[0001] Die Erfindung bezieht sich auf die konstruktive Ausführung von Gerüstknoten zur Verbindung
horizontaler Anschlußelemente mit einem vertikalen Gerüstständer nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Im Gerüstbau werden Gerüststangen als Distanzelemente in horizontaler und vertikaler
Richtung mittels Knotenelementen zu dreidimensionalen Gerüstbauten in Form von Fassaden-
und Raumgerüsten montiert.
[0003] Für eine preisgünstige Fertigung von Gerüstbauelementen und ihre effektive Montage
bzw. Demontage sind originelle Lösungen für die Konstruktion der Knotenelemente und
der Anschlußelemente gefragt.
[0004] Diese Elemente müssen so aufgebaut sein und in ihrem Zusammenwirken, in ihrer mechanischen
Verbindung zur Aufnahme von Kräften. Lasten und Biegemomenten so harmonieren, daß
alle sicherheitstechnischen Anforderungen zuverlässig erfüllt werden.
[0005] Der Stand der Technik ist durch eine Vielzahl von Gerüstbausysteme gekennzeichnet.
[0006] Das Gerüst mit Verbindungsvorrichtungen nach DE-A-37 02 057 und DE-A-38 13 513 hat
Stiele aus Leichtmetallrohr mit Lochscheiben. Die Anschlußköpfe sind mit ihren Schlitzen
über die Lochscheiben gesteckt und mit Keilen gesicherte. Die Lochscheiben bestehen
aus Leichtmetall und sind mit Hilfe von Schweißnähten festgeschweißt. Die Anschlußköpfe
bestehen aus Stahlguß oder geschmiedetem Stahl. Für die Sicherung gegen Verlieren
hat der Keil einen Niet oder dgl..
[0007] Weiterentwicklungen solcher als Verbindungsvorrichtungen für Gerüstelemente eingesetzte
Lochscheiben sind in DE-A-38 24 823, DE-A-39 09 809 und DE-A-39 34 857 beschrieben.
[0008] Aus FR-A-23 52 194 ist eine Keil-Steckverbindung bekannt, bei der die Montage von
Gerustknoten und Anschlußelementen durch die Paarung keilförmiges U-Profil als Steckelement
in einer paßfähig ausgebildeten in analoger Weise zum Steckelement aufwendig gestalteten
Tasche erfolgt.
Am unterhalb jeder Tasche des Gerüstknotens überstehenden Ende des U-Profils sind
Mittel zur Verriegung der Keil-Steck-Verbindung vorhanden Eine Aufnahme zusätzlicher
horizontaler Querkräfte kann bedingt dadurch erfolgen, daß sich das jeweilige Knotenanschlußelement
nicht nur über das in die Tasche eingeschobene keilförmige Steckelement abstützt,
sondern darüberhinaus in einen in die Taschenstirnseite eingebrachten. in der Form
dem Querschnitt des Anschlußelements angepaßten. Ausschnitt eingreift. Die hier vorgeschlagene
Ausbildung der Keil-Steck-Verbindung ist kompliziert und aufwendig im Aufbau; sie
hat eine ungenügende vertikale Rahmenfestigkeit.
[0009] In GB-A-1 601 897 wird ein Anschlußelement mit einem geschlitzten Steg und einer
sehr geringen Rahmensteifigkeit beschrieben.
Verriegelungsmöglichkeiten fehlen völlig. Die Auflagefläche für Gerüstbeläge ist ungünstig
und teilweise ungeeignet ausgebildet, da die Oberkante des Distanz- bzw. Auflageriegels
keine durchgängige Waagerechte ergibt.
[0010] Mit DE-A-29 49 403 wird ein Gerüst und ein zugehöriges Querelement vorgestellt. Die
Enden des Querelements bzw. der rohrförmigen Strebe sind jeweils mit einem Zapfen
in der Weise verbunden, daß jeder Zapfen an der rechtwinklig geformten, abgeflachten
Stirnseite der Strebe durch langgestreckte Schweißnähte befestigt ist.
[0011] Aufgabe der Erfindung ist es, eine robuste, technisch unkomplizierte und zuverlässige
Knotenverbindung von Gerüstbauelementen zu gewährleisten. Darüberhinaus soll eine
bisher noch nicht erreichte vertikale Rahmensteifigkeit in der Verbindung von Gerüstknoten
und Anschlußelementen durch geeignete konstruktive Maßnahmen sichergestellt werden.
Das heißt, daß bei vertikaler Überlast zuerst das Gerüstrohr versagen soll, bevor
an der Einspannvorrichtung (Volleinspannung) eine Verformung oder gar ein Versagen
eintritt.
[0012] Eine erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist im Patentanspruch 1 angegeben. Weiterbildungen
der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0013] Die bekannte Keil-Steck-Verbindung von Gerüstknoten und Anschlußelementen wurde so
weiterentwickelt, daß die keilförmigen Steckelemente als einfache keilförmige Stege
ausgebildet sind, die an beiden Enden eines jeden Distanzriegels so angeordnet sind,
daß der Steg auf der Wandung des Distanzriegels oder auf einer auf jedes Distanzriegelende
aufgeschobenen Hülse aufsitzend in der Art eines Querriegels befestigt ist und die
keilförmigen Stege jeweils in eine mit analoger Formgebung ausgeführte Tasche eingreifen.
[0014] Zur Verriegelung und gleichzeitigen Verspannung der Verbindungselemente Knoten und
Anschlußelement(e) ist im über die Unterseite der Tasche (8) hinausragenden Stegende
(7) mindestens eine Öffnung (12) zur Aufnahme von Verriegelungselementen (13) eingebracht.
Darüberhinaus sind zur Aufnahme horizontaler Querkräfte zwischen Gerüstständer und
Anschlußelement Zusatzelemente vorhanden, die direkt am Gerüstständer angreifen und
ihn dabei teilweise umfassen.
[0015] Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Knotenelementes sind vier Taschen in Kreuzform,
d.h. jeweils um 90° versetzt. an einem rohr- oder rahmenförmig ausgebildeten, mit
einem Längsschlitz versehen Trägersegment befestigt, oder die Taschen sind direkt
am Ständer verschweißt.
[0016] Die Verankerung des Gerüstknotens bei der bevorzugten Ausführungsform kann in beliebiger
Höhe am Gerüstständer mittels einer Spannverbindung erfolgen.
Die Taschen des Gerüstknotens weisen dabei im Querschnitt eine U-Form oder V-Form
auf, wobei die Stirnseiten der beiden parallel oder V-förmig verlaufenden Schenkel
einer Tasche am Trägersegment, beispielweise durch Schweißverbindung, befestigt sind.
[0017] Die U-Schenkel oder V-Schenkel bzw. Seitenwände der Taschen können paßfähig zur Geometrie
des keilförmigen Steges trapezförmig ausgeführt sein.
[0018] Eine bevorzugte Ausführungsform des Anschlußelementes besteht aus einem Distanzriegel
und zwei an den Stirnseiten des Distanzriegels aufgebrachten Hülsen, die jeweils einen
keilförmigen Steg für die Steckverbindung mit dem Gerüstknoten tragen. Die Distanzriegel
selbst bestehen aus Aluminium oder Stahl, die Hülsen incl. der Stege sind aus Festigkeitsgründen
nur aus Stahl gefertigt.
[0019] Ein direktes Anschweißen der keilförmigen Stege in das Profil eines Distanzriegels
aus Stahl ist ebenfalls möglich. Dazu kann der Distanzriegel an den Stirnseiten geschlitzt
ausgeführt sein.
[0020] Die Verbindung von Hülsen und Distanzriegeln erfolgt durch stirnseitiges Aufschieben
bzw. Aufpressen und nachfolgendes punktuelles Sicken oder sonstige geeignete Maßnahmen.
Zur Erleichterung des stirnseitigen Aufbringens der Hülsen auf den Distanzriegel kann
die Hülse in axialer Richtung geschlitzt ausgeführt sein. In diesem Fall wird der
Steg vor dem Aufpressen der Hülse auf den Distanzriegel in den Schlitz eingepaßt und/oder
im Schlitzbereich mit der Hülse und/oder dem Distanzriegel verschweißt.
[0021] Die Anschlußelemente können rohrförmig mit Kreisprofil oder ovalem Profil, aber auch
als Kasten- bzw. Preßprofile in Stahl oder Aluminium ausgeführt sein. Dabei sind die
Distanzriegel aus Stahl oder Aluminium und die Hülsen incl. der Stege nur aus Stahl
gefertigt.
[0022] Der Steg ragt nach vollzogener Keil-Steck-Verbindung von Anschlußelement und Gerüstknoten
aus der Unterseite der jeweiligen Tasche des Gerüstknotens heraus.
In diesem überstehenden Teil des Steges, der sich außerhalb der Tasche befindet, ist
mindestens eine Öffnung zur Aufnahme von Verriegelungselementen, die zur Gewährleistung
der Sicherheitsanforderungen bestimmt sind, vorhanden. Derartige Verriegelungselemente
sind nur bei Sonderkonstruktionen zur Verhinderung des Herausrutschens des Ständers
bzw. der Ständer erforderlich.
[0023] Zur Unterstützung der Verspannung bzw. Verkeilung der Funktionselemente Steg und
Tasche bzw. Anschlußelement und Gerüstknoten schließen die Steg-Stirnseite und die
Taschenunterseite einen spitzen Winkel α ein.
[0024] Mittels dieser speziellen Geometrie wird die Voraussetzung geschaffen, daß bei Einbau
der Verriegelungselemente in die im überstehenden Teil des Steges befindliche, in
den Bereich der Unterkante der Tasche hineinreichende Öffnung die gewünschte Keil-
und damit Spannwirkung zwischen Steg und Tasche sowie zwischen Anschlußelement und
Gerüstknoten erreicht wird.
[0025] Als Verriegelungselemente werden Keile, Kegelstifte, Kegelschrauben oder sonstige
geeignete Sicherungselemente in Wechselwirkung mit der entsprechend angepaßten Öffnung
im Stegende in einer die Verspannungswirkung gewährleistenden Anordnung eingesetzt.
[0026] Durch die keilförmige Ausbildung der Verriegelungselemente und die Keilwirkung des
spitzen Winkels α zwischen Steg-stirnseite und Taschenunterseite wird ein Festziehen
des Steges ermöglicht, wodurch eine zusätzliche Verspannung dieses Teiles der Gerüstkonstruktion
bei evtl. Erfordernis, beispielsweise für am Riegel abgehängte Ständer, gegeben ist.
[0027] Die Sicherung des Verriegelungselementes selbst erfolgt beispielsweise durch Bohrungen
quer zur Längsachse bzw. Bewegungsrichtung des Verriegelungselementes in der Weise,
daß in die erste Bohrung nach dem Durchtritt des Verriegelungselementes durch die
dafür vorgesehene Öffnung im Stegende ein Federstecker oder ein sonstiges Sicherungselement
eingesetzt wird.
[0028] Zur Aufnahme zusätzlicher horizontaler Querkräfte der Verbindung Anschlußelement
mit Gerüstständer, z. B. Anschluß von Diagonalen oder Fensterspreizen am Riegel, kann
neben der Keil-Steck-Verbindung eine zweite Arretierung und Positionierung des Anschlußelementes
am Gerüstständer durchgeführt werden.
[0029] Dazu wird der Distanzriegel so ausgeführt, daß er quasi soweit über die Randhülse
übersteht, bis die Randzonen seiner paßgerecht zum Profil des Gerüstständers ausgeformten
Stirnseite den Gerüstständer teilweise umfassen.
[0030] Diese Verlängerung des Distanzriegels kann auch als im Querschnitt dem Profil des
Distanzriegels bzw. der Hülse angepaßtes Zusatzelement in die Hülse eingepreßt, geschweißt
oder gesteckt sein.
[0031] In einer anderen Ausführungsform ist die in die Hülse des Anschlußelementes eingreifende
zweite Arretierung als Stutzen, beispielsweise als Rohrstutzen ausgeführt. Dieser
Stutzen ist mit seiner Stirnseite an der Oberfläche des Gerüststanders anliegend mit
dem Distanzriegel verschweißt oder der Stutzen ist anderweitig am Gerüstständer oder
Distanzriegel befestigt.
Die Befestigung des Stutzens am Gerüstständer muß dabei in der Position erfolgen,
daß bei der Montage der Stutzen in die Hülse geschoben werden kann, d.h. die Mittelachse
von Stutzen und Hülse des Anschlußelementes müssen in der Einbaulage übereinstimmen.
[0032] Natürlich können auch beide Maßnahmen, also Stutzen am Gerüstständer und Verlängerung
des Distanzriegels über die Hülse hinaus, in angepaßter Weise miteinander kombiniert
werden.
[0033] Mit dieser Möglichkeit zur Aufnahme zusätzlicher horizontaler Querkräfte (Rohranschluß
mit Kupplung) ist die Verbindungslösung aus Gerüstknoten und Knotenanschlußelement
in der Lage. in Verlängerung der Mittelachse des Anschlußelementes Kräfte aufzunehmen,
die sonst ein seitliches Verschieben. Verkanten und Verformen der keilförmigen Steckelemente
oberhalb der Tasche bewirken würden.
[0034] Die mit der erfindungsgemäßen Gerüstbaukonstruktion erreichten Biegemomente und die
sich daraus ergebende vertikale Rahmensteifigkeit übertreffen die analogen technischen
Parameter bisher bekannter Modul-Gerüstsysteme. Durch die erreichte hohe Anschlußsteifigkeit,
die statisch einer Volleinspannung gleichkommt, ergeben sich solche Vorzüge der neuen
Gerüstbaukonstruktion, wie Material- und Gewichtsreduzierung, Einsparmöglichkeiten
bei der Vertikalverstrebung, Kostensenkungen, Verringerung der Montagezeiten und Sonderkonstruktionsmöglichkeiten
ausgehend von den gegebenen hohen Biegemomenten.
[0035] Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die Zeichnung exemplarisch beschrieben. auf die im übrigen bezüglich der Offenbarung
aller im Text nicht näher erläuterten erfindungsgemäßen Einzelheiten ausdrücklich
verwiesen wird. Es zeigen:
- Fig. 1
- Gerüstknoten mit Anschlußelement und Verriegelungseinrichtung - als Vorderansicht;
- Fig. 2
- Gerüstknoten nach Fig. 1
- als Seitenansicht;
- Fig. 3
- Gerüstknoten nach Fig. 1
- als Draufsicht;
- Fig. 4
- Ausbildung der Sicherungseinrichtung in axialer Verlängerung des Anschlußelementes;
- Fig. 5
- Gerüstknoten mit direkt aufgeschweißten Taschen.
[0036] In den Figusren 1 bis 3 und 5 sind die Zusatzelemente, die zur Aufnahme zusätzlicher
horizontaler Querkräfte zwischen Gerüstständer und jeweiligem Anschlußelement vorgesehen
sind, nicht dargestellt.
Fig. 1 zeigt den erfindungsgemäßen Gerüstknoten 1 mit einem eingezeichneten Knotenanschlußelement
2 und der Verriegelungseinrichtung 7, 13.
[0037] Der Gerüstknoten 1 besitzt vier kreuzförmig angeordnete Taschen 8, die an einem rohrförmigen
Trägersegment 9 angeschweißt sind.
[0038] Die Taschen 8 sind im Querschnitt U-förmig mit parallel verlaufenden Seitenwänden
18 ausgeführt, wobei die Seitenwände paßfähig zur Geometrie des im Montagefall in
die Tasche eingeführten keilförmigen Steges 6 des Anschlußelementes 2 eine Trapezform
besitzen.
[0039] Der Gerüstknoten 1 ist in der gewünschten Höhe am Gerüstständer 3 verankert und mittels
des keilförmigen Steges 6 sind die Anschlußelemente 2 eingehängt.
Jedes Anschlußelement 2 besteht aus einem Distanzriegel 5 und den die Stege 6 tragenden
Randhülsen 4.
Die Hülsen 4 sind stirnseitig auf die Distanzriegel 5 aufgepreßt und in ihrer Position
durch punktuelle Sicken 11 festgelegt.
[0040] Werkstoffseitig wird für die Distanzriegel 5 Aluminium oder Stahl und für die Hülsen
4 sowie Stege 6 nur Stahl eingesetzt.
[0041] Die für die Gewährleistung der notwendigen Sonderfallkombinationen mit Rohren und
Kupplungen notwendige Arretiebinationen mit Rohren und Kupplungen notwendige Arretierung
der Stege 6 der Anschlußelemente 2 in den Taschen 8 der Gerüstknoten 1 erfolgt durch
Einbringen von Verriegelungselementen 13 in das über die Taschenunterseite 19 hinausragende
Stegende 7.
Dazu ist in Höhe der Taschenunterseite 19 eine Bohrung 12 in das Stegende 7 eingearbeitet,
in die als Verriegelungselement ein paßfähiger Kegelstift oder ähnliches eingeschlagen
oder eingepreßt wird.
[0042] Eine weitere mit dem Anziehen des Verriegelungselementes 13 ausgenutzte Keilwirkung
wird durch die spezielle Ausbildung der Taschenunterseite 19 in der Weise erreicht,
daß zwischen dieser in Richtung des Trägersegments 9 aufsteigenden Taschenunterseite
19 und der Stegstirnseite ein spitzer Winkel α vorhanden ist.
[0043] In Fig. 2 ist der Gerüstknoten 1 nach Fig. 1 in einer um 90° gedrehten Seitenansicht
dargestellt.
[0044] Zu erkennen ist die Sicherung des Verriegelungselementes 13, die dadurch erfolgt,
daß quer zur Längsachse des Kegelstiftes 13 Bohrungen 14 eingebracht sind und in die
erste Bohrung nach Durchtritt des Kegelstiftes ein Federstecker 15 eingeführt werden
kann.
[0045] Die Verankerung des Gerüstknotens 1 in einer beliebigen Höhe des Gerüstständers 3
ist aus Fig. 3 - einer Draufsicht auf einen montierten Gerüstknoten - ersichtlich.
Zu diesem Zweck ist das Trägersegment 9 mit einem Längsschlitz versehen und am Trägersegment
ist eine Spannvorrichtung 10 vorhanden.
[0046] Fig. 4 veranschaulicht zwei Ausführungsformen zur Aufnahme zusätzlicher Querkräfte
am keilförmigen Steg (6) oberhalb der Tasche (8) und deren Ableitung in den Gerüstständer
(3).
[0047] Diese zusätzliche für den Sonderfall vorgesehene Einrichtung (Kombination mit Rohren
und Kupplungen) dient zur Arretierung und Positionierung des Anschlußelementes 2 am
Gerüstständer 3 und greift in axialer Verlängerung des Anschlußelementes mittels eines
Zusatzelementes 16, 17 am Gerüstständer 3 an.
[0048] In Fig. 4.1 ist dieses Zusatzelement 16 durch ein in die Hülse 4 stirnseitig eingestecktes
oder eingepreßtes Rohrstück realisiert. Die zum Gerüstständer 3 weisende Stirnseite
des Rohrstücks ist dabei so ausgeformt, daß sie am Gerüstständer anliegt und diesen
dabei teilweise umschließt.
[0049] In einer anderen Ausführungsvariante nach Fig. 4.2 ist der zum Zwecke der zusätzlichen
Arretierung des Anschlußelementes 2 am Gerüstständer 3 in die Hülse 4 eintauchende
Stutzen 17 mit dem Distanzriegel verschweißt.
In der Einbaulage stimmen die Längsachse des Rohrstutzens 17 mit der Längsachse des
Anschlußelementes 2 überein.
[0050] Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform von Gerüstknoten 1 und Anschlußelement 2 mit direkt
auf dem Gerüstständer 3 aufgeschweißten Taschen 8 und direkt mit dem Distanzriegel
5 verschweißten Stegen 6. Der Distanzriegel ist an den Stirnseiten mittig in axialer
Längsrichtung im Einschubbereich des Steges geschlitzt ausgeführt.
1. Knoten und Knotenanschlußelement für Gerüstbausysteme mit einem sternförmig ausgebildeten
Knotenelement (1), das an einem Gerüstständer (3) des Gerüstbausystems anbringbar
ist und das vier Taschen (8) aufweist, in die keilförmige Steckelemente (6) eingreifen,
die im Randbereich der Anschlußelemente (2) in Längsrichtung und rechtwinklig zur
Längsachse der Anschlußelemente befestigt sind, wobei die an beiden Enden eines jeden
Distanzriegels (5) angeordneten keilförmigen Steckelemente (6) und die sie aufnehmenden
Taschen (8) mit analoger Formgebung ausgeführt sind,
und zur Verriegelung und gleichzeitigen Verspannung der Knoten (1) und Knotenanschlußelement
(2, 5) im über die Unterseite der Tasche (8) hinausragendenn Steckelementende (7)
mindestens eine Öffnung (12) zur Aufnahme von Verriegelungselementen (13) eingebracht
ist,
und zur Aufnahme zusätzlicher horizontaler Querkräfte zwischen Gerüstständer (3) und
dem jeweiligen Anschlußelement (2, 5) Zusatzelemente zu ihrer Kopplung und damit Arretierung
vorgesehen sind.
dadurch gekennzeichnet, daß
die keilförmigen Steckelemente als einfache keilförmige Stege (6) ausgebildet sind,
daß der Steg (6) auf der Wandung des Distanzriegels (5) oder auf einer auf jedes Distanzriegelende
aufgeschobenen Hülse (4) aufsitzend in der Art eines Querriegels befestigt ist,
daß zwischen der Stirnseite (20) des Steges (6) und der Unterseite (19) der Tasche
(8) ein spitzer Winkel (α) vorhanden ist und daß die Zusatzelemente (16, 17), in Gebrauchsstellung,
direkt am Gerüstständer (3) angreifen und ihn dabei teilweise umfassen.
2. Knoten und Knotenanschlußelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß jedes Knotenelement (1) aus einem paßfähig zum Querschnitt der Gerüstständer
(3) und Anschlußelemente (2) rohrförmig oder mit anderem Querschnitt ausgebildeten
mit einem Längsschlitz und einer Spannverbindung (10) versehenen Trägersegment (9)
aufgebaut ist, und die vier Taschen (8) auf dem Trägersegment (9) befestigt sind.
3. Knoten und Knotenanschlußelement nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (18) der Taschen (8) eine Trapezform besitzen, d.h. mit in Richtung
zur Unterseite (19) der Tasche (8) abnehmenden Abstand des Taschenbodens zum Trägersegment
(9) hin ausgebildet sind.
4. Knoten und Knotenanschlußelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß bei direkter Verbindung des jeweiligen Steges (6) mit dem Distanzriegel (5) der
Distanzriegel im Einschubbereich des Steges in axialer Längsrichtung geschlitzt ausgeführt
ist.
5. Knoten und Knotenanschlußelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Randhülsen (4) mit den Stegen (6) auf die Distanzriegel (5) stirnseitig aufgeschoben
und verschweißt oder aufgepreßt sind und durch nachfolgendes punktuelles Sicken (11)
oder sonstige geeignete Maßnahmen zuverlässig arretiert sind.
6. Knoten und Knotenanschlußelement nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsen (4) in axialer Richtung geschlitzt ausgeführt sind und der Steg (6)
nach erfolger Verbindung im Bereich des Schlitzes angeordnet ist.
7. Knoten und Knotenanschlußelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung des jeweiligen Verriegelungselementes (13) Bohrungen (14) quer
zur Längsachse bzw. Bewegungsrichtung des Verriegelungselementes eingebracht sind
und, daß im Einbauzustand die erste Bohrung nach dem Durchtritt des Verriegelungselementes
(13) durch die in das Stegende (7) eingebrachte Öffnung (12) einen Federstecker (15)
oder ein sonstiges Sicherungselement bei Erfordernis aufnehmen kann.
8. Knoten und Knotenanschlußelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß eine zusätzliche Arretierung des Anschlußelementes (2) am Gerüstständer (3) dadurch
erfolgt, daß der Distanzriegel (5) soweit in Richtung Gerüstständer (3) über die Randhülse
(4) übersteht, daß er mit den Randzonen seiner paßgerecht zum Profil des Gerüstständers
(3) ausgeformten Stirnseite den Gerüstständer umfaßt.
9. Knoten und Knotenanschlußelement nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerung des Distanzriegels (5) als im Querschnitt dem Profil des Distanzriegels
bzw. der Hülse (4) angepaßtes Zusatzelement (16) in die Hülse eingebracht ist.
10. Knoten und Knotenanschlußelement nach Anspruch 1 und 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die in die Hülse (4) eingreifende zusätzliche Arretierung als Stutzen (17) ausgeführt
ist, der mit seiner Stirnseite an der Oberfläche des Gerüstständers (3) anliegend
mit dem Distanzriegel (5) verschweißt ist.
1. Joint and jointing element for scaffolding system with a star-shaped joint element
(1) which can be mounted to a scaffold pole (3) ofthe scaffolding system and which
has four pockets (8) into which wedge-shaped plug elements (6) engage which are attached
to the jointing elements (2) within their end range in longitudinal direction and
normal to the longitudinal axis of the jointing elements with the wedge-shaped plug
elements (6) mounted at either end of each spacer rail (5) and the pockets (8) seating
them have corresponding shapes, and with at least one opening (12) being made in the
end (7) of the plug element protruding downwards beyond the bottom of the pocket (8)
to take locking elements (13) in order to lock and to simultaneously brace the joints
(1) and jointing elements (2, 5),
and with additional elements being provided to take additional horizontal lateral
forces between the scaffold pole (3) and the relevant jointing element (2, 5) to couple
and, thus, block them wherein the wedge-shaped plug elements are made to be simple wedge-shaped webs (6), the web
(6) being attached like a strut rail to the wall of the spacer rail (5) or to a sleeve
(4) slipped over either end of the spacer rail,
an acute angle a exists between the face (20) of the web (6) and the bottom (19) of
the pocket (8), and the additional elements (16, 17), in the position of use, directly
grip the scaffold pole (3) and partly embrace it.
2. Joint and jointing element of Claim 1,
wherein each joint (1) is is made of a support segment (9) which corresponds to the section
of the scaffold poles (3) and jointing elements (2), having a tubular or any other
shape, and has a longitudinal slit or a clamping connection (10), with the four pockets
(8) mounted to the support segment (9).
3. Joint and jointing element of Claim 1 or 2,
wherein the side walls (18) of the pockets (8) are trapezoidal with a distance between the
pocket bottom and the support segment (9) decreasing in the direction to the bottom
(19) of the pocket (8).
4. Joint and jointing element of Claim 1,
wherein in case of direct attachment of the web (6) to the spacer rail (5), the spacer rail
is longitudinally slotted in axial direction within the plugging range of the web.
5. Joint and jointing element of Claim 1,
wherein the end sleeves (4) with the webs (6) being slipped over the spacer rails (5) are
welded to or pressed on these rails and are reliably blocked by subsequent spot beading
(11) or other suitable measures.
6. Joint and jointing element of Claim 5,
wherein the sleeves (4) are slotted in axial direction and, after the connection being performed,
the web (6) is in the range of the slot.
7. Joint and jointing element of Claim 1,
wherein in order to lock the locking element (13), holes (14) are made normal to the longitudinal
axis or moving direction, respectively, of the locking element and, in the built-in
condition, the first hole after penetration of the locking element (13) can take a
spring bolt (15) or any other locking member if necessary, through the opening (12)
in the end (7) of the web.
8. Joint and jointing element of any of the Claims 1 to 8,
wherein the jointing elements (2) is additionally blocked to the scaffold pole (3) by the
spacer rail (5) protruding in the direction of the scaffold pole (3) beyond the end
sleeve (4) in a sufficient distance to embrace the scaffold pole (3) with the end
zones of its face the section of which corresponds to the section of the scaffold
pole (3).
9. Joint and jointing element of Claim 8,
wherein the extension of the spacer rail (5) is plugged into the sleeve as an additional
element (16) the section of which is matched with the section of the spacer rail or
the sleeve (4), respectively.
10. Joint and jointing element of Claim 1 and 8,
wherein the additional blocking engaging into the sleeve (4) is a socket (17) the face of
which bears against the surface of the scaffold pole (3) and is welded to the spacer
rail (5).
1. Noeud et raccord de noeud pour systèmes d'échafaudage avec élément nodal étoilé (1),
attachable sur l'écoperche (3) du système d'échafaudage et muni de quatre poches (8)
pour éléments enfichables en forme de coin (6) qui y entrent et qui sont fixés sur
le bord des raccords (2) au sens longitudinal et à angle droit de l'axe longitudinal
de ces derniers, les éléments enfichables en forme de coin (6) montés aux deux bouts
de chaque barre d'écartement (5) et les poches contenantes correspondantes (8) ayant
une forme analogue, disposant au moins d'une ouverture (12) au bout de l'élément enfichable
(7) avançant sur la face inférieure de la poche (8) qui sert à y enficher des éléments
de verrouillage (13)pour verrouiller et haubaner en même temps les noeuds et les raccords
de noeud (2, 5), et des éléments supplémentaires étant prévus pour la prise de forces
transversales horizontales apparaissant entre l'écoperche (3) et le raccord correspondant
(2, 5) et qui servent à leur couplage et ainsi à leur arrêt,
caractérisés par
la réalisation des éléments additionnels comme simples âmes en forme de coin (6) de
manière à ce que l'âme (6) soit fixée sur la paroi de la barre d'écartement (5) ou
assise sur une douille (4) rapportée sur chaque bout de la barre d'écartement (5)
à la manière d'un verrou transversal,
par un angle aigu situé entre le côté frontal (20) de l'âme (6) et la face inférieure
(19) de la poche (8) et par le fait que les éléments additionnels (16, 17) s'appliquent,
en position de marche, directement à l'écoperche (3) en l'enfermant partiellement.
2. Noeud et raccord de noeud d'après revendication 1, caractérisés par le fait que chaque élément nodal (1) est composé d'un segment de support d'échafaudage
(9) à la mesure des sections en travers des écoperches (3) et des raccords (2), avec
une section tubulaire ou différente et muni d'une fente oblongue et d'un raccord de
serrage (10), et que les quatre poches (8) sont fixées sur le segment de support d'échafaudage
(9).
3. Noeud et raccord de noeud d'après les revendications 1 ou 2, caractérisés par la forme trapézienne des faces latérales (18) des poches (8), c.-à-d. la distance
entre le fond de la poche et le segment de support d'échafaudage (9) se réduit en
direction de la face inférieure (19) de la poche (8).
4. Noeud et raccord de noeud d'après revendication 1, caractérisés par le fait que dans le cas que de l'âme correspondante (6) est liée directement à la
barre d'écartement (5), cette dernière est est entaillée en sens axial longitudinal
dans la zone de pénétration de l'âme.
5. Noeud et raccord de noeud d'après revendication 1, caractérisés par l'application des douilles de contact (4) avec les âmes (6) sur la face des barres
d'écartement (5), où elles sont soudées ou engagées par pression, et puis arrêtées
solidement au moyen d'un assemblage par jonc ponctuel (11) ou d'autres mesures appropriées.
6. Noeud et raccord de noeud d'après revendication 5, caractérisés par le fait que les douilles (4) sont entaillées en direction axiale et que, en position
liée, l'âme (6) se trouve dans la zone de la fente.
7. Noeud et raccord de noeud d'après revendication 1, caractérisés par le fait que, dans le but d'arrêter l'élément de verrouillage en question (13), des
perçages (14) ont été mis transversalement à l'axe longitudinal/sens de mouvement
de l'élément de verrouillage de manière à ce qu'en état monté le premier perçage puisse
porter, en cas de besoin et après la pénétration de l'élément de verrouillage (13)
à travers l'ouverture (12) au bout de l'âme (7), un connecteur élastique (15) ou un
autre élément de sécurité.
8. Noeud et raccord de noeud d'après une des revendications 1 à 7, caractérisés par une mesure supplémentaire pour arrêter le raccord (2) sur l'écoperche (3), qui réside
dans le fait que la barre d'écartement (5) saillit suffisamment sur la douille de
contact (4) pour enfermer l'écoperche avec les bords de son côté frontal ayant le
même profil que l'écoperche (3).
9. Noeud et raccord de noeud d'après revendication 8, caractérisés par le fait que l'allonge de la barre d'écartement (5) est montée à l'intérieur de la
douille en tant qu'élément additionnel (16) dont la coupe en travers est adaptée à
celle de la barre d'écartement (5) ou à celle de la douille (4).
10. Noeud et raccord de noeud d'après les revendications 1 et 8, caractérisés par le fait que le dispositif d'arrêt additionnel pénétrant dans la douille (4) est construit
en forme de manchon (17) qui est soudé, le côté frontal touchant la surface de l'écoperche,
(3) avec la barre d'écartement (5).