[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Steuerung eines Stopfens eines
metallurgischen Gefäßes, insbesondere einer Verteilerrinne einer Stranggießanlage,
mit einem heb- und senkbaren Stopfen, welcher in einem relativ zum metallurgischen
Gefäß beweglichen Tragrahmen abgestützt ist, welcher lösbar mit dem metallurgischen
Gefäß verriegelbar ist.
[0002] Eine Einrichtung der eingangs genannten Art ist beispielsweise der EP-A1-439 681
zu entnehmen. Bei dieser bekannten Einrichtung ist zur regelbaren Verstellung eines
Stopfens einer Verteilerrinne der Stopfen an einer über der Verteilerrinne oder dem
metallurgischen Gefäß angeordneten Traverse angeschlossen. Diese Traverse ist ihrerseits
mit einer in einer Vertikalführung auf- und abbewegbaren Tragstange verbunden, wobei
die Vertikalführung der Tragstange als Rollenführung ausgebildet ist. Die bekannte
Ausbildung ist an der Außenseite der Verteilerrinne festgelegt, so daß die Bewegbarkeit
relativ zum metallurgischen Gefäß bzw. zur Verteilerrinne nur innerhalb der Führung
an der Außenseite der Verteilerrinne bzw. des metallurgischen Gefäßes gegeben ist.
[0003] Aus der GB-A-1 247 238 ist eine Führung für einen Stopfen bekannt geworden, bei welcher
der Stopfen aus einem metallurgischen Gefäß herausgeschwenkt werden kann. Der Stopfen
ist auf einem Wagen aufgehängt, welcher auf Schienen an einem Mast nach oben gefahren
werden kann, um so den Stopfen aus dem Gefäß zu heben. Anschließend wird der Stopfen
um eine ortsfeste Achse zur Seite geschwenkt, wobei in dieser Position Wartungsarbeiten
durchgeführt werden können.
[0004] Aus einer Reihe weiterer Literaturstellen, wie insbesondere der EP-A2-435 540 sowie
der DE-A 2 021 211 sind übliche Anordnungen bekannt, bei welchen die Stopfenmechanik
zur Regelung des ausfließenden Flüssigmetalls aus der Verteilerrinne einzeln an der
Verteilerwanne befestigt ist. Die Stopfenmechanik verbleibt beim Wechseln des Verteilers
in angebauter Stellung.
[0005] Diese feste und starre Verbindung zwischen der Stopfenmechanik und der Verteilerwanne
führt dazu, daß die Steuerung bzw. die Stopfstangen auch während einer Ausmauerungserneuerung
der Verteilerwanne in der Regel nicht ausgebaut werden, da die fixe Befestigung an
der Verteilerwanne eine zu umfangreiche und komplizierte Ausbauarbeit erfordert.
[0006] Die Stopfstange, die in der Regel an einem Ende mit einem Metallteil zwecks Befestigung
an einem Haltegalgen und mit einem zur Kühlung dienenden Kanal ausgestattet ist, wird
nach einer vorbestimmten Anzahl von Wannenentleerungen abgeschlagen, da sie einerseits
verbraucht ist und andererseits eine zerstörungsfreie Abnahme mit relativ großem Aufwand
verbunden wäre. In diesem Zusammenhang sind weiters bereits Schwenkmechanismen vorgeschlagen
worden, welche sich aber gleichfalls nicht durchgesetzt haben.
[0007] Die Erfindung zielt nun darauf ab, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu
schaffen mit welcher eine Trennung der Stopfenmechanik vom metallurgischen Gefäß bzw.
der Verteilerrinne einer Stranggießanlage ohne hohen Bedienungsaufwand möglich ist
und welche es ermöglicht, beispielsweise einen Verteilerwechsel vorzunehmen, ohne
zu diesem Zweck die gesamte Stopfenmechanik abbauen zu müssen. Insbesondere für die
Durchführung von Ausmauerungsarbeiten zielt die erfindungsgemäße Ausbildung darauf
ab, eine derartige Ausmauerungserneuerung ohne Beeinträchtigung durch die Stopfenmechanik
zu ermöglichen. Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Ausbildung im wesentlichen
dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen für den heb- und senkbaren Stopfen an einem
außerhalb des metallurgischen Gefäßes verfahrbaren Portalrahmen quer zur Hubrichtung
des Stopfens verschiebbar außerhalb des metallurgischen Gefäßes abgestützt ist. Dadurch,
daß ein gesonderter und gesondert vom metallurgischen Gefäß, insbesondere der Verteilerrinne,
verschiebbarer Tragrahmen für den heb- und senkbaren Stopfen vorgesehen ist, wird
es möglich, den Rahmen vom Verteiler zu trennen und auf diese Weise die Verteilerwanne
beispielsweise mit einem Hebezeug frei wegzuheben. Die einzelnen Stopfenführungen
bzw. die Stopfenmechanik kann hiebei in einer jeweils die Bedienung nicht beeinträchtigenden
verschobenen Position gehalten werden und steht unmittelbar nach Beendigung der Austauscharbeit
mit vorjustierten Abständen für die einzelnen Stopfen wieder zur Verfügung. Dies ist
insbesondere bei einer Ausbildung mit mehreren Stopfen von besonderer Bedeutung, da
dadurch der Wartungsaufwand und der für den Wechsel einer Verteilerrinne erforderliche
Zeitaufwand wesentlich verringert werden kann. Dadurch, daß nun der Tragrahmen lösbar
mit dem metallurgischen Gefäß verriegelbar ist, wird zum einen die Möglichkeit geschaffen
für einen Verteilerwechsel den Rahmen vom metallurgischen Gefäß bzw. Verteiler zu
entriegeln und zum anderen in der Arbeitsstellung eine exakte und relativ toleranzfreie
Betriebsweise sicherzustellen.
[0008] Dadurch, daß der Tragrahmen an einem außerhalb des metallurgischen Gefäßes verfahrbaren
Portalrahmen abgestützt bzw aufgehängt ist, kann ein derartiger portalrahmen einen
oder mehrere Tragrahmen für heboder senkbare Stopfen aufnehmen, um auf diese Weise
den raschen Anbau einer oder mehrerer Stopfenführungen an eine Verteilerwanne zu ermöglichen.
Prinzipiell kann hiebei der Portalrahmen entweder stationär auf der Gießbühne oder
beispielsweise mit dem Verteilerwagen mitfahrend montiert sein, wobei im Fall einer
stationären Anordnung des Portalrahmens naturgemäß das metallurgische Gefäß bzw die
Verteilerrinne in entsprechender Weise verfahrbar bzw. verschiebbar gelagert sein
muß.
[0009] In besonders vorteilhafter Weise ist die erfindungsgemäße Ausbildung dahingehend
weitergebildet, daß der heb- und senkbare Stopfen bzw. der Tragrahmen desselben quer
zur Verschieberichtung des Portalrahmens verschiebbar geführt ist. Mit einer derartigen
Ausbildung kann eine hohe Flexibilität und Verschiebbarkeit bei stationärer Verlegung
der Laufschiene für den Portalwagen erzielt werden. Wenn der Portalrahmen nach Art
eines Wagens an einer Laufschiene verfahren werden kann, gelingt es, durch die Verschiebung
des Tragrahmens relativ zum Portalrahmen in einfacher Weise, die gewünschte Justierung
relativ zum metallurgischen Gefäß bzw. zur Verteilerrinne vorzunehmen.
[0010] Um in der Betriebslage eine spiel freie und damit betriebssichere Funktion zu gewährleisten,
um die Toleranzen zu verringern, ist mit Vorteil die lösbare Verriegelung relativ
zum metallurgischen Gefäß so ausgebildet, daß der Tragrahmen mit einer Klaue ausgebildet
ist, welche mit einem komplementären ausgebildeten Kopplungsglied an der Außenseite
des metallurgischen Gefäßes in der Betriebsposition des Stopfens zusammenwirkt. Eine
derartige Klaue erfordert nur geringen konstruktiven Aufwand und das auf diese Weise
an der Verteilerrinne bzw. am metallurgischen Gefäß anzuordnende Verriegelungsglied
für den Eingriff der Klaue stellt keine wie immer geartete Behinderung bei Ausmauerungsarbeiten
dar. Im Gegenteil kann eine derartige Gegenverriegelung für den Abtransport der Verteilerrinne
bzw des metallurgischen Gefäßes zum Zweck der Vornahme von Ausmauerungsarbeiten durchaus
dienlich sein.
[0011] In besonders einfacher Weise können die Tragrahmen über einen gemeinsamen Antrieb,
insbesondere Kettentrieb, relativ zum Portalrahmen heb- und senkbar sein.
[0012] Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines in den Fig. 3 bis 5 der Zeichnung schematisch
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Fig. 1 und 2 zeigen schematisch
die Grundelemente einer Vorrichtung zur Steuerung eines Stopfens eines metallurgischen
Gefäßes in der Betriebsbzw. Gießposition; Fig.2 in einer zu Fig.1 ähnlichen Darstellung
die Ausführungsform gemäß Fig.1 in der Außerbetriebsstellung, in welcher eine Manipulation
des metallurgischen Gefäßes bzw. der Verteilerwanne möglich ist; Fig.3 in vergrößertem
Maßstab in einer zu Fig.1 analogen Darstellung die erfindungsgemässe Vorrichtung zur
Steuerung eines Stopfens eines metallurgischen Gefäßes, wobei die Vorrichtung einen
verfahrbaren Portalrahmen umfaßt; Fig.4 in einer zu Fig.2 analogen Darstellung die
Außerbetriebsstellung der Vorrichtung gemäß Fig.3; und Fig.5 eine Rückansicht auf
die Ausführungsform gemäß den Fig.3 und 4.
[0013] In den Fig.1 und 2 ist mit 1 ein metallurgisches Gefäß, wie beispielsweise eine Verteilerrinne,
bezeichnet, welches auf einer Gießbühne 2 gelagert ist. Die Gießbühne 2 kann dabei
verfahrbar sein, wie dies schematisch durch Räder 3 angedeutet ist. Die Verteilerwanne
weist in regelmäßigen Abständen Ausgußöffnungen 4 auf, welche bei der in Fig.1 dargestellten
Gießposition durch einen Stopfen 5 verschlossen sind. Der Stopfen bzw. die Stopfenstange
5 weist in bekannter Weise einen im wesentlichen in Längsrichtung verlaufenden Kanal
zur Kühlung auf, wie dies schematisch mit 6 angedeutet ist, und ist über einen Metallteil
7 an einem Haltegalgen 8 festlegbar. Dieser Haltegalgen 8 ist Teil einer allgemein
mit 9 bezeichneten Stopfenführung, welche in einem mit 10 bezeichneten Tragrahmen
gelagert ist. Die Stopfenführung 9 mit dem Haltegalgen 8 ist für eine Auf- und Abwärtsbewegung
der Stopfenstange 5 im Sinne des Doppelpfeiles 11 in an sich bekannter Weise bewegbar.
[0014] Wie aus den Fig.1 und 2 ersichtlich, ist der Tragrahmen 10 für den Stopfen bzw. die
Stopfenführung 9 an einer Führung 12 über eine entsprechende Halterung 13 gelagert,
wobei über ein beispielsweise elektromechnisches Hebezeug 14 einerseits ein Anheben
und Absenken des gesamten Tragrahmens 10 ebenfalls im Sinne des Doppelpfeiles 11 erfolgen
kann und zusätzlich der gesamte Support bzw. das Hebezeug 14 im Sinne des Doppelpfeiles
15 längs der Führung 12 verfahrbar ist. Derart gelingt es, wie dies insbesondere aus
Fig.2 ersichtlich ist, die gesamte Stopfensteuerung sowie den Tragrahmen 10 für den
Stopfen in eine Position zu bringen, in welcher das metallurgische Gefäß bzw. die
Verteilerwanne 1 von der Position auf der Gießbühne ohne weiteres abgehoben werden
kann, um beispielsweise Ausmauerungsarbeiten durchzuführen.
[0015] Im Gegensatz zu bekannten Ausführungen, bei welchen die Stopfensteuerung unmittelbar
an der Ver teilerrinne festgelegt war, ist somit bei der gezeigten Ausführungsform
lediglich die Rinne zu entfernen, so daß durchzuführende Arbeiten an der Rinne bzw.
am metallurgischen Gefäß ohne Behinderung und ohne Rücksichtnahme auf eine etwaige
Stopfenführung bzw. Stopfenmechanik vorgenommen werden können.
[0016] Bei der in Fig.1 und 2 gezeigten Ausführungsform ist somit der Tragrahmen 10 für
die Stopfenführung 9 in einer auf die Bewegungsrichtung des Stopfens sowie der Stopfenmechanik
im wesentlichen normale Richtung bewegbar, wobei die Justierung in der auf die Bewegungsrichtung,
wie sie durch den Doppelpfeil 15 angedeutet ist, normale Richtung, im Sinne der Längsrichtung
der Verteilerrinne 1 durch eine Justierung der Verteilerrinne 1 auf der Gießbühne
vorgenommen wird.
[0017] Um eine korrekte Positionierung der Stopfenmechanik relativ zum metallurgischen Gefäß
1 im Gießbetrieb sicherzustellen, ist der Tragrahmen mit einer allgemein mit 16 bezeichneten
Klemmvorrichtung ausgebildet, wobei die Klemmvorrichtung eine Klaue 17 umfaßt, welche
mit einem entsprechend komplementär ausgebildeten Kopplungsglied 18 an der Außenseite
des metallurgischen Gefäßes zusammenwirkt, um während des Betriebes eine korrekte
und stabile Positionierung der Stopfenführung relativ zum metallurgischen Gefäß sicherzustellen.
Es ist unmittelbar ersichtlich, daß diese gegenseitige Kopplung leicht lösbar ist.
[0018] Zusätzlich ist ein Handhebel 19 angedeutet, welcher eine händische Betätigung des
Galgens 8 der Stopfenführung ermöglicht.
[0019] Bei der in den Fig.3 bis 5 dargestellten abgewandelten Ausführungsform sind für gleiche
Bauteile die Bezugszeichen der vorangehenden Ausführungsform beibehalten worden. Dabei
ist ein metallurgisches Gefäß bzw. eine Verteilerwanne 1 im wesentlichen stationär
auf einer wiederum mit 2 bezeichneten Gießbühne angeordnet und es ist in Fig.3 wiederum
die Gieß- bzw. Betriebsposition dargestellt, während in Fig.4 die Position der Stopfenführung
bzw. des Tragrahmens desselben dargestellt ist, in welcher ein einfaches Entfernen
der Verteilerrinne 1 ohne Behinderungen möglich ist. Die Öffnung 4 bei der Verteilerrinne
1 mündet in eine Kokille 20.
[0020] Bei dieser Ausführungsform ist der Tragrahmen 10 für die Stopfenführung 9 bzw. den
über den Haltegalgen 8 damit verbundenen Stopfen 5 in einem Portalwagen 21 gelagert,
wobei dieser Portalwagen 21 über schematisch angedeutete Räder 22 auf einer Laufschiene
23 verfahrbar ist und somit im wesentlichen längs der Längserstreckung der Verteilerrinne
1 verschiebbar ist. Der Portalwagen 21 weist eine der ortsfesten Führung 12 der vorangehenden
Ausführungsform entsprechende Führung 24 auf, längs welcher wiederum über ein Hebezeug
bzw einen Support 14 der Tragrahmen 10 im Sinne des Doppelpfeiles 15 quer zur mit
11 angedeuteten Bewegungsrichtung des Stopfens bzw. der Stopfenführung verschiebbar
ist. In der in Fig.3 dargestellten Betriebsposition ist der Tragrahmen 10 über die
allgemein mit 16 bezeichnete Klemmvorrichtung über die Klaue 17 an einem entsprechenden
Kupplungsstück 18 an der Außenseite der Verteilerrinne 1 stabil festgelegt.
[0021] Es ist weiters eine im oberen Bereich des Portalwagens 21 angedeutete Führung 25
dargestellt. Steuerketten für die Bewegung des Tragrahmens 10 im Portalrahmen sowie
das Heben und Senken der Stopfenführung sind mit 26 angedeutet.
[0022] Aus der Rückansicht gemäß Fig.5 ist ersichtlich, daß in dem Portalwagen 21 drei an
einem gemeinsamen Tragrahmen 10 gelagerte Stopfenführungen 9 angeordnet sind, wobei
der Tragrahmen 10 über einen schematisch angedeuteten Hebe- und Senkantrieb 27 angehoben
und abgesenkt werden kann. Weiters sind die Führungen 24 am Portalwagen ersichtlich,
wobei die Lagerung bzw. der Support an diesen wiederum allgemein mit 14 bezeichnet
ist. Es können somit im Portalwagen 21 eine Mehrzahl von Stopfenführungen exakt relativ
zueinander positioniert werden, so daß bei entsprechender Positionierung des Portalwagens
durch ein Verfahren längs der Schiene 23 relativ zu einem Verteilergefäß durch ein
gleichzeitiges Absenken des Tragrahmens mehrere Stopfenführungen exakt justiert sind.
[0023] Mit 28 sind Führungsrollen angedeutet, welche mit der Führung 25 im Bereich der Oberseite
des Portalrahmens zusammenwirken.
[0024] Es ist bei dieser Ausführungsform somit eine Bewegung der Stopfenführung 9 bzw. eines
Stopfens 5 in im wesentlichen drei normal aufeinanderstehenden Richtungen ermöglicht,
so daß eine exakte Positionierung relativ zu einem metallurgischen Gefäß 1 ohne weiteres
möglich ist.
1. Vorrichtung zur Steuerung eines Stopfens eines metallurgischen Gefäßes, insbesondere
einer Verteilerrinne einer Stranggießanlage, mit einem heb- und senkbaren Stopfen,
welcher in einem relativ zum metallurgischen Gefäß beweglichen Tragrahmen abgestützt
ist, welcher lösbar mit dem metallurgischen Gefäß verriegelbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Tragrahmen (10) für den heb- und senkbaren Stopfen (5) an einem außerhalb
des metallurgischen Gefäßes (1) verfahrbaren Portalrahmen (21) quer zur Hubrichtung
des Stopfens (5) verschiebbar außerhalb des metallurgischen Gefäßes abgestützt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der heb- und senkbare Stopfen
(5) bzw. der Tragrahmen (10) desselben quer zur Verschieberichtung des Portalrahmens
(21) verschiebbar geführt ist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen
(10) mit einer Klaue (17) ausgebildet ist, welche mit einem komplementären ausgebildeten
Kopplungsglied (18) an der Außenseite des metallurgischen Gefäßes (1) in der Betriebsposition
des Stopfens (5) zusammenwirkt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen (10) über
einen Antrieb (27), insbesondere Kettentrieb, relativ zum Portalrahmen (21) heb- und
senkbar ist.
1. A device for controlling the stopper of a metallurgical vessel and, in particular,
of the distributing gutter of a continuous casting plant, comprising a liftable and
lowerable stopper which is supported in a carrying frame displaceable relative to
the metallurgical vessel and capable of being locked with the metallurgical vessel
in a detachable manner, characterized in that the carrying frame (10) for the liftable
and lowerable stopper (5) is supported outside the metallurgical vessel so as to be
displaceable transverse to the lifting direction of the stopper (5) on a portal (21)
movable outside the metallurgical vessel (1).
2. A device according to claim 1, characterized in that the liftable and lowerable stopper
(5) respectively the carrying frame (10) of the same is guided so as to be displaceable
transverse to the moving direction of the portal (21).
3. A device according to any one of claims 1 to 4, characterized in that the carrying
frame (10) is formed with a claw (17) which cooperates with a complementarily designed
coupling member (18) provided on the external side of the metallurgical vessel (1)
in the operating position of the stopper (5).
4. A device according to claim 3, characterized in that the carrying frame (10) is liftable
and lowerable relative to the portal (21) by a driving means (27) and, in particular,
a chain drive.
1. Dispositif de commande du bouchon d'un récipient métallurgique et, en particulier,
d'un échenal distributeur d'une installation de coulée continue, comprenant un bouchon
pouvant se lever et descendre et supporté dans un cadre porteur mobile relatif au
récipient métallurgique, cadre qui peut être verrouillé avec le récipient métallurgique
de façon amovible, caractérisé en ce que le cadre porteur (10) pour le bouchon pouvant
se lever et descendre (5) est supporté à l'extérieur du récipient métallurgique pour
être déplacé transversalement à la direction de levage du bouchon (5) sur un portique
(21) qui peut se déplacer à l'extérieur du récipient métallurgique (1).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le bouchon pouvant se lever
et descendre (5) respectivement le cadre porteur (10) de celui-ci est guidé de façon
déplaçable transversalement à la direction de déplacement du portique (21).
3. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que
le cadre porteur (10) est pourvu d'une patte (17) qui coopère avec un élément de couplage
(18) configuré de manière complémentaire et prévu sur la face extérieure du récipient
métallurgique (1) dans la position d'opération du bouchon (5).
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que le cadre porteur (10) peut
se lever et descendre relatif au portique (21) au moyen d'un entraînement (27) et,
en particulier, un entraînement à chaine.