(19)
(11) EP 0 620 886 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
02.04.1997  Patentblatt  1997/14

(21) Anmeldenummer: 92924698.1

(22) Anmeldetag:  09.12.1992
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6E04H 3/02
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP9202/844
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9313/282 (08.07.1993 Gazette  1993/16)

(54)

GESTALTUNG EINES BETTRAUMS, INSBESONDERE FÜR DAS BEHERBERGUNGSGEWERBE

ARRANGEMENT OF A BEDROOM, ESPECIALLY FOR THE ACCOMMODATION BUSINESS

AMENAGEMENT D'UNE CHAMBRE A COUCHER, EN PARTICULIER POUR L'INDUSTRIE H TELIERE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FR GB IE IT LI LU NL PT SE

(30) Priorität: 03.01.1992 DE 4200081
22.06.1992 DE 4220351

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
26.10.1994  Patentblatt  1994/43

(73) Patentinhaber: Höltl, Georg
94104 Tittling (DE)

(72) Erfinder:
  • Höltl, Georg
    94104 Tittling (DE)

(74) Vertreter: Weickmann, Heinrich, Dipl.-Ing. et al
Patentanwälte H. Weickmann, Dr. K. Fincke F.A. Weickmann, B. Huber Dr. H. Liska, Dr. J. Prechtel, Dr. B. Böhm Postfach 86 08 20
81635 München
81635 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 459 852
GB-A- 2 183 557
DE-A- 1 684 720
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Betriebsverfahren für eine Beherbergungsanlage mit einer Mehrzahl von grundsätzlich für die Belegung durch ein oder zwei Personen geeigneten Betträumen und mit einer Zentrale, wobei von der Zentrale aus die Benutzung der Betträume für die jeweilige Kundschaft ermöglicht wird durch Übergabe eines Schließmittels, wie Schlüssel, Magnetkarte oder Schließgeheimnis, für die Öffnung des Zugangs zu dem jeweiligen Bettraum.

    [0002] Im herkömmlichen Beherbergungsgewerbe werden häufig Zimmer, deren Grundausstattung für die Belegung durch zwei Personen bestimmt ist, einmal als Einzelzimmer und ein andermal als Doppelzimmer vermietet. Diese Art der Betriebsweise erfordert eine personalaufwendige Kontrolle der tatsächlichen Belegung des jeweiligen Bettraums durch das Hotelpersonal und insbesondere durch die Zahlstelle des Hotels.

    [0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Betriebsverfahren für eine Beherbergungsanlage zu entwickeln, welches in personalsparender Weise die Kontrolle der Belegungsart einzelner Bettenräume durch die Hotelkundschaft erlaubt. Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß für den Fall der gewünschten Benutzung durch zwei Personen eines durch eine Grundausstattung mit Kissen oder/und Zudeckmaterial nur für eine Person hergerichteten Bettraums der Zugang zu einem dem jeweiligen Bettraum zugehörigen Stauraum ermöglicht wird, welcher Kissen oder/und Zudeckmaterial für eine zweite Person aufnimmt, und zwar entweder durch Übergabe eines auf die Öffnung dieses Stauraums erweiterten Schließmittels oder durch Münzeinwurf oder durch Ansteuerung von der Zentrale aus.

    [0004] Die Erfindung betrifft weiter eine Beherbergungsanlage zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, umfassend eine Mehrzahl von grundsätzlich zur Belegung durch ein oder zwei Personen geeigneten Betträumen, wobei die einzelnen Betträume durch Ausgabe von Schließmitteln, wie Schlüssel, Magnetkarte oder Schließgeheimnis, zugänglich machbar sind. Hierbei ist wiederum im Hinblick auf die weiter oben angegebene Aufgabe vorgesehen, daß die Betträume mit einer Grundausstattung von Kissen oder/und Zudeckmaterial für die Benutzung durch eine Person hergerichtet sind und daß einem einzelnen Bettraum ein Stauraum mit Kissen oder/und Zudeckmaterial für eine zweite Person zugeordnet ist, welcher durch ein erweitertes Schließmittel oder/und durch Münzeinwurf oder/und Ansteuerung von der Zentrale aus in Öffnungsbereitschaft überführbar ist.

    [0005] Bei Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens bei der erfindungsgemäßen Beherbergungsanlage ist es möglich, von einer sparsam mit Personal besetzten Zentrale aus die Belegungsart der einzelnen Betträume durch die Kundschaft zu kontrollieren, zu überwachen und der Zahlstelle unmittelbar beim Einbuchen der Kunden mitzuteilen. Es ist nicht erforderlich, daß beim Einbuchen eines Kunden oder einer Kundengruppe Hotelpersonal von der Zentrale zu dem jeweils ausgewählten Zimmer mitgeht, um die zur Anpassung an unterschiedliche Belegungsituationen notwendigen Maßnahmen vor Ort zu treffen. Auf diese Weise wird es durch Personaleinsparung möglich, der Kundschaft preisgünstige Übernachtungen ohne wesentliche Einsparungen an Komfort zu bieten.

    [0006] Die Betriebskosten können weiterhin durch raumsparende Maßnahmen gesenkt werden, insbesondere bei der Gestaltung der Betträume, wobei sowohl auf Einsparung an Hochbaukosten als auch auf Einsparung an Geländekosten abgestellt wird. Insbesondere wird vorgeschlagen, daß

    a) ein Bettraum einen im wesentlichen rechteckigen Grundriß besitzt;

    b) in einer ersten Seitenwand eine Zugangstür und in einer dieser gegenüberliegenden zweiten Seitenwand ein Fenster vorgesehen ist;

    c) der Abstand einer dritten und vierten Seitenwand einer ausreichenden Breite eines Doppelbetts entspricht und beispielsweise 110 - 180 cm, vorzugsweise ca 120 - 150 cm, beträgt;

    d) eine Liegefläche sich angrenzend an die zweite Seitenwand von der dritten Seitenwand bis zur vierten Seitenwand erstreckt;

    e) das Fenster sich oberhalb der Liegefläche befindet und zur Raumbelüftung in der Weise ausgestaltet ist, daß es in einer Belüftungsstellung nicht wesentlich in den normalerweise zu erwartenden Bewegungsbereich der die Liegefläche benutzenden Person bzw. Personen hineinreicht.



    [0007] Bei dieser Gestaltung eines Bettraums ist dessen Gesamterstreckung zwischen der dritten und der vierten Seitenwand voll zur Unterbringung einer Liegefläche ausgenutzt. Die Liegefläche ist am Kopfende und an ihren Längskanten jeweils durch eine Seitenwand, nämlich durch die zweite bzw. die dritte und die vierte Seitenwand begrenzt. Die seitliche Begrenzung der Liegefläche durch die dritte und die vierte Seitenwand hat zur Folge, daß die Liegefläche in ihrer Breite von den Benutzern besser, d. h. bis zur jeweiligen Längskante hin, ausgenutzt werden kann, da durch die Seitenflächen ein Abstürzen der schlafenden Personen ausgeschlossen ist und deshalb die Notwendigkeit eines Sicherheitsabstands der schlafenden Person von der jeweiligen Längskante nicht besteht. Auf diese Weise wird es möglich, daß eine Liegefläche von relativ geringer Breite für zwei Personen vollständig ausreichend ist, ohne Einschränkung des Schlafkomforts. Durch die Gestaltung des Fensters wird überdies verhindert, daß die benutzenden Personen etwa dann, wenn sie sich in der Dunkelheit aufrichten, in schmerzlichen Kontakt mit dem jeweiligen Fenster geraten. Trotzdem ist eine ausreichende Belüftung durch das Fenster sichergestellt. Das Fenster kann dabei als ein zum Rauminneren hin wahlweise mit seiner Oberkannte kippbares oder um eine Schwenkachse schwenkbares Schwenk-Kipp-Fenster ausgebildet sein, so daß durch Aufkippen des Fensters während der Benutzung des Bettraums ausreichend Lüftungsmöglichkeit besteht, andererseits aber in Perioden der Nichtbenutzung, etwa während des "Zimmermachens" noch eine stärkere Durchlüftung herbeigeführt werden kann.

    [0008] Das Fenster kann annähernd mittig zwischen der dritten und der vierten Seitenwand angeordnet sein, so daß bei Benutzung der Liegefläche durch zwei Personen annähernd gleiche Belüftungsverhältnisse für beide Personen geschaffen sind.

    [0009] Der Abstand der fensterfernen Endkante der Liegefläche von der ersten Seitenwand kann an sich beliebig klein gemacht werden, insbesondere dann, wenn die Zugangstür als Schiebetür ausgebildet ist oder zum Außenraum hin aufgeht. Bevorzugt wird man allerdings in konventioneller Weise eine zum Bettraum hin aufschwenkbare Tür verwenden. Dann ist der Abstand der fensterfernen Endkante der Liegefläche von der ersten Seitenwand mindestens zur Aufnahme einer zum Rauminneren aufschwenkbaren Zugangstür bemessen. Dann bleibt auch Platz für einen Schrank und/oder einen Tisch und einen zugehörigen Stuhl. Bevorzugt wird man den Abstand der fensterfernen Kante der Liegefläche von der ersten Seitenwand auf 100 - 150 cm, vorzugsweise 110 - 130 cm, einstellen. Dies gibt die Möglichkeit, in dem Vorraum vor der Liegefläche einen kleinen Kleiderschrank und einen kleinen Tisch mit zugehörigem Stuhl unterzubringen.

    [0010] Die Unterbringung von Schrank, Stuhl und Tisch läßt sich noch dadurch erleichtern, daß die Zugangstür in der ersten Seitenwand außermittig angeordnet ist, wobei der Abstand ihrer Schwenkachse von der jeweils türnäheren dritten oder vierten Seitenwand ca. 3 - 25 cm beträgt. Es besteht dann die Möglichkeit, daß der Grundrißbereich zwischen der schwenkachsenfernen Türbegrenzung und der zugehörigen vierten bzw. dritten Seitenwand zur Aufnahme eines Schranks und/oder Tisches ausgebildet ist.

    [0011] Kosten können auch dadurch gespart werden, daß die Liegefläche von mindestens einem Brückenträger getragen ist, welcher sich von der dritten zur vierten Seitenwand erstreckt. Die üblichen Kopf- und Fußwände von Betten können dann entfallen. Dies ist an sich kostenmindernd, und überdies wird der Vorteil erreicht, daß der Raum unterhalb der Liegefläche als Unterbringungsraum für Gepäck und ggf. einen kleinen Schrank zur Verfügung steht. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Liegefläche einen Bodenabstand von 40 - 70 cm, vorzugsweise ca. 60 cm, besitzt.

    [0012] Unterhalb der Liegefläche kann insbesondere mindestens ein als Stauraum geeignetes Schränkchen untergebracht werden, welches durch mindestens eine in Richtung orthogonal zur dritten und vierten Seitenwand verschiebbare Schiebetür oder durch mindestens eine zur ersten Seitenwand hin aufschwenkbare Schwenktür verschließbar ist. Dieses Schränkchen läßt sich zur Unterbringung von Reiseutensilien des Gastes, aber auch zur Unterbringung von Dingen benutzen, welche der Gastgeber dem Gast zur Verfügung stellen will. Auch an die Unterbringung eines kleinen Kühlschranks oder einer Getränkebox unterhalb der Liegefläche ist gedacht. Durch die Unterstützung der Liegefläche mittels eines von der dritten zur vierten Seitenwand durchgehenden Brückenträgers läßt sich auch das Raumreinigungsproblem unterhalt der Liegefläche leicht lösen insofern, als ein langes Staubsaugerrohr vom fensterfernen Fußende der Liegefläche leicht bis zur zweiten Seitenwand, d. h. zur Fensterwand hin eingeführt werden kann, insbesondere wenn die Höhe der Liegefläche relativ groß, z. B. 60 cm über dem Boden, ist. Ist ein Schränkchen oder ein Kühlschrank im Bereich der Fußkante der Liegefläche unter dieser angeordnet, so ist insbesondere auch an die Möglichkeit gedacht, dieses Schränkchen bzw. diesen Kühlschrank auf Rollen zu stellen, so daß eine Entfernung zum Zwecke der Raumreinigung unterhalb der Liegefläche möglich ist. Um eine exakte und gefällige Positionierung des Schränkchens bzw. des Kühlschranks unterhalb der Liegefläche nach Wiedereinführung unter die Liegefläche zu ermöglichen, kann beispielsweise eine Anschlagsleiste als Positionierungshilfsmittel vorgesehen sein.

    [0013] Es hat sich gezeigt, daß das aus Raumgründen erwünschte, aus Zugangsgründen aber auf den ersten Blick unerwünschte Fehlen von seitlichen Begehungsräumen längs der Längskanten der Liegefläche dann ohne weiteres akzeptabel ist, wenn eine auf der Liegefläche aufliegende, vorzugsweise die gesamte Liegefläche einstückig überlagernde Matratze mit einem Spannbettuch bezogen ist. Die Anbringung neuer Spannbettücher ist dann für das Zimmerpersonal vom Fußende der Liegefläche her ohne weiteres möglich. Das Einsteigen des Gastes bzw. der Gäste zu seinem bzw. zu ihrem Liegeplatz gestaltet sich sehr einfach: da die Fußwand fehlt, kann der Gast zum Einsteigen in sein Bett etwa zunächst eine sitzende Haltung an der Fußkante des Bettes einnehmen und sich dann unter Zuhilfenahme der gegen die Liegefläche eingestemmten Arme mit einem oder zwei Bewegungsrucks an seine Liegestelle begeben.

    [0014] Aus Rationalisierunsgründen ist es sehr vorteilhaft, die Breite der Liegefläche, d. h. den Abstand zwischen der dritten und vierten Seitenwand so zu wählen, daß die Liegefläche einerseits ohne Raumverschwendung von einer einzigen Person benutzt werden kann, andererseits aber ohne räumliche Beengung der Liegenden auch von zwei Personen benutzt werden kann. Es hat sich gezeigt, daß diese alternative Benutzbarkeit für den Betreiber einer Übernachtungsherberge betriebskostensenkend wirkt, da das Problem der Zuordnung von zweierlei Typen von Betträumen zu reisenden Einzelgängern bzw. reisenden Ehepaaren vermieden und die Reservierung vereinfacht wird. Der Betriebsablauf in dem jeweiligen Beherbergungsbetrieb kann insbesondere dadurch vereinfacht werden, daß die Liegefläche zur Einpersonenbenutzung des Bettraums mit Kissen oder/und Zudeckmaterial für eine Person belegt ist und daß für den Fall einer Zweipersonenbenutzung Kissen oder/und Zudeckmaterial für die zweite Person in einem verschließbaren Stauraum untergebracht ist. Dies bedeutet: jeder Bettraum ist grundsätzlich zunächst einmal für Einpersonenbenutzung hergerichtet. Falls eine Zweipersonenbelegung gewünscht wird, so kann für die zweite Person Kissen und/oder Zudeckmaterial aus einem verschließbaren Stauraum entnommen werden. Dies erleichtert auch die Belegungskontrolle und die Abrechnung. Der Beherbergungsunternehmer kann in den Fällen, in denen eine Zweipersonenbelegung beabsichtigt ist, den Gästen den Zugang zu dem Stauraum ermöglichen und damit die Gäste in die Lage versetzen, aus dem verschließbaren Stauraum das Kissen und Zudeckmaterial für die zweite Person zu entnehmen und auf der Liegefläche auszubreiten. Kissen und Zudeckmaterial werden also in einer Breite angeboten, die grundsätzlich nur für eine Person bestimmt und geeignet ist. Wollen zwei Personen in dem Bettraum übernachten, so ist die Heranziehung des Kissens und Zudeckmaterials für die zweite Person erforderlich. Damit ist ein Riegel vorgeschoben für die betrügerische Absicht, einen Bettraum nur für eine Person anzumieten, in Wirklichkeit aber diesen Bettraum für zwei Personen zu benutzen.

    [0015] Man braucht dann nur dafür zu sorgen, daß der Stauraum durch Schlüssel, Schließgeheimniseinstellung, Magnetkarte, Ansteuerung von einer Zentrale aus oder Münzeinwurf zu öffnen ist. Der Beherbergungsunternehmer kann dann dem an der Zentrale einbuchenden Gast je nachdem, ob er für Zweipersonen- oder Einpersonenübernachtung einbucht und zahlt, eine Öffnungsmöglichkeit für den Stauraum geben oder die Benutzung des Bettraums durch zwei Personen verhindern oder zumindest erschweren, indem er die Öffnungsmöglichkeit für den Stauraum ausschließt.

    [0016] Um die Schlüsselhandhabung durch den Gast zu erleichtern, wird vorgeschlagen, daß die Zugangstür zu dem Bettraum und der Stauraum durch ein und dasselbe Schließelement, wie Schlüssel oder Magnetkarte, zu öffnen sind. Man kann dann je nachdem, ob man einen Bettraum für zwei Personen oder für eine Person vermietet, dem Gast einen übergeordneten, Zugangstür und Stauraum öffnenden Schlüssel aushändigen oder nur einen untergeordneten Schlüssel, der ausschließlich die Zugangstür öffnet. Natürlich ist dieses System nicht an das Vorhandensein von Schlüsselhierarchien gebunden. Es ist genauso gut möglich, am Schlüsselbord in der Zentrale je nach Belegungsart eines Bettraums für diesen entweder einen Einzelschlüssel für die Zugangstür oder einen Schlüsselbund mit Schlüssel für die Zugangstür und weiterem Schlüssel für den Stauraum bereitzuhalten und je nach Belegungsart dem Gast auszuhändigen.

    [0017] Der Stauraum für das Kissen und Zudeckmaterial der zweiten Person kann insbesondere in dem weiter oben bereits erwähnten Schränkchen unterhalb der Liegefläche vorgesehen sein.

    [0018] Die geometrisch einfache Gestalt der Betträume erlaubt es, eine Beherbergungsanlage mit Betträumen vorgenannter Art auf einfache Weise bei einfachem Grundriß der Gesamtanlage anzuordnen, etwa in der Weise, daß die Betträume durch die jeweils dritte bzw. vierte Seitenwand voneinander getrennt in einer Reihe längs eines Flurs angeordnet sind, wobei die jeweils ersten Seitenwände an den Flur angrenzen.

    [0019] Eine noch bessere Raumausnutzung innerhalb einer Gesamtanlage ergibt sich dadurch, daß beidseits des Flurs je eine Reihe von Betträumen vorgesehen ist. Natürlich kann sich der so gewonnene Grundriß in mehreren Etagen übereinander und mehreren Bettentrakten nebeneinander wiederholen.

    [0020] Es soll nicht ausgeschlossen sein, daß den einzelnen Betträumen individuelle Naßräume mit Toilette oder/und Dusche oder/und Waschbecken zugeordnet sind. Z. B. ist es denkbar, zwischen jeweils zwei Betträumen in Richtung senkrecht zu den ersten und zweiten Seitenwänden hinereinander zwei Naßraumeinheiten vorzusehen. Damit würde die Länge der Betträume von erster zu zweiter Wand in zweckmäßiger Weise für Naßraumbildung ausgenutzt, und es könnten die nächstfolgenden Betträume dann ohne Naßraumabstand an die Betträume angrenzen, die durch zwei Naßraumeinheiten voneinander getrennt sind usw. Ja nach der Kategorie der Beherbergungsanlagen ist es aber auch denkbar, daß getrennt von den Betträumen gemeinschaftliche Naßraumanlagen vorgesehen sind etwa an mittlerer Stelle einer Reihe von Betträumen, so daß der Abstand von den einzelnen Betträumen zu dem Naßraum im Durchschnitt auf ein Minimum reduziert wird.

    [0021] Die zentrale Anordnung eines Gemeinschaftsnaßraums bringt natürlich eine erhebliche Senkung der Installationskosten, die sich im Übernachtungspreis niederschlägt. Für jüngeres und sportliches Publikum ist es bei entsprechend ökonomischem Denken häufig durchaus akzeptabel, Gemeinschaftsnaßräume zu benutzen, insbesondere dann, wenn ein Gemeinschaftsnaßraum mit einer Mehrzahl von abgetrennten Individual-Duschkabinen und Individual-Toilettenkabinen sowie einer Mehrzahl von nebeneinander angeordneten Waschbecken ausgeführt ist. Während von Duschkabinen und Toilettenkabinen eine gewisse Abgrenzung zum jeweiligen Nachbarn gefordert wird, wird die offene Nebeneinanderanordnung von Waschbecken bei entsprechendem Preisniveau durchaus akzeptiert. Individual-Duschkabinen und Individual-Toilettenkabinen bedeutet dabei nicht notwendigerweise, aber möglicherweise doch, daß jedem Bettraum eine spezielle Duschkabine bzw. Toilettenkabine ausschließlich zugeordnet ist. Denkbar ist auch, daß Individual-Duschkabinen und Individual-Toilettenkabinen den Bewohnern der Einzeltimmer in ausreichender Zahl je nach augenblicklicher Belegungssituation wahlweise zur Verfügung stehen.

    [0022] Durch die erfindungsgemäße Gestaltung einer Beherbergungsanlage reduziert sich der Zimmerservice im wesentlichen auf das Reinigen der einzelnen Betträume und auf das Neuüberziehen des Bettzeugs nach jeweiligem Gebrauch. Dadurch lassen sich die Personalkosten erheblich senken. Da außerdem durch die raumsparende Anordnung die vor allem in Ballungsgebieten erheblichen Grundstückskosten gesenkt sind, lassen sich Übernachtungspreise kalkulieren, die in herkömmlichen Hotels nicht denkbar sind. Gleichwohl hat der Reisende bzw. das reisende Paar beim Schlaf seine vier Wände um sich.

    [0023] Die beiliegenden Figuren erläutern die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels. Es stellen dar:
    Fig. 1
    einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäß ausgestatteten Bettraum;
    Fig. 2
    einen Schnitt nach Linie II-II der Fig. 1;
    Fig. 3
    einen Horizontalschnitt nach Linie III-III der Fig. 2 und
    Fig. 4
    einen Grundriß einer Beherbergungsanlage mit Betträumen gemäß Fig. 1 - 3.
    Fig. 5a, 5b, 6a, 6b, 7a und 7b
    weitere Grundrißlösungen.


    [0024] In den Fig. 1 - 3 ist der Boden eines Bettraums mit 10, eine erste Seitenwand mit 12, eine zweite Seitenwand mit 14, eine dritte Seitenwand mit 16 und eine vierte Seitenwand mit 18 bezeichnet. Die erste Seitenwand 12 nimmt eine übliche Schwenktür 20 auf, die in einen Vorraum 22 hineinschwenkbar ist. Die Schwenkachse 24 der Tür liegt nahe der ersten Seitenwand 16, so daß bei 90°-Öffnung die Türklinke 26 gerade noch einen kleinen Sicherheitsabstand von der dritten Seitenwand 16 hat. Zwischen der dritten Seitenwand 16 und der vierten Seitenwand 18 erstrecken sich drei Brückenträger 28, die in den Seitenwänden 16 und 18 verankert sind und die eine Liegefläche 30 tragen. Die Liegefläche 30 ist gebildet durch eine Auflageplatte 32, eine einstückige Matratze 34 und ein Spannbettuch 36. Auf der Liegefläche 30 ist für einen Einzel gast ein entsprechend breites Kopfkissen 38 und eine Decke 40 oder ein Plumeau bereitgestellt, wie aus Fig. 2 ersichtlich. Die Höhe der Liegefläche 30 über dem Fußboden 10 beträgt ca. 60 cm. Dies ist höher als die Höhe üblicher Betten, erlaubt aber die Unterbringung eines Schränkchens 42 oder mehrerer Schränkchen unterhalb der Brückenträger 28. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Schränkchen 42 als Stauraum für eine weitere Decke 40' und ein weiteres Kopfkissen 38' ausgebildet und durch eine absperrbare Tür 44 verschlossen.

    [0025] Wird das Zimmer für eine einzige Person angemietet, so erhält die anmietende Person einen Schlüssel, welcher das Schloß 26 sperrt, nicht aber das Schränkchen 42. Die Benutzung des Bettraums durch zwei Personen ist damit unmöglich gemacht, jedenfalls aber erschwert. Wird an ein Ehepaar vermietet, welches den Bettraum als Zweibettzimmer benutzen will, so wird ein Schlüssel ausgehändigt, der neben dem Schloß 26 auch ein Schloß 46 des Schränkchens 42 aufschließt. Dann kann das Bettzeug für die zweite Person entnommen und ausgebreitet werden. Selbstverständlich ist es auch denkbar, das Türchen 44 des Schränkchens 42 etwa durch Münzeinwurf zu öffnen.

    [0026] In der zweiten Wand 14 ist mittig ein Schwenk-Kipp-Fenster 48 oberhalb der Liegefläche angeordnet. Das Schwenk-Kipp-Fenster kann wie in Fig. 1 dargestellt schwenkbar geöffnet werden und steht dann kaum in den Innenraum vor. Die sich auf der Liegefläche 30 liegend oder sitzend aufhaltenden Personen laufen also nicht Gefahr, mit dem Kopf gegen das kippgeöffnete Schwenk-Kipp-Fenster anzustoßen. Die Kipp-öffnungsweite ist so eingestellt, daß sie den Belüftungsbedarf für zwei Personen nach den entsprechenden Vorschriften deckt. Beliebig variable Kipp-Öffnungsweite wird selbstverständlich in Betracht gezogen. In Fig. 2 erkennt man die Möglichkeit eines Schwenköffnens des Fensters für gründliche Durchlüftung beim Zimmermachen.

    [0027] Fig. 2 läßt weiterhin angrenzend an die türferne zweite Seitenwand 18 einen ausreichenden Platz 50 für die Unterbringung eines Kleiderschranks und/oder eines Tisches und eines zugehörigen Stuhls erkennen. Das Schränkchen 42 kann als Rollschränken ausgebildet sein, so daß es für Reinigungsmaßnahmen unter der Liegefläche herausgezogen werden kann. Dies erübrigt sich natürlich, wenn das Gesamtlumen unterhalb der Liegefläche 30 durch eine durchgehende Wand mit einem oder mehreren eingebauten Schränkchen, ggf. auch einem Kühlschrank, abgeschlossen ist.

    [0028] Gemäß Fig. 4 sind in zwei Reihen R und Q beidseits eines Flurs 11 Betträume gemäß Fig. 1 - 3 nebeneinander angeordnet, welche mit a1, b1 bzw. a2, b2 usw. bezeichnet sind. In der Reihe Q sind an mittlerer Stelle zwei Naßraumanlagen N1 und N2 für Damen und Herren angeordnet. Jede dieser Naßraumanlagen N1 und N2 weist eine Reihe von einzelnen abschließbaren Duschkabinen D1, D2 und eine Reihe von einzeln abschließbaren Toilettenkabinen T1 und T2 auf. Außerdem sind eine Mehrzahl von Waschbecken W1 und W2 frei nebeneinander, ggf. nur getrennt durch Sichtwände, vorgesehen. Zwischen den beiden Naßraumanlagen N1 und N2 befindet sich ein Treppenhaus S. Der Eingangsbereich ist mit E bezeichnet.

    [0029] Die Anlage ist durch Verlängerung und/oder Aufstocken in ihrem Beherbergungsvolumen und/oder durch mehrere solcher angeordneter Bettentrakte (siehe Pläne 5a,5b, 6a, 6b, 7a, 7b) den jeweiligen Bedürfnissen - Grundstücksmöglichkeiten - leicht anpaßbar.

    [0030] Eine besondere Lärmschutzzone innerhalb einer Gesamtanlage ergibt sich (siehe Pläne 5a, 5b, 6a, 6b ), wenn die äußeren Bettentrakte ohne Außenkabinen errichtet werden und statt den äußeren Kabinenreihen die Hotelgänge als Lärmschutz-Außenwände genutzt werden. Das Projekt kann in dichtesten Stadtvierteln errichtet werden. Ohne das es besonders teuerer Schallschutzfenstern bedarf, wird kein Gast vom Lärm belästigt werden. Die Baukosteneinsparungen sind erheblich.

    [0031] Das Kabinenhotel ist für Großstädte durch Verlängerung, Aufstockung oder durch Hinzufügen weiterer Bettentrakte in seinem Beherbungsvolumen sogar auf 3.000 Betten und mehr auf einer Grundstücksfläche von nur 2.500 bis 5.000 qm leicht variabel herstellbar.

    [0032] Die Baukosten und die Wirtschaftlichkeit des Kabinenhotels stehen in keinem Vergleich zur herkömmlichen Hotelbauweise.

    [0033] So werden z.B. für ein 300 Betten-Hotel mehr als 20.000 cbm umbauter Raum benötigt, während im gleichen Bauvolumen im Kabinenhotel 3.000 Gäste Unterkunft finden können. Eine unvergleichbare Preisreduzierung der Übernachtungskosten auf DM 20,-- pro Person/Nacht kann selbst in Großstädten angeboten werden. Großanlagen des Kabinenhotel wären weltweit in vielen Großstädten gefragte Objekte.

    [0034] Zu der Bettraumgestaltung gemäß den Fig. 1 - 3 ist noch folgendes nachzutragen:

    [0035] Wie aus Fig. 1 ersichtlich,ist die Auflageplatte 32 durch ein Scharnier 60 an der Seitenwand 14 angelenkt, so daß die Auflageplatte 32 ggf. zusammen mit der Matratze 34 in Pfeilrichtung 62 gegen die Seitenwand 14 hochgeklappt werden kann. Damit erhält man Zutritt zu dem Raum unterhalb der Auflageplatte 32 zum Zwecke der Reinigung dieses Raums und ggf. auch zum Zwecke des Zugriffs zu in diesem Raum in der Nähe der Seitenwand 14 verstautem Gepäck. Wie aus Fig. 3 zu ersehen, kann das Schränkchen 42 so bemessen werden, daß auch seitlich von ihm Stauraum für Gepäckstücke 64 zur Verfügung steht.

    [0036] In der vorstehenden Beschreibung war von Spannbettüchern 36 die Rede. Unter Spannbettüchern sind solche Bettücher zu verstehen, die allseitig um den Rand der Matratze 34 herumgezogen werden können und durch einen randparallel verlaufenden Gummizug an der Unterseite der Matratze 34 unter Spannung gehalten werden.

    [0037] In Fig. 1 erkennt man ein Tischchen 66 und über diesem Tischchen 66 ein Regal oder ein Kästchen 68. Das Tischchen 66 ist bevorzugt mit Laufrollen oder Gleitkufen 70 ausgeführt, so daß es aus der in Fig. 1 gezeigten Stellung, in der es an der Seitenwand 16 steht, in eine Position leicht gebracht werden kann, in der seine Längsseite 66a parallel zu der Bettkante 30a sich befindet. Dann kann ein Gast auf dem Bett 30 sitzend das Tischchen 66 als Arbeitstischchen benützen, z. B. für Schreibarbeiten. Die Höhe des Tischchens 66 ist dementsprechend auf die Höhe des Betts 30 abgestimmt. Die Höhe des Betts ist deshalb an übliche Stuhlhöhe angenähert,und die Höhe des Tischchens entspricht üblicher Tischhöhe.

    [0038] Man erkennt aus Fig. 1 weiterhin, daß ein zum Verstauen unter dem Tischchen 66 geeigneter Hocker 72 zur Raumausstattung gehört. Dieser Hocker ist so bemessen, daß eine zweite Person mit dem Rücken zur Tür 20 an dem Tischchen 66 in Arbeits- oder Eßstellung sitzen kann, während eine erste Person in der gleichen Relativstellung auf dem Bett 30 im Bereich der Kante 30a sitzt.

    [0039] Die Höhe des Kästchens 68 über dem Tischchen 66 und die Tiefe des Tischchens 66 senkrecht zur Wand 16 sind so bemessen, daß ein Ein- und Auspacken eines auf dem Tischchen 66 liegenden Koffers ohne wesentliche Behinderung durch das Kästchen 68 vorgenommen werden können. Nach Verstauen der Koffer 64 unter dem Bett 30 steht das vorher als Gepäckträger benutzte Tischchen 66 mit seiner Tischfunktion zur Verfügung. Die Tiefe des Hockers 72 senkrecht zur Seitenwand 18 ist so bemessen, daß der Hocker 72 in der Stellung gemäß Fig. 1 keinen zusätzlichen Raum in Anspruch nimmt. Ein Telefonapparat 74 ist so angeordnet, daß er stets greifbar ist, gleichgültig, ob ein Gast auf der Bettfläche liegt oder an dem Tischchen sitzt, gleichgültig auf welcher Seite des Tischchens und unabhängig von der jeweiligen Stellung des Tischchens.

    [0040] Ein Lichtschalter 76 ist in üblicher Weise an der Griffseite der Tür 20 in der Seitenwand 12 angebracht.

    [0041] Zur Sicherung der Auflageplatte 32 in der hochgeschwenkten Stellung kann ein Stab oder ein an der Auflageplatte 32 angelenkter Stützfuß (nicht eingezeichnet) zur Verfügung stehen.

    [0042] Das Schränkchen 42 kann auch an eine der Seitenwände 16, 18 herangerückt sein oder zum Rollen oder Gleiten auf dem Fußboden ausgebildet sein.


    Ansprüche

    1. Betriebsverfahren für eine Beherbergungsanlage mit einer Mehrzahl von grundsätzlich für die Belegung durch ein oder zwei Personen geeigneten Betträumen und mit einer Zentrale, wobei von der Zentrale aus die Benutzung der Betträume für die jeweilige Kundschaft ermöglicht wird durch Übergabe eines Schließmittels, wie Schlüssel, Magnetkarte oder Schließgeheimnis, für die Öffnung des Zugangs zu dem jeweiligen Bettraum,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß für den Fall der gewünschten Benutzung durch zwei Personen eines durch eine Grundausstattung mit Kissen (38) oder/und Zudeckmaterial (40) nur für eine Person hergerichteten Bettraums der Zugang zu einem dem jeweiligen Bettraum zugehörigen Stauraum (42) ermöglicht wird, welcher Kissen (38') oder/und Zudeckmaterial (40') für eine zweite Person aufnimmt, und zwar entweder durch Übergabe eines auf die Öffnung dieses Stauraums erweiterten Schließmittels oder durch Münzeinwurf oder durch Ansteuerung von der Zentrale aus.
     
    2. Beherbergungsanlage zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, umfassend eine Mehrzahl von grundsätzlich zur Belegung durch ein oder zwei Personen geeigneten Betträumen, wobei die einzelnen Betträume durch Ausgabe von Schließmitteln, wie Schlüssel, Magnetkarte oder Schließgeheimnis, zugänglich machbar sind,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Betträume mit einer Grundausstattung von Kissen (38) oder/und Zudeckmaterial (40) für die Benutzung durch eine Person hergerichtet sind und daß einem einzelnen Bettraum ein Stauraum (42) mit Kissen (38') oder/und Zudeckmaterial (40') für eine zweite Person zugeordnet ist, welcher durch ein erweitertes Schließmittel oder/und durch Münzeinwurf oder/und durch Ansteuerung von einer Zentrale aus in Öffnungsbereitschaft überführbar ist.
     
    3. Beherbergungsanlage nach Anspruch 2,
    gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:

    a) Ein Bettraum besitzt einen im wesentlichen rechteckigen Grundriß;

    b) in einer ersten Seitenwand (12) ist eine Zugangstür (20) und in einer dieser gegenüberliegenden zweiten Seitenwand (14) ist ein Fenster (48) vorgesehen;

    c) der Abstand einer dritten und vierten Seitenwand (16,18) entspricht einer ausreichenden Breite eines Doppelbetts und und beträgt beispielsweise 110 - 180 cm, vorzugsweise ca. 120 - 150 cm;

    d) eine Liegefläche (30) erstreckt sich angrenzend an die zweite Seitenwand (14) von der dritten Seitenwand (16) bis zur vierten Seitenwand (18);

    e) das Fenster (48) befindet sich oberhalb der Liegefläche (30) und ist zur Raumbelüftung in der Weise ausgestaltet, daß es in einer Belüftungsstellung nicht wesentlich in den normalerweise zu erwartenden Bewegungsbereich der die Liegefläche (30) benutzenden Person bzw. Personen hineinreicht.


     
    4. Beherbergungsanlage nach Anspruch 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Fenster (48) als ein zum Rauminneren hin wahlweise mit seiner Oberkante kippbares oder um eine vertikale Schwenkachse schwenkbares Schwenk-Kipp-Fenster ausgebildet ist.
     
    5. Beherbergungsanlage nach Anspruch 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Fenster (48) annähernd mittig zwischen der dritten (16) und der vierten Seitenwand (18) angeordnet ist.
     
    6. Beherbergungsanlage nach einem der Ansprüche 3 - 5,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Abstand der fensterfernen Endkante der Liegefläche (30) von der ersten Seitenwand (12) mindestens zur Aufnahme einer zum Rauminnern aufschwenkbaren Zugangstür (20) und/oder eines Schranks und/oder eines Tisches bemessen ist.
     
    7. Beherbergungsanlage nach Anspruch 6,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Abstand der fensterfernen Kante der Liegefläche (30) von der ersten Seitenwand (12) ca. 100 - ca. 200 cm, vorzugsweise ca. 150 - ca. 200 cm, beträgt.
     
    8. Beherbergungsanlage nach einem der Ansprüche 3 - 7,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Zugangstür (20) in der ersten Seitenwand (12) außermittig angeordnet ist, wobei der Abstand ihrer Schwenkachse (24) von der jeweils türnäheren dritten (16) oder vierten Seitenwand (18) ca. 3 - 25 cm beträgt.
     
    9. Beherbergungsanlage nach Anspruch 8,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Grundrißbereich (50) zwischen der schwenkachsenfernen Türbegrenzung und der zugehörigen vierten (18) bzw. dritten Seitenwand (16) zur Aufnahme eines Schranks und/oder Tisches ausgebildet ist.
     
    10. Beherbergungsanlage nach einem der Ansprüche 3 - 9,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Liegefläche (30) von mindestens einem Brückenträger (28) getragen ist, welcher sich von der dritten (16) zur vierten Seitenwand (18) erstreckt.
     
    11. Beherbergungsanlage nach einem der Ansprüche 3 - 10,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß unterhalb der Liegefläche (30) oder an der dritten Wand (16) oder an der vierten Wand (18) mindestens ein als Stauraum geeignetes Schränkchen (42) untergebracht ist, welches durch mindestens eine in Richtung orthogonal zur dritten (16) und vierten (18) Seitenwand verschiebbare Schiebetür (44) oder durch mindestens eine zur ersten Seitenwand (12) hin aufschwenkbare Schwenktür (44) verschließbar ist.
     
    12. Beherbergungsanlage nach einem der Ansprüche 3 - 11,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Liegefläche (30) einen Bodenabstand von 40 - 70 cm, vorzugsweise ca. 60 cm, besitzt.
     
    13. Beherbergungsanlage nach einem der Ansprüche 3 - 12,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß eine auf der Liegefläche (30) aufliegende, vorzugsweise die gesamte Liegefläche (30) einstückig überlagernde Matratze (34) mit einem Spannbettuch (36) bezogen ist.
     
    14. Beherbergungsanlage nach einem der Ansprüche 2 - 13
    dadurch gekennzeichnet,
    daß eine Zugangstür (20) zu dem Bettraum und der Stauraum (42) durch ein und dasselbe Schließelement, wie Schlüssel oder Magnetkarte, zu öffnen sind.
     
    15. Beherbergungsanlage nach Anspruch 14,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß ein erstes Schließelement, wie Schlüssel oder Magnetkarte, verfügbar ist, welches lediglich die Zugangstür (20) zu öffnen gestattet, nicht aber den Stauraum, und daß für denselben Bettraum ein weiteres Schließelement, wie Schlüssel oder Magnetkarte verfügbar ist, welches sowohl die Zugangstür (20) als auch den Stauraum (42) zu öffnen gestattet.
     
    16. Beherbergungsanlage nach einem der Ansprüche 3 - 15,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Liegefläche (30) um ein im wesentlichen horizontales Scharnier (60) gegen eine der Seitenwände (14, 16, 18) hochklappbar ist.
     
    17. Beherbergungsanlage nach Anspruch 16,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Scharnierachse parallel zu der Fensterwand (14) verläuft.
     
    18. Beherbergungsanlage nach einem der Ansprüche 3 - 17,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß an einer der zur Türwand (12) orthogonal verlaufenden Seitenwände (16, 18) ein Tischchen (66) und über diesem Tischchen ein Hängeregal (68) oder ein Schränkchen (68)angeordnet ist.
     
    19. Beherbergungsanlage nach Anspruch 18,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Tischchen (66) in seiner Höhe auf die Höhe der Liegefläche (30) abgestimmt ist, so daß die Liegefläche (30)als Sitzfläche in Relation zu dem Tischchen (66) benutzbar ist.
     
    20. Beherbergungsanlage nach einem der Ansprüche 18 und 19,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß ein in seiner Sitzhöhe auf das Tischchen (66) abgestimmter Hocker (72) unter der Tischplatte des Tischchens (66) verstaubar ist.
     
    21. Beherbergungsanlage nach einem der Ansprüche 18 bis 20,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Tischchen (66) mit Laufrollen (70) und/oder Gleitkufen (70) ausgeführt ist.
     
    22. Beherbergungsanlage nach einem der Ansprüche 18 - 21,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß ein Telefonapparat (74) in einer von der Liegefläche (30) und/oder von den möglichen Sitzpositionen aus erreichbaren Position an einer zur Türwand (12) orthogonalen Seitenwand (16, 18), vorzugsweise seitlich neben einem Kästchen (68), angebracht ist.
     
    23. Beherbergungsanlage nach einem der Ansprüche 3 - 22,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Betträume (a1, b1) durch die jeweils dritte (16) bzw. vierte (18) Seitenwand voneinander getrennt in einer Reihe (R) längs eines Flurs (11) angeordnet sind, wobei die jeweils ersten Seitenwände (12) an den Flur (11) angrenzen.
     
    24. Beherbergungsanlage nach Anspruch 23,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß beidseits des Flurs (11) je eine Reihe (R,Q) von Betträumen vorgesehen ist.
     
    25. Beherbergungsanlage nach einem der Ansprüche 23 und 24,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß vorzugsweise an mittlerer Stelle oder an äußerer Stelle oder an innerer Stelle einer Reihe (Q) von Betträumen mindestens eine Naßraumanlage (N1, N2) angeordnet ist.
     
    26. Beherbergungsanlage nach Anspruch 25,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Naßraumanlage (N1) mindestens einen Gemeinschaftsnaßraum mit einer Mehrzahl von abgetrennten Individual-Duschkabinen (D1D2) und Individual-Toilettenkabinen (T1T2) sowie eine Mehrzahl von offen nebeneinander angeordneten Waschbecken (W1,W2) umfaßt.
     


    Claims

    1. Operating method for an accommodation installation with a plurality of bedrooms basically suitable for occupation by one or two persons and with a control centre, wherein the use of the bedrooms by the respective guests is rendered possible from the control centre by the issue of a locking means, such as a key, magnetic card or lock-code, to open the access to the bedroom concerned,
    characterised in that,
    in the event of a bedroom fitted out with the basic equipment of pillows (38) and/or bedcover material (40) for only one person being required for use by two persons, access is rendered possible to a stowage space (42) associated with the bedroom concerned, said storage space (42) accommodating pillows (38') and/or bedcover material (40') for a second person, either by the issue of a locking means extended to open this storage space or by the insertion of a coin or by activation from the control centre.
     
    2. Accommodation installation for the implementation of the method according to Claim 1, comprising a plurality of bedrooms basically suitable for occupation by one or two persons, wherein the individual bedrooms are rendered accessible by the issue of a locking means, such as a key, magnetic card or lock-code,
    characterised in that
    the bedrooms are fitted out with basic equipment of pillows (38) and/or bedcover material (40) for use by one person, and that an individual bedroom is provided with a storage space (42) with pillows (38') and/or bedcover material (40') for a second person, said storage space (42) being capable of being changed to a ready-to-open state by a further locking means and/or by insertion of a coin and/or by activation from a control centre.
     
    3. Accommodation installation according to Claim 2,
    characterised by the following features:

    a) A bedroom has an essentially rectangular ground plan;

    b) An access door (20) is provided in a first side-wall (12) and a window (48) is provided in a second side-wall (14) opposite the first;

    c) The distance between a third and fourth side-wall (16, 18) is equivalent to the adequate width of a double bed, and is for example 110 to 180 cm, preferably approx. 120 to 150 cm;

    d) A lying surface (30) extends, abutting the second side-wall (14), from the third side-wall (16) to the fourth side-wall (18);

    e) The window (48) is located above the lying surface (30) and is designed for room ventilation in such a way that, in a ventilating position, it does not essentially project into the normally anticipated area of movement of the person or persons using the lying surface (30).


     
    4. Accommodation installation according to Claim 3,
    characterised in that
    the window (48) is designed as a swivel-and-tilt window which can be selectively tilted at its top edge or pivoted about a vertical axis, into the room.
     
    5. Accommodation installation according to Claim 4,
    characterised in that
    the window (48) is arranged roughly in the middle between the third (16) and the fourth side-wall (18).
     
    6. Accommodation installation according to one of Claims 3 to 5,
    characterised in that
    the distance between the end edge of the lying surface (3()) remote from the window and the first side-wall (12) is such as at least to accommodate an access door (20) opening into the room and/or a cupboard and/or a table.
     
    7. Accommodation installation according to Claim 6,
    characterised in that
    the distance between the edge of the lying surface (3()) remote from the window and the first side-wall (12) is approx. 100 to approx. 200 cm, preferable approx. 150 to approx. 200 cm.
     
    8. Accommodation installation according to one of Claims 3 to 7,
    characterised in that
    the access door (20) in the first side-wall (12) is arranged off-centre, wherein the distance between its swivel axis (24) and the third (16) or fourth side-wall (18) nearer the door is approx. 3 to 25 cm.
     
    9. Accommodation installation according to Claim 8,
    characterised in that
    the ground-plan area (50) between the door limit remote from the swivel axis and the associated fourth (18) or third side-wall (16) is designed to accommodate a cupboard and/or table.
     
    10. Accommodation installation according to one of Claims 3 to 9,
    characterised in that
    the lying surface (30) is supported by at least one beam (28), extending from the third (16) to the fourth side-wall (18).
     
    11. Accommodation installation according to one of Claims 3 to 10,
    characterised in that
    under the lying surface (30) or on the third wall (16) or on the fourth wall (18), at least one cabinet (42) suitable as a storage space is arranged, which can be closed by at least one sliding door (44), capable of being displaced in a direction orthogonal to the third (16) and fourth (18) side-wall, or by at least one pivoting door (44) capable of swinging towards the first side-wall (12).
     
    12. Accommodation installation according to one of Claims 3 to 11,
    characterised in that
    the lying surface (30) is a distance from the floor of 40 to 70 cm, preferably approx. 60 cm.
     
    13. Accommodation installation according to Claims 3 to 12,
    characterised in that
    a one-piece mattress (34), laid on the lying surface (30), preferably over the entire lying surface (30), is covered with a fitted sheet (36).
     
    14. Accommodation installation according to one of Claims 2 to 13,
    characterised in that
    an access door (20) to the bedroom and to the stowage space (42) can be opened with one and the same locking element, such as a key, or magnetic card.
     
    15. Accommodation installation according to Claim 14,
    characterised in that
    a first locking element, such as a key or magnetic card, is available, permitting only the access door (20) to open, but not the stowage space, and that a further locking element, such as a key or magnetic card, is available for the same bedroom, permitting both the access door (20) and the stowage space (42) to open.
     
    16. Accommodation installation according to one of Claims 3 to 15,
    characterised in that
    the lying surface (30) can be turned up against one of the side-walls (14, 16, 18) about an essentially horizontal hinge (60).
     
    17. Accommodation installation according to Claim 16,
    characterised in that
    the hinge axis runs parallel to the window wall (14).
     
    18. Accommodation installation according to one of Claims 3 to 17,
    characterised in that,
    on one of the side-walls (16, 18) running orthogonally in relation to the door wall (12), a small table (66) is arranged, and above this small table a wardrobe (68) or a cabinet (68).
     
    19. Accommodation installation according to Claim 18,
    characterised in that
    the height of the small table (66) matches the height of the lying surface (30) in such a way that the lying surface (30) can be used as a sitting surface in relation to the small table (66).
     
    20. Accommodation installation according to one of Claims 18 to 19,
    characterised in that
    a stool (72), whose seat height matches the small table (66), can be stowed under the table top of the small table (66).
     
    21. Accommodation installation according to one of Claims 18 to 20,
    characterised in that
    the small table (66) is designed with casters (70) and/or skids (70).
     
    22. Accommodation installation according to one of Claims 18 to 21,
    characterised in that
    a telephone instrument (74), reachable from the lying surface (30) and/or from the possible sitting positions, is arranged on a side wall (16, 18) orthogonal in relation to the door wall (12), preferable laterally beside a cabinet (68).
     
    23. Accommodation installation according to one of Claims 3 to 22,
    characterised in that
    the bedrooms (a1, b1) are arranged in a row (R) along a corridor (11), separated from each other by the third (16) or fourth (18) side-wall, wherein the first side-walls (12) adjoin the corridor (11) in each instance.
     
    24. Accommodation installation according to Claim 23,
    characterised in that
    a row (R, Q) of bedrooms is provided on both sides of the corridor (11).
     
    25. Accommodation installation according to one of Claims 23 and 24,
    characterised in that
    at least one ablution installation (N1, N2) is arranged preferably at an intermediate position or at an extreme position or at an inner position in a row (Q) of bedrooms.
     
    26. Accommodation installation according to Claim 25,
    characterised in that
    the ablution installation (N1) comprises at least one communal ablution area with a plurality of separate individual shower-cubicles (D1, D2) and individual toilet-cubicles (T1, T2), and a plurality of open washbasins (W1, W2) arranged side by side.
     


    Revendications

    1. Procédé d'exploitation d'un ensemble hôtelier comprenant un certain nombre de chambres prévues en principe pour une ou deux personnes et une réception centrale, dans lequel la réception centrale définit l'attribution des chambres pour chaque client à qui elle remet un moyen de verrouillage, tels une clef, une carte magnétique ou un code d'accès permettant de pénétrer dans ladite chambre,
    caractérisé en ce que, en cas d'occupation par deux personnes d'une chambre dont l'équipement de base, à savoir un oreiller (38) et/ou une couverture (40), n'est prévu que pour une personne, il est possible d'accéder à un espace de rangement (42) attenant à la chambre concernée, dans lequel sont rangés des oreillers (38') et/ou des couvertures (40') pour une deuxième personne, par la remise d'un moyen de verrouillage à fonction étendue autorisant l'ouverture de cet espace de rangement, ou par l'introduction d'une pièce de monnaie ou par commande à partir de la réception centrale.
     
    2. Ensemble hôtelier équipé pour la mise en oeuvre du procédé selon la revendication 1, comprenant une pluralité de chambres prévues en principe pour une ou deux personnes, chaque chambre étant accessible après remise d'un moyen de verrouillage, tels une clef, une carte magnétique ou un code d'accès,
    caractérisé en ce que les chambres sont pourvues d'un équipement de base en oreillers (38) et/ou couvertures (40), prévu pour une personne, et en ce qu'un espace de rangement (42) est affecté à chaque chambre, dans lequel sont rangés des oreillers (38') et/ou des couvertures (40') pour une deuxième personne, lequel est accessible par un moyen de verrouillage à fonction étendue ou par l'introduction d'une pièce de monnaie ou par commande à partir de la réception centrale.
     
    3. Ensemble hôtelier selon la revendication 2,
    caractérisé par les caractéristiques suivantes :

    a) le plan d'une chambre est sensiblement rectangulaire ;

    b) une porte d'entrée (20) est aménagée dans une première paroi latérale (12), et une fenêtre (48) est réalisée dans une deuxième paroi latérale (14), face à la première paroi latérale ;

    c) la distance comprise entre une troisième et une quatrième paroi latérale (16, 18) est suffisamment grande pour pouvoir installer un lit de deux personnes, et est par exemple étant comprise entre 110 et 180 cm, de préférence entre 120 et 150 cm environ ;

    d) une surface de couchage (30) attenant à la deuxième paroi latérale (14) s'étend de la troisième paroi latérale (16) à la quatrième paroi latérale (18) ;

    e) la fenêtre (48) est située au-dessus de la surface de couchage (30) et est destinée à l'aération de la pièce de telle sorte qu'en position d'aération, elle n'empiète pas sur la zone de mouvement normalement supposée pour la ou les personne(s) occupant la surface de couchage (30).


     
    4. Ensemble hôtelier selon la revendication 3,
    caractérisé en ce que la fenêtre (48) est une fenêtre basculante/pivotante, ouvrant vers l'intérieur de la pièce, qu'il est possible de faire basculer sur son arête supérieure ou pivoter autour d'un axe de pivotement vertical.
     
    5. Ensemble hôtelier selon la revendication 4,
    caractérisé en ce que la fenêtre (48) est aménagée sensiblement au milieu entre la troisième (16) et la quatrième paroi latérale (18).
     
    6. Ensemble hôtelier selon l'une quelconque des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que la distance entre le bord extrême de la surface de couchage (30), éloigné de la fenêtre, et la première paroi latérale (12) est déterminée pour pouvoir au moins recevoir le battant d'une porte d'entrée (20) s'ouvrant vers l'intérieur de la pièce et/ou une armoire et/ou une table.
     
    7. Ensemble hôtelier selon la revendication 6, caractérisé en ce que la distance entre le bord de la surface de couchage (30), éloigné de la fenêtre, et la première paroi latérale (12) est comprise entre 100 et 200 cm environ, de préférence entre 150 et 200 cm environ.
     
    8. Ensemble hôtelier selon l'une quelconque des revendications 3 à 7, caractérisé en ce que la porte d'entrée (20) n'est pas aménagée au milieu de la première paroi latérale (12), la distance entre son axe de pivotement (24) et la paroi latérale la plus proche de la porte, la troisième (16) ou la quatrième paroi latérale (18), étant comprise entre 3 et 25 cm environ.
     
    9. Ensemble hôtelier selon la revendication 8, caractérisé en ce que la surface (50), délimitée par le côté de la porte éloigné de l'axe de pivotement et la quatrième (18) ou troisième paroi latérale (16) correspondante, est conformée pour loger une armoire et/ou une table.
     
    10. Ensemble hôtelier selon l'une quelconque des revendications 3 à 9, caractérisé en ce que la surface de couchage (30) repose sur au moins une traverse de support (28), qui s'étend de la troisième (16) jusqu'à la quatrième paroi latérale (18).
     
    11. Ensemble hôtelier selon l'une quelconque des revendications 3 à 10, caractérisé en ce que, au-dessous de la surface de couchage (30) ou contre la troisième paroi (16) ou contre la quatrième paroi (18) est installée au moins une petite armoire (42), utilisée comme espace de rangement, laquelle est munie au moins d'une porte coulissante (44), qui coulisse dans une direction orthogonale à la troisième (16) et à la quatrième paroi latérale (18) ou au moins d'une porte pivotante (44) qui s'ouvre par un mouvement de pivotement vers la première paroi latérale (12).
     
    12. Ensemble hôtelier selon l'une quelconque des revendications 3 à 11, caractérisé en ce que la surface de couchage (30) est située à une distance du sol de 40 à 70 cm, de préférence de 60 cm environ.
     
    13. Ensemble hôtelier selon l'une quelconque des revendications 3 à 12, caractérisé en ce qu'un matelas (34), qui repose sur la surface de couchage (30) et recouvre de préférence à lui seul la totalité de la surface de couchage (30), est revêtu d'un drap housse (36).
     
    14. Ensemble hôtelier selon l'une quelconque des revendications 2 à 13, caractérisé en ce qu'une porte (20) donnant accès à la chambre et à l'espace de rangement (42) peuvent être ouverts par un seul et même moyen de verrouillage, tel une clef ou une carte magnétique.
     
    15. Ensemble hôtelier selon la revendication 14, caractérisé en ce qu'un premier moyen de verrouillage, tel une clef ou une carte magnétique, est disponible et permet d'ouvrir uniquement la porte d'entrée (20), et non pas l'espace de rangement, et en ce qu'un autre moyen de verrouillage, tel une clef ou une carte magnétique, est disponible pour la même chambre, lequel permet d'ouvrir aussi bien la porte d'entrée (20), que l'espace de rangement (42).
     
    16. Ensemble hôtelier selon l'une quelconque des revendications 3 à 15, caractérisé en ce que la surface de couchage (30) peut être rabattue vers le haut autour d'une charnière sensiblement horizontale (60) contre l'une des parois latérales (14, 16, 18).
     
    17. Ensemble hôtelier selon la revendication 16, caractérisé en ce que l'axe de la charnière est parallèle à la paroi comportant la fenêtre (14).
     
    18. Ensemble hôtelier selon l'une quelconque des revendications 3 à 17, caractérisé en ce qu'une petite table (66) est disposée contre l'une des parois (16, 18) perpendiculaires à la paroi comportant la porte (12), et une étagère (68) ou une petite armoire (68) est accrochée au-dessus de ladite petite table.
     
    19. Ensemble hôtelier selon la revendication 18, caractérisé en ce que la hauteur de la petite table (66) est déterminée en fonction de la hauteur de la surface de couchage (30), de telle sorte que la surface de couchage (30) peut servir de siège par rapport à la petite table (66).
     
    20. Ensemble hôtelier selon l'une des revendications 18 et 19, caractérisé en ce qu'un tabouret (72), dont la hauteur est définie par rapport à la petite table (66), peut être rangé sous le plateau de la petite table (66).
     
    21. Ensemble hôtelier selon l'une quelconque des revendications 18 à 20, caractérisé en ce que la petite table (66) est munie de roulettes (70) et/ou de patins de glissement (70).
     
    22. Ensemble hôtelier selon l'une quelconque des revendications 18 à 21, caractérisé en ce qu'un téléphone (74) est disposé contre l'une des parois latérales (16, 18) perpendiculaires à la paroi comportant la porte (12), de préférence latéralement, à côté d'une petite armoire (68), dans une position accessible depuis la surface de couchage (30) et/ou depuis les éventuels positions assises.
     
    23. Ensemble hôtelier selon l'une quelconque des revendications 3 à 22, caractérisé en ce que les chambres (a1, b1) sont séparées l'une de l'autre par la troisième (16) ou la quatrième paroi latérale (18) dans une rangée (R) le long d'un couloir (11), la première paroi latérale (12) de chaque chambre étant contiguë au couloir (11).
     
    24. Ensemble hôtelier selon la revendication 23, caractérisé en ce que les deux côtés du couloir (11) sont contigus avec une rangée (R, Q) de chambres.
     
    25. Ensemble hôtelier selon l'une des revendications 23 et 24, caractérisé en ce qu'au moins un espace sanitaire (N1, N2) est installé, de préférence à une position médiane, ou à une position extérieure ou une position intérieure d'une rangée (Q) de chambres.
     
    26. Ensemble hôtelier selon la revendication 25, caractérisé en ce que l'espace sanitaire (N1) comprend au moins une pièce commune comportant plusieurs cabines de douches individuelles séparées (D1, D2) et des cabinets de toilettes individuels (T1, T2), ainsi que plusieurs lavabos (W1, W2) non cloisonnés, installés l'un à côté de l'autre.
     




    Zeichnung