| (19) |
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(11) |
EP 0 620 886 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.04.1997 Patentblatt 1997/14 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.12.1992 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: E04H 3/02 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9202/844 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9313/282 (08.07.1993 Gazette 1993/16) |
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| (54) |
GESTALTUNG EINES BETTRAUMS, INSBESONDERE FÜR DAS BEHERBERGUNGSGEWERBE
ARRANGEMENT OF A BEDROOM, ESPECIALLY FOR THE ACCOMMODATION BUSINESS
AMENAGEMENT D'UNE CHAMBRE A COUCHER, EN PARTICULIER POUR L'INDUSTRIE H TELIERE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IE IT LI LU NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
03.01.1992 DE 4200081 22.06.1992 DE 4220351
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.10.1994 Patentblatt 1994/43 |
| (73) |
Patentinhaber: Höltl, Georg |
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94104 Tittling (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Höltl, Georg
94104 Tittling (DE)
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| (74) |
Vertreter: Weickmann, Heinrich, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
H. Weickmann, Dr. K. Fincke
F.A. Weickmann, B. Huber
Dr. H. Liska, Dr. J. Prechtel, Dr. B. Böhm
Postfach 86 08 20 81635 München 81635 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 459 852 GB-A- 2 183 557
|
DE-A- 1 684 720
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Betriebsverfahren für eine Beherbergungsanlage mit einer
Mehrzahl von grundsätzlich für die Belegung durch ein oder zwei Personen geeigneten
Betträumen und mit einer Zentrale, wobei von der Zentrale aus die Benutzung der Betträume
für die jeweilige Kundschaft ermöglicht wird durch Übergabe eines Schließmittels,
wie Schlüssel, Magnetkarte oder Schließgeheimnis, für die Öffnung des Zugangs zu dem
jeweiligen Bettraum.
[0002] Im herkömmlichen Beherbergungsgewerbe werden häufig Zimmer, deren Grundausstattung
für die Belegung durch zwei Personen bestimmt ist, einmal als Einzelzimmer und ein
andermal als Doppelzimmer vermietet. Diese Art der Betriebsweise erfordert eine personalaufwendige
Kontrolle der tatsächlichen Belegung des jeweiligen Bettraums durch das Hotelpersonal
und insbesondere durch die Zahlstelle des Hotels.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Betriebsverfahren für eine Beherbergungsanlage
zu entwickeln, welches in personalsparender Weise die Kontrolle der Belegungsart einzelner
Bettenräume durch die Hotelkundschaft erlaubt. Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß
vorgeschlagen, daß für den Fall der gewünschten Benutzung durch zwei Personen eines
durch eine Grundausstattung mit Kissen oder/und Zudeckmaterial nur für eine Person
hergerichteten Bettraums der Zugang zu einem dem jeweiligen Bettraum zugehörigen Stauraum
ermöglicht wird, welcher Kissen oder/und Zudeckmaterial für eine zweite Person aufnimmt,
und zwar entweder durch Übergabe eines auf die Öffnung dieses Stauraums erweiterten
Schließmittels oder durch Münzeinwurf oder durch Ansteuerung von der Zentrale aus.
[0004] Die Erfindung betrifft weiter eine Beherbergungsanlage zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens, umfassend eine Mehrzahl von grundsätzlich zur Belegung durch ein oder
zwei Personen geeigneten Betträumen, wobei die einzelnen Betträume durch Ausgabe von
Schließmitteln, wie Schlüssel, Magnetkarte oder Schließgeheimnis, zugänglich machbar
sind. Hierbei ist wiederum im Hinblick auf die weiter oben angegebene Aufgabe vorgesehen,
daß die Betträume mit einer Grundausstattung von Kissen oder/und Zudeckmaterial für
die Benutzung durch eine Person hergerichtet sind und daß einem einzelnen Bettraum
ein Stauraum mit Kissen oder/und Zudeckmaterial für eine zweite Person zugeordnet
ist, welcher durch ein erweitertes Schließmittel oder/und durch Münzeinwurf oder/und
Ansteuerung von der Zentrale aus in Öffnungsbereitschaft überführbar ist.
[0005] Bei Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens bei der erfindungsgemäßen Beherbergungsanlage
ist es möglich, von einer sparsam mit Personal besetzten Zentrale aus die Belegungsart
der einzelnen Betträume durch die Kundschaft zu kontrollieren, zu überwachen und der
Zahlstelle unmittelbar beim Einbuchen der Kunden mitzuteilen. Es ist nicht erforderlich,
daß beim Einbuchen eines Kunden oder einer Kundengruppe Hotelpersonal von der Zentrale
zu dem jeweils ausgewählten Zimmer mitgeht, um die zur Anpassung an unterschiedliche
Belegungsituationen notwendigen Maßnahmen vor Ort zu treffen. Auf diese Weise wird
es durch Personaleinsparung möglich, der Kundschaft preisgünstige Übernachtungen ohne
wesentliche Einsparungen an Komfort zu bieten.
[0006] Die Betriebskosten können weiterhin durch raumsparende Maßnahmen gesenkt werden,
insbesondere bei der Gestaltung der Betträume, wobei sowohl auf Einsparung an Hochbaukosten
als auch auf Einsparung an Geländekosten abgestellt wird. Insbesondere wird vorgeschlagen,
daß
a) ein Bettraum einen im wesentlichen rechteckigen Grundriß besitzt;
b) in einer ersten Seitenwand eine Zugangstür und in einer dieser gegenüberliegenden
zweiten Seitenwand ein Fenster vorgesehen ist;
c) der Abstand einer dritten und vierten Seitenwand einer ausreichenden Breite eines
Doppelbetts entspricht und beispielsweise 110 - 180 cm, vorzugsweise ca 120 - 150
cm, beträgt;
d) eine Liegefläche sich angrenzend an die zweite Seitenwand von der dritten Seitenwand
bis zur vierten Seitenwand erstreckt;
e) das Fenster sich oberhalb der Liegefläche befindet und zur Raumbelüftung in der
Weise ausgestaltet ist, daß es in einer Belüftungsstellung nicht wesentlich in den
normalerweise zu erwartenden Bewegungsbereich der die Liegefläche benutzenden Person
bzw. Personen hineinreicht.
[0007] Bei dieser Gestaltung eines Bettraums ist dessen Gesamterstreckung zwischen der dritten
und der vierten Seitenwand voll zur Unterbringung einer Liegefläche ausgenutzt. Die
Liegefläche ist am Kopfende und an ihren Längskanten jeweils durch eine Seitenwand,
nämlich durch die zweite bzw. die dritte und die vierte Seitenwand begrenzt. Die seitliche
Begrenzung der Liegefläche durch die dritte und die vierte Seitenwand hat zur Folge,
daß die Liegefläche in ihrer Breite von den Benutzern besser, d. h. bis zur jeweiligen
Längskante hin, ausgenutzt werden kann, da durch die Seitenflächen ein Abstürzen der
schlafenden Personen ausgeschlossen ist und deshalb die Notwendigkeit eines Sicherheitsabstands
der schlafenden Person von der jeweiligen Längskante nicht besteht. Auf diese Weise
wird es möglich, daß eine Liegefläche von relativ geringer Breite für zwei Personen
vollständig ausreichend ist, ohne Einschränkung des Schlafkomforts. Durch die Gestaltung
des Fensters wird überdies verhindert, daß die benutzenden Personen etwa dann, wenn
sie sich in der Dunkelheit aufrichten, in schmerzlichen Kontakt mit dem jeweiligen
Fenster geraten. Trotzdem ist eine ausreichende Belüftung durch das Fenster sichergestellt.
Das Fenster kann dabei als ein zum Rauminneren hin wahlweise mit seiner Oberkannte
kippbares oder um eine Schwenkachse schwenkbares Schwenk-Kipp-Fenster ausgebildet
sein, so daß durch Aufkippen des Fensters während der Benutzung des Bettraums ausreichend
Lüftungsmöglichkeit besteht, andererseits aber in Perioden der Nichtbenutzung, etwa
während des "Zimmermachens" noch eine stärkere Durchlüftung herbeigeführt werden kann.
[0008] Das Fenster kann annähernd mittig zwischen der dritten und der vierten Seitenwand
angeordnet sein, so daß bei Benutzung der Liegefläche durch zwei Personen annähernd
gleiche Belüftungsverhältnisse für beide Personen geschaffen sind.
[0009] Der Abstand der fensterfernen Endkante der Liegefläche von der ersten Seitenwand
kann an sich beliebig klein gemacht werden, insbesondere dann, wenn die Zugangstür
als Schiebetür ausgebildet ist oder zum Außenraum hin aufgeht. Bevorzugt wird man
allerdings in konventioneller Weise eine zum Bettraum hin aufschwenkbare Tür verwenden.
Dann ist der Abstand der fensterfernen Endkante der Liegefläche von der ersten Seitenwand
mindestens zur Aufnahme einer zum Rauminneren aufschwenkbaren Zugangstür bemessen.
Dann bleibt auch Platz für einen Schrank und/oder einen Tisch und einen zugehörigen
Stuhl. Bevorzugt wird man den Abstand der fensterfernen Kante der Liegefläche von
der ersten Seitenwand auf 100 - 150 cm, vorzugsweise 110 - 130 cm, einstellen. Dies
gibt die Möglichkeit, in dem Vorraum vor der Liegefläche einen kleinen Kleiderschrank
und einen kleinen Tisch mit zugehörigem Stuhl unterzubringen.
[0010] Die Unterbringung von Schrank, Stuhl und Tisch läßt sich noch dadurch erleichtern,
daß die Zugangstür in der ersten Seitenwand außermittig angeordnet ist, wobei der
Abstand ihrer Schwenkachse von der jeweils türnäheren dritten oder vierten Seitenwand
ca. 3 - 25 cm beträgt. Es besteht dann die Möglichkeit, daß der Grundrißbereich zwischen
der schwenkachsenfernen Türbegrenzung und der zugehörigen vierten bzw. dritten Seitenwand
zur Aufnahme eines Schranks und/oder Tisches ausgebildet ist.
[0011] Kosten können auch dadurch gespart werden, daß die Liegefläche von mindestens einem
Brückenträger getragen ist, welcher sich von der dritten zur vierten Seitenwand erstreckt.
Die üblichen Kopf- und Fußwände von Betten können dann entfallen. Dies ist an sich
kostenmindernd, und überdies wird der Vorteil erreicht, daß der Raum unterhalb der
Liegefläche als Unterbringungsraum für Gepäck und ggf. einen kleinen Schrank zur Verfügung
steht. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Liegefläche einen Bodenabstand von 40
- 70 cm, vorzugsweise ca. 60 cm, besitzt.
[0012] Unterhalb der Liegefläche kann insbesondere mindestens ein als Stauraum geeignetes
Schränkchen untergebracht werden, welches durch mindestens eine in Richtung orthogonal
zur dritten und vierten Seitenwand verschiebbare Schiebetür oder durch mindestens
eine zur ersten Seitenwand hin aufschwenkbare Schwenktür verschließbar ist. Dieses
Schränkchen läßt sich zur Unterbringung von Reiseutensilien des Gastes, aber auch
zur Unterbringung von Dingen benutzen, welche der Gastgeber dem Gast zur Verfügung
stellen will. Auch an die Unterbringung eines kleinen Kühlschranks oder einer Getränkebox
unterhalb der Liegefläche ist gedacht. Durch die Unterstützung der Liegefläche mittels
eines von der dritten zur vierten Seitenwand durchgehenden Brückenträgers läßt sich
auch das Raumreinigungsproblem unterhalt der Liegefläche leicht lösen insofern, als
ein langes Staubsaugerrohr vom fensterfernen Fußende der Liegefläche leicht bis zur
zweiten Seitenwand, d. h. zur Fensterwand hin eingeführt werden kann, insbesondere
wenn die Höhe der Liegefläche relativ groß, z. B. 60 cm über dem Boden, ist. Ist ein
Schränkchen oder ein Kühlschrank im Bereich der Fußkante der Liegefläche unter dieser
angeordnet, so ist insbesondere auch an die Möglichkeit gedacht, dieses Schränkchen
bzw. diesen Kühlschrank auf Rollen zu stellen, so daß eine Entfernung zum Zwecke der
Raumreinigung unterhalb der Liegefläche möglich ist. Um eine exakte und gefällige
Positionierung des Schränkchens bzw. des Kühlschranks unterhalb der Liegefläche nach
Wiedereinführung unter die Liegefläche zu ermöglichen, kann beispielsweise eine Anschlagsleiste
als Positionierungshilfsmittel vorgesehen sein.
[0013] Es hat sich gezeigt, daß das aus Raumgründen erwünschte, aus Zugangsgründen aber
auf den ersten Blick unerwünschte Fehlen von seitlichen Begehungsräumen längs der
Längskanten der Liegefläche dann ohne weiteres akzeptabel ist, wenn eine auf der Liegefläche
aufliegende, vorzugsweise die gesamte Liegefläche einstückig überlagernde Matratze
mit einem Spannbettuch bezogen ist. Die Anbringung neuer Spannbettücher ist dann für
das Zimmerpersonal vom Fußende der Liegefläche her ohne weiteres möglich. Das Einsteigen
des Gastes bzw. der Gäste zu seinem bzw. zu ihrem Liegeplatz gestaltet sich sehr einfach:
da die Fußwand fehlt, kann der Gast zum Einsteigen in sein Bett etwa zunächst eine
sitzende Haltung an der Fußkante des Bettes einnehmen und sich dann unter Zuhilfenahme
der gegen die Liegefläche eingestemmten Arme mit einem oder zwei Bewegungsrucks an
seine Liegestelle begeben.
[0014] Aus Rationalisierunsgründen ist es sehr vorteilhaft, die Breite der Liegefläche,
d. h. den Abstand zwischen der dritten und vierten Seitenwand so zu wählen, daß die
Liegefläche einerseits ohne Raumverschwendung von einer einzigen Person benutzt werden
kann, andererseits aber ohne räumliche Beengung der Liegenden auch von zwei Personen
benutzt werden kann. Es hat sich gezeigt, daß diese alternative Benutzbarkeit für
den Betreiber einer Übernachtungsherberge betriebskostensenkend wirkt, da das Problem
der Zuordnung von zweierlei Typen von Betträumen zu reisenden Einzelgängern bzw. reisenden
Ehepaaren vermieden und die Reservierung vereinfacht wird. Der Betriebsablauf in dem
jeweiligen Beherbergungsbetrieb kann insbesondere dadurch vereinfacht werden, daß
die Liegefläche zur Einpersonenbenutzung des Bettraums mit Kissen oder/und Zudeckmaterial
für eine Person belegt ist und daß für den Fall einer Zweipersonenbenutzung Kissen
oder/und Zudeckmaterial für die zweite Person in einem verschließbaren Stauraum untergebracht
ist. Dies bedeutet: jeder Bettraum ist grundsätzlich zunächst einmal für Einpersonenbenutzung
hergerichtet. Falls eine Zweipersonenbelegung gewünscht wird, so kann für die zweite
Person Kissen und/oder Zudeckmaterial aus einem verschließbaren Stauraum entnommen
werden. Dies erleichtert auch die Belegungskontrolle und die Abrechnung. Der Beherbergungsunternehmer
kann in den Fällen, in denen eine Zweipersonenbelegung beabsichtigt ist, den Gästen
den Zugang zu dem Stauraum ermöglichen und damit die Gäste in die Lage versetzen,
aus dem verschließbaren Stauraum das Kissen und Zudeckmaterial für die zweite Person
zu entnehmen und auf der Liegefläche auszubreiten. Kissen und Zudeckmaterial werden
also in einer Breite angeboten, die grundsätzlich nur für eine Person bestimmt und
geeignet ist. Wollen zwei Personen in dem Bettraum übernachten, so ist die Heranziehung
des Kissens und Zudeckmaterials für die zweite Person erforderlich. Damit ist ein
Riegel vorgeschoben für die betrügerische Absicht, einen Bettraum nur für eine Person
anzumieten, in Wirklichkeit aber diesen Bettraum für zwei Personen zu benutzen.
[0015] Man braucht dann nur dafür zu sorgen, daß der Stauraum durch Schlüssel, Schließgeheimniseinstellung,
Magnetkarte, Ansteuerung von einer Zentrale aus oder Münzeinwurf zu öffnen ist. Der
Beherbergungsunternehmer kann dann dem an der Zentrale einbuchenden Gast je nachdem,
ob er für Zweipersonen- oder Einpersonenübernachtung einbucht und zahlt, eine Öffnungsmöglichkeit
für den Stauraum geben oder die Benutzung des Bettraums durch zwei Personen verhindern
oder zumindest erschweren, indem er die Öffnungsmöglichkeit für den Stauraum ausschließt.
[0016] Um die Schlüsselhandhabung durch den Gast zu erleichtern, wird vorgeschlagen, daß
die Zugangstür zu dem Bettraum und der Stauraum durch ein und dasselbe Schließelement,
wie Schlüssel oder Magnetkarte, zu öffnen sind. Man kann dann je nachdem, ob man einen
Bettraum für zwei Personen oder für eine Person vermietet, dem Gast einen übergeordneten,
Zugangstür und Stauraum öffnenden Schlüssel aushändigen oder nur einen untergeordneten
Schlüssel, der ausschließlich die Zugangstür öffnet. Natürlich ist dieses System nicht
an das Vorhandensein von Schlüsselhierarchien gebunden. Es ist genauso gut möglich,
am Schlüsselbord in der Zentrale je nach Belegungsart eines Bettraums für diesen entweder
einen Einzelschlüssel für die Zugangstür oder einen Schlüsselbund mit Schlüssel für
die Zugangstür und weiterem Schlüssel für den Stauraum bereitzuhalten und je nach
Belegungsart dem Gast auszuhändigen.
[0017] Der Stauraum für das Kissen und Zudeckmaterial der zweiten Person kann insbesondere
in dem weiter oben bereits erwähnten Schränkchen unterhalb der Liegefläche vorgesehen
sein.
[0018] Die geometrisch einfache Gestalt der Betträume erlaubt es, eine Beherbergungsanlage
mit Betträumen vorgenannter Art auf einfache Weise bei einfachem Grundriß der Gesamtanlage
anzuordnen, etwa in der Weise, daß die Betträume durch die jeweils dritte bzw. vierte
Seitenwand voneinander getrennt in einer Reihe längs eines Flurs angeordnet sind,
wobei die jeweils ersten Seitenwände an den Flur angrenzen.
[0019] Eine noch bessere Raumausnutzung innerhalb einer Gesamtanlage ergibt sich dadurch,
daß beidseits des Flurs je eine Reihe von Betträumen vorgesehen ist. Natürlich kann
sich der so gewonnene Grundriß in mehreren Etagen übereinander und mehreren Bettentrakten
nebeneinander wiederholen.
[0020] Es soll nicht ausgeschlossen sein, daß den einzelnen Betträumen individuelle Naßräume
mit Toilette oder/und Dusche oder/und Waschbecken zugeordnet sind. Z. B. ist es denkbar,
zwischen jeweils zwei Betträumen in Richtung senkrecht zu den ersten und zweiten Seitenwänden
hinereinander zwei Naßraumeinheiten vorzusehen. Damit würde die Länge der Betträume
von erster zu zweiter Wand in zweckmäßiger Weise für Naßraumbildung ausgenutzt, und
es könnten die nächstfolgenden Betträume dann ohne Naßraumabstand an die Betträume
angrenzen, die durch zwei Naßraumeinheiten voneinander getrennt sind usw. Ja nach
der Kategorie der Beherbergungsanlagen ist es aber auch denkbar, daß getrennt von
den Betträumen gemeinschaftliche Naßraumanlagen vorgesehen sind etwa an mittlerer
Stelle einer Reihe von Betträumen, so daß der Abstand von den einzelnen Betträumen
zu dem Naßraum im Durchschnitt auf ein Minimum reduziert wird.
[0021] Die zentrale Anordnung eines Gemeinschaftsnaßraums bringt natürlich eine erhebliche
Senkung der Installationskosten, die sich im Übernachtungspreis niederschlägt. Für
jüngeres und sportliches Publikum ist es bei entsprechend ökonomischem Denken häufig
durchaus akzeptabel, Gemeinschaftsnaßräume zu benutzen, insbesondere dann, wenn ein
Gemeinschaftsnaßraum mit einer Mehrzahl von abgetrennten Individual-Duschkabinen und
Individual-Toilettenkabinen sowie einer Mehrzahl von nebeneinander angeordneten Waschbecken
ausgeführt ist. Während von Duschkabinen und Toilettenkabinen eine gewisse Abgrenzung
zum jeweiligen Nachbarn gefordert wird, wird die offene Nebeneinanderanordnung von
Waschbecken bei entsprechendem Preisniveau durchaus akzeptiert. Individual-Duschkabinen
und Individual-Toilettenkabinen bedeutet dabei nicht notwendigerweise, aber möglicherweise
doch, daß jedem Bettraum eine spezielle Duschkabine bzw. Toilettenkabine ausschließlich
zugeordnet ist. Denkbar ist auch, daß Individual-Duschkabinen und Individual-Toilettenkabinen
den Bewohnern der Einzeltimmer in ausreichender Zahl je nach augenblicklicher Belegungssituation
wahlweise zur Verfügung stehen.
[0022] Durch die erfindungsgemäße Gestaltung einer Beherbergungsanlage reduziert sich der
Zimmerservice im wesentlichen auf das Reinigen der einzelnen Betträume und auf das
Neuüberziehen des Bettzeugs nach jeweiligem Gebrauch. Dadurch lassen sich die Personalkosten
erheblich senken. Da außerdem durch die raumsparende Anordnung die vor allem in Ballungsgebieten
erheblichen Grundstückskosten gesenkt sind, lassen sich Übernachtungspreise kalkulieren,
die in herkömmlichen Hotels nicht denkbar sind. Gleichwohl hat der Reisende bzw. das
reisende Paar beim Schlaf seine vier Wände um sich.
[0023] Die beiliegenden Figuren erläutern die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels.
Es stellen dar:
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäß ausgestatteten Bettraum;
- Fig. 2
- einen Schnitt nach Linie II-II der Fig. 1;
- Fig. 3
- einen Horizontalschnitt nach Linie III-III der Fig. 2 und
- Fig. 4
- einen Grundriß einer Beherbergungsanlage mit Betträumen gemäß Fig. 1 - 3.
- Fig. 5a, 5b, 6a, 6b, 7a und 7b
- weitere Grundrißlösungen.
[0024] In den Fig. 1 - 3 ist der Boden eines Bettraums mit 10, eine erste Seitenwand mit
12, eine zweite Seitenwand mit 14, eine dritte Seitenwand mit 16 und eine vierte Seitenwand
mit 18 bezeichnet. Die erste Seitenwand 12 nimmt eine übliche Schwenktür 20 auf, die
in einen Vorraum 22 hineinschwenkbar ist. Die Schwenkachse 24 der Tür liegt nahe der
ersten Seitenwand 16, so daß bei 90°-Öffnung die Türklinke 26 gerade noch einen kleinen
Sicherheitsabstand von der dritten Seitenwand 16 hat. Zwischen der dritten Seitenwand
16 und der vierten Seitenwand 18 erstrecken sich drei Brückenträger 28, die in den
Seitenwänden 16 und 18 verankert sind und die eine Liegefläche 30 tragen. Die Liegefläche
30 ist gebildet durch eine Auflageplatte 32, eine einstückige Matratze 34 und ein
Spannbettuch 36. Auf der Liegefläche 30 ist für einen Einzel gast ein entsprechend
breites Kopfkissen 38 und eine Decke 40 oder ein Plumeau bereitgestellt, wie aus Fig.
2 ersichtlich. Die Höhe der Liegefläche 30 über dem Fußboden 10 beträgt ca. 60 cm.
Dies ist höher als die Höhe üblicher Betten, erlaubt aber die Unterbringung eines
Schränkchens 42 oder mehrerer Schränkchen unterhalb der Brückenträger 28. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel ist das Schränkchen 42 als Stauraum für eine weitere Decke 40'
und ein weiteres Kopfkissen 38' ausgebildet und durch eine absperrbare Tür 44 verschlossen.
[0025] Wird das Zimmer für eine einzige Person angemietet, so erhält die anmietende Person
einen Schlüssel, welcher das Schloß 26 sperrt, nicht aber das Schränkchen 42. Die
Benutzung des Bettraums durch zwei Personen ist damit unmöglich gemacht, jedenfalls
aber erschwert. Wird an ein Ehepaar vermietet, welches den Bettraum als Zweibettzimmer
benutzen will, so wird ein Schlüssel ausgehändigt, der neben dem Schloß 26 auch ein
Schloß 46 des Schränkchens 42 aufschließt. Dann kann das Bettzeug für die zweite Person
entnommen und ausgebreitet werden. Selbstverständlich ist es auch denkbar, das Türchen
44 des Schränkchens 42 etwa durch Münzeinwurf zu öffnen.
[0026] In der zweiten Wand 14 ist mittig ein Schwenk-Kipp-Fenster 48 oberhalb der Liegefläche
angeordnet. Das Schwenk-Kipp-Fenster kann wie in Fig. 1 dargestellt schwenkbar geöffnet
werden und steht dann kaum in den Innenraum vor. Die sich auf der Liegefläche 30 liegend
oder sitzend aufhaltenden Personen laufen also nicht Gefahr, mit dem Kopf gegen das
kippgeöffnete Schwenk-Kipp-Fenster anzustoßen. Die Kipp-öffnungsweite ist so eingestellt,
daß sie den Belüftungsbedarf für zwei Personen nach den entsprechenden Vorschriften
deckt. Beliebig variable Kipp-Öffnungsweite wird selbstverständlich in Betracht gezogen.
In Fig. 2 erkennt man die Möglichkeit eines Schwenköffnens des Fensters für gründliche
Durchlüftung beim Zimmermachen.
[0027] Fig. 2 läßt weiterhin angrenzend an die türferne zweite Seitenwand 18 einen ausreichenden
Platz 50 für die Unterbringung eines Kleiderschranks und/oder eines Tisches und eines
zugehörigen Stuhls erkennen. Das Schränkchen 42 kann als Rollschränken ausgebildet
sein, so daß es für Reinigungsmaßnahmen unter der Liegefläche herausgezogen werden
kann. Dies erübrigt sich natürlich, wenn das Gesamtlumen unterhalb der Liegefläche
30 durch eine durchgehende Wand mit einem oder mehreren eingebauten Schränkchen, ggf.
auch einem Kühlschrank, abgeschlossen ist.
[0028] Gemäß Fig. 4 sind in zwei Reihen R und Q beidseits eines Flurs 11 Betträume gemäß
Fig. 1 - 3 nebeneinander angeordnet, welche mit a
1, b
1 bzw. a
2, b
2 usw. bezeichnet sind. In der Reihe Q sind an mittlerer Stelle zwei Naßraumanlagen
N
1 und N
2 für Damen und Herren angeordnet. Jede dieser Naßraumanlagen N
1 und N
2 weist eine Reihe von einzelnen abschließbaren Duschkabinen D
1, D
2 und eine Reihe von einzeln abschließbaren Toilettenkabinen T
1 und T
2 auf. Außerdem sind eine Mehrzahl von Waschbecken W
1 und W
2 frei nebeneinander, ggf. nur getrennt durch Sichtwände, vorgesehen. Zwischen den
beiden Naßraumanlagen N
1 und N
2 befindet sich ein Treppenhaus S. Der Eingangsbereich ist mit E bezeichnet.
[0029] Die Anlage ist durch Verlängerung und/oder Aufstocken in ihrem Beherbergungsvolumen
und/oder durch mehrere solcher angeordneter Bettentrakte (siehe Pläne 5a,5b, 6a, 6b,
7a, 7b) den jeweiligen Bedürfnissen - Grundstücksmöglichkeiten - leicht anpaßbar.
[0030] Eine besondere Lärmschutzzone innerhalb einer Gesamtanlage ergibt sich (siehe Pläne
5a, 5b, 6a, 6b ), wenn die äußeren Bettentrakte ohne Außenkabinen errichtet werden
und statt den äußeren Kabinenreihen die Hotelgänge als Lärmschutz-Außenwände genutzt
werden. Das Projekt kann in dichtesten Stadtvierteln errichtet werden. Ohne das es
besonders teuerer Schallschutzfenstern bedarf, wird kein Gast vom Lärm belästigt werden.
Die Baukosteneinsparungen sind erheblich.
[0031] Das Kabinenhotel ist für Großstädte durch Verlängerung, Aufstockung oder durch Hinzufügen
weiterer Bettentrakte in seinem Beherbungsvolumen sogar auf 3.000 Betten und mehr
auf einer Grundstücksfläche von nur 2.500 bis 5.000 qm leicht variabel herstellbar.
[0032] Die Baukosten und die Wirtschaftlichkeit des Kabinenhotels stehen in keinem Vergleich
zur herkömmlichen Hotelbauweise.
[0033] So werden z.B. für ein 300 Betten-Hotel mehr als 20.000 cbm umbauter Raum benötigt,
während im gleichen Bauvolumen im Kabinenhotel 3.000 Gäste Unterkunft finden können.
Eine unvergleichbare Preisreduzierung der Übernachtungskosten auf DM 20,-- pro Person/Nacht
kann selbst in Großstädten angeboten werden. Großanlagen des Kabinenhotel wären weltweit
in vielen Großstädten gefragte Objekte.
[0034] Zu der Bettraumgestaltung gemäß den Fig. 1 - 3 ist noch folgendes nachzutragen:
[0035] Wie aus Fig. 1 ersichtlich,ist die Auflageplatte 32 durch ein Scharnier 60 an der
Seitenwand 14 angelenkt, so daß die Auflageplatte 32 ggf. zusammen mit der Matratze
34 in Pfeilrichtung 62 gegen die Seitenwand 14 hochgeklappt werden kann. Damit erhält
man Zutritt zu dem Raum unterhalb der Auflageplatte 32 zum Zwecke der Reinigung dieses
Raums und ggf. auch zum Zwecke des Zugriffs zu in diesem Raum in der Nähe der Seitenwand
14 verstautem Gepäck. Wie aus Fig. 3 zu ersehen, kann das Schränkchen 42 so bemessen
werden, daß auch seitlich von ihm Stauraum für Gepäckstücke 64 zur Verfügung steht.
[0036] In der vorstehenden Beschreibung war von Spannbettüchern 36 die Rede. Unter Spannbettüchern
sind solche Bettücher zu verstehen, die allseitig um den Rand der Matratze 34 herumgezogen
werden können und durch einen randparallel verlaufenden Gummizug an der Unterseite
der Matratze 34 unter Spannung gehalten werden.
[0037] In Fig. 1 erkennt man ein Tischchen 66 und über diesem Tischchen 66 ein Regal oder
ein Kästchen 68. Das Tischchen 66 ist bevorzugt mit Laufrollen oder Gleitkufen 70
ausgeführt, so daß es aus der in Fig. 1 gezeigten Stellung, in der es an der Seitenwand
16 steht, in eine Position leicht gebracht werden kann, in der seine Längsseite 66a
parallel zu der Bettkante 30a sich befindet. Dann kann ein Gast auf dem Bett 30 sitzend
das Tischchen 66 als Arbeitstischchen benützen, z. B. für Schreibarbeiten. Die Höhe
des Tischchens 66 ist dementsprechend auf die Höhe des Betts 30 abgestimmt. Die Höhe
des Betts ist deshalb an übliche Stuhlhöhe angenähert,und die Höhe des Tischchens
entspricht üblicher Tischhöhe.
[0038] Man erkennt aus Fig. 1 weiterhin, daß ein zum Verstauen unter dem Tischchen 66 geeigneter
Hocker 72 zur Raumausstattung gehört. Dieser Hocker ist so bemessen, daß eine zweite
Person mit dem Rücken zur Tür 20 an dem Tischchen 66 in Arbeits- oder Eßstellung sitzen
kann, während eine erste Person in der gleichen Relativstellung auf dem Bett 30 im
Bereich der Kante 30a sitzt.
[0039] Die Höhe des Kästchens 68 über dem Tischchen 66 und die Tiefe des Tischchens 66 senkrecht
zur Wand 16 sind so bemessen, daß ein Ein- und Auspacken eines auf dem Tischchen 66
liegenden Koffers ohne wesentliche Behinderung durch das Kästchen 68 vorgenommen werden
können. Nach Verstauen der Koffer 64 unter dem Bett 30 steht das vorher als Gepäckträger
benutzte Tischchen 66 mit seiner Tischfunktion zur Verfügung. Die Tiefe des Hockers
72 senkrecht zur Seitenwand 18 ist so bemessen, daß der Hocker 72 in der Stellung
gemäß Fig. 1 keinen zusätzlichen Raum in Anspruch nimmt. Ein Telefonapparat 74 ist
so angeordnet, daß er stets greifbar ist, gleichgültig, ob ein Gast auf der Bettfläche
liegt oder an dem Tischchen sitzt, gleichgültig auf welcher Seite des Tischchens und
unabhängig von der jeweiligen Stellung des Tischchens.
[0040] Ein Lichtschalter 76 ist in üblicher Weise an der Griffseite der Tür 20 in der Seitenwand
12 angebracht.
[0041] Zur Sicherung der Auflageplatte 32 in der hochgeschwenkten Stellung kann ein Stab
oder ein an der Auflageplatte 32 angelenkter Stützfuß (nicht eingezeichnet) zur Verfügung
stehen.
[0042] Das Schränkchen 42 kann auch an eine der Seitenwände 16, 18 herangerückt sein oder
zum Rollen oder Gleiten auf dem Fußboden ausgebildet sein.
1. Betriebsverfahren für eine Beherbergungsanlage mit einer Mehrzahl von grundsätzlich
für die Belegung durch ein oder zwei Personen geeigneten Betträumen und mit einer
Zentrale, wobei von der Zentrale aus die Benutzung der Betträume für die jeweilige
Kundschaft ermöglicht wird durch Übergabe eines Schließmittels, wie Schlüssel, Magnetkarte
oder Schließgeheimnis, für die Öffnung des Zugangs zu dem jeweiligen Bettraum,
dadurch gekennzeichnet,
daß für den Fall der gewünschten Benutzung durch zwei Personen eines durch eine Grundausstattung
mit Kissen (38) oder/und Zudeckmaterial (40) nur für eine Person hergerichteten Bettraums
der Zugang zu einem dem jeweiligen Bettraum zugehörigen Stauraum (42) ermöglicht wird,
welcher Kissen (38') oder/und Zudeckmaterial (40') für eine zweite Person aufnimmt,
und zwar entweder durch Übergabe eines auf die Öffnung dieses Stauraums erweiterten
Schließmittels oder durch Münzeinwurf oder durch Ansteuerung von der Zentrale aus.
2. Beherbergungsanlage zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, umfassend eine
Mehrzahl von grundsätzlich zur Belegung durch ein oder zwei Personen geeigneten Betträumen,
wobei die einzelnen Betträume durch Ausgabe von Schließmitteln, wie Schlüssel, Magnetkarte
oder Schließgeheimnis, zugänglich machbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Betträume mit einer Grundausstattung von Kissen (38) oder/und Zudeckmaterial
(40) für die Benutzung durch eine Person hergerichtet sind und daß einem einzelnen
Bettraum ein Stauraum (42) mit Kissen (38') oder/und Zudeckmaterial (40') für eine
zweite Person zugeordnet ist, welcher durch ein erweitertes Schließmittel oder/und
durch Münzeinwurf oder/und durch Ansteuerung von einer Zentrale aus in Öffnungsbereitschaft
überführbar ist.
3. Beherbergungsanlage nach Anspruch 2,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
a) Ein Bettraum besitzt einen im wesentlichen rechteckigen Grundriß;
b) in einer ersten Seitenwand (12) ist eine Zugangstür (20) und in einer dieser gegenüberliegenden
zweiten Seitenwand (14) ist ein Fenster (48) vorgesehen;
c) der Abstand einer dritten und vierten Seitenwand (16,18) entspricht einer ausreichenden
Breite eines Doppelbetts und und beträgt beispielsweise 110 - 180 cm, vorzugsweise
ca. 120 - 150 cm;
d) eine Liegefläche (30) erstreckt sich angrenzend an die zweite Seitenwand (14) von
der dritten Seitenwand (16) bis zur vierten Seitenwand (18);
e) das Fenster (48) befindet sich oberhalb der Liegefläche (30) und ist zur Raumbelüftung
in der Weise ausgestaltet, daß es in einer Belüftungsstellung nicht wesentlich in
den normalerweise zu erwartenden Bewegungsbereich der die Liegefläche (30) benutzenden
Person bzw. Personen hineinreicht.
4. Beherbergungsanlage nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Fenster (48) als ein zum Rauminneren hin wahlweise mit seiner Oberkante kippbares
oder um eine vertikale Schwenkachse schwenkbares Schwenk-Kipp-Fenster ausgebildet
ist.
5. Beherbergungsanlage nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Fenster (48) annähernd mittig zwischen der dritten (16) und der vierten Seitenwand
(18) angeordnet ist.
6. Beherbergungsanlage nach einem der Ansprüche 3 - 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand der fensterfernen Endkante der Liegefläche (30) von der ersten Seitenwand
(12) mindestens zur Aufnahme einer zum Rauminnern aufschwenkbaren Zugangstür (20)
und/oder eines Schranks und/oder eines Tisches bemessen ist.
7. Beherbergungsanlage nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand der fensterfernen Kante der Liegefläche (30) von der ersten Seitenwand
(12) ca. 100 - ca. 200 cm, vorzugsweise ca. 150 - ca. 200 cm, beträgt.
8. Beherbergungsanlage nach einem der Ansprüche 3 - 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zugangstür (20) in der ersten Seitenwand (12) außermittig angeordnet ist,
wobei der Abstand ihrer Schwenkachse (24) von der jeweils türnäheren dritten (16)
oder vierten Seitenwand (18) ca. 3 - 25 cm beträgt.
9. Beherbergungsanlage nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Grundrißbereich (50) zwischen der schwenkachsenfernen Türbegrenzung und der
zugehörigen vierten (18) bzw. dritten Seitenwand (16) zur Aufnahme eines Schranks
und/oder Tisches ausgebildet ist.
10. Beherbergungsanlage nach einem der Ansprüche 3 - 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Liegefläche (30) von mindestens einem Brückenträger (28) getragen ist, welcher
sich von der dritten (16) zur vierten Seitenwand (18) erstreckt.
11. Beherbergungsanlage nach einem der Ansprüche 3 - 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß unterhalb der Liegefläche (30) oder an der dritten Wand (16) oder an der vierten
Wand (18) mindestens ein als Stauraum geeignetes Schränkchen (42) untergebracht ist,
welches durch mindestens eine in Richtung orthogonal zur dritten (16) und vierten
(18) Seitenwand verschiebbare Schiebetür (44) oder durch mindestens eine zur ersten
Seitenwand (12) hin aufschwenkbare Schwenktür (44) verschließbar ist.
12. Beherbergungsanlage nach einem der Ansprüche 3 - 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Liegefläche (30) einen Bodenabstand von 40 - 70 cm, vorzugsweise ca. 60 cm,
besitzt.
13. Beherbergungsanlage nach einem der Ansprüche 3 - 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine auf der Liegefläche (30) aufliegende, vorzugsweise die gesamte Liegefläche
(30) einstückig überlagernde Matratze (34) mit einem Spannbettuch (36) bezogen ist.
14. Beherbergungsanlage nach einem der Ansprüche 2 - 13
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Zugangstür (20) zu dem Bettraum und der Stauraum (42) durch ein und dasselbe
Schließelement, wie Schlüssel oder Magnetkarte, zu öffnen sind.
15. Beherbergungsanlage nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein erstes Schließelement, wie Schlüssel oder Magnetkarte, verfügbar ist, welches
lediglich die Zugangstür (20) zu öffnen gestattet, nicht aber den Stauraum, und daß
für denselben Bettraum ein weiteres Schließelement, wie Schlüssel oder Magnetkarte
verfügbar ist, welches sowohl die Zugangstür (20) als auch den Stauraum (42) zu öffnen
gestattet.
16. Beherbergungsanlage nach einem der Ansprüche 3 - 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Liegefläche (30) um ein im wesentlichen horizontales Scharnier (60) gegen
eine der Seitenwände (14, 16, 18) hochklappbar ist.
17. Beherbergungsanlage nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Scharnierachse parallel zu der Fensterwand (14) verläuft.
18. Beherbergungsanlage nach einem der Ansprüche 3 - 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß an einer der zur Türwand (12) orthogonal verlaufenden Seitenwände (16, 18) ein
Tischchen (66) und über diesem Tischchen ein Hängeregal (68) oder ein Schränkchen
(68)angeordnet ist.
19. Beherbergungsanlage nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Tischchen (66) in seiner Höhe auf die Höhe der Liegefläche (30) abgestimmt
ist, so daß die Liegefläche (30)als Sitzfläche in Relation zu dem Tischchen (66) benutzbar
ist.
20. Beherbergungsanlage nach einem der Ansprüche 18 und 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein in seiner Sitzhöhe auf das Tischchen (66) abgestimmter Hocker (72) unter der
Tischplatte des Tischchens (66) verstaubar ist.
21. Beherbergungsanlage nach einem der Ansprüche 18 bis 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Tischchen (66) mit Laufrollen (70) und/oder Gleitkufen (70) ausgeführt ist.
22. Beherbergungsanlage nach einem der Ansprüche 18 - 21,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Telefonapparat (74) in einer von der Liegefläche (30) und/oder von den möglichen
Sitzpositionen aus erreichbaren Position an einer zur Türwand (12) orthogonalen Seitenwand
(16, 18), vorzugsweise seitlich neben einem Kästchen (68), angebracht ist.
23. Beherbergungsanlage nach einem der Ansprüche 3 - 22,
dadurch gekennzeichnet, daß die Betträume (a1, b1) durch die jeweils dritte (16) bzw. vierte (18) Seitenwand voneinander getrennt in
einer Reihe (R) längs eines Flurs (11) angeordnet sind, wobei die jeweils ersten Seitenwände
(12) an den Flur (11) angrenzen.
24. Beherbergungsanlage nach Anspruch 23,
dadurch gekennzeichnet,
daß beidseits des Flurs (11) je eine Reihe (R,Q) von Betträumen vorgesehen ist.
25. Beherbergungsanlage nach einem der Ansprüche 23 und 24,
dadurch gekennzeichnet,
daß vorzugsweise an mittlerer Stelle oder an äußerer Stelle oder an innerer Stelle
einer Reihe (Q) von Betträumen mindestens eine Naßraumanlage (N1, N2) angeordnet ist.
26. Beherbergungsanlage nach Anspruch 25,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Naßraumanlage (N1) mindestens einen Gemeinschaftsnaßraum mit einer Mehrzahl von abgetrennten Individual-Duschkabinen
(D1D2) und Individual-Toilettenkabinen (T1T2) sowie eine Mehrzahl von offen nebeneinander angeordneten Waschbecken (W1,W2) umfaßt.
1. Operating method for an accommodation installation with a plurality of bedrooms basically
suitable for occupation by one or two persons and with a control centre, wherein the
use of the bedrooms by the respective guests is rendered possible from the control
centre by the issue of a locking means, such as a key, magnetic card or lock-code,
to open the access to the bedroom concerned,
characterised in that,
in the event of a bedroom fitted out with the basic equipment of pillows (38) and/or
bedcover material (40) for only one person being required for use by two persons,
access is rendered possible to a stowage space (42) associated with the bedroom concerned,
said storage space (42) accommodating pillows (38') and/or bedcover material (40')
for a second person, either by the issue of a locking means extended to open this
storage space or by the insertion of a coin or by activation from the control centre.
2. Accommodation installation for the implementation of the method according to Claim
1, comprising a plurality of bedrooms basically suitable for occupation by one or
two persons, wherein the individual bedrooms are rendered accessible by the issue
of a locking means, such as a key, magnetic card or lock-code,
characterised in that
the bedrooms are fitted out with basic equipment of pillows (38) and/or bedcover material
(40) for use by one person, and that an individual bedroom is provided with a storage
space (42) with pillows (38') and/or bedcover material (40') for a second person,
said storage space (42) being capable of being changed to a ready-to-open state by
a further locking means and/or by insertion of a coin and/or by activation from a
control centre.
3. Accommodation installation according to Claim 2,
characterised by the following features:
a) A bedroom has an essentially rectangular ground plan;
b) An access door (20) is provided in a first side-wall (12) and a window (48) is
provided in a second side-wall (14) opposite the first;
c) The distance between a third and fourth side-wall (16, 18) is equivalent to the
adequate width of a double bed, and is for example 110 to 180 cm, preferably approx.
120 to 150 cm;
d) A lying surface (30) extends, abutting the second side-wall (14), from the third
side-wall (16) to the fourth side-wall (18);
e) The window (48) is located above the lying surface (30) and is designed for room
ventilation in such a way that, in a ventilating position, it does not essentially
project into the normally anticipated area of movement of the person or persons using
the lying surface (30).
4. Accommodation installation according to Claim 3,
characterised in that
the window (48) is designed as a swivel-and-tilt window which can be selectively tilted
at its top edge or pivoted about a vertical axis, into the room.
5. Accommodation installation according to Claim 4,
characterised in that
the window (48) is arranged roughly in the middle between the third (16) and the fourth
side-wall (18).
6. Accommodation installation according to one of Claims 3 to 5,
characterised in that
the distance between the end edge of the lying surface (3()) remote from the window
and the first side-wall (12) is such as at least to accommodate an access door (20)
opening into the room and/or a cupboard and/or a table.
7. Accommodation installation according to Claim 6,
characterised in that
the distance between the edge of the lying surface (3()) remote from the window and
the first side-wall (12) is approx. 100 to approx. 200 cm, preferable approx. 150
to approx. 200 cm.
8. Accommodation installation according to one of Claims 3 to 7,
characterised in that
the access door (20) in the first side-wall (12) is arranged off-centre, wherein the
distance between its swivel axis (24) and the third (16) or fourth side-wall (18)
nearer the door is approx. 3 to 25 cm.
9. Accommodation installation according to Claim 8,
characterised in that
the ground-plan area (50) between the door limit remote from the swivel axis and the
associated fourth (18) or third side-wall (16) is designed to accommodate a cupboard
and/or table.
10. Accommodation installation according to one of Claims 3 to 9,
characterised in that
the lying surface (30) is supported by at least one beam (28), extending from the
third (16) to the fourth side-wall (18).
11. Accommodation installation according to one of Claims 3 to 10,
characterised in that
under the lying surface (30) or on the third wall (16) or on the fourth wall (18),
at least one cabinet (42) suitable as a storage space is arranged, which can be closed
by at least one sliding door (44), capable of being displaced in a direction orthogonal
to the third (16) and fourth (18) side-wall, or by at least one pivoting door (44)
capable of swinging towards the first side-wall (12).
12. Accommodation installation according to one of Claims 3 to 11,
characterised in that
the lying surface (30) is a distance from the floor of 40 to 70 cm, preferably approx.
60 cm.
13. Accommodation installation according to Claims 3 to 12,
characterised in that
a one-piece mattress (34), laid on the lying surface (30), preferably over the entire
lying surface (30), is covered with a fitted sheet (36).
14. Accommodation installation according to one of Claims 2 to 13,
characterised in that
an access door (20) to the bedroom and to the stowage space (42) can be opened with
one and the same locking element, such as a key, or magnetic card.
15. Accommodation installation according to Claim 14,
characterised in that
a first locking element, such as a key or magnetic card, is available, permitting
only the access door (20) to open, but not the stowage space, and that a further locking
element, such as a key or magnetic card, is available for the same bedroom, permitting
both the access door (20) and the stowage space (42) to open.
16. Accommodation installation according to one of Claims 3 to 15,
characterised in that
the lying surface (30) can be turned up against one of the side-walls (14, 16, 18)
about an essentially horizontal hinge (60).
17. Accommodation installation according to Claim 16,
characterised in that
the hinge axis runs parallel to the window wall (14).
18. Accommodation installation according to one of Claims 3 to 17,
characterised in that,
on one of the side-walls (16, 18) running orthogonally in relation to the door wall
(12), a small table (66) is arranged, and above this small table a wardrobe (68) or
a cabinet (68).
19. Accommodation installation according to Claim 18,
characterised in that
the height of the small table (66) matches the height of the lying surface (30) in
such a way that the lying surface (30) can be used as a sitting surface in relation
to the small table (66).
20. Accommodation installation according to one of Claims 18 to 19,
characterised in that
a stool (72), whose seat height matches the small table (66), can be stowed under
the table top of the small table (66).
21. Accommodation installation according to one of Claims 18 to 20,
characterised in that
the small table (66) is designed with casters (70) and/or skids (70).
22. Accommodation installation according to one of Claims 18 to 21,
characterised in that
a telephone instrument (74), reachable from the lying surface (30) and/or from the
possible sitting positions, is arranged on a side wall (16, 18) orthogonal in relation
to the door wall (12), preferable laterally beside a cabinet (68).
23. Accommodation installation according to one of Claims 3 to 22,
characterised in that
the bedrooms (a1, b1) are arranged in a row (R) along a corridor (11), separated from each other by the
third (16) or fourth (18) side-wall, wherein the first side-walls (12) adjoin the
corridor (11) in each instance.
24. Accommodation installation according to Claim 23,
characterised in that
a row (R, Q) of bedrooms is provided on both sides of the corridor (11).
25. Accommodation installation according to one of Claims 23 and 24,
characterised in that
at least one ablution installation (N1, N2) is arranged preferably at an intermediate position or at an extreme position or
at an inner position in a row (Q) of bedrooms.
26. Accommodation installation according to Claim 25,
characterised in that
the ablution installation (N1) comprises at least one communal ablution area with a plurality of separate individual
shower-cubicles (D1, D2) and individual toilet-cubicles (T1, T2), and a plurality of open washbasins (W1, W2) arranged side by side.
1. Procédé d'exploitation d'un ensemble hôtelier comprenant un certain nombre de chambres
prévues en principe pour une ou deux personnes et une réception centrale, dans lequel
la réception centrale définit l'attribution des chambres pour chaque client à qui
elle remet un moyen de verrouillage, tels une clef, une carte magnétique ou un code
d'accès permettant de pénétrer dans ladite chambre,
caractérisé en ce que, en cas d'occupation par deux personnes d'une chambre dont l'équipement
de base, à savoir un oreiller (38) et/ou une couverture (40), n'est prévu que pour
une personne, il est possible d'accéder à un espace de rangement (42) attenant à la
chambre concernée, dans lequel sont rangés des oreillers (38') et/ou des couvertures
(40') pour une deuxième personne, par la remise d'un moyen de verrouillage à fonction
étendue autorisant l'ouverture de cet espace de rangement, ou par l'introduction d'une
pièce de monnaie ou par commande à partir de la réception centrale.
2. Ensemble hôtelier équipé pour la mise en oeuvre du procédé selon la revendication
1, comprenant une pluralité de chambres prévues en principe pour une ou deux personnes,
chaque chambre étant accessible après remise d'un moyen de verrouillage, tels une
clef, une carte magnétique ou un code d'accès,
caractérisé en ce que les chambres sont pourvues d'un équipement de base en oreillers
(38) et/ou couvertures (40), prévu pour une personne, et en ce qu'un espace de rangement
(42) est affecté à chaque chambre, dans lequel sont rangés des oreillers (38') et/ou
des couvertures (40') pour une deuxième personne, lequel est accessible par un moyen
de verrouillage à fonction étendue ou par l'introduction d'une pièce de monnaie ou
par commande à partir de la réception centrale.
3. Ensemble hôtelier selon la revendication 2,
caractérisé par les caractéristiques suivantes :
a) le plan d'une chambre est sensiblement rectangulaire ;
b) une porte d'entrée (20) est aménagée dans une première paroi latérale (12), et
une fenêtre (48) est réalisée dans une deuxième paroi latérale (14), face à la première
paroi latérale ;
c) la distance comprise entre une troisième et une quatrième paroi latérale (16, 18)
est suffisamment grande pour pouvoir installer un lit de deux personnes, et est par
exemple étant comprise entre 110 et 180 cm, de préférence entre 120 et 150 cm environ
;
d) une surface de couchage (30) attenant à la deuxième paroi latérale (14) s'étend
de la troisième paroi latérale (16) à la quatrième paroi latérale (18) ;
e) la fenêtre (48) est située au-dessus de la surface de couchage (30) et est destinée
à l'aération de la pièce de telle sorte qu'en position d'aération, elle n'empiète
pas sur la zone de mouvement normalement supposée pour la ou les personne(s) occupant
la surface de couchage (30).
4. Ensemble hôtelier selon la revendication 3,
caractérisé en ce que la fenêtre (48) est une fenêtre basculante/pivotante, ouvrant
vers l'intérieur de la pièce, qu'il est possible de faire basculer sur son arête supérieure
ou pivoter autour d'un axe de pivotement vertical.
5. Ensemble hôtelier selon la revendication 4,
caractérisé en ce que la fenêtre (48) est aménagée sensiblement au milieu entre la
troisième (16) et la quatrième paroi latérale (18).
6. Ensemble hôtelier selon l'une quelconque des revendications 3 à 5, caractérisé en
ce que la distance entre le bord extrême de la surface de couchage (30), éloigné de
la fenêtre, et la première paroi latérale (12) est déterminée pour pouvoir au moins
recevoir le battant d'une porte d'entrée (20) s'ouvrant vers l'intérieur de la pièce
et/ou une armoire et/ou une table.
7. Ensemble hôtelier selon la revendication 6, caractérisé en ce que la distance entre
le bord de la surface de couchage (30), éloigné de la fenêtre, et la première paroi
latérale (12) est comprise entre 100 et 200 cm environ, de préférence entre 150 et
200 cm environ.
8. Ensemble hôtelier selon l'une quelconque des revendications 3 à 7, caractérisé en
ce que la porte d'entrée (20) n'est pas aménagée au milieu de la première paroi latérale
(12), la distance entre son axe de pivotement (24) et la paroi latérale la plus proche
de la porte, la troisième (16) ou la quatrième paroi latérale (18), étant comprise
entre 3 et 25 cm environ.
9. Ensemble hôtelier selon la revendication 8, caractérisé en ce que la surface (50),
délimitée par le côté de la porte éloigné de l'axe de pivotement et la quatrième (18)
ou troisième paroi latérale (16) correspondante, est conformée pour loger une armoire
et/ou une table.
10. Ensemble hôtelier selon l'une quelconque des revendications 3 à 9, caractérisé en
ce que la surface de couchage (30) repose sur au moins une traverse de support (28),
qui s'étend de la troisième (16) jusqu'à la quatrième paroi latérale (18).
11. Ensemble hôtelier selon l'une quelconque des revendications 3 à 10, caractérisé en
ce que, au-dessous de la surface de couchage (30) ou contre la troisième paroi (16)
ou contre la quatrième paroi (18) est installée au moins une petite armoire (42),
utilisée comme espace de rangement, laquelle est munie au moins d'une porte coulissante
(44), qui coulisse dans une direction orthogonale à la troisième (16) et à la quatrième
paroi latérale (18) ou au moins d'une porte pivotante (44) qui s'ouvre par un mouvement
de pivotement vers la première paroi latérale (12).
12. Ensemble hôtelier selon l'une quelconque des revendications 3 à 11, caractérisé en
ce que la surface de couchage (30) est située à une distance du sol de 40 à 70 cm,
de préférence de 60 cm environ.
13. Ensemble hôtelier selon l'une quelconque des revendications 3 à 12, caractérisé en
ce qu'un matelas (34), qui repose sur la surface de couchage (30) et recouvre de préférence
à lui seul la totalité de la surface de couchage (30), est revêtu d'un drap housse
(36).
14. Ensemble hôtelier selon l'une quelconque des revendications 2 à 13, caractérisé en
ce qu'une porte (20) donnant accès à la chambre et à l'espace de rangement (42) peuvent
être ouverts par un seul et même moyen de verrouillage, tel une clef ou une carte
magnétique.
15. Ensemble hôtelier selon la revendication 14, caractérisé en ce qu'un premier moyen
de verrouillage, tel une clef ou une carte magnétique, est disponible et permet d'ouvrir
uniquement la porte d'entrée (20), et non pas l'espace de rangement, et en ce qu'un
autre moyen de verrouillage, tel une clef ou une carte magnétique, est disponible
pour la même chambre, lequel permet d'ouvrir aussi bien la porte d'entrée (20), que
l'espace de rangement (42).
16. Ensemble hôtelier selon l'une quelconque des revendications 3 à 15, caractérisé en
ce que la surface de couchage (30) peut être rabattue vers le haut autour d'une charnière
sensiblement horizontale (60) contre l'une des parois latérales (14, 16, 18).
17. Ensemble hôtelier selon la revendication 16, caractérisé en ce que l'axe de la charnière
est parallèle à la paroi comportant la fenêtre (14).
18. Ensemble hôtelier selon l'une quelconque des revendications 3 à 17, caractérisé en
ce qu'une petite table (66) est disposée contre l'une des parois (16, 18) perpendiculaires
à la paroi comportant la porte (12), et une étagère (68) ou une petite armoire (68)
est accrochée au-dessus de ladite petite table.
19. Ensemble hôtelier selon la revendication 18, caractérisé en ce que la hauteur de la
petite table (66) est déterminée en fonction de la hauteur de la surface de couchage
(30), de telle sorte que la surface de couchage (30) peut servir de siège par rapport
à la petite table (66).
20. Ensemble hôtelier selon l'une des revendications 18 et 19, caractérisé en ce qu'un
tabouret (72), dont la hauteur est définie par rapport à la petite table (66), peut
être rangé sous le plateau de la petite table (66).
21. Ensemble hôtelier selon l'une quelconque des revendications 18 à 20, caractérisé en
ce que la petite table (66) est munie de roulettes (70) et/ou de patins de glissement
(70).
22. Ensemble hôtelier selon l'une quelconque des revendications 18 à 21, caractérisé en
ce qu'un téléphone (74) est disposé contre l'une des parois latérales (16, 18) perpendiculaires
à la paroi comportant la porte (12), de préférence latéralement, à côté d'une petite
armoire (68), dans une position accessible depuis la surface de couchage (30) et/ou
depuis les éventuels positions assises.
23. Ensemble hôtelier selon l'une quelconque des revendications 3 à 22, caractérisé en
ce que les chambres (a1, b1) sont séparées l'une de l'autre par la troisième (16)
ou la quatrième paroi latérale (18) dans une rangée (R) le long d'un couloir (11),
la première paroi latérale (12) de chaque chambre étant contiguë au couloir (11).
24. Ensemble hôtelier selon la revendication 23, caractérisé en ce que les deux côtés
du couloir (11) sont contigus avec une rangée (R, Q) de chambres.
25. Ensemble hôtelier selon l'une des revendications 23 et 24, caractérisé en ce qu'au
moins un espace sanitaire (N1, N2) est installé, de préférence à une position médiane,
ou à une position extérieure ou une position intérieure d'une rangée (Q) de chambres.
26. Ensemble hôtelier selon la revendication 25, caractérisé en ce que l'espace sanitaire
(N1) comprend au moins une pièce commune comportant plusieurs cabines de douches individuelles
séparées (D1, D2) et des cabinets de toilettes individuels (T1, T2), ainsi que plusieurs
lavabos (W1, W2) non cloisonnés, installés l'un à côté de l'autre.