.
[0008] Um solche Schäden zu vermeiden, müßte die Durchlaufzeit in einem Maß erhöht werden,
daß gegenüber der einlagigen Anordnung auf den Herdwagen kein Vorteil mehr erreicht
werden kann.
[0009] Aus der FR-A 668 136 ist es bekannt, für das Trocknen und Brennen von Ziegelformlingen
diese nach dem Pressen auf einem Herdwagen zu stapeln und gegenseitig durch großflächige
Bodenelemente voneinander zu beabstanden. Durch die großflächigen Bodenelemente werde
die relativ schmalen Ziegel weitgehend stabil gehalten und können in mehreren Lagen
übereinander gestapelt werden, wobei das Risiko des Kippens der einzelnen Ziegel durch
die Gewichtskraft der darüberliegenden Schicht vermindert wird.
[0010] Aus der GB-A 191 734 sind ebenfalls Bodenelemente bekannt, auf denen die Ziegelformlinge
vollflächig aufliegen. Durch die Bodenelemente verlaufen dabei Durchlässe, die in
Richtung der Stirnflächen angeordnet sind, so daß sie während des Trocknens quer zur
Strömungsrichtung angeordnet sind.
[0011] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu schaffen, das ein Trocknen
und Brennen von weichverpreßten, großformatigen Ziegelformlingen in einem Durchgang
ohne Umladen nach dem Trocknen und ohne zusätzlichen Zeitaufwand unter bestmöglicher
Ausnutzung des Tunnelquerschnittes von Trockner und Ofen ermöglicht. Ferner sollen
zur Durchführung des Verfahrens geeignete Mittel angegeben werden.
[0012] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Ziegelformlinge in zwei
oder mehreren Lagen auf dem Herdwagen angeordnet und die einzelnen Lagen durch zwischengelegte
Einlageelemente voneinander beabstandet werden.
[0013] Die Ziegelformlinge werden dabei vorzugsweise in zwei oder mehreren Lagen übereinander
angeordnet.
[0014] Die Einlageelemente sind gemäß den Merkmalen des Anspruchs 1 ausgebildet. Als feuerfestes
Material eignet sich insbesondere Schamott oder Metall. Die Stäbe sind perforiert
und werden derart zwischen die aufeinandergestapelten Ziegelformlinge gelegt, daß
die Hohlräume der Stäbe parallel zu den Hohlräumen der Formlinge ausgerichtet sind
und die Auflageflächen zwischen den Formlingen in gleicher Weise wie das Innere der
Formlinge belüftet werden können. Das feuerfeste Material der Einlageelemente wird
in einer Qualität gewählt, welche eine vielfache Wiederverwendung erlaubt.
[0015] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens und
der Einlageelemente anhand der Zeichnung. In dieser zeigen:
- Fig. 1
- zwei übereinanderliegende Ziegelformlinge mit dazwischengelegten Einlageelementen
im Aufriß,
- Fig. 2
- drei übereinanderliegende Ziegelformlinge mit dazwischengelegten Einlageelementen
im Aufriß,
- Fig. 3
- zwei übereinanderliegende Ziegelformlinge mit rillenartigen Auflageflächen und dazwischengelegten
Einlageelementen im Aufriß,
- Fig. 4
- einen Ziegelformling mit aufgelegten Einlageelementen in Draufsicht,
- Fig. 5
- verschieden gestaltete perforierte Einlageelemente in perspektivischer Ansicht,
- Fig. 6 und 7
- verschieden gestaltete perforierte Einlageelemente in Draufsicht.
[0016] Erfindungsgemäß werden zwischen den übereinander gestapelten Lagen von Ziegelformlingen
1 schmale Einlageelemente 2 zwischengelegt, durch die die einander zugewandten Auflageflächen
der Formlinge in Abstand voneinander gehalten werden. In Fig. 1 sind zwei übereinander
angeordnete Formlinge 1a, 1b gezeigt, während Fig. 2 einen Stapel von drei Formlingen
1a, 1b, 1c zeigt. Je nach Beschaffenheit der Ziegelformlinge und Belastbarkeit der
nassen Formlinge können auch noch mehr Lagen vorgesehen werden.
[0017] Zwischen die Auflageflächen sind stabförmige Einlageelemente 2 eingebracht worden,
die die Auflageflächen in Abstand voneinander halten. Die Trocken- und Ofenluft kann,
begünstigt durch die Perforierung der Einlageelemente, ungehindert zwischen den Einlageelementen
entlang den Auflageflächen der Ziegelfomlinge zirkulieren. Die Einlageelemente mit
quadratischem oder rechteckigem Querschnitt und Perforierung werden gemäß Fig. 3 so
angeordnet, daß sie die Formlinge möglichst gleichmäßig, quer zur Lochrichtung in
den Formlingen, tragen. Die Löcher in den Einlageelementen verlaufen parallel zu den
Löchern in den Formlingen, so daß die Trockenluft und die Ofenluft sowohl durch die
Formlinge als auch entlang der Auflageflächen durch die Einlageelemente geführt wird.
[0018] Fig. 3 zeigt Formlinge mit einer verzahnt ausgeführten, rillenartigen Auflagefläche,
welche durch die quer eingelegten Einlageelemente voll getragen wird.
[0019] Fig. 4 zeigt in Draufsicht die Einlageelemente auf der Auflagefläche eines Formlings.
[0020] Fig. 5 zeigt in perspektivischer Ansicht Einlageelemente mit unterschiedlich ausgebildeter
Perforierung, nämlich in Form von Durchbrechungen mit quadratischem und mit rundem
Querschnitt.
[0021] Fig. 6 und 7 zeigen Einlageelemente mit unterschiedlichen Winkeln der Perforierung
in Draufsicht.
[0022] Die die Einlageelemente bildenden Stäbe können eine größere Breite als Höhe aufweisen,
so daß sich eine größere Auflagefläche für die Ziegelformlinge ergibt. Die Einlageelemente
können damit auch die Form von Platten annehmen. Ferner können mehrere Stäbe bzw.
Platten miteinander verbunden, z.B. verhakt werden, um sie gegeneinander zu fixieren.
[0023] Bei sehr schmalen Rohlingen kann es notwendig sein, eine Sicherung gegen Verkippen
vorzusehen. Dies kann in Form von Haltern geschehen, die an den Einlageelementen angebracht
sind und die Kanten der Formlinge umgreifen.
[0024] Wichtig ist in jedem Fall, daß eine gute Durchlüftung zwischen den einander zugewandten
Flächen der Ziegelformlinge gewährleistet ist.
1. Einlageelement zur Anwendung beim Trocknen und Brennen von in einem Weichpreßverfahren
hergestellten, großformatigen Ziegelformlingen in einem Arbeitsgang, bei dem die Ziegelformlinge
einen höheren Lochanteil von 20 bis 50% aufweisen und nach dem Pressen naß auf einem
Herdwagen ohne Umladen durch einen kombinierten Trockner- und Brennofen transportiert
werden, das als Stab (2) mit rechteckigem, insbesondere quadratischem Querschnitt
und einer Länge ausgebildet ist, die geringer als die Breite der Auflagefläche der
Ziegelformlinge (1) ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe mit rechteckigem oder quadratischem Querschnitt Durchlässe aufweisen, die
von Perforierungen gebildet sind, die quer oder schräg zur Längsachse der Stäbe angeordnet
sind und die Stäbe aus feuerfestem Material hergestellt sind.
2. Einlageelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlageelement aus zwei X-förmig gekreuzten Stäben besteht.
3. Einlageelement nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Perforierung aus Durchlässen mit quadratischem Querschnitt besteht.
4. Einlageelement nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Perforierung aus Durchlässen mit rundem Querschnitt besteht.
5. Verfahren zum Trocknen und Brennen von in einem Weichpreßverfahren hergestellten,
großformatigen Ziegelformlingen in einem Arbeitsgang, bei dem die Ziegelformlinge
einen höheren Lochanteil von 20 bis 50% aufweisen und nach dem Pressen naß auf einem
Herdwagen ohne Umladen durch einen kombinierten Trockner- und Brennofen transportiert
werden, wobei die Ziegelformlinge (1) in mehreren Lagen (1a, 1b, 1c) übereinander
auf dem Herdwagen angeordnet und die einzelnen Lagen durch mehrere stabförmige Einlageelemente
(2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4 voneinander beabstandet werden
und wobei die Einlageelemente (2) derart ausgestaltet und parallel zueinander angeordnet
werden, daß sie zwischen den Lagen der Ziegelformlinge entlang der Auflageflächen
der Einlageelemente eine Strömung der Trockenluft und der Ofenluft i.w. in Richtung
der Löcher in den Ziegelformlingen (1) ermöglichen.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die stabförmigen Einlageelemente (2) parallel zur Richtung der Löcher in den Ziegelformlingen
(1) angeordnet werden.
7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die stabförmigen Einlageelemente (2) quer zur Richtung der Löcher in den Ziegelformlingen
(1) angeordnet und derart ausgebildet werden, daß die Trockenluft und Ofenluft sie
durchströmen kann.
1. Insertion element for use in drying and firing large semi-finished bricks, produced
in a soft pressing process, in a procedure in which the semi-finished bricks have
a relatively high proportion of holes of 20 to 50% and are transferred damp, after
the pressing process, on a furnace truck through a combined drying and firing furnace
without transloading, which element is constructed as a bar (2) with a rectangular,
particularly square, cross-section and a length which is less than the breadth of
the contact surface of the semi-finished bricks (1), characterised in that the bars
of rectangular or square cross-section have openings, which are constituted by perforations
which are arranged transversely or obliquely to the longitudinal axis of the bars,
and the bars are manufactured from refractory material.
2. Insertion element as claimed in Claim 1, characterised in that the insertion element
comprises two bars intersecting in an X shape.
3. Insertion element as claimed in one of Claims 1 or 2, characterised in that the perforation
comprises openings of square cross-section.
4. Insertion element as claimed in one of Claims 1 or 2, characterised in that the perforation
comprises openings of round cross-section.
5. Method of drying and firing large semi-finished bricks, produced in a soft pressing
process, in a procedure in which the semi-finished bricks have a relatively high proportion
of holes of 20 to 50% and are transported damp, after the pressing process, on a furnace
truck through a combined drying and firing furnace without transloading, the semi-finished
bricks (1) being arranged above one another in a plurality of layers (1a, 1b, 1c)
on the furnace truck and the individual layers are spaced from one another by a plurality
of rod-shaped insertion elements (2) as claimed in one of the preceding Claims 1 to
4, and the insertion elements (2) being so constructed and arranged parallel to one
another that they make a flow of the drying air and of the furnace air possible between
the layers of the semi-finished bricks along the contact surfaces of the insertion
elements substantially in the direction of the holes in the semi-finished bricks (1).
6. Method as claimed in Claim 5, characterised in that the bar-shaped insertion elements
(2) are arranged parallel to the direction of the holes in the semi-finished bricks.
7. Method as claimed in Claim 5, characterised in that the bar-shaped insertion elements
(2) are arranged transversely to the direction of the holes in the semi-finished bricks
(1) and are so constructed that drying air and furnace air can flow through them.
1. Pièce intercalaire destinée à être utilisée lors du séchage et de la cuisson de briques
crues de grand format, fabriquées selon un procédé de pressage souple, en une étape
opératoire, lors de laquelle les briques crues possèdent un pourcentage supérieur
de vides de 20 à 50 % et, après le pressage, sont transportées à l'état humide sur
une sole mobile sans transbordement vers une unité combinée séchoir-four de cuisson,
cette pièce intercalaire étant agencée sous la forme d'une barre (2) ayant une section
transversale rectangulaire, notamment carrée, et une longueur, qui est inférieure
à la largeur de la surface d'appui des briques crues (1), caractérisée en ce que les
barres à section transversale rectangulaire ou carrée possèdent des passages traversants,
qui sont formés par des perforations disposées transversalement ou obliquement par
rapport à l'axe longitudinal des barres, et que les barres sont réalisées en un matériau
réfractaire.
2. Pièce intercalaire selon la revendication 1, caractérisée en ce que la pièce intercalaire
est formée de deux barres croisées en forme de X.
3. Pièce intercalaire selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que la
perforation est constituée de perçages traversants à section transversale carrée.
4. Pièce intercalaire selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que la
perforation est constituée de perçages traversants à section transversale circulaire.
5. Procédé de séchage et de cuisson de briques crues de grand format fabriquées selon
un procédé de pressage souple, dans une étape opératoire, lors de laquelle les briques
crues possèdent un pourcentage supérieur de vides de 20 à 50 % et, après le pressage,
sont transportées à l'état humide sur une sole mobile sans transbordement vers une
unité combinée séchoir-four de cuisson, cette pièce intercalaire étant agencée sous
la forme d'une barre (2), les briques crues (1) étant superposées sur la sole mobile
selon plusieurs couches (1a, 1b, 1c) et les différentes couches étant séparées les
unes des autres par plusieurs pièces intercalaires en forme de barres (2) selon l'une
des revendications précédentes 1 à 4, et selon lequel les pièces intercalaires (2)
sont agencées et disposées parallèlement les unes aux autres de telle sorte qu'elles
permettent entre les couches des briques crues, le long des surfaces d'appui des pièces
intercalaires, un écoulement de l'air sec et de l'air du four essentiellement en direction
des trous formés dans les briques crues (1).
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisée en ce que les pièces intercalaires
en forme de barres (2) sont disposées parallèlement à la direction des trous dans
les briques crues (1).
7. Procédé selon la revendication 5, caractérisée en ce que les pièces intercalaires
en forme de barres (2) sont disposées transversalement par rapport à la direction
des trous dans les briques crues (1) et sont agencées de telle sorte que l'air sec
et l'air du four peut les traverser.
