| (19) |
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(11) |
EP 0 622 157 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.03.1997 Patentblatt 1997/10 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.12.1993 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B25D 17/08 |
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Werkzeugeinspannschaft
Clamping shaft of a tool
Arbre de fixation d'un outil
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE DK FR GB IT LI NL |
| (30) |
Priorität: |
26.04.1993 DE 4313580
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.11.1994 Patentblatt 1994/44 |
| (73) |
Patentinhaber: HILTI Aktiengesellschaft |
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9494 Schaan (LI) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Obermeier, Josef
D-86971 Peiting (DE)
- Selb, Michael
A-6800 Feldkirch (DE)
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| (74) |
Vertreter: Wildi, Roland |
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Hilti Aktiengesellschaft
Patentabteilung 9494 Schaan 9494 Schaan (LI) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 071 821 EP-A- 0 565 482 DE-A- 2 551 125 DE-U- 9 116 606
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EP-A- 0 181 093 DE-A- 2 125 818 DE-A- 2 826 153 FR-A- 2 282 323
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Werkzeug zum Einsetzen in eine Werkzeugaufnahme für dem
Meisseln und/oder Schlagbohren dienende Handwerkzeuggeräte mit einem Einspannschaft
der mindestens eine axial geschlossene Verriegelungsnut und mindestens zwei von einer
kreistunden Kontur abweichende, axial zum freien Ende des Einspannschaftes hin offene
Mitnahmeflächen aufweist, wobei der Querschnitt des Einspannschaftes als polygonartiges
Profil mit Profilflächen ausgebildet ist und dass die Mitnahmeflächen im Bereich der
Profilflächen angeordnet sind, sowie eine Werkzeugaufnahme für ein solches Werkzeug,
gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 8. Ein solches Werkzeug und eine solche Werkzeugaufnahme
sind bekannt aus der DE-U- 9116606.
[0002] Im Werkzeugschaft eines aus der DE-PS 25 51 125 bekannten Bohrers der eingangs genannten
Art ist eine axial geschlossene Nut mit halbkreisförmigem Querschnitt angeordnet.
Die Enden der Nut sind hohlkugelförmig ausgestaltet und in die Nut greift ein kugelförmiger
Verriegelungskörper ein, der in einer Werkzeugaufnahme radial versetzbar geführt ist.
Mit Hilfe des Verriegelungskörpers wird die axiale Beweglichkeit des Einspannschaftes
in der Werkzeugaufnahme begrenzt.
[0003] Im Werkzeugschaft sind axial zum freien Ende des Einspannschaftes hin offene Drehmitnahmenuten
mit Mitnahmeflächen angeordnet. Diese Mitnahmeflächen wie mit einem leistenförmigen
Drehmitnehmer der Werkzeugaufnahme zusammen. Der leistenförmige Drehmitnehmer ist
feststehend in der Werkzeugaufnahme angeordnet.
[0004] Aus der DE-A-2826153 ist ein Schnellwechselfutter und ein Werkzeug für ein Bohr-
und Meisselgerät bekannt. Der Einspannschaftes des Werkzeugs weist zwei hintereinander
angeordnete Bereiche mit einem polygonartigen Profil in Form eines Sechskantes auf.
Zwischen diesen beiden Bereichen besitzt das Einsteckende einen runden Querschnitt,
dessen Durchmesser kleiner ist als die Schlüsselweite des Sechskants. Die Flächen
beider Sechskante dienen als Mitnahmeflächen beim Übertragen einer von der Werkzeugaufnahme
ausgehenden Drehbewegung auf das Einsteckende des Werkzeugs.
[0005] Bei Werkzeugen mit keinem Arbeitsdurchmesser und einem relativ zu grossen Einspannschaftdurchmesser
ist es erforderlich, im Bereich des Einspannschaftes eine starke Materialverformung
bzw. Zerspanung durchzuführen, was mit einem grossen Aufwand verbunden ist. Eine derartige
Herstellung ist unwirtschaftlich und kostenintensiv.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den Einspannschaft des Werkzeuges
derart auszubilden, dass auch bei einem Werkzeug mit kleinem Arbeitsdurchmesser die
Herstellung kostengünstig erfolgen kann, und wobei die Zentrierung des Schaftes verbessert
wird.
[0007] Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, dass das polygonartige Profil mit
gerundeten Ecken ausgebildet ist, wobei die Führungskontur des Einspannschaftes vom
Eckmass von mindestens zwei Ecken gebildet ist, und dass sich die Verriegelungsnuten
im Bereich der Profilflächen befinden. Dabei ist ebenfalls eine entsprechende Werkzeugaufnahme
gemäß Anspruch 8 vorgesehen.
[0008] Durch die Ausbildung des Einspannschaftes als polygonartiges Profil werden zusätzliche
Mitnahmeflächen gebildet, die der Uebertragung des Drehmomentes dienen. Der Verschleiss
im Bereich des Einspannschaftes wird dadurch deutlich verringert, da der Kontaktbereich
zwischen dem Einspannschaft und der Werkzeugaufnahme im Bereich der Mitnahmefläche
grösser ausgebildet ist. Zudem ist insbesondere die Herstellung von Werkzeugen mit
keinem Arbeitsdurchmesser wirtschaftlicher, da im Bereich des Einspannschaftes weniger
Material umgeformt werden muss.
[0009] Die am Umfang zwischen Profilflächen befindlichen Ecken dienen der Zentrierung des
Einspannschaftes in der Werkzeugaufnahme. Die Ecken sind gerundet ausgebildet und
bilden somit eine radiale Führungskontur.
[0010] Am Einspannschaft sind wenigstens zwei Mitnahmeflächen vorgesehen. Durch die Anordnung
einer zweiten bzw. mehrerer Mitnahmeflächen wird eine gleichmässigere, zentrale Drehmomentübertragung
erzielt.
[0011] Bei einer kreisrunden Aufnahmeöffnung der Werkzeugaufnahme ist die Führungskontur
vorzugsweise von mindestens zwei einander diametral gegenüberliegenden Ecken gebildet.
Anstelle von nur zwei Ecken können auch drei Ecken als sogenannte Dreipunktauflage
Anwendung finden, wobei sich die gerundeten Ecken auf dem gleichen Durchmesser befinden
und jeweils 120° zueinander versetzt angeordnet sind.
[0012] Damit eine Führung des Einspannschaftes in der Werkzeugaufnahme verschleissgering
gewährleistet werden kann, ist die Führungskontur zweckmässigerweise von vier Ecken
gebildet, wobei jeweils zwei Ecken einander diametral gegenüberliegend angeordnet
sind.
[0013] Je grösser die Anzahl der Ecken ist, umso geringer ist die einzelne radial auftretende
Belastung einer einzelnen Ecke.
[0014] Zweckmässigerweise sind wenigstens ein Teil der Mitnahmeflächen im wesentlichen radial
verlaufende Bereiche von axial zum freien Ende des Einspannschaftes hin offenen Drehmitnahmenuten.
Um eine bessere Drehmomentübertragung von der Werkzeugaufnahme auf den Einspannschaft
erzielen zu können, weisen die von den Profilflächen gebildeten Mitnahmeflächen radiale
Ausnehmungen auf, welche eine Vergrösserung der Mitnahmefläche bewirken.
[0015] Als besonders vorteilhaft erweisen sich Drehmitnahmenuten, die Flanken aufweisen,
von denen zumindest die mitnahmeseitigen Flanken im wesentlichen radial verlaufen.
Die Flanken bilden eine direkte Angriffsfläche für die in Umfangsrichtung wirkende
Drehmomentübertragung.
[0016] Abhängig von der Form der Werkzeugaufnahme kann das polygonartige Profil des Einspannschaft
vorteilhafterweise als Vierkantpolygon ausgebildet sein. Der Querschnitt eines derartigen
Einspannschaftes kann im wesentlichen quadratisch oder rechteckig sein. Bei einem
quadratisch ausgebildeten Einspannschaft sind alle Profilflächen im wesentlichen gleich
gross ausgebildet. Der rechteckige Einspannschaft besitzt Profilflächen, die unterschiedlich
gross ausgebildet sind. Wird die Verriegelungsnut im Bereich einer der kleineren Profilflächen
angeordnet, so stehen die grösseren Profilflächen für die Drehmitnahme zur Verfügung.
Aufgrund der grösseren Profilflächen ist es möglich, zusätzliche Ausnehmungen für
Drehmitnahmeelemente anzuordnen.
[0017] Um eine Vergrösserung der Profilflächen zu erreichen, können die Profilflächen des
als Vierkantpolygons ausgebildeten Profils des Einspannschaftes vorzugsweise konvex
oder konkav ausgebildet sein.
[0018] Um eine kostengünstige Herstellung eines erfindungsgemässen Einspannschaftes gewährleisten
zu können, ist der Einspannschaft in seinem Ausgangszustand ein Pressrohling mit quadratischem
oder rechteckigem Querschnitt, der durch Massivumformung in seine endgültige Form
bringbar ist. Bei der Massivumformung wird der Einspannschaft durch Stauchen und Anpressen
in seine endgültige Form gebracht.
[0019] Die in vorstehend erwähnter Weise ausgebildeten Werkzeuge haben den Vorteil, dass
sie in einer herkömmlichen Werkzeugaufnahme beispielsweise entsprechend der DE-PS
25 51 125 verwendet werden können. Dies allerdings mit der Einbusse, dass höhere Anteile
an Drehmomenten nicht übertragbar sind, da die Profilflächen ohne Funktion bleiben.
Die erfindungsgemässen Vorteile, dh die Möglichkeit einer Erhöhung des zu übertragenden
Drehmomentes können dagegen dann ausgeschöpft werden, wenn das Werkzeug in eine Werkzeugaufnahme
mit einer Aufnahmeöffnung eingesetzt wird, deren Querschnitt dem Querschnitt des Werkzeugs
entspricht und zweckmässigerweise polygonartig ausgebildet ist, sowie Polygonflächen
aufweist, wobei mindestens eine der Polygonflächen mit einer Mitnahmefläche des Einspannschaftes
des Werkzeuges zusammenwirkt und wobei eine andere Polygonfläche eine Durchtrittsöffnung
für ein radial versetzbares Verriegelungselement aufweist, das mit der Verriegelungsnut
im Bereich der Profilflächen des Einspannschaftes des Werkzeuges in Verbindung bringbar
ist.
[0020] Um geringe Wandstärken der Führung zu vermeiden, sind die Ecken der Polygonflächen
vorzugsweise gerundet ausgebildet.
[0021] Zweckmässigerweise weist wenigstens eine Polygonfläche einen sich axial erstreckenden
leistenförmigen Drehmitnehmer, mit im wesentlichen radial verlaufenden Gegenflächen
auf, die mit den im wesentlichen radial verlaufenden Mitnahmeflächen zusammenwirken.
Durch die Anordnung derartiger Drehmitnehmer wird eine bessere Verteilung und eine
bessere Uebertragung des Drehmomentes von der Werkzeugaufnahme auf den Einspannschaft
des Werkzeuges erreicht.
[0022] Zweckmässigerweise ist der Querschnitt der Aufnahmeöffnung als Vierkantpolygon mit
Polygonflächen ausgebildet. Die im wesentlichen symmetrisch angeordneten und im wesentlichen
symmetrisch ausgebildeten Polygonflächen und gewährleisten eine gleichmässige Verteilung
des Drehmomentes auf den Einspannschaft des Werkzeuges.
[0023] Vorzugsweise sind die Polygonflächen des Vierkantpolygons konkav oder konvex ausgebildet.
Dadurch entsteht eine Vergrösserung der Polygonflächen, so dass die von der Werkzeugaufnahme
auf den Einspannschaft des Werkzeuges übertragene Kraft auf eine grössere Fläche verteilt
wird. Dadurch entstehen geringere Flächenpressungen.
[0024] Die Erfindung wird, anhand von Ausführungsbeispielen, näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1, 3, 5, 7, 9, 11
- Querschnitte von verschiedenen Ausführungsbeispielen des Einspannschaftes von sechs
verschiedenen Werkzeugen;
- Fig. 2, 4, 6, 8, 10, 12
- Seitenansichten der Einspannschäfte 10, 12 nach den Fig. 1, 3, 5, 7, 9 und 11 in verkleinerter
Darstellung;
- Fig. 13
- Schnitt durch eine schematisch dargestellte Werkzeugaufnahme mit einem Einspannschaft
gemäss den Fig. 3 und 4.
[0025] Der in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Einspannschaft 1, 10 weist einen im wesentlichen
quadratischen Querschnitt mit im wesentlichen gleich grossen Profilflächen auf. Im
Bereich zweier diametral gegenüberliegend angeordneter Profilflächen sind Verriegelungsnuten
2, 19 angeordnet, die in axialer Richtung beidseitig geschlossen sind. Die Enden der
Verriegelungsnuten 2, 19 sind jeweils hohlkugelförmig ausgebildet.
[0026] Die um 90° zu den Verriegelungsnuten 2, 19 angeordneten Profilflächen bilden Mitnahmeflächen
3, 12 die der Drehmomentübertragung dienen. Die für die genaue Zentrierung des Einspannschaftes
1, 10 in einer nicht dargestellten Werkzeugaufnahme notwendige Führungskontur wird
von den Ecken 4, 5, 6, 7, 13, 14, 15, 16 gebildet.
[0027] Die in den Fig. 3 und 4 dargestellten Mitnahmeflächen 12 weisen axial verlaufende
Drehmitnahmenuten 11 auf, die zum Ende des Einspannschaftes 10 hin offen ausgebildet
sind. Durch die zusätzliche Anordnung derartiger Drehmitnahmenuten 11 entstehen zusätzliche,
im wesentlichen radial verlaufende Mitnahmeflächen 17, 18, die der besseren Uebertragung
des Drehmomentes von einer nicht dargestellten Werkzeugaufnahme auf den Einspannschaft
10 dienen.
[0028] Der in Fig. 5 und 6 dargestellte Einspannschaft 20 besitzt einen im wesentlichen
rechteckigen Querschnitt. Aufgrund dieses Querschnittes sind die gebildeten Profilflächen
unterschiedlich gross. Im Bereich der kleineren Profilflächen sind jeweils axial geschlossene
Verriegelungsnuten 21 angeordnet. Die Enden dieser Verriegelungsnuten 21 sind hohlkugelförmig
ausgebildet.
[0029] Zur Bildung der Mitnahmeflächen 22 findet im Bereich der grösseren Profilflächen
eine Materialverformung statt. Diese wird während des Herstellvorganges dadurch erreicht,
dass beidseitig jeweils zwei axial verlaufende Vertiefungen 27 in die Profilflächen
eingpresst werden. Das dabei verdrängte Material gelangt auf diese Weise zum restlichen
Bereich der Profilflächen, so dass erhöhte Mitnahmeflächen 22 entstehen.
[0030] Die in Fig. 5 dargestellte strichlierte Linie stellt die Grösse eines vierkantförmigen
Pressrohlinges 28 dar, wie er zur Herstellung eines derartigen Einspannschaftes 20
benötigt wird. Durch die Verwendung von vierkantförmigen Pressrohlingen 28 wird eine
erhebliche Kostenreduzierung durch Materialeinsparung erreicht. Gegenüber einem runden
Pressrohling wird bei einem vierkantförmigen Pressrohling 28 ein erheblicher Anteil
an Umformungsarbeit eingespart.
[0031] Damit der Einsteckschaft 20 mit dem rechteckigen Querschnitt innerhalb einer nicht
dargestellten Werkzeugaufnahme radial genau geführt werden kann, bilden die Ecken
23, 24, 25, 26 die entsprechende Führungskontur.
[0032] Die Fig. 7 und 8 zeigen ebenfalls einen Einspannschaft 30, der im wesentlichen aus
einem Vierkantpolygon hergestellt ist, wobei zwei einander diametral gegenüberliegende
Ecken 33, 35 abgeschrägt und zwei weitere Ecken 34, 36 gerundet sind. Die für das
zentrale Führen des Werkzeuges innerhalb einer nicht dargestellten Werkzeugaufnahme
notwendige Führungskontur wird von den zwei einander diametral gegenüberliegenden,
gerundeten Ecken 34, 36 gebildet. Der Einspannschaft 30 weist an zwei einander diametral
gegenüberliegenden Profilflächen axial geschlossene Verriegelungsnuten 31 auf. Die
beiden weiteren, einander im wesentlichen diametral gegenüberliegenden Profilflächen
bilden Mitnahmeflächen 32. Diese Mitnahmeflächen 32 besitzen jeweils eine dem Zentrieren
des Werkzeuges dienende, parallel verlaufende Drehmitnahmenut 37. Dadurch bilden sich
im wesentlichen radial verlaufende zusätzliche Mitnahmeflächen 38.
[0033] Der in den Fig. 9 und 10 dargestellte Einspannschaft 40 ist als Vierkantpolygon ausgebildet.
Der Querschnitt zeigt im wesentlichen gleich grosse, konvex ausgebildete Profilflächen.
Im Bereich zweier diametral gegenüberliegend angeordneter Profilflächen sind Verriegelungsnuten
49 angeordnet, die in axialer Richtung beidseitig geschlossen sind. Die Enden der
Verriegelungsnuten 49 sind jeweils hohlkugelförmig ausgebildet.
[0034] Die um 90° zu den Verriegelungsnuten 49 angeordneten Profilflächen bilden Mitnahmeflächen
42, die der Drehmomentübertragung dienen. Die Mitnahmeflächen 42 weisen axial verlaufende
Drehmitnahmenuten 41 auf, die zum Ende des Einspannschaftes 40 hin offen ausgebildet
sind. Durch die zusätzliche Anordnung derartig Drehmitnahmenuten 41 entstehen zusätzliche,
im wesentlichen radial verlaufende Mitnahmeflächen 47, 48, die der besseren Uebertragung
des Drehmomentes von einer nicht dargestellten Werkzeugaufnahme auf den Einspannschaft
40 dienen.
[0035] Die Führungskontur des Einsteckschaftes 40 wird von den Ekken 43, 44, 45, 46 bestimmt.
[0036] Der in den Fig. 11 und 12 dargestellte Einspannschaft 50 weist im wesentlichen gleich
grosse, konkavartig ausgebildete Profilflächen auf. Im Bereich zweier diametral gegenüberliegend
angeordneter Profilflächen sind Verriegelungsnuten 59 angeordnet, die in axialer Richtung
beidseitig geschlossen sind. Die Enden der Verriegelungsnuten 59 sind jeweils hohlkugelförmig
ausgebildet.
[0037] Die um 90° zu den Verriegelungsnuten 59 angeordneten Profilflächen bilden Mitnahmeflächen
52, die der Drehmomentübertragung dienen. Die für die genaue Zentrierung des Einspannschaftes
50 in einer nicht dargestellten Werkzeugaufnahme notwendige Führungskontur wird von
den Ecken 53, 54, 55, 56 gebildet.
[0038] Die Mitnahmeflächen 52 weisen axial verlaufende Drehmitnahmenuten 51 auf, die zum
Ende des Einspannschaftes 50 hin offen ausgebildet sind. Durch die zusätzliche Anordnung
derartiger Drehmitnahmenuten 51 entstehen zusätzliche, im wesentlichen radial verlaufende
Mitnahmeflächen 57, 58, die der besseren Uebertragung des Drehmomentes von einer nicht
dargestellten Werkzeugaufnahme auf den Einspannschaft 50 dienen.
[0039] Die Herstellung des Werkzeuges, bei der das Ausgangsprodukt ein umzuformender Pressrohling
ist, ist auch für die Ausführungsbeispiele gemäss Fig. 1 bis 4 und Fig. 7 bis 12 möglich,
wobei der Querschnitt des Pressrohrlings rund, quadratisch, rechteckig oder polygonartig
ausgebildet sein kann.
[0040] In Fig. 13 ist schematisch eine Werkzeugaufnahme dargestellt, in welche der Einspannschaft
10 des Werkzeuges entsprechend Fig. 3 und 4 eingesetzt ist. Die Werkzeugaufnahme weist
eine Führung 60 mit einer Aufnahmeöffnung, eine Betätigungshülse 73 sowie einen die
Betätigungshülse 73 umgebenden Käfig 72 auf. Durch Versetzen der Betätigungshülse
73 entweder axial oder in Umfangsrichtung, ist eine im gezeigten Beispiel nicht dargestellte
Ausnehmung in Radialprojektion eines Verriegelungselementes 67 bringbar, so dass dieses
in einer Durchtrittsöffnung 66 geführte Verriegelungselement 67 radial ausweichen
kann. Dies führt dazu, dass das Verriegelungselement 67 aus der Verriegelungsnut 19
ausrücken kann und dadurch den Einspannschaft 10 freigibt, so dass das Werkzeug aus
der Führung 60 und damit aus der Werkzeugaufnahme entnommen werden kann.
[0041] Der Aufnahmequerschnitt der Führung 60 ist polygonartig ausgebildet, und besitzt
im gleich grosse Polygonflächen 61, 62. Die Ecken 68, 69, 70, 71 der Polygonflächen
61, 62 sind gerundet ausgebildet.
[0042] Die Führung 60 weist zwei von den Polygonflächen 61 in die lichte Weite der Aufnahmeöffnung
ragende, sich axial erstreckende, leistenförmige Drehmitnehmer 63 mit im wesentlichen
radial verlaufenden Gegenflächen 64, 65 auf.
1. Werkzeug zum Einsetzen in eine Werkzeugaufnahme für dem Meisseln und/oder Schlagbohren
dienende Handwerkzeuggeräte mit einem Einspannschaft (1, 10, 20, 30, 40, 50) der mindestens
eine axial geschlossene Verriegelungsnut (2, 19, 21, 31, 49, 59) und mindestens zwei
von einer kreisrunden Kontur abweichende, axial zum freien Ende des Einspannschaftes
hin offene Mitnahmeflächen (3, 12, 17, 18, 22, 32, 38, 42, 47, 48, 52, 57, 58) aufweist,
wobei der Querschnitt des Einspannschaftes (1, 10, 20, 30, 40, 50) als polygonartiges
Profil mit Profilflächen ausgebildet ist und dass die Mitnahmeflächen (3, 12, 17,
18, 22, 32, 38, 42, 47, 48, 52, 57, 58) im Bereich der Profilflächen angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass das polygonartige Profil mit gerundeten Ecken (4, 5, 6, 7, 13, 14, 15, 16, 23,
24, 25, 26, 34, 36, 43, 44, 45, 46, 53, 54, 55, 56) ausgebildet ist, wobei die Führungskontur
des Einspannschaftes (1, 10, 20, 30, 40, 50) vom Eckmass von mindestens zwei Ecken
(4, 5, 6, 7, 13, 14, 15, 16, 23, 24, 25, 26, 34, 36, 43, 44, 45, 46, 53, 54, 55, 56)
gebildet ist, und dass sich die Verriegelungsnuten (2, 19, 21, 31, 49, 59) im Bereich
der Profilflächen befinden.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungskontur von mindestens
zwei einander diametral gegenüberliegenden Ecken (4, 6; 5, 7; 13, 15; 14, 16; 23,
25; 24, 26; 34, 36; 43, 45, 44, 46; 53, 55; 54, 56) gebildet ist.
3. Werkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungskontur von
vier Ecken (4, 5, 6, 7; 13, 14, 15, 16; 23, 24, 25, 26; 43, 44, 45, 46; 53, 54, 55,
56) gebildet ist, wobei jeweils zwei Ecken (4, 6; 5, 7; 13, 15; 14, 16; 23, 25; 24,
26; 43, 45; 44, 46; 53, 55; 54, 56) einander diametral gegenüberliegend angeordnet
sind.
4. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens
ein Teil der Mitnahmeflächen (17, 18, 38, 47, 48, 57, 58) im wesentlichen radial verlaufende
Bereiche von axial zum freien Ende des Einspannschaftes (10, 30, 40, 50) hin offenen
Drehmitnahmenuten (11, 37, 41, 51) sind.
5. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das polygonartige
Profil als Vierkantpolygon ausgebildet ist.
6. Werkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilflächen des als Vierkantpolygon
ausgebildeten Profils des Einspannschaftes (40) konvex ausgebildet sind.
7. Werkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilflächen des als Vierkantpolygon
ausgebildeten Profils des Einspannschaftes (50) konkav ausgebildet sind.
8. Werkzeugaufnahme mit einer Aufnahmeöffnung mit einem polygonartigen Querschnitt und
mit einem radial versetzbaren Verriegelungselement, für Werkzeuge nach einem der Ansprüche
1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Querschnitt des Werkzeugs entsprechende
Querschnitt Polygonflächen (61, 62) mit abgerundeten Ecken (68, 69, 70, 71) aufweist,
wobei mindestens eine der Polygonflächen (61) mit einer Mitnahmefläche (12) des Einspannschaftes
(10) des Werkzeuges zusammenwirkt und wobei eine andere Polygonfläche (62) eine Durchtrittsöffnung
(66) für das radial versetzbare Verriegelungselement (67) aufweist, das mit der Verriegelungsnut
(19) im Bereich der Profilflächen des Einspannschaftes (10) des Werkzeuges in Verbindung
bringbar ist.
9. Werkzeugaufnahme nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Polygonfläche
(61) einen sich axial erstreckenden, leistenförmigen Drehmitnehmer (63), mit im wesentlichen
radial verlaufenden Gegenflächen (64, 65) aufweist, die mit den im wesentlichen radial
verlaufenden Bereichen der Mitnahmeflächen (17, 18) zusammenwirken.
10. Werkzeugaufnahme nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der
Querschnitt der Aufnahmeöffnung als Vierkantpolygon ausgebildet ist.
11. Werkzeugaufnahme nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Polygonflächen
(61, 62) des Vierkantpolygons konkav ausgebildet sind.
12. Werkzeugaufnahme nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Polygonflächen
(61, 62) des Vierkantpolygons konvex ausgebildet sind.
1. Tool for insertion into the tool chuck of chiselling and/or percussion drilling hand
tools comprising a clamping shaft (1, 10, 20, 30, 40, 50) having at least one axially
closed locking groove (2, 19, 21, 31, 49, 59) and at least two pickup surfaces (3,
12, 17, 18, 22, 32, 38, 42, 47, 48, 52, 57, 58) which deviate from a circular contour
and are axially open towards the free end of the clamping shaft, and the cross-section
of the clamping shaft (1, 10, 20, 30, 40, 50) is a polygonal profile with profile
surfaces, and the pickup surfaces (3, 12, 17, 18, 22, 32, 38, 42, 47, 48, 52, 57,
58) are arranged in the area of the profile surfaces, characterised in that the polygonal profile has rounded corners (4, 5, 6, 7, 13, 14, 15, 16, 23, 24, 25,
26, 34, 36, 43, 44, 45, 46, 53, 54, 55, 56), and the guide contour of the clamping
shaft (1, 10, 20, 30, 40, 50) is established by the corner dimension of at least two
corners (4, 5, 6, 7, 13, 14, 15, 16, 23, 24, 25, 26, 34, 36, 43, 44, 45, 46, 53, 54,
55, 56), and the locking grooves (2, 19, 21, 31, 49, 59) are located in the area of
the profile surfaces.
2. Tool according to Claim 1, characterised in that the guide contour is formed by at least two diametrically opposite corners (4, 6;
5, 7; 13, 15; 14, 16; 23, 25; 24, 26; 34, 36; 43, 45; 44, 46; 53, 55; 54, 56).
3. Tool according to Claim 1 or 2, characterised in that the guide contour is formed by four corners (4, 5, 6, 7; 13, 14, 15, 16; 23, 24,
25, 26; 43, 44, 45, 46; 53, 54, 55, 56) of which two corners (4, 6; 5, 7; 13, 15;
14, 16; 23, 25; 24, 26; 43, 45; 44, 46; 53, 55; 54, 56) are arranged to be diametrically
opposite each other.
4. Tool according to one of Claims 1 to 3, characterised in that at least a portion of the pickup surfaces (17, 18, 38, 47, 48, 57, 58) are essentially
radially extending areas of rotary pickup grooves (11, 37, 41, 51) which are axially
open towards the free end of the clamping shaft (10, 30, 40, 50).
5. Tool according to one of Claims 1 to 4, characterised in that the polygonal profile is in the shape of a square polygon.
6. Tool according to Claim 5, characterised in that the profile surfaces of the square polygonal clamping shaft (40) are convex.
7. Tool according to Claim 5, characterised in that the profile surfaces of the square polygonal of the clamping shaft (50) are concave.
8. Tool chuck with a receiving opening of a polygonal cross-section and a radially transposable
locking element for tools according to one of Claims 1 to 7, characterised in that the cross-section, which corresponds with the cross-section of the tool, comprises
polygonal surfaces (61, 62) with rounded corners (68, 69, 70; 71), and that at least
one of the polygonal surfaces (61) co-operates with a pickup surface (12) of the clamping
shaft (10) of the tool, and that another polygonal surface (62) comprises a passage
opening (66) for the radially transposable locking element (67) which can be connected
to the locking groove (19) in the area of the profile surfaces of the clamping shaft
(10) of the tool.
9. Tool chuck according to Claim 8, characterised in that at least one polygonal surface (61) comprises an axially extending ledgeshaped rotary
pickup (63) with essentially radially extending counter-surfaces (64, 65) which co-operate
with essentially radially extending areas of the pickup surfaces (17, 18).
10. Tool chuck according to one of Claims 8 or 9, characterised in that the cross-section of the receiving opening is arranged to be a square polygon.
11. Tool chuck according to Claim 10, characterised in that the polygonal surfaces (61, 62) of the square polygon are concave.
12. Tool chuck according to Claim 11, characterised in that the polygonal surfaces (61, 62) of the square polygon are convex.
1. Outil pour l'insertion dans un porte-outil pour des outils à main servant au burinage
et/ou au perçage à percussion, comprenant une tige de serrage (1, 10, 20, 30, 40,
50) qui comporte au moins une rainure de verrouillage axiale (2, 19, 21, 31, 49, 59)
fermée et au moins deux surfaces d'entraînement (3, 12, 17, 18, 22, 32, 38, 42, 47,
48, 52, 57, 58) axialement ouvertes en direction de l'extrémité libre de la tige de
serrage et s'écartant d'un contour circulaire, la section transversale de la tige
de serrage (1, 10, 20, 30, 40, 50) présentant un profil de type polygonal avec des
surfaces profilées, et les surfaces d'entraînement (3, 12, 17, 18, 22, 32, 38, 42,
47, 48, 52, 57, 58) étant disposées dans la région des surfaces d'entraînement, caractérisé en ce que le profil de type polygonal présente des coins arrondis (4, 5, 6, 7, 13, 14,
15, 16, 23, 24, 25, 26, 34, 36, 43, 44, 45, 46, 53, 54, 55, 56), le contour de guidage
de la tige de serrage (1, 10, 20, 30, 40, 50) étant formé par le surangle d'au moins
deux coins (4, 5, 6, 7, 13, 14, 15, 16, 23, 24, 25, 26, 34, 36, 43, 44, 45, 46, 53,
54, 55, 56), et que les rainures de verrouillage (2, 19, 21, 31, 49, 59) se trouvent
dans la région des surfaces profilées.
2. Outil selon la revendication 1, caractérisé en ce que le contour de guidage est formé
par au moins deux coins (4, 6 ; 5, 7 ; 13, 15 ; 14, 16 ; 23, 25 ; 24, 26 ; 34, 36
; 43, 45, 44, 46 ; 53, 55 ; 54, 56) diamétralement opposés.
3. Outil selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le contour de guidage est
formé par quatre coins (4, 5, 6, 7 ; 13, 14, 15, 16 ; 23, 24, 25, 26 ; 43, 44, 45,
46 ; 53, 54, 55, 56) dont respectivement deux coins (4, 6 ; 5, 7 ; 13, 15 ; 14, 16
; 23, 25 ; 24, 26 ; 43, 45 ; 44, 46 ; 53, 55 ; 54, 56) sont disposés de manière diamétralement
opposée.
4. Outil selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'au moins une partie
des surfaces d'entraînement (17, 18, 38, 47, 48, 57, 58) sont constituées par des
sections d'extension sensiblement radiale de rainures d'entraînement en rotation (11,
37, 41, 51) axialement ouvertes en direction de l'extrémité libre de la tige de serrage
(10, 30, 40, 50).
5. Outil selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le profil de type
polygonal est conformé en polygone à quatre faces.
6. Outil selon la revendication 5, caractérisé en ce que les surfaces profilées du profil
de la tige de serrage (40) conformé en polygone à quatre faces présentent une forme
convexe.
7. Outil selon la revendication 5, caractérisé en ce que les surfaces profilées du profil
de la tige de serrage (50) conformé en polygone à quatre faces présentent une forme
concave.
8. Porte-outil comprenant une ouverture de réception avec une section transversale polygonale
et un élément de verrouillage déplaçable dans le sens radial, pour des outils selon
l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la section transversale correspondant
à la section transversale de l'outil présente des surfaces polygonales (61, 62) avec
des coins arrondis (68, 69, 70, 71), au moins l'une des surfaces polygonales (61)
coopérant avec une surface d'entraînement (12) de la tige de serrage (10) de l'outil,
et une autre surface polygonale (62) présentant une ouverture de passage (66) pour
l'élément de verrouillage (67) déplaçable dans le sens radial qui peut être mis en
contact avec la rainure de verrouillage (19) dans la région des surfaces profilées
de la tige de serrage (10) de l'outil.
9. Porte-outil selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'au moins une surface profilée
(61) présente un toc d'entraînement en rotation (63) en forme de nervure s'étendant
sensiblement dans le sens axial, avec des contre-surfaces (64, 65) orientées sensiblement
dans le sens radial, qui coopèrent avec les parties des surfaces d'entraînement (17,
18) orientées sensiblement dans le sens radial.
10. Porte-outil selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que la section transversale
de l'ouverture de réception est conformée en polygone à quatre faces.
11. Porte-outil selon la revendication 10, caractérisé en ce que les surfaces (61, 62)
du polygone à quatre faces présentent une forme concave.
12. Porte-outil selon la revendication 11, caractérisé en ce que les surfaces (61, 62)
du polygone à quatre faces présentent une forme convexe.