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EP 0 619 458 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.04.1998 Patentblatt 1998/17 |
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Anmeldetag: 16.03.1994 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: F23D 1/00 |
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Drehofenbrenner für feinkörnigen Festbrennstoff
Rotary furnace burner using finely granulated solid fuel
Brûleur d'un four rotatif utilisant du combustible solide finement granulé
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE DK ES FR |
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Priorität: |
08.04.1993 DE 4311457
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.10.1994 Patentblatt 1994/41 |
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Patentinhaber: DEUTZ Aktiengesellschaft |
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51063 Köln (DE) |
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Erfinder: |
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- Filges, Ralf, Dipl.-Ing.
D-51427 Bergisch Gladbach (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 314 928 DE-C- 3 027 587
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DE-A- 4 103 850
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 7, no. 85 (M-206) 8. April 1983 & JP-A-58 011 308 (SUMITOMO
CEMENT KK) 22. Januar 1983
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Brenner für einen Drehrohrofen, mit einem ringförmig
angeordneten Kanal zum pneumatischen Transport von feinkörnigem Festbrennstoff (Kohlenstaub),
der konzentrisch von einem Primärluft-Ringkanal umgeben ist, durch dessen um den Umfang
verteilten Austrittsdüsen Primärluftstrahlen mit erhöhter Geschwindigkeit austreten.
[0002] Drehofenbrenner dieser Art sind meist als sogenannte Dreikanalbrenner ausgebildet
(DE-PS 30 27 587 Fig. 5 und 6), d. h. durch den mittleren Brennerkanal strömt der
pneumatisch transportierte Kohlenstaub und er tritt durch eine Ringspaltdüse aus,
wobei der ausströmende Kohlenstaub von radial innerer als auch von radial äußerer
Primärluft umgeben ist. Beim bekannten Kohlenstaubbrenner wird die radial äußere Primärluft
mittels einer Vielzahl einzelner düsenartiger Ausströmöffnungen in viele einzelne
Hochgeschwindigkeits-Primärluftstrahlen unterteilt, die in ihrer Umgebung ein Unterdruckgebiet
erzeugen, d.h. die vielen Hochgeschwindigkeits-Primärluftstrahlen dienen als Treibstrahlen
nach dem Injektorprinzip, durch welches die große Masse der den Drehofenbrenner umgebenden,
praktisch ruhenden heißen Sekundärluft von ca. 800°C nach innen in Richtung zum Kern
der Brennerflamme eingesaugt wird, wo eine intensive Durchmischung der heißen Sekundärluft
mit dem durch die Ringspaltdüse austretenden Kohlenstaub stattfindet, der auf diese
Weise schnell und vollständig unter Ausbildung einer kurzen heißen Flamme verbrennt,
wie sie in der Sinterzone eines Drehrohrofens zur Sinterung des kalzinierten Zementrohmehles
zu Zementklinker erforderlich ist. Auf diese Weise gelingt es, mit möglichst wenig
kalter Primärluft (z. B. ca. 5 Vol.-%) möglichst viel heiße Sekundärluft (z. B. ca.
95 Vol.-%) in den Kern der Brennerflamme zwecks schneller und vollständiger Kohlenstaubverbrennung
einzusaugen.
[0003] Bei einem solchen Kohlenstaubbrenner unterliegt die Ringspaltdüse, durch welche hindurch
der abrasive Kohlenstaub pneumatisch gefördert wird, einem besonderen Verschleiß,
insbesondere dann, wenn die Ringspaltdüse konisch ausgebildet ist und nach außen divergiert.
Dabei ist ein verschleißgefährdeter Bereich vor allem die innere konische Ringspaltdüsen-Begrenzungswandung,
auf welche die Kohlenstaubpartikel unter Ablenkung ihrer Strömungsrichtung mit hoher
Geschwindigkeit aufprallen.
[0004] Bei einem anderen bekannten Kohlenstaubbrenner (Patent Abstracts of Japan Publication
No. JP 58011308 vom 22.01.1983) handelt es sich nicht um einen Drehofenbrenner, denn
es fehlt jeder Hinweis auf den Einsatz in einem Drehrohrofen und vor allem jeder Hinweis
auf eine große Masse heißer Sekundärluft, die diesen bekannten Kohlenstaubbrenner
außen umgeben würde. Vielmehr wird beim bekannten Kohlenstaubbrenner, bei welchem
die Kohlenstaub-Luftsuspension durch einen Ringkanal transportiert wird, die Verbrennungsluft
einzig und allein durch den zentralen Rohrkanal geleitet, wie es bei einem Brenner
z. B. für den Einsatz in Dampferzeugern, nicht aber in einem Drehrohrofen der Fall
ist. Der ringförmige Kohlenstaubkanal ist im Bereich seiner Ausmündung allseitig,
d. h. sowohl radial außen als auch radial innen mit Keramik ausgekleidet, wobei ebenfalls
aus Keramik bestehende radial angeordnete Abstandshalter für die Konzentrizität der
beiden Rohrkanäle sorgen. Eine unmittelbare Befestigung von Keramikkomponenten auf
der Innenoberfläche oder Außenoberfläche eines metallischen Tragrohres kann aber keine
brauchbare Lebensdauer aufweisen, denn bei herrschenden Temperaturen von z. B. über
800°C, wie im Einsatzfall Drehrohrofen der Fall, treten die ganz unterschiedlichen
Wärmedehnungen zwischen Metall einerseits und Keramik andererseits auf, wobei die
Bruchempfindlichkeit von Keramik Wärmedehnungen nicht zuläßt. D. h., beim bekannten
Kohlenstaubbrenner sind keine Maßnahmen dagegen getroffen worden, daß sich die Ausdehnung
der metallischen Komponenten negativ auswirkt auf die eingesetzten Keramikkomponenten.
Der bekannte Kohlenstaubbrenner kann also nicht als Drehofenbrenner eingesetzt werden.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Drehofenbrenner für feste Brennstoffe
wie feinkömigen Kohlenstaub zu schaffen, mit einer Kohlenstaubdüse, die eine lange
Standzeit des Brenners gewährleistet.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Maßnahmen des Kennzeichnungsteils des
Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0007] Beim erfindungsgemäßen Drehofenbrenner besteht der Verschleißschutz der Kohlenstaub-Ringspaltdüse
nicht aus einer Verschleißschutzbeschichtung, die als vergleichsweise dünne Schicht
unmittelbar auf die verschleißgefährdete Düsenwandung aufgebracht ist, sondern aus
einem in sich steifen hülsenartigen Keramikkörper, der auf einem metallischen Tragkörper
dadurch lösbar und auswechselbar befestigt ist, daß zwischen dem Keramikkörper und
dem Tragkörper eine flexible Keramikfaserschicht angeordnet ist, z. B. ein Al
2O
3-Faservlies. Dadurch gelingt es, den Keramikkörper in der Weise mit dem metallischen
Tragkörper zu verbinden, daß sich die Wärmeausdehnung des Metalls nicht negativ auf
den bruchempfindlichen Keramikkörper auswirkt, der eine Mohs'sche Härte von > 9 aufweisen
kann. Gleichzeitig sorgt die flexible Keramikfaserschicht dafür, daß der verschleißfeste
Keramikkörper, der im Vergleich zu einer Verschleißschutzbeschichtung dickwandig sein
kann und daher eine sehr lange Standzeit aufweisen kann, ganz genau auf seinen Tragkörper
(22) zentrierbar und gegen diesen spannbar ist. Die Standzeit des z. B. 4 mm dickwandigen
hülsenartigen auswechselbaren Keramikkörpers ist so hoch, daß Produktionsausfälle
des Drehofenbetriebes, bisher erzwungen durch das Auswechseln verschlissener Teile
der Kohlenstaub-Ringspaltdüse ganz vermieden werden können.
[0008] Divergiert in Strömungsrichtung der Kohlenstaubsuspension gesehen die Festbrennstoff-Ringspaltdüse
nach außen, ist der Keramikkörper als Keramik-Konus an der besonders verschleißgefährdeten-
radial inneren Begrenzungswandung der Ringspaltdüse am entsprechend ebenfalls konisch
ausgebildeten metallischen Tragkörper befestigt.
[0009] Die Erfindung und deren weitere Merkmale und Vorteile werden anhand des in den Figuren
schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
[0010] Es zeigt
- Fig. 1:
- einen Axiallangsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Drehofenbrenner, und
- Fig. 2:
- die Einzelheit II der Fig. 1 mit dem Verschleißschutz in vergrößerter Darstellung.
[0011] Der Drehofenbrenner der Fig. 1 weist einen ringförmigen Kanal (10) zum pneumatischen
Transport von feinkörnigem Kohlenstaub auf. Die Kohlenstaub-Primärluft-Suspension
(11) tritt mit einer Geschwindigkeit von z. B. 28 m/s aus einer Ringspaltdüse (12)
aus, die mit einem kleinen Winkel nach außen divergiert. Konzentrisch um den Kohlenstaubkanal
(10) ist ein Ringkanal (13) angeordnet, durch den Primärluft strömt, die mit hoher
Geschwindigkeit von z. B. 350 m/s in Form von Düsenstrahlen (14) aus einzelnen um
den Umfang der Brennermündung verteilt angeordneten Brennerdüsen (15) austritt. Diese
Hochgeschwindigkeits-Primärluftstrahlen (14) bzw. Treibstrahlen hoher Geschwindigkeit
sind in der Lage, möglichst viel den Drehofenbrenner umgebende heiße Sekundärluft
(16) von z. B. 800 °C in den Kern der Brennerflamme zwecks schneller und vollständiger
Kohlenstaubverbrennung einzusaugen. Auf seiner Außenseite ist der Drehofenbrenner
durch eine feuerfeste Ausmauerung (17) vor thermische Überbeanspruchung geschützt.
Konzentrisch innerhalb des Kohlenstaubkanals (10) kann ein weiterer Primärluftkanal
(18) angeordnet sein, der an seiner Ausmündung mit einem Drallerzeuger (19) ausgestattet
sein kann. Im Zentrum des Brenners ist noch ein Rohr (20) angeordnet, in welches ein
zentraler Zündbrenner einsetzbar ist.
[0012] Der mit dem Kreis II der Kohlenstaub-Ringspaltdüse (12) gekennzeichnete Bereich ist
besonders verschleißgefährdet, weil in diesem Bereich die Kohlenstaubpartikel an der
radial inneren Begrenzungswandung der Ringspaltdüse (12) aufprallen und von dort nach
außen abgelenkt werden. Daher ist, wie insbesondere aus Fig. 2 zu ersehen, an der
radial inneren Begrenzungswandung der Ringspaltdüse (12) ein in sich steifer Keramikkörper
(21) als Keramik-Konus an einem metallischen Tragkörper (22) lösbar und auswechselbar
befestigt. Zwischen dem z. B. 4 mm Wandstärke aufweisenden hülsenartigen Keramikkörper
(21) und dem metallischen Tragkörper (22) ist eine z. B. 2 bis 3 mm dicke flexible
Keramikfaserschicht (23) angeordnet, bestehend z. B. aus einem Al
2O
3-Faservlies. Vermittels der flexiblen Keramikfaserschicht können keine Kräfte aus
der Wärmedehnung des metallischen Tragkörpers (22) auf den bruchempfindlichen, ebenfalls
z. B. aus Al
2O
3 bestehenden Keramikkörper (21) übertragen werden, der eine Mohs'sche Härte von größer
9 aufweisen kann. Gleichzeitig sorgt die Keramikfaserschicht (23) dafür, daß der Keramikkörper
(21) ganz genau auf seinen Tragkörper (22) zentrierbar ist. Gemäß Ausführungsbeispiel
der Fig. 2 besteht der metallische Tragkörper aus zwei Längsabschnitten (22, 22a),
wobei der der Ringspaltdüsenmündung (12) abgewandte Längsabschnitt (22a) eine Ringschulter
(24) aufweist, mit der als Anschlag der Keramik-Konus (21) auf seinen Tragkörper (22/22a)
bzw. auf die flexible Keramikfaserschicht (23) zentrierbar und spannbar ist.
[0013] Ist die Kohlenstaub-Ringspaltdüse (12) nicht nach außen, sondern nach innen divergierend
angeordnet, so wäre der in sich feste Keramikkörper (21) nicht an der radial inneren,
sondern umgekehrt an der radial äußeren Begrenzungswandung dieser Ringspaltdüse (12)
zu befestigen.
[0014] Es wäre auch möglich, den Ringkanal (18) für die innere Primärluft ganz wegzulassen
oder zwischen dem Kohlenstaubkanal (10) und dem äußeren Primärluftkanal (13) anzuordnen.
1. Brenner für einen Drehrohrofen, mit einem ringförmig angeordneten Kanal (10) zum pneumatischen
Transport von feinkörnigem Festbrennstoff (Kohlenstaub), der konzentrisch von einem
Primärluft-Ringkanal (13) umgeben ist, durch dessen um den Umfang verteilten Austrittsdüsen
(15) Primärluftstrahlen mit erhöhter Geschwindigkeit austreten, dadurch gekennzeichnet, daß der Festbrennstoffkanal (10) im Bereich seiner die Festbrennstoff-Transportluft-Suspension
auslassenden Ringspaltdüse (12) an wenigstens einer der Ringspaltdüsen-Begrenzungswandungen
einen Verschleißschutz aufweist, welcher aus einem Keramikkörper (21) besteht, der
auf einem metallischen Tragkörper (22) lösbar und auswechselbar befestigt ist in der
Weise, daß zwischen dem Keramikkörper (21) und dem Tragkörper (22) eine flexible Keramikfaserschicht
(23) angeordnet ist.
2. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Festbrennstoff-Ringspaltdüse (12), wenn sie nach außen divergiert, der
Keramikkörper (21) als Keramik-Konus ausgebildet ist, der an der radial inneren Begrenzungswandung
der Ringspaltdüse (12) am entsprechend ebenfalls konisch ausgebildeten metallischen
Tragkörper (22) befestigt ist.
3. Brenner nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der metallische Tragkörper des Keramik-Konusses (21) aus zwei Längsabschnitten
(22, 22a) besteht, wobei der der Ringspaltdüsenmündung abgewandte Längsabschnitt (22a)
eine Ringschulter (24) aufweist, mit der als Anschlag der Keramik-Konus (21) auf seinen
Tragkörper (22) bzw. auf die flexible Keramikfaserschicht (23) zentrierbar und spannbar
ist.
4. Brenner nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß radial innerhalb des Festbrennstoffkanals (10) ein weiterer Primärluftkanal
(18) angeordnet ist, an dessen Ausmündung ein Drallerzeuger (19) angeordnet ist.
1. A burner for cylindrical rotary kilns, with a channel (10) arranged in an annular
manner for the pneumatic transport of fine-grain solid fuel (carbon dust) and concentrically
enveloped by a primary air ring channel (13) with exit nozzles (15) distributed over
the circumference through which primary air streams flow with increased speed, characterised in that in the region of its annular gap nozzle (12), through which the suspension of solid
fuel and transport air passes, the solid fuel channel (10) is provided with protection
against abrasion for at least one of the annular gap nozzle limiting walls, the said
protection comprising a ceramic body (21) which is secured to a metallic carrier (22)
in a detachable and interchangeable manner with a flexible ceramic fibre layer (23)
arranged between the ceramic body (21) and the carrier (22).
2. A burner according to claim 1, characterised in that where the solid fuel annular gap nozzle (12) diverges outwardly the ceramic body
(21) is in the form of a ceramic cone which is secured to the radial inner limiting
wall of the annular gap nozzle (12) through corresponding conical metallic carriers
(22).
3. A burner according to claim 2, characterised in that the metallic carrier of the ceramic conus (21) comprises two longitudinal sections
(22, 22a), wherein the longitudinal section (22a) facing away from the opening of
the annular gap nozzle is provided with a ring shoulder (24) which serves as a limit
stop to enable the ceramic cone (21) to be centred and tensioned on its carrier (22)
and on the flexible ceramic fibre layer (23).
4. A burner according to one or more of claims 1 to 3, characterised in that a further primary air channel (18) is arranged radially within the solid fuel channel
(10) and has a torsion generator (19) arranged on its exit opening.
1. Brûleur pour four tournant comprenant un canal annulaire (10) pour le transport pneumatique
de combustible en grains fins (poussière de charbon) entouré concentriquement par
un canal annulaire d'air primaire (13) traversé par des jets d'air primaire à grande
vitesse sortant de buses de sortie (15) réparties à la périphérie,
caractérisé en ce que
le canal de combustible solide (10) comporte dans la zone de sa buse à fente annulaire
(12) émettant la suspension combustible solide/air de transport, sur au moins l'une
des parois délimitant la buse à fente annulaire, une protection contre l'usure formée
par un corps en matière céramique (21) fixée de manière amovible et remplaçable sur
un corps de support métallique (22) et une couche souple (23) de fibres en céramique
est placée entre le corps en céramique (21) et le corps de support (22).
2. Brûleur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la buse à fente annulaire (12) pour le combustible solide diverge vers l'extérieur,
comporte un corps en céramique (21) formé comme cône en céramique fixé à la paroi
limite radialement à l'intérieur de la buse à fente annulaire (12) sur le corps de
support (22) métallique également de forme conique.
3. Brûleur selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
le corps de support, métallique du cône en céramique (21) se compose de deux segments
longitudinaux (22, 22a), le segment longitudinal (22a) opposé à l'embouchure de la
buse en forme de fente annulaire comporte un épaulement annulaire (24) servant de
butée pour le cône en céramique (21) pour son centrage et son serrage sur le corps
de support (22) ou sur la couche souple de fibres de céramique (23).
4. Brûleur selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
radialement à l'intérieur du canal à combustible de solide (10), il est prévu un autre
canal d'air primaire (18) dont l'embouchure comporte un organe générateur de rotation
(19).

