| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 623 038 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
08.11.1995 Patentblatt 1995/45 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.01.1993 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: A63D 3/00 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/DE9300/026 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 9313/837 (22.07.1993 Gazette 1993/18) |
|
| (54) |
TISCHKEGELBAHN
TABLE BOWLING
JEU DE QUILLES DE TABLE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE ES FR GB IT LI |
| (30) |
Priorität: |
21.01.1992 DE 4201524
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
09.11.1994 Patentblatt 1994/45 |
| (73) |
Patentinhaber: NSM AKTIENGESELLSCHAFT |
|
55411 Bingen (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- MENKE, Wilhelm
D-6507 Ingelheim (DE)
- SCHULZE, Ulrich
D-6200 Wiesbaden (DE)
- HEIDERSBERGER, Börge
D-6530 Bingen (DE)
- NIEDERLEIN, Horst
D-6530 Bingen (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Becker, Bernd, Dipl.-Ing. |
|
Patentanwälte
BECKER & AUE
Saarlandstrasse 66 55411 Bingen 55411 Bingen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 176 971 DE-A- 3 720 891 DE-U- 9 001 469
|
DE-A- 2 443 776 DE-U- 8 813 674 US-A- 3 145 025
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Tischkegelbahn in moduler Bauweise mit einer
an einem Ende einer Kugellaufbahn vorgesehenen Kegelaufstellfläche und mit einem am
anderen Ende der Kugellaufbahn angeordneten Bedienpult.
[0002] Tischkegelbahnen sind in vielfacher Ausgestaltung bekannt und zwar von einfach ausgerüsteten
Bahnen, bei denen Kegel von Hand aufzustellen sind, bis hin zu vollautomatischen Kegelbahnen,
deren sämtliche Funktionen einschließlich des Aufstellens und Abräumens der Kegel
elektronisch gesteuert sind. Sämtliche Tischkegelbahnen besitzen eine besonders ausgebildete
Kugellaufbahn, der seitlich vertiefte Kugel-Auffangrinnen, sogenannte Pudelrinnen,
zugeordnet sind. Bei einem falschen Kugelwurf wird die von der Kugellaufbahn abkommende
Kugel in einer dieser Rinnen aufgefangen und einer Kugelrücklaufrinne zugeführt, wodurch
sich am aufgestellten Bild der Kegel nichts ändern kann. Die Kugellaufbahn unterliegt
naturgemäß einem hohen Verschleiß und zwar insbesondere im Bereich des Aufsetzpunktes
der Kugel. Sonach sind relativ häufig Reparaturen an der Kugellaufbahn oder gar ein
vollständiger Ersatz der Kugellaufbahn erforderlich, was einen Rücktransport der gesamten
Tischkegelbahn in eine Werkstatt bedingt. Dies ist äußerst arbeitsaufwendig und darüber
hinaus mit einem Ausfall an Spielzeit an der Tischkegelbahn verbunden.
[0003] Das DE-U-9 001 469 zeigt eine automatische Tischkegelbahn in Modulbauweise aus einem
Bedienteil, einer Kugellaufbahn sowie einem Spielteil, wobei alle Bauteile miteinander
verschraubt oder anderweitig kraftschlüssig verbunden sind. Im Bedienteil sind an
der Frontseite eine Münzprüfeinheit sowie eine Bedientafel eingelassen. Im oberen
Teil des Spielteiles befindet sich in Sichtkontakt zu dem Spieler ein seitlich wegzuklappendes
Anzeigefeld, das über neun Leuchtdioden den Informationsstand der neuen Kegel optisch
darstellt.
[0004] Aus der DE-A-2 443 776 geht eine Kegelbahn hervor, die eine Auflage aus Kunststoff
mit Aufsatzbohle, Lauffläche und Kegelstand aufweist, wobei die Auflage auf dem Unterbau
in Längsrichtung schwimmend zum Ausgleich von Wärmedehnungen und Schrumpfungen des
Kunststoffes gelagert ist. Zur Fertigung von neuen Kegelbahnen wird die Kunststoffauflage
auf entsprechend der Bahnkehlung profilierten Stützleisten verlegt, und die Stützleisten
werden auf einer Grundplatte aus Spanmaterial oder dergleichen befestigt. Zur Erhöhung
der Stabilität der Kegelbahn kann zwischen der Auflage und den Stützleisten eine Dünne
biegsame Platte aus Span- oder Hartfasermaterial angeordnet sein.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Tischkegelbahn der eingangs genannten
Art zu schaffen, die sich durch eine unkomplizierte sowie funktionssichere Bauweise
auszeichnet.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in die aus Kunststoff bestehende
Kugellaufbahn eine in Längsrichtung verlaufende Kehlung eingelassen ist, die durch
Einwirkung einer mittig an der Unterseite der Kugellaufbahn angreifenden Zugkraft
veränderbar ist.
[0007] Die Herstellung der Kugellaufbahn aus Kunststoff bewirkt zum einen eine hohe Abriebfestigung
und zum anderen eine ausreichende Geräuschdämpfung der Kugellaufbahn. Mit der Kehlung
der Kugellaufbahn wird ein Kennzeichen einer üblichen Turnier-Holzkegelbahn realisiert,
wobei jedoch durch die Kehlung die Laufbahndicke von der Bahnlängsachse zu den Rändern
zunimmt. Hierdurch entsteht bei Einwirkung zunehmender oder abnehmender Wärme eine
unsymmetrische Spannung im Laufbahnquerschnitt, die bewirkt, daß die Kugellaufbahn
bestrebt ist, sich an den Rändern nach oben zu krummen, wodurch die Kehlungsmaße,
die durch Regeln vorgeschrieben sind, sich verändern können. Dies wird durch die Einwirkung
der mittig an der Unterseite der Kugellaufbahn angreifenden Zugkraft vermieden, d.h.
es wird der Bestrebung der Kugellaufbahn sich an den Rändern nach oben zu krümmen
entgegengewirkt.
[0008] Da häufig auch die neben der Kugellaufbahn liegenden Kugel-Auffangrinnen einem hohen
Verschleiß unterliegen, ist die Kugellaufbahn zweckmäßigerweise beidseitig einstückig
mit Kugel-Auffangrinnen versehen, wodurch die Kugellaufbahn mit den zugehörigen Kugel-Auffangrinnen
als austauschbares Bauelement vorliegt.
[0009] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Tischkegelbahn ist ein hinteres, die Kegelaufstellfläche
haubenförmig umgebendes Standgehäuse, ein vorderes, den Kugel-Aufsetzbereich der Kugellaufbahn
tragendes Sockelgehäuse und ein dazwischen liegendes, die Kugellaufbahn sowie eine
darunterliegende Kugelrücklaufrinne aufnehmendes Verbindungsgehäuse. So ergibt sich
insgesamt eine äußerst standfeste Tischkegelbahn.
[0010] Um eine einfach aufgebaute, automatische Tischkegelbahn zu erhalten, ist nach einer
Weiterbildung der Erfindung in das Standgehäuse eine vormontierbare Baueinheit, die
aus der Kegelaufstellfläche, einer Kegelaufstelleinrichtung mit Kegelsortierer, Kegelförderer
und Kegelmagazin und einer Kugelrückgabeeinrichtung besteht, eingesetzt.
[0011] Weiterhin ist bevorzugt vorgesehen, daß in die Frontseite der Haube des Standgehäuses
ein Anzeige-Tableau zur Darstellung der Position und des Zustandes der einzelnen Kegel
der gewählten Spielart, des jeweiligen Spielstandes, des Guthabens und dergleichen
eingelassen ist. Hierdurch wird der Spieler zuverlässig über den Spielverlauf informiert.
Zur unterstützenden, akustischen Information des Spielers ist zweckmäßigerweise innerhalb
des Standgehäuses ein Lautsprecher zur Ausgabe akustischer Hinweise, Belehrungen oder
Hintergrundmusik vorgesehen.
[0012] Um ungehindert kleinere Reparaturen an der in das Standgehäuse eingesetzten Baueinheit
durchführen zu können, sind bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung die
Seitenwände des Standgehäuses abnehmbar oder abschwenkbar ausgebildet.
[0013] Zur Realisierung einer leicht zugänglichen Kugelrückgabe weist bevorzugt das Sockelgehäuse
eine sich an die Kugelrücklaufrinne anschließende Kugelfangtasche auf, die durch entsprechende
Aussparungen in den gegenüberliegenden Seitenwänden des Sockelgehäuses zugänglich
ist.
[0014] Für eine Münzbedienung der Tischkegelbahn ist bei einer Weiterbildung der Erfindung
in das ein Bedienpult aufweisende Sockelgehäuse eine Münzverarbeitungseinrichtung
eingebaut, die von der Vorderseite des Sockelgehäuses aus bedienbar ist. Hierbei ist
bevorzugt der Kugelrücklaufrinne eine Kugelsperre zugeordnet, die die Kugel erst nach
dem Vorliegen eines ausreichenden Guthabens freigibt. Weiterhin ist hierbei zweckmäßigerweise
vor der Kugelaufstellfläche innerhalb der Haube des Standgehäuses eine auf und ab
verfahrbare, durchsichtige Scheibe angeordnet, die ihre Öffnungsstellung nur beim
Vorliegen eines ausreichenden Guthabens einnimmt.
[0015] Ferner trägt bei einer vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes das
Verbindungsgehäuse an seinem mit dem Sockelgehäuse verbundenen Ende eine die Kugellaufbahn
übergreifende Brücke, deren Oberseite ein Tasten-Tableau zur Auslösung von Steuerfunktionen
aufweist. Damit wird dem Spieler eine ergonomisch angeordnete Tasten-Bedienung angeboten.
[0016] Um dem Spieler eine präzise Information über den Aufsetzpunkt und/oder die Anfangsgeschwindigkeit
der Kugel geben zu können, ist zweckmäßigerweise in die Seitenteile der Brücke kurz
oberhalb der Kugellaufbahn eine mit einem Mikroprozeßrechner verbundene Lichtschranke
eingebaut, mit der der Aufsetzpunkt und/oder die Anfangsgeschwindigkeit der Kugel
festgestellt werden kann. Weiterhin ist hierbei bevorzugt vor der Kegelaufstellfläche
kurz oberhalb der Kugellaufbahn in die Haube des Standgehäuses eine zweite Lichtschranke
eingebaut, über die im Zusammenwirken mit der ersten Lichtschranke die Laufbahngeschwindigkeit
der Kugel feststellbar ist. Bei einer zu hohen, vorgegebenen Laufbahngeschwindigkeit
der Kugel wird bei einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung der Kugelwurf als
Fehlwurf gewertet.
[0017] Damit die Tischkegelbahn auch bei einem unebenen Boden leicht in eine ausgerichtete,
horizontale Lage gebracht werden kann, sind nach einer vorteilhaften Weiterbildung
der Erfindung das Standgehäuse und das Sockelgehäuse mit höhenverstellbaren Füßen
versehen.
[0018] Um eine möglichst naturgetreue Nachbildung einer offiziellen Turnierkegelbahn zu
erhalten, ist bevorzugt die Tischkegelbahn in einem entsprechenden Maßstab einer offiziellen
Turnierkegelbahn ausgeführt, wobei nicht zwangsläufig alle Einzelteile im gleichen
Maßstab verkleinert sind.
[0019] Der der Erfindung zugrundeliegende Gedanke wird in der nachfolgenden Beschreibung
anhand eines Ausführungsbeispieles, das in der Zeichnung dargestellt ist, näher erläutert.
Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer Tischkegelbahn nach der Erfindung mit angedeuteter Kegelstellanlage,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf die Tischkegelbahn nach Fig. 1 und
- Fig. 3
- eine vergrößerte Darstellung der Vorderansicht der Tischkegelbahn nach Fig. 1
[0020] Die Tischkegelbahn weist ein hinteres Standgehäuse 1 auf, das mit einer Haube 2 eine
einer Kugellaufbahn 3 nachgeordnete Kegelaufstellfläche umgibt. Die auf und ab verfahrbare
sowie in eine Schrägstellung überführbare Kegelaufstellfläche nimmt die Kegel 5 auf.
In das Standgehäuse 1 ist eine vormontierbare Baueinheit 6 eingesetzt, die die Kegelaufstellfläche
4, eine Kegelaufstelleinrichtung 7 mit Kegelsortierer 8, Kegelförderer sowie Kegelmagazin
9 und eine Kugelrückgabeeinrichtung umfaßt. In die Frontseite der Haube 2 ist ein
Anzeige-Tableau 10 mit verschiedenen Anzeigen 11 eingebaut, die zur Darstellung der
Position und des Zustandes der einzelnen Kegel 5, der gewählten Spielart, des jeweiligen
Spielstandes eines Guthabens usw. dienen. Hinter der Frontseite der Haube 2 befindet
sich eine durchsichtige, auf und ab verfahrbare Scheibe 12, die bei einem nicht ausreichenden
Kredit für die Spielbereitschaft der Tischkegelbahn bis auf die Kugellaufbahn 3 verfahren
ist und somit den Zugang auf die auf die Kegelaufstellfläche 4 aufgestellten Kegel
5 versperrt. Erst beim Vorliegen eines ausreichenden Guthabens fährt die Scheibe 12
in ihre Öffnungsstellung. Zur leichten Zugänglichkeit der Baueinheit 6 innerhalb des
Standgehäuses 1 sind die Seitenwände 13 des Standgehäuses 1 abnehmbar ausgebildet.
[0021] Am vorderen Ende der Kugellaufbahn 3 befindet sich ein Sockelgehäuse 14, das den
Kugelaufsetzbereich 15 der Kugellaufbahn 3 trägt. In die aus Kunststoff bestehende
Kugellaufbahn 3 ist eine in Längsrichtung verlaufende Kehlung eingelassen, die durch
Einwirkung einer mittig an der Unterseite der Kugellaufbahn 3 eingreifende Zugkraft
veränderbar ist. Ein zwischen dem Standgehäuse 1 und dem Sockelgehäuse 14 liegendes
Verbindungsgehäuse 16 nimmt die Kugellaufbahn 3 auf, die als auswechselbares Bahnelement
ausgebildet und in zwei Abschnitte 17, 18 unterteilt ist. Der Abschnitt 17 bildet
den hinteren Teil und der Abschnitt 18 den vorderen Teil einer Scherenbahn, die sonach
insgesamt leicht auswechselbar ist. An jeder Seite der aus Kunststoff hergestellten
Kegellaufbahn 3 ist eine tiefergesetzte Kugel-Auffangrinne 20 angeordnet, die bei
einem Fehlwurf die Kugel zu der Kugelrückgabeeinrichtung leitet. Von der Kugelrückgabeeinrichtung
verläuft unterhalb der Kugellaufbahn 3 im Verbindungsgehäuse 16 eine geneigte Kugelrücklaufrinne
21 zu einer in dem Sockelgehäuse 14 untergebrachten Kugelfangtasche 22. Über gegenüberliegende
Aussparungen 23 in den Seitenwänden 24 des Sockelgehäuses 14 ist die Kugelfangtasche
22 zugänglich.
[0022] In das Sockelgehäuse 14 ist des weiteren eine Münzverarbeitungseinrichtung eingebaut,
die über in die Vorderseite 25 des Sockelgehäuses 14 eingelassene Münzannahmeschlitze
26 bedienbar ist. Der für die Spielbereitschaft der Tischkegelbahn vorhandene Kredit
wird ebenfalls in dem Anzeige-Tableau 10 dargestellt. Unterhalb der Münzannahmeschlitze
26 befinden sich Münzrückgabeschalen 27.
[0023] Im Anschlußbereich des Verbindungsgehäuses 16 an das Sockelgehäuse 14 trägt das Verbindungsgehäuse
16 eine die Kugellaufbahn 3 und die Kugel-Auffangrinnen 20 überspannende Brücke 28.
Auf der Oberseite der Brücke 28 ist ein verschiedene Tasten umfassendes Tasten-Tableau
29 angebracht, mit dem unterschiedliche Steuerfunktionen ausgelöst werden. Kurz oberhalb
der Kugellaufbahn 3 ist in die Seitenteile 30 der Brücke 28 eine aus Sender und Empfänger
bestehende Lichtschranke 31 eingebaut, die an einen, sämtliche Funktionen der Tischkegelbahn
steuernden Mikroprozeßrechner angeschlossen ist. Mit Hilfe dieser Lichtschranke 31
kann sonach der Aufsetzpunkt und/oder die Anfangsfgeschwindigkeit der Kugel ermittelt
werden. Eine zweite aus Sender und Empfänger bestehende Lichtschranke 32 befindet
sich vor der Kegelaufstellfläche 4 kurz oberhalb der Kugellaufbahn 3 in den Seitenteilen
der Haube 2 des Standgehäuses 1. Mit dieser, ebenfalls an den Mikroprozeßrechner angeschlossenen
Lichtschranke 32 ist im Zusammenwirken mit der ersten Lichtschranke 31 die Laufbahngeschwindigkeit
der Kugel feststellbar.
1. Tischkegelbahn in moduler Bauweise mit einer an einem Ende einer Kugellaufbahn (3)
vorgesehenen Kegelaufstellfläche (4) und mit einem am anderen Ende der Kugellaufbahn
(3) angeordneten Bedienpult, dadurch gekennzeichnet, daß in die aus Kunststoff bestehende Kugellaufbahn (3) eine in Längsrichtung verlaufende
Kehlung eingelassen ist, die durch Einwirkung einer mittig an der Unterseite der Kugellaufbahn
angreifenden Zugkraft veränderbar ist.
2. Tischkegelbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugellaufbahn (3) beidseitig einstückig mit Kugel-Auffangrinnen (20) versehen
ist.
3. Tischkegelbahn nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein hinteres, die Kegelaufstellfläche (4) haubenförmig umgebendes Standgehäuse
(1), ein vorderes, den Kugel-Aufsetzbereich (15) der Kugellaufbahn (3) tragendes Sockelgehäuse
(14), und ein dazwischenliegendes, die Kugellaufbahn (3) sowie eine darunterliegende
Kugelrücklaufrinne (21) aufnehmendes Verbindungsgehäuse (16) vorgesehen ist.
4. Tischkegelbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in das Standgehäuse (1) eine vormontierbare Baueinheit (6), die aus der Kegelaufstellfläche
(4), einer Kegelaufstelleinrichtung (7) mit Kegelsortierer (8), Kegelförderer und
Kegelmagazin (9) und einer Kugelrückgabeelnrichtung besteht, eingesetzt ist.
5. Tischkegelbahn nach der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in die Frontseite der Haube (2) des Standgehäuses (1) ein Anzeige-Tableau (10)
zur Darstellung der Position und des Zustandes der einzelnen Kegel (5), der gewählten
Spielart, des jeweiligen Spielstandes, des Guthabens und dergleichen eingelassen ist.
6. Tischkegelbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Standgehäuses (1) ein Lautsprecher zur Ausgabe akustischer Hinweise,
Belehrungen oder Hintergrundmusik vorgesehen ist.
7. Tischkegelbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (13) des Standgehäuses (1) abnehmbar oder abschwenkbar ausgebildet
sind.
8. Tischkegelbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Sockelgehäuse (14) eine sich an die Kugelrücklaufrinne (21) anschließende
Kugelfangtasche (22) aufweist, die durch entsprechende Aussparungen (23) in den gegenüberliegenden
Seitenwänden (24) des Sockelgehäuses (14) zugänglich ist.
9. Tischkegelbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in das ein Bedienpult aufweisende Sockelgehäuse (14) eine Münzverarbeitungseinrichtung
eingebaut ist, die von der Vorderseite (25) des Sockelgehäuses (14) aus bedienbar
ist.
10. Tischkegelbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kugelrücklaufrinne (21) eine Kugelsperre zugeordnet ist, die die Kugel erst
nach dem Vorliegen eines ausreichenden Guthabens freigibt.
11. Tischkegelbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Kegelaufstellfläche (4) innerhalb der Haube (2) des Standgehäuses (1)
eine auf und ab verfahrbare, durchsichtige Scheibe (12) angeordnet ist, die ihre Öffnungsstellung
nur beim Vorliegen eines ausreichenden Guthabens einnimmt.
12. Tischkegelbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsgehäuse (16) an seinem mit dem Sockelgehäuse (14) verbundenen
Ende eine die Kugellaufbahn (3) übergreifende Brücke (28) trägt, deren Oberseite ein
Tasten-Tableau (29) zur Auslösung von Steuerfunktionen aufweist.
13. Tischkegelbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß in die Seitenteile (30) der Brücke (28) kurz oberhalb der Kugellaufbahn (3)
eine mit einem Mikroprozeßrechner verbundene Lichtschranke (31) eingebaut ist, mit
der der Aufsetzpunkt und/oder die Anfangsgeschwindigkeit der Kugel festgestellt werden
kann.
14. Tischkegelbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Kegelaufstellfläche (4) kurz oberhalb der Kugellaufbahn (3) in die Haube
(2) des Standgehäuses (1) eine zweite Lichtschranke (32) eingebaut ist, über die im
Zusammenwirken mit der ersten Lichtschranke (31) die Laufbahngeschwindigkeit der Kugel
feststellbar ist.
15. Tischkegelbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer zu hohen vorgegebenen Laufbahngeschwindigkeit der Kugel der Kugelwurf
als Fehlwurf gewertet wird.
16. Tischkegelbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Standgehäuse (1) und das Sockelgehäuse (14) mit höhenverstellbaren Füßen
versehen sind.
17. Tischkegelbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe in einem entsprechenden Maßstab einer offiziellen Turnierkegelbahn
ausgeführt ist, wobei nicht zwangsläufig alle Einzelteile im gleichen Maßstab verkleinert
sind.
1. Skittle bowling alley in modular construction for a table, provided with a skittle
setting up surface (4) at one end of a track (3) for balls bowled, and with a service
desk arranged at the other end of the bowls track (3), characterized in that the bowls track (3) consists of plastics material and has a longitudinal channel
in it, which channel can be adjusted under the effect of a tensile force applied at
the middle of the lower side of the bowls track (3).
2. Skittle bowling alley for a table, according to Claim 1, characterized in that the bowls track (3) has grooves (20) for catching bowls, said grooves (20) being
provided on both sides of the track and being integral therewith.
3. Skittle bowling alley for a table, according to Claim 1 or 2, characterized in that there are provided: at the rear, a stand housing (1) forming a hood and surrounding
the skittle setting up surface (4); at the front, a platform housing (14) carrying
the part (15) of the bowling track (3) for setting up the bowling; and a connection
housing (16) located intermediately and receiving the bowls track (3) with a bowls
return groove (21) located underneath.
4. Skittle bowling alley for a table, according to any of Claims 1-3, characterized in that a pre-assembled structural unit (6) is installed in the stand housing (1) and consists,
of the skittle setting-up surface (4), of a skittle setting up device (7) having a
skittle grader (8), skittle transporter and skittle store (9), and of a bowls returning
device.
5. Skittle bowling alley for a table, according to any of Claims 1-4, characterized in that in the front face of the hood (2) of the stand housing (1) an indicator panel (10)
is mounted for displaying the position and the condition of the individual skittles
(5), the chosen type of play and the current state of play, the amount of credit,
and the like.
6. Skittle bowling alley for a table, according to any of Claims 1-5, characterized in that a loudspeaker is provided inside the stand housing (1) for emitting sound directions
or instructions, or background music.
7. Skittle bowling alley for a table, according to any of Claims 1-6, characterized in that the side walls (13) of the stand housing (1) are so formed that they can be removed
or pivoted away.
8. Skittle bowling alley for a table, according to any of Claims 1-7, characterized in that the platform housing (14) comprises a bowls catching pocket (22) terminating the
bowls returning groove (21), and the catching pocket (22) is accessible by means of
corresponding cut-outs (23) in the opposite sidewalls (24) of the platform housing
(14).
9. Skittle bowling alley for a table, according to any of Claims 1-8, characterized in that the platform housing (14) has a service desk and has a coin-processing device built-in,
which can be operated from the front face (25) of the platform housing (14).
10. Skittle bowling alley for a table, according to any of Claims 1-9, characterized in that a bowls barrier is attached to the bowls return groove (21), and releases the balls
only after sufficient credit has been put in hand.
11. Skittle bowling alley for a table, according to any of Claims 1-10, characterized in that inside the hood (2) of the stand housing (1), a transparent disc (12) which can be
driven up and down is arranged in front of the skittle setting-up surface (4), which
disc (12) takes up a position of opening only after sufficient credit has been put
in hand.
12. Skittle bowling alley for a table, according to any of Claims 1-11, characterized in that the connection housing (16) carries at its end connected to the platform housing
(14) a bridge (28) located above the bowling track (3), and the upper side of the
bridge (28) has a keying panel (29) for discharging control functions.
13. Skittle bowling alley for a table, according to any of Claims 1-12, characterized in that, just above the bowls track, a photo-electric barrier path (31) connected to a microprocessing
computer is installed in the lateral parts of the bridge (28), by which photo-electric
path (31) the discharge point, or the initial velocity of bowls, can be established.
14. Skittle bowling alley for a table, according to any of Claims 1-13, characterized in that a second photo-electric barrier path (32) is installed in the hood (2) of the stand
housing (1) in front of the skittle set-up surface (4) and just above the bowls track
(3), whereby the velocity of a bowl along the track can be established by this second
path (32) in cooperation with the first photo-electric barrier path (31).
15. Skittle bowling alley for a table, according to any of Claims 1-14, characterized in that in the event that the velocity of a bowl is too high, the discharge of that bowl
is judged to be a fault discharge.
16. Skittle bowling alley for a table, according to any of Claims 1-15, characterized in that the stand housing (1) and the platform housing (14) are provided with feet which
are adjustable in height.
17. Skittle bowling alley for a table, according to any of Claims 1-16, characterized in being designed to correspond in scale to an official tournament skittle alley, in
a manner such that not all details are necessarily reduced on the same scale.
1. Jeu de quilles de table de conception modulaire avec une surface porteuse de quilles
(4) qui est située à l'une des extrémités d'une piste de boule (3), et avec un pupitre
de commande disposé à l'autre extrémité de la piste de boule (3), caractérisé en ce
que, dans la piste de boule (3) réalisée en matière synthétique, est ménagée une rainure
s'étendant dans la direction longitudinale, qui est variable sous l'action d'une force
de traction s'exerçant au centre de la partie inférieure de la piste de boule.
2. Jeu de quilles de table selon la revendication 1, caractérisé en ce que la piste de
boule (3) est munie de part et d'autre de rigoles de récupération de boules (20) qui
font corps avec elle.
3. Jeu de quilles de table selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'il est
prévu un coffret porteur arrière (1) entourant la surface porteuse de quilles (4)
à la manière d'un capot, un coffret avant formant socle (14) portant la zone de pose
de boule (15) de la piste de boule (3), et un coffret de liaison (16) se trouvant
entre les deux, comprenant la piste de boule (3) ainsi qu'une rigole de retour de
boules (21) située en dessous.
4. Jeu de quilles de table selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que,
dans le coffret porteur (1), est logée une unité structurelle préassemblable (6) qui
est constituée de la surface porteuse de quilles (4), d'un dispositif releveur de
quilles (7) avec trieur de quilles (8), convoyeur de quilles et magasin de quilles
(9), et d'un dispositif de restitution de boule.
5. Jeu de quilles de table selon les revendications 1 à 4, caractérisé en ce que, dans
la façade du capot (2) du coffret porteur (1), est intégré un tableau d'affichage
(10) pour indiquer la position et l'état des différentes quilles (5), le type de jeu
sélectionné, le score respectif, le crédit et similaire.
6. Jeu de quilles de table selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'à
l'intérieur du coffret porteur (1) est prévu un haut-parleur pour diffuser des messages
sonores, des instructions ou une musique d'ambiance.
7. Jeu de quilles de table selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que
les parois latérales (13) du coffret porteur (1) sont conçues amovibles ou pivotables.
8. Jeu de quilles de table selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que
le coffret formant socle (14) comporte un compartiment de récupération de boules (22)
relié à la rigole de retour de boules (21) et qui est accessible par des évidements
correspondants (23) dans les parois latérales opposées (24) du coffret formant socle
(14).
9. Jeu de quilles de table selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que,
dans le coffret formant socle (14) comportant un pupitre de commande, est intégré
un dispositif monnayeur qui est utilisable par la partie avant (25) du coffret formant
socle (14).
10. Jeu de quilles de table selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'à
la rigole de retour de boules (21) est associé un arrêt de boule qui ne libère la
boule qu'en présence d'un crédit suffisant.
11. Jeu de quilles de table selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'il
est prévu devant la surface porteuse de quilles (4), à l'intérieur du capot (2) du
coffret porteur (1), une plaque transparente (12) actionnable de haut en bas qui n'adopte
sa position ouverte qu'en présence d'un crédit suffisant.
12. Jeu de quilles de table selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'à
son extrémité reliée au coffret formant socle (14), le coffret de liaison (16) comporte
un portique (28) enjambant la piste de boule (3), dont la partie supérieure comporte
un clavier (29) pour déclencher des fonctions de commande.
13. Jeu de quilles de table selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que,
dans les parties latérales (30) du portique (28), juste au-dessus de la piste de boule
(3), est intégré un barrage photo-électrique (31) relié à un calculateur à microprocesseur,
avec lequel peuvent être connus le point de contact et/ou la vitesse initiale de la
boule.
14. Jeu de quilles de table selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que,
devant la surface porteuse de quilles (4), juste au-dessus de la piste de boule (3),
est intégré au capot (2) du coffret porteur (1) un second barrage photo-électrique
(32) par lequel, en coopération avec le premier barrage photo-électrique (31), la
vitesse de déplacement de la boule sur la piste est reconnaissable.
15. Jeu de quilles de table selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que,
si la vitesse prédéfinie de déplacement de la boule est trop élevée, le lancer est
considéré comme nul.
16. Jeu de quilles de table selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que
le coffret porteur (1) et le coffret formant socle (14) sont munis de pieds réglables
en hauteur.
17. Jeu de quilles de table selon l'une des revendications 1 à 16, caractérisé en ce qu'il
est réalisé à une échelle correspondant à celle d'un jeu de quilles officiel de compétition,
tous les éléments n'étant cependant pas obligatoirement réduits à la même échelle.