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<ep-patent-document id="EP93101932B1" file="EP93101932NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0622509" kind="B1" date-publ="19950830" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>AT........ES..GB..IT......SE......................</B001EP><B005EP>R</B005EP><B007EP>DIM360   - Ver 2.5 (21 Aug 1997)
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Patentanwälte
Scheuergasse 24</str><city>64673 Zwingenberg</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>SE</ctry></B840><B880><date>19941102</date><bnum>199444</bnum></B880></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Scharnier für die verschwenkbare Anlenkung eines Türflügels an einem Schrankkorpus gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.</p>
<p id="p0002" num="0002">Zur schwenkbaren Anlenkung eines Türflügels an einem solchen Rahmen ist aus der US-PS 2,973,547 ein Eingelenk-Scharnier bekannt, welches korpusseitig mittels einer auf der freien Stirnfläche des einspringenden Rahmenelementes aufschraubbaren Befestigungsplatte gehalten wird, wobei die in ihrer Breite etwa gleich der freien Stirnfläche des Rahmenelementes bemessene Befestigungsplatte integraler Teil des Scharnierarms selbst ist.</p>
<p id="p0003" num="0003">Bei anderen Scharnieren ist die Befestigungsplatte Teil einer Montageplatte, auf welcher der eigentliche, den Korpus-Anschlagteil des Scharniers bildende Scharnier-Tragarm verstellbar befestigt ist.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0004" num="0004">Beiden Scharnierarten gemeinsam ist, daß die in der Befestigungsplatte vorgesehenen Öffnungen für die Befestigungsschrauben als Langlöcher ausgebildet werden, so daß der am Schrankkorpus anzulenkende Türflügel auch nach der Montage noch in Höhenrichtung verstellt werden kann. Durch Anziehen der Befestigungsschrauben wird die Befestigungsplatte dann in der eingestellten neuen Höhenlage des Türflügels fixiert.</p>
<p id="p0005" num="0005">Zur exakten Festlegung der Befestigungsplatte in bezug auf die horizontale Einstellung des Türflügels am Schrankkorpus sind am vorderen Rand der Befestigungsplatte rechtwinklig umgekantete Lappen vorgesehen. Diese werden bei der Montage bis in Anlage an die Vorderseite des Rahmenelementes geschoben und bestimmen so die Lage der Befestigungsplatte und somit des Scharnierarms in horizontaler Richtung in bezug auf den Schrankkorpus. Bei dem Scharnier gemäß der US-PS 2,973,547 kann diese Lage vorübergehend dadurch fixiert werden, daß eineKlemmschraube durch ein Gewinde in dem umgekanteten Lappen bis zum Anschlag an das Rahmenelement gedreht wird.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0006" num="0006">Die Montage von Türflügeln am Schrankkorpus erfolgt zumindest in der Großserienproduktion mit an den Türflügeln vormontierten Scharnieren, indem die Türflügel mit in der Öffnungsstellung befindlichem Scharnierarm von oben hängend an den auf der Rückwand liegenden Korpus derart herangeführt werden, daß die Befestigungsplatten des Scharnierarms auf der freien Stirnfläche des zugeordneten Rahmenelements zur Auflage kommen, worauf die Befestigungsschrauben durch die Langlöcher in den Befestigungsplatten hindurch in das Rahmenelement eingeschraubt werden. Hierfür sind in der Regel zwei Personen erforderlich, von denen die eine den Türflügel halt und relativ zum Korpus ausrichtet, während die zweite Person die Befestigungsschraube zumindest so weit einschraubt, daß eine erste Halterung des Türflügels am Schrankkorpus erhalten wird.</p>
<p id="p0007" num="0007">Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, ein Scharnier zu schaffen, welches die Vormontage des Türflügels am Rahmenelement des Schrankkorpus durch eine Einzelperson ermöglicht, ohne daß die Gefahr eines Abrutschens des Türflügels sowie einer daraus möglicherweise resultierenden<!-- EPO <DP n="4"> --> Beschädigung des Rahmenelements des Schrankkorpus besteht. Die Höhenverstellung des Türflügels bei gelockerten Befestigungsschrauben soll aber auch weiterhin möglich sein.</p>
<p id="p0008" num="0008">Ausgehend von einem Scharnier der eingangs erwähnten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß am vorderen und rückwärtigen Rand der Befestigungsplatte jeweils wenigstens ein im wesentlichen rechtwinklig auf die schrankäußere bzw. schrankinnere Flachseite des Rahmenelements umgekanteter Lappen angeschnitten ist, von denen der bzw. die schrankinnere(n) Lappen mit einem zur schrankinneren Flachseite des Rahmenelements vorspringenden, zugespitzten oder schneidenartigen zugeschärften Vorsprung versehen ist bzw. sind. Für die Vormontage der Befestigungsplatte auf dem Rahmenelement des Schrankkorpus kann dann so verfahren werden, daß die Befestigungsplatte derart schräg auf das Rahmenelement aufgesetzt wird, daß die schrankinneren Lappen hinter die Stirnfläche auf die schrankinnere Flachseite des Rahmenelements greifen, während die vorderen Lappen praktisch im Randbereich auf der Stirnfläche des Rahmenelements aufsitzen. Dann wird über den in der Öffnungsstellung des Scharniers stehenden Türflügel und den Türflügel-Anschlagteil ein Druck auf den Scharnierarm ausgeübt, welcher die vorderen Lappen über die Vorderkante der Stirnfläche des Rahmenelements hinwegführt und die Befestigungsplatte an die Stirnfläche des Rahmenelements heranschwenkt. Dabei graben sich die zugespitzten oder zugeschärften Vorsprünge an den schrankinneren Lappen in die schrankinnere Flachseite des Rahmenelements ein, wodurch eine formschlüssige Halterung der Befestigungsplatte auf dem Rahmenelement erhalten wird, auch wenn noch keine Befestigungsschraube durch das Langloch in das Rahmenelement eingeschraubt ist. D.h. der Türflügel ist also vormontiert, ohne daß eine zweite Person zum Einschrauben der Befestigungsschraube erforderlich ist. Dieses Einschrauben der Befestigungsschraube erfolgt erst in einem weiteren Arbeitsgang,<!-- EPO <DP n="5"> --> d.h. kann durch die gleiche Person erfolgen, welche die Tür vormontiert hat, oder - bei Bandfertigung - in einer nächstfolgenden Arbeitsstation.</p>
<p id="p0009" num="0009">Um das Hinwegtreten der am schrankäußeren Rand der Befestigungsplatte des Scharniers vorgesehenen umgekanteten Lappen über die Vorderkante der Stirnfläche des Rahmenelements ohne Beschädigung des Rahmenelements zu ermöglichen, empfiehlt es sich, von den am schrankäußeren und am schrankinneren Rand der Befestigungsplatte des Scharniers vorgesehenen umgekanteten Lappen wenigstens die Lappen eines der Ränder elastisch verformbar an der Befestigungsplatte anzuordnen, so daß der zwischen ihnen bestehende Abstand in einem vorgegebenen Bereich ohne bleibende Verformung veränderbar ist.</p>
<p id="p0010" num="0010">Diese elastische Verformung kann dadurch erreicht werden, daß das Material des Scharniers und sowie der Lappen und ihre Abmessungen so gewählt werden, daß die Lappen selbst federnd verbiegbar sind.</p>
<p id="p0011" num="0011">Alternativ können die Lappen auch an einem Teilabschnitt der Befestigungsplatte des Scharniers angesetzt sein, der seinerseits federnd verformbar mit dem restlichen Teil der Befestigungsplatte verbunden ist. Dies ist beispielsweise durch Einbringen von Schlitzen in die Befestigungsplatte möglich.</p>
<p id="p0012" num="0012">Der an den schrankinneren Lappen des Scharniers vorgesehene Vorsprung ist in vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung jeweils am befestigungsplattenabgewandten freien Rand der Lappen vorgesehen und schneidenartig zugeschärft, und hat eine kreissegmentförmige Begrenzung. Beim Verstellen des Türflügels in Höhenrichtung wird dann durch die schneidenartige Zuschärfung des Vorsprungs die von diesem bei der Erstmontage in die Rückseite des Rahmenelements eingegrabene Vertiefung lediglich in Verstellrichtung verlängert,<!-- EPO <DP n="6"> --> ohne daß der Vorsprung vom Rahmenelement freikommt.</p>
<p id="p0013" num="0013">Die Befestigungsöffnungen in den Befestigungsplatten der einen Türflügel am Schrankkorpus halternden Scharniere sind dann in an sich bekannter Weise als in Längsrichtung der Stirnfläche des zugeordneten Rahmenelements verlaufende langgestreckte Befestigungsöffnungen nach Art von Langlöchern ausgebildet, durch welche die Schäfte der Befestigungsschrauben in das Rahmenelement eingeschraubt werden.</p>
<p id="p0014" num="0014">Die am schrankäußeren Rand der Befestigungsplatte des Scharniers vorgesehenen umgekanteten Lappen sind im Bereich ihres freien Endes an der der schrankäußeren Flachseite des zugeordneten Rahmenelements zugewandten Seite zweckmäßig mit einem abgerundeten Querschnitt versehen, um das Hinwegführen der Lappen über die Vorderkante der Stirnfläche des Rahmenelements bei der Vormontage zu ermöglichen, ohne daß die Lappen die Vorderkante beschädigen.</p>
<p id="p0015" num="0015">Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert,l und zwar zeigt bzw. zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>eine perspektivische Ansicht eines in der erfindungsgemäßen Weise ausgebildeten Scharniers;</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>einen im Bereich der Befestigungsplatte gegenüber dem bei dem in Fig. 1 dargestellten Scharnier vorgesehenen Scharnierarm abgewandelten Scharnierarm; und</dd>
<dt>Fig. 3a, 3b und 3c</dt><dd>schematische Seitenansichten verschiedener Stufen der Befestigung eines mit einem erfindungsgemäßen<!-- EPO <DP n="7"> --> Scharnier versehenen Türflügels am Rahmenelement eines Schrankkorpus.</dd>
</dl></p>
<p id="p0016" num="0016">Das in Fig. 1 gezeigte, in seiner Gesamtheit mit 10 bezeichnete Scharnier dient zur Anlenkung eines - nicht dargestellten - Türflügels an einem Schrankkorpus, dessen durch den Türflügel zu verschließende Vorderseite durch einen von leistenartigen Rahmenelementen gebildeten einspringenden Rahmen verengt ist. In der Zeichnungsfigur ist strichpunktiert ein Abschnitt des von einer Schrank-Seitenwand 12 einspringenden Rahmenelements 14 gezeigt, auf dessen seitenwandabgewandter Stirnfläche 16 das Scharnier korpusseitig befestigt werden soll.</p>
<p id="p0017" num="0017">Das im dargestellten Fall als Eingelenk-Scharnier ausgebildete Scharnier 10 weist einen versenkt in einer Aussparung 18 (Fig. 3a bis 3c) in der Rückseite des Türflügels 20 montierbaren Tür-Anschlagteil 22 in Form eines Einsetztopfs und einen um einen im Innern des Einsetztopfs vorgesehenen Lagerstift 24 verschwenkbaren Korpus-Anschlagteil 26 auf.</p>
<p id="p0018" num="0018">Der in bekannter Weise im Stanz-Preßverfahren aus Metallblech hergestellte Korpus-Anschlagteil 26 weist einen Scharnierarm 28 auf, an dessen im Einsetztopf 22 liegenden Ende eine den Lagerstift 24 umgreifende Lageröse 30 angerollt ist. Am anderen, korpusseitigen Ende des Scharnierarms 28 ist integral eine im wesentlichen ebenflächige Befestigungsplatte 32 angesetzt, deren Breite etwa der Breite der Stirnfläche 16 des Rahmenelements 14 entspricht, und die eine als parallel zur von der Längsmittelachse des Lagerstifts 24 gebildeten Scharnier-Schwenkachse verlaufendes Langloch 34 ausgestaltete Befestigungsöffnung aufweist, durch welche der Schaft einer Befestigungsschraube 37 (Fig. 3c) in die Stirnfläche 16 des Rahmenelements 14 einschraubbar ist.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0019" num="0019">Am vorderen und rückwärtigen Rand der Befestigungsplatte 32 sind jeweils zwei in Längsrichtung des Rahmenelements beabstandete, im wesentlichen rechtwinklig auf die schrankäußere bzw. schrankinnere Flachseite des Rahmenelements 14 umgekantete Lappen 36 bzw. 38 angeschnitten, von denen die schrankinneren Lappen 38 jeweils einen zur schrankinneren Flachseite des Rahmenelements 14 vorspringenden schneidenartig zugeschärften Vorsprung 40 aufweisen, dessen vordere zugeschärfte Schneidkante bogenförmig, z.B. kreisbogenförmig begrenzt ist. In der Draufsicht haben die Vorsprünge 40 also etwa die Form eines Kreissegments.</p>
<p id="p0020" num="0020">Die Lappen 36 sind im Bereich ihres freien Endes an der der schrankäußeren Flachseite des Rahmenelements 14 zugeordneten Seite bei 42 kreisbogenförmig abgerundet.</p>
<p id="p0021" num="0021">Der lichte Abstand zwischen den Lappen 36 und 38 entspricht - aufgrund der Breitenbemessung der Befestigungsplatte 32 gleich der Breite der Stirnfläche 16 des Rahmenelements 14 - dem Abstand zwischen der Vorder- und der Rückseite des Rahmenelements 14, d.h. in der bestimmungsgemäßen Befestigungslage des Befestigungsflanschs 32 auf der Stirnfläche 16 liegen die Lappen 36, 38 an der vorderen und rückwärtigen Flachseite des Rahmenelements 14 an und sichern das Scharnier 10 auch bei nicht fest angezogener Befestigungsschraube 36 gegen eine horizontale Verschiebung, d.h. in Richtung ins Schrankinnere hinein bzw. aus dem Schrankinnern heraus. Andererseits lassen sie eine Verschiebung der Befestigungsplatte 32 und somit des Scharniers 10 zum Zweck einer Höhenverstellung des mit dem Scharnier angeschlagenen Türflügels 20 im Rahmen der durch das Langloch 34 vorgegebenen Länge bei gelockerter Befestigungsschraube 37 zu. Der von den rückwärtigen Lappen 38 jeweils in die Rückseite der Rahmenelemente 14 einschneidende Vorsprung 14 behindert dabei eine Verstellung in Rahmen-Längsrichtung nicht, da die bogenförmig abgerundete Schneidkante einer solchen Verschiebung einen nur geringen Widerstand entgegensetzt.<!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<p id="p0022" num="0022">Um die Scharniere in der Verbindung mit den Figuren 3a bis 3c nachstehend noch beschriebenen Weise am Schrankkorpus vormontieren zu können, sind die Lappen 38 mit den Vorsprüngen 40 federnd verformbar an der Befestigungsplatte 32 angesetzt, was dadurch erreicht wird, daß für die Herstellung des Korpus-Anschlagteils 26 ein durch eine Wärmebehandlung härtbares Metallblech verwendet wird, welches also nach der Fertigstellung im Stanz-Preßverfahren durch eine Wärmebehandlung mit der erforderlichen federelastischen Eigenschaft der Lappen 38 und eventuell auch 36 versehen wird. Der Widerstand, den die Lappen 38 einer elastischen Verformung entgegensetzen, wird dabei durch die Wahl entsprechender Abmessungen der Lappen selbst und des angedeuteten bogenförmigen Übergangbereichs so gewählt, daß bei der Montage ein Auffedern der Lappen 38 und 36 möglich ist, wobei die hierfür erforderliche Kraft aber so groß ist, daß die Vorsprünge 40 sich in jedem Falle in die Innenfläche des Rahmenelements 14 eingraben.</p>
<p id="p0023" num="0023">Falls bei den gewählten Abmessungen der Lappen 38 eine zu starke Kraft zum Auffedern erforderlich ist, kann diese Federkraft einfach dadurch verringert werden, daß die Lappen 38 an einem Teilabschnitt der Befestigungsplatte 32 angesetzt sind, der seinerseits gegenüber der restlichen Befestigungsplatte 32 federt. In Fig. 2 ist eine solche Ausgestaltung eines im übrigen gegenüber dem Korpus-Anschlagteil 26 gemäß Fig. 1 unveränderten Korpus-Anschlagteils veranschaulicht. Dort sind die schrankinneren Lappen 38 an Bereichen 32a der Befestigungsplatte 32 angesetzt, die ihrerseits durch von den Querkanten aus geführte Schlitze 44 gegenüber der eigentlichen Befestigungsplatte 32 federnd verformbar ausgebildet sind.</p>
<p id="p0024" num="0024">In den Figuren 3a bis 3c ist die Art und Weise der Montage eines mit vormontierten Scharnieren 10 versehenen Türflügels an einem Schrankkorpus durch eine Einzelperson veranschaulicht.<!-- EPO <DP n="10"> --> Dabei ist der Schrankkorpus auf der Rückseite liegend zu denken, und die Türflügel werden zusammen mit dem in die Öffnungsstellung gestellten Scharnierarm 30 des Scharniers an einem Hubzeug hängend an die nach oben weisende offene Vorderseite des Schrankkorpus herangeführt. Der Scharnierarm 30 wird dann so über das Rahmenelement 14 geführt, daß die schrankinneren Lappen 38 sich in der in Fig. 3a erkennbaren Schräglage der Befestigungsplatte mit den Vorsprüngen 40 an der Innenfläche der Rahmenelemente 14 anlegen, wobei die innere Begrenzungskante der Stirnfläche 16 der Rahmenelemente an der Innenseite der Befestigungsplatte 32 anliegt, während das freie Ende der von der Vorderkante der Befestigungsplatte 32 abgewinkelten Lappen an der Vorderkante der Stirnfläche anliegt. Wenn nun von der Bedienungsperson auf den Türflügel eine Kraft in Richtung der Pfeile a in Fig. 3a und 3b ausgeübt wird, treten die Lappen 36 über die zugeordnete Vorderkante des Rahmenelements hinweg, wobei zwangsläufig die Lappen 38 und eventuell auch die Lappen 36 elastisch auffedern. Die dabei über die Vorsprünge 40 auf dem Rahmenelement 14 ausgeübte Kraft läßt die Vorsprünge 40 in die Rückseite des Rahmenelements eindringen. Dadurch ist sichergestellt, daß der Türflügel bei Erreichen der eigentlichen Befestigungsstellung, welche in Fig. 3c veranschaulicht ist, vormontiert ist, auch wenn die Befestigungsschraube 37 noch nicht eingeschraubt ist. Dieses Einschrauben der Befestigungsschraube nach erfolgter genauer Höhenausrichtung des Türflügels relativ zum Schrankkorpus kann also erfolgen, ohne daß der Türflügel von einer zweiten Person in der gewählten Stellung festgehalten wird.</p>
<p id="p0025" num="0025">Durch die federnde Ausbildung der Lappen 38 - sowie ggf. 36 - vermag die Befestigungsplatte auch gewisse Schwankungen in der Dicke des Rahmenelements 14 auszugleichen.<!-- EPO <DP n="11"> --></p>
<p id="p0026" num="0026">Es ist ersichtlich, daß im Rahmen des Erfindungsgedankens Abwandlungen und Weiterbildungen des beschriebenen Ausführungsbeispiels im Rahmen des Schutzumfangs der beigefügten Patentansprüche verwirklichbar sind.</p>
</description><!-- EPO <DP n="12"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Möbelscharnier (10) zur verschwenkbaren Anlenkung eines Türflügels (20) an einem Schrankkorpus (12), dessen türseitige Vorderseite durch einen rechtwinklig von den Seitenwänden einspringenden, von leistenartigen Rahmenelementen (14) gebildeten Rahmen verengt ist, welchen die Innenseite des Türflügels in der Schließstellung zumindest teilweise überdeckt, und mit einem Scharnierarm (26) aus Metallblech, der eine auf der seitenwandabgewandten freien Stirnfläche (16) eines Rahmenelements des Rahmens aufsetzbare und dort lösbare befestigbare Befestigungsplatte (32) aufweist, welche eine der Breite der Stirnfläche des Rahmenelements im wesentlichen entsprechende Breite hat und den eigentlichen, über einen Gelenkmechanismus mit dem am Türflügel angebrachten Anschlagteil (22) gekoppelten Armabschnitt (28) trägt,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet</b>,<br/>
daß am vorderen und rückwärtigen Rand der Befestigungsplatte (32) jeweils wenigstens ein im wesentlichen rechtwinklig auf die schrankäußere bzw. schrankinnere Flachseite des Rahmenelements umgekanteter Lappen (36; 38) angeschnitten ist, von denen der bzw. die schrankinnere(n) Lappen (38) mit einem zur schrankinneren Flachseite des Rahmenelements (14) vorspringenden zugespitzten oder schneidenartig zugeschärften Vorsprung (40) versehen ist bzw. sind.<!-- EPO <DP n="13"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von den am schrankäußeren und am schrankinneren Rand der Befestigungsplatte (32) des Scharniers (10) vorgesehenen umgekanteten Lappen (36; 38) wenigstens die Lappen (36 oder 38) eines der Ränder elastisch verformbar an der Befestigungsplatte (32) angeordnet sind, so daß der zwischen ihnen bestehende Abstand in einem vorgegebenen Bereich ohne bleibende Verformung veränderbar ist.<!-- EPO <DP n="14"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Scharnier nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lappen (36; 38) federnd verbiegbar ausgebildet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Scharnier nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lappen (36; 38) an einem Teilabschnitt (32a) der Befestigungsplatte (32) des Scharniers (10) angesetzt sind, der seinerseits federnd verformbar mit dem restlichen Teil der Befestigungsplatte (32) verbunden ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der an den schrankinneren Lappen (38) des Scharniers (10) vorgesehene Vorsprung (40) jeweils am befestigungsplattenabgewandten freien Rand der Lappen (38) vorgesehen und schneidenartig zugeschärft ist und eine etwa kreissegmentförmige Begrenzung hat.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Befestigungsplatte (32) des Scharniers eine in Längsrichtung der Stirnfläche (16) des zugeordneten Rahmenelements (14) verlaufende langgestreckte Befestigungsöffnung (34) für eine mit ihrem Schaft in das Rahmenelement (14) einzuschraubende Befestigungsschraube (37) vorgesehen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die am schrankäußeren Rand der Befestigungsplatte (32) des Scharniers (10) vorgesehenen umgekanteten Lappen (36) im Bereich ihres freien Endes an der der schrankäußeren Flachseite des zugeordneten Rahmenelements (14) zugewandten Seite einen abgerundeten Querschnitt haben.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="15"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Cabinet hinge for hanging a door on a cabinet carcase whose front opening is narrowed by a frame which is formed of stiles and rails reaching inward from the walls, which the door in the closed position at least partially conceals, and with a hinge arm of sheet metal which has a fastening plate which can be placed on the free edge, facing away from the side wall, of a stile of the frame and there releasably fastened, and which has a width corresponding substantially to the width of the edge of the stile and bears the actual arm section coupled by a joint mechanism to the hinge part attached to the door, characterized in that on [both the] front and rear margin of each of the fastening plates at least one tab is cut, these being bent, one tab substantially at right angles against the cabinet-exterior flat side of the stile and the other substantially at right angles against the cabinet-interior flat side of the stile, and of these tabs the cabinet-interior tab is provided with a pointed or knife-edged projection reaching toward the cabinet-interior flat side of the stile.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Hinge according to claim 1, in which, of the bent tabs provided on the outer and inner margins of the fastening plate, at least the tabs of one of the margins are disposed resiliently deformably on the fastening plate, so that the distance existing between them is variable in a given range without permanent deformation.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Hinge according to claim 2, in which the tabs are made springy.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Hinge according to claim 2 or 3, in which the tabs are created on a portion of the fastening plate of the hinge arm, which in turn is joined in a resiliently deformable manner to the remaining part of the fastening plate.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Hinge according to any one of claims 1 to 4, in which the projection provided on the cabinet-interior tab of the hinge is provided on the free end of the tab fastening away from<!-- EPO <DP n="16"> --> the fastening plate and is knife-edged, and has an approximately segmental shape.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Hinge according to any one of claims 1 to 5, in which an elongated fastening opening (34) running longitudinally of the end face of the associated stile is provided in the fastening plate of the hinge for a screw to be driven into the stile.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Hinge according to any one of claims 1 to 6, in which the tabs provided at the cabinet-exterior margin of the fastening plate of the hinge have a rounded cross section at their free end on the side facing the cabinet-exterior flat side of the associated stile</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="17"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Charnière (10) de meuble pour l'articulation pivotante d'un vantail de porte (20) à un corps d'armoire (12) dont la face avant côté porte est rétrécie par un cadre formé d'éléments du genre latte (14) rentrant à angle droit des parois latérales et qui couvre au moins en partie la face intérieure du vantail de porte en position fermée, cette charnière comportant un bras (26) en tôle métallique qui présente une plaque de fixation (32) destinée à être appliquée sur la face frontale libre (16), opposée à la paroi latérale, d'un élément du cadre et y être fixée de manière démontable et qui a une largeur correspondant sensiblement à la largeur de la face frontale de l'élément de cadre et porte la partie bras proprement dite (28) accouplée par un mécanisme d'articulation à la partie butée (22) montée sur le vantail de porte, caractérisée par le fait que sur le bord avant et sur le bord arrière de la plaque de fixation (32), au moins une patte (36 ; 38), rabattue sensiblement à angle droit sur la face plane extérieure ou intérieure à l'armoire, de l'élément de cadre est entamée, la ou les pattes intérieure(s) à l'armoire (38) étant pourvue(s) d'une saillie taillée en pointe ou effilée à la manière d'un tranchant (40) qui fait saillie vers la face plane intérieure à l'armoire de l'élément de cadre (14).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Charnière selon la revendication 1, caractérisée par le fait que, parmi les pattes rabattues (36 ; 38) prévues sur le bord extérieur à l'armoire et sur le bord intérieur à l'armoire de la plaque de fixation (32) de la charnière (10), au moins les pattes (36 ou 38) d'un des bords sont placées déformables élastiquement sur la plaque de fixation (32), de sorte que la distance entre elles peut être modifiée dans un domaine fixé sans déformation permanente.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Charnière selon la revendication 2, caractérisée par le fait que les pattes (36 ; 38) sont flexibles élastiquement.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Charnière selon l'une des revendications 2 et 3, caractérisée par le fait que les pattes (36 ; 38) sont placées sur une partie (32a) de la plaque de fixation (32) de la charnière (10) qui est elle-même jointe avec possibilité de déformation élastique à la partie restante de la plaque de fixation (32).<!-- EPO <DP n="18"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Charnière selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée par le fait que la saillie (40) prévue sur les pattes intérieures à l'armoire (38) de la charnière (10) est prévue sur le bord libre des pattes (38) opposé à la plaque de fixation et effilée à la manière d'un tranchant et a une limitation à peu près en forme de segment de cercle.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Charnière selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée par le fait que dans la plaque de fixation (32) de la charnière est prévue une ouverture allongée de fixation (34) s'étendant dans la direction longitudinale de la face frontale (16) de l'élément de cadre associé (14) pour une vis de fixation (37) se vissant par sa tige dans l'élément de cadre (14).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Charnière selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée par le fait que les pattes rabattues (36) prévues sur le bord extérieur à l'armoire de la plaque de fixation (32) de la charnière (10) ont une section arrondie dans la zone de leur extrémité libre sur le côté dirigé vers la face plane extérieure à l'armoire de l'élément de cadre associé (14).</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="19"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
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