| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 621 140 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
03.07.1996 Patentblatt 1996/27 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.04.1994 |
|
|
| (54) |
Nachfüllbarer Flüssigkeitsschreiber und Nachfüllbehälter
Refillable writing implement and refill-container
Dispositif d'écriture rechargeable et récipient de recharge
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL |
|
Benannte Erstreckungsstaaten: |
|
SI |
| (30) |
Priorität: |
15.04.1993 DE 9305635 U 30.06.1993 CH 1960/93
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
26.10.1994 Patentblatt 1994/43 |
| (73) |
Patentinhaber: STORELIC AG |
|
CH-6052 Hergiswil (CH) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Die Erfinder haben auf ihre Nennung verzichtet
|
| (74) |
Vertreter: Haar, Lucas Heinz Jörn, Dipl.-Ing. et al |
|
Dipl.-Ing. Lucas H. Haar
Dipl.-oec.troph. Gabriele Schwarz-Haar
Patentanwälte
Karlstrasse 23 D-61231 Bad Nauheim D-61231 Bad Nauheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 85 236 DE-A- 4 036 873 FR-A- 928 364 US-A- 2 130 926 US-A- 2 737 329
|
CH-A- 255 993 DE-U- 8 620 385 GB-A- 611 110 US-A- 2 603 188 US-A- 2 938 499
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen nachfüllbaren Flüssigkeitsschreiber mit
einem Schreibtank zur Versorgung der Schreibspitze mit Schreibflüssigkeit, sowie einen
zugehörigen Nachfüllbehälter, welcher mit dem Flüssigkeitsschreiber in einem direkten
funktionalen Zusammenhang steht. Der Schreibtank von Flüssigkeitsschreibern wird beim
Schreiben allmählich geleert und im gleichen Volumen strömt Luft von außen in das
Tankinnere. Wenn dieser Schreibtank leergeschrieben ist, kann er mit Schreibflüssigkeit
nachgefüllt oder durch einen vollen Schreibtank in Form einer Patrone ersetzt werden.
Geschrieben wird mit der Schreibspitze, die meist in Form einer Feder vorhanden ist,
oder dann mit einem Roller im Falle zum Beispiels eines Tintenroller, oder mittels
eines Schreibfilzes.
[0002] Aus der CH-A-255 993 ist ein nachfüllbarer Flüssigkeitsschreiber gemäß Oberbegriff
der Ansprüche 1 und 3 mit einem Vorratstank zur Versorgung einer Schreibspitze mit
einer Schreibflüssigkeit bekannt, bei dem der Vorratstank von außen über ein Ventil
mit einem zugehörigen, an das Ventil anschließbaren Nachfüllbehälter nachfüllbar ist.
Das Ventil befindet sich in einer Bohrung, die von außen in den Vorratstank führt,
und besteht aus einem in die Bohrung eingesetzten Ventilplättchen aus Gummi, das mit
einer zentralen Kapillaröffnung versehen ist, die infolge der Eigenfederung des Gummimaterial
geschlossen bleibt und zur Aufnahme einer Injektionsnadel des Nachfüllbehälters bestimmt
ist. Der Nachfüllbehälter besteht aus einer Flasche mit einem Ansatzhals, der die
nach aufwärts gerichtete Injektionsnadel trägt. Zum Nachfüllen wird der Flüssigkeitsschreiber
mit seinem hinteren Ende auf die Injektionsnadel gesteckt, wobei diese das Ventilplättchen
durchdringt. Durch unter Druck setzen des Nachfüllbehälters wird anschließend die
Schreibflüssigkeit in den Vorratstank des Flüssigkeitsschreibers gedrückt. Hierbei
kann die aus dem Vorratstank verdrängte Luft nur über den Luftkanal an der Schreibspitze
des Flüssigkeitschreibers entweichen. Diese Ausgestaltung hat den Nachteil, daß es
zum Überfüllen des Vorratstanks und dadurch bedingt zu einem Austreten von Schreibflüssigkeit
an der Schreibspitze kommen kann, wenn das zur Erzeugung eines Überdrucks in den Nachfüllbehälter
hineingepumpte Luftvolumen größer ist als die Aufnahmekapazität des Vorratstanks des
Flüssigkeitsschreibers.
[0003] Bei einem aus der DE-U-86 20 385 bekannten Schreibgerät ist zwischen dem Vorratstank
und der Schreibspitze ein Schreibtank vorhanden, der durch eine Wand von dem Vorratstank
getrennt ist und durch Betätigen eines in seiner Grundstellung geschlossenen Nachfüllventils
mit dem Vorratstank verbindbar ist. Das Verschlußelement des Nachfüllventils ist mit
einem Stößel verbunden, der an dem der Schreibspitze entgegengesetzten Ende aus dem
Vorratstank herausgeführt ist derart, daß durch Niederdrücken des Stößelendes das
Verschlußelement zunächst in eine Offenstellung und anschließend erneut in eine Schließstellung
bewegt werden kann. In der Schließstellung des Nachfüllventils wird die Schreibspitze
ausschließlich aus dem Schreibtank gespeist. Ist der Schreibtank leergeschrieben,
so kann durch das Öffnen des Nachfüllventils die Tinte aus dem Vorratstank in den
Schreibtank umgefüllt und der Vorratstank dann wieder geschlossen werden, wodurch
das mit der Schreibspitze in Verbindung stehende Tankvolumen klein gehalten wird.
Dieses bekannte Schreibgerät hat den Nachteil, daß es nicht wieder mit Tinte gefüllt
werden kann und daher weggeworfen werden muß, wenn die Tinte in dem Schreibtank und
dem Vorratstank verbraucht ist.
[0004] Um das Nachfüllen zu vereinfachen sind auch Schreibgeräte mit einer Patrone als Schreibtank
bekannt, bei denen die leergeschriebene Patrone durch eine gefüllte ausgetauscht wird.
Hierzu muß allerdings das Schreibgerät auseinandergenommen werden. Die verbrauchte
Patrone wird fortgeworfen und muß später entsorgt werden. Sie besteht aus einem Kunststoff
und ihre Entsorgung trägt nicht gerade zum Umweltschutz bei. Immerhin handelt es sich
bei diesen Patronen um alljährlich viele Millionen Stück, die im allgemeinen Haushaltsmüll
landen.
[0005] Es gibt aber auch Schreibgeräte mit Patronen, die aus einer Nachfüllflasche nachgefüllt
werden können. Vor allem bei Tuscheschreibern ist dieses System verbreitet. Die transparente
Patrone muß hierzu vom Schreiber abgezogen werden und mit ihrer relativ kleinen Öffnung
von wenigen Millimetern Durchmesser nach oben gehalten werden. Dann muß mit der anderen
Hand die Nachfüllflasche gehalten werden und über eine Ausgußkanüle der Nachfüllflasche
kann die Patrone befüllt werden. Oft bildet sich in der Patrone eine Blase, welche
einen höheren Füllstand vortäuscht als dieser tatsächlich vorliegt. Um sicherzugehen,
wird mit der Kanüle versucht, diese Blase zu zerstören. All diese Manipulationen stellen
Feinarbeit dar und nicht selten kommt es daher zu Verschüttungen von Tusche und zum
Verschmutzen der Finger.
[0006] Bei den herkömmlichen Schreibgeräten mit Schreibtank gibt es aber noch einen weiteren
Problemkreis. Sie weisen nämlich eine nicht sehr große Schreibkapazität auf. Das daher
allzu oft nötige Nachfüllen wird als Nachteil empfunden, weil damit ja jedesmal eine
Schreibunterbrechung verbunden ist. Diese Unterbrechung wird manchmal gerade in den
unliebsamsten Momenten nötig, bei Schülern zum Beispiel während eines Prüfungsdiktates
oder etwa bei formellen Zeremonien während des Unterzeichnens von wichtigen Dokumenten.
[0007] Eine Vergrößerung des Schreibtankes zur Erhöhung der Schreibkapazität ist jedoch
nicht ohne weiteres möglich, denn damit werden andere Probleme eingehandelt. Bei einem
großen Tank entsteht mit zunehmender Entleerung eine relativ große Gasblase im Schreibtank.
Diese dehnt sich bei Erwärmungen aus und setzt die Schreibflüssigkeit unter Druck,
so daß mehr davon ausläuft als nötig ist. Der Schreiber kleckst dann. Bei starker
Erwärmung kann sogar Schreibflüssigkeit ohne Zutun auslaufen. Das gleiche kann passieren,
wenn man den Schreiber in ein Flugzeug mitnimmt, in welchem der Innendruck gegenüber
dem zuvor im Schreibtank vorherrschenden Atmosphärendruck relativ rasch absinkt. Wenn
der in einer Westentasche eingehängte oder in einer Damenhandtasche mitgeführte Schreiber
aus diesem Grund ausläuft, kann dies eine sehr unangenehme Verschmutzung nach sich
ziehen. Druck- und Temperaturschwankungen sind daher grundsätzlich problematisch und
diese Effekte treten umso stärker zutage, je größer einerseits der Schreibtank ist
und je weniger er gerade enthält.
[0008] Ein weiterer Problemkreis stellt die hydrostatische Drucksäule dar, welche von einem
langen Tank gebildet wird. Während bei nahezu leerem Tank ein nur sehr geringer hydrostatischer
Druck wirksam ist und die Schreibflüssigkeit aufgrund der Kapillarwirkung des Tintenleiters
nachfließt, steigt dieser Druck bei einem Schreibtank, welcher sich über die ganze
Länge eines Schreibstiftes erstreckt, auf das Mehrfache davon an. Die Feder kann dann
die Flüssigkeit nicht mehr halten und der Schreiber kleckst. Aus diesem Grund funktioniert
ein Schreiber mit einem Tank, der sich über die ganze Schreiberlänge erstrecken würde,
kaum.
[0009] Der vorliegenden Erfindung wurde angesichts der erwähnten Probleme die Aufgabe zugrundegelegt,
einen nachfüllbaren Flüssigkeitsschreiber zu schaffen, welcher einfacher nachfüllbar
ist und die umweltbelastenden Schreibpatronen überflüssig macht. Weiterhin war es
Aufgabe, einen Flüssigkeitsschreiber zu schaffen, der eine höhere Schreibkapazität
aufweist, gegenüber Temperatur- und Druckschwankungen weniger empfindlich ist oder
in einen Zustand bringbar ist, in welchem er von diesen Schwankungen unbeeinflußt
ist, so daß keine Schreibflüssigkeit ausläuft.
[0010] Diese Aufgabe wird gelöst von einem nachfüllbaren Schreiber mit einem Vorratstank
zur Versorgung der Schreibspitze mit Schreibflüssigkeit, der sich dadurch auszeichnet,
daß der Vorratstank von außen über ein Ventil mit einem zugehörigen Nachfüllbehälter
nachfüllbar ist. Des weiteren kann erfindungsgemäß der Vorratstank zusätzlich zu einem
Schreibtank im Schreiber vorhanden sein, wobei der Schreibtank über eine als Ventil
wirkende Verbindung aus dem Vorratstank nachfüllbar ist.
[0011] Andererseits wird die Aufgabe gelöst von einem Nachfüllbehälter, der sich dadurch
auszeichnet, daß er eine Injektionsnadel mit Einwegventil aufweist, sowie Mittel zum
Unterdrucksetzen der Schreibflüssigkeit in seinem Innern.
[0012] Eine vorteilhafte Ausführung dieses Schreibers und des zugehörigen Nachfüllbehälters
ist in den Zeichnungen dargestellt. Die Erfindung wird nachfolgend anhand dieser Zeichnungen
im einzelnen beschrieben und es wird deren Funktion erläutert.
[0013] Es zeigt:
- Figur 1
- den nachfüllbaren Schreiber teilweise aufgeschnitten;
- Figur 2
- den zugehörigen Nachfüllbehälter;
- Figur 3
- den nachfüllbaren Schreiber und den Nachfüllbehälter vor dem Zusammenstecken zum Nachfüllen;
- Figur 4
- einen Längsschnitt durch die Injektionsnadel mit Nachfüll- und Entlüftungsbohrung;
- Figur 5
- einen Kollektiv-Nachfüllbehälter für schulische Zwecke, montiert an einer Wand.
[0014] In Figur 1 ist der ganze Schreiber teilweise aufgeschnitten dargestellt. In seinem
Gehäuse 1 enthält er einen Schreibtank 2. Die Schreibspitze wird hier von einer Schreibfeder
4 gebildet, die über einen sogenannten Tintenleiter in bekannter Weise vom Schreibtank
2 aus gespeist wird. Anstelle einer Feder kann aber auch ein Filz oder Roller als
Schreibspitze vorhanden ein. Das besondere Merkmal dieses Schreibers ist nun, daß
zusätzlich zum Schreibtank 2 ein gesonderter Vorratstank 3 im Schreiber vorhanden
ist, von dem aus der Schreibtank 2 über eine als Ventil 6 wirkende Verbindung nachfüllbar
ist. Dieser Vorratstank ist seinerseits von außen über ein Ventil 13 aus einem zugehörigen
Nachfüllbehälter nachfüllbar. Zuerst wird nun auf den Schreiber im einzelnen eingegangen.
Im hier gezeigten Beispiel ist der Schreibtank 2 wesentlich kleiner als der Vorratstank
3. Dies ist mit Absicht so gewählt, weil dadurch sichergestellt wird, daß der Schreibtank
2 von Temperatur- und Druckschwankungen nur wenig beeinflußt wird, da die sich beim
Schreiben durch die in den Schreibtank nachströmende Luft bildende Luftblase stets
relativ klein ist und daher keine Probleme verursacht, die zum Klecksen führen könnten.
Damit der Schreiber aber dennoch eine große Schreibkapazität bieten kann, weist er
den gezeigten Vorratstank 3 auf, von welchem aus der Schreibtank 2 über eine als Ventil
wirkende Verbindung nachfüllbar ist. Dieser separate Vorratstank 3 weist wesentlich
mehr Volumeninhalt auf als der Schreibtank 2. Somit kann mit ihm der Schreibtank 2
mehrmals nachgefüllt werden. Um dieses Nachfüllen einfach zu ermöglichen, ist die
als Ventil 6 wirkende Verbindung im gezeigten Beispiel durch eine Trennwand 5 verwirklicht,
die einen Ventilsitz 8 aufweist, in welchem ein Ventilteller 7 dichtend sitzt, der
von einer Ventilstange 9 getragen ist. Wenn das so gebildete Ventil 6 geschlossen
ist, sind der Schreibtank 2 und der Vorratstank 3 dicht voneinander getrennt. Wird
das Ventil 6 geöffnet, so stehen sie miteinander in Verbindung und die von ihnen enthaltene
Flüssigkeit kann je nach Gefälle in beiden Richtungen durch das Ventil 6 strömen.
In einer noch einfacheren Ausführung, bei welcher das Innere des Vorratstanks 3, wie
auch in Figur 1 gezeigt, gegen das hintere Ende des Schreibers hin konisch zusammenläuft,
könnte der Ventilteller auch selbst die Trennwand bilden, wobei sein Rand dann mit
einer Gummidichtung in Form eines O-Rings versehen wäre, welcher an der Tankinnenwand
dichtend anliegen würde. Das Ventil 6 wird in beiden Fällen so betätigt, daß die Ventilstange
9 etwas gegen die Schreibspitze 4 hin, wie mit dem Pfeil 14 angezeigt, verschoben
wird. Der Ventilteller 7 wird somit aus seinem Ventilsitz 8 herausgehoben und öffnet
die Verbindung zwischen dem Vorratstank 3 und dem Schreibtank 2. Die Ventilstange
9 trägt an ihrem hinteren Ende einen Betätigungsknopf 10. Um das Ende der Ventilstange
9 herum ist eine Druckfeder 11 angeordnet, welche in einer zum Schreiber ortsfesten
Fassung 15 steckt. Mit ihrer Oberseite beaufschlagt diese Druckfeder 11 die Unterseite
des Druckknopfes 10, welcher dann als Nachfüll-Druckknopf 10 dient. Die Ventilstange
9 ist dort, wo sie die Fassung 15 durchstößt, gegenüber dieser abgedichtet. Innerhalb
des Randbereiches der Fassung 15 verläuft eine feine Kanüle 16 zum Nachfüllen des
Vorratstanks 3. In diese Kanüle 16 ist ein Ventil in Form einer Gummimembran 13 eingebaut,
die ein zentrales feines Loch aufweist. Diese Gummimembran 13 ist im entspannten Zustand,
wenn keine Nadel im Loch steckt, dicht verschlossen, so daß die Kanüle 16 dichtend
unterbrochen ist.
[0015] Nach der Befüllung des Vorratstanks 3, welche später noch im einzelnen beschrieben
wird, bleibt der Schreibtank 2 vorerst immer noch leer. Um den Schreiber zum Schreiben
betriebsbereit zu machen, wird jetzt auf den Nachfüll-Druckknopf 10 gedrückt, wonach
das Ventil 6 zwischen Vorratstank 3 und Schreibtank 2 geöffnet wird und sogleich die
Schreibflüssigkeit vom Vorratstank 3 in den Schreibtank 2 strömt und diesen füllt.
Diese Befüllung des Schreibtankes 2 dauert bloß einige Sekunden. Danach wird der Druckknopf
10 wieder entlastet und das Ventil 6 zwischen dem Schreibtank 2 und dem Vorratstank
3 schließt. Jetzt ist der Schreiber betriebsbereit. Mit seinem Gebrauch wird der Schreibtank
2 nach und nach entleert, wobei das identische Volumen der ausströmenden Schreibflüssigkeit
von einströmender Luft ersetzt wird. Weil der Schreibtank 2 aber relativ klein ist,
gibt die entstehende Gasblase selbst bei größeren Temperatur- und Druckschwankungen
in der Umgebungsluft zu keinen Problemen Anlaß. Sobald der Schreibtank 2 leergeschrieben
ist, wird kurz auf den Nachfüll-Druckknopf 10 gedrückt und sogleich ist der Schreiber
wieder betriebsbereit. Wird der Schreiber auf Reisen im Flugzeug mitgenommen, so kann
sicherheitshalber in einer Lage des Schreibers mit der Schreibspitze nach oben auf
den Druckknopf 10 gedrückt werden, wodurch die Schreibflüssigkeit im Schreibtank 2
augenblicklich in den Vorratstank zurückströmt. Dadurch wird sichergestellt, daß nichts
aus der Schreibfeder 4 ausläuft, weil die Flüssigkeit dann gänzlich und sicher im
Vorratstank 3 gelagert ist, welcher allseits dicht abgeschlossen ist. Um noch größere
Sicherheit gegen ein mögliches Auslaufen von Tinte zu bieten, könnte der Schreiber
auch mit einem manuell betätigbaren Entlastungsventil ausgerüstet sein, um einen unter
extremen Bedingungen im bald leeren Vorratstank möglicherweise aufgebauten Überdruck
abzulassen. Dieses Ventil könnte zum Beispiel kurzzeitig betätigt werden, indem der
Druckknopf 10 gedrückt wird, wobei eine Entlastungsbohrung im Schreibergehäuse von
einer Entlastungsleitung überstrichen würde, die ihrerseits mit dem Vorratstank 3
kommuniziert. Wenn diese Entlastungsbohrung mit der Entlastungsleitung kommuniziert,
kann der Druck abgelassen werden. In die Entlastungsleitung kann ein Tampon eingebaut
sein, welcher die Tinte gegenüber der Luft etwas zurückhält. Seitlich des Vorratstanks
3 weist der Schreiber ein Sichtfenster auf, durch welches der Füllstand im Vorratstank
3 einsehbar ist. Weil dieser Schreiber einen insgesamt viel größeren Tankinhalt als
herkömmliche Füller aufweist, hat er eine entsprechend größere Schreibkapazität. Bei
einer herkömmlichen Schreibergröße erreicht diese das Drei- bis Fünffache herkömmlicher
Schreibkapazitäten.
[0016] Zum Befüllen des Vorratstanks 3 dient ein spezieller Nachfüllbehälter 20, wie er
in Figur 2 dargestellt ist. Dieser Nachfüllbehälter 20 weist eine Injektionsnadel
21 auf, die vorteilhaft von einer schützenden Hülse 23 umschlossen ist, und deren
Spitze von einer zurückschiebbaren Gummidichtung umschlosssen ist. Der Nachfüllbehälter
20 weist im übrigen Mittel auf, um die in ihm enthaltene Flüssigkeit unter Druck setzen
zu können. Im gezeigten Beispiel ist der Nachfüllbehälter 20 aus Kunststoff gefertigt
und bildet einen faltbaren Balg 22. Durch Zusammendrücken des Balges 22 wird der Druck
im Innern erhöht. Die Innenwandung der Hülse 23 weist ein oder mehrere Längsrillen
25 oder Nuten 24 auf, die in entsprechende Längsnuten 26 oder Rillen 27 am Ende des
Schreibers einpassen. Die Hülse 23 verhindert zudem, daß zum Beispiel Schüler dazu
verleitet werden, den Nachfüllbehälter 20 als Spritzpistole zu verwenden, indem sie
mit einem Finger die Gummidichtung zurückziehen und so die Nadel 21 freilegen, um
dann gleichzeitig zu pumpen, wodurch die Tinte natürlich verspritzt werden könnte.
Dank der Hülse 23 kann die Gummidichtung, welche im Nichtgebrauchszustand die Ausgießmündung
an der Nadel 21 verschließt, nicht leicht zurückgeschoben werden, wodurch Tinte ausfließen
könnte. Die Injektionsnadel 21 und die Hülse 23 sitzen zusammen auf einem aufschraubbaren
Deckel 28, nach dessen Wegschrauben der Nachfüllbehälter seinerseits aus einem größeren
Kanister nachfüllbar ist. Letztlich sind es entweder die Nachfüllbehälter selbst,
welche im Laden gekauft werden, oder aber die Nachfüllbehälter können im Laden aus
einem größeren Kanister nachgefüllt werden. Auch die Abgabe von ganzen Kanistern an
Schulen usw. ist denkbar.
[0017] Figur 3 zeigt den Aufbau der Injektionsnadel 21 am Nachfüllbehälter 20 anhand eines
Längsschnittes. Die Injektionsnadel 21 weist im Innern ihrer Spitze zwei getrennte
Bohrungen auf, nämlich eine Bohrung 29 zur Führung der nachzufüllenden Flüssigkeit,
welche von hinten zentral durch die Nadel führt und im vorderen Bereich seitlich in
einen Längsschlitz 44 mündet. Durch die so gebildete Ausgießöffnung 44 kann die Tinte
ausfließen. Eine weitere Bohrung geht von der Spitze der Nadel 21 aus und mündet in
gleicher Weise in den Schlitz 32, welcher der Ausgießöffnung 44 gegenüberliegt. Diese
Bohrung mit ihrem Mündungsschlitz 32 wirkt als Entlüftungsbohrung 45 zur Führung der
im nachbefüllten Behälter verdrängten Luft. Die ganze Injektionsnadel 21 steckt in
einem Führungsröhrchen 34. Diese Führungsröhrchen 34 bildet an seinem vorderen Rand
eine innenliegende Schulter 36, an welcher eine von hinten eingesetzte Hülse 37 anliegt
und gehalten wird. In dieser Hülse 37 sitzt eine Gummidichtung 33, die ihrerseits
von einem Nippel 38 beaufschlagt ist. Diese Gummidichtung 33 weist auf der einen Seite
eine radiale Entlüftungsbohrung 43 auf. Die Injektionsnadel 21 führt nun durch die
zentrale Bohrung in der Gummidichtung 33 und hat einen stufenweise erweiterten Außendurchmesser.
Auf der untersten Stufe 39 steht eine Druckfeder 40, die oben an der Schulter 41 am
Nippel 38 ansteht. Wird die Nadelspitze 21 in die Nachfüllkanüle 16 am Schreiber 1
eingesteckt, so liegt die Gummidichtung 33 am Kanülenrand an. Wird dann der Behälter
20 weiter in Richtung zum Schreiber hin gedrückt, so wird die Injektionsnadel 21 gegen
die Kraft der Druckfeder 40 durch die Gummidichtung 33 hindurch weiter nach vorne
geschoben und durchstößt die Gummimembrane 13 in der Nachfüllkanüle 16 des Schreibers
1. Dabei wird die Gummidichtung 33 über die Injektionsnadel 21 zurückgeschoben, indem
die Hülse 37 und der Nippel 38 mit der darin gehaltenen Gummidichtung 33 innerhalb
des Führungsröhrchens 34 nach hinten verschoben werden. Dadurch wird die seitliche
Ausgießöffnung 44 der Bohrung 29 an der Injektionsnadel 21, der im entspannten Zustand
der Feder von der Gummidichtung 33 dicht verschlossen wird, freigelegt, und Tinte
kann aus dem Behälter 20 nachfließen. Gleichzeitig hat sich der Mündungsschlitz 32
der Bohrung 45 für die Entlüftung, welche von der Spitze der Injektionsnadel ausgeht
und radial aus der Injektionsnadel führt, in die Position gegenüber der Entlüftungsbohrung
43 in der Gummidichtung 33 verschoben. Daher kann jetzt durch diese Bohrung 45 und
ihren Mündungsschlitz 21 die infolge der nachgefüllten Tinte im Vorratstank 3 des
Schreibers verdrängte Luft entweichen.
[0018] Wie das Nachfüllen in Bezug auf die nötigen Manipulationen vor sich geht, zeigt die
Figur 4. Der Nachfüllbehälter 20 wird auf das Ende des Schreibers 1 aufgesteckt, indem
die Hülse 23 mit ihren Rillen 24 oder Nuten 25 passend auf das ebenfalls mit Nuten
26 oder Rillen 27 versehene Ende des Schreibers 1 aufgesteckt wird. Beim weiteren
Zusammenschieben des Nachfüllbehälters 20 und des Schreibers 1 findet die Gummidichtung
33, in welcher die Nadel 21 sitzt, mit ihrer Schulter 36 an der Kanüle 16 einen Anschlag.
Durch weiteres Zusammendrücken von Nachfüllbehälter 20 und Schreiber 1 gegen die im
Führungsröhrchen 34 wirkende Federkraft wird die Injektionsnadel 21 in die Kanüle
16 geschoben und sie durchsticht die darin sitzende Gummimembran 13. Weil damit die
Injektionsnadel 21 aus der Gummidichtung 33 herausgeschoben wird, ist die Verbindung
zwischen Nachfüllbehälter 20 und Vorratstank 3 geschaffen. Gleichzeitig ist eine Verbindung
zwischen dem Vorratstank 3 und der Entlüftungsbohrung 43 in der Gummidichtung 33 geschaffen,
so daß die Entlüftung des Vorratstanks 3 beim Einfüllen erfolgen und somit das Nachfüllen
funktionieren kann. Hierzu wird jetzt von hinten auf den Balg 22 gedrückt, wodurch
die Schreibflüssigkeit vom Nachfüllbehälter 20 in den Vorratstank 3 des Schreibers
gedrückt wird. Am Sichtfenster 17 des Schreibers 1 läßt sich das Befüllen beobachten,
so daß nicht überfüllt wird. Sobald die Befüllung abgeschlossen ist, wird der Behälter
mit der Injektionsnadel 21 vom hinteren Ende des Schreibers 1 abgezogen und der Schreiber
ist wieder bereit zum Schreiben. Die Gummimembrane 13 verschließt wieder die Kanüle
16 und die Ausgießöffnung 44 an der Injektionsnadel 21 verschwindet wieder dicht in
der Gummidichtung 33.
[0019] Diese Befüllungsart vermeidet den Gebrauch von Patronen und trägt dem Umweltschutzgedanken
Rechnung. Gerade an Schulen wird diesem Umstand Bedeutung beigemessen. Weiter wird
die Manipulation zum Befüllen bedeutend erleichtert, geht rascher vonstatten und man
verschmutzt sich die Finger nicht mehr.
[0020] Als Variante zum individuellen Nachfüllbehälter kann dieser für die Schule auch als
Kollektiv-Nachfüllbehälter 30 ausgeführt sein, welcher zum Beispiel irgendwo im Schulzimmer
seinen festen Platz hat, indem er zum Beispiel in einen Schrank eingebaut oder an
einer Wand montiert ist, wie das in Figur 5 gezeigt ist. Für diese Montage weist der
Nachfüllbehälter eine spezielle Montagevorrichtung auf. Die Montagelage ist dabei
so, daß die Injektionsnadel mit Hülse 23 nach unten zeigt. Damit die Flüssigkeit in
seinem Innern zusätzlich zum wirkenden hydrostatischen Druck unter einen erhöhten
Druck gebracht werden kann, um die Befüllung eines Schreibers zu beschleunigen, kann
zum Beispiel ein von außen abgedichteter Druckkolben ins Behälterinnere geschoben
werden. Zum Befüllen eines Schreibers muß dieser bloß von unten in die Hülse 23 eingeführt
werden und hernach nach oben gedrückt werden, bis die Befüllung abgeschlossen ist.
Danach zieht man ihn wieder nach unten - fertig.
1. Nachfüllbarer Flüssigkeitsschreiber mit einem Vorratstank (3) zur Versorgung einer
Schreibspitze (4) mit einer Schreibflüssigkeit, wobei eine Kanüle (16) von außen in
den Vorratstank führt, die von einem Ventil in Form einer Gummimembrane (13) unterbrochen
ist, welche ein zentrales feines Loch aufweist, welches im entspannten Zustand der
Gummimembrane (13) dichtend schließt und das zur Aufnahme einer Injektionsnadel (21)
eines Nachfüllbehälters (20) bestimmt ist, der zum Nachfüllen des Vorratstanks von
außen an diesen anschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratstank (3) zusätzlich zu einem Schreibtank (2) vorhanden ist, aus dem
die Schreibspitze (4) mit Schreibflüssigkeit gespeist wird, und daß der Schreibtank
(2) über eine als Ventil (6) wirkende Verbindung aus dem Vorratstank (3) nachfüllbar
ist, daß der Vorratstank (3) größer als der Schreibtank (2) ist und von diesem mittels
einer Trennwand (5) mit zentraler Öffnung (8) abgetrennt ist, wobei der Rand der Öffnung
(8) als Ventilsitz ausgebildet ist und daß ein Ventilteller (7) in der Öffnung (8)
sitzt, welcher auf einer zum Schreiberende hin gerichteten Ventilstange (9) sitzt,
deren Ende einen von außen am Schreiber (1) betätigbaren, gegen das Innere des Vorratstanks
(3) abgedichteten Druckknopf (10) trägt, wobei der Druckknopf (10) in seine Ausgangsstellung
zurückbewegbar ist.
2. Flüssigkeitsschreiber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckknopf
(10) von innen druckfederbelastet ist.
3. Flüssigkeitsschreiber nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Endbereich des Schreibers (1) Ausformungen (26, 27) aufweist, welche formschlüssig
in eine aufzusteckende Hülse (23) eines Nachfüllbehälters (20) passen, innerhalb welcher
die Injektionsnadel (21) verläuft.
4. Flüssigkeitsschreiber nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Vorratstank (3) zusätzlich zu einem Schreibtank (2) vorhanden ist, aus dem
die Schreibspitze (4) mit Schreibflüssigkeit gespeist wird, und daß der Schreibtank
(2) über eine als Ventil (6) wirkende Verbindung aus dem Vorratstank (3) nachfüllbar
ist, daß der Vorratstank (3) größer als der Schreibtank (2) ist und von diesem mittels
einer Trennwand abgetrennt ist, wobei die Trennwand als Ventilteller ausgebildet ist,
welcher an einem gegen das Schreiberende hin konisch zusammenlaufenden Wandabschnitt
dichtend anliegt und daß dieser Ventilteller auf einer zum Schreiberende hin gerichteten
Ventilstange sitzt, deren Ende einen von außen am Schreiber betätigbaren, gegen das
Innere des Vorratstanks abgedichteten Druckknopf trägt, wobei der Druckknopf von innen
druckfederbelastet ist.
5. Kombination aus einem nachfüllbaren Flüssigkeitsschreiber (1) nach einem der Ansprüche
1 bis 4 und einem Nachfüllbehälter (20) mit Mitteln (22) zum Unterdrucksetzen der
Schreibflüssigkeit im Innern des Nachfüllbehälters und einer Injektionsnadel (21)
mit einer zentralen Bohrung (29), wobei die Ausgießöffnung (44) dieser Bohrung (29)
in Nichtgebrauchslage von einer Gummidichtung (33) dicht verschlossen ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Injektionsnadel (21) längs in einer sie umschließenden Hülse
(23) verläuft, wobei diese Hülse (23) formschlüssig auf ein Ende des Flüssigkeitsschreibers
(1) aufsteckbar ist und daß der Nachfüllbehälter (20) Mittel aufweist, durch die das
Entlüften des Vorratstanks (3) beim Einfüllen von Schreibflüssigkeit erfolgt.
6. Kombination nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Injektionsnadel (21)
von einer federbelasteten Gummidichtung (33) umschlossen ist, welche ihre Ausgießöffnung
(44) dicht verschließt, wobei durch das gegen die Federkraft erfolgende Zurückschieben
der Gummidichtung (33) über die Injektionsnadel (21) die Ausgießöffnung (44) freigelegt
wird.
7. Kombination nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Injektionsnadel
(21) eine von der zentralen Bohrung (29) getrennte Entlüftungsbohrung (45) aufweist
und die Mündung (32) der Entlüfungsbohrung (45) mit einer radialen Entlüftungsbohrung
(43) in der Gummidichtung (33) kommuniziert.
8. Kombination nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel
(22) zum Unterdrucksetzen der Schreibflüssigkeit dadurch gegeben sind, daß der Behälter
(20) einen Faltenbalg (22) bildet, dessen Rückseite als Druckfläche und Auflagefläche
des Behälters (20) zu wirken bestimmt ist.
9. Kombination nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel
zum Unterdrucksetzen der Schreibflüssigkeit dadurch gegeben sind, daß von außen ein
Druckkolben ins Behälterinnere schiebbar ist.
10. Kombination nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter
als Kollektiv-Nachfüllbehälter (30) für mehrere Benutzer ausgebildet ist, und eine
Montagevorrichtung zu dessen Montage an einer Wand aufweist.
1. A refillable fluid writing implement with a supply reservoir (3) for supplying a writing
tip (4) with a writing fluid, with a hollow channel (16) extending into the supply
reservoir from outside and being interrupted by a valve in the form of a rubber membrane
(13) having a fine central hole which in the relaxed condition of the rubber membrane
(13) is tightly closed and is intended to receive an injection needle (21) of a refill
container (20) that is adapted to be connected up to the supply reservoir from outside
for a refill, characterized in that the supply reservoir (3) is provided additionally to a writing reservoir (2) from
which writing fluid is fed to the writing tip (4), that the writing reservoir (2)
is refillable from the supply reservoir (2) by means of a connection operating as
a valve (6), that the supply reservoir (3) is larger than the writing reservoir (2)
from which it is separated by means of a separating wall (5) having a central opening
(8), with the rim of the opening (8) being configured as a valve seat, and that a
valve disk (7) mounted on a valve rod (9) extending in the direction of the end of
the writing implement is seated in the opening (8), the valve rod carrying at its
end a push-button (10) operable from the outside of the writing implement (1) and
sealed off with respect to the inside of the supply reservoir (3), with the push-button
(10) being returnable to its initial position.
2. The fluid writing implement as claimed in claim 1, characterized in that the push-button (10) is loaded by a compression spring from the inside.
3. The fluid writing implement as claimed in any one of the claims 1 or 2, characterized in that the writing implement (1) has shaped end portions (26, 27) suitable for positive
engagement with a push-on sleeve (23) of a refill container (20), within which sleeve
the injection needle (21) extends.
4. The fluid writing implement according to the prior-art portion of claim 1, characterized in that the supply reservoir (3) is provided additionally to a writing reservoir (2) from
which writing fluid is fed to the writing tip (4), that the writing reservoir (2)
is refillable from the supply reservoir (2) through a connection operating as a valve
(6), that the supply reservoir (3) is larger than the writing reservoir (2) from which
it is separated by means of a separating wall (5) configured as a valve disk which
is in sealing engagement with a portion of the wall converging conically towards the
end of the writing implement, and that the valve disk is mounted on a valve rod extending
in the direction of the end of the writing implement, the valve rod carrying at its
end a push-button operable from the outside of the writing implement and sealed off
with respect to the inside of the supply reservoir, with the push-button being loaded
by a compression spring from the inside.
5. A combination of a refillable fluid writing implement (1) as claimed in any one of
the claims 1 to 4 and a refill container (20), with means (22) for pressurizing the
writing fluid in the interior of the refill container and an injection needle (21)
having a central bore (29), with the outlet opening (44) of the bore (29) being tightly
sealed by a rubber seal (33) in the position of non-use, characterized in that the injection needle (21) extends within and along a sleeve (23) encasing it, the
sleeve (23) being adapted to be push-fitted onto an end of the fluid writing implement
(1) in positive engagement therewith, and that the refill container (20) includes
means effecting venting of the supply reservoir (3) during the filling in of writing
fluid.
6. The combination as claimed in claim 5, characterized in that the injection needle (21) is enclosed by a spring-loaded rubber seal (33) tightly
closing the needle outlet opening (44), the outlet opening (44) being exposed by pushing
back the rubber seal (33) against the force of the spring over the injection needle
(21).
7. The combination as claimed in any one of the claims 5 or 6, characterized in that the injection needle (21) includes a vent bore (45) separated from the central bore
(29), and that the mouth (32) of the vent bore (45) communicates with a radial vent
bore (43) in the rubber seal (33).
8. The combination as claimed in any one of the claims 5 to 7, characterized in that the means (22) for pressurising the writing fluid are provided in that the container
(20) forms a bellows (22) whose rear end is intended to function as a pressure-application
surface and as a bearing surface of the container (20).
9. The combination as claimed in any one of the claims 5 to 7, characterized in that the means for pressurising the writing fluid are provided in that a plunger is adapted
to be pushed into the interior of the container from the outside.
10. The combination as claimed in any one of the claims 5 to 9, characterized in that the container is configured as a collective refill container (30) for several users
and includes a mounting device for mounting it on a wall.
1. Dispositif d'écriture à fluide rechargeable comportant un réservoir de stockage (3)
pour alimenter une pointe à écrire (4) en fluide à écrire, une canule (16) s'étendant
de l'extérieur dans ledit réservoir de stockage et étant interrompue par une soupape
sous forme d'une membrane en caoutchouc (13) munie d'un fin trou central oui est fermé
de façon étanche en état de détente de ladite membrane en caoutchouc (13) et oui est
destiné à loger une aiguille d'injection (21) d'un récipient de recharge (20) qui
est susceptible d'être attaché de l'extérieur audit réservoir de stockage en cas d'un
remplissage de ce dernier, caractérisé en ce que ledit réservoir de stockage (3) est prévu en plus d'un réservoir à écrire (2) à partir
duquel ladite pointe à écrire (4) est alimentée en fluide à écrire, et en ce que ledit
réservoir à écrire (2) est rechargeable à partir dudit réservoir de stockage (3) par
l'intermédiaire d'une liaison servant de soupape (6), en ce que ledit réservoir de
stockage (3) est plus grand que ledit réservoir à écrire (2) et est séparé de ce dernier
au moyen d'une paroi de séparation (5) munie d'un orifice (8) central, le bord dudit
orifice (8) étant réalisé sous forme d'un siège de soupape, et en ce qu'un disque
de soupape (7) est monté dans ledit orifice (8), ledit disque de soupape étant monté
sur une tige de soupape (9) dirigée vers l'extrémité dudit dispositif d'écriture,
le bout de ladite tige portant un bouton-poussoir (10) qui peut être actionné de l'extérieur
dudit dispositif d'écriture (1) et est étanché vis-à-vis l'intérieur dudit réservoir
de stockage (3), ledit bouton-poussoir (10) pouvant être remis à sa position initiale.
2. Dispositif d'écriture à fluide selon la revendication 1, caractérisé en ce que ledit bouton-poussoir (10) est chargé, de l'intérieur, par un ressort de compression.
3. Dispositif d'écriture à fluide selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la zone finale dudit dispositif d'écriture (1) comprend des éléments formés (26,
27) qui s'adaptent, à engagement positif, à une douille à rapporter (23) d'un récipient
de recharge (20), à l'intérieur de laquelle douille étant montée ladite aiguille d'injection
(21).
4. Dispositif d'écriture à fluide selon la préambule de la revendication 1, caractérisé en ce que ledit réservoir de stockage (3) est prévu en plus dudit réservoir à écrire (2) à
partir duquel ladite pointe à écrire (4) est alimentée en fluide à écrire, et en ce
que ledit réservoir à écrire (2) est rechargeable à partir dudit réservoir de stockage
(3) par l'intermédiaire d'une liaison servant de soupape (6), en ce que ledit réservoir
de stockage (3) est plus grand que ledit réservoir à écrire (2) et est séparé de ce
dernier au moyen d'une paroi de séparation étant réalisée sous forme d'un disque de
soupape qui s'appuie de façon étanche contre une section de la paroi qui converge
coniquement vers l'extrémité dudit dispositif d'écriture, et en ce que ledit disque
de soupape est monté sur une tige de soupape dirigée vers l'extrémité dudit dispositif
d'écriture, le bout de ladite tige de soupape portant un bouton-poussoir qui peut
être actionné de l'extérieur dudit dispositif d'écriture et est étanché vis-à-vis
l'intérieur dudit réservoir de stockage, ledit bouton-poussoir étant chargé, de l'intérieur,
par un ressort de compression.
5. Combinaison d'un dispositif d'écriture à fluide rechargeable (1) selon l'une quelconque
des revendications 1 à 4 et d'un récipient de recharge (20) comportant des moyens
(22) pour soumettre le fluide à écrire à l'intérieur dudit récipient de recharge à
une pression et une aiguille d'injection (21) munie d'un alésage (29) central, l'orifice
de sortie (44) dudit alésage (29) étant obturé étanchement par un joint en caoutchouc
(33) en état de repos, caractérisée en ce que ladite aiguille d'injection (21) s'étend longitudinalement dans une douille (23)
qui l'enveloppe, ladite douille (23) étant susceptible d'être montée, à engagement
positif, sur une extrémité dudit dispositif d'écriture à fluide (1), et en ce que
ledit récipient de recharge (20) comprend des moyens par l'intermédiaire desquels
la ventilation dudit réservoir de stockage (3) est effectuée lors du remplissage du
fluide à écrire.
6. Combinaison selon la revendication 5, caractérisée en ce que ladite aiguille d'injection (21) est enveloppée par un joint en caoutchouc (33) qui
est chargé d'un ressort et obture étanchement l'orifice de sortie (44) de ladite aiguille
d'injection, ledit orifice de sortie (44) étant dégagé en repoussant ledit joint en
caoutchouc (33) au-dessus de ladite aiguille d'injection (21) contre la force du ressort.
7. Combinaison selon l'une quelconque des revendications 5 ou 6, caractérisée en ce que ladite aiguille d'injection (21) comprend un alésage de ventilation (45) séparé dudit
alésage central (29), et en ce que l'embouchure (32) dudit alésage de ventilation
(45) est en communication avec un alésage de ventilation radial (43) monté dans ledit
joint en caoutchouc (33).
8. Combinaison selon l'une quelconque des revendications 5 à 7, caractérisée en ce que lesdits moyens (22) pour soumettre le fluide à écrire à une pression sont de telle
sorte que ledit récipient (20) constitue un soufflet (22) dont le dos est destiné
à fonctionner comme surface de pression et comme surface d'appui dudit récipient (20).
9. Combinaison selon l'une quelconque des revendications 5 à 7, caractérisée en ce que lesdits moyens pour soumettre le fluide à écrire à une pression sont constitués en
ce qu'un piston de pression est insérable de l'extérieur à l'intérieur dudit récipient.
10. Combinaison selon l'une quelconque des revendications 5 à 9, caractérisée en ce que ledit récipient est réalisé comme un récipient de recharge collectif (30) servant
à plusieurs usagers et est muni d'un dispositif de montage qui permet le montage de
ce dernier à un mur.