| (19) |
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(11) |
EP 0 620 712 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.04.1996 Patentblatt 1996/16 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.12.1992 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9203/008 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9312/685 (08.07.1993 Gazette 1993/16) |
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| (54) |
LAUFSOHLE, INSBESONDERE FÜR EINEN WANDER- ODER BERGSCHUH
OUTER SOLE, IN PARTICULAR FOR HIKING SHOES OR CLIMBING BOOTS
SEMELLE EXTERIEURE, NOTAMMENT POUR CHAUSSURES DE MARCHE OU DE MONTAGNE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR IT LI LU NL |
| (30) |
Priorität: |
02.01.1992 DE 4200041
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.10.1994 Patentblatt 1994/43 |
| (73) |
Patentinhaber: KNEISSL DACHSTEIN SPORTARTIKEL AG |
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A-4591 Molln 44 (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HERBERT, Bolterauer
A-4591 Molln (AT)
- GERNOT, Ressler
A-4400 Steyr (AT)
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| (74) |
Vertreter: Popp, Eugen, Dr. et al |
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MEISSNER, BOLTE & PARTNER
Widenmayerstrasse 48 D-80538 München D-80538 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 062 622 FR-A- 2 452 889 GB-A- 2 114 425 US-A- 4 446 634
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EP-A- 0 301 331 FR-A- 2 663 208 US-A- 4 100 686
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Laufsohle, insbesondere für einen Wander- oder Bergschuh,
mit zwei zumindest teilweise mit einem fluiden Medium gefüllten und durch einen Kanal
miteinander verbundenen Polstern, von denen das eine im Fersenbereich und das andere
im vorderen Bereich der Laufsohle angeordnet ist, wobei die Polster samt Verbindungskanal
als in sich geschlossenes und einheitliches flexibles Bauteil in einen entsprechend
bemessenen Hohlraum der Laufsohle einpaßbar sind und der Verbindungskanal so bemessen
ist, daß das andere, im vorderen Bereich der Laufsohle angeordnete Polster im Vorfußbereich,
insbesondere Fußballenbereich, liegt.
[0002] Eine derartige Laufsohle ist aus der US-A-4,446,634 bekannt. Diese Laufsohle zeichnet
sich zum einen dadurch aus, daß das mit fluidem Medium gefüllte Polster als gesondertes
Bauteil herstellbar und in die Sohle einsetzbar ist. Zum anderen zeichnet sich die
bekannte Laufsohle durch eine kontrollierte Stoßabsorption bzw. Dämpfung und damit
erhöhte Schonung von Fuß, Knie und Rücken des Benutzers aus. Das mit fluidem Medium
gefüllte Polster erlaubt vor allem eine dynamische Dämpfung von Fuß, Knie und Rücken
beim Abrollen des Fußes auf dem Boden.
[0003] Ausgehend von dem vorgenannten Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung
die Aufgabe zugrunde, Maßnahmen aufzuzeigen, mit denen sich der Dämpfungsgrad der
Füllflüssigkeit für die in der Laufsohle eingepaßten Polster sowohl erhöhen als auch
gezielter einstellen läßt. Auch soll durch die erwähnten Maßnahmen die Akzeptanz der
erfindungsgemäßen Laufsohle bzw. eines damit versehenen Schuhs beim Verbraucher erhöht
werden.
[0004] Die vorgenannte Aufgabe wird bei einer Laufsohle der eingangs genannten Art dadurch
gelöst, daß das fluide Medium Feststoffpartikel, insbesondere Kork oder Kunststoffpartikel
umfaßt und daß die Laufsohle zumindest im Bereich des Verbindungskanals zwischen den
beiden Polstern ein Sichtfenster aufweist, durch das hindurch die fluide Strömung
zwischen den beiden Polstern beobachtbar ist.
[0005] Durch die erfindungsgemäß vorgesehenen Feststoffpartikel läßt sich der Dämpfungsgrad
der Füllflüssigkeit für die beiden in der Laufsohle eingepaßten Polster sowohl erhöhen
als auch bedarfsweise einstellen, ohne daß es einer aufwendigen Ventil- und Drosseleinrichtung
bedarf. Die Feststoffpartikel dienen darüber hinaus in Verbindung mit dem erfindungsgemäß
vorgesehenen Sichtfenster zur Sichtbarmachung der Fluidströmung zwischen dem vorderen
und hinteren Polster. Damit läßt sich die Akzeptanz der erfindungsgemäßen Laufsohle
beim Verbraucher erheblich erhöhen. Dies gilt insbesondere in Verbindung mit den Maßnahmen
nach Anspruch 3, wonach die Feststoffpartikel in Kontrast zum fluidem Medium gefärbt
sind. Ist die Füllflüssigkeit z. B. blau, so eignen sich weiße Kunststoffpartikel
als Feststoffpartikel zur Sichtbarmachung der Fluidströmung im Verbindungskanal.
[0006] Die vorgenannten Sichtfenster können entsprechend den Ansprüchen 4 bis 7 angeordnet
sein, wobei die Ausbildung nach Anspruch 7 es ermöglicht, die Fluidströmung zwischen
den beiden Polstern beim Gehen zu beobachten, und zwar dann, wenn ein anderer einen
mit einer erfindungsgemäßen Laufsohle versehenen Schuh trägt. Außerdem läßt sich bei
dieser Ausführungsform die Fluidströmung zwischen den beiden Polstern sehr gut auf
einem Tisch oder dergleichen demonstrieren.
[0007] Um die Verdrängung des Füllmediums während des Gehens vom vorderen Polster zum hinteren
Polster und umgekehrt zu ermöglichen, muß genügend Volumen zur Aufnahme des verdrängten
Mediums vorhanden sein. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Wandung des mit Medium
gefüllten Bauteils nicht dehnbar ist. In diesem Fall ist das durch die beiden Polster
und deren Verbindungskanal gebildete Bauteil nur zu einem Teil, insbesondere zu etwa
2/3 seines maximalen Volumens gefüllt. Die Füllung des Bauteils mit Flüssigkeit kann
dabei unter Luftausschluß erfolgen. Vorzugsweise erfolgt sie jedoch unter Einschluß
eines vorbestimmten Luft- oder Inertgas-, insbesondere Stickstoff-Volumens, welches
bedarfsweise kompressibel ist, so daß Verdrängungsvolumen je nach Bedarf geschaffen
wird.
[0008] Zusätzlich kann die Füllung des Bauteils einen elastisch nachgiebigen Schwamm umfassen,
und zwar vorzugsweise offenporigen Schwamm. Mit einem solchen Schwamm läßt sich der
Dämpfungsgrad zusätzlich einstellen.
[0009] Nachstehend werden anhand der beigefügten Zeichnung Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäß
ausgebildeten Laufsohle näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Teil eines Bergschuhs zur Darstellung des Grundaufbaus einer erfindungsgemäß
ausgebildeten Laufsohle, im Längsschnitt;
- Fig. 2
- ein Dämpfungs-Bauteil, welches für eine erfindungsgemäße Laufsohle Verwendung findet,
in perspektivischer Ansicht;
- Fig. 3
- einen Dämpfungskeil als Teil der Laufsohle mit einer Ausnehmung zur Einpassung des
Dämpfungs-Bauteils gemäß Fig. 2, ebenfalls in perspektivischer Ansicht;
- Fig. 4
- den Dämpfungskeil gemäß Fig. 3 mit eingesetztem Dämpfungs-Bauteil gemäß Fig. 2 in
Draufsicht;
- Fig. 5
- einen Bergschuh mit erfindungsgemäßer Laufsohle unter Belastung der Ferse und unter
Darstellung einer Fluidströmung innerhalb des Dämpfungs-Bauteils gemäß Fig. 2 von
der Ferse zum Vorfuß;
- Fig. 6
- einen Bergschuh unter Belastung des Vorfußbereichs und unter Darstellung einer Fluidströmung
in dem Dämpfungs-Bauteil gemäß Fig. 2 vom Vorfuß zur Ferse;
- Fig. 7
- eine erfindungsgemäß ausgebildete Laufsohle in Unteransicht unter Darstellung von
Sichtfenstern im Bereich des Dämpfungs-Bauteils gemäß Fig. 3;
- Fig. 8 bis 10
- verschiedene Ausführungsformen von an der Unterseite der Laufsohle gesondert eingesetzten
Sichtfenstern, jeweils in perspektivischer Ansicht;
- Fig. 11
- die Laufsohle gemäß Fig. 1 in perspektivischer Ansicht und unter Darstellung eines
im Fersenbereich angebrachten seitlichen Sichtfensters;
- Fig. 12
- eine andere Ausführungsform eines Dämpfungs-Bauteils entsprechend Fig. 2 in Seitenansicht;
- Fig. 13
- das Dämpfungs-Bauteil gemäß Fig. 12 in perspektivischer Ansicht; und
- Fig. 14
- eine weitere Ausführungsform eines in einem Dämpfungskeil eingepaßten Dämpfungs-Bauteils
mit seitlichen Sichtfenstern im Bereich des Verbindungskanals zwischen vorderem und
hinterem Dämpfungs-Polster, in Draufsicht.
[0010] Die in den Fig. 1 bis 4 schematisch dargestellte Laufsohlen-Konstruktion umfaßt eine
Gummisohle 1, Brandsohle 2, einen zwischen Brandsohle 2 und Gummisohle 1 angeordneten
Dämpfungskeil 3 aus vorzugsweise geschlossen-porigem Material, insbesondere PU-Schaum.
Die Vorgenannte Laufsohle ist mit dem Oberleder 4 eines Schuhs in herkömmlicher Weise
verbunden. Wie insbesondere der Fig. 3 entnommen werden kann, ist im Dämpfungskeil
3 ein Durchgang 5 ausgebildet, der im Fersenbereich eine kreisförmige, im Vorfußbereich
eine ovale Öffnung umfaßt, wobei die beiden Öffnungen durch einen stegartigen, sich
in Laufsohlen-Längsrichtung erstreckenden Durchbruch miteinander verbunden sind.
[0011] In den vorgenannten Durchgang 5 ist ein gesondertes Dämpfungs-Bauteil 6 entsprechend
Fig. 2 einpaßbar. Dieses Bauteil 6 umfaßt ein hinteres bzw. Fersenpolster 7, vorderes
bzw. Vorfuß-Polster 8, sowie einen Verbindungskanal 9 zwischen den beiden Polstern
7 und 8. Das vorgenannte Bauteil ist mit einem fluiden Medium, insbesondere einer
gelartigen Flüssigkeit gefüllt. Es stellt ein in sich geschlossenes, einheitlich flexibles
Dämpfungselement dar, wobei die Flexibilität unter anderem dadurch gewährleistet ist,
daß die Polster samt Verbindungskanal nach Art eines Beutels, insbesondere Flachbeutels
ausgebildet sind, wobei die Wände aus randseitig miteinander verschweißten Kunststoffolien
bestehen. Die randseitige Verschweißung ist in den Fig. 1 und 2 mit der Bezugsziffer
10 gekennzeichnet.
[0012] In Fig. 1 sind auch noch die einzelnen Bereiche der Laufsohle gekennzeichnet, und
zwar mit der Bezugsziffer 11 der Fersen-Bereich, mit der Bezugsziffer 12 der Mittelfuß-Bereich
und mit der Bezugsziffer 13 der Vorfuß-Bereich. Dementsprechend liegt das hintere
Polster 7 im Fersenbereich 11, während das vordere Polster 8 im Vorfuß-Bereich 13
angeordnet ist.
[0013] Das Dämpfungs-Bauteil 6 ist so bemessen, daß es in den Durchgang 5, des druckelastischen
Dämpfungskeils möglichst lückenlos einpaßbar ist.
[0014] In Fig. 2 ist am hinteren Ende des Fersenpolsters 7 noch ein Ansatz 14 erkennbar,durch
den hindurch die Befüllung des Bauteils 6 mit dem fluiden Medium erfolgt. Nach Befüllung
wird der Ansatz 14 unter Schließung der Füllöffnung verschweißt.
[0015] Zur besseren Anpassung des Dämpfungs-Bauteils 6 an den Durchgang 5 oder eine entsprechende
Ausnehmung in der Gummisohle 1 kann dieses entsprechend den Fig. 12 und 13 ausgebildet
sein, wobei die die Polster 7, 8 und den Verbindungskanal 9 umfassende untere Wand
aus einer entsprechend tiefgezogenen Kunststofffolie besteht, während die oberen Wand
16 als sich eben erstreckende Deckfolie ausgebildet ist. Die Deckfolie 16 wird nach
Befüllung der beiden Polster 7 und 8 sowie des Verbindungskanals 9 mit dem fluiden
Medium längs des oberen Umfangsrandes 17 der unteren tiefgezogenen Wand mit dieser
in herkömmlicher Weise verschweißt.
[0016] Die Fig. 12 und 13 zeigen auch noch sehr deutlich die keilförmige Verjüngung des
Dämpfungs-Bauteils 6 in Richtung von der Ferse zum Vorfuß in Anpassung an die entsprechende
Verjüngung der Laufsohle bzw. des Dämpfungskeils 3 bei der Ausführungsform nach den
Fig. 1 bis 4.
[0017] Die Füllflüssigkeit umfaßt vorzugsweise noch Feststoffpartikel, insbesondere Kork-
oder Kunststoffpartikel 18, durch die der Dämpfungsgrad des Bauteils 6 zusätzlich
erhöht werden kann.
[0018] Bei Anordnung mindestens eines Sichtfensters im Bereich des Verbindungskanals 9 dienen
die vorgenannten Feststoffpartikel zugleich zur Sichtbarmachung der Fluidströmung
zwischen den beiden Polstern 7 und 8 beim Gehen mit einem Schuh mit der beschriebenen
Laufsohle. Die Fluidströmung beim Gehen innerhalb des Dämpfungs-Bauteils 6 ist in
den Fig. 5 und 6 angedeutet. Beim Auftreten mit der Ferse (Fig. 5) wird das Fersenpolster
7 belastet (Teil 19). Dementsprechend wird Dämpfungsflüssigkeit aus dem Fersenpolster
7 verdrängt, und zwar durch den Verbindungskanal 9 hindurch in das vordere bzw. Vorfuß-Polster
8 hinein. Die entsprechende Fluidströmung ist in Fig. 5 mit den Mehrfach-Pfeilen 20
gekennzeichnet. Auf diese Weise wird die Stoßbelastung der Ferse absorbiert bzw. gedämpft.
Anschließend erfolgt das Abrollen des Fußes über den Vorfußbereich entsprechend Fig.
6. Dementsprechend wird beim Abrollen des Fußes über den Vorfuß-Bereich das vordere
bzw. Vorfuß-Polster 8 belastet (Pfeil 21). Das Fersenpolster 7 ist entlastet. Das
Dämpfungsfluid innerhalb des Bauteils 6 kann dementsprechend vom vorderen bzw. Vorfuß-Polster
8 wieder in das Fersenpolster 7 zurückströmen entsprechend den Mehrfach-Pfeilen 22
in Fig. 6. Durch diese Flüssigkeits-Verdrängung wird zum einen der Vorfuß entlastet;
zum anderen wird das Fersenpolster 7 wieder gefüllt, so daß dieses für eine erneute
Stoßdämpfung beim Auftreffen der Ferse auf den Boden bereit ist.
[0019] Bei einer bevorzugten Ausführungsform beträgt der Durchmesser des Fersenpolsters
7 zwischen etwa 40 bis 50 mm, insbesondere etwa 45 mm. Das Vorfuß-Polster 8 ist vorzugsweise
etwas breiter und länger als das Fersenpolster 7 ausgebildet. Es ist jedoch flacher
gebaut als das Fersenpolster 7 entsprechend der geringeren Bauhöhe der Laufsohle im
Vorfuß-Bereich. Vorzugsweise sind die beiden Polster 7 und 8 jedoch volumengleich
ausgebildet, so daß die nahezu vollständige Entleerung des einen Polsters die nahezu
vollständige Befüllung des anderen Polsters zur Folge hat.
[0020] Der Verbindungskanal zwischen den beiden Polstern 7 und 8 weist vorzugsweise einen
mittleren Durchmesser von etwa 11 bis 20 mm, insbesondere etwa 15 bis 17 mm auf. Die
Länge des Verbindungskanals 9 hängt von der jeweiligen Schuhgröße ab.
[0021] Wie bereits oben ausgeführt, soll zumindest dem Verbindungskanal 9 ein Sichtfenster
zugeordnet sein. Dieses befindet sich bei der einfachsten Ausführungsform an der Unterseite
der Laufsohle. Zu diesem Zweck wird in die Gummisohle 1 im Bereich des Verbindungskanals
9 ein transparentes Kunststoffteil eingesetzt. In Fig. 7 ist ein entsprechendes Sichtfenster
mit der Bezugsziffer 23 gekennzeichnet.
[0022] Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 sind in der Gummisohle 1 zwei weitere Sichtfenster
24 und 25 integriert, wobei das Sichtfenster 24 dem Vorfuß-Polster 8 und das Sichtfenster
25 dem Fersen-Polster 7 zugeordnet ist. Auch diese Sichtfenster sind Einsatzteile
aus transparentem Kunststoff.
[0023] Die Fig. 8 bis 10 zeigen unterschiedliche Strukturen der Sichtfenster-Oberflächen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 hat die Oberfläche des Sichtfensters Waffelstruktur.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 9 ist die Oberfläche des Sichtfensters durch eine
Noppenstruktur gekennzeichnet. Bei der Ausführungsform nach Fig. 10 weist die Oberfläche
des Sichtfensters 23, 24 und/oder 25 Spikes bzw. spitzkantige Erhebungen auf. Die
Sichtfenster 23, 24 und/oder 25 können vorzugsweise jeweils auch eine Vergrößerungslinse
umfassen, um die Fluidströmung zwischen den beiden Polstern 7 und 8 besser erkennen
zu können.
[0024] Bei der Ausführungsform nach Fig. 11 ist im Fersenbereich ein seitliches Sichtfenster
26 zum Fersenpolster 7 hin ausgebildet. Im übrigen entspricht die Laufsohlen-Konstruktion
nach Fig. 11 derjenigen nach den Fig. 1 bis 4.
[0025] Besonders attraktiv ist die Anordnung von seitlichen Sichtfenstern im Bereich des
Verbindungskanals 9. Eine Ausführungsform dafür ist in Fig. 14 dargestellt. Dort ist
der Verbindungskanal 9 in zwei Äste 9' und 9'' unterteilt. Diese beiden Kanal-Äste
sind jeweils zur Außenseite des Dämpfungskeils 3 hin verlagert, und zwar jeweils an
einem seitlichen Sichtfenster 27 bzw. 28 vorbei. Durch diese beiden Sichtfenster kann
die Fluidströmung durch den Verbindungskanal 9 bzw. 9', 9'' auch während des Gehens
beobachtet werden. Der freie Strömungsquerschnitt der Verbindungskanal-Äste 9' und
9'' ist etwa halb so groß wie der Strömungsquerschnitt eines einzigen Verbindungskanals
9 entsprechend den vorbeschriebenen Ausführungsformen.
[0026] Wie bereits eingangs ausgeführt, kann dem Verbindungskanal 9 zwischen den beiden
Polstern 7 und 8 eine von außen her, d. h. durch den Benutzer verstellbare Fluiddrossel
zugeordnet sein, z. B. in Form einer auf den Verbindungskanal 9 einwirkenden Drosselschraube.
Diese kann z. B. von der Unterseite her in ein in der Gummisohle 1 eingearbeitetes
Gewinde einschraubbar sein. In Fig. 1 ist eine derartige Drosselschraube mit den Doppelpfeilen
29 angdeutet.
[0027] Um die gewünschte Verdrängung des fluiden Mediums zwischen den beiden Polstern 7
und 8 zu gewährleisten, ist das Dämpfungs-Bauteil 6 nur zu einem Teil, insbesondere
2/3 seines maximalen Volumens, mit dem fluiden Medium gefüllt.
[0028] Die Füllung des Bauteils mit einem flüssigen Medium kann unter Luftausschluß erfolgen.
Vorzugsweise erfolgt sie jedoch unter Einschluß eines vorbestimmten Luft- oder Inertgas-,
insbesondere Stickstoffvolumens. Auf diese Weise wird ein kompressibler Verdrängungsraum
innerhalb des Bauteils 6 geschaffen.
[0029] Zusätzlich kann der Dämpfungsgrad des Bauteils 6 dadurch eingestellt werden, daß
es einen elastisch nachgiebigen, insbesondere offenporigen Schwamm oder dgl. beinhaltet,
durch den hindurch das Dämpfungsfluid verdrängt werden muß. Der Schwamm stellt auf
diese Weise eine zusätzliche Drossel dar.
[0030] Wie bereits eingangs dargelegt, soll die Brandsohle 2 die herkömmliche Steifigkeit
aufweisen. Dementsprechend üben die Polster 7 und 8 sowie der Verbindungskanal 9 keinen
spürbaren Druck auf den Fuß des Benutzers beim Gehen mit der beschriebenen Laufsohle
aus. Das Bauteil 6 hat nicht die Funktion einer Fußgewölbestütze, sondern dient als
aktives Dämpfungselement, vorzugsweise in Verbindung mit einem passiven Dämpfungselement,
wie es z. B. der Dämpfungskeil 3 darstellt.
[0031] Sämtliche in den Anmeldungsunterlagen offenbarten Merkmale werden als erfindungswesentlich
beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik
neu sind.
1. Laufsohle, insbesondere für einen Wander- oder Bergschuh, mit zwei zumindest teilweise
mit einem fluiden Medium gefüllten und durch einen Kanal (9) miteinander verbundenen
Polstern (7, 8), von denen das eine (7) im Fersenbereich (11) und das andere (8) im
vorderen Bereich der Laufsohle angeordnet ist, wobei die Polster (7, 8) samt Verbindungskanal
(9) als in sich geschlossenes und einheitlich flexibles Bauteil in einen entsprechend
bemessenen Hohlraum (5) der Laufsohle einpaßbar sind und der Verbindungskanal so bemessen
ist, daß das andere, im vorderen Bereich der Laufsohle angeordnete Polster (8) im
Vorfußbereich (13), insbesondere Fußballenbereich, liegt,
dadurch gekennzeichnet, daß
das fluide Medium Feststoffpartikel, insbesondere Kork- oder Kunststoffpartikel (18)
umfaßt, und daß die Laufsohle zumindest im Bereich des Verbindungskanals (9) zwischen
den beiden Polstern (7, 8) ein Sichtfenster (23) aufweist, durch das hindurch die
Fluidströmung zwischen den beiden Polstern (7, 8) beobachtbar ist.
2. Laufsohle nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß als fluides Medium eine gelartige Flüssigkeit dient.
3. Laufsohle nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Feststoffpartikel (18) im Kontrast zum fluiden Medium
gefärbt sind, so daß sie und damit die Fluidströmung zwischen den beiden Polstern
(7, 8) durch das Sichtfenster (23) hindurch gut erkennbar sind.
4. Laufsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß auch im Bereich der beiden Polster (7, 8) Sichtfenster
(24, 25) ausgebildet sind.
5. Laufsohle nach Anspruch 1 und/oder 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sichtfenster (23, 24, 25) an der unteren Laufseite
der Sohle liegen und durch transparente Laufsohlen-Einsätze (Fig. 8 bis 10) gebildet
sind.
6. Laufsohle nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens im Fersenbereich (11) der Laufsohle ein seitliches
Sichtfenster (26) zum im Fersenbereich (11) angeordneten Polster (7) hin ausgebildet
ist.
7. Laufsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungskanal (9; 9', 9'') zwischen den beiden
Polstern (7, 8) im Mittelfußbereich (12) zur Außenseite der Laufsohle hin geführt
ist, so daß durch ein dort angebrachtes seitliches Sichtfenster (27 und/oder 28) hindurch
die Fluidströmung im Verbindungskanal (9; 9', 9'') während des Gehens beobachtbar
ist.
8. Laufsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das durch die beiden Polster (7, 8) und deren Verbindungskanal
(9) gebildete Bauteil (6) nur zu einem Teil, insbesondere etwa 2/3 seines maximalen
Volumens, mit einem flüssigen Medium gefüllt ist.
9. Laufsohle nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Füllung des Bauteils (6) mit einem flüssigen Dämpfungsmedium
unter Luftausschluß erfolgt.
10. Laufsohle nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Füllung des Bauteils (6) mit einem flüssigen Dämpfungsmedium
unter Einschluß eines vorbestimmten Luft- oder Inertgas-, insbesondere Stickstoffvolumens,
erfolgt.
11. Laufsohle nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Füllung des Bauteils (6) einen elastisch nachgiebigen,
insbesondere offenporigen Schwamm umfaßt.
12. Laufsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (5) für die Aufnahme der Polster (7, 8) samt
Verbindungskanal (9) innerhalb eines gesonderten, unterhalb der Brandsohle (2) angeordneten
Dämpfungskeils (3) ausgebildet ist.
13. Laufsohle nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß der Dämpfungskeil (3) aus PU-Schaum, einer Kork-Kautschuk-Mischung
oder dgl. Dämpfungsmaterial hergestellt ist.
14. Laufsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Polster (7, 8) samt Verbindungskanal (9) nach Art
eines Beutels, insbesondere Flachbeutels, ausgebildet sind, wobei die Wände aus randseitig
miteinander verschweißten Kunststoffolien bestehen.
15. Laufsohle nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die eine Wand (15) unter Ausbildung der beiden Polster
(7, 8) und des Verbindungskanals (9) tiefgezogen ist, während die andere Wand durch
eine sich eben erstreckende Deckfolie (16) gebildet ist.
1. Sole, in particular for a hiking or climbing boot, having two pads (7, 8) which are
at least partially filled with a fluid medium and are connected to one another by
a channel (9), one (7) of which is arranged in the heel region (11) and the other
(8) in the front region of the sole, the pads (7, 8) together with the connecting
channel (9) being able to be fitted as a complete and uniformly flexible unit into
a correspondingly dimensioned cavity (5) of the sole and the connecting channel being
dimensioned such that the other pad (8), arranged in the front region of the sole,
is situated in the front region (13) of the foot, in particular in the region of the
ball of the foot, characterized in that the fluid medium comprises solid particles,
in particular cork or plastic particles (18), and in that the sole, at least in the
region of the connecting channel (9) between the two pads (7, 8), has a viewing window
(23) through which the flow of fluid between the two pads (7, 8) can be watched.
2. Sole according to Claim 1, characterized in that a gel-like liquid is used as fluid
medium.
3. Sole according to Claim 1 or 2, characterized in that the solid particles (18) are
dyed to contrast with the fluid medium, so that they, and consequently the flow of
fluid between the two pads (7, 8), can be clearly seen through the viewing window
(23).
4. Sole according to one of Claims 1 to 3, characterized in that viewing windows (24,
25) are also formed in the region of the two pads (7, 8).
5. Sole according to Claim 1 and/or 4, characterized in that the viewing windows (23,
24, 25) are situated on the underside of the sole and are formed by transparent sole
inserts (Figs. 8 to 10).
6. Sole according to Claim 4 or 5, characterized in that a lateral viewing window (26)
facing the pad (7) arranged in the heel region (11) is formed at least in the heel
region (11) of the sole.
7. Sole according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the connecting channel
(9; 9', 9'') between the two pads (7, 8) is led towards the outside of the sole in
the middle region (12) of the foot, so that the flow of fluid in the connecting channel
(9; 9', 9'') can be watched during walking through a lateral viewing window (27 and/or
28) arranged there.
8. Sole according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the unit (6) formed
by the two pads (7, 8) and their connecting channel (9) is filled only partly, in
particular approximately to 2/3 of its maximum volume, with a liquid medium.
9. Sole according to Claim 8, characterized in that the unit (6) is filled with a liquid
damping medium with the exclusion of air.
10. Sole according to Claim 8, characterized in that the unit (6) is filled with a liquid
damping medium with the inclusion of a predetermined volume of air or inert gas, in
particular nitrogen.
11. Sole according to one of Claims 8 to 10, characterized in that the filling of the
unit (6) comprises an elastically compliant, in particular open-cell, sponge.
12. Sole according to one of Claims 1 to 11, characterized in that the cavity (5) for
accommodating the pads (7, 8) together with the connecting channel (9) is formed within
a separate damping wedge (3) arranged beneath the insole (2).
13. Sole according to Claim 12, characterized in that the damping wedge (3) is produced
from PU foam, a cork/rubber mixture or similar damping material.
14. Sole according to one of Claims 1 to 13, characterized in that the pads (7, 8) together
with the connecting channel (9) are formed in the manner of a pouch, in particular
a flat pouch, the walls consisting of plastic films welded together at the edges.
15. Sole according to Claim 14, characterized in that one wall (15) is thermoformed to
form the two pads (7, 8) and the connecting channel (9), while the other wall is formed
by a flat top film (16).
1. Semelle, notamment pour chaussure de randonnée ou chaussure de montagne, comportant
deux rembourrages (7,8) remplis au moins partiellement par un milieu fluide et reliés
entre eux par un canal (9) et dont l'un (7) est disposé dans la zone du talon (11)
et dont l'autre (8) est disposé dans la partie avant de la semelle, les rembourrages
(7,8) ainsi que le canal de liaison (9) pouvant être insérés, sous la forme d'un composant
fermé sur lui-même et uniformément flexible, dans une cavité (5) dimensionnée de façon
correspondante de la semelle, et le canal de liaison étant dimensionné de telle sorte
que l'autre rembourrage (8) disposé dans la partie avant de la semelle, s'applique
dans la partie partie avant (13) du pied, notamment la zone de la plante du pied,
caractérisée en ce que le milieu fluide contient des particules de substances solides,
notamment des particules de liège ou de matière plastique (18), et que la semelle
possède, au moins dans la zone du canal de liaison (9) entre les deux rembourrages
(7,8), un voyant (12), par lequel on peut observer l'écoulement du fluide entre les
deux rembourrages (7,8).
2. Semelle selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'on utilise comme milieu fluide
un liquide en forme de gel.
3. Semelle selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les particules de substances
solides (18) sont colorées d'une manière contrastant avec le milieu fluide de sorte
qu'on peut bien identifier ces particules et donc l'écoulement du fluide entre les
deux rembourrages (7,8), à travers le voyant (23).
4. Semelle selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les voyants (24,25)
sont également formés dans la zone des deux rembourrages (7,8).
5. Semelle selon la revendication 1 et/ou 4, caractérisée en ce que les voyants (23,24,25)
sont situés sur la face inférieure de la semelle et sont formés par des inserts transparents
de la semelle (figures 8 à 10).
6. Semelle selon la revendication 4 ou 5, caractérisée en ce qu'un voyant latéral (26)
tourné vers le rembourrage (7) disposé dans la partie du talon (11), est formé au
moins dans cette partie de talon (11) de la semelle.
7. Semelle selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le canal de liaison
(9;9',9'') entre les deux rembourrages (7,8) s'étend dans la partie médiane (12) du
pied, en direction de la face extérieure de la semelle de sorte que l'écoulement du
fluide dans le canal de liaison (9;9',9'') peut être observé par un voyant latéral
(27 et/ou 28) disposé en cet endroit, pendant la marche.
8. Semelle selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que le composant
(6) formé par les deux rembourrages (7,8) et leur canal de liaison (9), est rempli
uniquement partiellement, notamment par exemple aux 2/3 de son volume maximum, par
un milieu liquide.
9. Semelle selon la revendication 8, caractérisée en ce que le remplissage du composant
(6) est réalisé avec un milieu d'amortissement liquide, à l'exclusion d'air.
10. Semelle selon la revendication 8, caracterisée en ce que le remplissage du composant
(6) est réalisé avec un milieu d'amortissement liquide y compris un volume prédéterminé
d'air ou de gaz inerte, notamment d'azote.
11. Semelle selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que le remplissage
du composant (6) inclut une mousse flexible élastique, notamment à pores ouverts.
12. Semelle selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que la cavité (5)
est agencée de manière à recevoir les rembourrages (7,8) y compris le canal de liaison
(9) à l'intérieur d'un coin amortisseur séparé (3), disposé au-dessous de la semelle
intérieure (2).
13. Semelle selon la revendication 12, caractérisée en ce que le coin amortisseur (3)
est formé d'une mousse de polyuréthane, d'un mélange de liège-caoutchouc ou d'un matériau
d'amortissement similaire.
14. Semelle selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que les rembourrages
(7,8) ainsi que le canal de liaison (9) sont agencés à lia manière d'un sachet, notamment
d'un sachet plat, les parois étant formées par des feuilles de matière plastique réunies
par soudage au niveau de leur bord.
15. Semelle selon la revendication 14, caractérisée en ce qu'une paroi (15) est emboutie
moyennant la formation des deux rembourrages (7,8) et du canal de liaison (9), tandis
que l'autre paroi est formée par une feuille de revêtement (16) disposée à plat.