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EP 0 620 876 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.10.1996 Patentblatt 1996/43 |
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Anmeldetag: 12.11.1992 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9200/943 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9411/572 (26.05.1994 Gazette 1994/12) |
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VERFAHREN UND EINRICHTUNG ZUM EINSTELLEN DES QUERPROFILES DER STOFFABGABE AM STOFFAUFLAUF
EINER PAPIERMASCHINE
PROCESS AND DEVICE FOR ADJUSTING THE STOCK SUPPLY CROSS-SECTION AT A PAPER MACHINE
HEAD BOX
PROCEDE ET DISPOSITIF DE REGLAGE DE LA SECTION TRANSVERSALE DE LA PATE AMENEE A LA
CAISSE DE TETE D'UNE MACHINE A PAPIER
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.10.1994 Patentblatt 1994/43 |
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Patentinhaber: Schultz, Hans-Joachim, Dr. |
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D-88214 Ravensburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Schultz, Hans-Joachim, Dr.
D-88214 Ravensburg (DE)
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Vertreter: Weitzel, Wolfgang, Dr.-Ing.
Patentanwalt |
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Friedenstrasse 10 89522 Heidenheim 89522 Heidenheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 4 005 281
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DE-A- 4 114 668
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein oder mehrere Stoffaufläufe zur Mehrlagenblattbildung und
die Ein- oder Mehrschichtblattbildung an Papiermaschinen. Sie betrifft das gesamte
Blattbildungssystem bestehend aus
- Siebwassersammlung,
- Saugstutzen der Mischpumpe mit Stoffdosierung,
- Pulsationsdämpfung,
- Stoffauflauf und
- Siebpartie.
[0002] Sie bezieht sich auf Langsieb- oder Fourdrinier-, Doppelsieb- und Formermaschinen,
Schräg-, Flach- und Rundsiebformer.
[0003] Bisher wird der Dickstoff der Maschinenbütte dem Saugstutzen der Mischpumpe zugeführt
und auf die Stoffdichte für den Stoffauflauf verdünnt. Dabei seien Einflüsse infolge
Drucksortierung, Hydrozyklon und Entlüftungseinrichtung unberücksichtigt.
[0004] Dieser im Verhältnis von 1:2 bis 1:12 verdünnte Stoff gelangt über einen Pulsationsdämpfer
zu dem Stoffauflauf zur gleichmäßigen Verteilung über Bahnbreite auf das Sieb. Zur
Querprofileinstellung ist die Stoffauflaufdüse mit mechanischen Stellgliedern zur
Justierung des Auslaufspaltes ausgerüstet. Gerade diese Querprofilverstellung an der
Düse führt zu Verspannungen im Papier mit bekannten Folgeproblemen wie mangelnde Flachlagigkeit
und anderes mehr.
[0005] Viele Stoffaufläufe verfügen nicht über einen separaten Pulsationsdämpfer, wie er
in der DE-26 35 360 C2 beschrieben ist. Im vorliegenden Zusammenhang hat er jedoch
eine besondere Bedeutung. Seine Modifikation ist Gegenstand dieser Erfindung.
[0006] Den Pulsationsdämpfer als Verteiler mit integrierter Querprofileinstellung zu benutzen,
ist Gegenstand der DE-40 05 281 A1. Dabei wird die bereits verdünnte Fasersuspension
zur Querprofilregelung nachverdünnt.
[0007] Mit der vorliegenden Erfindung soll der vorstehend erwähnte Schwingungsdämpfer oder
Pulsationsdämpfer ebenfalls als Verteiler mit Querprofilregelung verwendet werden.
In diesem Fall erfolgt dies jedoch nicht mittels einer zweiten, zusätzlichen (Nach-)Verdünnung
des Stoffes. Vielmehr wird im Fall der vorliegenden Erfindung der Dickstoff nicht
mehr im Saugstutzen der Mischpumpe zugegeben, sondern direkt den einzelnen Verteilerleitungen
des Verteilers zudosiert, urr. sodann mit der Stoffmenge das Querprofil einzustellen.
Dies hat folgende Vorteile:
Eine zusätzliche Pumpe zur Nachverdünnung ist entbehrlich. Diese entspräche in ihrer
Leistung, Durchsatzmenge und Druck derjenigen für die Dickstofförderung. Neben gerätemäßigen
Vorteilen ergeben sich also auch energetische Vorteile.
Es wird bis zum Schwingungsdämpfer-Verteiler nur noch Siebwasser gefördert. Einrichtungen
für die Stoffdosierung entfallen. Das erfindungsgemäße Verfahren bzw. die erfindungsgemäße
Einrichtung arbeiten dementsprechend wesentlich weniger träge - und deshalb mit weniger
Ausschuß - bei Sortenwechsel. - Außerdem läßt sich durch entsprechende Ansteuerung
der Dosierung hiermit eine Bahnbreiteneinstellung durchführen.
Der Stoff kann aus einem Siebwassersystem über einen Schwingungsdämpfer-Verteiler
mehreren Stoffaufläufen zugegeben werden.
Es können in dem vorgenannten System einem oder mehreren Stoffaufläufen jeweils unterschiedliche
Stoffarten, z.B. zum Aufbau einer Sandwich-Konstruktion, zudosiert werden.
Das gleiche gilt für einen Stoffauflauf zur Mehrschichtenblattbildung.
[0008] Dies ist umso verständlicher, als das Siebwasser bei der Mehrlagenblattbildung mit
mehreren Stoffaufläufen und bei der Mehrschichtenblattbildung mit einem Stoffauflauf
ohnehin zusammenkommt. Außerdem können in die unterschiedlichen Schichten zusätzlich
Farbe und/oder Chemikalien eingegeben werden.
[0009] Nachfolgend werden das erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäße Einrichtung
und besondere Anwendungen anhand der Figuren 1 bis 7 der Zeichnung näher erläutert.
[0010] Die Zeichnung zeigt verschiedene Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Einrichtung
auf der Basis des Schwingungsdämpfers und seiner Weiterentwicklung als Verteiler.
Eingebaut ist hier im Sinne der Erfindung die Dickstoffzuführung, die bisher über
den Saugstutzen der Mischpumpe erfolgt (woran sich dann üblicherweise der bekannte
Querverteiler für die Faserstoffsuspension anschließt). - Hier wird der Dickstoff
den einzelnen Verteilerleitungen über Ventile gesteuert oder im Regelkreis geregelt
zugegeben.
[0011] Die Figuren 1 und 2 zeigen einen Schnitt durch die Einrichtung bestehend aus den
Grundelementen, Schwingungsdämpfer mit Verteilsystem für das Siebwasser, und der darin
installierten Dickstoffzuführung mit Verteilung des Dickstoffes über Steuerund Regelventile.
[0012] Der Schwingungsdämpfer mit Verteiler 1 - hier handelt es sich um eine Verteilung
auf 26 Teilströme - arbeitet folgendermaßen:
[0013] Die Flüssigkeit, nämlich das Siebwasser, gelangt über die Zuleitung 3, den Diffusor
4 und durch die Lochplatte 5 in den Verteilerraum 6. Darüber befindet sich das Luftpolster
7. Die Flüssigkeit wird über die Verteilerreihe 2 mit Verteileranschlüssen 8 - hier
handelt es sich um 2x13 Verteileranschlüsse - verteilt. Der Luftdruck wird über das
Ventil 9 aufgebaut und das Niveau des Siebwassers im Verteiler 1 über das Ventil 10
gehalten.
[0014] Die Dickstoffdosierung erfolgt über den Zulauf 11 mit dem Verteiler 12 in - im vorliegenden
Fall - 2x13 Dosierleitungen 13, die im Zentrum 14 der Verteileranschlüsse 8 münden.
Jede dieser Dosierleitungen 13 ist mit einem Regelventil 15 ausgerüstet.
[0015] Die Figuren 3 und 4 zeigen einen Schnitt durch eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Einrichtung unter teilweiser Verwendung vorgenannter Bezeichnungen.
[0016] Die Einrichtung gemäß Figur 1 und 2 ist nur für eine einzige Dickstoffqualität aufgrund
der zentralen Zuführung geeignet. Die Verteilung kann jedoch auf 1, 2 oder mehrere
Stoffaufläufe erfolgen.
[0017] Figur 3 und 4 zeigen eine ähnliche Einrichtung. Diesmal erfolgt die Stoffzuführung
über Ringleitungen an der Außenwand des Schwingungsdämpfer-Verteilers 19. Die Bezeichnungen
entsprechen teilweise denjenigen von Figur 1 und 2. Dem Schwingungsdämpfer mit Verteiler
1 ist das Dickstoffdosiersystem überlagert. Konstruktiv bedingt können 1, 2 oder mehrere
Dickstoffzuleitungen angebracht werden. In Figur 3 und 4 sind zwei Zuleitungen 20,
21 vorgesehen. Es können deshalb unterschiedliche Dickstoffqualitäten in den Zuleitungen
20, 21 gefördert werden. Dies ist für die Mehrschichtenblattbildung die Entwicklung
für die Zukunft.
[0018] Figur 5 zeigt die Einrichtung nach Figur 3 und 4 in Anwendung auf zwei Stoffaufläufe
23, 24 auf einem Langsieb 25. Die Dickstoff-Teilströme werden hier mit 26 und 27 bezeichnet.
Es gibt hier also zwei Stoffaufläufe. Diese können mit derselben oder unterschiedlicher
Faserstoffsuspension beschickt werden.
[0019] Danach schließen sich die Siebpartien 28 und 29 an.
[0020] Die Figuren 6 und 7 zeigen die Möglichkeit der Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens
und der erfindungsgemäßen Einrichtung auf die Mehrschichtenblattbildung, hier für
die Zwei-Schichten-Blattbildung an einer Doppelsiebanlage. Es werden Seitenansicht
und Draufsicht gezeigt. Die Dickstoff-Teilströme sind mit 30 und 31 bezeichnet. Im
Sinne der Erfindung werden die Dickstoff-Teilströme 30, 31 über Abgabeelemente 32
bzw. 33 sektionsweise über die Maschinenbreite gesteuert oder geregelt verteilt.
1. Verfahren zum Einstellen des Querprofiles des Flächengewichtes von Faserstoffbahnen
in Papiermaschinen, bei dem der Stoffauflaufdüse eine die Faserstoffsuspension bildende
Mischung zweier Flüssigkeiten zugeführt wird, von denen eine den Faserstoff enthält
und die andere faserstofffrei ist, und von denen die zum überwiegenden Anteil verwendete
Flüssigkeit zunächst durch einen als Pulsationsdämpfer wirkenden Verteiler (1,19)
gefördert wird und sodann in Form diskreter Flüssigkeitsströme durch vom Verteiler
(1;19) abzweigende Verbindungsleitungen (13) der Stoffauflaufdüse der Papiermaschine
sektionsweise gesondert zugeführt wird, während die zum geringeren Anteil verwendete
Flüssigkeit in - bezüglich des zurückzulegenden Fließweges - einiger Distanz von der
Stoffauflaufdüse und mengenmäßig individuell einstellbar in die genannten Flüssigkeitsströme
eingeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß dem als Pulsationsdämpfer wirkenden Verteiler (1;19) das Siebwasser der Papiermaschine
zugeführt wird und daß in die vom Verteiler abgehenden, aus Siebwasser gebildeten
Flüssigkeitsströme Dickstoff mengenmäßig individuell einstellbar eingeleitet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Siebwasser und Dickstoff bestehenden Flüssigkeitsströme auf dem Weg zur
Stoffauflaufdüse zum Zweck des Vermischens in Turbulenzen versetzt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Dickstoff vor der Einleitung in die aus Siebwasser gebildeten Flüssigkeitsströme
Farbstoffe und/oder Chemikalien zugegeben werden.
4. Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1 auf die Herstellung von aus mehreren Schichten
unterschiedlicher Faserstoffqualitäten bestehenden Faserstoffbahnen, indem die vom
Verteiler (1;19) abgehenden Flüssigkeitsströme in eine der Anzahl der zu bildenden
Schichten entsprechende Anzahl von Gruppen von Flüssigkeitsströmen aufgeteilt werden
und den Flüssigkeitsströmen gruppenweise eine jeweils vorbestimmte Dickstoffqualität
zugeleitet wird.
5. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zulauf eines an sich bekannten, als Pulsationsdämpfer wirkenden, über Verbindungsleitungen
für die Faserstoffsuspension sektionsweise mit der Stoffauflaufdüse verbundenen Verteilers
(1,19) mit einer Pumpe für das Siebwasser der Papiermaschine verbunden ist und daß
dem Verteiler (1,19) eine Dosiereinrichtung für Dickstoff zugeordnet ist, deren Zulauf
mit der Pumpe für den Dickstoff der Papiermaschine verbunden ist und die über eine
der Anzahl der vom Verteiler abgehenden Verbindungsleitungen entsprechende Anzahl
von Regelventilen (15) enthaltende Dosierleitungen (13) jeweils mit einer der zum
Stoffauflauf führenden Verbindungsleitungen verbunden ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosierleitungen (13) innerhalb des Verteilers (1) verlaufend jeweils in den
Öffnungsbereich des betreffenden Verteileranschlusses (8) bzw. der betreffenden Verbindungsleitung
münden.
1. Method of adjusting the cross-sectional profile of the weight per unit area of fibrous
material webs in papermaking machines, in which a mixture of two liquids forming the
fibrous material suspension is fed to the head-box nozzle, of which one liquid contains
the fibrous material and the other is free of fibrous material, and of which the liquid
used in the larger quantity is supplied first through a distributor (1, 19) acting
as pulsation damper and is then supplied in the form of discrete liquid flows by sections
to the head-box nozzle of the papermaking machine through connecting lines (13) branching
from the distributor (1, 19), whereas the liquid used in a smaller quantity is introduced
at some distance, having regard to the flow path to be travelled, from the head-box
nozzle and individually adjustable with regard to quantity into the aforementioned
liquid flows, characterized in that the white water from the papermaking machine is
fed to the distributor (1, 19) acting as pulsation damper, and that thick stock is
introduced individually adjustably in quantity into the liquid flows, formed from
white water, departing from the distributor.
2. Method according to claim 1, characterized in that the liquid flows consisting of
white water and thick stock are brought into turbulence along the path to the head-box
nozzle for the purpose of mixing.
3. Method according to claim 1, characterized in that dyes and/or chemicals are fed into
the thick stock before its introduction into the liquid flows formed from white water.
4. Application of the method according to claim 1 to the production of fibrous material
webs consisting of several layers of different fibrous material qualities, in that
the liquid flows departing from the distributor (1, 19) are subdivided into a number
of groups of liquid flows corresponding to the number of layers to be formed, and
that a predetermined thick stock quality is fed to each of the groups of liquid flows.
5. Apparatus for carrying out the method according to one or more of claims 1 to 4, characterized
in that the inlet of a distributor (1, 19), itself of known type, acting as pulsation
damper and connected via connecting lines for the fibrous material suspension by sections
to the head-box nozzle, is connected to a pump for the white water from the papermaking
machine and that a metering device for thick stock is associated with the distributor
(1, 19), the inlet to which metering device is connected to the pump for the thick
stock of the papermaking machine and which (metering device) is connected, by a number
of metering lines (13) containing regulating valves (15) corresponding to the number
of connecting lines departing from the distributor, to each of the connecting lines
leading to the head-box.
6. Apparatus according to claim 5, characterized in that the metering lines (13), as
they run inside the distributor (1), each lead into the inlet region of the relevant
distributor attachment (8) or of the relevant connecting line.
1. Procédé de réglage en section transversale du grammage des bandes de papier en matière
fibreuse, dans les machines à papier dans lesquelles un mélange de deux fluides formant
la suspension de matière fibreuse est amené au diffuseur depuis une arrivée de pâte,
l'un des fluides contenant de la matière fibreuse et l'autre n'en contenant pas, le
fluide utilisé, étant pour sa majeure partie, transporté tout d'abord par un distributeur
(1,19) fonctionnant comme amortisseur de pulsations, puis étant transporté ensuite
séparément par section sous la forme de courants séparés de fluide, par des conduites
de liaison (13) dérivées du diffuseur (1,19) d' arrivée de la pâte à la machine à
papier, tandis que pour sa plus petite partie, relativement au trajet d'écoulement
parcouru, est introduit à une certaine distance du diffuseur d'arrivée de pâte, dans
les courants de fluide suvisés, et est ajustable individuellement de façon quantitative,
caractérisé :
en ce que le filtrat de la machine à papier est conduit au distributeur (1,19) agissant
comme amortisseur de pulsations et,
en ce que la pâte épaisse est introduite quantitativement par réglage individuel,
dans les courants de fluide formés par le filtrat sortant du distributeur.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé
en ce que les courants de fluide constitués de filtrat et de pâte épaisse sont
transférés en turbulance en vue de leur mélange sur l'itinéraire du diffuseur d'arrivée
de pâte .
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé :
en ce que les substances colorantes et/ou produits chimiques sont ajoutés à la
matière épaisse avant l'introduction dans les courants de fluide formés par le filtrat.
4. Utilisation du procédé selon la revendication 1 sur la fabrication de bandes de matière
fibreuse constituées de plusieurs couches de qualités de matière fibreuse différentes,
caractérisé :
en ce que les courants de fluide sortant du distributeur (1,19) sont répartis en
une pluralité prédéterminée de groupes de courants de fluide correspondant au nombre
des couches à former, et en ce que de la matière de qualité épaisse est acheminée
respectivement par groupe jusqu'aux courants de fluide.
5. Dispositif d'exécution du procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à
4, caractérisé :
en ce que l'entrée d'un distributeur (1,19) agissant comme amortisseur de pulsations,
connu en soi, relié au diffuseur d'arrivée de pâte, par des conduites de liaison pour
la suspension de matière fibreuse, par section, est relié à une pompe de filtrat,
et en ce qu'un dispositif de dosage de matière épaisse est coordonné au distributeur
(1,19), dont l'arrivée est reliée à la pompe de matière épaisse, et en ce que le nombre
correspondant de conduites de dosage (13) comportant des soupapes de sécurité ( 15)
est relié respectivement par une pluralité de conduites de liaison sortant du distributeur
à l'une des conduites de liaison conduisant à l'arrivée de pâte.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé :
en ce que les conduites de dosage (13) aboutissent à l'intérieur du distributeur
(1) en se dispersant respectivement dans la zone d'ouverture du branchement du dit
distributeur (8) ou encore de la dite conduite de liaison.