| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 620 153 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
07.01.1998 Patentblatt 1998/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.04.1994 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B65D 5/52 |
|
| (54) |
Verpackung
Package
Emballage
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE FR GB IT LI NL |
| (30) |
Priorität: |
15.04.1993 DE 4312274
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
19.10.1994 Patentblatt 1994/42 |
| (73) |
Patentinhaber: 4P Nicolaus Kempten GmbH |
|
D-87437 Kempten (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Grenz, Roland
D-87452 Altusried (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Hutzelmann, Gerhard |
|
Duracher Strasse 22 87437 Kempten 87437 Kempten (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 466 328 US-A- 4 362 239
|
US-A- 3 918 583
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Verpackung aus einem flachliegenden Kartonzuschnitt
oder dergleichen, mit Ausnehmungen zur Aufnahme länglicher Gegenstände und mit einer
fensterartigen Öffnung zum Betrachten der Gegenstände, sowie mit einer Vorderwand
und einer mit dieser über einen Boden-Abschnitt verbundenen Rückwand, wobei die Vorderwand
aus mehreren Abschnitten besteht, die zwei Hohlräume bilden, in welchen die Ausnehmungen
zur Aufnahme der Endabschnitte der Gegenstände vorgesehen sind, und wobei zwischen
den Hohlräumen ein Abschnitt der Vorderwand vorgesehen ist, welcher unmittelbar an
der Rückwand anliegt und mit dieser durch Kleben od.dgl. verbunden ist.
[0002] Bei einer derartigen Verpackung ist es wichtig, daß die Gegenstände zwar von außen
gut erkennbar sind, trotzdem aber einen so guten Halt erfahren, daß sie weder herausfallen
noch unbefugt herausgenommen werden können, bzw. daß eine unbefugte Herausnahme zumindest
von außen sofort erkennbar ist.
[0003] Aus DE-U-91 14 139 ist zwar eine derartige Verpackung bekannt, die aber kompliziert
aufzurichten ist.
[0004] Auch aus der EP-A-0 466 328 ist eine derartige Verpackung bekannt, die sich eigentlich
nur zur maschinellen Aufrichtung eignet und verklebt werden muß.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verpackung der genannten Art so auszugestalten,
daß sie leicht und unkompliziert herzustellen, aufzurichten und zu verschließen ist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an der vom Boden-Abschnitt
abgewandten Begrenzungskante der Rückwand ein weiterer Vorderwand-Abschnitt angelenkt
ist, welcher auf die Rückwand aufgefaltet ist und einen über eine Faltlinie angelenkten
Abschnitt aufweist, der in einem Winkel von der Rückwand absteht und an dem ein Flächenstück
des anderen Vorderwand-Abschnittes angelegt ist, und daß die beiden Abschnitte der
Vorderwand, die den Boden und den Deckel des unteren Hohlraumes bilden, vertikal zur
Rückwand angeordnet sind.
[0007] Diese Verpackung läßt sich auch von Hand sehr leicht aufrichten und kann auf einfache
Weise verschlossen werden. Die Gegenstände werden bereits beim Aufrichten der Verpackung
eingesteckt und können dann aus der verschlossenen Verpackung nicht mehr entnommen
werden. Der Mittelabschnitt der Gegenstände liegt dabei zwischen den beiden Vorderwand-Abschnitten
frei und kann zur Begutachtung der Gegenstände eingesehen werden.
[0008] Als sehr vorteilhaft hat es sich auch erwiesen, wenn gemäß einer Ausgestaltung der
Erfindung die Vorderwand mit einem Ansatz versehen ist, welcher an den vom Boden-Abschnitt
abgewandten, von der Rückwand beabstandeten Abschnitt anschließt und an der Rückwand
angelegt und dort festgelegt ist.
[0009] Dadurch wird eine sehr hohe Steifigkeit der Verpackung erzielt und damit den verpackten
Gegenständen ein großer Schutz gewährt, was besonders bei empfindlichen Gegenständen
sehr vorteilhaft ist. Darüber hinaus läßt sich eine derartige Verpackung sowohl maschinell
als auch von Hand leicht aufrichten und um die Gegenstände herum verschließen.
[0010] Als sehr vorteilhaft hat es sich auch erwiesen, wenn gemäß einer weiteren Ausgestaltung
der Erfindung zwischen dem unmittelbar an der Rückwand angelenkten Vorderwand-Abschnitt
und dem von diesem abstehenden Abschnitt wenigstens ein Einschnitt vorgesehen ist,
in welchen der Ansatz des anderen Vorderwand-Abschnittes einzugreifen vermag.
[0011] Zum Verschließen muß dabei lediglich - nach dem entsprechenden Auffalten - der Ansatz
des Vorderwand-Abschnittes in diesen Einschnitt eingesteckt werden, wobei er sich
in diesem verhakt. Damit ist eine Verpackung geschaffen, die besonders leicht von
Hand aufgerichtet und verschlossen werden kann.
[0012] Eine vorteilhafte weitere Ausgestaltung der Erfindung liegt auch darin, daß im Bereich
der die Gegenstände aufnehmenden Ausnehmungen Lappen ausgestanzt sind, welche in die
Hohlräume hineinragen und deren Form stabilisieren.
[0013] Für diese Lappen wird kein zusätzliches Material benötigt, da sie im Bereich der
Ausnehmungen ohnehin ausgestanzt würden; sie tragen aber ganz erheblich zur Steifigkeit
der Verpackung bei.
[0014] Als besonders günstig hat es sich auch erwiesen, wenn sich gemäß einer weiteren Ausgestaltung
der Erfindung die Vorderwand über die gesamte Fläche der Rückwand erstreckt, und wenn
im gemeinsamen, vom Boden-Abschnitt abgekehrten Endabschnitt eine Durchbrechung zur
Aufnahme einer Aufhängevorrichtung vorgesehen ist.
[0015] Dadurch läßt sich die Verpackung besonders einfach im Verkaufsregal präsentieren
und in größerer Stückzahl leicht erkennbar und entnehmbar anbringen.
[0016] In der Zeichnung ist die Erfindung anhand von zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
Dabei zeigen:
- Fig.1
- einen flachliegenden Kartonzuschnitt zur Herstellung einer Verpackung für längliche
Gegenstände,
- Fig.2
- eine schaubildliche Darstellung der aufgerichteten und verschlossenen Verpackung,
- Fig.3
- einen weiteren flachliegenden Kartonzuschnitt zur Herstellung einer Verpackung für
schmälere bzw einen einzigen Gegenstand und
- Fig.4
- eine aus dem Zuschnitt nach Fig.3 hergestellte, fertig aufgerichtete und verschlossene
Verpackung.
[0017] Mit 1 ist in Fig.1 ein flachliegender Kartonzuschnitt bezeichnet, der eine Rückwand
2 und eine Vorderwand 3 aufweist, wobei zwischen der Rückwand 2 und der Vorderwand
3 eine Faltlinie 4 vorgesehen ist. Die Vorderwand besteht aus sieben Abschnitten 31
bis 37, die jeweils über Faltlinien 41 bis 46 miteinander verbunden sind. An die Rückwand
2 ist über eine weitere Faltlinie 5 ein weiterer Vorderwand-Abschnitt 6 angelenkt,
der seinerseits über eine Faltlinie 7 einen Wand-Abschnitt 8 trägt. Im Verlauf der
Faltlinie 7 ist ein Einschnitt 9 vorgesehen, in welchen im aufgerichteten Zustand
des Zuschnittes ein am Abschnitt 37 der Vorderwand 3 angeformter Ansatz 10 einzugreifen
vermag. In der Rückwand 2 und im Vorderwand-Abschnitt 6 ist je eine Durchbrechung
11 bzw. 12 vorgesehen, die sich beim Aufeinanderfalten der beiden Wände überdecken
und zur Aufnahme einer Aufhängevorrichtung bestimmt sind. In den beiden Abschnitten
33 und 35 der Vorderwand 3 ist jeweils eine Ausnehmung 13 bzw.14 vorgesehen, welche
zur Aufnahme des einen Endes eines zu verpackenden länglichen Gegenstandes dient.
In der Ausnehmung 13 des Abschnittes 33 sind zwei Lappen 47 und 48 abgeteilt, die
beim Aufrichten nich innen gefaltet werden.
[0018] In Fig.2 ist der Kartonzuschnitt zu einer Verpackung 50 aufgerichtet, die zur Aufnahme
zweier eng aneinanderliegender zylinderförmiger Gegenstände 51, 52 - beispielsweise
Klebestifte - bestimmt ist. Dabei sind die drei Abschnitte 31,32,33 der Vorderwand
U-förmig aufgefaltet und bilden einen Hohlraum, in welchen die Gegenstände 51 und
52 mit ihrem Fußteil hineinragen. Die beiden Lappen 47 und 48 sind dabei nach innen
eingefaltet und versteifen durch ihre Anlage an den Abschnitten 31 und 32 den gebildeten
Hohlraum. Der Abschnitt 34 der Vorderwand verläuft wieder parallel zur Rückwand und
ist mit dieser verklebt. Die Abschnitte 35,36,37 der Vorderwand sind wiederum zu einem
Hohlraum aufgefaltet, in welchen die Gegenstände mit ihrem Kopfteil hineinragen. Dabei
verläuft der Abschnitt 35 wie dargestellt schräg, wodurch die Gegenstände einen sehr
guten Halt erfahren. Der Wand-Abschnitt 8 ist nach innen zur Anlage am Abschnitt 37
eingefaltet und der Ansatz 10 ist in den Einschnitt 9 eingesteckt.
[0019] Aufgrund dieser Ausgestaltung ist ein sehr leichtes Aufrichten des Zuschnittes zur
fertigen Verpackung und das gleichzeitige Bestücken mit den zu verpackenden Gegenständen
sehr einfach auch von Hand durchzuführen, so daß keinerlei maschinelle Vorrichtungen
notwendig sind. Die beiden Lappen 47 und 48 stabilisieren dabei sehr wirksam den für
den Fußteil der Gegenstände geschaffenen Hohlraum, so daß die Gegenstände sicher gehalten
sind.
[0020] In den Fig.3 und 4 ist ein Ausführungsbeispiel gezeigt, das zum Verpacken eines einzelnen
Gegenstandes dient. Der Aufbau des Kartonzuschnittes 101 entspricht dabei weitgehend
dem des Beispiels nach Fig.1 und 2. An eine Rückwand 102 sind einerseits eine Vorderwand
103 mit den Abschnitten 131 bis 137 und dazwischenliegenden Faltlinien 141 bis 146
und andererseits ein Vorderwand-Abschnitt 106 angelenkt. In den Abschnitten 133 und
135 ist jeweils eine Ausnehmung 113 bzw. 114 vorgesehen, die entsprechend der Größe
eines zu verpackenden, nicht dargestellten Gegenstandes ausgebildet sind, wobei in
der Ausnehmung 113 ein Lappen 147 ausgestanzt ist. Das Aufrichten des Kartonzuschnittes
101 zu einer Verpackung 152 erfolgt fast gleich wie beim vorhergehenden Ausführungsbeispiel.
Aus den Abschnitten 131, 132 und 133 wird wieder ein Hohlraum gebildet, der durch
den Lappen 147 stabilisiert wird. Der Verschluß der Verpackung erfolgt dadurch, daß
der Abschnitt 137 auf den Abschnitt 108 geklebt wird. Allerdings ist auch bei diesem
Ausführungsbeispiel ein Einsteckverschluß wie beim ersten Ausführungsbeispiel möglich.
1. Verpackung(50,150) aus einem flachliegenden Kartonzuschnitt(1,101) oder dergleichen,
mit Ausnehmungen(13,14;113,114) zur Aufnahme länglicher Gegenstände(51,52) und mit
einer fensterartigen Öffnung zum Betrachten der Gegenstände, sowie mit einer Vorderwand(3,103)
und einer mit dieser über einen Boden-Abschnitt(31,131) verbundenen Rückwand(2,102),
wobei die Vorderwand(3,103) aus mehreren Abschnitten(31 bis 37;131 bis 137) besteht,
die zwei Hohlräume bilden, in welchen die Ausnehmungen(13,14;113,114) zur Aufnahme
der Endabschnitte der Gegenstände(51,52) vorgesehen sind, und wobei zwischen den Hohlräumen
ein Abschnitt(34,134) der Vorderwand(3,103) vorgesehen ist, welcher unmittelbar an
der Rückwand(2,102) anliegt und mit dieser durch Kleben od.dgl. verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß an der vom Boden-Abschnitt(31,131) abgewandten Begrenzungskante der Rückwand(2,102)
ein weiterer Vorderwand-Abschnitt(6,106) angelenkt ist, welcher auf die Rückwand(2,102)
aufgefaltet ist und einen über eine Faltlinie(7,107) angelenkten Abschnitt(8,108)
aufweist, der in einem Winkel von der Rückwand(2,102) absteht und an dem ein Flächenstück(37,137)
des anderen Vorderwand-Abschnittes(3,103) angelegt ist, und daß die beiden Abschnitte(31
und 33 bzw. 131 und 133) der Vorderwand(3,103), die den Boden und den Deckel des unteren
Hohlraumes bilden, vertikal zur Rückwand angeordnet sind.
2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderwand(3) mit einem Ansatz(10) versehen ist, welcher an den vom Boden-Abschnitt(31)
abgewandten, von der Rückwand(2) beabstandeten Abschnitt anschließt und an der Rückwand
angelegt und dort festgelegt ist.
3. Verpackung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem unmittelbar an der Rückwand(2) angelenkten Vorderwand-Abschnitt(6)
und dem von diesem abstehenden Abschnitt(8) wenigstens ein Einschnitt(9) vorgesehen
ist, in welchen der Ansatz(10) des anderen Vorderwand-Abschnittes(3) einzugreifen
vermag.
4. Verpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der die Gegenstände(51,52) aufnehmenden Ausnehmungen Lappen(47,48;147,148)
ausgestanzt sind, welche in die Hohlräume hineinragen und deren Form stabilisieren.
5. Verpackung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Vorderwand(3,6;103,106) über die gesamte Fläche der Rückwand(2,102)
erstreckt, und daß im gemeinsamen, vom Boden-Abschnitt abgekehrten Endabschnitt eine
Durchbrechung(11,12;111,112) zur Aufnahme einer Aufhängevorrichtung vorgesehen ist.
1. Pack (50, 150) made from a flat blank (1, 101) produced from board or a similar material,
with openings (13, 14; 113, 114) to accommodate elongated objects (51, 52) and with
a window-like aperture to permit inspection of the objects as well as with a front
panel (3, 103) and a back panel (2, 102) that is connected to this front panel via
a base section (31, 131), where the front panel (3, 103) consists of several sections
(31 to 37; 131 to 137) that form two cavities in which the openings (13, 14; 113,
114) for holding the end sections of the objects (51, 52) are provided and where a
section (34, 134) of the front panel (3, 103) that rests directly against the back
panel (2, 102) and is connected to this back panel by gluing or a similar process
is provided between the cavities, wherein a further front panel section (6, 106) is hinged to the edge of the back panel (2,
102) opposite the base section (31, 131), is folded onto the back panel (2, 102) and
has a section (8, 108) hinged to it along a folding line (7, 107) which projects from
the back panel (2, 102) at an angle and on which a section (37, 137) of the front
panel (3, 103) rests, and wherein the two sections (31 and 33 / 131 and 133) of the front panel (3, 103) that form
the bottom and the top of the lower cavity are located at right angles to the back
panel.
2. Pack according to claim 1, wherein the front panel (3) is provided with a projection (10) which is connected to the
section that is opposite the base section (31) and is kept separate from the back
panel (2), which rests against the back panel and which is secured to it.
3. Pack according to claim 1 or 2, wherein at least one cut (9) is provided between the front panel section (6) that is hinged
directly to the back panel (2) and the section (8) that projects from this front panel
section (6) and this cut (9) can be engaged by the projection (10) in the other front
panel section (3).
4. Pack according to one of the previous claims, wherein flaps (47, 48; 147, 148) are cut out of the area of the openings that accommodate
the objects (51, 52), project into the cavities and stabilise their shape.
5. Pack according to one of the previous claims, wherein the front panel (3, 6; 103, 106) extends across the whole surface of the back panel
(2, 102) and wherein an opening (11, 12; 111, 112) to fit onto a hanging device is provided in the mutual
end section opposite the base section.
1. Emballage (50, 150) composé d'un morceau de carton découpé (1, 101) ou analogue posé
à plat, comportant des évidements (13, 14 ; 113, 114) destinés à recevoir des articles
allongés (51, 52) et une ouverture semblable à une fenêtre pour pouvoir voir les articles,
comprenant également une paroi avant (3, 103) et une paroi arrière (2, 102) reliée
à la précédente par l'intermédiaire d'un segment de fond (31, 131), la paroi avant
(3, 103) étant composée de plusieurs segments (31 à 37 ; 131 à 137) formant deux espaces
creux dans lesquels sont prévus les évidements (13, 14 ; 113, 114) destinés à recevoir
les parties d'extrémité des articles (51, 52), et sachant qu'entre les espaces creux
est prévu un segment (34, 134) de la paroi avant (3, 103) qui est directement appliqué
contre la paroi arrière (2, 102) et est relié à celle-ci par collage ou analogues,
caractérisé en ce qu'à l'arête de délimitation de la paroi arrière (2, 102) qui est
opposée au segment du fond (31, 131) est relié de façon articulée un autre segment
de paroi avant (6, 106), qui est replié sur la paroi arrière (2, 102) et présente
un segment (8, 108) qui y est relié de manière articulée par une ligne de pliage (7,
107) faisant saillie de la paroi arrière (2, 102) avec un certain angle et contre
lequel est appliquée une partie de surface (37, 137) de l'autre segment de paroi avant
(3, 103), et en ce que les deux segments (31 et 33, et 131 et 133) de la paroi avant
(3, 103) qui forment le fond et le couvercle de l'espace creux inférieur sont disposés
verticalement par rapport à la paroi arrière.
2. Emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la paroi avant (3) est munie
d'une patte (10) qui prolonge le segment éloigne de la paroi arrière (2) et opposé
au segment du fond (31), est appliquée contre la paroi arrière et y est immobilisée.
3. Emballage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'entre le segment de
paroi avant (6) directement relié de manière articulée à la paroi arrière (2) et le
segment (8) faisant saillie de celui-ci est prévue au moins une entaille (9) dans
laquelle peut se glisser la patte (10) de l'autre segment de paroi avant (3).
4. Emballage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que dans la
zone des évidements recevant les articles (51, 52) sont découpées des languettes (47,
48 ; 147, 148) qui pénètrent dans les espaces creux et renforcent leur forme.
5. Emballage selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la paroi
avant (3, 6 ; 103, 106) s'étend sur l'ensemble de la surface de la paroi arrière (2,
102) et en ce qu'un passage (11, 12 ; 111, 112) destiné à recevoir un dispositif d'accrochage
est prévu dans le segment d'extrémité commun opposé au segment du fond.