(19)
(11) EP 0 620 762 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
03.04.1996  Patentblatt  1996/14

(21) Anmeldenummer: 93901685.3

(22) Anmeldetag:  14.01.1993
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6B02C 18/18
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/DE9300/034
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9313/860 (22.07.1993 Gazette  1993/18)

(54)

ZERKLEINERUNGSVORRICHTUNG UND MESSERELEMENT FÜR EINE ZERKLEINERUNGSVORRICHTUNG

CHOPPING DEVICE, AND A CHOPPER BLADE FOR SUCH A DEVICE

BROYEUR ET ELEMENT TRANCHANT POUR BROYEUR


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE

(30) Priorität: 15.01.1992 DE 4200796

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
26.10.1994  Patentblatt  1994/43

(73) Patentinhaber:
  • GROSS, Stefan
    D-74074 Heilbronn (DE)
  • KNAUSS, Dieter
    D-74199 Untergruppenbach (DE)

(72) Erfinder:
  • KNAUSS, Dieter
    D-74199 Untergruppenbach (DE)

(74) Vertreter: Clemens, Gerhard, Dr.-Ing. et al
Patentanwaltskanzlei Müller, Clemens & Hach Lerchenstrasse 56
D-74074 Heilbronn
D-74074 Heilbronn (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 387 868
DE-A- 2 332 060
FR-A- 2 451 777
US-A- 4 776 375
WO-A-85/00303
DE-A- 4 000 887
US-A- 3 202 369
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zerkleinerungsvorrichtung mit Mitteln zum Zuführen von Gegenständen, insbesondere Holzabfällen, zu einer antreibbaren im wesentlichen zylindrischen Rotorvorrichtung der Gegenstände zum Zerkleinernzugeführt werden und die im wesentlichen eine glatte Oberfläche aufweist, mit Messerelementen, wobei jedes Messerelement eine im wesentlichen dreieckförmige Umfangskontur aufweist und jedes Messerelement an einem auf der Oberflache der Rotorvorrichtung befestigten Messerträgerelement befestigbar ist und das Messerelement eine Ausnehmung und das zugehörige Messerträgerelement eine Ausnehmung aufweist, wobei beide Ausnehmungen bei auf dem Messerträgerelement aufgesetztem Messerelement in einer Flucht liegen. Die Erfindung betrifft ferner ein Messerelement für eine Zerkleinerungsvorrichtung, wobei das Messerelement als Dreieckplattenelement und an einem Messerträgerelement lösbar befestigbar ausgebildet ist. Derartige Zerkleinerungsmaschinen sind in der Lage, z. B. Paletten, Spreißel, beschichtete Spanplatten usw. in kompakte Brennholzspäne zu verarbeiten. Neben einem günstigen Preis/Leistungsverhältnis wird eine hohe Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer von derartigen Vorrichtungen erwartet.

    STAND DER TECHNIK



    [0002] Bei bekannten Holzzerkleinerungsmaschinen wird beispielsweise ein Trichter durch Abkippen eines Vorratsbehälters maschinell oder per Hand mit Holzabfällen befüllt. Ein vorhandenes hydraulisch gesteuertes Vorschubaggregat drückt das Füllgut auf eine langsam laufende Profilrotoreinrichtung. Diese Profilrotoreinrichtung weist als Messerelemente Quadratplattenelemente auf, die in einer schraubenlinienförmig im Umfang der Rotorvorrichtung vorhandenen rechtwinkligen Nut versetzt angeordnet sind, so daß sie in Längsrichtung der Rotorvorrichtung in Form einer Spirale verlaufen. Derartige Holzzerkleinerungsmaschinen werden seit langem zuverlässig eingesetzt. Jerdoch ist die Herstellung der Rotorvorrichtung relativ aufwendig, da eine schraubenlinienförmige rechtwinklige Nut auf der Oberfläche der Rotorvorrichtung hergestellt werden muß. Desweiteren ist ein relativ großer Abstand zwischen der Gegenmesservorrichtung der Zerkleinerungsvorrichtung und der Rotorvorrichtung mit Messerelementen vorhanden, was sich ungünstig auf die Dauer des Zerkleinerungsvorgangs auswirkte Dadurch, daß die Messerelemente in Form einer Spirale auf der Rotorvorrichtung angeordnet sind, wird infolge der Drehung der Rotorvorrichtung die zu zerkleinernden Holzabfälle bzw. deren Teile davon in Längsrichtung der Rotorvorrichtung auf eine Seite hin verschoben, was sich ungünstig auf die Homogenität der zerkleinerten Holzabfallmasse auswirkt. Daneben ist die Lärmbelästigung bei Betrieb derartiger Zerkleinerungsvorrichtungen nicht unerheblich.

    [0003] In der US-A-3 202 369 ist eine Zerkleinerungsvorrichtung für Material aller Art gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 beschrieben. Das Messerelement wird durch Einführen einer Befestigungsschraube durch die Ausnehmung des Messerelements und des Messerträgerelements mit anschließendem Aufschrauben einer Mutter befestigt.

    [0004] Aus der WO-A-8500303 ist eine Zerkleinerungsvorrichtung bekannt, bei der dreieckförmige Messer auf eine glatte Rotoroberfläche aufgeschweißt sind und an jedem Messerelement ein Versteifungsträger angeschweißt ist.

    [0005] In der Literaturstelle Prof. Dr.-Ing. G. Spur & Prof. Dr.-Ing. T. Stöferle, Handbuch für Fertigungstechnik, Band 3/1 Spanen, 1979, Carl Hansen Verlag, München Wien, Seite A 43, ist ein Werkzeug für spanabhebende Formgebung bekannt, bei dem Schneidplättchen mit Dreieckkontur eingesetzt werden, die mittels Schraubung auf dem Werkzeugträger befestigbar sind.

    DARSTELLUNG DER ERFINDUNG



    [0006] Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, eine gegenüber dem genannten Stand der Technik verbesserte Zerkleinerungsvorrichtung anzugeben, die einen einfachen und robusten Aufbau hat, wirtschaftlich herstellbar ist und neben einer hohen Zuverlässigkeit und langen Lebensdauer eine große Homogenität des zerkleinerten Holzmaterials gewährleistet. Desweiteren liegt der Erfindung das Problem zugrunde, ein verbessertes Messerelement anzugeben, mit dein die Rotorvorrichtung einer Zerkleinerungsvorrichtung, insbesondere der eingangs genannten Art, in einfacher Art und Weise bestückt werden kann.

    [0007] Die erfindungsgemäße Zerkleinerungsvorrichtung ist durch die Merkmale des Anspruchs 1 gegeben. Das erfindungsgemäße Messerelement ist durch die Merkmale des Anspruchs 7 gegeben. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Zerkleinerungsvorrichtung bzw. des Messerelements sind Gegenstand weiterer Unteransprüche.

    [0008] Die erfindungsgemäße Zerkleinerungsvorrichtung zeichnet sich demgemäß dadurch aus, daß die Messerlemente mit einer Dreieckseite direkt auf der Oberfläche der Rotorvorrichtung angeordnet sind, die Ausnehmung des Messerelements ein Innengewinde aufweist, das Messerelement durch eine von der Ausnehmung des Messerträgerelements hereinführbare Befestigungsschraube am Messerträgerelement lösbar befestigt ist, wobei das Gewinde der Befestigungsschraube im Innengewinde des Messerelements kämmt Bevorzugt sind hierbei die Messerelemente als gleichseitige Dreieckplattenelemente ausgebildet. Durch die glatte Oberfläche der Rotervorrichtung kann das zusätzliche Einarbeiten der rechtwinkligen schraubenlinig verlaufenden Nuten wie bei den bekannten Holzbearbeitungsvorrichtungen entfallen. Dadurch daß die Schneidspitze infolge der dreieckförmigen Kontur des Messerelements mit einem Winkel kleiner als 90 Grad ausgebildet werden kann, ergibt sich eine bessere Keilwirkung als bei den Schneidecken der quadratischen Messerelemente mit 90 Grad. Bei der 90 Grad-Schneidspitze der bekannten Messerelemente werden die Holzabfälle mehr gequetscht als abgeschert, was sich ungünstig auf die Homogenität und die Bearbeitungsdauer zum Verkleinern der Holzabfälle auswirkt. Durch die relativ gute Keilwirkung bei kleineren Winkeln der Schneidspitze der erfindungsgemäßen Zerkleinerungsvorrichtung werden sehr gute Ergebnisse hinsichtlich Bearbeitungsdauer und Zerkleinerungsqualität erzielt. Bei Verwendung gleichseitiger Dreieckplattenelemente entstehen insgesamt sechs Schneiden, die nacheinander jeweils durch Drehen bzw. Wenden des Messerelements zum Zerkleinern des Holzmaterial eingesetzt werden können. Gleichzeitig wird durch das Anordnen einer Dreiecksseite des Messerelements auf der Oberfläche der Rotorvorrichtung eine automatische Arretierung des Messerelements selbst durch Aufsetzen erzielt. Darüberhinaus gestaltet sich der Montage- beziehungsweise Auswechselvorgang der Messerelemente sehr einfach.

    [0009] In einer konstruktiv bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Zerkleinerungsvorrichtung sind die Messerelemente entlang zweier gegenläufiger Schraubenlinien in Umfangsrichtung auf der Rotorvorrichtung angeordnet. Durch diese beiden gegenläufigen Schraubenlinienanordnungen wird das zum Zerkleinern vor der Rotorvorrichtung anstehende Holzmaterial nicht in eine Richtung wie bei den bekannten Zerkleinerungsvorrichtungen verschoben. Vielmehr ist eine mehr oder minder permanent gleichmäßige Verteilung des anstehenden Holzmaterials zwischen den Messerelementen und der Gegenmesservorrichtung gewährleistet.

    [0010] Um den relativ hohen Beanspruchungen zu genügen und eine lange Lebensdauer des Messerelements zu gewährleisten, weist das Messerelement im Randbereich der Ausnehmung zumindest auf einer Seite eine Querschnittsverstärkung auf, die bevorzugt konisch ausgebildet ist. Durch diese Querschnittsverstärkung werden die beim Zerkleinerungsprozeß auf das Messerelement einwirkenden Kräfte auf eine größere Querschnittsfläche verteilt, so daß geringere Spannungen entstehen, die die Beanspruchung des Messerelements vermindern und dessen Lebensdauer erhöhen.

    [0011] Bevorzugt weist das Messerträgerelement eine entsprechend der Querschnittsverstärkung des Messerelements ausgebildete Ausformung auf, in die die Querschnittsverstärkung vor dem Befestigen des Messerelements eingeführt wird, wodurch eine gewisse Arretierung erzielt wird.

    [0012] Weitere Ausführungsformen und Vorteile der Erfindung ergeben sich durch die in den Ansprüchen weiterhin aufgeführten Merkmale sowie durch das nachstehend angegebene Ausführungsbeispiel. Die Merkmale der Ansprüche können in beliebiger Weise miteinander kombiniert werden, insoweit sie sich nicht offensichtlich gegenseitig ausschließen.

    KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG



    [0013] Die Erfindung sowie eine vorteilhafte Ausführungsform und Weiterbildung derselben wird im folgenden anhand des in der Zeichnung dargestellten Beispiels näher beschrieben und erläutert. Die der Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmenden Merkmale können einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination angewandt werden. Es zeigen:
    Fig. 1
    schematische Perspektive einer erfindungsgemäßen Zerkleinerungsvorrichtung mit einer Rotorvorrichtung mit dreieckförmigen Messerelementen in einer Übersicht,
    Fig. 2
    schematische Perspektivdarstellung einer Rotorvorrichtung mit dreieckförmigen, spiralförmig angeordneten Messerelementen und einer Gegenmesservorrichtung,
    Fig. 3
    Vorderansicht eines dreieckförmigen Messerelements,
    Fig. 4
    Seitenansicht eines Messerelements gemäß Fig. 3,
    Fig. 5
    Seitenansicht eines mit einem Messerträgerelement verschraubten Messerelement gemäß Fig. 3,
    Fig. 6
    perspektivische Explosionsdarstellung eines dreieckförmigen Messerelements mit zugehörigem Messertragelement und Befestigungsschraube und
    Fig. 7
    schematische Darstellung des Kämmens der Messerelemente in der Gegenmesservorrichtung, wobei Rotorvorrichtung und Gegenmesservorrichtung beabstandet zueinander angeordnet sind.

    WEGE ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG



    [0014] Eine Zerkleinerungsvorrichtung 10 weist oberseitig eine trichterförmige Behältervorrichtung 12 auf. Die Behältervorrichtung 12 weist eine rechteckförmige oberseitige Öffnung zum Befüllen mit Holzabfällen auf, wobei eine Querseite der Behältervorrichtung 12 schräg angeordnet ist, damit die einzufüllenden Holzabfälle problemlos auf eine unterseitig vorhandene Plattenebene 14 gelangen können. Die auf der Plattenebene 14 befindlichen Holzabfälle werden mittels einer Schiebervorrichtung 16 auf eine Rotorvorrichtung 18 zugeschoben. Die Schiebervorrichtung 16 wird über einen kardanisch aufgehängten Hydraulikzylinder bewegt, wobei in Fig. 1 die Antriebs- und Steuerelemente des Hydraulikzylinders 20 nicht dargestellt sind. Die Ausbildung der Antriebs- und Steuerelemente sind dem Fachmann bekannt. Die Rotorvorrichtung 18 wird über ein Antriebsaggregat 22 mittels eines Keilriemens 21 angetrieben und dreht sich relativ langsam um ihre Rotationsachse 23. Die Steuerungsvorrichtungen für das Antriebsaggregat 22 sind in Fig. 1 der Übersichtlichkeit wegen nicht dargestellt. Auf der dem Betrachter zugewandten Seite ist in Fig. 1 im Bereich der Rotorvorrichtung eine kreisausschnittförmige Lochsiebvorrichtung 24 bereichsweise um die Rotorvorrichtung 18 herum angeordnet, die ein Lochmuster 25 mit vorgegebenem Abstand und vorgegebenem Durchmesser der Löcher aufweist.

    [0015] Die zylindrische Rotorvorrichtung 18 weist eine glatte Oberfläche 26 auf. Die Drehachse der Rotorvorrichtung 18 ist im wesentlichen senkrecht zu der Schieberichtung der Schiebervorrichtung 16 angeordnet. Auf der glatten Oberfläche 26 der Rotorvorrichtung 18 sind Messerelemente 28 angeordnet, die die Form gleichseitiger Dreieckplattenelemente aufweisen. Hierbei liegt eine Dreieckseite auf der glatten Oberfläche 26 der Rotorvorrichtung 18 direkt auf. Die Verankerungen der Messerelemente 28 auf der Rotorvorrichtung 18 wird weiter unten beschrieben.

    [0016] Die Messerelemente 28 sind spiralenförmig um die Oberfläche der Rotorvorrichtung 18 herum angeordnet. Hierbei ist die Anordnung so gewählt, daß die Messerelemente 28 zwei gegenläufige Spiralen (S1; S2) in Umfangsrichtung der Rotorvorrichtung 18 bilden (Fig. 2). In Höhe der Plattenebene 14 ist eine Gegenmesservorrichtung 30 vorhanden, die entsprechend der Außenkontur der Messerelemente 28 dreieckförmige, einen Winkel von 60 Grad bildende Nuten 32 aufweist, die in Querrichtung parallel zur Rotationsachse 23 angeordnet sind. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist die Gegenmesservorrichtung 30 in Fig. 2 von der Rotorvorrichtung 18 beabstandet und vor der Rotorvorrichtung 18 dargestellt. Bei der Zerkleinerungsvorrichtung 10 gemäß Fig. 1 befindet sich die Gegenmesservorrichtung hinter der Rotorvorrichtung, wobei die Nuten 32 der Rotorvorrichtung zugewandt sind.

    [0017] Unterhalb der Lochsiebvorrichtung 24 ist eine Fangvorrichtung 34 für das zerkleinerte Holzmaterial schematisch dargestellt. Das zerkleinerte Holzmaterial wird aus der Fangvorrichtung 34 mittels einer nicht dargestellten Transportschnecke nach außen abgeführt. Alternativ ist auch möglich, daß das zerkleinerte Holzmaterial abgesaugt wird.

    [0018] Der Zerkleinerungsvorgang geht nun wie folgt vor sich. Nach dem Einfüllen der Holzabfälle in die Behältervorrichtung 12 wird mittels der Schiebervorrichtung 16 der Rotorvorrichtung 18 der Holzabfall zugeführt. Infolge der Rotation der Rotorvorrichtung 18 wird der Holzabfall zwischen den Messerelementen 28 der Rotorvorrichtung 18 und der Gegenmesservorrichtung 10 hindurchgepreßt, wobei der Holzabfall durch Scher- und Quetschkräfte zerkleinert wird. Die die Rotorvorrichtung 18 umgebende Lochsiebvorrichtung 24 bestimmt die Größe der in die Fangvorrichtung 34 fallenden zerkleinerten Holzspäne. Je nach Lochdurchmesser der Lochsiebvorrichtung 24 können die Späne unterschiedliche Abmessungen aufweisen. Durch die Anordnung der Messerelemente 28 in Form zweier gegenläufiger Spiralen auf der Oberfläche der Rotorvorrichtung wird das zu zerkleinernde Holzmaterial an dem Zerkleinerungsort zwischen Gegenmesservorrichtung 30 und den Messerelementen 28 relativ gleichmäßig über die gesamte Breite der Rotorvorrichtung 18 verteilt. Dies gewährleistet eine relativ hohe Homogenität des zerkleinerten Holzmaterials und bewirkt darüber hinaus, daß die Messerelemente 28 relativ gleichmäßig abgenutzt werden, während dies hingegen bei den bekannten Zerkleinerungsvorrichtungen nicht der Fall ist, da dort die Messerelemente in Form einer einzigen Spirale angeordnet sind und infolge der Drehung der Rotorvorrichtung das anfallende Holzmaterial auf eine Seite der Rotorvorrichtung je nach Neigung der Spirale hin verschoben wird und die dort angeordneten Messer dadurch einem höheren Verschleiß unterliegen.

    [0019] Durch die Anordnung zweier gegenläufiger mit dreieckförmigen Messerelementen 28 bestückten Spiralen erzielt man die doppelte Leistung bei gleichem Kraftbedarf gegenüber den bekannten Zerkleinerungsvorrichtungen. Durch die Vergleichmäßigung des Zerkleinerungsvorgangs über die gesamte Breite der Rotorvorrichtung im Bereich der Gegenmesservorrichtung 30 entsteht auch wesentlich weniger Lärm beim Spanen als bei den bekannten Vorrichtungen.

    [0020] Dies rührt unter anderem auch daher, daß in einem Schnitt quer zur Längsachse der Rotorvorrichtung 18 bei der erfindungsgemäßen Zerkleinerungsvorrichtung mindestens zwei Messerelemente 28 vorhanden sind, während hingegen bei den bekannten Zerkleinerungsvorrichtungen jeweils nur ein Messer vorhanden ist, so daß beim Zerkleinerungsvorgang selbst relativ hohe Quetschgeräusche entstehen.

    [0021] Durch die vorteilhafte Wahl gleichseitiger dreieckförmiger Messerelemente 28 wird zudem die Zerkleinerungswirkung verbessert, da hier die Schneidkante 35 lediglich 60 Grad beträgt, während hingegen bei den bekannten Zerkleinerungsvorrichtungen mit den Quadratplattenmesserelementen die Schneidkante 90 Grad beträgt. Bei letzteren Plattenelementen wird das anfallende Holzmaterial mehr gequetscht, während bei den erfindungsgemäßen Messerelementen infolge der relativ spitzen Schneidkante die Zerkleinerung vornehmlich über einen Schervorgang erfolgt.

    [0022] Zur Befestigung der Messerelemente 28 wird jedem Messerelement 28 ein im wesentlichen eine dreieckförmige Querschnittsform aufweisendes Messerträgerelement 36 zugeordnet. Hierbei sind die Querschnittsabmessungen des Messerträgerelements 36 etwas geringer gewählt als die der Messerelemente 28. Das Messerträgerelement 36 ist über Schweißnähte 38 auf der Oberfläche 26 der Rotorvorrichtung 18 befestigt. Hierbei weist das Messerträgerelement 36 in seiner Längsrichtung eine größere Abmessung auf als das Messerelement 28 selbst. Die Unterseite des Messerträgerelements 36 ist an die zylindrische Oberflächenform der Rotorvorrichtung 18 angepaßt. Das Messerelement 28 weist eine mittige Ausnehmung 40 mit einem Innengewinde 42 auf. Entsprechend weist das Messerträgerelement 36 eine Ausnehmung 44 auf, wobei die Ausnehmung 44 und die Ausnehmung 40 bei aufgesetztem Messerelement 28 in einer Flucht liegen. Zur Verstärkung des Messerelements 28 ist im Randbereich der Ausnehmung 40 auf beiden Seiten des Messerelements 28 eine im wesentlichen konusförmige Querschnittsverstärkung 46 vorhanden. Entsprechend weist die Ausnehmung 44 des Messerträgerelements 36 im Bereich der Querschnittsverstärkung 46 des Messerelements 28 eine konusförmige Ausnehmung 45 mit linear veränderlichem Radius auf. Zum Befestigen des Messerelements 28 wird nun dieses auf das Messerträgerelement 36 aufgesetzt, wodurch durch Eingreifen der als Zentrierkonus ausgebildeten Querschnittsverstärkung 46 in die als Aufnahmekonus ausgebildete Ausnehmung 45 eine Arretierung erfolgt, und von hinten eine Befestigungsschraube 48 in die Ausnehmung 44 eingeführt, welche dann in das Innengewinde 42 der Ausnehmung 40 eingedreht wird. Das Messerelement 28 wirkt hierbei wie eine Schraubenmutter. Durch diese einfache Art der Befestigung ist es möglich, die Verbindung zwischen Messertragerelement und Messerelement 28 im Bedarfsfalle leicht zu lösen, damit eine abgenutzte Schneidkante des Messerelements 28 durch Drehen oder Wenden des Messerelements durch eine scharfe Schneidkante ersetzt werden kann. Darüber hinaus kann eine temporäre Verdrehsicherung der Schraube durch Aufbringen eines Klebemittels auf das Innengewinde gewährleistet werden. Insgesamt stehen bei dem erfindungsgemäßen Messerelement sechs Schneidkanten zur Verfügung, die bei Bedarf in einfacher Art und Weise jeweils eingesetzt werden können.

    [0023] Die dargestellte Anordnung der dreieckförmigen Messerelemente auf der glatten Oberfläche 26 der Rotorvorrichtung 18 ist nur eine der möglichen vielen Varianten. Insbesondere kann die Steigung der Spiralen und die Anzahl der Messerelemente in Umfangsrichtung den jeweiligen erforderlichen Verhältnissen angepaßt werden. Auch ist es erfindungsgemäß möglich, mehrere gegenläufige mit Messerelementen bestückte Spiralen vorzusehen.

    [0024] Die Messerelemente, die häufig als Wendebrechplatten bezeichnet werden, sind aus einem Spezialstahl, insbesondere 16 NmCr5, angefertigt und in bekannter Art einsatzgehärtet.

    [0025] Im Gegensatz zu der Zerkleinerungsvorrichtung gemäß US-A-3,202,369 ist bei der erfindungsgemäßen Zerkleinerungsvorrichtung eine Durchgangsbohrung mit einem Aufnahme- und Zentrierkonus (Ausnehmung 45 bzw. Querschnittsverstärkung 46) vorhanden. Dadurch kann die in der bekannten Vorrichtung vorhandene Hülse entfallen, da die Querkräfte über die erfindungsgemäßen Querschnittsverstärkungen an dem Messerelement aufgenommen werden und somit nicht auf das Schraubengewinde einwirken. Im Gegensatz zu der Vorrichtung gemäß US-A-3,202,369 ist die Messerauflage zur Verdrehsicherung nicht am Messerträgerelement vorhanden, sondern direkt am Rotor, d. h. die Mantelfläche des Rotors bildet die Auflagefläche und damit die Verdrehsicherung des Messerelements. Ebensowenig ist eine Senkung auf der dem Messerelement abgewandten Rückseite des Messerträgerelements nicht vorhanden, da durch die Bearbeitung des Messerelements eine ebene Fläche zur Aufnahme eines Schraubenkopfes vorhanden ist. Erfindungsgemäß ist der Schraubenkopf nicht versenkt, wodurch der Aufwand für das Vorsehen einer Versenkung nicht erforderlich ist. Auch erübrigt sich auch das Vorsehen einer Hülse um das Gewinde von Querkräften freizuhalten, da eine Querschnittsverstärkung am Messerelement vorhanden ist.

    [0026] Das erfindungsgemäße Messer besteht in seiner Grundform bevorzugt aus einem gleichseitigen Dreieck. Zwecks besserer Standzeit sind die Dreieckspitzen des Dreiecks als Flächen ausgebildet, deren Breite den jeweils erforderlichen Verhältnissen angepaßt werden kann. Durch Verzichten auf die spitze Ausbildung des Dreieckeckpunktes wird erfindungsgemäß eine höhere Standzeit der Vorrichtung erzielt.

    [0027] Anstelle der in der US-A-3,202,369 offenbarten glatten Durchgangsbohrung innerhalb des Messers (Messerelementes) ist erfindungsgemäß ein Gewinde angebracht. Damit wird das Messer am Messertragerelement lösbar befestigt. Das Vorsehen einer Mutter ist nicht erforderlich. Eine Sicherheit der Schraube gegen Lösen wird erfindungsgemäß dadurch gegeben, daß entweder eine Sicherungsscheibe zwischen Messer und Messerträgerelement angeordnet wird, die sich beim Anziehen der Schraube zwischen Messerträger und dem Messerelement verkrallt und/oder innerhalb des Gewindes ein Klebemittel vorgesehen wird. Erfindungsgemäß besteht die Anordnung der Messerelemente auf dem Rotor in zwei gegeneinanderlaufenden Schraubenlinien. Dabei hat es sich jedoch als vorteilhaft herausgestellt, die im Prinzip V-förmigen messerfreien Flächen mit weiteren Messern auszufüllen. Dadurch ergeben sich weitere mit Messern versehene Schraubenlinien. Der Abstand von Messer zu Messer am Umfang wird bestimmt durch Mantellinien, die einen in dem Rotorumfang teilbaren Abstand zueinander haben. Mit dieser Einteilung werden die Messerträgerelemente mit dem bereits aufgeschraubten Messer so auf den Rotor aufgeschweißt, daß die Messer mit geringstem Spiel im Gegenmesser kämmen.

    [0028] Das Gegenmesser besteht erfindungsgemäß aus einem oder mehreren flachstahlförmigen Stücken mit entsprechenden Längen. An einer der zwei Längsseiten sind die Schneiden in Form von Zacken so eingefräst, daß an der oberen und unteren Seite eine zum Schneiden verwendbare scharfe Ecke vorhanden ist.

    [0029] Das Gegenmesser wird auf dem Messerträger, der im Gestell befestigt ist, bevorzugt mittels Senkschrauben aufgeschraubt. Mit dem Senkkopf der Schraube wird das Gegenmesser in seiner Lage fixiert. Beim Wenden oder beim Austausch des Gegenmessers wird dieses durch die Ansenkung und die Senkschrauben immer in die ursprüngliche Lage gebracht.

    [0030] Bei dem in Fig. 7 schematisch dargestellten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel kämmen jeweils die an den auf der Rotorvorrichtung 18 geschweißten Messerträgerlementen befestigten Messerelemente 60 nur im Bereich ihrer Spitze jeweils in der entsprechenden Ausnehmung 62 der Gegenmesservorrichtung 64. Dies deshalb, da die rotorseitig angeordnete Breite der Messerelemente 60 größer ist als die Breite der Ausnehmungen 62. Dabei ist zwischen der Rotorvorrichtung 18 und der Gegenmesservorrichtung 64 ein Spalt 66 vorhanden. Dies hat einerseits zur Folge, daß im Bereich der Spitze einer Zacke 68 der Gegenmesservorrichtung 64 eine zusätzliche Zerkleinerungskante geschaffen wird, was sich günstig auf die Zerkleinerung des eingefüllten, inhomogenen Materials auswirkt. Zudem wird gewährleistet, daß durch den Spalt 66 zur Zerkleinerung nicht geeignete Elemente durchfallen können, wie insbesondere Nägel, die in dem zugeführten Abfallholz eingeschlagen sind, und dadurch die Schneidkanten der Messerelemente 60 bzw. der Gegenvorrichtung 64 keinem großen Verschleiß ausgesetzt sind.


    Ansprüche

    1. Zerkleinerungsvorrichtung (10) für Material aller Art, insbesondere Holz,

    - mit einer antreibbaren im wesentlichen zylindrischen Rotorvorrichtung (18), der Gegenstände zum Zerkleinern zugeführt werden und die im wesentlichen eine glatte Oberfläche (26) aufweist,

    - mit Messerelementen (28), wobei

    - - jedes Messerelement (28) eine im wesentlichen dreieckförmige Umfangskontur aufweist und

    - - jedes Messerelement (28) an einem auf der Oberfläche (26) der Rotorvorrichtung (18) befestigten Messerträgerelement (36) befestigbar ist und

    - - das Messerelement (28) eine Ausnehmung (40) und das zugehörige Messerträgerelement (36) eine Ausnehmung (44) aufweist, wobei beide Ausnehmungen (40; 44) bei auf dem Messerträgerelement (36) aufgesetztem Messerelement (28) in einer Flucht liegen,

    dadurch gekennzeichnet, daß

    - die Messerlemente (28) mit einer Dreieckseite direkt auf der glatten Oberfläche (26) der Rotorvorrichtung (18) aufliegen,

    - das Messerelement (28) im Randbereich der Ausnehmung (40) zumindest auf einer Seite eine ringförmige Querschnittsverstärkung (46) mit konischer Außenkontur aufweist und

    - das Messerträgerelement (36) eine entsprechend der Querschnittsverstärkung (46) des Messerelements (28) geformte Ausnehmung (45) mit konischer Innenkontur aufweist.


     
    2. Zerkleinerungsvorrichtung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    die Messerelemente (28) als gleichseitige Dreieckplattenelemente ausgebildet sind.
     
    3. Zerkleinerungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
    die Messerelemente (28) entlang zumindest zweier gegenläufiger Schraubenlinien (S1, S2) in Umfangsrichtung auf der Rotorvorrichtung (18) angeordnet sind.
     
    4. Zerkleinerungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
    das Messerelement (28) eine Ausnehmung (40) mit Innengewinde (42) und das zugehörige Messerträgerelement (36) eine Ausnehmung (44) aufweist, wobei beide Ausnehmungen (40; 44) bei auf dem Messerträgerelement (36) aufgesetztem Messerelement (28) in einer Flucht liegen und das Messerelement (28) durch einen von der Ausnehmung (44) des Messerträgerelements (36) einführbare Befestigungsschraube (48) am Messerträgerelement (36) lösbar befestigbar ist.
     
    5. Zerkleinerungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
    die Messerträgerelemente (36) mittels einer Schweißverbindung (38) an der Rotorvorrichtung (18) befestigt sind.
     
    6. Messerelement (28) für eine Zerkleinerungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Messerelement (28) als Dreieckplattenelement und an einem Messerträgerelement (36) lösbar befestigbar ausgebildet ist,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    das Messerelement (28) im Randbereich der Ausnehmung (40) zumindest auf einer Seite eine ringförmige Querschnittsverstärkung (46) mit konischer Außenkontur aufweist.
     
    7. Messerelement nach Anspruch 6,
    dadurch gekennzeichnet, daß

    - das Messerelement (28) eine Ausnehmung (40) mit Innengewinde (42) aufweist und

    - das Messerelement durch eine von der Ausnehmung (44) des Messerträgerelements (36) her einführbare Befestigungsschraube (48) am Messerträgerelement (36) lösbar befestigbar ist, wobei das Gewinde der Befestigungsschraube (48) im Innengewinde (42) des Messerelements (28) kämmt.


     


    Claims

    1. Size reduction device (10) for all types of material, especially wood,

    - having a drivable, essentially cylindrical rotor device (18) to which objects are fed for size reduction and which essentially has a smooth surface (26),

    - having blade elements (28),

    - - each blade element (28) having an essentially triangular peripheral contour and

    - - each blade element (28) being fastenable to a blade carrier element (36) fastened on the surface (26) of the rotor device (18) and

    - - the blade element (28) having a recess (40) and the associated blade carrier element (36) having a recess (44), both recesses (40; 44) lying in mutual alignment when the blade element (28) is mounted on the blade carrier element (36),

    characterized in that

    - the blade elements (28) rest with one side of a triangle directly upon the smooth surface (26) of the rotor device (18),

    - the blade element (28) has in the marginal region of the recess (40), at least on one side, an annular cross-sectional reinforcement (46) of conical outer contour and

    - the blade carrier element (36) has a recess (45) of conical inner contour, which recess is shaped in accordance with the cross-sectional reinforcement (46) of the blade element (28).


     
    2. Size reduction device according to Claim 1, characterized in that the blade elements (28) are configured as equilateral triangular plate elements.
     
    3. Size reduction device according to Claim 1 or 2, characterized in that the blade elements (28) are disposed along at least two opposite-running helixes (S1, S2) in the peripheral direction on the rotor device (18).
     
    4. Size reduction device according to Claim 3, characterized in that the blade element (28) has a recess (40) having an internal thread (42) and the associated blade carrier element (36) has a recess (44), both recesses (40; 44) lying in mutual alignment when the blade element (28) is mounted on the blade carrier element (36) and the blade element (28) being detachably fastenable to the blade carrier element (36) by a fastening screw (48) which can be introduced from the recess (44) of the blade carrier element (36).
     
    5. Size reduction device according to Claim 1, characterized in that the blade carrier elements (36) are fastened to the rotor device (18) by means of a weld connection (38).
     
    6. Blade element (28) for a size reduction device according to one or more of Claims 1 to 5, the blade element (28) being configured as a triangular plate element and such that it is detachably fastenable to a blade carrier element (36), characterized in that the blade element (28) has in the marginal region of the recess (40), at least on one side, an annular cross-sectional reinforcement (46) of conical outer contour.
     
    7. Blade element according to Claim 6, characterized in that

    - the blade element (28) has a recess (40) having an internal thread (42) and

    - the blade element is detachably fastenable to the blade carrier element (36) by a fastening screw (48) which can be introduced from the recess (44) of the blade carrier element (36), the thread of the fastening screw (48) engaging in the internal thread (42) of the blade element (28).


     


    Revendications

    1. Dispositif de broyage (10) pour des matériaux de tous types, notamment du bois,

    - avec un rotor (18) essentiellement cylindrique, qui peut être entraîné, est alimenté en objets à broyer et présente une surface essentiellement lisse (26),

    - avec des éléments coupants (28),

    - chaque élément coupant (28) présentant un contour périphérique essentiellement triangulaire, et

    - chaque élément coupant (28) pouvant être fixé sur un élément porteur de couteau (36) fixé sur la surface (26) du rotor (18), et

    - l'élément coupant (28) présentant un évidement (40) et l'élément porteur de couteau associé (36) un évidement (44), les deux évidements (40, 44) étant alignés lorsque l'élément coupant (28) est posé sur l'élément porteur de couteau (36),

    caractérisé en ce que

    - les éléments coupants (28) reposent directement, par un côté du triangle, sur la surface lisse (26) du rotor (18),

    - l'élément coupant (28) présente dans la région de bord de l'évidement (40), au moins sur un côté, un renforcement annulaire de section (46) à contour extérieur conique, et

    - l'élément porteur de couteau (36) présente un évidement (45) à contour intérieur conique, d'une configuration correspondant au renforcement de section (46) de l'élément coupant (28).


     
    2. Dispositif de broyage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments coupants (28) sont réalisés sous la forme de plaques triangulaires équilatérales.
     
    3. Dispositif de broyage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les éléments coupants (28) sont disposés le long d'au moins deux lignes hélicoïdales (S1, S2) se développant en sens contraires en direction circonférentielle sur le rotor (18).
     
    4. Dispositif de broyage selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'élément coupant (28) présente un évidement (40) à filetage intérieur (42) et l'élément porteur de couteau associé (36) un évidement (44), les deux évidements (40, 44) étant alignés lorsque l'élément coupant (28) est posé sur l'élément porteur de couteau (36), et l'élément coupant (28) pouvant être fixé de manière amovible sur l'élément porteur de couteau (36) par une vis de fixation (48) pouvant être introduite par l'évidement (44) de l'élément porteur de couteau (36).
     
    5. Dispositif de broyage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments porteurs de couteau (36) sont fixés sur le rotor (18) au moyen d'une soudure (38).
     
    6. Elément coupant (28) pour un dispositif de broyage selon une ou plusieurs des revendications 1 à 5, l'élément coupant (28) étant réalisé sous forme d'élément en plaque triangulaire et pouvant être fixé de manière amovible sur un élément porteur de couteau (36), caractérisé en ce que l'élément coupant (28) présente dans la région de bord de l'évidement (40), au moins sur un côté, un renforcement annulaire de section (46) à contour extérieur conique.
     
    7. Elément coupant selon la revendication 6, caractérisé en ce que

    - l'élément coupant (28) présente un évidement (40) à filetage intérieur (42), et

    - l'élément coupant peut être fixé de manière amovible sur l'élément porteur de couteau (36) par une vis de fixation (48) pouvant être introduite par l'évidement (44) de l'élément porteur de couteau (36), le filetage de la vis de fixation (48) venant prendre dans le filetage intérieur (42) de l'élément coupant (28).


     




    Zeichnung