| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 619 409 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
28.05.1997 Patentblatt 1997/22 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.03.1994 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: E05B 63/00 |
|
| (54) |
Mehrriegelschloss
Multiple bolt lock
Serrure à plusieurs pênes
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
DE FR IT SE |
| (30) |
Priorität: |
26.03.1993 AT 623/93
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
12.10.1994 Patentblatt 1994/41 |
| (73) |
Patentinhaber: ROTO FRANK EISENWARENFABRIK AKTIENGESELLSCHAFT |
|
8401 Kalsdorf bei Graz (AT) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Riznik, Peter
A-8430 Tillmitsch (AT)
|
| (74) |
Vertreter: Müllner, Erwin, Dr. et al |
|
Patentanwälte
Dr. Erwin Müllner
Dipl.-Ing. Werner Katschinka
Postfach 159
Weihburggasse 9 1010 Wien 1010 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 341 173 EP-A- 0 454 966
|
EP-A- 0 391 063 FR-A- 2 439 282
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Mehrriegelschloß mit Falle, Riegel, mindestens einer Schubstange
mit Anschlußschieber und mit einem Innen- und einem Außendrücker, die in einer axial
geteilten Nuß oder in versetzt zueinander angeordneten, separaten Nussen formschlüssig
gehalten und zum Verriegeln aus einer neutralen, insbesondere horizontalen Mittelstellung
hochschwenkbar und zum Öffnen aus der Mittelstellung herunterdrückbar sind.
[0002] Bei Mehrriegelschlössern, also Anordnungen, bei welchen über den Schloßkasten hinausgehende
Schubstangen weitere Riegel, z. B. im Stulp einer Tür,betätigt werden, erfolgt die
Kraftübertragung an die Schubstangen entweder mittels eines Schlüssels über einen
Schließzylinder und ein Zahnradgetriebe oder mittels der Drücker, die über den normalen
Betätigungsbereich hinaus eine weitere Stellung (Verriegelungsstellung) einnehmen
können.
[0003] Aus der EP-A1 454 966 ist ein schließzylinderbetätigbares Treibstangenschloß bekannt,
das einen den Schließbart des Schließzylinders umfassenden, im Schloßgehäuse angeordneten
Zahnkranz mit Durchsteckspalt für den Schließbart besitzt. Die Drehung des Zahnkranzes
wird mittels eines Untersetzungsgetriebes in eine lineare Schiebebewegung umgewandelt.
[0004] In der EP-A2 391 063 ist ein Treibstangenschloß beschrieben, dessen Treibstangen
durch Verdrehen des Drückers gesteuert werden. Eine Drückernuß wird durch Federkraft
in der Grundstellung bzw. Mittelstellung gehalten, aus der der Drücker in einander
entgegengesetzte Richtungen schwenkbar ist. Der Nuß ist ein Betätigungsarm zugeorndet,
welcher bei Verdrehen der Nuß die Treibstangen in der über den Drücker bestimmten
Richtung mitschleppt.
[0005] Insbesondere dann, wenn ein Schloß neben einer Fallen- und Riegelbetätigung, einem
Sperrsystem mit Schließzylinder und zwei ausschiebbaren Schubstangen noch weitere
Funktionen wie etwa jene einer Notöffnung von der Innenseite erfüllen soll, müssen
Gesamtabmessungen in Kauf genommen werden, die jene eines genormten Einsteckschlosses
bei weitem überschreiten. Dornmaße und Anschlußmaße können konstruktionsbedingt nicht
eingehalten werden. Die Erfindung zielt darauf ab, ein Mehrriegelschloß zu schaffen,
das kompakt aufgebaut ist, Normabmessungen aufweisen kann und das neben einer Fallen-
und Riegelfunktion versperrbar ist und mit einer zuverlässigen Notöffnungsmöglichkeit
ausgestattet sein kann.
[0006] Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Nuß des Innendrückers über ein
Hebelgetriebe mit mindestens einer Schubstange bzw. deren Anschlußschiebern in kinematischer
Verbindung steht und die Nuß des Innendrückers vorzugsweise einen mit der Nuß verbundenen
Hebel aufweist, dessen freies Ende gegen Mitnehmeranschläge auf einer der Schubstangen
bzw. auf deren Anschlußschieber schwenkbar ist, daß die Nuß des Außendrückers an der
Antriebsseite eines Zahnradgetriebes liegt, dessen Zahnräder mit verzahnten Bereichen
beider Schubstangen bzw. Anschlußschieber kämmen und daß zwischen der Nuß des Innendrückers
sowie des Außendrückers und den Schubstangen bzw. den Anschlußschiebern ein Freigang
zur leeren Rückstellung des Innen- sowie des Außendrückers in die Mittelstellung vorgesehen
ist. Dieser Aufbau erlaubt geringe Abmessungen, weil sich die Konstruktionselemente
gegenseitig nicht behindern und ermöglicht ein leeres Zurückdrehen der Drücker aus
der Sperrstellung in die neutrale Grund- oder Mittelstellung. Es ist zweckmäßig, wenn
die Mitnehmeranschläge der Schubstange bzw. deren Anschlußschieber einen Abstand voneinander
aufweisen und das freie Ende des Hebels zwischen den Mitnehmeranschlägen liegt und
wenn die Nuß des Außendrückers einen radialen Mitnehmer trägt, der zwischen Anschläge
eines Zahnrades bzw. Zahnradsegmentes des Zahnradgetriebes eingreift, wobei der Abstand
der Mitnehmeranschläge der Schubstange bzw. des Anschlußschiebers sowie der Anschläge
des Zahnrades bzw. Zahnradsegmentes mindestens dem Drehwinkel der Drücker aus der
Mittelstellung in die Sperrstellung bzw. aus der Mittelstellung in die Offenstellung
entspricht. Der Abstand ist auf den Drückerwinkel abgestimmt.
[0007] Eine Ausführung eines Mehrriegelschlosses mit Falle, Riegel, einem Schließzylinder,
mindestens einer Schubstange mit Anschlagschieber und einem Innen- und einem Außendrücker,
die in einer axial geteilten Nuß oder in versetzt zueinander angeordneten, separaten
Nussen formschlüssig gehalten und zum Verriegeln aus einer neutralen, insbesondere
horizontalen Mittelstellung hochschwenkbar und zum Öffnen aus der Mittelstellung herunterdrückbar
sind ist dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel durch eine Zapfen-Schlitzsteuerung
mit einem schräg zur Ausschubrichtung des Riegels liegenden Schlitz, insbesondere
im Riegelschaft und dem Zapfen auf einer der Schubstangen bzw. deren Anschlußschieber
bei Betätigung der Schubstangen ein- und ausschiebbar ist und daß mit dem Schließzylinder
eine Sperrnase einer Sperrplatte zur Lagefixierung der Schubstangen bzw. der Anschlußschieber
und Blockierung der Drückerbetätigung in eine Ausnehmung bzw. über einen Vorsprung
einer der Schubstangen bzw. deren Anschlußschieber schiebbar ist. Es wird somit der
Riegel nicht über den Schließzylinder betätigt, wie dies bei den üblichen Schlössern
der Fall ist, sondern durch eine der Schubstangen. Durch den Schließzylinder, der
die Sperrplatte verschiebt, erfolgt die Blockierung des Systems in einfacher Weise
und mit geringem konstruktiven Aufwand, sodaß ein Betätigen über den Außendrücker
oder durch Zurückdrücken des oder der Riegel nicht möglich ist. Diese Blockierung
kann zusammen mit jeder beliebigen Schubstangen-Betätigungsmechanik verwendet werden,
eignet sich aber für die oben genannte Kinematik besonders gut. Es ist zweckmäßig,
wenn die Sperrplatte Mitnehmeranschläge, insbesondere eine seitliche Ausnehmung mit
Steuerkanten, zum Eingriff der Zylindernocke des Schließzylinders bei Verriegeln oder
Entriegeln durch den Schließzylinder aufweist und wenn eine gegen den Schließzylinder
bewegbare, vorgespannte Feder bzw. eine Federplatte vorgesehen ist, deren Stirnfläche
den Drehkreis der Zylindernocke im Bereich der Steuerkante sehnenartig durchsetzt
und die Zylindernocke aus dem Bereich der Steuerkanten der Ausnehmung etwa bei unzureichender
Schlüsseldrehung, mit Federkraft herausdreht. Dadurch wird verhindert, daß beim Steckenlassen
des Schlüssels die Zylindernocke in einer Stellung verbleibt, in der die Zylindernocke
die Bewegung der Sperrplatte blockert, also eine Totpunktlage einnimmt. Der Schlüssel
kann in einer Zwischenstellung nicht abgezogen werden und überdies verhindert die
genannte Totpunktlage ein Notöffnen des Mehrriegelschlosses. Letzteres wird dadurch
erreicht, daß zur Notöffnung bzw. Panikentriegelung mittels des Innendrückers dessen
Nuß einen linearen Schieber, bespielsweise mittels eines radialen Fingers steuert,
der in eine seitliche Ausnehmung bzw. Zahnlücke des Schiebers eingreift und wobei
der Schieber stirnseitig eine schräge Steuerfläche aufweist, welche bei gesperrtem
Riegel gegen einen Anschlag bzw. eine Mitnehmerfläche der Sperrplatte zum Zurückziehen
der Sperrnase aus der Ausnehmung bzw. von dem Vorsprung der Schubstange oder deren
Anschlußschieber schiebbar ist. Dieser lineare Schieber entspricht einem Keil, der
senkrecht auf einen Anschlag der Sperrplatte einwirkt und dadurch zur Notöffnung diese
zurückzieht. Der Vorgang wird von dem Innendrücker zu Beginn des Niederdrückers ausgelöst,
wobei der anschließende Drückerweg der nun freigegebenen Verschiebung der Schubstangen
dient. In dieser Hinsicht ist in zweckmäßiger Weise vorgesehen, daß zwischen dem freien
Ende des Hebels des Hebelgetriebes der Nuß des Innendrückers in der Position der Drücker-Mittelstellung
und dem Mitnehmeranschlag zum Entriegeln an der Schubstange oder an ihrem Anschlußschieber
in der Verriegelungsstellung der Schubstange, ein Abstand vorgesehen ist, der mindestens
jenem Drehwinkel des Hebels entspricht, gemäß welchem die Sperrnase der Sperrplatte
um die Eingriffstiefe in die Ausnehmung bzw. das Maß des Übergreifens des Vorsprunges
der Schubstange bzw. des Anschlußschiebers zurückgezogen ist. Für die Rückführung
der Drücker in die Grund- bzw. Mittelstellung ist es zweckmäig, wenn die Nuß des Innendrückers
an einem Teil ihres Umfanges eine Verzahnung aufweist, die mit einer Zahnstange kämmt,
welche aus einer stabilen Mittellage gegen Federkraft im Ausmaß des Drückerwinkels
linear nach oben und nach unten verschiebbar ist.
[0008] Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichungen dargestellt.
Fig. 1 zeigt ein Mehrriegelschloß bei offener Tür bei abgenommener Schloßdecke, Fig.
2 das Schloß bei geschlossener Tür und am Ende der Aufwärtsbewegung des Inndendrückers
zum Versperren der Riegel, Fig. 3a das Schloß bei geschlossener Tür, Riegeln in der
Sperrstellung und Blockierung durch Schließzylinderbetätigung und Fig. 3b ein Detail
aus Fig. 3a in einer Zwischenstellung des Schlüssels im Schließzylinder. Zur Vereinfachung
der Darstellung und besseren Übersichtlichkeit wurden die übereinanderliegenden Schieber,
Hebel und Platten jeweils mit vollen Linien gezeichnet.
[0009] In einem Schloßkasten 1 (Fig. 1) sind eine Nuß 2 für einen Innendrücker und eine
Nuß 3 für einen Außendrücker vorgesehen. Zur besseren Übersichtlichkeit sind diese
Nussen 2, 3 mit versetzten Achsen dargestellt. Es kann aber auch eine geteilte Nuß
zum Einsatz kommen, bei welcher auf einer gemeinsamen geometrischen Achse zwei unabhängig
voneinander betätigbare Nussen sitzen. Die Nuß 2 trägt einen Hebel 4, der zwischen
zwei Anschläge 5, 6 auf einem Anschlußschieber 7 der unteren Schubstange 8 greift.
Wird die Nuß 2 durch Hochschwenken des Innendrückers gegen den Uhrzeiger um z. B.
45° gedreht, dann drückt der Hebel 4 auf den Anschlag 5 und der Anschlußschieber 7
sowie die Schubstange 8 werden nach unten geschoben (Fig. 2).
[0010] Die Nuß 2 verfügt ferner über eine Nase 9, die beim Niederdrücken des Inndendrückers
- also einer Drehung der Nuß 2 im Uhrzeigersinn - einen Gleitstein 10 des Fallenschaftes
11 der Falle 12 gegen die Kraft einer Feder 13 zurückzieht. Bei offener Tür, wie dies
in Fig. 1 dargestellt ist, tritt die Falle 12 weiter über die Stulpschiene 14 hinaus
als bei geschlossener Tür, wenn sie am stockseitigen Schließblech, z. B. am Boden
der Fallenausnehmung des Schließbleches anliegt. Dadurch hintergreift bei offener
Tür (Fig. 1) der Gleitstein 10 eine Hinterschneidung 15 des Anschlußschiebers 7 und
blockiert somit die Schubstange 8 aber auch die Schubstange 31, deren Anschlußschieber
30 mit dem Anschlußschieber 7 durch ein Zahnradgetriebe 18, 19, 20,21 kinematisch
verbunden ist.
[0011] Die Nuß 2 verfügt ferner über eine Verzahnung 22, die in eine längsgeführte, tangential
zur Verzahnung 22 angeordnete Zahnstange 23 eingreift. Durch die Kraft einer oder
mehrer Federn 24 wird die Zahnstange 23 in der dargestellten Mittelstellung gehalten.
Auf diese Weise wirkt die Feder 24 als Drückerfeder, stellt aber auch den Drücker
der Nuß 2 nach seinem Hochschwenken in die horizontale Mittellage zurück. Bei dem
letztgenannten Vorgang schwenkt der Hebel 4 der Nuß 2 leer in die Position gemäß Fig.
3a zurück. Die Schubstangen verbleiben in der Sperrposition.
[0012] Mit der Nuß 3 ist ein Mitnehmer 25 verbunden, der mit zwei im Winkel zueinander vesetzten
Anschlägen 26, 27 zusammenarbeitet, welche sich auf einem konzentrisch die Nuß 3 umgebenden
Lagerring 28 befinden. Der Lagerring 28 trägt ein Zahnradsegment 29, dessen Verzahnung
mit dem Zahnrad 18 kämmt. Das starr mit diesem verbundene Zahnrad 19 greift in die
Verzahnung des Anschlußschiebers 7 der nach unten gerichteten Schubstange 8 ein. Das
letztgenannte Zahnrad 19 kämmt mit dem Zahnrad 20, mit dem das Zahnrad 21 starr verbunden
ist. Dieses Zahnrad 21 greift in eine Verzahnung eines Anschlußschiebers 30 der nach
oben gerichteten Schubstange 31.
[0013] Wenn der Drücker (Außendrücker) der Nuß 3 um etwa 45° nach oben geschwenkt wird,
also sich die Nuß 3 um 45° im Gegenuhrzeigersinn verdreht, dann schwenkt das Zahnradsegment
29 nach unten, sodaß sich die Zahnräder 18, 19 im Uhrzeigersinn und die Zahnräder
20, 21 im Gegenuhrzeigersinn drehen. Somit erfolgt ein Verschieben der Schubstangen
8, 31 in divergierende Richtungen in die Sperrstellung. Der Außendrücker wird mittels
seiner hier nicht dargestellten Drückerfeder in die horizontale Mittellage leer zurückgedreht.
Diese Endposition ist in Fig. 3 dargestellt.
[0014] Mit der Nuß 2 ist ein Lenker 32 verbunden, dessen stirnseitiger Anschlag gemäß Fig.
1 an dem Mitnehmer 25 der Nuß 3 anliegt. Dadurch bewirkt ein Niederdrücken des Außendrückers
(Drehung der Nuß 3 im Uhrzeigersinn) ein Anheben des Lenkers 32 und damit ein Verdrehen
der Nase 9 im Uhrzeigersinn, sodaß die Falle 12 über den Schaft 11 und dem Gleitstein
10 gegen die Kraft der Feder 13 zurückgezogen wird.
[0015] Im Schloßkasten 1 ist ferner ein Riegel 33 vorgesehen, dessen Riegelschaft 34 einen
schräg zur Ausschubrichtung verlaufenden Schlitz 35 aufweist, in den ein Zapfen 36
des Anschlußschiebers 7 eingreift. Bewegt sich beim Hochdrehen eines Drückers zum
Zwecke der Verriegelung der Anschlußschieber 7 nach unten, dann schiebt der Zapfen
36 den Riegel 33 nach außen in die in Fig. 2 dargestellte Sperrstellung. Der schrägliegende
Schlitz 35 geht an seinem unteren Ende in einen vertikalen Endteil über, der also
senkrecht zur Ausschubrichtung des Riegels liegt. Wenn der Zapfen 35 diese Position
(Fig. 2) einnimmt, dann kann der Riegel 33 von außen (etwa mit einem Schraubendreher)
nicht mehr zurückgeschoben werden. Um darüber hinaus aber auch ein Öffnen durch Drückerbetätigung
zu verhindern, ist ein Schließzylinder 37 vorgesehen, dessen Schließnocke 38 beim
Sperren in eine Ausnehmung 39 einer verschiebbar gelagerten Sperrplatte 40 greift
und sich gegen eine Steuerkante 41 legt, um die Sperrplatte 40 nach links zu verschieben.
Die Sperrplatte 40 trägt eine Sperrnase 42. Im schlußschieber 7 ist eine Ausnehmung
43 vorgesehen, die gemäß Fig. 2 der Sperrnase 42 der Sperrplatte 40 gegenüberliegt.
In Fig. 3 ist die Situation nach Beendigung des Sperrens mittels des Schließzylinders
37 dargestellt. Die Schließnocke 38 hat die Sperrplatte 40 bzw. deren Sperrnase 42
so weit nach links verschoben, daß die Sperrnase 42 in die Ausnehmung 43 greift. Die
Sperrstellung der Schubstangen 8, 31 in welcher sich diese gemäß Fig. 3a befinden,
wird so über den Schließzylinder 37 verriegelt.
[0016] Eine weitere Ausnehmung (nicht dargestellt) kann in der Position des Anschlußschiebers
7 nach Fig. 1 der Sperrnase 42 gegenüberliegen. Wird diese Position mittels des Schließzylinders
37 fixiert, dann kann das Schloß nicht verriegelt werden; es bleibt zwangsläufig offen.
[0017] In der Verriegelungsstellung nach Fig. 3, die durch den Sperrschieber 40 fixiert
ist, besteht die Möglichkeit der Notöffnung von der Innenseite, also mittels des Innendrückers
- ohne Schlüssel. Dazu ist im Schloßgehäuse 1 ein Schieber 44 vorgesehen, der senkrecht
geführt ist und der eine Zahnlücke 45 aufweist, in die ein radialer Finger 46 der
Nuß 2 eingreift. Der Schieber 44 trägt stirnseitig, der Sperrplatte 40 zugewandt,
eine schräge Steuerfläche 47, die an einer Anschlagfläche 48 der Sperrplatte 40 anliegt.
[0018] Wenn nun der Innendrücker (z. B. bei einer Not- oder Paniksituation) niedergedrückt
wird, dann bewegt sich der Schieber 44 gegen die Anschlagfläche 48. Die Schräge der
Steuerfläche 47 ist so gerichtet, daß die Sperrplatte 40 dabei nach rechts geschoben
wird. Dadurch wird die Sperrnase 42 aus der Ausnehmung nehmung 43 zurückgezogen. Sobald
die Sperrnase 42 aus der 43 heranstaucht, stößt der Hebel 4 der Nuß 2 gegen den Anschlag
6 des Anschlußschiebers 7 (Fig. 2), der nun nicht mehr versperrt ist. Bei fortgesetztem
Niederdrücken des Innendrückers verschiebt der Hebel 4 den Anschlußscheiber 7 und
die Schubstange 8 sowie über das Zahnradgetriebe 18, 19 und 20, 21 den Anschlußschieber
30 und die Schubstange 31 in die Offenstellung.
[0019] Es bedarf keiner näheren Erläuterung, daß an den Schubstangen 8, 31 auf Schrägflächen
oder Steuerkanten auflaufende Schwenkriegel vorgesehen sein können, die beim Ausschieben
der Schubstangen über den Stulp hinaus ausschwenken. Es können Zahnstangen-Zahnradgetriebe
vorgesehen sein, die im eigenen Getriebegehäuse jeweils einen Riegel ausschieben.
Schließlich können auf den Schubstangen in den Falz der Tür hineinragende Zapfen angeordnet
sein, die in stockseitige Nuten eingreifen und beim Verschieben der Schubstangen einen
Steg der Nuten hintergreifen.
[0020] Ein gefederter Raststift 49 greift in eine Ausnehmung 50 der Sperrplatte 40 um diese
in der zurückgezogenen Stellung zu halten. Der Raststift 49 liegt nach dem Sperren
an einer Schrägfläche 51 an (Fig. 3a) und spannt so die Sperrplatte 40 gegen die Ausnehmung
43 vor. Dadurch werden definierte Lagen erreicht, die während des Sperrvorganges mittels
des Schließzylinders 37 bei der Schlüsseldrehung merkbar sind.
[0021] In der Ausnehmung 39 der Sperrplatte 40 liegt eine Federplatte 52, die durch Federkraft
gegen den Schließzylinder vorgespannt ist. Beim Eintauchen der Zylindernocke 38 in
die Ausnehmung 39 drückt die Zylindernocke 38 die Federplatte 52 vorerst zurück. Die
Zylindernocke 38 greift sodann an der Steuerfläche bzw. Steuerkante 41 der Ausnehmung
39 an und verschiebt die Sperrplatte 40 in Richtung auf den Anschlußschieber 7, also
in die Sperrstellung, in der die Sperrnase 42 in die Ausnehmung 43 eingreift. Die
Federplatte 52 übt ständig eine Kraft gegen die Zylindernocke 38 aus und verhindert,
daß eine Position der Zylindernocke 38 gegenüber der Steuerkante 41 stationär bleibt,
die eine Selbsthemmung in einer Totpunktlage bewirken könnte. In dieser Lage wäre
eine Notöffnung über den Schieber 44 nicht möglich, weil etwa außen der Schlüssel
nicht abgezogen wurde und der Schließzylinder in der Zylindernockenposition nach Fig.
3a verbleibt. Durch die gefederte Platte 52 wird die Zylindernocke 38 auch bei zu
früh beendetem Sperrvorgang derart weitergedreht, daß sie mit Sicherheit außerhalb
der Ausnehmung 39 liegt, also eine Selbsthemmung vermieden wird.
1. Mehrriegelschloß mit Falle, Riegel, mindestens einer Schubstange mit Anschlußschieber
und mit einem Innen- und einem Außendrücker, die in einer axial geteilten Nuß oder
in versetzt zueinander angeordneten, separaten Nussen formschlüssig gehalten und zum
Verriegeln aus einer neutralen, insbesondere horizontalen Mittelstellung hochschwenkbar
und zum Öffen aus der Mittelstellung herunterdrückbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Nuß (2) des Innendrückers über ein Hebelgetriebe (4) mit mindestens einer
Schubstange (8, 31) bzw. deren Anschlußschiebern (7, 30) in kinematischer Verbindung
steht und die Nuß (2) des Innendrückers vorzugsweise einen mit der Nuß (2) verbunden
Hebel (4) aufweist, dessen freies Ende gegen Mitnehmeranschläge (5, 6) auf einer der
Schubstangen (8, 31) bzw. auf deren Anschlußschieber (7, 30) schwenkbar ist, daß die
Nuß (3) des Außendrückers an der Antriebsseite eines Zahnradgetriebes liegt, dessen
Zahnräder (29; 18, 19, 20, 21) mit verzahnten Bereichen beider Schubstangen (8, 31)
bzw. Anschlußschieber (7, 30) kämmen und daß zwischen der Nuß (2) des Innendrückers
sowie des Außendrückers und den Schubstangen (8, 31) bzw. den Anschlußschiebern (7,
30) ein Freigang zur leeren Rückstellung des Innen- sowie des Außendrückers in die
Mittelstellung vorgesehen ist.
2. Mehrriegelschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmeranschläge
(5, 6) der Schubstange (8, 31) bzw. deren Anschlußschieber (7, 30) einen Abstand voneinander
aufweisen und das freie Ende des Hebels (4) zwischen den Mitnehmeranschlägen (5, 6)
liegt und daß die Nuß (3) des Außendrückers einen radialen Mitnehmer (25) trägt, der
zwischen Anschläge (26, 27) eines Zahnrades bzw. Zahnradsegmentes (29) des Zahnradgetriebes
eingreift, wobei der Abstand der Mitnehmeranschläge (5, 6) der Schubstange (8) bzw.
des Anschlußschiebers (7) sowie der Anschläge (26, 27) des Zahnrades bzw. Zahnradsegmentes
(29) mindestens dem Drehwinkel der Drücker aus der Mittelstellung in die Sperrstellung
bzw. aus der Mittelstellung in die Offenstellung entspricht.
3. Mehrriegelschloß mit Falle, Riegel, einem Schließzylinder mindestens einer Schubstange
mit Anschlagschieber und einem Innen- und einem Außendrücker, die in einer axial geteilten
Nuß oder in versetzt zueinander angeordneten, separaten Nussen formschlüssig gehalten
und zum Verriegeln aus einer neutralen, insbesondere horizontalen Mittelstellung hochschwenkbar
und zum Öffnen aus der Mittelstellung herunterdrückbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß der Riegel (33) durch eine Zapfen-Schlitzsteuerung mit einem schräg zur Ausschubrichtung
des Riegels liegenden Schlitz (35), insbesondere im Riegelschaft (34) und dem Zapfen
(36) auf einer der Schubstangen (8, 31) bzw. deren Anschlußschieber (7, 30) bei Betätigung
der Schubstangen (8, 31) ein- und ausschiebbar ist und daß mit dem Schließzylinder
(37) eine Sperrnase (42) einer Sperrplatte (40) zur Lagefixierung der Schubstangen
(8, 31) bzw. der Anschlußschieber (7, 30) und Blockierung der Drückerbetätigung in
eine Ausnehmung (43) bzw. über einen Vorsprung einer der Schubstangen (8, 31) bzw.
deren Anschlußschieber (7, 30) schiebbar ist. (Fig. 3a)
4. Mehrriegelschloß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrplatte (40)
Mitnehmeranschläge, insbesondere eine seitliche Ausnehmung (39) mit Steuerkanten (41),
zum Eingriff der Zylindernocke (38) des Schließzylinders (37) bei Verriegeln oder
Entriegeln durch den Schließzylinder (37) aufweist und daß eine gegen den Schließzylinder
(37) bewegbare, vorgespannte Feder bzw. eine Federplatte (52) vorgesehen ist, deren
Stirnfläche den Drehkreis der Zylindernocke (38) im Bereich der Steuerkante (41) sehnenartig
durchsetzt und die Zylindernocke (38) aus dem Bereich der Steuerkanten (41) der Ausnehmung
etwa bei unzureichender Schüsseldrehung, mit Federkraft herausdreht. (Fig. 3b)
5. Mehrriegelschloß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Notöffnung bzw.
Panikentriegelung mittels des Innendrückers dssen Nuß (2) einen linearen Schieber
(44), beispielsweise mittels eines radialen Fingers (46) steuert, der in eine seitliche
Ausnehmung bzw. Zahnlücke (45) des Schiebers (44) eingreift und wobei der Schieber
(44) stirnseitig eine schräge Steuerfläche (47) aufweist, welche bei gesperrtem Riegel
(33) gegen einen Anschlag bzw. eine Mitnehmerfläche (48) der Sperrplatte (40) zum
Zurückziehen der Sperrnase (42) aus der Ausnehmung (43) bzw. von dem Vorsprung der
Schubstange (8, 31) oder deren Anschlußschieber (7, 30) schiebbar ist.
6. Mehrriegelschloß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischem dem freien
Ende des Hebels (4) des Hebelgetriebes der Nuß (2) des Innendrückers in der Position
der Drücker-Mittelstellung und dem Mitnehmeranschlag (6) zum Entriegeln an der Schubstange
(8) oder an ihrem Anschlußschieber (7) in der Verriegelungsstellung der Schubstange
(8), ein Abstand vorgesehen ist, der mindestens jenem Drehwinkel des Hebels (4) entspricht,
gemäß welchem die Sperrnase (42) der Sperrplatte (40) um die Eingriffstiefe in die
Ausnehmung (43) bzw. das Maß des Übergreifens des Vorsprunges der Schubstange (8)
bzw. des Anschlußschiebers (7) zurückgezogen ist. (Fig. 3a)
7. Mehrriegelschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Nuß (2) des Innendrückers an einem Teil ihres Umfanges eine Verzahnung (22) aufweist,
die mit einer Zahnstange (23) kämmt, welche aus einer stabilen Mittellage gegen Federkraft
(Feder 24) im Ausmaß des Drückerwinkels linear nach oben und nach unten verschiebbar
ist.
1. Multi-bolt lock with catch, bolt, at least one push rod with connecting slide and
with an inner and an outer latch which are held in form-locking relationship in an
axially split nut or in separate nuts offset from each other and can be pivoted up
for locking out of a neutral, in particular horizontal central position and pushed
down for opening out of the central position, characterised in that the nut (2) of
the inner latch is kinematically connected by a lever mechanism (4) to at least one
push rod (8, 31) or the connecting slides (7, 30) thereof and the nut (2) of the Inner
latch preferably comprises a lever (4) which is connected to the nut (2) and the free
end of which is pivotable towards driver stops (5, 6) on one of the push rods (8,
31) or on the connecting slides (7, 30) thereof, in that the nut (3) of the outer
latch is located on the driving side of a gear mechanism the gears (29; 18, 19, 20,
21) of which mesh with toothed regions of both push rods (8, 31) or connecting slides
(7, 30) thereof and in that between the nut (2) of the inner latch as well as of the
outer latch and the push rods (8, 31) or the connecting slides (7, 30) is provided
a free passage for idle return of the inner as well as the outer latch to the central
position.
2. Multi-bolt lock according to claim 1, characterised in that the driver stops (5, 6)
of the push rod (8, 31) or the connecting slide (7, 30) thereof are spaced apart from
each other and the free end of the lever (4) is located between the driver stops (5,
6) and in that the nut (3) of the outer latch carries a radial driver (25) which engages
between stops (26, 27) of a gear or gear segment (29) of the gear mechanism, wherein
the distance between the driver stops (5, 6) of the push rod (8) or the connecting
slide (7) as well as between the stops (26, 27) of the gear or gear segment (29) corresponds
to at least the angle of rotation of the latches out of the central position into
the locking position or out of the central position into the open position.
3. Multi-bolt lock with catch, bolt, a lock cylinder, at least one push rod with stop
slide and an inner and an outer latch which are held in form-locking relationship
in an axially split nut or in separate nuts offset from each other and can be pivoted
up for locking out of a neutral, in particular horizontal central position and pushed
down for opening out of the central position, characterised in that the bolt (33)
can be pushed in and out by a pin and slot control system with a slot (35) arranged
obliquely to the direction of advance of the bolt, in particular in the bolt shaft
(34) and the pin (36) on one of the push rods (8, 31) or the connecting slide (7,
30) thereof on operation of the push rods (8, 31) and in that with the lock cylinder
(37) a locking projections (42) of a locking plate (40) for fixing the push rods (8,
31) or the connecting slides (7, 30) thereof in position and blocking latch operation
can be pushed into a recess (43) or over a projection of one of the push rods (8,
31) or the connecting slides (7, 30) thereof. (Fig. 3a)
4. Multi-bolt lock according to claim 3, characterised in that the locking plate (40)
comprises driver stops, in particular a lateral recess (39) with control edges (41),
for engagement of the cylinder cam (38) of the lock cylinder (37) on locking or release
by the lock cylinder (37) and in that there is provided a pretensioned spring movable
towards the lock cylinder (37) or a spring plate (52) the end face of which passes
through the circle of rotation of the cylinder cam (38) in a chord-like manner in
the region of the control edge (41) and turns the cylinder cam (38) with spring force
out of the region of the control edges (41) of the recess perhaps in case of inadequate
key rotation (Fig. 3b).
5. Multi-bolt lock according to claim 3, characterised in that for emergency opening
or panic release by means of the inner latch the nut (2) thereof controls a linear
slide (44), for example by means of a radial finger (46), which engages in a lateral
recess or tooth gap (45) of the slide (44) and wherein the slide (44) at the front
side comprises an oblique control face (47) which when the bolt (33) is locked can
be pushed towards a stop or a driver face (48) of the locking plate (40) for retraction
of the locking projection (42) out of the recess (43) or from the projection of the
push rod (8, 31) or the connecting slide (7, 30) thereof.
6. Multi-bolt lock according to claim 5, characterised in that between the free end of
the lever (4) of the lever mechanism of the nut (2) of the inner latch in the position
of the latch central position and the driver stop (6) for release on the push rod
(8) or on the connecting slide (7) thereof in the locking position of the push rod
(8) there is provided a distance which corresponds to at least the angle of rotation
of the lever (4) by which the locking projection (42) of the locking plate (40) is
retracted by the depth of engagement in the recess (43) or the amount of overlap of
the projection of the push rod (8) or the connecting slide (7) thereof. (Fig. 3a)
7. Multi-bolt lock according to any of claims 1 to 6, characterised in that the nut (2)
of the inner latch on part of its circumference comprises teeth (22) which mesh with
a rack (23) which can be displaced linearly upwards and downwards out of a stable
central position against spring force (spring 24) to the extent of the latch angle.
1. Serrure à plusieurs pênes avec un pêne demi-tour, un pêne dormant, au moins une barre
de poussée avec des coulisseaux de raccordement et avec une poignée intérieure et
une poignée extérieure, maintenues avec ajustement de forme dans un fouillot divisé
axialement ou bien dans des fouillots séparés, disposés décalés l'un par rapport à
l'autre, et susceptibles d'être relevées par pivotement pour produire un verrouillage,
depuis une position médiane neutre, en particulier horizontale. et d'être abaissées,
à partir de la position médiane, pour obtenir l'ouverture, caractérisée en ce que
le fouillot (2) de la poignée intérieure, est reliée cinématiquement via une transmission
à levier (4) à au moins une barre de poussée (8, 31), respectivement ses coulisseaux
de raccordement (7, 30), et le fouillot (2) de la poignée intérieure présente, de
préférence. un levier (4), relié au fouillot (2) et dont l'extrémité libre est susceptible
de pivoter à l'encontre de butées d'entraînement (5, 6) prévues sur l'une des barres
de poussée (8, 31) ou sur leurs coulisseaux de raccordement (7, 30), en ce que lc
fouillot (3) de la poignée extérieure est placé du côté entraînement d'une transmission
à engrenages, dont les roues dentées (29; 18, 19, 20, 21) engrènent avec des zones
dentées des deux barres de poussée (8, 31) respectivement des coulisseaux de raccordement
(7, 30), et en ce que. entre le fouillot (2), de la poignée intérieure ainsi que de
la poignée extérieure et les barres de poussée (8, 31), respectivement les coulisseaux
de raccordement (7, 30), est prévu un passage libre permettant un rappel à vide dans
la position médiane de la poignée intérieure ainsi que de la poignée extérieure.
2. Serrure à plusieurs pênes selon la revendication 1, caractérisée en ce que les butées
d'entraînement (5,6) de la barre de poussée (8,31), respectivement leurs coulisseaux
de raccordement (7, 30), présentent un espacement l'un par rapport à l'autre et l'extrémité
libre du levier (4) est située entre les butées d'entraînement (5, 6) et en ce que
le fouillot (3) de la poignée extérieure porte un organe radial d'entraînement (25),
qui s'engage entre des butées (26, 27) d'une roue dentée, respectivement de segments
de roue dentée (29) de la transmission à engrenages, l'espacement entre les butées
d'entraînement (1,6) de la barre de poussée (8), respectivement des coulisseaux de
raccordement (7), ainsi que des butées (26, 27) de la roue dentée, respectivement
du segment de roue dentée (29), correspondent au moins à l'angle de rotation de la
poignée de la position médiane à la position de blocage, respectivement de la position
médiane à la position d'ouverture.
3. Serrure à plusieurs pênes avec un pêne demi-tour, un pêne dormant, un cylindre de
serrure, au moins une barre de poussée avec des coulisseaux à butée et une poignée
intérieure et une poignée extérieure. ces poignées étant maintenues avec ajustement
de forme dans un fouillot divisé axialement, ou bien dans des fouillots séparés, dispersés
décolés l'un par rapport à l'autre, et étant susceptibles d'être relevées par pivotement.
depuis une position médiane neutre, en particulier horizontale, pour assurer le verrouillage
et d'être abaissés depuis la position médiane, pour obtenir l'ouverture, caractérisée
en ce que le pêne dormant (33) est susceptible d'être introduit et sorti, de façon
coulissante, au moyen d'une commande à fente et à tourillon dotée d'une fente (35)
placée obliquement par rapport à la direction de sortie coulissante du pêne dormant,
en particulier dans la tige de pêne (35), et avec le tourillon (36) sur l'une des
barres de poussée (31) ou sur leurs coulisseaux de raccordement (7,30) lors de l'actionnement
des barres de poussée (8, 31), et en ce qu'avec le cylindre de serrure (37), est susceptible
de coulisser un ergot de blocage (42) appartenant à une plaque de blocage (40), pour
obtenir la fixation en position des barres de poussée (8, 31), respectivement des
coulisseaux de raccordement (7, 30) et le blocage de l'actionnement de poignée, le
coulissement s'effectuant dans un évidement (43). respectivement sur une saillie de
l'une des barres de poussée (8, 31) respectivement de leurs coulisseaux de raccordement
(7, 30) (figure 3a).
4. Serrure à plusieurs pênes selon la revendication 3, caractérisée en ce que la plaque
de blocage (40) présente des butées d'entraînement. en particulier un évidement latéral
(39) doté d'arêtes de commande (41) pour l'engagement de la came de cylindre (39)
du cylindre de serrure (37) lors du verrouillage ou du déverrouillage, au moyen du
cylindre de serrure (37), et en ce qu'est prévu un ressort ou une plaque élastique
(52), précontraint de façon déplaçable contre le cylindre de serrure (37), et dont
la face frontale traverse à la façon d'une corde le cercle de rotation de la came
de cylindre (38) dans la zone de l'arête de commande (41). et fait sortir élastiquement
en rotation la came de cylindre (38) hors de la zone des arêtes de commande (41) de
l'évidement, par exemple lorsque la rotation de la clé est insuffisante (figure 3b).
5. Serrure à plusieurs pênes selon la revendication 3. caractérisée en ce que, pour assurer
l'ouverture de secours ou le déverrouillage en cas de panique, au moyen de la poignée
intérieure, son fouillot (2) commande un coulisseau linéaire (44), par exemple au
moyen d'un doigt radial (46), qui s'engage dans un évidement ou un entre-dents (45)
latéral du coulisseau (44), et en ce que le coulisseau (44) présente frontalement
une surface de commande (47) oblique qui, lorsque le pêne dormant (33) est bloqué.
est susceptible de coulisser contre une butée ou une surface d'entraînement (48) de
la plaque de blocage (40), pour assurer la rétraction de l'ergot de blocage (42) hors
de l'évidement (43), ou respectivement de la saillie de la barre de poussée (8, 31)
ou de ses coulisseaux de raccordement (7, 30).
6. Serrure à plusieurs pênes selon la revendication 5, caractérisée en ce que, entre
l'extrémité libre du levier (4) de la transmission à levier du fouillot (2) de la
poignée intérieure, lorsque la poignée se trouve dans la position médiane, et la butée
d'entraînement (6) destinée à déverrouiller sur la barre de poussée (8) ou sur son
coulisseau de raccordement (7), lorsque la barre de poussée (8) se trouve dans la
position de verrouillage, est prévu un intervalle, correspondant au moins à l'angle
de rotation du levier (4) selon lequel l'ergot de blocage (42) de la plaque de blocage
(40) est rétracté de la valeur de la profondeur de pénétration dans l'évidement (43)
ou de la valeur de franchissement de la saillie de la barre de poussée (8) du coulisseau
de raccordement (7) (figure 3a).
7. Serrure à plusieurs pênes selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce
que le fouillot (2) de la poignée intérieure présente sur une partie de sa périphérie
une denture (22) engrenant avec une crémaillère (23) qui peut être déplacée de façon
linéaire vers le haut et vers le bas, depuis une position médiane stable, à l'encontre
de la force d'un ressort (ressort 24), d'une valeur correspondant à l'angle de rotation
de la poignée.