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EP 0 621 180 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.12.1996 Patentblatt 1996/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.02.1994 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B65B 13/22 |
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Bandumreifungsvorrichtung
Strapping device
Dispositif de cerclage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE ES FR IT LI NL |
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Priorität: |
23.04.1993 DE 4313420
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.10.1994 Patentblatt 1994/43 |
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Patentinhaber: Fried. Krupp AG Hoesch-Krupp |
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45022 Essen (DE) |
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Erfinder: |
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- Bartzick, Gerd
D-58285 Gevelsberg (DE)
- Naydowski, Reinhard, Dipl.-Ing.
D-58256 Ennepetal (DE)
- Werk, Jürgen, Dipl.-Ing.
D-42349 Wuppertal (DE)
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Bandumreifungsvorrichtung mit einem das Packstück schleifenförmig
umgebenden Kanal an den eine Verschließ-, Zuführ- und Spanneinrichtung angebaut sind,
die von einem Elektromotor angetrieben werden, wobei bei der Zuführeinrichtung die
Drehrichtung des antreibenden Elektromotors umschaltbar ist und die Zuführeinrichtung
aus mindestens 2 Rädern besteht, die von entgegengesetzten Seiten mit federndem Druck
am Band anliegen und zwischen der Zuführeinrichtung und dem schleifenförmigen Kanal
sich ein Spannrad befindet, das von einer Führung auf einem Teil des Umfanges des
Spannrades unter Belassung eines kleinen Zwischenraumes umgeben ist und diese Führung
an ihrem einen Ende in den schleifenförmigen Kanal einmündet.
[0002] Um eine hohe Leistung der Bandumreifungsvorrichtung zu erreichen, wird der schleifenförmige
Kanal sehr schnell mit dem Band gefüllt. Es ist bekannt, daß der Motor der Zuführeinrichtung
dadurch ausgeschaltet wird, daß am Ende des Kanals der Anfang des Bandes gegen einen
Endschalter anstößt. Es reicht nicht aus, wenn durch den Endschalter die Stromzufuhr
zum Motor der Zuführeinrichtung abgeschaltet wird, weil der Motor noch nachläuft und
weiteres Band fördert, das sich im Kanal verklemmt. Aus diesen Grund wird der Motor
durch den Endschalter abgeschaltet und zusätzlich durch eine Magnetkupplung mechanisch
von den Rädern der Zuführeinrichtung getrennt. Es ist von Nachteil, daß durch den
Aufprall des Anfanges des Bandes gegen den Endschalter das Band leicht verbogen werden
kann. Außerdem nutzt sich die Magnetkupplung ab. Sie muß nach einer bestimmten Betriebsdauer
überholt werden. Der Anschaffungspreis der Magnetkupplung ist ebenfalls erheblich.
[0003] Zur Einstellung von verschiedenen Spannungen im Band der Umreifung ist es bekannt,
daß der Motor der Spanneinrichtung ewas beweglich gelagert ist und bei wachsender
Reaktionskraft des Motors eine vorgespannte Feder an der Lagerung etwas eingedrückt
wird, wodurch ein Elektroschalter betätigt wird. Der Elektroschalter schaltet den
Motor für die Spanneinrichtung ab und schaltet eine Magnetkupplung ein, die den noch
nachlaufenden Motor sofort vom Getriebe trennt. Die Vorspannung der Feder ist einstellbar
und damit auch die Spannung im Band. Es ist somit auch für den Motor der Spanneinrichtung
eine teure Magnetkupplung, die sich abnutzt, erforderlich. Die Herstellung der federnden
Lagerung mit dem Elektroschalter ist ebenfalls aufwendig.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Elektroantrieb der Zuführeinrichtung
ein hartes Anschlagen des Bandes am Endschalter und eine verschleißende Kupplung oder
sonstige verschleißende Teile zu vermeiden und bei dem Motor der Spanneinrichtung
ebenfalls unter Vermeidung von mechanisch, sich bewegenden verschleißenden Teilen
allein über die Einstellung von elektrischen Größen genau reproduzierbare Spannkräfte
im Band zu erzeugen.
[0005] Die Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 offenbarten Maßnahmen
gelöst. Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen 2 bis 16 beschrieben.
[0006] Die Erfindung wird an einem Beispiel näher erklärt.
[0007] Es zeigen die
- Fig. 1
- die Zuführ- und Spanneinrichtung mit Vorratsrolle und Verlauf des Kanals und
- Fig. 2
- die Antriebsmotoren und ihre Stromversorgung und Steuerung.
[0008] Das Band 1 wird von der Vorratsrolle 2 abgezogen. Der Anfang wird in den Kanal 3
per Hand eingeführt und solange eingeschoben, bis die Berührungslinie 4 der Räder
5 und 6 erreicht wird. Das Rad 5 wird durch eine nicht gezeichnete Feder mit geringer
Kraft gegen das Rad 6 gedrückt. Es wird mindestens eines der Räder 5 und 6 angetrieben,
wodurch der Anfang des Bandes 1 in die Führung 7 weiter transportiert wird. Beim Verlassen
dieser Führung wird der Bandanfang sofort von einem Rad 8 und der Führung 9 aufgenommen
und bis in den eine geschlossene Schleife bildenden Kanal 10, der das Packstück 11
umgibt, hineingeführt. Es ist in der Fig. 1 durch eine Linie der Verlauf des eine
geschlossene Schleife bildenden Kanals eingezeichnet. Der Pfeil 12 zeigt die Richtung
an, in der der Anfang des Bandes 1 beim Füllen des Kanals 10 bewegt wird.
[0009] Das Rad 6 wird mit hoher Drehgeschwindigkeit angetrieben, so daß der Kanal 10 sehr
schnell gefüllt wird. Kurz bevor der Anfang des Bandes das Ende bzw. die Einlaufstelle
erreicht, läuft der Anfang am Sensor 13 vorbei. Dieser kann z. B. eine Lichtschranke
sein, deren Lichtstrahl durch das Band 1 unterbrochen wird.
[0010] Das Passieren des Anfanges des Bandes 1 meldet der Sensor 13 einem in den Frequenzumrichter
14 eingebauten steuernden Computer 15. Diese Meldung bewirkt, daß die Frequenz für
den Speisestrom des Motors 16 der Zuführvorrichtung erheblich vermindert wird. Außerdem
wird jetzt ein Wegmeßgerät eingeschaltet. Dieses besteht aus der Lichtschranke 17,
deren Lichtstrahl durch mehrere auf einer Kreislinie liegende Bohrungen 18 des Rades
6 hindurchscheint. Bei jedem Weiterdrehen des Rades 6 um die zwischen den Bohrungen
liegende Strecke wird ein elektrischer Impuls an den Computer 15 gegeben. Eine sehr
viel kleinere Unterteilung der Strecken wird erreicht, wenn anstelle der Bohrungen
die Lücken zwischen einem Antriebszahnrad des Antriebes der Zuführeinrichtung genommen
werden.
[0011] Der steuernde Computer 15 ist so programmiert, daß nach jedem Impuls die Frequenz
um einen Schritt vermindert wird und nach einer bestimmten Anzahl von Impulsen der
Strom ganz abgeschaltet wird. Damit ein ausreichendes Drehmoment noch kurz vor dem
Abschalten vorhanden ist, wird bei kleinen Frequenzen zum Ausgleich die Spannung und
damit der Strom erhöht.
[0012] Nach dem Abschalten des Motors 16 wird der Anfang des Bandes festgeklemmt. Danach
wird vom Frequenzumrichter 14 dem Motor 16 ein Drehstrom mit umgekehrter phasenverschiebung
zugeführt, so daß der Motor 16 rückwärts läuft. Im Frequenzumrichter 14 bzw. im Computer
15 ist ein Strommeßgerät enthalten. Sobald der Strom des Motors 16 auf einen bestimmten
Wert angestiegen ist, so ist daß für den Computer 15 ein Zeichen dafür, daß der Motor
16 sich kurz vor dem Stehenbleiben befindet. Jetzt schaltet der Computer 15 bei Erreichen
des bestimmten Wertes den Motor 19 der Spanneinrichtung ein und vermindert den Strom
für den Motor 16 der Zuführeinrichtung. Das Band 1 wird solange gespannt bis eine
vorher eingestellte, gewünschte Spannung im Band 1 erreicht ist. Die jeweils notwendige
Höhe der Spannung ist je nach Packstück 11 verschieden und wird vom Bedienungspersonal
eingegeben. Zu jeder Spannung des Bandes 1 gehört eine bestimmte eingestellte Frequenz
des Frequenzumrichters. Falls auch durch Erhöhung der Frequenz die geforderte Spannung
im Band 1 bzw. das erhöhte Drehmoment nicht erreicht werden kann, so wird zusätzlich
noch die Spannung erhöht.
[0013] Bei einem bestimmten Wert des aufgenommenen Stromes bzw. bei der entsprechenden eingestellten
Zugspannung im Band 1 werden die Motore 19 und 16 der Spanneinrichtung und der Zuführeinrichtung
abgeschaltet und der Motor 20 der Verschließeinrichtung 22 eingeschaltet.
[0014] Der Motor 20 für die Verschließeinrichtung 22 mit integriertem Abschneidemesser wird
z. B. durch einen nicht gezeichneten Endschalter, der vom Verschließwerkzeug oder
Abschneidemesser betätigt wird, abgeschaltet.
[0015] Nach dem Abschalten werden die Motoren 16 und 19 mit niedriger Frequenz eine kurze
Strecke rückwärts laufengelassen. Dieser Rückwärtslauf hat den Zweck, daß der abgeschnittene
Anfang des Bandes 1, der vom Abschneiden und der vorhergehenden Verschlußbildung verbogen
ist, geradegebogen wird. Zum genauen Richten ist es erforderlich, daß der Anfang des
Bandes 1 rückwärts die Richteinrichtung 21 passiert und danach sofort stehenbleibt.
[0016] Dieser genaue Rücklauf des Bandes 1 wird dadurch erreicht, daß durch das Wegmeßgerät
17 eine entsprechende Anzahl von Impulsen an den Computer 15 gegeben werden.
[0017] Es werden für die Erfindung Drehstrommotoren benutzt, wie sie für 50 Hz Netzstrom
im Handel sind. Die Motore werden zwecks Leistungserhöhung auch mit Frequenzen bis
zu 70 Hz kurzzeitig und auch mit Überspannungen betrieben.
[0018] Die Erfindung ist nicht auf die Anwendung des beschriebenen Sensors 13 und des Wegmeßgerätes
17 eingeschränkt. Es sind alle bekannten Sensoren und Wegmeßgeräte einsetzbar.
[0019] Die Erfindung ist besonders verschleißarm bei der Anwendung von drei Motoren. Es
ist selbstverständlich auch möglich, einen Motor einzusparen, wenn ein Motor über
eine Kupplung auf zwei Antriebe umgeschaltet wird. Es wird auch bei dieser Einsparung
mindestens der Motor 16 der Zuführeinrichtung mit Hilfe des Sensors 13, dem Wegmeßgerät
17 und dem Computer 15 gesteuert werden.
1. Bandumreifungsvorrichtung mit einem das Packstück (11) schleifenförmig umgebenden
Kanal (10) an den eine Bandverschließ-, zuführ- und spanneinrichtung angebaut sind,
die von einem Elektromotor angetrieben werden, wobei bei der Bandzuführeinrichtung
die Drehrichtung des antreibenden Elektromotors (16) umschaltbar ist und die Bandzuführeinrichtung
aus mindestens zwei Rädern (5, 6) besteht, die von entgegengesetzten Seiten mit federndem
Druck am Band (1) anliegen und zwischen der Bandzuführeinrichtung und dem schleifenförmigen
Kanal (10) sich ein Spannrad (8) befindet, das von einer Führung (9) auf einem Teil
des Umfanges des Spannrades (8) unter Belassung eines Zwischenraumes umgeben ist und
diese Führung (9) an ihrem einen Ende in den schleifenförmigen Kanal (10) einmündet,
dadurch gekennzeichnet, daß die Motore (16) zum Antrieb der Bandzuführeinrichtung
und der Bandspanneinrichtung Asynchrondrehstrommotore (19) sind und an einen gemeinsamen
Frequenzumrichter (14) angeschlossen sind und von diesem mit Strömen von variabler
Frequenz und Spannung versorgt werden und durch eine Steuerung oder einen in den Frequenzumrichter
integrierten Computer (15) gesteuert werden und eine per Hand einstellbare Vorwahleinrichtung
für verschieden starke Endspannungen des Bandes (1) vorhanden ist und die Vorwahleinrichtung
mit der Steuerung bzw. dem steuernden Computer (15) verbunden ist und der Speisestrom
des Motors (19) der Bandspanneinrichtung bezüglich der Frequenz in Abhängigkeit von
der eingestellten Endspannung gesteuert wird und der Speisestrom des Motors (16) der
Bandzuführeinrichtung durch Verändern der Frequenzen und Phasenlagen gesteuert wird.
2. Bandumreifungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den gleichen
Frequenzumrichter (14) auch der Motor (20) für die Verschließeinrichtung angeschlossen
ist und vom gleichen Computer (15) mit denen die Motore (16, 19) für die Zuführ- und
Spanneinrichtung gesteuert werden, ebenfalls durch Verändern der Frequenz gesteuert
wird.
3. Bandumreifungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Motor (19) der Spanneinrichtung in Abhängigkeit von der eingestellten Endspannung
des Bandes zusätzlich zur Frequenz auch über die Spannung gesteuert wird.
4. Bandumreifungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
kurz vor der Verschließeinrichtung ein Sensor (13) eingebaut ist und daß nach dem
Passieren des Sensors (13) durch den Bandanfang die Frequenz für den Motor (16) der
Zuführeinrichtung schrittweise in Abhängigkeit von zurückgelegten Wegstrecken des
Bandanfanges oder von Wegstrecken an bewegten Rädern (6) der Zuführeinrichtung herabgesetzt
wird und der steuernde Computer (15) am Ende einer jeden Wegstrecke ein Signal erhält.
5. Bandumreifungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine das Signal
gebende Einrichtung (17) aus einer Lichtschranke besteht, deren Lichtstrahl durch
die Zahnlücken eines Zahnrades am Getriebe der Zuführeinrichtung hindurchgeht.
6. Bandumreifungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine das Signal
gebende Einrichtung (17) aus einer Lichtschranke besteht, deren Lichtstrahl durch
auf einer Kreisbahn in Abständen liegende Bohrungen an jeweils einem Rad (6) der Zuführeinrichtung
oder an einem Zahnrad des Zahnradgetriebes hindurchgeht.
7. Bandumreifungsvorrichtung nach den Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
sämtliche Motoren (16, 19, 20) beim Einschalten mit einem Strom von niedriger Frequenz
eingeschaltet werden und die Frequenz dann zeitlich schnell auf höhere Werte erhöht
wird.
8. Bandumreifungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
während des Anlegens des Bandes (1) an das Packstück (11) der Strom des rückwärtslaufenden
Motors (16) der Zuführeinrichtung gemessen wird und beim Erreichen eines voreingestellten
Wertes vom Computer (15) der Motor (19) der Spanneinrichtung eingeschaltet und der
Motor (16) der Zuführeinrichtung abgeschaltet wird.
9. Bandumreifungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
alle den jeweiligen Endspannungen des Bandes (1) zugehörigen Stromwerte im Computer
(15) eingespeichert sind und beim Erreichen eines der eingestellten Endspannung zugehörigen
Stromwertes der Motor (19) der Spanneinrichtung ausgeschaltet und der Motor (20) der
Verschließeinrichtung eingeschaltet wird.
10. Bandumreifungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
der Motor (20) der Verschließeinrichtung während des Verschließvorganges mit Strom
von verschieden hohen Frequenzen gespeist wird und die Frequenzen bei den Arbeitsperioden
erniedrigt werden, bei denen bei konstanter Drehzahl die lautesten Geräusche entstehen.
11. Bandumreifungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Motore (16, 19, 20) für die Zuführ-, Spann- und Verschließeinrichtung außer mit
Strömen von geringen Frequenzen auch mit Strömen von über 60 Hz gespeist werden.
12. Bandumreifungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
nach dem Abschneiden des umreiften Bandes (1) vom Strang, der von der Vorratsrolle
(2) zum Packstück (11) führt, der abgeschnittene Anfang durch einen Rückwärtslauf
der Zuführrollen um eine kurze Strecke zurückgezogen wird soweit, daß das abgeschnittene
Bandende die Richteinrichtung (21) passiert und daß die Länge der kurzen Strecke durch
die gleiche Meßeinrichtung gemessen wird, die an der Zuführeinrichtung die letzte
Wegstrecke beim Zuführen des Bandes schrittweise mißt.
13. Bandumreifungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine das Signal
gebende Einrichtung (17) aus einem induktiven Nährerungsschalter besteht, der in geringem
Abstand oberhalb eines Antriebszahnrades der Zuführvorrichtung eingebaut ist.
14. Bandumreifungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuerung oder der steuernde Computer (15) so programmiert sind, daß die Frequenz
des Speisestroms für den Motor (19) der Spanneinrichtung während des Spannvorganges
ein oder mehrmals gegen Ende des Spannvorganges herabgesetzt wird und das Umschalten
auf eine niedrigere Frequenz bei Erreichen eines vorgegebenen Wertes der Stromaufnahme
des Motors (19) erfolgt.
15. Bandumreifungsvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß beim Umschalten
auf niedrigere Frequenzen die Spannung erhöht wird.
16. Bandumreifungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abschaltung des Spannmotors am Ende des Spannvorganges dadurch eingeleitet wird,
daß die signalgebende Einrichtung (17) abgefragt wird und der Computer (15) so programmiert
ist, daß, wenn er innerhalb einer bestimmten Zeit keine Signale mehr von (17) empfängt,
der Spannmotor stromlos geschaltet wird.
1. Strap hoop-casing device comprising a duct (10) which surrounds in a loop the packaged
item (11) and installed on the said duct are strap closing, feeding and tensioning
devices which are driven by an electric motor, wherein in the case of the strap feeding
device it is possible to change the direction of rotation of the driving electric
motor (16) and the strap feeding device consists of at least two wheels (5, 6) which
contact the strap (1) resiliently with pressure from opposite sides and a tensioning
wheel (8) is located between the strap feeding device and the loop-shaped duct (10),
which tensioning wheel is surrounded at an interspace by a guide (9) on a portion
of the periphery of the tensioning wheel (8) and this guide (9) issues at its one
end into the loop-shaped duct (10), characterised in that the motors (16) for the
purpose of driving the strap feeding device and the strap tensioning device are three-phase
asynchronous motors (19) and are connected to a common frequency inverter (14) and
are supplied by the said frequency inverter with currents of variable frequency and
voltage and are controlled by virtue of a control device or a computer (15) which
is integrated into the frequency inverter and a manually adjustable pre-selecting
device is provided for the varying degrees of tensioning at the end of the strap (1)
and the pre-selecting device is connected to the control device or the controlling
computer (15) and the supply current of the motor (19) of the strap tensioning device
is controlled with respect to the frequency in dependence upon the tension setting
selected for the end of the strap and the supply current of the motor (16) of the
strap feeding device is controlled by varying the frequencies and the phase relationships.
2. Strap hoop-casing device according to claim 1, characterised in that the motor (20)
for the strap closing device is also connected to the same frequency inverter (14)
and is likewise controlled by varying the frequency by the same computer (15) which
controls the motors (16,19) for the feeding and tensioning devices.
3. Strap hoop-casing device according to claims 1 and 2, characterised in that the motor
(19) of the tensioning device is controlled in dependence upon the tension setting
selected for the end of the strap in addition to the frequency also by way of the
voltage.
4. Strap hoop-casing device according to claims 1 to 3, characterised in that a sensor
(13) is installed immediately in front of the closing device and that once the beginning
of the strap has passed the sensor (13) the frequency for the motor (16) of the feeding
device is reduced in steps in dependence upon the distance travelled by the beginning
of the strap or upon the distance travelled at the moving wheels (6) of the feeding
device and the controlling computer (15) receives a signal at the end of each respective
distance travelled.
5. Strap hoop-casing device according to claim 4, characterised in that a device (17)
which provides the signal consists of a light barrier whose beam of light passes through
the tooth spaces of a toothed wheel at the transmission of the feeding device.
6. Strap hoop-casing device according to claim 4, characterised in that a device (17)
which provides the signal consists of a light barrier whose light beam passes through
bores, lying at a spaced disposition on a circumferential path, in each case at a
wheel (6) of the feeding device or on a toothed wheel of the toothed wheel gearing.
7. Strap hoop-casing according to claims 1 to 6, characterised in that, as all the motors
(16, 19, 20) are switched on, they are switched on with a current of low frequency
and the frequency is then increased quickly to higher values.
8. Strap hoop-casing device according to claims 1 to 7, characterised in that as the
strap (1) is placed onto the packaged item (11) the current of the reverse running
motor (16) of the feeding device is measured and when the computer reaches a preselected
value the motor (19) of the tensioning device is activated and the motor (16) of the
feeding device is deactivated.
9. Strap hoop-casing device according to claims 1 to 8, characterised in that all the
values of current which are associated with the respective tension settings of the
end of the strap (1) are stored in the computer (15) and when one of these values
of current associated with the set tension setting is reached, the motor (19) of the
tensioning device is deactivated and the motor (20) of the strap closing device is
activated.
10. Strap hoop-casing device according to claims 1 to 9, characterised in that during
the closing procedure the motor (20) of the strap closing device is supplied with
current of different degrees of high frequency and the frequencies are reduced in
the operational periods, wherein the loudest noises are produced at a constant rotational
speed.
11. Strap hoop-casing device according to claims 1 to 10, characterised in that, in addition
to being supplied with current of low frequencies, the motors (16, 19, 20) for the
feeding, tensioning and closing devices are supplied with current exceeding 60 Hz.
12. Strap hoop-casing device according to the claims 1 to 11, characterised in that after
cutting the hoop-casing strap (1) from the line which leads from the delivery spool
(2) to the packaged item (11) and the beginning portion of the strap which has been
cut off is pulled back by a short distance by virtue of a reverse movement of the
feeding spools to the extent that the cut off end of the strap passes the aligning
device (21) and the length of the short distance is measured by the same measuring
device which measures in steps at the feeding device the last distance travelled as
the strap is fed.
13. Strap hoop-casing device according to claim 4, characterised in that a device (17)
which provides the signal consists of an inductive proximity switch which is installed
at a small spaced disposition above a drive toothed wheel of the feeding device.
14. Strap hoop-casing device according to claims 1 to 13, characterised in that the control
device or the controlling computer (15) are programmed in such a way that the frequency
of the supply current for the motor (19) of the tensioning device is reduced during
the tensioning procedure on one or more occasions towards the end of the tensioning
procedure and a lower frequency is selected when a predetermined value of current
consumption of the motor (19) is attained.
15. Strap hoop-casing device according to claim 14, characterised in that when switching
to lower frequencies the voltage* is increased.
16. Strap hoop-casing device according to claims 1 to 15, characterised in that the deactivation
of the motor associated with the tensioning device is introduced at the end of the
tensioning procedure by virtue of the fact that the device (17) which provides the
signal is interrogated and the computer (15) is programmed in such a way that, when
no further signals from (17) are received by the computer within a predetermined period
of time, the motor associated with the tensioning device is switched to a position
of no current.
1. Dispositif de cerclage comportant un canal (10) entourant en forme de boucle la pièce
à emballer (11), canal sur lequel sont montés un dispositif de fermeture du feuillard,
un dispositif d'amenée du feuillard et un dispositif de serrage du feuillard qui sont
entraînés par un moteur électrique, le sens de rotation du moteur électrique (16)
d'entraînement du dispositif d'amenée du feuillard pouvant être inversé, et le dispositif
d'amenée du feuillard étant constitué d'au moins 2 roues (5, 6) qui appuient sur des
faces opposées du feuillard (1) avec une pression élastique, et entre le dispositif
d'amenée du feuillard et le canal (10) en forme de boucle se trouve une roue de serrage
(8) qui est entourée par un guide (9) sur une partie du périmètre de la roue de serrage
(8) en laissant un petit espace intermédiaire, et ce guide (9) débouche à une de ses
extrémités dans le canal (10) en forme de boucle, caractérisé en ce que les moteurs
(16) d'entraînement du dispositif d'amenée du feuillard et du dispositif de serrage
du feuillard sont des moteurs asynchrones triphasés (19), sont raccordés à un convertisseur
de fréquence (14) commun, sont alimentés par celui-ci en courants de fréquence et
de tension variables, et sont commandés par une commande ou un ordinateur (15) intégré
dans le convertisseur de fréquence, et en ce qu'il comprend un dispositif de sélection
réglable manuellement pour différentes tensions finales du feuillard (1), et le dispositif
de sélection est relié à la commande ou à l'ordinateur (15) de commande, et le courant
d'alimentation du moteur (19) du dispositif de serrage du feuillard est commandé en
fréquence en fonction du serrage final choisi, et le courant d'alimentation du moteur
(16) du dispositif d'amenée du feuillard est commandé par modification des fréquences
et des déphasages.
2. Dispositif de cerclage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le moteur (20)
du dispositif de fermeture est également raccordé au même convertisseur de fréquence
(14) et est commandé, également par modification de la fréquence, par le même ordinateur
(15) que celui par lequel les moteurs (16, 19) du dispositif d'amenée et du dispositif
de serrage sont commandés.
3. Dispositif de cerclage selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que le moteur
(19) du dispositif de serrage, en plus d'être commandé par la fréquence, est également
commandé par la tension, en fonction du serrage final choisi pour le feuillard.
4. Dispositif de cerclage selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'un détecteur
(13) est incorporé un peu en avant du dispositif de fermeture, et en ce qu'une fois
que le début du feuillard est passé devant le détecteur (13) la fréquence pour le
moteur (16) du dispositif d'amenée est diminuée par pas en fonction de longueurs parcourues
par le début du feuillard ou de longueurs sur les roues mobiles (6) du dispositif
d'amenée, et en ce que l'ordinateur de commande (15) reçoit un signal à la fin de
chaque longueur.
5. Dispositif de cerclage selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'un dispositif
(17) donnant le signal est constitué d'une barrière lumineuse dont le rayon lumineux
traverse les interstices entre les dents d'un pignon de la transmission du dispositif
d'amenée.
6. Dispositif de cerclage selon la revendication 4, caractérisé en ce que le dispositif
(17) donnant le signal est constitué d'une barrière lumineuse dont le rayon lumineux
traverse des alésages disposés à intervalle sur une piste circulaire d'une roue (6)
du dispositif d'amenée ou d'un pignon de la transmission à pignons.
7. Dispositif de cerclage selon les revendications 1 à 6, caractérisé en ce que, lors
du branchement, tous les moteurs (16, 19, 20) sont commutés sur un courant à basse
fréquence, et la fréquence est ensuite augmentée rapidement jusqu'à des valeurs supérieures.
8. Dispositif de cerclage selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que,
pendant la pose du feuillard (1) sur la pièce à emballer (11), le courant du moteur
(16) du dispositif d'amenée, tournant en arrière, est mesuré, et le moteur (19) du
dispositif de serrage est branché, et le moteur (16) du dispositif d'amenée est débranché
par l'ordinateur (15) lorsqu'une valeur préréglée est atteinte.
9. Dispositif de cerclage selon les revendications 1 à 8, caractérisé en ce que toutes
les valeurs de courant associées à chacune des forces de serrage finales du feuillard
(1) sont conservées en mémoire dans l'ordinateur (15) et, lorsqu'une valeur de courant
associée a l'une des forces de serrage finales choisies est atteinte, le moteur (19)
du dispositif de serrage est débranché et le moteur (20) du dispositif de fermeture
est branché.
10. Dispositif de cerclage selon les revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le moteur
(20) du dispositif de fermeture est alimenté en courant à différentes fréquences élevées
pendant l'opération de fermeture, et les fréquences sont diminuées au cours des périodes
de travail pendant lesquelles les bruits sont les plus forts à vitesse de rotation
constante.
11. Dispositif de cerclage selon les revendications 1 à 10, caractérisé en ce que les
moteurs (16, 19, 20) du dispositif d'amenée, du dispositif de serrage et du dispositif
de fermeture sont également alimentés en courants à plus de 60 Hz, en plus de courants
à plus basses fréquences.
12. Dispositif de cerclage selon les revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'après
séparation du feuillard (1) cerclé de la bande de feuillard qui va du rouleau de réserve
(2) jusqu'à la pièce à emballer (11), le début découpé est reculé d'une courte distance
par un déplacement en arrière des rouleaux d'amenée, jusqu'à ce que l'extrémité découpée
du feuillard passe par le dispositif de redressement (21), et en ce que la longueur
de la courte distance est mesurée par le même dispositif de mesure qui mesure pas
à pas la dernière longueur lors de l'amenée du feuillard par le dispositif d'amenée.
13. Dispositif de cerclage selon la revendication 4, caractérisé en ce que le dispositif
(17) donnant le signal est constitué d'un commutateur inductif de proximité, qui est
monté à courte distance au-dessus d'un pignon d'entraînement du dispositif d'amenée.
14. Dispositif de cerclage selon les revendications 1 à 13, caractérisé en ce que la commande
ou l'ordinateur de commande (15) sont programmés de telle sorte que, pendant l'opération
de serrage, la fréquence du courant d'alimentation du moteur (19) est diminuée une
ou plusieurs fois vers la fin de l'opération de serrage, et la commutation à une fréquence
plus basse s'effectue lorsque la consommation en courant du moteur (19) atteint une
valeur prédeterminée.
15. Dispositif de cerclage selon la revendication 14, caractérisé en ce que, lors de la
commutation à des fréquences plus basses, la tension est augmentée.
16. Dispositif de cerclage selon les revendications 1 à 15, caractérisé en ce que le débranchement
du moteur de serrage à la fin de l'opération de serrage est amené par le fait que
le dispositif (17) donnant le signal est interrogé et que l'ordinateur (15) est programmé
de telle sorte que, lorsqu'il ne reçoit plus de signaux de (17) pendant un laps de
temps déterminé, le moteur de serrage est débranché du courant.

