[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Befestigen von Zubehörteilen
an einer Deckenleuchte in einem vorgegebenen Abstand gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
[0002] Es ist in einer Vielzahl von Anwendungsfällen bekannt, an Deckenleuchten, wie z.
B. Strahlern oder auch Deckenanbau- bzw. Deckeneinbauleuchten in einem vorgegebenen
Abstand Zubehörteile zu befestigen. Solche Zubehörteile können Elemente sein, die
ohne eine wesentliche lichttechnische Funktion vorwiegend als Gestaltungselemente
dienen, die den optischen Eindruck der jeweiligen Leuchte hervorheben soll. In vielen
Fällen aber haben derartige Zubehörteile vor allem eine lichttechnische Funktion.
Je nach ihrem Zweck können solche Zubehörteile unterschiedliche Formen aufweisen,
sie können beispielsweise als plane Platten, Ringe oder auch Kegel ausgebildet sein,
die als Blickfang dienen und oder das von der Leuchte ausgestrahlte Licht formen,
um beispielsweise einen die Deckenleuchte umgebenden Flächenbereich der Decke aufzuhellen.
Diese Beispiele umreißen die vielfältigen Anwendungs- und Gestaltungsmöglichkeiten,
bei denen an die Deckenleuchte angehängte Zubehörteile verwendet werden.
[0003] Um Zubehörteile an einer Deckenleuchte in einem vorgegebenen Abstand zu befestigen,
wird eine entsprechende Einrichtung benötigt. Diese besteht aus einem oder mehreren
Distanzstücken, beispielsweise Rundstäben, die endseitig an der Deckenleuchte z. B.
durch eine Schraub- oder Schweißverbindung lösbar bzw. unlösbar festgelegt sind. Am
leuchtenfernen Ende des Distanzstückes bzw. der Distanzstücke ist dann das Zubehörteil
beispielsweise ebenfalls durch eine Schraubverbindung festgelegt. In manchen Anwendungsfällen
gehören zu einem Leuchtenprogramm verschiedene Zubehörteile, die alternativ eingesetzt
werden können. Auch ist es aus Gründen des einfacheren Versandes häufig wünschenswert,
die Deckenleuchte, ein Zubehörteil sowie die zugehörige Befestigungsvorrichtung unmontiert
zu verschicken. In all diesen Fällen ist zu fordern, daß Montage oder auch Demontage
des Zubehörteiles möglichst einfach und ohne aufwendiges Werkzeug zu bewerkstelligen
ist.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, für eine Einrichtung
der eingangs genannten Art eine weitere Lösung anzugeben, mit der sich ein Zubehörteil
an einer Deckenleuchte sicher, einfach und vor allem auch ohne wesentlichen Justieraufwand,
gegebenenfalls auch durch einen Ungeübten, ohne komplizierte Montageanleitung durchführen
läßt.
[0005] Bei einer Einrichtung der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß
durch die im Kennzeichen des Patentanspruches 1 beschriebenen Merkmale gelöst.
[0006] Dabei ist die leuchtenseitige Aufnahme der Einrichtung als Abdeckring ausgebildet,
in den eine Halterung so eingehängt wird, daß sie im montierten Zustand den Umfang
dieses Abdeckringes klemmend umfaßt. Sie ist so ausgebildet, daß sie sich beim Verspannen
toleranzfrei an den Abdeckring anlegt und dabei selbst gegenüber der Deckenleuchte
ausrichtet. Dazu ist die Halterung zweiteilig ausgebildet. Sie besitzt ein den Rand
des Abdeckringes umgreifendes, als Klammer ausgebildetes, hakenförmiges Oberteil und
ein schuhförmiges Unterteil, das sich beim Verbinden dieser beiden Teile mit seiner
Vorderseite gegen die Unterseite des Abdeckringes anlegt. Die klammernde Wirkung dieser
beiden Halterteile wird dadurch erreicht, daß eine ihrer beiden gegenseitigen Berührungsflächen
um wenige Winkelgrade angeschrägt ist, so daß beim Verbinden dieser beiden Teile eine
leichte zangenförmige Bewegung auftritt, mit der die beiden Halterteile den Abdeckring
umfassen. Neben dieser einfachen Montagemöglichkeit besteht ein wesentlicher Vorteil
dieser Einrichtung gegenüber an sich bekannter Lösungen zum Befestigen von Zubehörteilen
in der Optimierung der Anzahl von Einzelteilen eines Leuchtenprogrammes. Auch bei
bekannten Leuchten werden Abdeckringe als solche häufig eingesetzt. Werden dann Zubehörteile
mittels Schraubverbindungen am Abdeckring befestigt, so sind für einen Leuchtentyp
zwei unterschiedliche Abdeckringe im Programm erforderlich, in denen keine bzw. die
nötigen Aufnahmebohrungen vorgesehen sind. Auch ist es dann ohne Austausch des Abdeckringes
nicht möglich, ein und dieselbe Leuchte wahlweise mit Zubehörteilen zu bestücken bzw.
Zubehörteile im nachhinein anzubringen. Die erfindungsgemäße Lösung verringert damit
auch den Herstellungs- und Lagerhaltungsaufwand des Herstellers und ist wesentlicher
flexibler in bezug auf Kundenanforderungen.
[0007] Weiterbildungen der Erfindung sind in Unteransprüchen definiert.
[0008] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnung näher
beschrieben. Dabei zeigt:
Figur 1 einen Querschnitt durch eine Deckeneinbauleuchte mit einem Abdeckring, sowie
einer Einrichtung zum Befestigen von Zubehörteilen bestehend aus einer Halterung,
einem Distanzstück und einem Klemmelement,
Figur 2 in einem vergrößerten Maßstab einen Detailausschnitt dieses Abdeckringes mit
der daran befestigten Halterung, die aus zwei durch eine Schraubverbindung miteinander
verbundenen Teilen, nämlich einem als Klammer ausgebildeten Oberteil und einem als
Schuh ausgebildeten Unterteil besteht,
Figur 3 bis 5 in je einer Ansicht Einzelheiten des als Klammer ausgebildeten Oberteiles
der Halterung,
Figur 6 bis 8 in je einer Ansicht Einzelheiten des als Schuh ausgebildeten Unterteiles
der Halterung,
Figur 9 bis 11 in je einer Ansicht Einzelheiten des Klemmelementes zum Aufnehmen von
einem im Beispiel flachen, kreisförmigen Zubehörteil und
Figur 12 schematisch eine weitere Ausführungsform zum Befestigen von Zubehörteilen
an einer Deckenleuchte.
[0009] In Figur 1 ist eine in eine Decke 1 eingesetzte Einbauleuchte 2 dargestellt. Einzelheiten
der Ausgestaltung einer solchen Leuchte sind im vorliegenden Fall lediglich von untergeordnetem
Interesse. Deshalb ist hier schematisch lediglich eine mit ihrem Lampenkolben in den
Ausschnitt eines haubenförmigen Reflektors 3 eingesetzte Lampe 4 angedeutet. Die Lichtaustrittsöffnung
der Deckenleuchte 2 ist durch eine lichtdurchlässige Scheibe 5 abgedeckt, die als
Filter und/oder als Streuscheibe ausgebildet sein kann. Als Abschluß gegen die Decke
dient ein die Scheibe 5 umgreifender Abdeckring 6. Insoweit ist die in Figur 1 dargestellte
Deckenleuchte 2 an sich lediglich ein Beispiel für eine Vielzahl von bekannten Deckenleuchten,
die als Deckenanbauleuchten, Deckeneinbauleuchten, aber auch als Deckenaufbauleuchten
handelsüblich sind.
[0010] Eine erste Besonderheit der in Figur 1 dargestellten Leuchtenform liegt in der Ausgestaltung
des Abdeckringes 6. Er schließt nicht nur an die Decke 1 an, um den für den Einsatz
der Leuchte notwendigen Deckenausschnitt abzudecken, sondern weist darüber hinaus
zumindestens in Teilbereichen einen Randwulst 61 auf, der seitlich nach außen hervorsteht.
In die der Decke 1 zugekehrte Oberseite dieses Randwulstes 61 ist eine Randnut 62
eingelassen. Außerdem ist die von der Decke 1 abgewandte Unterseite des Abdeckringes
6 als geneigte Schrägfläche 63 ausgebildet.
[0011] Es ist nun nicht ungewöhnlich für solche Deckenleuchten Zubehörteile vorzusehen,
die in einem bestimmten Abstand unterhalb der Deckenleuchte anzuordnen sind. Solche
Zubehörteile können als funktional die Wirkung der Deckenleuchte mitbestimmende Elemente,
d. h. lichttechnisch wirksame Elemente ausgebildet sein, sie können aber auch reine
Gestaltungselemente ohne eine lichttechnische Funktion sein, die die Deckenleuchte
in ihrem Eindruck auf den Betrachter hervortreten lassen. Daraus ergibt sich eine
Vielzahl von möglichen Gestaltungsformen solcher Zubehörteile, die hier als solche
ebenso von untergeordneter Bedeutung sind. Deshalb ist in Figur 1 als ein Beispiel
für ein solches Zubehörteil in unterbrochenen Linien ein unterhalb der Deckenleuchte
2 abgehängter Ring 7 angedeutet, der wie einige schematisch eingezeichnete Lichtstrahlen
81 bzw. 82 zeigen, auftreffendes Licht teilweise durchläßt bzw. in Randbereichen zur
Aufhellung der Decke 1 in der Umgebung der Deckenleuchte 2 reflektiert.
[0012] Diese Ausführungsform eines Zubehörteiles als Ring 7 ist aber lediglich beispielhaft
zu verstehen und zur Illustration stellvertretend für eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten
ausgewählt.
[0013] Wesentlicher dagegen ist, wie dieses Zubehörteil 7 unterhalb der Deckenleuchte 2
abgehängt ist, d. h. wie die Einrichtung zum Befestigen dieses Zubehörteiles 7 zur
Deckenleuchte 2 ausgestaltet ist. Diese Einrichtung besteht aus einem stangenförmigen
Distanzstück 9, an dessen der Deckenleuchte 2 zugekehrtem Ende eine zweiteilige Halterung
10 festgelegt ist. Am anderen Ende des Distanzstückes 9 ist ein Klemmelement 11 zum
Aufnehmen des entsprechenden Zubehörteiles vorgesehen. Diese Einrichtung zum Befestigen
von Zubehörteilen an einer Deckenleuchte 2 in einem vorgegebenen Abstand kann mit
einem Stativ verglichen werden, das in einer zur Deckenleuchte 2 asymmetrischen Anordnung
das Zubehörteil 7 trägt.
[0014] In Figur 2 ist in einem gegenüber der Darstellung von Figur 1 vergrößerten Ausschnitt
deutlicher dargestellt, wie diese Einrichtung an dem Abdeckring 6 der Deckenleuchte
2 festgelegt ist. Dieser Ausschnitt verdeutlicht, daß die Halterung 10 zweiteilig
ausgebildet ist, d. h. ein als Klammer 13 ausgebildetes Oberteil sowie ein als Schuh
14 ausgebildetes Unterteil aufweist. Klammer 13 und Schuh 14 der Halterung 10 sind
durch eine Verbindungsschraube 15, die in eine Gewindebohrung des halterungsseitigen
Endes des Distanzelementes 9 eingreift, miteinander verbunden. Wie noch näher zu erläutern
sein wird, ist diese Halterung 10 in den Randwulst 61 des Abdeckringes 6 eingehängt,
d. h. an diesem form- und kraftschlüssig festgelegt.
[0015] In den Figuren 3 bis 5 ist die Klammer 13 der Halterung 10 zur Verdeutlichung ihres
Aufbaues in je einer Ansicht gezeigt. Die Klammer 13 weist eine Durchgangsbohrung
131 zur Aufnahme der Verbindungsschraube 15 einschließlich ihres Schraubenkopfes auf.
In Figur 3 ist am deutlichsten ein hakenförmiger Ansatz 132 der Klammer 13 zu erkennen,
dessen Umriß der Form der Randnut 62 des Abdeckringes 6 angepaßt ist. Mit diesem hakenförmigen
Ansatz 132 umgreift die Klammer 13 im montierten Zustand den Abdeckring 6 der Deckenleuchte
2 von oben. Der hakenförmige Ansatz 132 und die Randnut 62 des Abdeckringes 6 sind
in ihren Abmessungen sorgfältig aufeinander abgestimmt. Vorzugsweise ist der Nutboden
der Randnut 62 des Abdeckringes nach außen ansteigend angestellt, wobei diese Neigung
des Nutbodens der Randnut 62 in etwa der Neigung der Schrägfläche 63, d. h. der Unterseite
des Abdeckringes entspricht. Spiegelbildlich symmetrisch dazu sind die Eingriffsflächen
des hakenförmigen Ansatzes 132 der Klammer 13 ausgebildet.
[0016] Darüber hinaus ist die Ausgestaltung der Unterseite der Klammer 13, d. h. der Berührungsfläche
mit dem Schuh 14 von funktionaler Bedeutung. Diese Unterseite weist einen dachförmig
ausgebildeten, mit aus einer Dachkante senkrecht zum hakenförmigen Ansatz 132 stehenden
Vorsprung 133 auf. Dieser Vorsprung 133 dient als Zentrierfläche der Klammer 13 gegenüber
dem Schuh 14. Betrachtet man die Achse der Durchgangsbohrung 131 der Klammer 13 als
Hauptachse der Klammer, so verdeutlicht Figur 3, daß die Giebelkante des dachförmigen
Vorsprunges 133 in bezug auf diese Symmetrieachse nicht exakt senkrecht liegt, sondern
um einen definierten Neigungswinkel α dagegen angestellt ist. Durch diesen Neigungswinkel
α ist bedingt, daß der dachförmige Vorsprung 133 in Richtung auf den hakenförmigen
Ansatz 132 der Klammer 13 allmählich flacher wird. Die Bedeutung dieser Einzelheit
wird später noch erläutert.
[0017] Analog ist in den Figuren 6 bis 8 jeweils eine Ansicht des Schuhs 14 als dem Unterteil
der Halterung 10 dargestellt. Wie der Querschnitt dieses Schuhs in Figur 6 zeigt,
weist auch dieser eine zentrale Bohrung auf, die hier allerdings geteilt ist. Der
im oberen Teil des Schuhs 14 liegende Bohrungsabschnitt 141 ist exakt kreisförmig
und entspricht in seinem Durchmesser dem Durchmesser der Durchgangsbohrung 131 in
der Klammer 13 und ist damit dem Schaftdurchmesser der Verbindungsschraube 15 angepaßt.
Der untere Bohrungsabschnitt 142 bildet ein Sackloch zur Aufnahme des oberen Endes
des Distanzelementes 9. Dieser untere Bohrungsabschnitt 142 ist in seinem Querschnitt
als Kreissegment ausgebildet, wie die Unteransicht des Schuhs, dargestellt in Figur
7, am deutlichsten zeigt. Dieser Querschnitt entspricht dem Querschnitt des Distanzelementes
9, d. h. daß auch dieses entsprechend einseitig angefast ist. Damit ist das Distanzelement
9 in bezug auf den Schuh 14 und somit die gesamte Klammer 13 exakt zentriert.
[0018] Die Ristfläche 143 des Schuhs, d. h. seine im montierten Zustand der Schrägfläche
63 des Abdeckringes 6 zugekehrte Oberseite ist entsprechend der Neigung dieser Schrägfläche
ebenso geneigt ausgebildet. Die Deckfläche 144 des Schuhs 14 schließlich weist, wie
in der Seitenansicht von Figur 8 am deutlichsten erkennbar, eine V-förmige Nut 145
auf. Diese V-förmige Nut 145 des Schuhs 14 entspricht spiegelbildlich symmetrisch
dem dachförmigen Vorsprung 133 der Klammer 13. Die Klammer 13 und der Schuh 14 sind
mit Hilfe dieser beiden Flächen beim Zusammensetzen zueinander zu zentrieren.
[0019] In den Figuren 9 bis 11 ist in je einer Ansicht das Klemmelement 11 dargestellt,
das am leuchtenfernen Ende des stabförmigen Distanzelementes 9 angeordnet ist, um
als Aufnahme für das Zubehörteil 7 zu dienen. Wie aus der Schnittdarstellung von Figur
10 am besten zu erkennen ist, besitzt es eine Durchgangsbohrung 110, die eng toleriert
dem einseitig angefasten Querschnitt des Distanzelementes 9 entspricht. In Richtung
der senkrecht zu dieser Durchgangsbohrung 110 verlaufenden Längsachse des Klemmelementes
11 ist von seiner dem Zubehörteil 7 abgewandten Seite her eine erste Gewindebohrung
111 des Klemmelementes 11 zur Aufnahme einer in der Zeichnung nicht dargestellten
Befestigungsschraube, beispielsweise einer Madenschraube vorgesehen. Mit dieser Befestigungsschraube
ist das Klemmelement 11 an dem Distanzelement 9 kraftschlüssig festzulegen.
[0020] In Richtung auf das Zubehörteil 7 weist das Klemmelement 11 einen durch zwei parallel
zu seiner Längsachse stehende Schenkel 112 bzw. 113 gebildeten U-förmigen Querschnitt
auf. Dabei ist der untere Schenkel 113 beidseitig angefast und dient als Auflagefläche
für das randseitig zwischen diese beiden Schenkel 112 bzw. 113 einzuschiebende Zubehörteil
7. Es kann zweckmäßig sein, Anlageflächen 115 für das Zubehörteil 7 an dessen Randform
anzupassen, um so auch das Zubehörteil 7 in bezug auf das Klemmelement 11 zu zentrieren.
Um das Zubehörteil 7 in der eingeschobenen Lage festzulegen, ist in dem oberen Schenkel
112 parallel zur Achse der Durchgangsbohrung 110 eine weitere Gewindebohrung 114 des
Klemmelementes 11 vorgesehen. Auch diese Gewindebohrung dient zur Aufnahme einer Befestigungsschraube,
mit der dann das Zubehörteil kraftschlüssig zwischen den beiden Schenkeln 112 bzw.
113 des Klemmelementes 11 festlegbar ist.
[0021] Figur 2 zeigt in dem vergrößerten Ausschnitt wohl am deutlichsten, wie die beschriebene
Einrichtung montiert wird. Das Distanzelement 9 wird von unten in den Schuh 14 der
Halterung 10 eingeschoben und ist aufgrund seiner Querschnittsform in einer definierten
Lage gegenüber dem Schuh 14 drehbeweglich gesichert. Auf den Schuh 14 wird die Klammer
13 der Halterung 10 so aufgesetzt, daß sein dachförmiger Vorsprung 133 in die V-förmige
Nut 145 des Schuhs 14 eingreift. Nach dem Einsetzen der Verbindungsschraube 15 sind
die Klammer 13 und der Schuh 14 ebenfalls zueinander zentriert. Die Klammer 13 wird
mit ihrem hakenförmigen Ansatz 132 in die Randnut 61 des Abdeckringes 6 eingehängt,
anschließend wird die Verbindungsschraube 15 in der endseitigen Gewindebohrung des
Distanzelementes 9 angezogen. Aufgrund der mit dem Neigungswinkel α angeschrägten
Anlagefläche der Klammer 13 an die Oberseite des Schuhs 14 verspreizt sich die Klammer
13 geringfügig gegenüber dem Schuh 14 derart, daß sich diese beiden Teile der Halterung
10 auch formschlüssig von oben und unten an den Abdeckring 6 kraft- und formschlüssig
und vor allem auch toleranzfrei anlegen. Mit dem Festziehen der Verbindungsschraube
15 ist damit die Einrichtung zum Befestigen von Zubehörteilen an der Deckenleuchte
2 bereits eindeutig gegenüber dem Abdeckring 6 und damit der gesamten Deckenleuchte
2 justiert. Nun ist lediglich noch das Klemmelement 11 auf das Distanzelement 9 aufzuschieben,
sowie das jeweilige Zubehörteil 7 an dem Klemmelement festzulegen.
[0022] Damit ist verdeutlicht, daß die vorstehend beschriebene Einrichtung zum Befestigen
von Zubehörteilen an einer Deckenleuchte mit einfachen Werkzeugen auch für einen Laien
ohne weiteres montierbar ist und sich dabei zuverlässig und eindeutig gegenüber dem
Abdeckring 6 und damit der Deckenleuchte 2 justiert. Dies ist insbesondere dann von
Bedeutung, wenn das entsprechende Zubehörteil nicht nur ein äußeres Designmerkmal
der Deckenleuchte darstellt sondern auch eine lichttechnische Funktion zu erfüllen
hat, bei der es häufig auf eine exakte geometrische Zuordnung des Zubehörteiles gegenüber
der an- oder eingebauten Deckenleuchte 2 ankommt.
[0023] Wie Figur 12 als Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispieles zeigt, kann die
vorstehend beschriebene Einrichtung gegebenenfalls auch mehrfach vorgesehen sein,
um ein Zubehörteil 7 zum Beispiel in einer rotationssymmetrischen Anordnung an der
Deckenleuchte 2 bzw. deren Abdeckring 6 festzulegen. Dabei können an sich dieselben
Klemmelemente 11 wie bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform verwendet werden.
Es ist aber auch denkbar, wie in Figur 12 schematisch dargestellt, ein entsprechendes
Zubehörteil 7 nicht randseitig umfassend durch diese Klemmelemente 11 festzulegen.
So wäre es denkbar, in einem Zubehörteil nahe dem Umfang Durchgangsbohrungen vorzusehen,
in die jeweils ein Befestigungselement eingeschoben wird, das seinerseits an dem Distanzelement
9 mit Hilfe einer Schraubverbindung zu befestigen ist.
1. Einrichtung zum Befestigen von Zubehörteilen (7) an einer Deckenleuchte (2) in einem
vorgegebenen Abstand mit einer Halterung (10), die an einer in die Deckenleuchte integrierten
Aufnahme (6) festgelegt ist, mit einem Distanzstück (9), das einseitig in der Halterung
festgelegt ist und mit einem zum Aufnehmen des Zubehörteiles (7) vorgesehenen Klemmelement
(11), das am freien Ende des Distanzstückes angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufnahme als Abdeckring (6) der Deckenleuchte ausgebildet ist, der zumindestens
in Teilbereichen seiner, der Decke zugekehrten Oberseite eine Randnut (62) aufweist
und dessen Unterseite (63) gegenüber der Decke geneigt ausgebildet ist, und
daß die Halterung (10) zweiteilig ausgebildet ist und ein Oberteil, das als eine den
Rand des Abdeckringes umgreifende Klammer (13) ausgebildet ist und ein damit verbundenes
Unterteil aufweist, das als ein an der Unterseite des Abdeckringes anliegender Schuh
(14) ausgebildet ist, wobei die Oberseite des Schuhs gegenüber der Unterseite der
Klammer eine in Richtung des Abdeckringes weisende Schräge von wenigen Winkelgraden
(α) aufweist, so daß die Halterung im montierten Zustand mit ihren Anlageflächen am
Abdeckring klemmend verspannbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugekehrten Flächen der Klammer (13) und des Schuhs (14) der Halterung
(10) spiegelbildlich zueinander ausgebildete Zentrierflächen (133 bzw. 145) aufweisen.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierflächen (133 bzw. 145) als in radialer Richtung zum Abdeckring (6)
verlaufende V-förmige Nut (145) bzw. als dachförmiger Vorsprung (133) ausgebildet
sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Klammer (13) und dem Schuh (14) der Halterung (10) je eine Durchgangsbohrung
(131 bzw. 141) vorgesehen ist, daß die Durchgangsbohrung im Schuh von dessen Unterseite
her zu einem Sackloch (142) zur Aufnahme des halterungsseitigen, eine Gewindebohrung
aufweisenden Endes des Distanzstückes (9) aufgeweitet ist und daß eine Befestigungsschraube
(15) vorgesehen ist, die durch die Durchgangsbohrungen hindurchgreifend mit dem Distanzstück
verschraubt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Distanzstück (9) stabförmig ausgebildet ist und einen unsymmetrischen Querschnitt
aufweist, dem gleichartig ausgebildete Aufnahmebohrungen (z. B. 142) im Schuh (14)
bzw. dem Klemmelement (11, 11') zum Zentrieren des Distanzstückes gegenüber der Halterung
(10) bzw. dem Klemmelement entsprechen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Distanzstückes (9) in Form eines Kreissegmentes ausgebildet
ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmelement (11, 11') eine in radialer Richtung der Deckenleuchte (2) hin
offene, nutförmige Ausnehmung zwischen zwei Schenkeln (112 bzw. 113) des Klemmelementes
zur Aufnahme eines flachen Randbereiches des Zubehörteiles (7) aufweist und daß in
einem der Schenkel sowie achsenparallel zu einer Durchgangsbohrung (110) zur Aufnahme
des Distanzstückes (9) in dem Klemmelement eine Gewindebohrung (114) zur Aufnahme
einer Klemmschraube vorgesehen ist, mit der das Zubehörteil am Klemmelement festlegbar
ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmelement (11) eine senkrecht zu seiner das Distanzstück (9) aufnehmenden
Durchgangsbohrung (110) verlaufende, weitere Gewindebohrung (111) aufweist, die zur
Aufnahme einer weiteren Klemmschraube zum Fixieren des Klemmelementes an dem Distanzstück
(9) vorgesehen ist.