| (19) |
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(11) |
EP 0 622 134 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.07.1999 Patentblatt 1999/27 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.03.1994 |
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Vorrichtung zum Befetten von Werkstücken in Band- oder Platinenform
Device for greasing strip of plate-like workpieces
Dispositif pour le graissage de pièces en forme de bandes ou de plaques
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE DK ES FR GB IT LI NL PT SE |
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Priorität: |
31.03.1993 DE 4310501
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.11.1994 Patentblatt 1994/44 |
| (73) |
Patentinhaber: ZIBULLA & SOHN GMBH
Raziol-Schmierungstechnik |
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D-58642 Iserlohn (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Zibulla, Georg Gisbert, Dipl.-Ing.
D-58119 Hagen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte Ostriga & Sonnet |
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Stresemannstrasse 6-8 42275 Wuppertal 42275 Wuppertal (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-C- 3 507 845 DE-C- 4 105 364 FR-A- 2 674 150
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DE-C- 3 507 846 DE-U- 9 304 899 US-A- 4 632 575
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- THE OFFICIAL GAZETTE OF THE UNITED STATES PATENT OFFICE, Bd.269, Nr.1, 2. Dezember
1919, WASHINGTON, D.C., US Seite 82 'Auszug aus dem Patent US-A-1323662 (VANDERLEY)'
- SOVIET INVENTIONS ILLUSTRATED Section Ch, Week 8901, 15. Februar 1989 Derwent Publications
Ltd., London, GB; Class M21, AN 89-005834/01 & SU-A-1 402 391 (FORGE PRESS EQUIP)
15. Juni 1988
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum steuerbaren Befetten von Werkstücken
in Band- oder Platinenform mit mehreren mit fettdurchlässigem Material versehenen,
hohlen sowie koaxial zueinander ausgerichteten Befettungswalzen, die jeweils auf einer
Hohlachse beidendig auf einem mit einer Grundplatte in Verbindung stehenden Lager
angeordnet und über mindestens zwei Druckmittelzylinder und zwei Führungen an der
Werkstückfläche ansetzbar sind.
[0002] Eine bekannte Vorrichtung dieser Art nach der DE-C-41 05 364 kann ohne vorhergehende
Umbaumaßnahmen flexibel zur Herstellung unterschiedlicher Flächenaufteilungen einer
partiellen Befettung von Werkstücken eingesetzt werden. Dabei werden die Befettungswalzen
einzeln in einem Vorrichtungsgestell gelagert und können zur individuellen Befettung
zugleich oder zeitverschieden an die zugekehrte Werkstückoberfläche oder die Werkstückunterfläche
angesetzt werden. Jede Befettungswalze ist in einem separaten Gestellkasten beidendig
in dessen Seitenwangen gelagert, wobei jede Seitenwange mit einem Schenkel eines L-förmigen
Haltewinkels über eine Schraube mit dem Gestellkasten verschraubt und über den anderen
Schenkel mit der durch eine Durchgangsöffnung greifenden Rändelschraube mit einer
Kolbenstange eines Druckmittelzylinders lösbar gekuppelt ist. Der Druckmittelzylinder
wiederum ist raumfest an der Grundplatte befestigt.
[0003] Bei dieser Ausführungsform wird somit die Befettungswalze über den Druckmittelzylinder
und die Führung relativ zur ortsfesten Grundplatte und damit auch zur Werkstückfläche
abstandsveränderbar geführt.
[0004] Obgleich sich der obere Kolbenstangenschaft mit großem seitlichen und mit großem
Höhenspiel durch eine Durchgangsöffnung des L-förmigen Haltewinkels erstreckt, ist
wegen herstellungsbedingter Walzendurchmesser-Differenzen, wegen vom Werkstück ausgehender
Reaktionskräfte sowie wegen der diagonalen Anordnung der Druckmittelzylinder und der
Führungen eine Verkantung der Kolbenstangen der Druckmittelzylinder in diesen Durchgangsöffnungen
nicht gänzlich auszuschließen. Dieses deswegen, weil sowohl die Führung als auch der
Druckmittelzylinder relativ starr an der ortsfesten Grundplatte befestigt sind. Diesbezüglich
können auch die die die Kugelführungen eng konzentrisch umgreifenden, zylindrischen
Schraubenfedern keine Abhilfe schaffen, da ihre Aufgabe lediglich darin besteht, einen
stoß- sowie vibrationsfreien Befettungskontakt der Befettungswalzen mit der jeweiligen
Werkstückfläche zu gewährleisten.
[0005] Bei einer gattungsbildenden Vorrichtung anderer Art gemäß der DE-C-35 07 846 sind
in einem Oberkasten und einem Unterkasten jeweils eine Hohlachse zur drehbaren Aufnahme
von Befettungswalzen gelagert, und zwar in den Seitenteilen dieser Kästen. Diese Kästen
sind in Vertikalrichtung gegeneinander geführt, wozu an den Stirnseiten jeweils diagonal
zueinander versetzt je ein Druckmittelzylinder und eine Kugelführung angeordnet sind.
Diese Vorrichtung ist insofern verbesserungsbedürftig, als die Befettungswalzen relativ
starr über die Grundplatte und die Kästen an der Werkstückoberfläche ansetzbar sind
und zwischen zwei unterschiedlichen Befettungsvorgängen die Befettungswalzen zuvor
aus ihren Arretierungen auf der jeweiligen Hohlachse gelöst, entsprechend der gewünschten
Befettung zum Werkstück erneut ausgerichtet und arretiert werden müssen.
[0006] Und schließlich ist aus der DE-C-35 07 845 eine Vorrichtung mit einem Gehäuseoberkasten
und einem Gehäuseunterkasten bekannt, in denen die Befettungswalzen möglichst in einer
Ebene einander exakt gegenüberliegen und diese Kästen jeweils über vier Führungssäulen
sowie unter Wirkung einer diese konzentrisch umgreifenden zylindrischen Schraubenfeder
und eines Druckmittelzylinders relativ zu einer Grundplatte verstellbar sind. Dabei
sind die Befettungswalzen durch die druckzylindrischen Schraubenfedern im Sinne einer
Durchlaßspaltschließung belastet. Auch hier können aufgrund von herstellungsbedingten
Walzendurchmesser-Differenzen sowie durch Werkstückunebenheiten Verkantungen innerhalb
der Führungen sowie ungleichmäßige Befettungsergebnisse am Werkstück auftreten.
[0007] Von diesem Stand der Technik ausgehend, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung zu schaffen, die einerseits ungleichmäßige
Befettungsergebnisse infolge von Walzendurchmesser-Differenzen bzw. Werkstückoberflächen-Unebenheiten
ausschließt und ein elastisches sowie verkantungsfreies Ansetzen der Befettungswalzen
an der Werkstückfläche gewährleistet.
[0008] Diese Aufgabe wird durch die Kombination der Merkmale nach Anspruch 1 gelöst.
[0009] Durch diese Ausbildung wird eine Vorrichtung geschaffen, deren Befettungswalzen entgegen
der Wirkung von abstützenden Federn zum Ausgleich von Walzendurchmesser-Differenzen
sowie von Werkstückunebenheiten begrenzt raumbeweglich in Richtung sämtlicher Freiheitsgrade
sowie verkantungsfrei und mit allseitigem Spiel auf einer Grundplatte angeordnet sind.
Die Grundplatte wird mit mindestens zwei Druckmittelzylindern und einer Führung an
die Werkstückfläche angestellt, wodurch auch die Möglichkeit eröffnet ist, die Grundplatte
von einem Roboterarm raumbeweglich unter Beibehaltung der Einstellungsflexibilität
der Befettungswalzen an die jeweils zu befettende Werkstückfläche ansetzen zu lassen.
[0010] Die vorbeschriebene Erfindungslösung umfaßt nicht nur eine Ausführungsform mit nur
einem sowohl den Lagerbock als auch die Hohlachse diametral durchdringenden Lagerbolzen,
sondern auch die weitere Ausführungsform, bei welcher jeder Lagerbock von zwei symmetrisch
zur Hohlachse sowie senkrecht auf der Grundplatte angeordneten Lagerbolzen gehaltert
ist.
[0011] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung bestehen die Lagerbolzen aus
mit ihrem Kopf in die Grundplatte eingesenkten Innensechskantschrauben mit glatten,
im Querschnitt kreisrunden Schäften, welche die Lagerböcke in Kreisbohrungen mit Radialspiel
durchgreifen und an ihrer Austrittsstelle über ein Gewindeende mit einer Mutter verschraubt
sind. Dadurch kann einerseits die Grundplatte nicht nur an jeder ortsfesten, sondern
auch an einer raumbeweglichen Grundfläche eines Roboterarmes befestigt werden, wobei
durch das Radialspiel des kreisrunden, glatten Schaftes zu den Kreisbohrungen im Lagerbock
eine Beweglichkeit der Befettungswalze in unendlich vielen Radialrichtungen der Kreisbohrung
der Lagerböcke erhalten bleibt.
[0012] Nach einer ersten Variante besteht die jeweilige Feder vorteilhaft aus einer den
glatten Schaft des Lagerbolzens mit radialem Abstand umgreifenden zylindrischen Schraubenfeder,
die mit ihrem einen Ende in der Grundplatte und mit ihrem anderen Ende in dem Lagerblock
in je einer kreisförmigen Ausnehmung eingelassen ist. Durch diese Ausbildung wird
durch die Feder die Beweglichkeit des Lagerbolzens innerhalb der Kreisbohrung des
Lagerbockes nicht beeinträchtigt. Dabei versteht es sich, daß das Radialspiel der
zylindrischen Schraubenfeder in bezug auf die Außenumfangsfläche des Schaftes des
Lagerbolzens größer bemessen ist als diese im Verhältnis zur Innenfläche der Kreisbohrung
im Lagerbock.
[0013] Nach einer zweiten Ausführungsform wird die Feder von einer mit ihrem einen Ende
an der Grundplatte und mit ihrem anderen Ende am Lagerbock angelenkten Pneumatikfeder
gebildet.
[0014] Welche dieser beiden Ausführungsformen beim jeweiligen Bedarfsfall verwendet werden,
hängt im wesentlichen von der spezifischen Federkurve (Federkraft über Federweg) im
Hinblick auf den Stellweg der Befettungswalze in Richtung auf die zu befettende Werkstückfläche
ab.
[0015] Der Lagerbock besteht vorteilhaft aus einem geteilten Spannbock, zwischen dessen
Teilen das Ende der Hohlachse mittels einer Schraubverbindung drehunbeweglich eingespannt
ist. Da die Befettungswalze drehbeweglich auf der Hohlachse angeordnet ist, erlaubt
diese Anordnung einen stationären und gut abdichtbaren Fettmittelzufluß in die Hohlachse.
[0016] In Weiterbildung der Erfindung ist eine der Grundplatten zweier zwischen sich das
zu befettende Werkstück aufnehmenden Befettungswalzen oder einer Reihe von Befettungswalzen
ortsfest angeordnet, wobei beide Grundplatten mit Seitenwangen versehen sind und an
jeder Seitenwange einer Grundplatte das Ende eines Druckmittelzylinders und einer
Führung befestigt ist, die vorteilhaft zueinander diagonal angeordnet sind. Dadurch
können an einer einzigen Grundplatte ein oder mehrere Reihen von koaxial oder versetzt
zueinander angeordneten Befettungswalzen von lediglich zwei Pneumatikzylindern und
zwei Führungen in Richtung auf die Werkstückfläche angestellt werden, die aufgrund
ihrer begrenzt raumbeweglichen Anordnung in sämtlichen Freiheitsgraden die unter ihnen
bestehenden Durchmessertoleranzen zur Vermeidung unterschiedlicher Befettungsergebnisse
aufgrund ihrer getrennt federbeweglichen Lagergelenkigkeit ausgleichen können. Dabei
ist vorteilhaft am äußeren Randbereich einer jeden Seitenwange je das Ende eines Druckmittelzylinders
und im geometrischen Mittelbereich einer jeden Seitenwange das Ende einer Führung
angeordnet.
[0017] Zur Gesamtjustierung von einer Befettungswalze oder einer Reihe davon einmal an der
Werkstückoberfläche und ein weiteres Mal an der Werkstückunterfläche sind die Druckmittelzylinder
an einem Ende, z.B. an der Seitenwange der Grundplatte für die Befettungswalzen der
Werkstückunterfläche, über einen L-förmigen Winkel und am anderen Ende, z.B. an der
Seitenwange der Grundplatte für die die Werkstückoberfläche befettenden Befettungswalzen,
über einen im Querschnitt U-förmigen Bügel an diesen Seitenwangen angelenkt. Dadurch
können unter Beibehaltung ihrer spezifischen sowie elastischen Lagerbeweglichkeit
der einzelnen Befettungswalzen die ober- und unterhalb an das jeweilige Werkstück
anzusetzenden Reihen mit einfachen Mitteln zueinander ausgerichtet werden. Zum Ausrichten
wird beispielsweise das freie Ende der Kolbenstange mittels einer Kontermutter am
L-förmigen Winkel ortsfest gekontert, wohingegen der Druckmittelzylinder im U-förmigen
Bügel der Seitenwange der darüberliegenden Grundplatte gelenkig angelenkt ist.
[0018] Die Führung besteht vorteilhaft aus einer Stange mit Kreisquerschnitt, die an beiden
Enden in je einem Gleitlager einer Seitenwange zweier diametral gegenüberliegender
Grundplatten geführt ist. Diese Führung kann auch aus bekannten Kugelführungen und
im Druckmittelzylinder aus Pneumatikzylindern bestehen.
[0019] Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt. Dabei
zeigen:
Fig. 1 die Ansicht einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
in Durchlaufrichtung eines zu befettenden Werkstückes mit je einer an einer unteren
und einer oberen Grundplatte angeordneten Befettungswalze,
Fig. 2 die Ansicht in Richtung II-II von Fig. 1,
Fig. 3 die Ansicht in Richtung III-III von Fig. 1,
Fig. 4 die Ansicht einer zweiten Ausführungsform der Vorrichtung in Durchlaufrichtung
eines zu befettenden Werkstückes mit mehreren koaxial sowie hintereinander angeordneten
Befettungswalzen an einer unteren und einer oberen Grundplatte in Richtung IV-IV von
Fig. 5,
Fig. 5 die Ansicht in Richtung V-V von Fig. 4,
Fig. 6 die Ansicht in Richtung des Pfeiles VI von Fig. 4,
Fig. 7 die Ansicht auf eine dritte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
in Durchlaufrichtung des Werkstückes mit zwei gleichzeitig aufeinander zustellbaren
Grundplatten an der Unter- und an der Oberseite des Werkstückes,
Fig. 8 die Ansicht in Richtung der Pfeile VIII-VIII von Fig. 7 und
Fig. 9 die Ansicht in Richtung des Pfeiles IX von Fig. 7.
[0020] Gemäß den Fig. 1 bis 3 besteht die Grundform der erfindungsgemäßen Vorrichtung 10
zum steuerbaren Befetten von Werkstücken 11 aus zwei Befettungswalzen 12, 13, die
mit fettdurchlässigem Material, z.B. mit Filz, ummantelt und jeweils auf einer Hohlachse
14, 15 an beiden Enden 14a, 14b und 15a, 15b auf einem mit je einer Grundplatte 16,
17 in Verbindung stehenden Lager 18 angeordnet und über mindestens zwei Druckmittelzylinder
(vorzugsweise pneumatisch betrieben) 19, 20 und zwei Führungen 21 an der Werkstückunterfläche
11a und der Werkstückoberfläche 11b ansetzbar sind.
[0021] Erfindungsgemäß weist jedes Lager 18 an jedem Ende 14a, 14b und 15a, 15b der Hohlachsen
14, 15 einen Lagerbock 22 auf, der unter Wirkung einer sich gegen ihn 22 und der Grundplatte
16, 17 abstützenden Feder 23 über mindestens ein begrenztes Spiel in mehreren Freiheitsgraden
zulassenden Lagerbolzen 24 auf der jeweiligen Grundplatte 16, 17 gehaltert ist, die
über die Druckmittelzylinder 19, 20 und die Führungen 21 in Richtung auf die Werkstückfläche
11a, 11b verstellbar ist. Im dargestellten Fall ist jeder Lagerbock 22 von zwei symmetrisch
zur Hohlachse 14, 15 sowie senkrecht auf der jeweiligen Grundplatte 16, 17 angeordneten
Lagerbolzen 24 gehaltert. Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfaßt jedoch auch eine
Ausführungsform, in welcher jeder Lagerbock 22 und zugleich auch jedes Ende 14a, 14b;
15a 15b der Hohlachse 14, 15 diametral von nur einem Lagerbolzen 24 mit einem entsprechenden
Spiel durchgriffen ist, so, wie es im oberen Teil der Fig.2 strichpunktiet angedeutet
ist.
[0022] Wie aus dem unteren Teil der Fig. 2, linke Hälfte, hervorgeht, bestehen die Lagerbolzen
24 aus mit ihrem Kopf 25 in die Grundplatte 16, 17 eingesenkten Innensechskantschrauben
mit glatten, im Querschnitt kreisrunden Schäften 26, welche die Lagerböcke 22 in Kreisbohrungen
27 mit Radialspiel durchgreifen und an ihrer Austrittsstelle über ein Gewindeende
28 mit einer Mutter 29 verschraubt sind. Dabei beteht jeder Lagerbock 22 aus einem
geteilten Spannbock, zwischen dessen Teilen 22a, 22b das jeweilige Ende 14a, 14b;
15a, 15b der Hohlachse 14, 15 mittels einer aus zwei diametral gegenüberliegenden
Schrauben bestehenden Schraubverbindung 30 drehunbeweglich eingespannt ist.
[0023] In sämtlichen Figuren wird die jeweilige Feder 23 aus einer den glatten Schaft 26
des Lagerbolzens 24 mit radialem Abstand umgreifenden zylindrischen Schraubenfeder
gebildet, die mit ihrem einen Ende 23a in der Grundplatte 16, 17 und mit ihrem anderen
Ende 23b in dem Lagerbock 22 in je einer kreisförmigen Ausnehmung eingelassen ist.
Durch die kreisförmigen Ausnehmungen in den Grundplatten 16, 17 einerseits und den
Lagerböcken 22 andererseits wird eine Relativverschiebung der Federn 23 zu den Lagerbolzen
24 unterbunden. Eine Relativverschiebung zwischen diesen beiden Elementen wird nur
durch das Radialspiel der kreisförmigen Durchgangsbohrungen 27 innerhalb der Lagerböcke
22 zu dem glatten Schaft 26 der Lagerbolzen 24 ermöglicht. Dieses Radialspiel ist
in unendlich vielen radialen Richtungen des Lagerbolzens 24 möglich. Hinzu kommt noch
eine mögliche Kippbewegung senkrecht zur Zeichenebene der Fig. 2 sowie im Uhrzeigersinn
und Gegenuhrzeigersinn der gleichen Figur. Alternativ kann die Feder 23 auch von einer
mit ihrem einen Ende an der Grundplatte 16, 17 und mit ihrem anderen Ende am Lagerbock
22 angelenkten, nicht dargestellten Pneumatikfeder ersetzt werden.
[0024] Wie aus den Fig. 1 und 3 hervorgeht, kann eine der Grundplatten, hier z.B. die Grundplatte
16, zweier zwischen sich das zu befettende Werkstück 11 aufnehmenden Befettungswalzen
12, 13 oder Reihen von diesen 12, 13 ortsfest angeordnet werden. Beide Grundplatten
16, 17 sind mit Seitenwangen 31 versehen, an denen jeweils ein Ende eines Druckmittelzylinders
19, 20 und einer Führung 21 befestigt ist. Dabei ist jeder Druckmittelzylinder 19,
20 an einem Ende über das freie Ende 32a seiner Kolbenstange 32 an einem L-förmigen
Winkel 33 mittels einer Mutter 34 und einer Kontermutter 35 befestigt, wohingegen
er am anderen Ende 20a über einen im Querschnitt U-förmigen Bügel 36 an den Seitenwangen
31 angelenkt ist. Über die Mutter 34 und die Kontermutter 35 kann die Einjustierung
der Grundplatten 16, 17 zueinander erfolgen.
[0025] Die Führung 21 besteht in den Darstellungen aus einer Stange mit Kreisquerschnitt,
die am Ende 21a mittels der Halterung 37 und am Ende 21b in einem Gleitlager 38 an
einer Seitenwange 21 der beiden diametral gegenüberliegenden Grundplatten 16, 17 geführt
ist. Die Gleitlager 37, 38 können auch aus Kugelführungen und die Druckmittelzylinder
19, 20 aus Pneumatikzylindern bestehen.
[0026] Im zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung gemäß den Fig. 4 bis 6 sind mit den
Fig. 1 bis 3 übereinstimmende Teile mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet. Jedes Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich vom Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 3 im wesentlichen dadurch,
daß die Grundplatten 16, 17 mit mehreren Befettungswalzen 12, 13 mit sowohl koaxial
nebeneinander als auch parallel, die jeweiligen Lücken der vorausgehenden Reihe der
Befettungswalzen 12, 13 überlappenden Befettungswalzen oder deren Reihen bestückt
sind.
[0027] Wie aus Fig. 6 entnommen werden kann, ist am äußeren Randbereich 39 abstandsgleich
und symmetrisch zur Symmetrieachse 40 je das Ende eines Druckmittelzylinders 19, 20
angeordnet. Im geometrischen Mittelbereich 41 einer jeden Seitenwange 31, in der Darstellung
der Fig. 6 also exakt in der Symmetrieachse 40, ist das untere Ende 21a, der Führung
21 in einer Klemmschelle 37 gehalten, während das obere Ende 21b der Führung 21 in
einem Gleitlager 38 gleitbar relativverschieblich geführt ist. Mit dieser Anordnung
wird eine äußerst stabile sowie präzise Zuordnung mehrerer Befettungswalzen 12, 13
auf nur einer Grundplatte 16, 17 sichergestellt.
[0028] Unterstellt man in den beiden Ausführungsbeipielen gemäß den Fig. 1 bis 6 jeweils
eine ortsfeste Anordnung der Grundplatte 16 und eine dazu relativ bewegliche Grundplatte
17, so kann nur die obere Grundplatte 17 mit ihren Befettungswalzen 13 von der Werkstückoberfläche
11b abgehoben werden, wohingegen das Werkstück 11 mit seiner Werkstückunterfläche
11a stets auf den Befettungswalzen 12 aufliegt und somit an dieser Fläche entsprechend
durchgehend befettet wird.
[0029] Um jedoch in bestimmten Bedarfsfällen sowohl die Werkstückoberfläche 11b als auch
die Werkstückunterfläche 11a nicht durchgehend, sondern nur in Teilbereichen mit den
Befettungswalzen 12, 13 befetten zu können, müssen sowohl die Befettungswalzen 13
als auch die Befettungswalzen 12 von den ihnen zugeordneten Werkstückflächen 11b und
11a absetz- und erneut daran ansetzbar sein.
[0030] Eine dritte erfindungsgemäße Ausführungsform, mit welcher dies ermöglicht wird, ist
in den Fig. 7 bis 9 dargestellt. Darin sind mit den Fig. 1 bis 6 übereinstimmende
Teile mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet. Bei der dritten Ausführungsform gemäß
den Fig. 7 bis 9 sind die Grundplatten 16, 17 mit ihren Befettungswalzen 12, 13 gleichzeitig
oder zeitverschieden an die Werkstückunterfläche 11a bzw. an die Werkstückoberfläche
11b ansetzbar. Zur Bewerkstelligung dieser Relativverschiebung benötigt jede dieser
nunmehr verschieblichen Grundplatten 16, 17 eine Fixplatte 42, wobei zwischen den
Grundplatten 16, 17 und den Fixplatten 42 an jedem Ende vier Pneumatikzylinder 19,
20 angeordnet sind. Dadurch können über diese Pneumatikzylinder 19, 20 die Grundplatten
16, 17 gegenüber den Fixplatten 42 auf der raumfesten Führung 21 mittels der verschieblichen
Gleitlager 38 relativ bewegt und somit die Befettungswalzen 12, 13 entsprechend an
die Werkstückunterlfäche 11a bzw. die Werkstückoberfläche 11b angesetzt werden und
wieder davon abgehoben werden.
[0031] Dabei wird das Werkstück 11 von nicht dargestellten Führungsrollen abgestützt. Zur
beidseitigen Beaufschlagung der Werkstücksflächen 11a und 11b sind die Kolben der
Pneumatikzylinder 19, 20 beidseitig beaufschlagbar. Die letztbeschriebene Ausführungsform
findet insbesondere Verwendung bei großen Arbeitsspalten zwischen den Befettungswalzen
12, 13, was beispielsweise bei Differentialweg-Pressen charakteristisch ist.
1. Vorrichtung (10) zum steuerbaren Befetten von Werkstücken (11) in Band- oder Platinenform
mit mehreren mit fettdurchlässigem Material versehenen, hohlen sowie koaxial zueinander
ausgerichteten Befettungswalzen (12, 13), die jeweils auf einer Hohlachse (14, 15)
beidendig auf einem mit einer Grundplatte (16, 17) in Verbindung stehenden Lager (18)
angeordnet und über mindestens zwei Druckmittelzylinder (19, 20) und zwei Führungen
(21) an der Werkstückfläche (11a, 11b) ansetzbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (18) an jedem Ende (14a, 14b; 15a, 15b) der Hohlachse (14, 15) aus
einem Lagerbock (22) gebildet ist, der unter Wirkung einer sich gegen ihn (22) und
der Grundplatte (16, 17) abstützenden Feder (23) auf der Grundplatte (16, 17) über
mindestens einen ein begrenztes Spiel in mehreren Freiheitsgraden zulassenden Lagerbolzen
(24) gehaltert ist, welcher einen glatten Schaft (26) aufweist, der mit Radialspiel
in allen radialen Richtungen sowie kippbeweglich von dem Lagerbock (22) mit dessen
Durchgangsbohrung (27) umgeben ist, und daß die Grundplatte (16, 17) über die Druckmittelzylinder
(19, 20) und die Führungen (21) in Richtung auf die Werkstückfläche (11a, 11b) verstellbar
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Lagerbock (22) von
zwei symmetrisch zur Hohlachse (14, 15) sowie senkrecht auf der Grundplatte (16, 17)
angeordneten Lagerbolzen (24) gehaltert ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerbolzen (24)
aus mit ihrem Kopf (25) in die Grundplatte (16, 17) eingesenkten Innensechskantschrauben
mit glatten, im Querschnitt kreisrunden Schäften (26) bestehen, welche die Lagerböcke
(22) in Kreisbohrungen (27) mit Radialspiel durchgreifen und an ihrer Austrittsstelle
über ein Gewindeende (28) mit einer Mutter (29) verschraubt sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige
Feder (23) aus einer den glatten Schaft (26) des Lagerbolzens (24) mit radialem Abstand
umgreifenden zylindrischen Schraubenfeder besteht, die mit ihrem einen Ende (23a)
in der Grundplatte (16, 17) und mit ihrem anderen Ende (23b) in dem Lagerbock (22)
in je einer kreisförmigen Ausnehmung eingelassen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder
(23) von einer mit ihrem einen Ende an der Grundplatte (16, 17) und mit ihrem anderen
Ende am Lagerbock (22) angelenkten Pneumatikfeder gebildet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerbock
(22) aus einem geteilten Spannbock besteht, zwischen dessen Teilen (22a, 22b) das
Ende (14a, 14b, 15a, 15b) der Hohlachse (14, 15) mittels einer Schraubverbindung (30)
drehunbeweglich eingespannt ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine der
Grundplatten (16) zweier zwischen sich das zu befettende Werkstück (11) aufnehmenden
Befettungswalzen (12, 13) oder Reihen von diesen (12, 13) ortsfest angeordnet ist,
beide Grundplatten (16, 17) mit Seitenwangen (31) versehen sind und an jeder Seitenwange
(31) einer Grundplatte (16, 17) das Ende eines Druckmittelzylinders (19, 20) und einer
Führung (21) befestigt ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am äußeren
Randbereich (39) einer jeden Seitenwange (31) je das Ende eines Druckmittelzylinders
(19, 20) und im geometrischen Mittelbereich (41) einer jeden Seitenwange (31) das
gleitverschiebliche Ende (21a, 21b) einer Führung (21) angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckmittelzylinder
(19, 20) an einem Ende über einen L-förmigen Winkel (33) und am anderen Ende über
einen im Querschnitt U-förmigen Bügel (36) an den Seitenwangen (31) angelenkt sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung
(21) aus einer Stange mit Kreisquerschnitt besteht, die an beiden Enden (21a, 21b)
in je einem Gleitlager (38) einer Seitenwange (31) zweier diametral gegenüberliegender
Grundplatten (16, 17) geführt ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen
(21) aus bekannten Kugelführungen und die Druckmittelzylinder (19, 20) aus Pneumatikzylindern
bestehen.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben
der Pneumatikzylinder (19, 20) zum Ansetzen an die und zum Abheben von der Werkstückfläche
(11a, 11b) beidseitig beaufschlagbar sind.
1. A device (10) for the controllable greasing of workpieces (11) in strip or plate form
with a plurality of hollow greasing rollers (12, 13), which are provided with grease-permeable
material, are aligned coaxial to one another and are respectively arranged on a hollow
axle (14, 15) with both ends on a bearing (18) connected to a base plate (16, 17)
and can be applied via at least two pressure medium cylinders (19, 20) and two guides
(21) to the workpiece surface (11a, 11b), characterised in that the bearing (18) at
each end (14a, 14b; 15a, 15b) of the hollow axle (14, 15) is formed by a bearing block
(22), which is held on the respective base plate (16, 17) under the action of a spring
(23) supported against the bearing block (22) and the base plate (16, 17) via at least
one bearing bolt (24) allowing limited clearance in a plurality of degrees of freedom
of movement, which bearing bolt comprises a smooth shaft (26), which is enclosed by
the through bore (27) of the bearing block (22) with radial clearance in all radial
directions and so as to be tiltable, and the base plate (16, 17) is adjustable via
the pressure medium cylinders (19, 20) and the guides (21) in the direction of the
workpiece surface (11a, 11b).
2. A device according to claim 1, characterised in that each bearing block (22) is held
by two bearing bolts (24) arranged symmetrical to the hollow axle (14, 15) and perpendicular
to the base plate (16, 17).
3. A device according to claim 1 or 2, characterised in that the bearing bolts (24) are
formed by internal hexagonal screws recessed with their head (25) into the base plate
(16, 17) and having smooth shafts (26), which are circular in cross section and penetrate
the bearing blocks (22) in circular bores (27) with radial clearance and are screwed
at their exit point via a threaded end (28) to a nut (29).
4. A device according to one of claims 1 to 3, characterised in that the respective spring
(23) is formed by a cylindrical helical spring, which encloses the smooth shaft (26)
of the bearing bolt (24) with radial clearance and is fitted with one end (23a) in
the base plate (16, 17) and with its other end (23b) in the bearing block (22) in
a circular recess in each case.
5. A device according to one of claims 1 to 3, characterised in that the spring (22)
is formed by a pneumatic spring which is articulatedly connected at one end to the
base plate (16, 17) and at its other end to the bearing block (22).
6. A device according to one of claims 1 to 5, characterised in that the bearing block
(22) is formed by a divided clamping block, between whose parts (22a, 22b) the end
(14a, 14b, 15a, 15b) of the hollow axle (14, 15) is non-rotatably clamped by means
of a screw connection (30).
7. A device according to one of claims 1 to 6, characterised in that one of the base
plates (16) of two greasing rollers (12, 13) receiving the workpiece (11) which is
to be greased or rows of such rollers (12, 13) can be fixed in place, both base plates
(16, 17) are provided with side walls (31) and the end of a pressure medium cylinder
(19, 20) and a guide (21) is secured to each side wall (31) of a base plate (16, 17).
8. A device according to one of claims 1 to 7, characterised in that the end of a pressure
medium cylinder (19, 20) is arranged in the outer peripheral region (39) of each side
wall (31) and the slideably displaceable end (21a, 21b) of a guide (21) is arranged
in the geometrical central region (41) of each side wall (31).
9. A device according to one of claims 1 to 8, characterised in that the pressure medium
cylinders (19, 20) are articulatedly connected to the side walls (31) at one end via
an L-shaped angle bracket (33) and at the other end via a bracket (36) having a U-shaped
cross section.
10. A device according to one of claims 1 to 9, characterised in that the guide (21) is
formed by a rod having a circular cross section, which is guided at both ends (21a,
21b) in a respective slide bearing (38) of a side wall (31) of two diametrally opposed
base plates (16, 17).
11. A device according to one of claims 1 to 10, characterised in that the guides (21)
are formed by known ball guides and the pressure medium cylinders (19, 20) by pneumatic
cylinders.
12. A device according to one of claims 1 to 11, characterised in that the pistons of
the pneumatic cylinders (19, 20) can be acted upon from both sides for application
to and lifting from the workpiece surface (11a, 11b).
1. Dispositif (10) pour graisser de façon commandée des pièces façonnées (11) se présentant
sous forme de bande ou de platine, avec plusieurs rouleaux de graissage (12, 13) dotés
d'un matériau perméable à la graisse, creux, ainsi qu'orientés coaxialement les uns
par rapport aux autres, qui chacun, sur un axe creux (14, 15), sont disposés aux deux
extrémités sur un palier (18) relié à une plaque de base (16, 17) et peuvent être
appliqués, par au moins deux vérins à fluide sous pression (19, 20) et deux guidages
(21), sur la surface (11a, 11b) de la pièce façonnée, caractérisé en ce que le palier
(18) est constitué, à chaque extrémité (14a, 14b; 15a, 15b) de l'axe creux (14, 15),
d'un bloc palier (22) qui, sous l'effet d'un ressort (23), prenant appui contre le
bloc palier (22) et la plaque de base (16, 17), est maintenu sur la plaque de base
(16, 17), par l'intermédiaire d'au moins un boulon de suspension (24) permettant un
jeu limité dans plusieurs degrés de liberté, boulon de suspension qui présente une
tige lisse (26), entourée, avec un jeu radial dans toutes les directions radiales
ainsi qu'avec une mobilité en basculement, par le bloc palier (22) par son perçage
de passage (27), et en ce que la plaque de base (16, 17) est réglable, par l'intermédiaire
du vérin à fluide sous pression (19, 20) et des guidages (21), dans la direction de
la surface (11a, 11b) de la pièce façonnée.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que chaque bloc palier (22)
est maintenu par deux boulons de suspension (24) disposés symétriquement par rapport
à l'axe creux (14, 15) ainsi que perpendiculairement sur la plaque de base (16, 17).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les boulons de suspension
(24) sont constitués de vis à six pans intérieurs, noyées avec leurs têtes (25) dans
la plaque de base (16, 17), vis ayant des tiges (26) lisses à section transversale
ronde circulaire, qui traversent les blocs palier (22) dans des perçages circulaires
(27), avec un jeu radial, et sont vissées sur leur côté sortie, sur une extrémité
filetée (28), à l'aide d'un écrou (29).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le ressort
(23) respectif est constitué d'un ressort hélicoïdal cylindrique entourant avec un
jeu radial la tige lisse (26) du boulon de suspension (24), ressort hélicoïdal qui
est, par une première de ses extrémités (23a), inséré dans la plaque de base (16,
17) et, par son autre extrémité (23b), insérée dans le bloc palier (22), chaque fois
dans un évidement à forme circulaire.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le ressort
(23) est constitué par un ressort pneumatique, articulé, à une première de ses extrémités,
sur la plaque de base (16, 17) et, à son autre extrémité, sur le bloc palier (22).
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le bloc palier
(22) est constitué d'un bloc de serrage divisé, entre les parties (22a, 22b) duquel
l'extrémité (14a, 14b, 15a, 15b) de l'axe creux (14, 15) est enserrée avec impossibilité
de rotation, au moyen d'une liaison vissée (30).
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'une des plaques
de base (16), de deux rouleaux de graissage (12, 13) recevant entre eux la pièce façonnée
(11) à graisser ou bien de rangées de ces rouleaux de graissage (12, 13), est disposée
localement fixe, les deux plaques de base (16, 17) étant dotées de joues latérales
(31) et, sur chaque joue latérale (31) d'une plaque de base (16, 17), est fixée l'extrémité
d'un vérin à fluide sous pression (19, 20) et d'un guidage (21).
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que, sur la zone
de bordure extérieure (39) de chaque joue latérale (31), est disposée respectivement
l'extrémité d'un vérin à fluide sous pression (19, 20) et, dans la zone médiane géométrique
(41) de chaque joue latérale (31), est disposée l'extrémité (21a, 21b), mobile en
glissement, d'un guidage (31).
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les vérins
à fluide sous pression (19, 20) sont articulés sur les joues latérales (31), à une
première extrémité par une cornière en forme de L (33) et, à l'autre extrémité, par
un étrier (36) à section transversale en forme de U.
10. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le guidage
(21) est constitué d'une barre à section transversale circulaire qui est guidée aux
deux extrémités (21a, 21b), respectivement dans un palier à glissement (38) d'une
joue latérale (31) de deux plaques de base (16, 17) diamétralement opposées.
11. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que les guidages
(21) sont constitués de guidages sphériques connus et les vérins à fluide sous pression
(19, 20) sont constitués de vérins pneumatiques.
12. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que les pistons
des vérins pneumatiques (19, 20) sont susceptibles d'être sollicités des deux côtés
pour obtenir une application sur la surface (11a, 11b) de la pièce façonnée et un
soulèvement par rapport à celle-ci.